Opernplatz 2 - Abbruch und Neubau geplant

  • weitere Entwürfe des Realisierungswettbewerbs (Part 2/2)

    Weiter geht's mit den Opernplatz 2 Entwürfen aus Runde 2.


    Wir starten mit dem Entwurf von Nieto Sobejano Arquitectos, vom Ende der Fressgass aus:


    Vom Opernplatz aus:


    Aus Richtung der neuen Mainzer:


    Aus der Wallanlage:


    Die Seiten:


    Das Fassadenmuster:


    Und als Modell:

    Fotos von mir. | Renderings: Nieto Sobejano Arquitectos / Allianz Real Estate Germany



    Weiter gehts mit dem Entwurf von NKBAK (Nicole Kerstin Berganski + Andreas Krawczyk), vom Opernplatz aus gesehen:


    Von der neuen Mainzer aus:


    Aus der Wallanlage:


    Die Seiten:



    Fassadendetails:



    Der Plan aus der Vogelperspektive:


    Und das Modell:

    Fotos von mir. | Renderings: NKBAK (Nicole Kerstin Berganski + Andreas Krawczyk) / Allianz Real Estate Germany



    Und last but not least, der Entwurf aus dem Hause schneider+schuhmacher, vom Opernplatz aus:


    Aus der neuen Mainzer:



    Aus den Wallanlagen:


    Im Plan:


    Und als Modell:

    Fotos von mir. | Renderings: schneider+schuhmacher / Allianz Real Estate Germany


    Wie gesagt das war jetzt recht viel Material, der ganze Plott bildet aber sicher auch eine gute Grundlage für einiges an Gesprächstoff. Viel Spaß. ;)

  • Alles grausame Kisten für diese Lage! :nono:


    So eine runde Ecke und ein Dachabschluss wie beim Sofitel Neubau wären einfach perfekt gewesen. Sehr schade, dass dort eine von diesen austauschbaren Kisten hinkommt...

  • Auf einmal gefallen mir die zwei 2. Plätze gleich viel besser...


    Ich weiß nicht ob ich da etwas zuviel hineininterpretiere, aber der Heide-Entwurf scheint in minimalen Ansätzen die Kubatur der Alten Oper aufzugreifen, was zumindest schonmal begrüßenswert ist. Aber gegen den Unfug mit den pseudowillkürlich verschobenen Fenstern ist wohl kein Kraut gewachsen. Dudler wirkt da angepasster, aber auch viel zu klobig und phantasielos.


    Der Staab-Entwurf könnte bei einer etwas filigraneren Ausgestaltung und der Verwendung von Messingblech für die hellen Partien gewisse Remineszenzen an die 20er Jahre erwecken. So ein "Berlin Alexanderplatz"-Stil wäre natürlich interessant, aber für den Opernplatz auch nicht zwingend die letzte Weisheit.


    Zum Rest erspare ich mir den Kommentar. Aber ich wüsste gerne, was man bei Henning Larsen geraucht hat, als man sich den Beschreibungstext ausgedacht hat.

  • Meine Güte, entweder 50er- oder 70er-Kiste. Wozu überhaupt noch abreißen, wenn dasselbe wieder hinkommt. Staab mit Staffelgeschoss (oder gar Dach :O) und es könnte was werden.

  • Nachdem ich nun die weiteren Entwürfe gesehen habe (vielen Dank, sweet meat), kommen auch mir die zuerst bekannt gewordenen Planungen von Staab Architekten und BE Berlin fast richtig gut vor. Das beweist, dass der Begriff „schlimm“ immer relativ zu sehen ist. Wenn nur Schrott angeboten wird, dann gibt man sich eben mit dem kleinsten Übel zufrieden.


