Wahrlich ein stadtplanerischer Mittelfinger.
Es ist absurd, dass ausgerechnet die skurrilsten Skulpturen die Jahre überdauern.
Die Hunderwasser-Idee ist allerdings reizvoll. Hier hilft nur noch Kunst oder verkünseln.
Beiträge von Tropfnase
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Der Sockel ist wie dargestellt komplett am Thema vorbei.
Skurriler Weise wirkt es auf mich, als fehlt dem Sockel der Sockel 😉, 2 gläserne Geschosse runtergeschoben (und 4 auf Park Inn als Krone rauf) - fertig. -
Ästhetik-Empfinden ist relativ aber langsam wird’s gruselig. Friss oder stirb. Der Markt mach’s möglich.
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Geschmackssache, in Realität wirkt die Fassade grüner. In Verbindung mit den warmen Profilen muss sich das Gebäude m.M.n. nicht verstecken.
Die Schilder sind etwas plump. Rest kann sich sehen lassen. Ich finde es gut.
Mich beunruhigen die mit glücklichen Sonnenblumen oder anderen Motiven bemalten Fassaden gesellschaftlich erheblich mehr. -
Es geht aber nicht nur um „Raum“ sondern auch um Identität und Erinnerung. Auch der unwürdig abgestellte Eindruckt gibt etwas wieder. Soll da mal so stehen bleiben und den Leuten zeigen, es war mal anders.
Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Sympathie gegenüber der „alten“ Stadt und vergangener Architektur doch herrscht. Viele sehnen sich nach dem Vergangenen, es war nicht alles verwerflich. Grad an diesen hochsensiblen Stellen fehlt mir weiterhin ein über Generationen hinweg bedachtes nachhaltiges Gesamtkonzept.Ob nun Reko oder nicht, alles was dort vereinzelt passiert, ist dem Ort und der Historie mehr als unwürdig. Ich hoffe auf den Molkenmarkt als Vorreiter und Anfang…
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Also ich kann mit dem Entwurf durchaus etwas anfangen. Schöne Materialität, ehr graft-untypisch.

Es ist halt sehr additiv, dadurch jedoch kleinteilig. Die Nutzungen zeichnen sich durch die Baukörper ab. Ich mag auch die Auskragungen zum Bahndamm. Hoffentlich wird der Entwurf in der Ausführung nicht wie leider so oft „optimiert“.
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Adlershof hat mittlerweile gewachsene Vorteile und liegt infrastrukturell sehr gut. Städtebaulich halt 90iger-lastig, architektonisch aber vereinzelt durchaus interessant. Geschichtlich, vor allem im Physik und Maschinenbau-Bereich bedeutend.
Tegel ist nicht vergleichbar. Die Ansiedlung eines ähnlichen Systems war von Anfang an zum scheitern verurteilt. Die Ansiedlung von öffentlichen Institutionen hängt doch damit zusammen, dass die freie Wirtschaft über Jahre hinweg immer weniger Interesse bekundet hatte. Sogar mit Subventionen standen 25€/qm-Gewerbepreise im Raum. - vermutlich SPD Idee um Berlins klamme Kassen zu schonen und gleichzeitig Gebäude zu erhalten. Das sogar verständlich, Gewerbe bringt Knete, Wohnen kostet.
In der gleichen preislichen Miet-Riege befindet sich jedoch aktuell Adlershof und ist jenseits von Vollauslastung.
In Tegel wird etwas künstlich aufgebaut, was aus den genannten Gründen der Vorredner nicht funktioniert. - Transformation übers Knie gebrochen.
Je mehr Wohnen und Landschaft in Tegel entsteht, in Verbindung mit einer urbanen Infrastruktur, um so besser. Der ehemalige Flughafen zieht als Magnet. Jedoch nicht für Hightech. -
Das ist ja wirklich das seltsamste Baugrundstück überhaupt. Allgemein finde ich dieses „an die Brücke gebaue“ unglücklich.
Die Situation unterhalb der Brücke kann dadurch jedoch nur besser werden.
Sollen die mal machen. Vielleicht platzt dann irgendwann mal der Hochhausknoten. -
Kein großer Wurf, aber auch nicht scheußlich. Gewerbe im EG und sachliche Gestaltung. Da gibt es doch deutlich schlimmere Entwürfe.
Ist halt maximales Flächenausgelutsche. Mich irritiert ehrlich gesagt mehr die Geschosshöhe, sieht etwas gestaucht aus.
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Direkte Betroffenheit (vor allem wenn mobilisiert) schlägt abstrakten Nutzen. Not in my backyard effect. Potenzielle Gewinner (Mieter) existieren ja noch nicht. Gesellschaftlicher Nutzen wird nicht erkannt oder möchte nicht gesehen werden.
Somit kann man politisch mit „Pro“-Einstellung nur verlieren, vor allem wenn Übergeordnete ein Gefühl von demokratischen Kontrollverlust generieren.
Persönlich finde ich die mittlerweile vorherrschende Blockadehaltung gegen alles und jeden unschön. Es kann jedoch auch nicht der richtige Weg sein, demokratische Prozesse auszuhebeln.
Eventuell sollte man Mieter-Bewerber-Listen schon mit Projektstart ausgeben, um so ein seriöses Pro-Lager im nicht politischen Sinne zu schaffen.
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bleib doch mal ruhig,...
Meine Sozialisierung unterliegt der Tradition des europäischen Städtebaus und das nicht aus Trotz sondern aus weiterhin ausbleibenden Argumenten, die mich vom Gegenteil überzeugen. Das hier debattierte Areal zeigt die Fehler par excellence.
(1.) habe nie etwas anderes behauptet. - trotz der Hochpünktchen bzw. Staffelgeschosse bleibt der Eindruck horizontal.
