Ich sehe das nicht so als Problem. Ein weiteres Gebäude mit einem ähnlichen Grundriss wie The Berlinian passt dort allemal hin. Und wie du sagst, könnte mit einer Längsseite zur Karl-Liebknecht-Straße auch ein Scheibenhochhaus verwirklicht werden. Schaut man nach Frankfurt, gibt es etliche Beispiele von Hochhäusern die sich ähnlich nah stehen. Man könnte hier sogar versuchen inkl. der Neuentwicklung des Sockels ein Ensemble zu entwerfen, der neue Turm an der Ecke könnte dann etwas niedriger, so um die 90-100m sein (oder deutlich höher, aber wir wissen alle wie realistisch das ist).
Beiträge von cardiac
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Warum diese Forderungen nach Wohnungsbau auf Teufel komm raus? Das Problem ist doch, dass es vor allem zu wenig bezahlbaren (Miet-)Wohnraum insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen gibt (nicht nur in Berlin). Das sollte der Schwerpunkt sein - auch, indem günstiger Wohnraum erhalten wird. Ingesamt wird prognostiziert, dass Deutschland künftig deutlich an Einwohnern verlieren wird - warum also wertvolle innerstädtische Freiräume jetzt opfern? Wird Berlin ein besserer Ort mit derart mediokren Quartieren zu Lasten von Natur und Landschaft? Gibt es keine geeigneteren Alternativen?
- Jeder Wohnraum hilft. Genug Angebot senkt Mieten für alle. Durch Umzugsketten helfen sogar hochpreisige Neubauten ökonomisch Schwächeren (was jetzt nicht heißt, dass wir geförderten Wohnungsbau einstellen sollen, natürlich).
- Selbst wenn Deutschland Einwohner verliert, so wird der Drang in die Städte wohl nicht abbrechen. Schau nach Japan: Das Land schrumpft aus den gleichen Gründen wie Deutschland, die Metropolen wachsen trotzdem kräftig weiter.
- Ob das Tegeler Feld jetzt "wertvolle Natur" und das geplante Quartier "medioker" ist, sei mal dahingestellt.
- Jede Alternative wird von irgendwem verteidigt, der auf andere Alternativen verweist,
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Schade, die Ergebnisse hätte ich gerne noch gesehen.
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^ Dazu ergänzend: Wir können uns auf die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Gestaltung des "Europaplatz Nords" schon im September dieses Jahr freuen!
Mehr Infos hier: https://mein.berlin.de/vorhaben/2024-00958/
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Ich weiß nicht ob es Sinn macht den Bau eines(!) Gebäudes bzw Gebäudekomplexes mit den Geldzahlungen an Millionen von Menschen (die das Geld zum großen Teil wieder in Deutschland ausgeben, übrigens) zu vergleichen, egal wie man zu dem Thema an sich steht...
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Also ich seh da schon mehr Orange als an den Mitarbeitern, aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. 🙃
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Ha! Ha! Der war gut. Seit wann wählen bei Wettbewerben die Bauherren die Entwürfe aus, noch dazu, wenn es ein öffentlicher Bauherr ist?
Und welcher der Entwürfe hätte es denn sein sollen? Meiner Ansicht nach sind sie alle gleichermaßen katastrophal gesichtslos:
https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Wettbew…/verfahren.html
[...]
Ich will diesen Würfelhusten absolut nicht verteidigen, und auch nicht die Architekturbüros die sowas fabrizieren. Aber gerade wenn jeder der Entwürfe fast gleich aussieht, wird das doch vermutlich an Vorgaben gelegen haben? Und die letzte Entscheidung trifft doch der Bauherr, wer sonst? Wenn es ihm wichtig wäre irgendwas anderes als diese Minecraft-Fassade dort hinzustellen, hätte man das so beauftragt oder eben alle Entwürfe abgelehnt und den Wettbewerb erneut ausgelobt. Vielleicht bin ich zu naiv weil ich nicht vom Fach bin und nur ein interessierter Bürger, aber ich dachte so läuft das ab. Der der das Geld zahlt gibt den Ton an und so.

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Ich denke nicht dass es die Schuld der Stadtplaner und Architekten ist. Die liefern doch nur was der Bauherr wünscht, und falls es einen Wettbewerb gab (bei diesem Projekt hier weiß ich das gerade nicht), wählt dieser sogar aus mehreren Entwürfen aus. Der Schuldige ist also wie so oft auf Seiten des Bauherren zu suchen. Umso schlimmer in diesem Fall...
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Wenn man den Graffiti-Auswüchsen Herr werden möchte, dann bräuchte es viel mehr solcher Projekte. [...]
