Beiträge von epizentrum

    Wir haben es hier ja regelmäßig von der Verhältnismäßigkeit von Schrebergartenanlagen in mehr oder weniger begehrten Lagen innerhalb des Stadtgebietes. Die DB Immobilien Südwest hat gerade ein zwei Hektar großes Dreieck im Angebot, das jedem Bahnfahrer auf dem Weg zum Flughafen schon einmal aufgefallen sein dürfte: Direkt am Bahnhof Niederrad und an den HLV-Sportanlagen liegt es gegenüber dem Prisma-Gebäude zwischen Gleistrassen der Bahn und der Stadt (Lyoner Straße) und fällt durch großzügig bebaute "Gartenhäuser" auf. Hier ein Schnappschuss aus dem Flugzeug vor ein paar Jahren:


    EPIIMG_6079.jpg

    Bild: epizentrum


    Zwei weitere, kleine Grundstücke des zugehörigen Inserates liegen in Griesheim, eines davon wird "ohne Vertragsgrundlage" als Ackerfläche genutzt. Die Flächen befinden sich zu größten Teilen in den Geltungsbereichen von rechtsverbindlichen Bebauungsplänen verschiedener Art. Mutige Projektentwickler vor!

    Jedes Jahr die gleiche Leier. Diese Rankings entstehen dadurch, dass man Kennziffern hernimmt wie die Kindergartenquote, Dichte der medizinischen Einrichtungen, Arbeitsplätze, politische Stabilität, Qualität/Dichte/Kosten des Nahverkehrs, Bildungsniveau, Einkommensverteilung, Grünflächen, aber auch Kriminalität, Sauberkeit und Erscheinungsbild. Jedes Kriterium erhält eine Bewertung und eine Gewichtung, und mit ein wenig Grundmathematik entsteht daraus eine Reihenfolge der Städte. Das sieht nach wissenschaftlicher Methode und damit einer gewissen Objektivität aus, lässt tatsächlich aber viel "Gestaltungsfreiheit" und Raum für subjektive Einordnung. Mal von den offensichtlich subjektiven Kriterien abgesehen, strotzt Frankfurt bspw. nur so vor Grün- und Waldflächen, erhält darin also eine hohe Bewertung, aber wir wissen alle, dass sie massenweise Schrebergärten und Stadtwaldflächen enthalten, die entweder nicht zugängllich sind, unter donnernden Flugzeugen liegen oder kurz vorm Vertrocknen sind. Ein objektives Qualitätsmerkmal? Andererseits sieht man an der Aufzählung oben, dass gerade eine Stadt wie Frankfurt in den wirklich objektiven Kriterien einiges zu bieten hat.


    Also: Bleibt entspannt.

    Das Bauvolumen ist wirklich gigantisch. Hier zur Abwechslung die Perspektive vom Opernplatz, von wo man die Säulenverläufe und eine der Aussparungen am T4 gut erkennen kann. Die Nordseite des Kopfes ist vom Wetterschutz befreit:



    Außerdem ist die Rückseite des Junghof Plaza zu sehen. Mit mehr Nachbarn:



    Mit noch mehr Nachbarn:


    Bilder: epizentrum

    Bethmannpark

    Wiedervorlage Bethmannpark zwei Jahre nach der Fertigstellung der Orangerie mitsamt umliegenden Verweilanlagen. Die Rankpflanzen haben den für sie vorgesehenen Lebensraum im Sturm erobert und schaffen neben einer schönen Stimmung hier und da schon Schatten. Auch ansonsten ist die Begrünung überaus gelungen. Ein Stimmungsbild von gestern:


    Bild: epizentrum

    Friedberger Landstraße 30-32 (Bethmanns am Park)

    Zuletzt erwähnt in #1.533, Vorstellung in #1.515. An dieser Baustelle liefen in den letzten Wochen weitere Bauvorbereitungen. Die Vermesser waren da und haben ihre fluoriszierenden Spuren hinterlassen, und ein kleiner Bagger entfernte Punktfundamente aus dem Boden. Ein richtiger Baustart steht allerdings noch aus. An der benachbarten Nr. 34 (zuletzt in #1.527) steht weiterhin nur der Treppenturm auf dem fertiggestellten Keller, ansonsten ruht die Baustelle. Die Infotafel hat man sogar zur Seite geschafft. Sollte es hier weitergehen, dann eventuell mit geänderter Mannschaft. Bild von Montag abend:


    EPI142A.IMG_2296C1.jpg

    Bild: epizentrum

    Große Bockenheimer Straße 42

    Das Eckhaus zur Kaiserhofstraße - das mit dem beliebten Hauptableger der Feinkost-Metzgerei Ebert im Erdgeschoss - ist gerade eingerüstet und mit Planen gut vor dem Wetter und vor neugierigen Blicken geschützt. Vermutlich wird hier etwas mehr unternommen als nur ein Fassadenanstrich, vielleicht kommen neue Fenster. Das Haus ist eines der typischen Nachkriegshäuser, an deren Fassade man allerdings einen Gestaltungswillen erkennen kann. Schnappschuss von Montag:


    Bild: epizentrum

    Eschersheimer Landstraße 105-107

    Wenn ich das Rendering im Infobeitrag von 2020 richtig interpretiere, wird die Fassade verklinkert, und derzeit sieht es so aus, als sei der Grund für die Klinkerverklebung vorbereitet:


    EPI_85D3584C1.jpg


    Streifenbild mit den gründerzeitlichen Nachbarn:


    EPI_85D3586C1.jpg


    Detail:


    EPI_85D3587C1.jpg


    Noch näher an die Schüco-Profile und die Glasbrüstungen vor den bodentiefen Fenstern herangezoomt:


    EPI_85D3588C1.jpg

    Alive (Eschersheimer Landstraße 61-63)