Bei 100m langen monotonen Fassaden, wieder und wieder, hilft auch kein 80m Turm. Im Verhältnis zum "Platz" suche ich weiterhin die von dir beschrieben Fassung (3.).
(2., 4.) das ist schön, dass es dir gefällt, ich finde es zugig, kalt und wenig urban.
(5.) und zu guter Letzt, auch hier bin ich anderer Meinung. Die Fassaden finde ich gut, vor allem die vom A-L-H. Jedoch nicht im Kollektiv bzw. über die gewaltigen genanten horizontalen Dimensionen.
Die Platzierung der Nutzungen helfen auch nicht weiter, letzten Endes ist es ein städtebaulichen Thema und kein Architektonisches ...
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Der unbehagliche abweisende Eindruck entsteht durch den dortigen Städtebau. Unendliche lange tote flache Baukörper, dazwischen landschaftliche Einöde. Lebendigere Fassaden fände ich auch nicht schlecht, wären m.E. aber auch nur der Tropfen a....
Die Baufelder sind viel zu groß. Die Grundfläche vom Anna-Lindh-Haus hätte man mehr als halbieren können, dafür ein Hochpunkt. Dazwischen ggf. mal ein paar "normale" Berliner Baulücken mit differenzierten Gewerbe, auch wenn es mal nur ein Starbucks oder ein Späti ist. Beim Hotelblock hat man es mit einer zumindest optischen Baukörperdifferenzierung zumindest versucht. Abwarten und hoffen...
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Verkaufspreis an Stadt und Land oder anderen Kommunalen ist i.d.R. ein Festpreis. Je mehr Geld in Gestaltung investiert wird, des so weniger Rendite. Hinzu kommen strikte Gestaltungsvorgaben vom Fördermittelgeber. Die einen wollen kein Geld ausgeben und die anderen das Maximum verdienen,… so etwas kommt dann bei raus.
Zitat aus der Verlinkung:
„Die insgesamt 3.726 m² Wohnfläche sind vollständig nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes Berlin gefördert.„
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Vor Ort sieht die Fassade sogar noch etwas plastischer aus. Hat etwas kitahaftes, vor allem mit den gelben Leibungen. Kein großes Kino, finde es aber dennoch ganz nett, kann man so machen.
Die geringe Höhe stört mich allerdings weiterhin. 2 Geschosse mehr hätten der Platte im Hintergrund auch nicht weh getan. Alternativ ein weniger langer Baukörper, aufgelockert mit 2, 3 Hochpunkten.
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Wirklich sehr schade. Unabhängig vom Standort wäre die angedachte Nutzung ein riesen Gewinn, auch über die Grenzen Berlins hinaus.
Hoffentlich nur aufgeschoben…
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Schön wenn Architektur polarisiert. Ich fand denn Entwurf ganz gut. Viel mehr kann man mit der Ruine nicht machen, wenn eine Reko nicht in Frage kommt. Schade drum.
Leider ist Berlin oft nachhaltig planlos. Da frage ich mich, warum teure Wettbewerbe veranstaltet werden, teilweise Planungsleistungen erbracht werden, ohne dass eine ernsthafte Finanzierung vorliegt. Was soll das?
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^sehe ich genau so. Ich bin definitiv ein Fan von Hochhäusern, aber an der Stelle empfinde ich es als unpassend. Eventuell kann ich mir ein kleines Hochhaus mit viel Grundfläche vorstellen. Jedoch frage ich mich, welche Qualitäten das Gebäude den Nurzern bieten kann. Hauptproblem ist die Insellage, die eine Kiezbildung verhindert. Infrastrukturelle Probleme wie fehlende Kitas, Schulen, Grün- und Erholungsflächen etc. kommen noch hinzu.
Finde die Ambitionen super aber dann doch lieber anderswo, als Verdichtung in einer bestehenden Situation.
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Wohl kaum. Jedoch empfinde ich die Straße auch als seltsam und trotz der Gebäudehöhen als wenig urban. Der Neubau muss es reißen und für Frequentierung sorgen. Ein Grünkonzept wäre hier wünschenswert.
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hässlich ist relativ. War halt ein typischer damaliger Arbeiterwohnungsbau und zu der Zeit "modern" und beliebt. Gestaltungsmotive sind auch klar erkennbar. Finde (fand) es nicht schlecht, hatte seine Daseinsberechtigung.
Der Umbau ist aber gestalterisch tatsächlich ein Griff ins Klo. Zumindest können sich die Mieter freuen, eine neue Wohnung gefunden zu haben.
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Der Bestand am Park ist ein abgeschlossenes Motiv.
Die Neubauten hätten die Chance ein eigenes Motiv zu kreieren. Stattdessen wird ein „Weiterbauen“ einer monostrukturellen Großwohnsiedlung
suggeriert, welches überhaupt keinen Sinn macht.
Einen Hochpunkt an der Greifswalder zu setzten ist gut und nachvollziehbar. Ein Zusammenhang zwischen dem geplanten Turm und den Bestandstürmen existiert jedoch nicht. Die gleiche Höhe schwächt m.M. sowohl den Bestand als auch den Neubau.
Anstelle des neuen 300m langen Riegels, hätte man ausgehend von der Greifswalder auch ein modernes, durchlüftetes und heterogenes Cluster mit mehreren Höhenstaffelungen machen sollen.
Ein räumlicher Abschluss zum Park am Planetarium ist auch nicht gegeben.
Mir kommt es so vor, als wird sich in Berlin bei städtebaulichen Themen stetig weniger Mühe gegeben, oder es ist den Entscheidungsträgern mittlerweile egal, solange man das Projekt durch bekommt.