Und woher weißt du das? Vor allem Baustatisch wird das sehr spannend und nach meiner Meinung mit einem laufenden Fitnesstudio im Keller doch niemals Genehmigungsfähig?!
Beiträge von Schwammkopf
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Merlin, dass wir uns nicht falsch verstehen, der Umbau ist zwar belegt, allerdings soll das Fitnesstudio nur eine Art "Upgrade" erhalten. Siehe hier:
https://help.johnreed.fitness/hc/de/articles…rce=chatgpt.com
Dass man aber zeitgleich einen Neubau auf das Untergeschoss setzt hierzu kann ich nirgendwo eine Information finden.
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Moment mal, soweit ich weiß soll das Fitness-Studio ab 7. Dezember umgebaut werden, von einer Schließung oder eines Abrisses ist nichts bekannt. Es wird soweit ich das gesehen habe an der Eingangstreppe gearbeitet, allerdings geht es hier nur um Leitungsverlegungen. Merlin, wie oder warum kommst du zu deiner Aussage der Schließung?
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Nachts wird das Gebäude in ca. 100 und 146 Metern Höhe mit rotem Licht für den Flugverkehr gekennzeichnet.
Zumindest etwas nächtliche Beleuchtung für den Turm 😅 - beim Covivio-Turm soll es ja gar keine Illuminierung geben, leider. Schade, dass bei solch preis- und (für die Stadt) prestigeträchigen Hochhäusern kein passendes (Energiesparend, Nachhaltig etc. etc.) Lichtkonzept erarbeitet wurde um diese auch Nachts in der Stadtsilhouette zu verankern.
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Ich muss sagen: Der rechts erkennbare Teil wirkt direkt blass und banal dagegen,
Der rechte Teil des Straßenabschnitts steht bereits seit den 90ern. Der Neubau beginnt ab dem ersten Rundbogenfenster im ersten OG auf der Visualisierung. Der Neubau führt also architektonisch die bereits errichteten Gebäude dieser Straßenseite fort, halt etwas verfeinerter und nicht gerade uninspiriert wie so häufig.
Das Manko ist halt, dass die Straße unmittelbar als Sackgasse am "Memi" genannten Ungetüm endet, was schon alleine städtebaulich Dystonia gleicht.
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^Du setzt jetzt aber wiederum Neukölln mit Berlin gleich - oder damit implizit auch Emde und Koçak mit Eralp. Genau das sollte man mE unbedingt vermeiden.
Nur will Frau Eralp Bürgermeisterin mit all den dazugehörigen Befugnissen werden und wird nicht mal den beiden besagten Personen Herr. Aber wenn diese Vorgänge sich nur auf den Bezirk Neukölln beschränken (so wie ich deinen Beitrag verstehe), dann frage ich mich warum die anderen Bezirkssektionen wie Lichtenberg, Pankow, Marzahn oder Mitte und co. nicht lautstark (!) den Ausschluss der Sektion Neukölln aus Fraktion oder Partei oder gar eine Suspendierung des Neuköllner Verbandes samt Neuaufstellung fordern? Oder hat man dort selber Angst??
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Aber jan85, bei aller berechtigter Kritik und berechtigten Vorbehalten gegenüber der AfD sollte man den Kompass nicht zu sehr verschieben. Genau wie die AfD in Thüringen sicherlich anders zu gewichten ist wie die AfD in Berlin, so ist die Linke in Thüringen verfassungsrechtlich anders zu bewerten als die Linke in Berlin.
