Rentenbank (Eschenheimer Tor)
Die Aufstockung mit Umbau geht äußerlich kaum voran, allerdings waren heute "einschneidende" Tätigkeiten zu erkennen:

Im Zoom ist eine Betonsäge im Einsatz zu sehen:

Bild: epizentrum
Die Aufstockung mit Umbau geht äußerlich kaum voran, allerdings waren heute "einschneidende" Tätigkeiten zu erkennen:

Im Zoom ist eine Betonsäge im Einsatz zu sehen:

Bild: epizentrum
^ Und ergänzend dann noch der Fernblick auf die Turmspitze von heute mittag, 13:30 Uhr (siehe Wasserzeichen im Bild ;)):

Bild: epizentrum
Der Turm wird sich schön aus dem Cluster herausstrecken – jedenfalls aus dieser Perspektive.
In den fünf Monaten seit dem letzten Update hat sich die Lochfassade deutlich in Richtung der Visualisierung (siehe #1113) verändert. Dafür wurde geschnitten und gemauert:

Näher:

Zum unbenannten Platz hin (Südseite):

Bild: epizentrum
Das Projekt scheint auf gutem Weg zu sein.
^ Der Umbau tut der Hauptwache gut, finde ich. Die Farbkombination und die sichtbaren Holzbalken geben dem Bau und damit dem Platz etwas Wohnliches:

Bild: epizentrum
Zum letzten Update im Mai sahen wir Bewehrungsstahl für das Fundament in der Baugrube liegen, aktuell stehen bereits fünf oberirdische Geschosse - allesamt gemauert:

Blick entlang der Rückseite (Ostseite):

Der Übergang zur Hausnummer 80 am Oeder Weg ist noch luftig:

Bilder: epizentrum
^ Das letzte Update zum Neubau des Center for Humanities hat 19 Monate auf dem Buckel. Ich war neugierig, ob bzw. wie weit der Bau in der Zwischenzeit fortgeschritten ist. Ernüchterung vor Ort, aber Immerhin sind nun Fenster eingesetzt.

Blick durch das zukünftige Eingangsfoyer:

Entlang der Hansaallee mit dem dahinter aufragenden DIPF-Hochhäuschen:

Bilder: epizentrum
Mit einer Fertigstellung in diesem Jahr dürfte es nicht mehr klappen. Zur Erinnerung: Die Architektur-Ausschreibung zum Projekt wurde im Oktober 2021 entschieden. Schmittchen stellte die Eckdaten an dieser Stelle vor.
Am Fuß von "Hogwarts" geht es zügig weiter:

Im Vergleich mit dem Vorvorbeitrag und mit dem Stand von rechts nach links des vorigen Fotos kann man die Arbeitsschritte nachvollziehen. Die hervorstehenden Sandstein-Gliederungselemente der Fassade wurden geschliffen, der alte Putz geglättet, noch bestehende Vertiefungen aufgefüllt, darüber neu verputzt und am Ende eine Schutzschicht gegen Feuchtigkeit aufgebracht. Links unten sehen wir eine Gewölbedecke, unter der die Öffnung zugemauert wurde. Davor ist eine Betonplatte wie ein Stück Fundament mit Einschnitt für einen Zugang zum Gewölbekeller entstanden:

Nachfolgend noch einmal der schmerzvolle Blick auf die abgeschlagenen/geschliffenen Sandsteinelemente:

Im östlichen Teil, wo die Behelfsbauten standen, ist die entstandene Grube bis auf eine Matrix aus größeren runden Öffnungen verschlossen. Sind die Öffnungen als Einlass für natürliches Licht in den Kellerbereich vorgesehen?

Bilder: epizentrum
Zur Erinnerung die letztes Jahr in diesem Strang verlinkte Visualisierung des Projektes auf der Baufrösche-Website:

Visualisierung: Baufrösche, Kassel
Die Visualisierung wurde lt. Datei-URL 2016 hochgeladen, die Projektseite selbst sieht allerdings nicht veraltet aus. Im Gegenteil wurde ein Foto der freigelegten Farbschichten noch im Jahr 2024 hochgeladen.
Die etwas andere Skyline im Westen gestern abend gerade noch zur Blauen Stunde:

Bild: epizentrum
Ich bin vorhin spontan auch dort vorbeigegangen und habe mir das schwebende Netz von allen Seiten aus angeschaut und auf mich wirken lassen. Bei der Ankündigung des Projektes hatte ich sehr gemischte Gefühle: Ausgerechnet an der versifften Konsti ein Kunstwerk? Warum nicht erst einmal alles herrichten und reparieren, insbesondere den Bodenbelag? Andererseits sah der Platz mit dem "Objekt" auf den Visualisierungen ansprechend aus. Also Füße stillhalten und abwarten. Beschlossen war die Umsetzung sowieso bereits.
Beim Rundgang heute kamen mir folgende Gedanken, die teilweise über das eigentliche Kunstwerk hinausgingen:
Meine hauptsächliche Feststellung aber war, dass das Netz ziemlich klein ist. Was ich meine:

Ganz nett und ein schöner Ankerpunkt für den Platz, aber eine eher bescheidene Geste im Vergleich zu der riesigen Fläche:

Sevilla hatte an der Plaza de la Encarnación (Google Maps) eine ähnliche Asphaltwüste und wagte vor ca. 20 Jahren (Umsetzung bis 2011) die bekannte große Geste mit dem "Metropol Parasol" (Sonnenschirm) bzw. den "Setas de Sevilla". Da die Forenbilder mit abload untergegangen sind, hier zur Erinnerung eigene Bilder von 2023:
^ Was die "heißen Sommer" angeht: Falsch. Wochenlange Phasen mit über 30 Grad sind ein Phänomen der letzten 25 Jahre, und 11 Tage am Stück mit 35-42 Grad wurden hier noch nie gemessen.
Das heißt nicht, dass man sich nicht an solche Temperaturen anpassen kann – siehe Länder des Südens. Erschreckend finde ich, dass diese notwendige Anpassungen politisch kaum diskutiert werden. Hier in Frankfurt gibt es ein paar schöne städtische Projekte hinsichtlich Entsiegelungen, Baumpflanzungen, Schattungselementen etc., aber nicht in dem Umfang, wie es notwendig wäre, um das Aufheizen der Stadt zu dämpfen. Das gleiche gilt für private Bauprojekte. Bodentiefe Fenster, Panoramadächer, vollverglaste Fassaden etc. sind da nicht wirklich zielführend.
Bzgl. Deiner Ergänzung – Klimaanlagen und Platzgestaltung – gebe ich Dir absolut recht.
Weitere Eindrücke des Baustandes von letzter Woche nachfolgend, jeweils von der Terrasse (6. OG) aus aufgenommen. Zunächst ein Überblick über den Stadtplatz von der Commerzbank-Treppe bis zum T1-Portal:

Diese Aufweitung der Großen Gallusstraße hat etwas sehr großzügig-großstädtisches. Eine tolle städtebauliche Geste, finde ich. Auf dem Bild sieht man auch die hier diskutierte Fortsetzung der Baumreihe gut. Der eigentliche FOUR-Stadtplatz mit den Sitzinseln (oder auch: Lümmelinseln), die gut angenommen werden:

Der Quartiersplatz wirkt mangels Außengastronomie und Einzelhandel noch ziemlich tot. Drei Läden sind noch zu vermieten. An der Ecke weiter rechts zog die Woche übrigens Meyer-Feinkost ein. Mit Teleskoparmen hätte ich die ganze Fläche ablichten können, so eben nur einen Teil:

Pausenvergnügen für Deka-Mitarbeiter:

Das Panoramadach des zukünftigen Food Court:

Sein Hauptsaal darunter:

Leicht herausgezoomt für einen Blick auf eine schöne T4-Terrasse und auf warm beleuchtete Büroräume:

Der südliche Teil der Dachterrasse, von der die Aufnahmen entstanden:

Bilder: epizentrum
(Bezieht sich auf die an dieser Stelle erwähnte Pressemeldung.) An anderer Stelle schon einmal gezeigt, aber der Dreiklang aus EZB, Dom und Paulskirche ist so schön, dass ich ihn zur Veranschaulichung an dieser Stelle noch einmal dokumentiere:

Zum Roßmarkt hinunter (von der Brücke zwischen T2 und T3 aus fotografiert):

Ein Teil des Spielplatzes:

Fortsetzung in Richtung T3:

Eine grüne Insel mit Sitzgelegenheiten:

Bilder: epizentrum
Besonders viel Platz bietet die umlaufende Dachterrasse nicht, ein Besuch wird sich dennoch lohnen. Während des Tages einmal durchatmen, und gleich danach kann der stressige Arbeitstag mit aufgeladener Batterie weitergehen.
^ Nach den Stahlträgern kommt der Holzbau. Den Rest der Dachkonstruktion haben die Zimmerer gebaut:

Bild: epizentrum
Von der Seite sieht die Dachneigung steiler aus als auf der Visualisierung mit Frontalsicht.
Kompliment für Dein gutes Gedächtnis. Ich war dabei und hätte mich nicht einmal an die Hälfte erinnert. Ich hatte auf den ein oder anderen Spoiler von Herrn Gwechenberger gehofft, zumindest auf eine kleine Fortschrittsmeldung oder eine Entscheidung zu einem seiner Projekte. Es blieb bei dem uns bekannten Stand der Bausteine seiner "Drei-Stützen-Strategie": Wohnraum, Wirtschaft, Grüne Stadt.
Herr Bieber bestätigte übrigens die öffentliche Begehbarkeit des gesamten Dachgartens. Er ist noch nicht fertiggestellt, aber immerhin konnte man einmal komplett rund um den Turm 2, in dem die sehr gut besuchte Veranstaltung stattfand, herumlaufen. Später Fotos von dort in den entsprechenden Strängen. Nachfolgend ein Schnappschuss der Podiumsdiskussion:

