Beiträge von Camondo

    … puh, solide, unaufgeregt, Klinker. Wenn man nichts wagen möchte und die absolute Nummer Sicher schieben will. Klar dann geht das.

    Die Pyramiden hätten natürlich nicht ins Umfeld gepasst. Pyramiden passen nirgendwo gut ins Umfeld. Pyramiden haben einen Aha-Effekt, was nicht alltägliches… kommt in Berlin heutzutage zu kurz!

    ps. Weil ich so gerne über Stöckchen springe die mir hingehalten werden … in Paris, nicht im Zentrum, was abseits wie hier, im 15 ten Arrondissement, wird gerade eine Pyramide gebaut, und das wird ein Brüller und alle finden‘s toll. Obwohl es auch nicht recht ins Umfeld passen will.

    Hier für den interessierten Foristen der link:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tour_Triangle

    https://www.archdaily.com/1041808/herzog…stefano-candito

    Moment mal, ein Blick von oben hilft, wir haben einen mehr oder weniger rechteckigen Platz der durch eine Straße und eine Tramlinie diagonal geteilt wird. Am einen Ende des Platzes ist der Haupteingang des Hauptbahnhofs mit Taxenhaltepunkten etc. Was man halt so braucht, auf der anderen Site über die Straße und Tramlinie hinweg verfranst der Platz in der Kante mit unterschiedlicher neuer Bebauung.

    Würde man jetzt den gesamten Platz mit einer umrandenden Baumreihe, also über die Straße und Gleise hinweg, eine Fassung geben dann wäre das völlig plausibel und kulturhistorisch ein Platz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Platz

    Das tut man aber nicht. Man schottet den Bahnhofseingang durch Bäume von der Straße ab, man wirkt also mit der Bepflanzung gegen einen Platz, man verstellt sogar die Sicht auf den Bahnhofseingang und schafft zwei eckige Teilflächen zu beiden Seiten der Straße.
    Das ist für mein Empfinden nicht nur völlig uninspiriert sondern antiurban und verdient die Bezeichnung Platz nicht mehr. Klimawandel hin oder her.

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    ….

    Es würde die Diskussion deutlich voranbringen, wenn die Modernisten wenigstens zugeben würden, dass hier in ihrem Sinne gebaut wird. Wenn man ohnehin schon bekommt, was man haben möchte, kann man es doch zumindest zugeben. Da fällt niemandem eine Zacke aus der Krone. Aber dafür ist wohl die charakterliche Größe nicht vorhanden. ….

    … und Du bist wieder voll und ganz in Deinem „Kulturkampfmodus“ . Ich finde es wirklich unangebracht und unangenehm ständig etwas „gestehen“ oder „zugeben“ zu müssen. Weil Du es so willst. Oder brauchst.

    Dies ist nicht mein „Kampf“ ich sehe auch keinen Kampf zwischen Traditionalisten und Modernisten. Das ist einzig die Kulturpolitik der AFD die Du hier zelebrierst. Ich möchte Dich inständig bitten hier erheblich abzurüsten und diesen Deinen „Kulturkampf“ nicht weiter in dieses Forum zu implantieren. Merci

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    Ist das das, womit sich Berlin dem Besucher präsentieren möchte, wenn er den Hauptbahnhof verlässt - monofunktionale Bürogebäude? An einem baulich nach Norden und Westen nicht gefassten "Platz"???

    … lesen hilft. Ich hatte in meinem verlinkten Baunetz-Artikel aus Anlass des 20ten Geburtstages des Hauptbahnhofs extra darauf hingewiesen, welch tragische Auswirkungen der Verkürzung des Daches des Hauptbahnhofs durch den ehemaligen Bahnchef Mehdorn in 2006, nicht nur für die Ästhetik des Bahnhofsgebäudes sondern auch für das stadtplanerische Geschehen in diesem Bereich hatte. Durch die Verkürzung des Daches war eine ursprüngliche vorgesehene Wohnungsbebauung nicht mehr möglich. Aus Gründen des Lärmschutzes. somit nur noch tauglich für Büronutzung.

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    Alle Bilder von mir © Merlin


    Merlin ˋs Bild, das ich mir erlaube zu verwenden um besser zu verdeutlichen was ich sagen möchte, zeigt recht deutlich die von Katzengold angesprochene Situation mit dem Wohngebäude, renoviert aus DDR Zeiten. Hier in Merlins Bild links in der Aufsicht vom Turm. Darüber das Memi.