Nur bei der Linken in Berlin kann ich die Nachsicht und dieses Mantra vom "man könne sie nicht mit der AfD vergleichen..." nicht mehr ernst nehmen! Die Nähe zum internationalen Terrorismus ist ja kein Hirngespinst mehr von irgendwelchen "rechten" Verschwörern, sondern Frau Eralp gibt schriftlich zu in höchstem Maße Angst vor diesen Leuten zu haben die mit der Linken in Verbindung stehen. Mal zur Einordnung, wir sprechen hier nicht über Rassisten die schlechte Laune verbreiten sondern hier geht es um die internationale Abteilung "Mord und Totschlag", offener Judenhass inbegriffen. Zudem machten (gehe davon aus dies ist Vergangenheit) die Sicherheitspolitischen Forderungen der Berliner Linken nicht gerade den Eindruck sich dieser (brandgefährlichen) Verbindungen entledigen zu wollen oder ihnen gar das Leben zu erschweren. Zur Auffrischung der Lage das neueste aus Neukölln: https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke…e-16211484.html
Ich bin kein Verteidiger der AfD und kein grundsätzlicher Kritiker der Linken, aber über solche drastische Verwerfungen wie bei der Berliner Linken weiß ich bei der Berliner (!) AfD nichts. Und wenn SPD und Grüne nicht bald die Reißleine laut und deutlich ziehen dann müssen sie auch in Zukunft zur AfD schweigen.
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Mit einer "rauen Metallfassade" hätte der neue Turm sicherlich mehr Bezug zum Covivio-Tower und den benachbarten Kisten der Ostmoderne
Die Steinfassade (irgendwas mit Kalkstein gemixt mit Glassteinen wenn ich mich nicht täusche) wurde vor Jahren von Ortner Ortner explizit für den Turm entworfen, im Baukollegium unter Frau Lüscher wurde diese dann bestätigt. Ich fände es falsch, wenn man nun einer evtl. günstigeren Metall-Variante zustimmen würde. Die Metallfassade bei Covivio hat konzeptionell einen ganz anderen Hintergrund. Es geht hier um eines der Filetgrundstücke in Berlins Mitte (auch das Thema Sichtachse wird immer wieder genannt), wenn man schon 5 Geschosse extra einschieben will, dann sollte man zumindest einer völligen Banalisierung des Turms vorbeugen. Der andere Fall wäre, wenn man die gestalterische Planung des Turms einer völligen Revision und eines gänzlich neuen architektonischen Konzepts unterzieht. Einer beabsichtigten Vermanschung des architektonischen Konzepts (ob für Jedermann gefällig oder nicht) stehen hoffentlich auch die Entscheider ablehnend gegenüber.
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So wie ich das bisher verstanden habe hat Frau Eralp schon vor einiger Zeit ein Gespräch mit den Sicherheitsbehörden geführt wegen Ihrer Angst. Unverständlich bleibt mir, warum der Verfassungsschutz nicht ab diesem Zeitpunkt die Berliner (!) Linke unter Beobachtung gestellt hat. Da wird für mein Empfinden auch die Personalie Frau Spranger etwas nebulös, denn sie musste doch auch durch die regelmäßigen Berichte Herrn Hikels (auch SPD) über die Zustände (und vielen Verstrickungen und Hintergründe) bzgl. Linke / "Neukölln-Komplex" Bescheid gewusst haben. Vielleicht ganz gut wenn mal alles auf den Tisch kommt.
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jan85, deine Thematisierung und Aufbereitung bezüglich der Rechenzentren ist interessant und dass Berlin hier eine enorme Aufholjagt die nächsten Jahre hinlegen wird ist belegt. Bisher hast du die nationale Perspektive herausgearbeitet, ich glaube aber für den Gesamtzusammenhang des Themas. wäre auch die Gesamteuropäische Perspektive und sogar ein Vergleich der Entwicklung Berlins diesbezüglich mit den großen Zentren der Welt interessant. Vielleicht hast ja mal Zeit und Muße die Perspektive noch etwas zu erweitern, ich wäre sehr interessiert daran, denn dieses Thema wird wohl sehr schnell zu einem der entscheidenden Standortinfrastrukturen. Danke im Voraus!