Ich glaube eher dass solche Projekte kaum illegale Graffiti und sicherlich kein einziges Tag (an denen sich die meisten ja stören) verhindern. Da spielen der Kick des Illegalen, Reviermarkierungen etc eine größere Rolle als der Wunsch den öffentlich Raum zu verschönern.
Es ist halt eine legale Alternative on top, und das okay so, schließlich kann es eine ansprechende Form der Gestaltung sein. Aber man sollte es wirklich nicht als Mittel zum Kampf gegen illegale Schmierereien verklären.
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Was ich mich ja bei sowas immer frage, die Gelder in der Politik betrachten wir ja gerne als etwas "Abstraktes", aber die fließen ja irgendwo hin. Wohin denn? Insgesamt verdienen irgendwelche Menschen 23 Mio Euro hier für... was genau?
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Das ist nicht ganz richtig, der Standort ist etwas weiter rechts oben von deinem Stern, da wo das linke Cluster aus kleineren Hochpunkten ist, also zwischen Halenseestraße/A100 und dem Westkreuz.
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Wir haben nunmal eine repräsentative Demokratie weil eine direkte Demokratie für jede Kleinigkeit schlichtweg nicht umsetzbar ist. Für alles andere gibts Bürgerbeteiligungen, Volksbegehren und möglichst viel Transparenz.
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Ich denke man kann festhalten, dass sich das gesamte politische Spektrum, von Nazis bis Kommunisten und alles dazwischen, stets auf seine Weise emsig an Berlin vergangen hat. Einen Mentalitätswechsel in der breiten Bevölkerung und Politik sehe ich im Gegenteil zu jered1993 aber bisher nicht.
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Rotes Rathaus: Sicherlich, gemeint war hier dass ich so eine Vielfalt gerne auch zentraler sehen würde.
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Es geht mir darum, der städtebaulichen Bedeutung des Gebäudes gerecht zu werden. Diese steht einer baulichen Verdichtung nicht per se entgegen, es braucht nur einen intelligenten Entwurf, der beide Aspekte angemessen berücksichtigt. Im Entwurf von Herrn Langhof kann ich dies nicht erkennen.
Also gerade der Entwurf verlängert den "Schwung" doch quasi in die Höhe und macht ihn dadurch noch deutlicher. Wie kann man das nicht erkennen?
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Sehr erfreulich, dass dieses beschämende Provisorium (selbst das Wort ist eigentlich zu freundlich) endlich verschwindet. Man fühlt sich halt wie auf einer Baustelle, und das seit nun fast zwei Jahrzehnten. Bin positiv überrascht (und etwas skeptisch), dass die Neugestaltung jetzt binnen 5 Monaten durchgezogen werden soll. Aber so viel neues gibt's ja eigentlich auch nicht. Und ob diese Baumfront zwischen Bushaltestellen und Vorplatz die schlauste Idee ist und 200 Fahrradstellplätze ausreichen... naja, wir werden es sehen. Alles wird besser sein als die aktuelle Situation.
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Absolut unverständliche Entscheidung, zumindest basierend auf den aktuell verfügbaren Rendering-Ansichten. Sauerbruch Hutton sieht aus als hätte man sich mal an einer Grundschule für eine Mittelstadt versucht, und bei Henn erkenne ich überhaupt keinen Gestaltungswillen. Lediglich Kleihues liefert (mal wieder) ab und zeigt wie man richtig mit städtebaulichen Kontexten umgeht. Besonders spannend ist der Entwurf jetzt auch nicht, aber er ist zumindest kein Totalausfall.
Ich hoffe, dass die Entscheidung auf irgendwas beruht was uns noch nicht bekannt ist.
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Wenn’s vorher nie aufgefallen war, kann’s ja nicht so schlecht sein. Außerdem ist kein Naturgesetz dass benachbarte Gebäude alle gleich hoch sein müssen. Frage mich woher diese Denkweise kommt, damit bist du ja besonders in Berlin nicht allein.
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Zum HUB: Ich fand die Begründung, wenn man sie so nennen kann, gegen das Hochhaus eher mager. "Man sei früher schon gegen eine Torsituation gewesen" stellt mich nicht zufrieden. Spannender an diesem Projekt finde ich aber auch tatsächlich wie man mit der Umgestaltung der beiden Straßenebenen und der Verbindung von U- und S-Bahnhof umgeht, hier fand ich die Pläne durchaus ansprechend. Ob es hier wirklich ein Hochhaus braucht sei mal dahingestellt, aber ich frage mich, wann sich in den Berliner Köpfen die Erkenntnis durchsetzt, dass man sich von Investoren sicherlich nicht günstige Umgestaltungen von Straßenraum + semi-öffentliche Infrastruktur im Tausch gegen Hochhäuser bezahlen lassen kann. Das sind eigentlich klassische Win-Win-Situationen, die mich mehr überzeugen als "wir wollen keine Torsituation weil darum".