Beiträge von epizentrum

    Die werden wahrscheinlich das Gebäude noch einmal abbrechen und neu bauen müssen, um "die Probleme" in den Griff zu bekommen. ;) Im Ernst: Dass Fassadenelemente schubweise geliefert werden und es auch mal zu Verzögerungen kommt, ist keine Seltenheit. Das wird schon. Wie man auf Volker Thies' Bild sieht, stehen für die Geschosse oberhalb des Hotels Elemente zum Einbau bereit. Auch da geht es also bald weiter. Ich erinnere an den Grand Tower, wo die neu entwickelte, sehr innovative Fassade zwischenzeitlich eine mehr als große Herausforderung bedeutete. Davon ist man beim Spin weit entfernt.

    Dauerbaustelle MyZeil. Nach wie vor stehen hier und da kleine Eimerchen bereit, um Regenwasser aufzufangen, das durch die aufwendige Glaskonstruktion dringt. Foodtopia braucht nach der Pandemie einen Neustart, Sander & Co. sind bereits wieder Geschichte, andere haben sich trotz Lockdowns wacker gehalten. Neueste Entwicklung: Ein noch kleiner Teil der UV-Folien, die vor zwei Jahren angebracht wurden - siehe #415, löst sich ab bzw. auf:


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    Bilder: epizentrum

    11 Tage später steht vom hohen Gebäudeteil nur noch der rechte Streifen. Vom Oval aus gesehen:



    Aus leicht anderer Perspektive sind - gerade noch - der flachere Riegel und die Rückseite des Nachbargebäudes (Hotel National) erkennbar:


    Bilder: epizentrum

    ^^ Einzelne Wände sollen schon auch begrünt werden, jedenfalls ist das der Stand der Visualisierungen. Die Gärtner sollen lt. Immobel zweimal im Jahr zur Pflanzenpflege anrücken. Die allermeisten Panele werden über die Fassadenbefahrung zugänglich sein, ein kleiner Teil ist nur über die Wohnungen zu erreichen. Das wird also ähnlich ablaufen wie die regelmäßigen anderen Wartungstermine. Bei der Inspektion werden ggf. auch Pflanzen ausgetauscht; denn sie haben eine erwartete Lebensdauer von 2-8 Jahren, wie zu erfahren war. In jedem Fall wird sich das für die Bewohner in entsprechenden Wartungskosten und demnach im Hausgeld niederschlagen.

    ^ Im Unterschied zum Bosco Vertikale stehen die Pflanzen nicht aufrecht in entsprechend verstärkten Balkonen, sondern sind in den in Käfigen hängenden Matten Teil der Fassade. Den Pflanzen steht ein vergleichsweise kleines Volumen "Erdreich" (in Form von Steinwolle) zur Verfügung, weshalb kleine Pflanzen mit bis zu 30 cm Größe zum Einsatz kommen. Dazu ein Bild der eingehängten Matten:



    Aus der Nähe:



    Hier erklärt Christiaan Bakker von Semper Green (Website) den Journalisten das Begrünungssystem:


    Bilder: epizentrum

    Instone hat eine Marketing-Website für ein weiteres Baufeld geschaltet. Das Objekt nennt sich "Florentinus". Auf der Karte ist es unmittelbar östlich des Birkenwegs eingezeichnet, was laut Gesamt-Lageplan (siehe #93) Baufeld C1 und einem NH-Grundstück entspräche. Erhellender ist die 360-Grad-Ansicht, die auf Baufeld C2 schließen lässt - siehe auch auf der Satelliten-Karte.


    Die Architektur überrascht dadurch, dass sie nicht dem zuvor vorgestellten BGF+-Entwurf entspricht. Eventuell kommt er bei C3 zur Umsetzung. Nachfolgend die drei Außenansichten von der Website:


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    Die Balkone sind zum Innenhof ausgerichtet:


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    Ansonsten gibt es Loggien, insbesondere an den äußeren Ecken:


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    Bilder: Instone Real Estate, Frankfurt

    Eiserne Hand 15-17

    In #1.404 klärte uns tunnelklick über den Inhalt des Bauschilds auf. Von der Aufstockung des Vorderhauses war noch nichts zu sehen. In der Zwischenzeit wuchs aber der Rohbau im Innenbereich in die Höhe. Es wird mit Kalkstein gemauert:



    Der Keller bzw. die Tiefgarage belegt eine deutlich größere Fläche des Grundstücks:


    Bilder: epizentrum

    Abbruch für Kreisler

    Gestern vormittag biss sich der Langarm schon durch den Hauptriegel. Die Reduktion auf eine Fahrspur in der Gutleutstraße führt seit Tagen zu größeren Rückstaus, aber was sein muss, muss sein. Schnappschuss aus dem Auto:


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    Bild: epizentrum

    Die Eden-Fassade hat in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, vor allem hat man nun begonnen, die Unterkonstruktion für die Fassadenbegrünung anzubringen. Zunächst eine Gesamtschau auf das Trio am Platz:


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    Die "Schiene" an der Eden-Westseite ist keine, sondern eben die besagte Unterkonstruktion, die zunächst aus übereinandergestapelten Käfigen besteht, die später die Leitungen, Fallrohre und alles andere aufnehmen werden. Detailansicht:


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    Auch die ABG-Bebauung kommt sichtbar voran. Nachfolgend die Nordseite nahe der Frankenallee:


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    Um die gegossenen Balkonbrüstungen im 1. OG werden Riemchen angeklebt:


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    Ansonsten gibt es grauen Putz, leicht hervortretende, schmale Profile um Fenstergruppen und Kammzugputz zwischen den Fenstern. Die Loggia-Innenwände sind hell gehalten. Der Gestaltungsmix im Detail:


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    Bilder: epizentrum

    Albusstraße 19-21

    Der Abbruch bis zur Keller-Oberkante ist vollendet, siehe zuletzt in #1.450:


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    Ein paar Schritte, am Querriegel Zeil 23 / Albusstraße 16 gegenüber in Höhe des Dream-Hotels, laufen Modernisierungsarbeiten. Das Haus ist eingerüstet, eventuell wurden neue Fenster unter Wahrung des Nachkriegserscheinungsbildes eingebaut:


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    Bilder: epizentrum

    In einem städtischen Dokument wird das Bauwerk mit "SKU Solmsstraße" bezeichnet - ein Stauraumkanal. Also ähnlich wie ein Regenrückhaltebecken, allerdings zum dosierten Ablassen des gesammelten Wassers in die Kanalisation bzw. Gewässer.


    In OpenStreetMap ist die Schnecke fälschlicherweise als Klärwerk eingetragen.

    Der Abbau eines Teils des Wetterschutzes könnte auch mit der Verlängerung der Baustellenaufzüge zusammenhängen, die aktuell nur bis zum 22. OG reichen. Ein Stimmungsbild:


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    Davon abgesehen, kommt die Vervollständigung der nachträglich gegossenen Geschossdecken-Auskragungen voran, wie hier an der Nordseite vom 20. bis zum 23. OG:


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    Bilder: epizentrum


    Die nachträgliche Betonage bedeutet einen hohen manuellen Aufwand.

    Mona Lisa (Mainzer Landstraße 129)

    Der Neubau ist während der laufenden Klinkerarbeiten noch verhüllt. Von oben kann man die endgültigen Dimensionen gut erkennen, insbesondere, wie er in den Innenhof hineinwirkt:


    Bild: epizentrum