Alexanderplatz: Diverses

  • ^^ Ach so, das ist das Memi. Das steht aber nicht unter Denkmalschutz. Für mich erhaltenswert, solange die Wohnungskrise anhält, weil es günstige Wohnungen im Zentrum bietet. Aus ästhetischen Gründen sicher nicht.


    Nachtrag: So wie Harry sagt...

  • Wenn man von der Karl-Marx-Allee / Alexanderstraße auf die Ecke Memhardstraße / Karl Liebknecht Str. zufährt, dann sieht das ganze Ensemble leider sehr bescheiden aus. Der Grund besteht darin, daß das Verlagshaus zu weit rechts steht. Hätte man das Verlagshaus weiter links gebaut, dann würde man auf das Verlagshaus zufahren. Das hätte eine ganz andere Wirkung.

  • ^ Dass da überhaupt etwas Neues entstehen könnte, war reine Spekulation meinerseits, gestützt darauf, dass der Bestandsbau inzwischen offenbar leer steht und ich mich wundern würde, wenn man in dieser Lage einen so billigen Plattenbau renovieren würde, statt einen Neubau hinzustellen. Aber vielleicht kann jemand hier im Forum Informationen beisteuern?

  • Ich bin gerade nicht so im Bilde bzw. habe nicht alle Anspielungen verinnerlicht. Geht es um das Haus der Statistik im Hintergrund?


    Das finde ich vom Ding her gar nicht schlecht. Es erinnert mich aus der Perspektive an das alte Columbushaus. Wenn es nur saniert und besser in die Stadt integriert wäre...


    Vielleicht mit der Schaffung eines Stadtplatzes wenn die Alexanderstraße auf der Höhe des TLG-Riegels verschmälert wird, oder mit einem Neubau auf der besagten Fläche – möglichst deutlich niedriger als das Haus der Statistik.


    Dieses Jahr gab es ja schonmal ein paar Entwürfe, dort ein Quartier zu schaffen, die aber die zugige Ecke an der Alexanderstraße offenbar nicht verarzten:


    https://www.morgenpost.de/bezi…-Entwuerfe-im-Rennen.html


    Marco


    EDIT


    Hier ist dann doch noch eine Gestaltung der Ecke zu sehen:


    https://www.rbb24.de/politik/b…-neugestaltung-areal.html


    Und einer der beiden anderen Entürfe hat so eine Art Rotunde, die mir glaube ich besser gefällt.


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  • ^ Ja, es wurde überarbeitet bzw. präzisiert. Mir gefällt der Entwurf gut, aber die Verbindung zum ehemaligen „Haus des Berliner Verlages“ scheint mir nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.

  • Hm, welche Visualisierung gilt denn nun? Auf der überarbeiteten HP kann man zwei unterschiedliche sehen. Eine mit großformatigen Fenstern und eine Fassade mit Lisenen oder Streben. Ich fände es schade, wenn der Entwurf mit den großen Fenstern umgesetzt würde.

  • Bei "New Podium" geht es flott weiter, vorhin wurde gerade mit der Montage eines Baukrans auf Straßenniveau begonnen.



    Hier noch ein Bild von der Baustelle:



    Die öden Bilder stammen von heute & von mir & sind gemeinfrei.

  • Der Kran, von dem ich vor einer Woche berichtete, ist inzwischen aufgebaut, die Arbeiten gehen meinem Eindruck nach weiterhin zügig voran.



    Beim schon am 28.3.18 hier im Forum (#1246) angekündigten Umbau des ehemaligen Verlagshauses der Berliner Zeitung geht es dagegen nicht recht weiter, bzw.: Es wurden die ersten zwei oder drei Stockwerke runderneuert, die Stockwerke darüber blieben aber unangetastet und es hat z.Z. auch nicht den Anschein, dass sich daran bald etwas ändern würde.


    Bild von heute & von mir & gemeinfrei.

  • Während die Bauarbeiten beim Max und Moritz oder bei der Ostseite des Schlosses eher langsam weiter gehen, ist man beim "New Podium" unvermindert flott unterwegs, man ist schon beim Erdgeschoss angelangt.



    Bild von mir & von eben & gemeinfrei.

  • In einer sehr ausführlichen Reportage (nebst Videos, u.a. Rundumsicht aus dem Restaurant im Fernsehturm) fragt der
    Tagesspiegel: "Wer ist schuld am Alexanderplatz?"
    Und ja, ein Zwischen-Fazit lautet: "Der Nicht-Ort" Alexanderplatz;)


    Unter "Visionen" wird auch die Hochhäuser-Zukunft beleuchtet:
    demnach wird die Baugenehmigung für die Hochhäuser, die die TLG Group am nordöstlichen Rand der Alexanderstraße plant, im nächsten Jahr erwartet.


    Durch die - insgesamt 8 neuen - Hochhäuser und die Sockelbauten werde sich der Charakter auf dem Platz endlich verändern; Regula Lüscher erhoffe sich eine "intimere" Aufenthaltsqualität, weil die Fläche des Platzes reduziert werde.

  • Auf dem Alexanderplatz stehen mal wieder jene Bauwerke, die den Platz tatsächlich ruinieren (die fliegenden). Alle sind sich einig und dennoch bleibt es Jahr für Jahr dabei. Zu diesen Zeiten (etwa die Hälfte des Jahres) meide ich den Platz.