    Beides wie schon mehrmals von mir kritisiert, die übelsten Vertreter an diesem Ort. Das Potenzial, das beide Standorte bieten ist enorm. Hier könnte man ohne weiteres noch 2 weitere Türme, gut gestaffelt und anders in der Ausrichtung als das Park Inn oder Berlinian inszenieren. Wenn man es irgendwie sozialverträglich arrangieren könnte, die Menschen zumindest für die Bauphase umzusiedeln und dann später wieder in den Sockelbauten gut unterzubringen, wäre hier ein großes architektonisches und städtebauliches Manko in der City Ost behoben. Wenn ich mich recht erinnere war das auch in Kolhoffs erstem Plan so vorgesehen.

    ^ … na dann, wenn das Deine Meinung als Moderator des Berlin-Forum ist. Dann ist ja wohl alles gebongt.

    Lieber Camondo, was soll das? Ich habe eine Meinung als normaler Forist und ich bin Moderator. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und du musst nicht über jedes Stöckchen springen.

    Wie kommst Du auf Paris, und was hat Paris mit einer Messehalle in Berlin zu tun? Verstehe ich nicht.
    Es muss doch möglich sein in der deutschen Hauptstadt etwas eigenständig wegweisendes vielleicht sogar unkonventionelles zu bauen.wie ich schon erwähnt hatte, warten da große Herausforderungen in den 30er Jahren. Mit so einer Allerweltsmessehalle an dieser prominenten Stadteingangssituation kann Berlin allerdings nicht im entferntesten mit anderen Hauptstädten konkurrieren. Und Autobahn, … das ist die Avus. Die legendäre Einfahrt von Westen kommend nach Berlin. Den Funkturm im Blick, über Kilometer. Mit so einer Schachtel verbaut man sich alles. Nicht nur den Blick sondern auch die Perspektive.

    ^…. Danke KaBa1 für den Anblick.

    Ich weiss nicht, was soll das sein? Deutschlandhalle 2.0 ? Das ist einfach garnichts. Und erst recht nicht ein repräsentativer Stadteingang West.
    Wie kann es sein, dass soetwas so zügig beschlossen wird, das ICC weiter dahindämmert, die anderen ambitionierten Projekte für den Stadteingang West, die hier breit diskutiert wurden ….ebenso.

    Wo ist der Rahmenplan für Entwicklungen im und um das ICC? Wo ist der Entwicklungsplan mit wegweisender Architektur für das Messegelände? Und das alles in Hinblick auf eine Weltausstellung/ Olympiade/ Internationale Bauausstellung Mitte der 30er Jahre.

    Großes Kopfschütteln bei mir.

    … und wenn da jetzt Bäumchen gepflanzt werden, wo ist dann bitte der Europaplatz genau? Auf der anderen Straßenseite? oder ist das jetzt eine neue Mode, dass Plätze in Berlin, oder auch jüngst in München, mit Bäumen zugepflanzt werden. Eigentlich sind es dann keine Plätze mehr im kulturhistorischen Sinn.

    Louvre Erneuerung und Erweiterung

    Der Wettbewerb für die Erneuerung und Erweiterung des Louvre ist entschieden. Gewonnen haben laut Baunetz Studios Architecture, Paris und Selldorf Architects, New York mit Base Paysagiste, Paris.

    Der Louvre soll bis 2031 für die Zukunft fit gemacht werden. Inklusive eines neuen Sicherheitssystems. Geplant ist die Ertüchtigung für bis zu jährlich 12 Millionen Besucher, heute sind es 9 Millionen, 1989 bei Beendigung der letzten Baumassnahme (Grand Louvre), waren es 4 Millionen Besucher.

    Unter anderem soll die Hauptfassade neu inszeniert werden, was nach den gezeigten Entwürfen spektakulär werden dürfte. Für das ambitionierte Bauvorhaben sind 1 Milliarde Euro veranschlagt, die nicht aus Steuergeldern requiriert werden sollen.

