Beiträge von jered1993

    ^ Von was für einem Unwissen redest du? Weil es kein Teil meines Vergleichs zwischen Berlin und Warschau wurde, unterstellst du mir, ich habe nichts davon gewusst, dass die Nazis Warschau zerstört haben? Du machst dich wirklich nur noch lächerlich.

    Es geht auch hier im DAF um Optik, Bauvorhaben und Meinungen. Nicht um Politik oder Ideologie. Atme mal tief durch du Architekturwutbürger.

    Camondo Was für ein pseudointellektuelles Gerede. Natürlich kann ich die Optik einer Stadt rein sachlich beurteilen, wenn ich sie mit einer anderen vergleiche. Das hat nichts mit Naivität zu tun. Das Aussehen verändert sich nicht mit einer geschichtlichen Hintergrundinformation. Ich habe Warschau keinen Vorwurf gemacht, hässlich zu sein. Ich habe gesagt: Im Vergleich schneidet Berlin für mich optisch besser ab.
    Ist Tokio für dich auch automatisch schöner als London, weil die Briten die Stadt stark bombardiert und zerstört haben?

    Wie ideologisch verblendet musst du sein, wenn du sogar solch eine nüchterne Meinungsäußerung versuchst zu politisieren?

    Du legst dich in jedem zweiten Thread mit Leuten an, dessen Meinung dir nicht passt. Es ist auch nicht das erste Mal, das wir aneinander geraten. Es macht echt keinen Spaß hier mit dir.

    ^ Ne, bei allem Respekt, aber das hier verlässt die Thematik eines ARCHITEKTURforums, wo es um Gestaltung und den Austausch von Meinungen und Neuigkeiten geht. Ich habe über meine Meinung zum Vergleich dieser Skylines gesprochen. Das hier ist ein wirklich billiger Versuch, diese Meinung zu entwerten. Hier hat deutsche Geschichte nichts zu suchen. Es muss auch nicht alles immer politisiert werden. It‘s not that deep.


    Und auch wenn es euch wehtut, ich bleibe dabei: Architektonisch kann Warschau mE nicht mit Berlin mithalten. Und die Skyline auch nicht.

    ^ Exakt. Vor allem: Wer sagt: DIESER Status Quo jetzt gerade ist das Beste, was dieser Ecke passieren kann!? Genau SO soll es für immer aussehen!

    Was ist das für eine Philosophie? Wieso ausgerechnet dieser Zeitpunkt jetzt? Die anderen Hochhäuser wären doch auch nicht gebaut worden, wenn sie sich hätten in die Umgebung anpassen sollen. Der Kölner Dom wäre auch nie gebaut worden.
    Es ist völlig willkürlich.

    ^^ Camondo Es wird echt immer verrückter hier. Was regt dich jetzt genau auf? Dass mir Berlin besser gefällt als Warschau ist ignorant?

    Es spielt doch keine Rolle, WARUM Warschau aussieht wie es aussieht. Es geht darum, dass mE Warschaus Skyline mit Berlin nicht mithalten kann. Das zu äußern ist deiner Meinung nach schwierig, weil Deutsche Teile Warschaus zerstört haben??

    Der vorgeschlagene Sockel sieht aus wie ein Parkhaus. Ein Wettbewerb wäre wohl wirklich die richtige Entscheidung.

    Und in meinen Augen kann der Entwurf schon mit dem dem zuerst eingebrachte Design des Sockels nicht mithalten – die Treppe, die Begrünung, die Rundungen – das sah mE wesentlich stimmiger und moderner aus.

