Beiträge von HarrySeidler
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Parallel zum Tag des offenen Denkmals finden am Sonntag diverse Veranstaltungen und Architekturführungen am Kulturforum unter dem Titel "Ein Tag im Grünen" statt: https://kulturforum.berlin/#programm
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Man muss gar nicht raten, da die Protokolle des Baukollegiums öffentlich einsehbar sind. Hier zur Mollstraße 1 unter dem 27.05.2024:
https://www.berlin.de/sen/bauen/bauk…024-1609867.php
Zitat von BaukollegiumDer geplante Erhalt des Bestandsgebäudes an der Ecke Mollstraße/Karl-Liebknecht-Straße und die Errichtung von Wohnungen sowie einer Kita wird durch das Baukollegium befürwortet. Eine Aufstockung des Gebäudeteils an der Karl-Liebknecht-Straße ist möglich, um einen Blockrandschluss und ein Angleichen an die umgebenden Gebäudehöhen zu erreichen. Die Definition eines starken Hochpunktes an dieser Stelle würde dem Anspruch nicht genügen, mit dem Gebäude als sensiblem Vermittler zwischen der gründerzeitlich geprägten Spandauer Vorstadt und der verdichteten
Hochhausbebauung rund um den Alexanderplatz zu wirken. Unter Berücksichtigung der insgesamt für den Block Alexanderstraße/Mollstraße formulierten Zielsetzung – Nachverdichtung mit acht Hochhäusern gem. überarbeitetem Masterplan (siehe Abschnitt Mollstraße/Alexanderstraße) – rät das
Baukollegium deshalb von einer Aufstockung des Gebäudeteils entlang der Mollstraße auf eine Höhe von 82 m ausdrücklich ab. Es ist nicht beabsichtigt, durch Hinzufügen von Hochhäusern den Grundsatz der klar abfallenden Kante zwischen herausstehenden Hochpunkten und umgebender Blockrandbebauung aufzuweichen. -
Bundesallee 176 / Badensche Straße
Der Graft-Entwurf ist wohl Geschichte und stattdessen entsteht dort nun ein Hotel von Gewers Pudewill:
https://www.gewers-pudewill.de/en/news/start-…esallee-berlin/
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Es gibt jetzt eine Vertriebs-Website für das 10117-Projekt:
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© CBRE Investment Management, Meixner Schlüter Wendt Architekten
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^ Die Planung ist doch bekannt. Auf den ersten Bauabschnitt soll der zweite folgen, der einen Anbau von Tchoban Voss vorsieht, der auch die Straßenecke zur Waisenstraße endlich schließt. Der türkisfarbene Baukörper wird dabei wohl teilweise erhalten.
https://tchobanvoss.de/de/projects/si…und-sixty2-east


© Tchoban Voss / Trockland
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Auch schön, dass die Fußgängerbrücke offenbar nicht vom Tisch ist und im Zuge dieses Projekts entweder realisiert, oder wenigstens die Realisierung stärker legitimiert wird.
Interessant ist, dass es sich nicht um einen Wiederaufbau der Brommybrücke handelt, der seit den 90ern angedacht und seit Mitte der 2000er als Fußgänger- & Fahrradsteg geplant war, sondern um eine ebensolche Brücke in Verlängerung der Audre-Lorde-Straße im Süden und der Straße der Pariser Kommune im Norden.
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Das Büro-Projekt heißt wohl "10117", die Architekten sind Meixner Schlüter Wendt (wie man diesem Instagram-Video entnehmen kann):
https://www.instagram.com/studio_emr_mar…el/DZ5VI5asvMI/
© CBRE Investment Management, Meixner Schlüter Wendt Architekten
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Dagegen spottet die Verwahranstalt, die GMP entworfen haben, wirklich jeder Fassadenkritik.
Die Fassadengestaltung des Interimsgebäudes ist islang noch gar nicht bekannt. Im Baukollegium hatte GMP zu den einzig bekannten "Entwurfszeichnungen", die auch hier gezeigt wurden, gesagt, dass es sich um Platzhalter handelt. Da ging es allein um Volumen, Durchwegung, Freiraumgestaltung und Nachnutzung (das Gebäude soll der SPK auch in Zukunft bei weiteren Sanierungen als Interimsgebäude dienen).
