Beiträge von Camondo

    .... ich finde auch nicht, dass sich das Signa Hochhaus nun ästhetisch gut neben den Kaufhof schmiegt., das sieht zumindest in den neuen Renderings nicht besonders gelungen aus. Auch stelle ich inzwischen fest, dass Hochhäuser. die aus einem massigen Blocksockel herauswachsen müssen weil sie nicht in die Höhe streben dürfen, nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind. Das sieht alles zu gewollt und nicht gekonnt aus.

    ... also man kommt dann ja nicht umhin doch Material zu zeigen. Hier ein Blick von oben auf die vom mir beschriebene Situation Paris-Tuilerien-Tunneleinundausfahrt.

    Keine schlimme Sache und von riesigen Rampen weit entfernt.

    hier das Bild,

    Quelle Google Earth


    https://abload.de/image.php?im…chirmfoto2023-021ten4.png


    Bild in 3D Quelle Google Earth


    https://abload.de/img/bildschirmfoto2023-0277dqv.png


    Screenshots gerurlt. Es mag pingelig erscheinen, aber "ein Wort zu Screenshots aus Google Earth: Google gestattet die nichtkommerzielle Verwendung, jedoch ausdrücklich nur unter der Bedingung, dass die Copyright-Angaben auf dem Screenshot sichtbar sind. Ansonsten liegt ein Verstoß gegen das Urheberrecht vor. ..." Siehe Richtlinien für das Einbinden von Bildern, letzter Absatz. Tut mir auch leid, ist aber so.

    ... ich hatte die gleiche Frage vor sagen wir ungefähr 9 Jahren gestellt. Weil es mir auch die beste Lösung schien, eine durchgängige Parkähnliche Fläche zu haben. Die Spandauer nur für Busse und Nahverkehr tieferlegen und deckeln. Theoretisch müsste es gehen wenn mann für diesen Verkehr schon rechtzeitig eine Abbiegespur hierfür tieferlegt. Darüber müsste ja kein großartiges Gewölbe sein nur Park und Rasen und Leute. Kennt man in Berlin ja auch von etlichen U-Bahntrassen und die habe noch Strassenverkehr darüber. Ich schrieb das damalige weil ich wie so oft das Pariser Beispiel des Tuillerien Parks vor Augen hatte, wo auch durch eine Tunnelführung die Zerschneidung des Parks verhindert hat. Kleine Unterführung, kleine Rampen das ganze sehr diskret und fast unsichtbar.

    < ein Blick zum benachbarten Teufelsberg und der alten vor sich hin rottenden Abhöranlage aus eiskalten Kriegszeiten sollte da eigentlich heilend wirken. Da kam auch ein toller Investor um irgendwas tolles mit Kultur zu machen ....

    .. Kann man doch ziemlich nachvollziehen, wenn man die Visu von oben gesehen betrachtet, dass sich hier einige Anwohner in ihrer Ruhe beeinträchtigt sehen. Nicht etwa durch die nahe S-Bahntrasse... wie man meinen könnte.

    Ein gutes Projekt! Es ist wichtig auch Orte des Gedenkens mit Leben zu füllen wie auch am Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, nur so können sie aus der Mitte des Lebens heraus ihre Geschichte erzählen und weitergeben.

    < Gute Nachricht in der Tat. Schöner wäre es allerdings gewesen wenn 50 Hertz das schon vorher gewusst hätte. Dann hätte der Bau, der meiner Meinung nach einer der besten in Berlin der letzten Jahre ist, um 7 Etagen höher ausfallen können. Wahrscheinlich wäre es auch günstiger gewesen als jetzt einen neuen Siebenstöcker mit Anschluss ans Hauptgebäude zu bauen.

    ... Ich gehe doch völlig konform mit dem Abriss der Brücke. Was hast Du nicht verstanden? Ich hab nur ein Problem mit der nördlichen Nachverdichtung, denn die gab es vor dem Brückenbau auch nicht und der Platz hat funktioniert.

