Beiträge von Camondo

    danke Merlin , wie immer eine Inspiration.

    Jetzt meine ich zu erkennen, dass der farbliche Unterschied zwischen den beiden Turmhälften nicht so sehr groß ist wie ursprünglich erwartet.

    Ich glaube aber, dass dies dem Gesamtbild keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Der Effekt ist minimal und führt den Betrachter ein wenig in die Irre. Verstärkt aber die räumliche Wirkung, je nach Licht.

    Ich bin nach wie vor begeistert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    "Totalverspiegelung" ist komplett unzeitgemäß. Abgesehen vom Aussehen, bei dem ich so etwas auch altbacken finde, wurde beim Extremwetterkongress in Hamburg jüngst wieder vor großflächigen Verglasungen gewarnt. Dann doch lieber Hundertwasser, aber so etwas ist never zu erwarten.

    …. Sei doch bitte nicht immer so erschreckend eindimensional.
    Man könnte die Fassade plastischer gestalten, Zieharmonika, oder abgerundet organisch, man könnte metallisch glänzende Schuppen verwenden, man könnte d3m ganzen einen maritimen Esprit verleihen, mit runden Fenstern etc… man könnte einen echten Hingucker daraus machen. Ich habe mich ja schon von einem Abriss verabschiedet …. Aber dann will ich auch einen Brüller für das Memi und nicht eine mausgraue energetische Plastikfassade!

    OPEN YOUR MIND

    Mariendorf , Danke für die Details

    … nun, mit einem Feuerwerk an Kreativität und extraordinärer Fassadengestaltung ist dann wohl eher nicht zu rechnen.
    Ich finde meinen Vorschlag einer Totalverspiegelung der Fassade oder mit Photovoltaik immer noch hinreissend … da muss sich doch ein Financier finden lassen!?

    ^ … spandauer , nicht so sehr was anderes als das was ich geschrieben habe.

    Der „bauliche Missstand“ ist allerdings die fehlende Durquerungsmöglichkeit und nicht das Haus der Elektroindustrie selbst. So sehe ich das.

    Wenn man sich nicht dazu durchringen mag das Gebäude abzureissen, dann kann man ja die Durchquerungsmöglichkeit anhand eines Durchbruches schaffen. Nichts leichter als das.

    Für mich gibt es allerdings weit abrißwürdigere Kandidaten, wie das Memi und die andere Trutzburg vis-a-vis.

    ^^ …. Der „bauliche Missstand“ wie Du ihn nennst, fehlende Möglichkeiten der Durchquerung etc., hat sich allerdings erst mit den baulichen Veränderungen nach der Wende, den damit geänderten Verkehren, ergeben. Somit kann ich hier keinen „baulichen Missstand“ erkennen, der gewollt herbeigeführt worden wäre durch den Bau des Hauses der Elektroindustrie, wie Du es suggerieren willst..

    …. Ich denke meinem Post ist unschwer zu entnehmen, dass es sich bei den beiden verlinkten Stadtmodellen nicht um einzelne Architekturen handelt sondern um städtebauliche Ideen, wenn nicht sogar um Staatsformrepräsentierende, völlig gegenpolige Visionen für ein neues Zentrum einer Hauptstadt.

    Es bleibt nicht aus Architektur-Fan, dass es hier Frictionen gibt. Warum sollte ich Dir in Irgendwas entgegenkommen?? Es sind nicht wir die das zu bewältigen haben.

    Jedenfalls kann eine Lösung dieser Aufgabe nicht darin bestehen die eine bereits gebaute Vision eines Zentrums einer Hauptstadt bis zur Unkenntlichkeit zu Zerstören, und danach zu sagen wie scheusslich. Um dann Bruchstücke einer neuen völlig anderen Vision darin zu integrieren. Und danach zu sagen wie wunderschön.

    … das Problem läßt sich eigentlich recht schnell definieren. Es liegt darin begründet, dass man aus diesem hier:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…ontent=original

    das hier machen wollte:

    https://www.morgenpost.de/berlin/article…e-Gemueter.html

    Das dies kein einfacher Weg sein würde haben die meisten unterschätzt.

    Und schon wieder sind wir im falschen thread. Cher Moderateur bitte in den Alexanderplatz allgemeines verschieben. Merci

    Dekoratives Anführungszeichen

    … Der TLG Riegel und die Rathauspassagen sind die hauptverantwortlichen Bauten warum der Platz bis heute dystopisch wirkt.

    …. Die Rathauspassagen liegen aber nicht am Alexanderplatz, und auch der TLG-Riegel nicht, der ja durch das Park Inn, das Covivio und die Alexanderstraße vom Alex getrennt ist. Somit können diese von Dir genannten Bauten garkeine „Hauptverantwortung“ für eine dystopische Wirkung haben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    …. Warum die wieder entfernt wurden, ist fraglich. ….

    … ich hatte das für ein Muster gehalten. Wenn nicht, umso besser das es wieder demontiert wurde. Das war wirklich ziemlich „rustikal“ um es vorsichtig auszudrücken.

    Es wäre sehr zu begrüßen, dass wenn schon nicht die Stufen in dem selben Stein wie die vorhandene Ufereinfassung gefertigt sind, zumindest die beiden seitlichen Einfassungen, die ja eine Fortführung der Ufereinfassung sind, in dem selben Material wie dieses, gefertigt werden.