    Der vorherrschenden Meinung in den vorangegangenen Forumsbeiträgen schließe ich mich an. Eigentlich zeigen einige Visualisierungen der Architekten interessante Entwürfe, jedoch keinesfalls passend für diesen Ort. Wie Fremdkörper stehen die Planungsergebnisse auf historischem Areal, ohne Bezug zur Bestandsbebauung - egal was die Werbetexte uns vormachen wollen. Am deutlichsten wird der fehlende Bezug auf Abbildungen deutlich, die gleichzeitig den Brunnen am Opernplatz oder die Gründerzeitler an der Hochstraße zusammen mit der Neuplanung zeigen. Von einer Darstellung zusammen mit der Alten Oper haben alle Büros Abstand genommen, wohl nicht ohne Grund.


    Der Hauptmangel bei allen Entwürfen ist meiner Meinung nach das „fehlende“ Dach. Wäre einigen Entwürfen ähnlich wie beim Sofitel-Neubau ein geneigtes Dachgeschoss aufgesetzt worden, mit Schiefer oder Metall verkleidet, würde die Sache gleich besser aussehen. Aber so erkenne ich lediglich austauschbare moderne Architektur, die in jeder Fußgängerzone stehen könnte und niemanden mehr vom Hocker reißt. Der Opernplatz hat mehr Respekt verdient!

  • Mit dem NKBAK Entwurf hätte ich fast noch leben können, wären da nicht die missratenen Ansichten aus Wallanlage Südseite und Neuer Mainzer. Immerhin sind ansatzweise die von Dedulja angemahnten Rundungen vorhanden, und den Überhang empfinde ich als akzeptable Abweichung vom "klassischem" Stil.
    Nieto Sobejano: brutalstmöglich.
    Die gesamte Auswahl erzieht zur Demut...

  • ...Schmach und Schande für den Berufstand!


    Nun verstehe ich auch noch besser, warum es keinen ersten Preis gab. Und ich verstehe auch, warum Staab nachbessern soll. Beim zweiten Kandidaten schon nicht mehr so ganz.
    (Beim Staab-Entwurf hätte ich sofort 5 Ideen, was zu machen wäre...)


    In den letzten drei Monaten des Jahres war das Wetter in Frankfurt doch nicht so dermaßen unterirdisch, als dass man sich nicht mal in Ruhe auf dem Opernplatz hätte umschauen können, um zu erfassen, was hier gebraucht werden könnte.


    Nun frage ich mich außerdem, was auf den Universitäten im Fach Architektur überhaupt gemacht bzw. gelehrt wird.


    Außerdem finde ich dieses Fassadensegmentgebrettere über ganze Längsseiten hinweg nicht mehr nachvollziehbar. Bautengliederung: Fehlanzeige. Orientierung in der Umwelt: Fehlanzeige.
    Ist denn es denn so schwer ein großstädtisches Innenstadt-Palais zu entwerfen?


    Vielleicht hätte man Mäckler eine Vitamin-Kur verabreichen sollen und dann nochmal ran lassen müssen. Am Goetheplatz gings ja so einigermaßen. Oder zur Not nen Forster. Oder nen NoName aus Spanien oder Timbuktu...


    Danke an die Fotomacher, auch wenn Ihr etwas transportieren musstet, das keinen Mut macht.

  • Zitat

    ...Schmach und Schande für den Berufstand!


    Ich vermute das die Auslobung für diesen Wettbewerb an diesem Ergebniss dran schuld ist. Zuviel BGF, Abstandsflächen Gelabber


    Nur so kann ich mir diese Langweiligen Kubischen Klötze erklären
    Wer saß denn da in der Jury Quadratschädel ???


    Etwas mehr krachen sollte die Arichtektur an diesem Ort/Platz schon
    ala Gehry, Hadid, Sanaa usw