    Die Geschäfte am Platz sind die letzten Jahre fast völlig verschwunden und die kommen auch so schnell nicht wieder oder ein spezielles Förderangebot für Gewerbetreibende muss her, das meinte ich mit “aufforsten“. Eine Neubebauung nördlich wäre nur bedingt hilfreich für die Situation am Platz selbst, denn da gibt es einen großen Supermarkt, ausserdem orientieren sich die dort wohnenden seit Jahren in Richtung Südwestcorso und Bundesalle oder gleich in die Schloßstraße, wie Verwandtschaft von mir, die die Misere des Breitenbachplatzes unweit aus der Brentanostr. seit 1967 miterlebt.

    ... eigentlich bedarf es garnicht soviel an Neubebauung. Es war nicht viel mehr vor Errichtung der Stadtautobahnbrücke in diesem Bereich vorhanden die erst vor knapp hundert Jahren entstand. Natürlich, wenn man unbedingt verdichten will findet man immer einen Weg. Leider hat der Platz selbst in den letzten Jahren etwas gelitten. Viele der dort direkt am Platz ansässigen Geschäfte des täglichen Bedarfs haben aufgegeben. Auch ein von mir sehr geschätzter Jazz Club, die Eierschale gibt es wohl nicht mehr. Hier wäre es wichtig wieder aufzuforsten bevor man kühne Pläne für Bevölkerungszuwachs schmiedet.

    Hierzu eine interessante Seite:

    https://breitenbachplatz.de/20…bildergalerie-historisch/.

    < ... und was soll das für ein objektiver Entscheidungsprozess sein wenn Du, wie Du immer wieder betonst, “die Bevölkerung“ entscheiden lassen willst? Also im Prinzip Leute denen Du ein altes und ein neues Foto der Örtlichkeiten vor die Nase hälst. Darauf läuft es ja hinaus. Was erwartest Du? Ich kann Dir das Ergebnis einer solchen Befragung im Vornherein sagen. Nur mit Objektivität oder Demokratie hat das überhaupt nichts zu tun. Es ist nur ein in der populistischen Szene sehr beliebter Trick um sich auf vermeintliche Mehrheitsentscheidungen zu stützen. Den einen, direkt Betroffene wie Anwohnern etc. willst Du etwas wegnehmen um es Deiner sehr abstrakten und zutiefst intellektuellen städtebaulichen Betrachtungsweise unterzuordnen. Leute die so argumentieren betrachte ich immer mit besonderer Vorsicht aber auch amüsiert. Von Differenzierung kann ich bei Dir nicht die Spur erkennen. Du willst 100%, sofort und ohne “aber“. Und das jedes Jahr mindestens viermal immer wieder.

    < Einspruch wenn Ihr gestattet Euer Gnaden!

    Die Rossebändiger stehen weder peripher noch an einem kaum besuchten, wenig gepflegten Standort. Auch stehen sie nicht beziehungslos sondern sich gegenüber, dazwischen befindet sich das frühere Alliierte Kontrollratsgebäude, der heutige Verfassungsgerichtshof und Kammergericht Berlins. Ein sehr ansprechendes und beeindruckendes klassisches Gebäudeensemble. Zusammen mit diesem und der schönen Parkanlage bilden sie ein stimmiges Ensemble und erfreuen täglich unzählige Spaziergänger, Jogger, Kinder der benachbarten Kita, Menschen die die Abkürzung durch den Park über die Königskollonaden nehmen, Beschäftigte der Justiz und Anwohner. Alles Dinge die man so aus der Ferne Stuttgarts nicht wirklich wahrnehmen kann. Deswegen kann ich Dir nicht wirklich bewusstes Verunglimpfen und Verschweigen dieser Tatsachen unterstellen.

    Ich habe nur einen Steinwurf von dort, nahezu 30 Jahre gelebt und es sehr genossen. Die Rossebändiger gehörten für mich immer zu diesem Ensemble wo sie ja inzwischen seit mehr als einem halben Jahrhundert stehen. Über die Zeit wachsen Beziehungen zu städtischen Kleinräumen, Statuen, Kunstwerken, Plätzen und seien es Bänke zum kurzfristigen Verweilen. Das alles jetzt hier zunichte zu machen nur um irgendeinen Zustand des “Schloß“- Umfeldes von vor 1937 wiederherzustellen halte ich für irrsinnig und falsch.