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maselzr, ja hier erleben wir den klassischen Widerspruch von Parzelle VS Großform. Aber dies ist kein Problem des Neubaus, dieser treibt diesen Gegensatz nur auf die Spitze. Das was wir hier vorfinden ist halt das Grundproblem des modernen Nachkriegsstädtebaus (vor allem in Berlin), dass man eine mit Vor- und Grundsätzen überfrachtete Planung hatte und diese auch gleich das Thema Stadt bzw. Urbanität gänzlich neu erfinden wollte. Nur die realisierte Wirklichkeit erreichte alleine nur städtebaulich (noch nicht mal architektonisch) gesehen ganz selten eine gewisse Geschlossenheit. Oftmals stand auch einfach die vorhandene Stadt im Wege, wie auch hier.
Die Parzelle Brunnenstraße 70 (samt noch vorhandenem Hinterhofhaus - siehe auf Google Maps) konterkarierten auch bisher die geschlossene Planung von der Lortzingstraße bis zur Stralsunder Straße. Die Neuplanung hebt die Parzelle als solche wieder hervor, was an die Ursprungsbebauung erinnert, sie hält sich aber an die Fluchtlinien der Gesamtkonzeption und erzeugt mit dem Hochpunkt aus meiner Sicht erstmals einen erkennbaren Zusammenhang der Straßenfront zwischen Lortzingstraße und Stralsunder Straße. Den Hochpunkt könnte man an dieser Stelle deshalb ebenfalls als eine "bewusste Setzung" im Gesamtgefüge verstehen. Ähnliche weitere parzellenartige Überlegungen könnten einmal für die Brunnenstraße 69 anstehen, falls das OBI-Gebäude dahinter für eine Neuplanung bereit steht.
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Für mich wirkt das Projekt wie für ein anderes Grundstück entworfen und hier zwischengelagert. Da passt mMn weder Maßstab noch Form oder Gestaltung zu den baulichen Gegebenheiten.
Städtebaulich bricht die einzelne zugegeben abweichend gestaltete Parzelle die Großform etwas auf, allerdings führt die Neuplanung den Städtebau mit vorgelagerter niedrigerer Bebauung zur Brunnenstraße konsistent fort. Zudem schreibt der Hochpunkt mit seinen 10 Geschossen die höhere Bebauung Brunnenstraße 64/65 fort. Der östliche Teil der Brunnenstraße zwischen Lortzingstraße und Bernauer Straße entstand nach einer Planung von Fritz Eggerling aus den 60er Jahren (wie Rainer Tee schon anmerkte, nach großzügigem Abriss vorhandener Bausubstanz). Hier noch der Wikipedia-Eintrag zum damaligen "Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße": https://de.wikipedia.org/wiki/Sanierung…rce=chatgpt.com
Aus meiner Sicht ein sinnvolles Weiterbauen im Bestand, der jede Art der Aufwertung dringend benötigt.
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Unerwartet, aber gut! Was alleine in der Brunnengegend noch an Verdichtungspotential vorhanden ist lässt doch staunen. Wobei das Penthouse samt Pool und Ausblick natürlich filmreif sind.
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- Dass dieses Datum noch zu halten ist, da dürfte niemand dran glauben.
Sidious, ich vermute eher, dass der Eigentümer/Investor nächstes Jahr nochmals neu über das ganze Vorhaben nachdenken wird (Aufhebung Sanierungsgebiet, Zusammensetzung Berliner Senat steht dann fest). Sollten doch die Linken den Senat führen wird es mit Sicherheit vorerst keine Entwicklung auf diesem Grundstück geben, da dann alle Zeichen in der Immobilienbranche dann auf ein "Hold" stehen werden. Dies deshalb, weil eine Neu-Verhandlung mit linken aktivistisch geführten Bezirksämtern keine Planungssicherheit bringt und selbst ein von der SPD geführter Bausenat die gerade erst für alle sichtbare Durchsetzungsschwäche der Berliner SPD gegenüber der Linken nicht kaschieren könnte. Zugleich erfuhr man aber durch die Diskussionen im Bund seit der Wahl in Berlin, dass man als Investor Rechtssicherheit hat und die Eigentumsfrage unberührt bleibt.