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^ Der Wettbewerb stammt allerdings aus dem Jahr 2022.
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Wie begründet sich die Aussage, dass "die Steinplatten-Fassade mit der man den Wettbewerb gewonnen hat, (...) durch Alupaneele ersetzt" wurde? Der letzte Stand zur Fassade dürfte die 2021er Baukollegiums-Sitzung sein, auf der das Fassadenmaterial explizit von O&O vorgestellt und diskutiert wurde. Demnach handelt es sich um Glasfaserbeton mit Mamorbeimischung: "Die Rahmen werden aus Glasfaserbeton hergestellt. Es handelt sich bei dem bemusterten Produkt um eine Neuentwicklung mit nur 34 mm Materialstärke mit der gleichen Stabilität wie die eines 240 mm Architekturbetons. Auf einer 16-18mm dicken konstruktiven Schicht wird im Spritzverfahren der Beton mit Marmor-Zuschlagstoffen aufgetragen. Durch die Beimischung entsteht eine gebrochene, weiße Farbigkeit, die mir ihrer Mineralisierung Bezug zum Alexanderplatz aufnimmt." (PROTOKOLL)
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Es sollen aber auch bei den Straßenbäumen vor allem heimische Gehölze gepflanzt werden, da sieht es ja schon bei den immergrünen Sträuchern eher mau aus (Ilex, Liguster, Eibe, Buchs...)
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Für den Brückeneinschub des vormontierten Mittelteils der (westlichen) Elsenbrücke gibt es offenbar einen Termin. Beim elektronischen Wasserstraßen-Informationsdienst des Bundes (ELWIS) ist eine Sperrung vom 14. bis 16.Oktober hinterlegt:
https://www.elwis.de/DE/dynamisch/N…earch:2025/2661

Foto: HarrySeidler
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Der „Erhalt“ dieses Gebäudes ist der Inbegriff von deutscher dahergeholter Denkmalschutzideologie.
Solche Polemik würde vermutlich besser treffen, wenn denn das Haus der Statistik unter Denkmalschutz stehen würde. Das ist aber überhaupt nicht der Fall.
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Man ist beim Ausheben der Grube auf eine nicht verzeichnete, aktive Fernwärmeleitung gestoßen. Daher ruht die Baustelle wohl bis Ende des Monats.
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Ich finde mein Vergleich mit der Shisha-Bar im Essener Norden bringt es ziemlich auf den Punkt.
Der Vergleich ist daher abwegig, als die Material- und Farbbezüge am Alexanderplatz und Umfeld auf der Hand liegen: Die Sockelgeschosse und Eingangsbereiche der Behrensbauten mit schwarzem Serpentin und Messingfenstern, die Ziffern der Weltzeituhr, die Fenster der umgebenden Ostmoderne mit Kino International und Pavillons auf der Karl-Marx-Allee etc.
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Die fünf Jahre beziehen sich auf den gesamten Bereich vom Fernsehturm bis zur Spree. Der 1.Abschnitt Marx-Engels-Forum soll 2027 fertig werden, dann geht es auf der nördlichen Seite der Spandauer Straße mit dem Rathausforum weiter. Die Fläche umfasst immerhin 72.000 m², also kaum nur ein "kosmetischer Eingriff".
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Die hochauflösenden Unterlagen können bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen online eingesehen werden:
https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/data/wb/presse_thf/
Benutzername: wb
Kennwort: text1
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Grenaderhaus & Umformwerk stehen unter Denkmalschutz. Niemand wird die anrühren. Es geht allein um den kleinen Plattenbau in der Mitte.
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Kann mich an eine Party in einem der oberen Stockwerke erinnern, wo man von einem Balkon aus den Hof von oben bestaunen konnte. Man war ganz dicht am Dachzelt und schaute auf die Spannkonstruktion herab. Ich war sowas von beeindruckt
Das dürfte der Balkon der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin gewesen sein. Die Hochschulmensa hatte den Austritt auf den Balkon im Obergeschoss. Aber die DFFB ist ja leider zusammen mit dem Arsenal ausgezogen.