    Ebenso verhält es sich mit dem “plätschernden“ Brünnlein. Auch ein neuer Brunnen vermag zu plätschern und die Situation dort an der Südseite des Platzes verhält sich genauso wie von Baukörper trefflich beschrieben. Dort wo diese Kunstwerke jetzt seit mehreren Jahrzehnten stehen, werden sie absolut wertgeschätzt, von den Berliner und von seinen Besuchern.

    ... oh, in Russland denkt man teilweise noch, dass man in Berlin in den Ruinen des Krieges lebt. Eine weitverbreitete Ansicht besonders bei der Landbevölkerung. Warum sollte es dem Verlierer des Krieges besser gehen als dem Gewinner?

    Das war lange Zeit in Russland nicht vermittelbar.

    Wie ich schonmal schrieb, es wäre der Situation und der Historie des Ortes zuträglich, wenn man wenigstens auf die Autobahnähnliche Beschilderung verzichten würde, auch wenn das mit dem deutschen Verkehrsrecht nicht unbedingt vereinbar ist.

    Ansonsten allen hier ein Frohes und vor allem entspanntes Weihnachten.

    Naja, dadurch bedingt, dass das HF nicht als Museum für Ethnologische Sammlungen konzipiert wurde, bleibt von der eigentlichen Ausstellungsfläche nicht ein allzu großer Gewinn übrig. Vieles entfällt auf lange Korridore, lange Fensterreihen. Viele Objekte sind lichtempfindlich, so muss man sich mit Modulen behelfen die das Licht abschotten oder sie eben nicht zeigen und im Depot in Dahlem belassen. Das HF ist eben kein idealer Museumsbau den man, wenn man heute neubauen würde, für Ethnologische Sammlungen, für Für Forschung für Restaurierung etc, so bauen würde.


    Hier ist ein interessanter Beitrag zur Situation in Dahlem:

    https://www.deutschlandfunkkul…dahlem-ein-neues-100.html


    und hier:

    https://www.tagesspiegel.de/wi…erantwortung-4213786.html


    und hier der Absatz unten „Architektur hinderlich für große Ausstellungen“

    https://www.deutschlandfunk.de/koloniale-raubkunst-100.html

    ... Darauf hatte ich mich ja meinem Beitrag zuvor bezogen, dass der Großteil der in Dahlem gezeigten und wirklich tollen Exponate, nun leider Depot verschwinden weil im HF kein Platz dafür ist und damit der Sammlung selbst eher kein guter Dienst erwiesen ist. Zerteilt, zum Großteil im Depot verschwunden oder die größten Exponate eingemauert. Schon schräg.

    Die Sammlungen sind ja nun alles andere als eingemauert. Ganz im Gegenteil ....

    --- aber genau das sind sie. eingemauert und man kann sie nie mehr entfernen ohne die Schlossfassade zu beschädigen oder zu öffnen. Siehe die Gebetshöle oder die Südseeboote .... die noch vor Fertigstellung der Fassade im HF installiert wurden.

    ... fest steht, da was muss unbedingt Kunst hin. Berlin hat ja schon eine treffliche Anhäufung von Großplastiken zu bieten.


    siehe hier:

    https://www.tip-berlin.de/kult…ida-haring-moore-vostell/


    oder mal was schickes glänzendes von Jeff Koons wie hier in Versailles. Ich meine wenn sich selbst Versailles nicht zu schade ist.. sollte es Berlin ... erst recht.. No?


    https://www.chateauversailles-…koons-a-versailles_a201/1


    und wenn alles nicht gefällt, da ist noch ne irre schöne Großplastik ganz versteckt hinter Gebüsch am Großen Stern die es gilt wieder dekorativ zu inszenieren.. Die steht da seit Jahrzehnten irgendwie falsch, ursprünglich stand das Agglomerat ja vor dem Reichstag. Bei der momentanen Außenministerin stößt dieser Herr ja gerade nicht unbedingt auf große Gegenliebe. So wäre das mit Sicherheit eine gelungene Revanche in Blickweite des Außenministeriums in ungefähr der Dimension des verrückten Brunnens. Zudem ein Nationaldenkmal!


    https://de.wikipedia.org/wiki/…ionaldenkmal_%28Berlin%29


    Bezog sich hierauf.