Bild: epizentrum
Ich erinnere an den Abbruch der Cassellabrücke 2022-2023, die angekündigten Aktivitäten zur Planung eines Nachfolgebaus und die sich anschließende Beleuchtung dieses Sachverhalts an dieser Stelle hier im Strang. Es kam, wie es kommen musste: nämlich nichts. Bzw. der zwischenzeitliche Verkauf an die Lugman Group und deren Rücktritt vom Kauf.
Der Ortsbeirat 11 wird ungeduldig, der Magistrat glänzt durch dokumentierte Minimal-Aktivität mit Schwerpunkt Abwarten. In Parlis kann man schön das Ping-Pong der Befragungen und Stellungnahmen nachverfolgen. Ich habe versucht, das nachfolgend zusammenzutragen:
| Datum | Vorlage | Inhalt | |
|---|---|---|---|
| 6/2023 | OF 475/11 | Ortsbeirat fragt den Magistrat: Zumindest Öffnung der Cassellastraße (Fuß-/Radweg) auf dem Ex-Allessa-Gelände statt Neubau? Die Sache überhaupt mit Allessa-Betreibern besprochen? Wie wird Magistrat sich beim Verkauf des Geländes an Dritte verhalten? | |
| 10/2023 | ST 2096 | Stellungnahme dazu: Magistrat ist sich Bedeutung der Verbindung bewusst. Es gibt eine Absichtserklärung bezüglich eines einvernehmlichen Brückenneubaus zwischen der Stadt, Clariant und Allessa von Herbst 2022. Clariant öffnete im Oktober 2022 ein Bieterverfahren zur Veräußerung des Industrieparks. Damit könnten sich wesentliche Änderungen der Planungsrandbedingungen für den Brückenneubau resultieren. Also bis nach Abschluss warten... Für 2024 Haushaltsmittel Ersatzneubau-Planung 2024 angemeldet. | |
| 11/2023 | OF 524/11 | Ortsbeirat fragt: Erinnerung an Koalitionsbeschluss der Bundesregierung vom November 2023 zur Beschleunigung von Ersatzneubauten von Brücken => Schnellere Realisierung der neuen Cassellabrücke? Wann beginnt die Planung für die neue Brücke? Wann wird sie vorgestellt? | |
| 2/2024 | ST 385 | Stellungnahme dazu: Beschluss betrifft Gemeindestraßen nicht, insofern keine beschleunigten Verfahren. Desweiteren Verweis auf ST2096. | |
| 9/2024 | OF 667/11 | Begrünung des städtischen Areals an der Leo-Gans-Straße 2: Aufforderung, das städtische Areal an der Leo-Gans-Straße 2 wenigstens zu begrünen und Sitzgelegenheiten für Passanten zu schaffen. Der Bereich um den ehemaligen Abgang ist seit Anfang 2023 sich selbst überlassen und in zunehmend schlechtem Zustand. | |
| 10/2024 | OM 5964 | Wie OF667/11 als Anregung an den Magistrat. | |
| 1/2025 | OF 684/11 | Erinnerung an Zusicherung der Wiederherstellung der Verbindung und an den Verkauf des Geländes September 2024 an die Lugman Group. Der Ortsbeirat fragt: Zwischenzeitlich Kontakt zum neuen Besitzer des Cassella aufgenommen? Welcher Weg wird mit welchem Zeitplan nun verfolgt? Entscheidung bzgl. ebenerdiger Verbindung oder Brückenneubau gefallen? Vorgang mit neuem Besitzer (bzw. Cassella-GF) erörtert? Ergebnisse? | |
| 2/2025 | V 1113 | Auskunftersuchen wie OF 684/11 | |
| 3/2025 | ST 337 | Stellungnahme dazu: Grundsätzliche Befürwortung, aber auf Entwicklung um das Casella-Areal abwarten. | |
| 7/2025 | ST 1157 | Stellungnahmen zu oben: Angestrebt wird eine ebenerdige Verbindung. Entspricht grundsätzlich dem Leitbild der innerstädtischen Fußverkehrsführung, sind um ein Vielfaches wirtschaftlicher - sowohl in der Herstellung als auch in der Unterhaltung - und im Hinblick auf die Barrierefreiheit ohne lange Rampen und störanfällige Aufzüge realisierbar. Magistrat stand in Kontakt dazu mit Lugman Group und Cassella-Geschäftsleitung, ebenerdige Querung wäre möglich gewesen. Aber: Lugman Group vom Kauf zurückgetreten, Grundstücksverkauf gescheitert. (Dazu auch hier im Forum.) => Magistrat abhängig vom Verkauf => Abwarten (ohne Zeitplan). Unbefriedigend. | |
| 11/2025 | ST 1833 | Stellungnahme zur Begrünung: Oberflächen wurden nur funktional wiederhergestellt. Derzeit keine konkreten Planungen für weiteres, da kompliziert ("ämterübergreifende Entscheidungen") und nicht hoch priorisiert ("konkurrierende Maßnahmen"). |
Und so bleibt uns der seit März 2023 herrschende Zustand wohl noch eine Weile erhalten.
^ Sogar bereits seit 2022 wird gebaut. Das sieht man auf den Luftbildern 2022 - 2025 im Geoportal Frankfurt gut.
Eigentlich wollte ich nur das immer nervigere und neugierigere Google Maps loswerden, doch dann hat mich das Fieber gepackt...
16 Jahre lang gibt es die DAF-Karte (dafmap.de) schon (!), bis dato auf der Grundlage von Google Maps, das fleißig die Daten der Benutzer (und auch des Betreibers) abgreift. Damit ist jetzt Schluss. Ich habe die Karte gänzlich neu programmiert, die Projektdaten herübergehoben und für die Region Frankfurt fleißig Daten nachgetragen. Kollege Backsteinpflegt die Berliner Daten ohnehin sehr regelmäßig - und hat in einer kurzen, aber intensiven Testphase wertvolle Rückmeldungen und Vorschläge geliefert. Danke dafür! Auch die Karten der anderen Regionen können sich durchaus noch sehen lassen.
Die Funktionalität der DAF-Karte habe ich einerseits entschlackt, andererseits modernisiert und um hilfreiche Funktionalitäten für die eigentlichen Projektdaten und für die Arbeit im Zusammenspiel mit dem Forum erweitert. Vor allem aber habe die Website von jeglichem Google-Zeugs befreit und - neben OpenStreetMap - auf das amtliche Kartenmaterial des Kartographie/Geodäsie-Bundesamtes (basemap.de, Geoportale der Städte etc.) gewechselt. Also alles souverän, Open Source und ohne "Spyware".
Kleines Killer-Feature: Man kann die Karte jetzt sozusagen als "DAF-Kompagnon" auf den Streifzügen durch die Stadt verwenden. Nach Klick auf das Männchen oben links wird die Karte automatisch entsprechend dem aktuellen Standort nachgezogen und mit Klick auf die Projekt-Marker der Nachbarschaft direkt in den passenden DAF-Strang springen. Sehr praktisch, um damit direkt Updates im Forum zu posten.
Frankfurter können aus der Karte außerdem direkt an die entsprechende Kartenposition (mit ähnlichem Zoom) im Geoportal (Satellitensicht) und ins PlanAS springen. Gut für Recherchen. So etwas werde ich auch für andere Regionen nachziehen.
Mehr Infos gibt es auf der Hilfe-Seite und für Mitstreiter eine Anleitung zur Kartenpflege. Wer mitmachen will und kann, darf dazustoßen – vorausgesetzt, der User ist Forenmitglied (!) und fiel bisher durch konstruktive und informative Beiträge auf.
Der angepinnte Strang zur alten DAF-Karte im Frankfurter Forum wird demnächst ersetzt (da veraltet), und News zur DAF-Karte gibt es danach weiterhin hier in der Lounge.
Mit dem Projekt geht es voran, aber weiterhin quälend langsam. Es fehlen nur noch wenige Schritte bis zum Abschluss. Mieter sind ja bereits eingezogen, wenn im Inneren gleichzeitig auch noch Ausbauten laufen (siehe bspw. im 1.+2. OG vorne):