Unternehmen wie Buwog (gehört zum Vonovia-Konzern) setzen aller Wahrscheinlichkeit nach (wie schon beim letzten Linken-Bausenat unter Frau Lompscher) auf die einfache kapitalistische Rechnung, dass der Wert des Grundstücks und die erzielbaren Verkaufspreise schneller steigen als die Kosten und Risiken. Denn bei allem darf man nicht vergessen, dass Berlin sich trotz allem weiter entwickeln wird, das kann auch eine Frau Eralp samt Anhang nicht aufhalten. Und die Lage des Grundstücks zwischen Köpenicker und Melchiorstraße ist einfach zu gut und zu aussichtsreif.
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nicht vom VS beobachteten Linken
Ja und warum nicht?? Nach allem was mittlerweile über die Berliner (!) Linke ans Licht kam muss man dem Verfassungsschutz entweder Blindheit, Sympathien oder Arbeitsverweigerung vorwerfen.
Es scheint ja Grünen Größen wie Özdemir und anderen zu dämmern, dass ihre moralische Autorität, die der CDU eine Annäherung an die AfD bisher verunmöglicht sich mit jedem weiteren Sondierungstreffen mit der Berliner Linken drastisch minimiert. Wohl mancher in der CDU wird eine Koalition von SPD und Grünen in Berlin mit der Linken als großen Befreiungsschlag sehen. Aus Sicht von SPD und Grüne kann das keine großen Verheißung sein, wenn die künftige Koalition unter Dauerfeuer einer dann möglich geschlossenen Rechten samt Medien und auf der anderen Seite von Emdes, Kocak, Clans und Neuköllner Linken steht.
Im übrigen gibt es keine Pflicht mit den "Wahlgewinnern" zwanghaft zu koalieren. Herrn Höckes AfD war in Thüringen auch Wahlgewinner, an die Regierung kam sie trotzdem nicht.
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Ich kann mir gar nicht vorstellen wie diese Koalition falls sie zustande kommt (wovon ich wirklich nicht ausgehe) regieren will. Einmal unterzeichnen alle drei Koalitionspartner eine Erklärung zum Thema offenen Judenhass, kurz darauf wird diese Erklärung in der Linken (um die es dabei ja geht) wieder ad absurdum geführt. Die Grünen machen es zur Voraussetzung, dass Frau Emde nicht der (Regierungs-)Fraktion angehören soll und Herr Krach von der SPD macht es zur Bedingung, dass Herr Kocak nicht mehr zur Linken Bundestagsfraktion gehören soll. Beide Male interessiert das die Linke aber nicht weiter. Will die Linke überhaupt die Koalition? Die SPD Reinickendorf und Frau Giffey wollen sie jedenfalls nicht, die Grünen in Mitte nicht unbedingt. Und Herr Krach wirkt bei den Zusammentreffen der Sondierer immer etwas mürrisch am Rand stehend, wie ein Schuljunge der sich nicht auf den Pausenhof traut.
Frau Jarasch von den Berliner Grünen meint nun auch noch, dass der "Knall uns gut getan hat" (ein Tag Stopp der Sondierung). Nur wenn man gewöhnlich einen Knall hört sollte man aufpassen. Die Führung der Bundes-Grünen scheint dieser Knall nicht gut getan zu haben, wahrscheinlich haben sie den Knall wirklich gehört und distanzieren sich deshalb so lautstark von diesem Berliner Duo-Infernale Jarasch und Graf:
https://www.spiegel.de/politik/deutsc…cf-dcdda0c2ab48
Es bleibt weiter spannend, denn die besten Geschichten schreibt das Leben und die irrsten werden in Berlin geschrieben.
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Das "Memi" genannte Gebäude ist aus meiner Sicht die groteske Dekonstruktion der DDR an ihrem eigenen Gesamtkonzept Alexanderplatz selbst. Es bleibt mir schleierhaft warum man dieses Gebäude quer über die kleine Alexanderstraße legte und somit auch dem Haus des Verlages samt Pressecafe seine Wirkung beeinträchtigte. Städtebaulich wie architektonisch für mein Empfinden neben der Mauer der größte Unfall der DDR-Baupolitik im Zentrum Berlins.
