Beiträge von epizentrum

    Schumann Residence (Schumannstraße 2)

    Zuletzt, siehe hier im März. Die Eigentumswohnungen des - endlich! - sanierten Eckgebäudes werden nun vermarktet, siehe bspw. hier auf der Übersichtsseite des Immobilienverkaufsportals. An Ausstattung wird u.a. genannt: Eichenparkett, "historische" (bauzeitliche?) Stuckelemente, Naturstein in den Bädern und im Treppenhaus, Smart-Home-Paket, Luft-Wasser-Wärmepumpe etc. Zu haben ab ca. 10.000 Euro je Quadratmenter.

    Damit scheint dieses Endlosprojekt, das im Frühjahr 2011 mit den ersten Bauarbeiten als ambitioniertes Hotelprojekt begann, zwischendurch ein Boardinghaus werden sollte und schließlich zum Wohnhaus transformierte, abgeschlossen.

    Oeder Weg 76-78

    Wie aus dem Schulbuch: An dieser Baustelle geht es – von außen betrachtet – unaufgeregt stetig voran. Der Rohbau steht, eine Dachkonstruktion steht ebenfalls:

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    Ein Mansardwalmdach?

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    Details der ineinandergreifenden Holzelemente. Wenn ich das richtig sehe, stützt eine minimale Stahlkonstruktion (rot lackiert) die Ecke:

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    Bilder: epizentrum

    Auf der Rückseite des Rohbaus sind Betonscheiben für die Balkone angebracht. Nach dem Fenstermontage kann der Innenausbau beginnen. Zur Erinnerung: Vom Projekt erfuhren wir im August 2025, im Februar war der Abbruch weit fortgeschritten, im Mai war die Baugrube bereit fürs Gießen des Fundaments, und vor vier Wochen standen fünf Obergeschosse im Rohbau.

    ^^ Das hatte ich mich neulich auch schon gefragt und meiner Natur gemäß den Tatort gleich fotografisch festgehalten. Seit ca. Mitte September standen keine Fahrzeuge mehr auf dem Gelände, der grüne "Betriebs"-Wohnwagen und die Zapfsäulen wurden entfernt und die Gebäude entrümpelt. Das Betriebsgebäude mit zwei Werkstatt-Hallen hat Denkmal-Charakter. Schnappschüsse vom 23. September:

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    Die gläserne Zentrale: (den kalten Zigarettenrauch kann man fast durch die Scheiben riechen)

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    Bilder: epizentrum

    Angeblich gehört der Block zwischen Merianstraße, Elkenbachstraße, Bornheimer Landstraße und Feststraße zu großen Teilen einer "alten Dame aus Kanada". Dem Areal könnte eine spannende Entwicklung bevorstehen.

    Quartiersplatz

    Inzwischen ist die Version 2.0 des Quartiersplatzes fertiggestellt und ein Kleinod geworden, wie ich finde. Sicher, die großflächigen und hohen Fassaden rund um den Platz erschlagen im ersten Moment:

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    Dennoch ist ein geradzu gemütlicher, ruhiger Ort entstanden. Das liegt an den liebevollen Details, den hochwertigen Materialien und vor allem an den organischen Formen, wie auch Mäxken im Vorbeitrag schon festgestellt hat. Die Verweilinseln sind mit Leuchtstreifen umrandet, über die die Pflanzenbeete heraus"schwappen". Als wolle die Natur die Versiegelung aufbrechen, verlieren die fünfeckigen Bodenfliesen in Richtung Platz und nach oben hin ihren Halt zueinander und lassen in den breiteren Fugen Raum für Bewuchs (hoffentlich gewollt :-)), die kleinen Kiesel rund um die Brunnen erinnern ein wenig an maurische Böden. Ein Makroblick:

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    Ein Blick über die geschwungene Möbel- und Brunnenlandschaft:

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    In ständiger Bewegung sind die aus dem Boden kommenden Wassersäulen, die zudem in wechselndes Licht getaucht sind. Manchmal leuchten sie giftig neongrün, ein anderes Mal eisenhutblau. Im Kontrast dazu stehen die kurvigen Bänke mit hochwertiger Holzauflage in warmen Farbtönen:

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    Bilder: epizentrum

    Leonhardskirche + Leonhardskirchhof

    Endlich sind die 2011 begonnen Sanierungsarbeiten an, in und um die Leonhardskirche (genauer: Katholische Kirche St. Leonhard) vollständig abgeschlossen. Nach 15 Jahren konnten im August die letzten Firmen abziehen, und auch der Leonhardskirchhof, also der lauschige Platz vor der Kirche, ist nun wieder für die Allgemeinheit zugänglich. Die Stadt brachte damals eine entsprechene Pressemeldung mit Details zur Chronik und zu den baulichen Herausforderungen heraus. 2023 wurde die komplizierte statische Ertüchtigung des gotischen Gewölbes mit frei hängendem Schlussstein begonnen, mit der Zwischeneröffnung 2024 - siehe Schmittchens Beitrag mit Fotos - wurde die Sanierung der Nordvorhalle mit Salvatorchor und Heilig-Grab-Kapelle fortgesetzt. Ein Blick auf die Nordseite mit Hauptportal, neuen Türen und Digitaltafel:

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    Der Leonhardskirchhof mitsamt der befreiten Silberlinden:

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    Bilder: epizentrum

    Eschersheimer Landstraße 10

    Beim Vorbeiradeln fielen mir Gerüste auf, die gerade aufgebaut werden: Die Eschersheimer Landstraße 10 (siehe auch auf der Projektkarte) – eines der kleinen Bürohochhäuser entlang der Eschersheimer Landstraße – wird saniert. Einen Eintrag dazu habe ich hier im Forum nicht gefunden. Tätig ist die schweizerische Implenia AG, Drees & Sommer steuert, als Bauherr wird die Risea Erste Büro etc.pp. (Mannheim) genannt. Der bisherige Baustand besteht seit 1993. 2014 habe ich das Gebäude abgelichtet:

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    Google Street View zeigt den Stand von 2022 ohne die Hochbeete vor dem EG mit den hübschen Bäumchen und noch mit medizinisch besetztem 1. OG (heute mit Fitness-Studio). Vorhin sah es so aus:

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    Bilder: epizentrum

    Das leicht von der Straße zurückgesetzte, kaum 50 Meter hohe Türmchen mit nach hinten geführtem Sockel war keine Schönheit, aber auch kein potthässliches Entlein. Im Gegensatz zur bauzeitlichen Fassung hat die aktuelle Fassade mit leicht grünlich gefärbten Glasflächen, hellen Lisenen und glanzpolierten Metallstreifen einen Hauch von Chique. Die altbackenen, wenig aufwendigen Visualisierungen auf der Projektseite offenbaren eine neue Gliederung, welche – in Anlehnung an den Originalzustand von 1972/1973 – die Horizontale betont.

    Implenia erklärt, dass die Fassade damals als "Lochfensterkonstruktion mit horizontalen Brüstungsbändern aus Ziegel-Vormauerschalen sowie bereichsweise Alu-Gussplatten-Bekleidungen errichtet" wurde und die aktuelle Konstruktion diese überdeckt. Die neue Fassade wird in der Fläche "gleichmäßig weiß" werden, unterbrochen durch einen 95 qm großen Grünstreifen zwischen Sockel und dem Turm. Es wird neue Fenster geben, 915 qm Fensterbandfassade, jede Menge Aluminium(bleche), auch Lisenen aus Aluminium etc. Kurz: Gestalterisch hängen meine Erwartungen eher tief.

    Vielleicht findet ein Mitforist mehr heraus.

    ^ Wenn ich mich nicht täusche, wird die Fassade weitestgehend erhalten bleiben - von den vertikalen Öffnungen zum Einbau von Loggien abgesehen. Erhalten bleibt auch die Glasbrücke zwischen den Baukörpern. Das sieht also nach einer "behutsamen" Revitalisierung aus, auch wenn innen möglicherweise kein Stein mehr auf dem anderen stehen bleiben wird. Die Fassade war damals ein Highlight, da es sich um die in Deutschland erste Closed-Cavity-Fassade handelte. Dazu, siehe bspw. hier (und natürlich auch hier im Strang).

    Davon abgesehen hat Deka mit "Allée-Allée" einen wirklich witzigen Projekttitel gefunden. Fehlt nur noch das Ausrufezeichen.