    ^ völlig richtig bemerkt. Ausserdem ist das auch eine Frage des Untergrundes. In NYC kann man nur an den Stellen hoch bis sehr hoch bauen wo der Untergrund felsig ist. Wo dies nicht der Fall ist gibt es eine Höhenbegrenzung weil der Untergrund nicht tragfähig genug ist.
    Das Problem ist in Berlin allerdings weit verbreitet, Stichwort: Märkischer Sand. Recht eigentlich ein Wunder, dass der Fernsehturm bis heute nicht umgefallen ist …

    Ps. Auch in Frankfurt gibt es Beispiele für gutgestaltete niedrigere Hochhäuser. 100 - 130 Meter.

    ^ … vielen Dank KaBa1 ,

    Gefällt mir ausgesprochen gut. Sind das Schlemmziegel? Wenn ja, recht eigentlich sehr schade, dass dieser Baustoff so wenig Verwendung findet.

    Und endlich mal ein hervorragendes Beispiel, wie dezent es möglich ist, Fallrohre auf der Fassade unterzubringen.

    Die Preise sind allerdings happig.

    Danke Johannes_9065 für das Bild. Es springt einen ja wieder förmlich an.

    Warum sollte nicht der Kopfbau des Alexa zu einem Standort für einen Turm umgewidmet werden können. Dann wäre auch das Problem mit der Sichtachse gemildert … der scheussliche Kopfbau könnte verschwinden und die Grundfläche wäre größer. Anstelle des projektierten Hochhauses könnte das Alexa einen Ausgleich für den Kopfbau erhalten.

    … ich denke für einen neuen Finanzstandort ist in Berlin der Zug seit der Vereinigung schon abgefahren. Entgegen aller Lippenbekenntnisse vor der Vereinigung waren die Banken ja nicht zu einem Umzug ihrer Zentralen bereit.

    Von daher muss sich in Berlin aus anderen Quellen heraus eine Skyline entwickeln. Baut mehr Wohntürme meinetwegen mit Eigentumswohnungen aber zu allererst mit Mietwohnungen. Das würde auch den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. … und Beispiele wie gut Hochhäuser mit Wohnnutzung aussehen können gibt es zu Haif auf der Welt, nur in Deutschland nicht so sehr viele.

    Also, ein spannendes neue Terrain…. Auf geht‘s, anpacken, bauen machen!

    …ich habe aber auf den wiederholten Post von Mitforist Johannes_9065 mit Bildern von explizit diesem Buschwerk reagiert in Anlehnung an den Post den ich vor einem Jahr zu diesem Thema gemacht habe,

    Es ist ist nicht notwendig in diesem Zusammenhang einen Rundumschlag zu tätigen. Die Berliner wissen schon ganz gut wie‘s da aussieht. Keine Bange darum.

    ^… meine Kritik war nicht gegen den von Dir so bezeichneten „Wohnbunker“ gerichtet, sondern gegen diese verwilderte struppige Buschagglommeration inmitten dieser versteppten Grasbrache.

    Der von Dir so bezeichnete „Wohnbunker“ hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Aus Richtung Leipziger Straße kommend sieht er auch wesentlich urbaner aus. Immerhin das erste Gebäude in Ost-Berlin, dessen Dach noch vor der Vereinigung ein riesiger Coca Cola Leuchtschriftzug zierte.
    Man hätte bei der Letzten Renovierung etwas radikaler sein können und den herben Look ein wenig brechen können. Immerhin ist dies Gebäude um längen besser als die absolut unterirdischen Kisten die die WBM hier anstelle des abgerissenen Kleeblatts gebaut hat.

    ^ … dazu fällt mir jetzt, ein Jahr später, nichts mehr ein. Um es mit sebiart zu sagen, völlig deplatziert. Wenn man mit aller Gewalt diesen Wildwuchs in der Stadt kultivieren will … es sieht eigentlich aus wie überall in Berlin nur der alberne Zaun drumrum, der Anklänge an Geflügefügelgehege in stadtnahen Vororten sugeriert, stört die Idylle. Es ist einfach entsetzlich Berlin wie es ist.

    Nur mal weil‘s so unglaublich ist, eine Ansicht des Spittelmarkts in den 30er Jahren letztes Jahrhundert, ein gutes Beispiel für verschwundene Urbanität ..

    https://picryl.com/media/postcard…b5b9a?zoom=true

    ^ ich glaube da moralisierst Du zu sehr.
    Die Kinder werden es knorke finden in so einem knalligen Haus zu leben. Die machen sich glaube ich keine Gedanken darum, ob sie nicht doch besser in einem Beigefarbenen oder natograuen Klotz untergekommen wären. Und wenn jemand von außerhalb was auszusetzen hat, dann ist das eher sein Problem als das der Kinder.

    ^ …. Ach werter Ziegel …

    Wenn Du ein passionierter AD Leser wärest wie ich zum Beispiel, würdest Du unter der der entsprechenden Google Suche für den Elysee Palst zum Beispiel dieses hier finden:

    https://www.google.com/search?client=…2&bih=744&dpr=2

    Ich hatte es glaube ich schonmal erwähnt, dass in Frankreich die Ausstattung des Elysee Palasts, was die von Dir so explzit erwähnten „Republikanischen“ Räumlichkeiten betrifft, stets den besten und unkonventionellsten Interieur-Designern vorbehalten ist. Quasi ein „who ist who“ des Französischen Designs.
    Schade, dass es in Deutschland anscheinend nicht so gehandhabt wird. Ausgezeichnete Interieur-Designer gibt es auch in Deutschland und sie würden sich über eine solche erstklassige Möglichkeit sich im quasi Ersten Haus des Staates zu präsentieren und den Staat damit zugleich, ausgesprochen freuen.