  • Ohne jetzt eine Lanze für den Berufsstand der Architekten brechen zu wollen, muss ich jedoch fragen: Werden Architekten von den Investoren (Bauherren scheint es ja nicht mehr zu geben, wie weiter oben schon geschrieben wurde) in ihrer Kreativität so ausgebremst, da es ja offensichtlich nur um Wirtschaftlichkeit geht? Es kann doch eigentlich nicht sein, dass Architekten, speziell in diesem Umfeld (Opernplatz), einen solchen Schund abliefern, auch wenn man diese Entwürfe an anderer Stelle realisieren könnte. Das Erscheinungsbild, die Wahrnehmung der Öffentlichkeit, sowie die Einfügung in das (historische) Umfeld, scheint die Investoren ja absolut nicht zu interessieren, ähnlich wie in der Großen Eschersheimer Straße. Wie sieht es denn mit der Einfluss des Planungsdezernats aus? In wie weit kann die "Stadt" auf solche Investition einwirken? Kann man für jeden Ort Gestaltungssatzungen entwickeln und sind diese für die Investoren rechtlich bindend? Ich denke, gerade am Opernplatz muss das öffentliche Interesse weit über dem wirtschaftlichen Interesse eines Investors stehen. Was am Römerberg möglich ist, muss doch am Opernplatz auch möglich sein. Wo ist da der Planungsdezernent?

  • Die Entwürfe von Heide und Dudler sind im Vergleich ja noch halbwegs erträglich. Sie setzen im oberen Teil auch zur Alten Oper etwas zurück und sind dadurch nicht ganz so monolithisch. Mit einem Dachabschluss à la Sofitel könnte man sogar noch mehr draus machen.


    Den Entwurf von Larssen finde ich super. Spannende Fassade, sehr ansprechend... aber nicht für diesen Standort! So was hätte schön in die Europaallee Ost gepasst um den dortigen Einheitsbrei auf der in Richtung Ost gesehen linken Seite aufzubrechen.

  • Tja. Es wurde eigentlich schon alles gesagt. Ich denke selten war sich das DAF so einig. Eine so exponierte Stelle, aber was macht man draus? Nix. Hier kann man nicht mal der Jury vorwerfen falsch ausgewählt zu haben, es war einfach kein einziger vernünftiger Entwurf dabei. Was hätten Architekten früher drum gegeben an einem solchen Ort bauen zu dürfen. Heute wirft irgendein Praktikant den PC an gibt die Maße ein und mit dem einheitsbaukasten ist man in 5 Minuten fertig.


    Es ist schon bemerkenswert dass Architekten heute scheinbar nur noch einen Lösungsvorschlag haben. Wo ist eigentlich die künstlerische Passion dieses Berufsstandes geblieben? Mir will dieses emotionslose und so unkünstlerische Verständnis dieses Berufsstandes einfach nicht mehr einleuchten.

  • Einen Bauherrn im landläufigen Sinn gibt es in Fällen wie diesem nicht. Es gibt einen institutionellen Investor mit Wunsch nach einer guten Kapitalanlage. Die für diese Gesellschaft handelnden Personen gehen dementsprechend vor. Mit minimiertem Risiko, denn für ihre Entscheidungen und deren Folgen haben sie einzustehen. Verlangt wird ein Produkt, das diesen Anforderungen Rechnung trägt. Große national und überwiegend auch international tätige Architekturfirmen, wie der Investor meist ohne nennenswerten Bezug zur Stadt, liefern dieses Produkt wunschgemäß. Sauber, glatt, mit Nachhaltigkeitszertifikat.


    Aus meiner Sicht ist das keineswegs verwerflich, denn Architekten sind Dienstleister, dem Kundenwunsch verpflichtet. Und sie sind Unternehmer. Gehälter, Miete und Leasingraten für die 911 fallen jeden Monat an, gleich ob Honorar auf dem Konto eingeht oder nicht. Dass man sich in der Branche gleichwohl gerne als Freigeist und Baukünstler gebärdet, ist freilich ein anderes Thema, das an dieser Stelle nicht vertieft werden soll.


    Als Korrektiv ist der Architekturwettbewerb vorgesehen. Regelmäßig nichtoffen ausgestaltet, kann der Auslober allerdings durch die Auswahl des Teilnehmerfelds und mittels gewisser Vorgaben erheblichen Einfluss ausüben und den Wettbewerb in ihm genehme Bahnen lenken. Meist mit Erfolg: Alle Teilnehmer liefern Produkte ab, die - mal mehr, mal weniger - den erwähnten Spezifikationen entsprechen. Viel zu gewinnen im Hinblick auf ortsspezifische und gehobene Baukultur ist also nicht mit dem Architekturwettbewerb. Vertreter der Stadtplanung und der Architektenschaft können in ihrer Eigenschaft als Preisrichter wohl nur noch das Schlimmste abwenden.