    Am Alive geht es äußerlich gemächlich weiter. Nur zwei Thumbs:


    Bild: https://dafmap.de/d/serve.py?2022/EPI_85D3592C1.jpg Bild: https://dafmap.de/d/serve.py?2022/EPI_85D3596C1.jpg


    55Westend (Eschersheimer Landstraße 55)


    Am Nachbarprojekt, das Adama ausführlich vorstellte, steht ein Bauzaun mit Bannern von Antal. Hier läuft die Entkernung zur Vorbereitung des eigentlichen Bauprojektes:


    EPI_85D3598C1.jpg

    Bilder: epizentrum

    Eschersheimer Landstraße 5-7 (Joyn Serviced Apartments)

    Nach den Bildern von Skyview im April (#903) wurden die Durchfahrt, das Vordach und kleinere Details abgeschlossen. Projektabschlussfoto:



    Schräg die Eschersheimer hinunter mit etwas mehr von den beiden Nachbarn:



    Die Gauben wollen auch ihren kleinen Auftritt bekommen. Hoch lebe die perspektivische Korrektur!


    Bilder: epizentrum

    Ergänzend zu den Bildern von Februar hier noch zwei Fotos auf den Neubaukomplex für die Sprach- und Kulturwissenschaften von Süden bei halbem Sonnenschein. Einmal links vom Seminarhaus (im Bild rechts angeschnitten) gen DIPF geschaut:



    Über den Namen der asphaltierten Straße sind sich die verschiedenen Kartenplattformen nicht einig. In der Geoportal-Basiskarte "Web" ist dort noch gar keine Straße zu sehen, in der Variante "WebAtlasDE" hingegen leicht nach Osten verschoben als Rostocker Straße, Google zeigt sie selbstbewusst als (am Ende nach links abknickende) Rostocker Straße und OpenStreetMap zeigt einen unbenannte Weg. Nachfolgend auch der aktuelle Blick vom Platz zwischen dem Institut für Normative Ordnungen (rechts) und dem Seminarhaus (links):


    Bilder: epizentrum

    Die Eschersheimer Landstraße hinuntergeschaut, präsentiert sich der Kopf des FOUR-T4 von seiner Breitseite. Spektakulär wird es, wenn die beiden höheren Geschwister hinter dem Turm gen Himmel wachsen. Lt. FOUR Social-Media-Kanälen soll T1 von jetzt an wöchentlich ein Geschoss zulegen. Stramm:


    Bild: epizentrum

    Schwarzburgstraße 12 / Spohrstraße 32

    Wenn ich das richtig sehe, fehlt uns in diesem Strang noch das Endergebnis der vor mindestens 1,5 Jahren fertiggestellten Nachfolgebebauung des unansehnlichen Wohnbunkers, der 2017 dort noch stand. Im letzten Beitrag dazu (#1311) waren die Neubauten noch halb eingerüstet. Heute mittag sah die Ecke so aus:



    Die Rückseite des Eckhauses hat einen dreieckigen Erker:


    Bilder: epizentrum

    Mit der Fertigstellung im Sommer könnte es klappen. Derzeit laufen Feinarbeiten rund um den Neubau, und im Inneren scheint man so weit zu sein, dass die Fenster bereits guten Gewissens geputzt werden konnten. Nach den schönen Aufnahmen von kvnrp nachfolgend ein Rundgang aus Straßenniveau. Vom Campusplatz aus gesehen:




    Von Westen, nach ein paar Schritten nach links am Kinderhaus vorbei:




    Die Rückseite (von Norden) mit dem Übergang zum langgezogenen Gebäude 2:



    Diese beiden Schönheiten aus rotem Sandstein werden wohl als Spolien ihren Platz am oder im Neubau finden:


    Bilder: epizentrum

    Von der Südseite habe ich ergänzend noch einen recht frischen Ferneindruck von letzter Woche im Angebot:


    EPI_85D3475C1.jpg


    Die Unregelmäßigkeit in Farbe und Breite ergibt fast ein organisches Bild, wenn nicht die strengen Vertikalen wären. Zoom:


    EPI_85D3476C1.jpg

    Bilder: epizentrum

    Beachtlich, was hier in den letzten Jahren erschaffen wurde. Das Terminalgebäude à la von der Rohe ist an sich schon ein Hingucker und eine schöne Verneigung vor dem großen Architekten, aber auch unscheinbare Elemente wie Stützen, Eckfenster, Übergänge etc. sind alles andere als konventionell. Danke für die Bilder.


    Letzte Woche habe ich beim Ladenanflug noch ein paar schäbige Handy-Impressionen aus nördlicher Richtung geschossen - eher für den Gesamteindruck geeignet. Immerhin sieht man nachfolgend im Vordergrund die Trassenbetonage der zukünftigen PTS-Bahn ganz ordentlich:


    EPI141A.IMG_1663.jpg


    Im Streifenbild von links nach rechts das riesige Parkhaus, das Terminalgebäude hinter dem noch zu verlängernden Pier G, den Vorfeld-Kontrollturm sowie die beiden Piers H und J.


    EPI141A.IMG_1665.jpg


    Direkt von Norden - in Ocker hebt sich Pier G ab:


    EPI141A.IMG_1669.jpg

    Bilder: epizentrum

    ^ Entschuldige, wenn ich Dich korrigiere. Gehrys Entwürfe sind dekonstruktivistisch, wie bspw. auch die von Wolfgang Prix und Peter Eisenman. Sie zerlegen Grundformen und bauen sie neu zusammen. Bei der parametrischen Architektur geht es eher um ("parametrisierte") Formeln, aus denen Körper entstehen, die organisch und fließend wirken. Das neue Signa-Haus würde ich eher letzterer Strömung zuordnen.