    Berlin hat im Gegensatz zu Warschau weitaus mehr ikonische Bauten, die in der Skyline zu erkennen sind – fernab von Hochhäusern. Da wäre der Dom, das Rote Rathaus, der Fernsehturm, der Gendarmenmarkt, die Siegessäule, Sony-Center, etc. Ich bin großer Hochhaus-Fan, finde die Cluster-Bildung am Alexanderplatz sehr spannend und freue mich auf weitere Wolkenkratzer in unserer Hauptstadt. Trotzdem: Allein die bauliche Diversität dieser Hochpunkte, ihre Verteilung über die gesamte Stadtfläche hinweg (Alexanderplatz, Warschauer Brücke, City West, Neukölln) und der Verzicht auf ein zentrales „Bankenviertel“ gibt Berlin schon jetzt eine gewisse Einzigartigkeit und hebt es von Warschau ab, dessen Skyline wie jede mittelgroße US-Stadt wirkt. Ich schaue mit Zuversicht auf die Berliner Hochpunkt-Entwicklung.

    Dem Entwurf fehlt es – mal wieder – an jeglicher Originalität. Auch ein Henning Larsen muss mal mit der Zeit gehen und kann nicht für alle Ewigkeit Entwürfe liefern, die vor zwanzig Jahren vielleicht mal „frisch“ aussahen.

    Ansonsten bin ich starker Befürworter von mehr Hochhäusern in der Gegend und auch vom Quartier 231 Projekt. Gern demnächst auch mal ein echter Wolkenkratzer in der City West. Aber wenn das Baukollegium jetzt schon bei 130 Metern wegen ca. 10 Metern Überschuss im Vergleich zu den gegenüberstehenden Hochhäusern rummosert, dann ist ein 150 m Gebäude wohl noch ferne Zukunftsmusik.

    ^ Ich kann gut nachvollziehen, dass es für den ein oder anderen an etwas glorreicher Repräsentanz fehlt – die Einrichtung wirkt für mich wie der Élysée Palast light (Altbau und Stuck trifft auf Moderne und zeitgenössische Kunst). Alles etwas toned down natürlich. Vielleicht könnte man hier und da noch mit etwas imposanterer Kunst arbeiten.

    Dass die alte Einrichtung dem Amt und dem Ort Würde gegeben habe – dem würde ich allerdings ganz klar widersprechen. Da war auch nichts zeitlos. Die Einrichtung wirkte auf mich wie ein verstaubtes biederes Hotel aus den 1980ern.

    That said, finde ich den Entwurf von Henn eigentlich ziemlich passend. Es sieht „deutsch“ aus im besten Sinne: Möbel, die sich stark an Designklassikern der Bauhaus-Ära und Mid Century orientieren, nicht zu aufgesetzt, aber eben auch nicht zu modisch. Auch den Kanzler-Bungalow in Bonn sehe ich dort irgendwo wieder. „Hygge“ finde ich eher die darunter platzierten Zweit- und Drittgewinner.

    Wie schade um den Tadao-Ando-Tower – ein weiterer legendärer Entwurf, der im Müll landet.

    Der jetzt geplante Turm ist ganz okay, mehr Strahlkraft wird er Düsseldorf nicht geben.

    Bin gespannt, ob wenigstens der Calatrava-Boulevard umgesetzt wird. Düsseldorf ist bekannt für den Einsatz von Star-Architekten, die Stadt darf jetzt bitte nicht in die Mittelmäßigkeit abrutschen.

    Berlin hat ein Problem mit Repräsentanz – ob die fehlenden Linden, die nun jahrelange Baustelle samt hässlicher Bauzäune vorm Reichstag, Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, die viel zu früh nicht mehr beleuchtet werden, ein eigentlich imposanter Bahnhof, der in einer Betonwüste untergeht, etc. Die Liste ist lang.

    Und bei diesem stolzen Repräsentieren der eigenen Schönheit und Stärke liegen Städte wie Paris oder London weit vor Berlin. Eigentlich so ziemlich jede andere europäische Hauptstadt.
    Und genau da müsste mal endlich ein Schalter umgelegt werden.