    So war es auch hier, sieht man sich alle eingereichten Entwürfe an. Es gibt dann keinen alle überzeugenden Sieger, sondern zwei zweite Plätze. Und den Wunsch nach Nachbesserung. Was nach dieser Überarbeitung herauskommen wird, muss man abwarten. Die Hoffnung auf eine der besonderen Lage angemessene Lösung stirbt wie immer zuletzt.

  • Danke, dass ich das nicht schon wieder schreiben musste.
    Es ist schließlich auch so, dass sich in Zeiten von Null-Prozent-Zins jeder beklagt, dass eine Lebensversicherung keine 4,5% Erfolgsbeteiligung mehr abwirft. Wenn dann die gleiche Gesellschaft Luxusbauten hinstellt, die - anders als ein Luxushotel - keine entsprechende Rendite abwerfen ist das Geschrei ja auch groß. Das erklärt auch den Unterschied in der Gestaltung von Sofitel und Wohnhaus.

  • ^...^^...
    nicht, dass mir das nicht klar wäre. DENNOCH erwarte ich von einem Handwerker oder Künstler - oder als was auch immer ein Architekt sich selbst sehen möchte - dass er/sie auch bei gedeckeltem Budget für solch eine Location ein bisschen mehr macht... mit wenig Aufwand bei der Umsetzung dennoch etwas Tolles entwirft... mit etwas Augenmaß und Umweltbewusstsein einen Entwurf abliefert, der nicht nur auf die grüne Wiese passt... mit etwas Ehrgeiz zeigt, was er kann... mit klugen Ingenieuren kostengünstige Ideen entwickelt... etc...


    Wann darf man schon mal ein Haus an solch einer Stelle bauen? (Manche vielleicht schon zu oft!) Das Gleiche gilt für den Entwurf eines Hochhauses...

  • Bitte in der Diskussion einen Aspekt nicht vergessen: Es handelt sich um eine absolute Top-Lage, beinahe die beste der Stadt, und der Eigentümer musste das Grundstück noch nicht einmal teuer von einem Vorbesitzer erwerben. Was will ich damit sagen? Dieser Standort erlaubt derart hohe Mieten und ein sehr üppiges Baukostenbudget und dennoch kann dieser Abriss und Neubau exorbitant wirtschaftlich für die Allianz sein. Genau das stimmt mich auch vorsichtig optimistisch, vielleicht kommt am Ende noch etwas annehmbares dabei raus.

  • ^... richtig! Und außerdem werden Immobilien dieser Art ja ohnehin sofort wieder verhökert, und es wird ordentlich dran verdient. Auch deshalb ist das Kostendruck-Rendite-Argument nicht wirklich tränenerweichend.


    Ich verstehe meine Einlassungen als Appell an die Architekten.


    Wenn ich in meinem Job mal Mittelmäßiges abliefere, dann bekomme ich das garantiert auch gespiegelt. Und wenn eine Hochglanzleistung in einer Spezialangelegenheit von mir erwartet wird, weil es absolut drauf ankommt, dann sagt man mir das von ganz oben - und dann weiß ich das auch ohnehin... und bereite mich entsprechend vor und liefere auch entsprechend (so gut ich kann).


    Für diese Lage am Opernplatz 2 in einer der weltweit beachteten Metropolen erwarte ich Talent, Können, Verstehen, Ehrgeiz und Leistung.
    Entsprechend wird ja auch dafür bezahlt - oder muss der Architekt Geld mitbringen, um dieses Projekt stemmen zu dürfen?