Wiederrum versprüht das "Werk" samt seiner düsteren Fassade eine gewisse (glaubhafte) dystopische Lust. Wenn der Bau schon erhalten bleiben muss, dann würde ich eine Restaurierung der jetzigen Fassade einer Banalisierung durch Wärmedämmstyropor wie beim Nachbarn WBM Memhardstraße gegenüber vorziehen. Denn "Einmalig" im wahrsten Sinne des Wortes ist das Gebäude.
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Rainer Tee, ja ich habe sie auch noch live erleben dürfen, diese schiere unendliche Weitläufigkeit und zugleich beklemmende Leere dieser Umgebung. Man muss Kollhoffs Konzept für den Alexanderplatz auch aus dieser damaligen Raumerfahrung heraus verstehen. Der Wunsch diesen leeren und völlig uferlos weiten Raum zwar in seiner Großmaßstäblichkeit zu belassen, aber ihn räumlich einzubinden um überhaupt so etwas wie ein städtisches Raumgefühl, platzähnliche Strukturen und Urbanität herzustellen.
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... der teilweise Rückbau der Alexanderstraße und die Öffnung der Keibelstraße ...
Die Öffnung der Keibelstraße ist erst möglich, wenn der TLG-Riegel (vormals Haus der Elektroindustrie) (teil-)abgerissen wird. Die Alexanderstraße wurde in diesem Bereich aber schon vor über 15 Jahren auf das heutige Maß zurückgebaut, von weiteren Rückbauten der Straße wüsste ich nichts. Die Ersatzbauten für den heutigen TLG-Riegel sollen aber bis an die Straßenkante (heutige Freifläche vor dem Riegel) heranrücken. Die südliche Alexanderstraße zwischen Alexa und Jannowitzbrücke wurde damals ebenfalls deutlich auf die heutige Breite zurückgebaut. Beide Straßenabschnitte waren als Hinterlassenschaft der DDR wirklich gigantische Schneisen.
Schön ist das Ganze auf diesen Bildern aus dem DDR Bildarchiv zu sehen:
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Auf von Humphey Cordonnier verlinkten Bericht (https://bau.bi/baumagazin/hoc…naten-an-b14194) kann man etwas weiter unten ein Bild von der Baustelle in Richtung Alexanderplatz sehen. Hier sieht man sehr gut, wie die Setzung dieses Hochhauses zwischen Alexanderhaus und Saturn-Bau nicht willkürlich geschah. Wie DerBe schrieb wird der Bereich südlich des Alexanderhauses der bisher nur als Rennstrecke zwischen U-Bahn und Alexa fungiert dadurch erst richtig urbanisiert.
Zudem glaube ich persönlich nicht, dass die Sichtachse der KMA bis zum Strausberger Platz uninteressanter wird, wenn man zudem noch eines der neuen Hochhäuser vor dem Fernsehturm erblickt. Schon auf Grund der Höhe wird der Fernsehturm auch in dieser Achse dominant bleiben. Ab Strausberger Platz ändert sich die Perspektive dann ja wieder.
Dass die Architektur des (ehem. Monarch-)Towers nicht jedem gefällt das ist Geschmackssache, denn dieser gestapelte Konstruktivismus ist doch ein sehr starkes Statement. Aus meiner Sicht sehr passend zum Genius Loci des Alexanderplatz und somit wird das Alexa im Süden vom "Grandaire" und im Norden vom neuen Hochhaus auch architektonisch in ein ganz neues Spannungsfeld eingebunden. Wenn man die Visualisierung von der Grunerstraße aus am Haus des Lehrers vorbei in Richtung Alexa betrachtet (https://www.rbb24.de/wirtschaft/bei…z-investor.html) dann finde ich das einen starken Auftritt und auf keinen Fall austauschbar, sondern 100% Alexanderplatz Berlin.