    ^ Das ist interessant. Ich bin ja auch höchst kritisch, was unsere deutschen Städte angeht. Aber gerade bei Hamburg muss ich sagen, dass die Stadt definitiv mit internationalen Perlen mithalten kann. Ich würde sogar behaupten, dass Hamburg noch schöner und architektonisch beeindruckender ist als Amsterdam oder Kopenhagen – und natürlich auch deutlich größer. Ich sage immer: Wenn London und Amsterdam ein Kind hätten, das wäre Hamburg. Allein die Wohngegenden um die Alster und Alsterkanäle sind einzigartig, Notting Hill am Wasser sozusagen. Das findet man in keiner anderen Stadt.

    ^ Ich denke auch, dass man nicht allen Gebäuden hinterherweinen muss, nur weil sie alt sind. Trotzdem: Die Neuentwicklung des „Nik Quartiers“ zeigt doch, dass sich vieles eben zu einem Einheitsbrei entwickelt. Der Altbau hatte eine semi-bestuckte Fassade, war detailreicher und hat dabei den allermeisten Hamburgern gut gefallen. Der Neubau wird nun eine schlichtere Version dieses Altbaus, ohne Sprossenfenster, ohne Details – und damit genau das, was heute sowieso überall in Masse neu entsteht. Man sollte – wenn sie denn ansehnlich sind – vor allem die Gebäude retten, die heute so nur noch selten bis gar nicht mehr entstehen.

    ^ Und so argumentiert jemand, der keine echten Argumente hat :D Ich bin dort wöchentlich, aber nice try. Ich kenne die Gegend sehr gut. Kritik ist meinungsbasiert und meine Meinung ist: Es ist viel zu grau und technokratisch. Ich bin mir sicher, dass ich da nicht der einzige bin, dem es so geht. Wenn du mit anderen Meinungen nicht umgehen kannst, ist ein Forum vielleicht der falsche Ort für dich.

    ^ Mir ging’s genau um das, was ich geschrieben habe: Ist geplant, dem sehr geringen Grün (ein paar wenige Bäume inmitten einer technokratischen Betonwüste) noch mehr Grün hinzuzufügen? Ich halte das für dringend notwendig, wenn man die Gegend noch irgendwie aufwerten und für eine echte Aufenthaltsqualität sorgen möchte. Es wirkt bisher grau, kalt und völlig uneinladend.

    Der Park wäre wünschenswert, aber würde ja, wie richtig erkannt, mit dem Bau eines Hochhauses nicht realisiert werden.

    Hab ich das richtig verstanden, dass mit „Los 5“ die Arkaden des Los 4 gemeint sind, und dass diese sich an dem Gewinner von Los 2 orientieren sollen? Sprich, dass es zwar nicht unbedingt die gleichen Arkadenbögen wie von Los 3 werden, aber durchaus noch stimmiger als das Los 4-Design werden kann?

    Ich finde nämlich auch, dass man mit einer Umsetzung des Gewinnerentwurfs von Los 4 die Chance verbaut, einen stimmigen einheitlichen Platz zu errichten.

    Other than that: Sehr positiv überrascht!

    Alles, was ich sehe, ist eine graue Stein- und Betonwüste. Wenn da nicht mit mehr Grün gearbeitet wird als diese sporadisch aufgestellten Bäumchen, dann wird da rein gar keine Aufenthaltsqualität entstehen. Das wäre eine wahnsinnig vertane Chance, einen echt tollen und beinahe ikonischen Platz zu kreieren.

    Was ist das denn bitte immer für ein Grau- und Betonfetisch von Architekten und Stadtplanern?! Wer um Himmels Willen findet das gemütlich oder einladend?


    BTW: Auf dem ersten Rendering sieht man zwischen dem Neubau, der anliegenden Straßen und den Hbf einen Park – ist der fix geplant oder war das nur ein Trick, das Ganze hübscher wirken zu lassen, als es am Ende wird? Soll da nicht besagtes Hochhaus entstehen?