  • Was Schmittchen sagt, mag ja alles richtig sein.
    Aber ich bin überzeugt davon, dass auch ein Investor Allianz kein Gebäude möchte, auf das später mit dem Finger gezeigt wird, weil es das hässlichste am Platze ist und das man am liebsten mit dem spitzen Finger anfassen würde, um es aus dem schönen Ensemble Opernplatz herausheben. Deswegen bin ich auch optimistisch, dass vielleicht doch noch etwas Besseres herauskommt.
    Ich verstehe auch eher die Architekten nicht, dass sie hier mehr oder weniger, zwar einigermaßen ordentliche, aber eben doch nur Stangenware abliefern. Für mich steht außer Frage, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt, diese Stelle zu bebauen (sowie die dritte, den Platz unbebaut zu lassen und die Wallanlagen bis zur Straße zu erweitern): Möglichkeit eins ist ein angepasster Bau in klassischer Formensprache, in Traufhöhe und Kubatur angepasst an die gegenüberliegende Bebauung, mit einer klassischen Fassadengliederung, hellem Sandstein und idealerweise einem Dach ähnlich wie beim neuen Sofitel. Solch ein Bau würde sich harmonisch einfügen, ohne groß aufzufallen. Die andere Möglichkeit ist die, einen richtigen modernen Burner dort hin zu setzen, mit einer ungewöhnlichen Form und ungewöhnlichen Oberflächenmaterialien (kein Glas, eher eine Art Gehry oder Berliner Philharmonie). Das wiederum würde den Platz bereichern und einen echten Gegenpol zur übrigen Bebauung liefern. Die eingereichten Entwürfe sind dagegen weder Fisch noch Fleisch, höchstens gewollt denn gekonnt. Dabei hätten die Architekten hier wirklich mal die Chance, zu zeigen, was sie können.

  • ^ Nein, ein "Burner" hat gerade an dieser Stelle nichts zu suchen. Der Opernplatz benötigt eine saubere Einfassung und kein Gebäude, was der Alten Oper die Schau stiehlt. Der Opernturm bzw. die Hochhäuser in direkter Nachbarschaft waren hier schon grenzwertig; Mäckler machte es mit dem Sockelbau des Opernturms aber ganz richtig, indem er die Kubatur und Materialität der Platzbebauung aufgriff und eine Fassade mit hohem Steinanteil (wenn auch keine Lochfassade) und mehr oder weniger stehenden Fenstern wählte. Mit Staffelgeschossen deutet er ein Mansarddach an.


    Mit dem an sich gelungenen Staab-Entwurf könnte ich an diesem Platz schon deutlich mehr anfangen, wenn die Überarbeitung in diese Richtung ginge.

  • Larsen hat sein Credo bereits in die Visualisierung gekrickelt und pisst damit verbal ans Bein nicht nur derer, die Coatilex´historische Bildlinks aus Beitrag #19 gesehen haben, sondern auch aller anderen, die sich im Herzen der Stadt mehr Lokal-Patriotismus gewünscht hätten. "Just do it" schreibt er und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Sportclaim ohne Augenzwinkern daher kommt.


    Einfach machen, es sich einfach machen oder einfach nicht mit der Situation vor Ort vertraut machen. Dabei muss irgend jemand von der verrückten Bande ja mal mit der Digicam dort gewesen sein, um die Umgebungsgrafiken für die Renderings zu machen. Wahrscheinlich haben sich aber beim Verbiegen der Fassadenlinien gleich ein paar Synapsen mit verschoben.

  • ^ Und folgende Formulierung von den Larsen Architekten unter einem der Visualisierungen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:


    "Kulturelles Erbe und einladende Geste
    Das Gebäude vermittelt zwischen der rationalen Bürowelt des Bösenviertels und der repräsentativen neo-klassizistischen Architektursprache der Oper. ..."


    Hier wird mal rein gar nichts vermittelt und es ist eine Frechheit angesichts eines solchen Entwurfs von sowas zu sprechen.


    Übrigens, bei "Bösenviertel" habe ich mich nicht verschrieben und ich denke auch nicht die Verfasser. Wobei, vielleicht wollten sie Börsenviertel schreiben und haben keine Ahnung - was mich angesichts dieses Entwurfes nicht wundern würde - , wo das Börsenviertel liegt ... gibt es das überhaupt, ich jedenfalls höre das zum ersten Mal.