    Hier der link für den interessierten Foristen:

    https://www.baunetz.de/meldungen/Meld…s_10331751.html

    ^ … da ist keine „Freifläche“ vor dem Roten Rathaus. Da befindet sich das Rathausforum, mit dem wunderschönen Neptunbrunnen, der übrigens gerade für sehr viel Geld instandgesetzt wird, weiter befindet sich dort die Marienkirche, eine der ältesten Berliner Stadtkirchen und ebenso ein Denkmal zu Ehren Martin Luthers. Wie bitte gelangst Du zu der falschen Annahme, dass dort eine „Freifläche“ anzutreffen wäre? Ist es die Unkenntnis des Ortsfremden? Dann sei Dir verziehen. Aber ein kurzer Blick auf Google Maps wirkt Wunder.

    ^ .. ich denke wenn man hier im Forum so rumpoltert wie Du, dann sollte man zumindest über das aktuelle Baugeschehen in Berlin informiert sein. Lies Dich einfach in den Strang ein, dann wirst Du sehen, dass alles auf einem guten Weg ist. Dann bedarf es keiner weiteren pubertären Kommentare denen jeglicher Wissensbackground fehlt.
    Merci.

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    Nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs fehlten der DDR sowohl Mittel als auch Wille zum Wiederaufbau. Stattdessen entschied man sich, Tabula Rasa zu machen und eine Freifläche mit Bäumchen zu bepflanzen. Und - ….

    … nur kurz, weil ich keine Lust habe die Hundertste Schleife zu diesem Thema zu ziehen, zumal das hier wieder sehr ideologisch wird, was Tinus hier abläßt, .. und es der Bemerkung dazu jeglicher cognitiver Einordnung mangelt.

    Das MEF der DDR , die KMA, das Hansaviertel und die Städtebauliche Geste des Bandes des Bundes aus den 90 er Jahren sind, wenn man die Planungen von Albert Speer zum Achsenkreuz und dem Zentralen Bereich aussen vorläßt, da nicht weit über den Planungsstatus hinaus verwirklicht, die Einzigen städtebaulichen Großstrukturen die Berlin aufzuweisen hat.

    Das ist nicht viel, im Vergleich zu anderen Hauptstädten, man sollte dazu übergehen diese besser zu achten und zu schützen. Sie manifestieren die Geschichte der Stadt und des Landes, unsere Geschichte.

    Niemandem ist damit geholfen einen Zustand von Annoduzemal zurückzuzaubern.

    P.s. danke Merlin für die Aufsicht. Wenn das nicht angenehm Grossstädtisch aussieht, dann weiss ich auch nicht.

    20 Jahre Hauptbahnhof Berlin

    Da es anscheinend keinen eigenen Thread zum Hauptbahnhof mehr gibt, packe ich es hierhin, da auch das Umfeld beschrieben wird.

    Das ist ok, die Uralt-Beiträge zum Hbf (bis 2006) sind hier zu finden.

    Heute im Baunetz ein ausgezeichneter Artikel aus Anlaß des 20ten Geburtstages des Berliner Hauptbahnhofs. Interessant war für mich unter anderem zu lesen wie verhängnisvoll sich die damalige Entscheidung von Bahnchef Mehdorn, die Verkürzung der Glasdächer aus finanziellen Gründen betreffend, auf die Gestaltung des gesamten Bahnhofsviertels auswirkte und somit nicht nur ästhetische sondern auch städtebauliche Folgen hatte.

    Trotz aller technischen und ästhetischen Mängel eine kleine Lobeshymne auf den Berliner Hauptbahnhof.

    Hier für den interessierten Foristen der Link:

    https://www.baunetz.de/meldungen/Meld…81&context=2239

    Jetzt ist es offiziell. Laut SPON hat die Baukommission des Bundestages heute für die gemeinsame Initiative von Julia Klöckner und ihrem Vize Nouripour gestimmt. Soll heißen der Bund verabschiedet sich aus dem Projekt Luisenblock Ost II. Um Geld zu sparen. Das läuft auf eine Langzeitinnerstädtische Brache hinaus.
    Vielleicht wär‘s ein netter Zug der Bundesregierung das Grundstück Berlin zu überlassen. Für gratis unter der Bedingung hier so viele Wohnungen wie möglich zu realisieren. Da es dem Bund ja nicht in den Sinn kommt die absurde und kostenintensive doppelte Hauptstadtfunktionsteilung mit Bonn aufzugeben um hier Geld zu sparen …

    Wer bezahlt eigentlich den veranstalteten Architektonischen Wettbewerb , die Preisgelder, die geleistete Arbeit der Architekten, für Nichts und Wiedernichts. Die Gewinner sollten am 9. Juni präsentiert werden.