    ^ Sehr schöne Aufnahmen. Das nachfolgende Bild packe ich mal hierher, weil es nur Fassaden zeigt. Die Aufmerksamkeit lenken möchte ich auf den Aspekt "Es geht den Menschen wie den Leuten". Auch in Hightech-Türmen wie dem Taunusturm, dem Omniturm und dem FOUR T1 schützen sich die Insassen vor der prallen Sonne ganz konventionell mit heruntergelassenem Rollo:


    Bild: epizentrum

    Das letzte umfangreiche Update liegt erst ein paar Tage zurück, deshalb nur wenige Ergänzungen unter der Vormittagssonne. IBB kommt erfreulich flott voran. Die Fassade des drittobersten Geschosses - siehe auf Adamas ersten Bildern - war am Samstag begonnen und gestern bereits geschlossen. Nachfolgend ein Gesamtbild im Sinn des Projekttitels "ANQR" mit fröhlichem "Schiff ahoi!":

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    Bei Meixner Schlüter Wendt scheinen bedruckte Glasflächen angesagt zu sein, siehe u.a. entwurfsbestimmend an der Ev. Akademie am Römerberg. So auch hier an den Glasbrüstungen und den großflächig verglasten Fassadenöffnungen:

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    Ein schneller Blick in den Lichthof, dessen Fassade ebenfalls wächst:

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    Die Materialien und Gliederung der Fassade wecken bei mir weiterhin Assoziationen an die 1970er-Jahre. Eine schöne Patina werden die dunklen Alubleche im Lauf der Jahre eher nicht erhalten. Die vielen Rücksprünge und Faltungen des komplexen Entwurfs haben aber etwas und versöhnen mich mit dem Neubau. Es gibt aus jeder Perspektive neue Durchblicke und Hingucker. Auch werden die weißen Rahmen an den Eingängen und großen "Gucklöchern" interessante Akzente setzen. Zum Abschied ein Brückenbild:

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    Bild: epizentrum

    Nordmainische S-Bahn (Logistikgleis)

    Im Juli-Beitrag konnten wir die geschäftigen Tätigkeiten für das Logistikgleis sehen. Da ich gerade in der Ecke und neugierig ob des aktuellen Standes war, nachfolgend die resultierenden Schnappschüsse vom Gleisfeld. Zunächst in Richtung Süden inkl. Beantwortung der Frage, ob das Gleis über die Brücke geführt wird - wird es nicht:

    In der anderen Richtung wurde im Juli noch gebaut; jetzt ist ein Zwischenstand erreicht. Allerdings fehlt nach wie vor die Verbindung zwischen Gleis1 und 2 in Form der erwarteten Weiche. Aktueller Stand:

    Und der leergeräumte Vorplatz (Teil des Danziger Platzes) ist in der Tat ein weites Feld:


    Bild: epizentrum

    Neuenhain

    Zufälligerweise war ich heute vormittag bei einem Shooting fast genau auf der Blickachse von Adamas Fotostandort, von dem seine jüngste, sehr schöne Panoramaaufnahme entstand. Von der Straße "Am Haag" in Bad Soden am Taunus (Neuenhain) hat man eine erstaunlich freie Sicht auf die beiden Hochhaus-Cluster von Eschborn und Frankfurt. Ich habe nur einmal kurz "draufgehalten", zumal es sehr diesig war. Hier ein Ausschnitt:

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    Bild: epizentrum

    Die Straße etwas weiter hinunter wären die beiden Häuser links nicht mehr im Weg, siehe bspw. auf dieser Street-View-Aufnahme. Man ist ein paar Kilometer näher dran als vom Atzelberg, hat also mit marginal weniger Luftflimmern zu kämpfen. Dazu befindet man sich etwas tiefer, sodass die Hochhäuser etwas in den Horizont hineinragen, und die Cluster liegen noch näher beieinander. Dafür fehlt links und rechts jede Menge Substanz, bspw. der Fernsehturm.

    Wenn also jemand Zeit und Muße hat, den Standort auszuprobieren oder einen noch besseren in Neuenhain zu finden, freue ich mich über die Ergebnisse in diesem Strang.

    ^ Das letzte Update zum Neubau des Center for Humanities hat 19 Monate auf dem Buckel. Ich war neugierig, ob bzw. wie weit der Bau in der Zwischenzeit fortgeschritten ist. Ernüchterung vor Ort, aber Immerhin sind nun Fenster eingesetzt.

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    Blick durch das zukünftige Eingangsfoyer:

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    Entlang der Hansaallee mit dem dahinter aufragenden DIPF-Hochhäuschen:

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    Bilder: epizentrum

    Mit einer Fertigstellung in diesem Jahr dürfte es nicht mehr klappen. Zur Erinnerung: Die Architektur-Ausschreibung zum Projekt wurde im Oktober 2021 entschieden. Schmittchen stellte die Eckdaten an dieser Stelle vor.