Bild: epizentrum
Vor vier Wochen war die Baugrube ausgehoben, jetzt liegen Bewehrungsstahlmatten fürs Fundament-Gießen bereit, das wohl demnächst stattfinden wird:

Hinten ist der halb abgebrochene Nebenbau zum Oeder Weg 80 zu erkennen, der für das nicht zur Liegenschaft gehörende Wohngebäude wohl relevante Funktionen abdeckt und deshalb nicht komplett abgetragen wurde. Andere Perspektive auf die Baustelle:

Bilder: epizentrum
An der Baustelle hängt inzwischen ein Bauschild aus dem Jahr 2022 (B-2022-933-4), das den Entwurfsurheber offenlegt: Es sind Scharnberger Architekten (Frankfurt), deren Website allerdings noch keine Informationen zu dem Projekt enthält. Beschreibung des Bauvorhabens: "Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 34 Wohnungen, Herstellen von 6 Stellplätzen, [sic!] sowie Gebäude für Abstellzwecke (Mülltonnen, Fahrräder)".
Ein Projekt, das bei vielen von uns große Hoffnungen geweckt hatte, da an diesem zentralen Ort mit Potential ein ansprechender Entwurf aus dem Büro Christoph Mäcklers vorgesehen war, erwacht zu neuem Leben - oder wird in anderem Gewand wiedergeboren. Eine kurze Recherche brachte leider kein Licht ins Dunkel. Wir erinnern uns: 2014 wollte die Art-Invest Real Estate Management GmbH den freistehenden und zurückgesetzten Bürokomplex abbrechen und acht Wohngebäude nach besagtem CHM-Entwurf errichten. Siehe dazu einen Infobeitrag mit Visualisierungen. Im Januar 2016 verschwand die Referenz aus der Projektliste des Architekturbüros. 2018 kaufte Park Lane das Objekt für ein Family Office und wollte irgendwie neuentwickeln (siehe Beiträge hier im Forum). Daraus wurde nichts. Bis dato befindet sich der Sitz des BVI Bundesverband Investment und Asset Management an der Adresse, und auf der BVI-Website finden sich keine anderslautenden Informationen.
Allerdings, und jetzt kommen die Neuigkeiten, finden seit einigen Wochen dort mehr als nur kosmetische Bauarbeiten statt. Auf dem Platz sind Erd- und Schutthügel gebildet, eine breite Schotterzufahrt für Baustellenfahrzeuge führt von der Bockenheimer Anlage über den Platz zum Gebäude, im Annex hat sich das Bauunternehmen Dreßler Bau (Aschaffenburg, siehe Website) eingerichtet, und Antal führt Abbrucharbeiten aktuell im Inneren durch. Ein Bauschild konnte ich weder vor Ort noch online entdecken, wollte aber auch nicht auf das Gelände spazieren.
Ziemlich sicher wird hier nicht am schönen Mäckler-Entwurf gearbeitet, sondern eventuell einfach nur für den BVI modernisiert - wenn auch etwas umfangreicher. Schade; ich würde mir eine Neuordnung des durch die Baukörper zerfledderten Areals wünschen. Heute nur ein Schnappschuss vom Vorbeigehen:

Das namensgebende Mozart-Denkmal auf der Wiese weckt bei mir reichlich wenig Assoziationen zu Amadé (siehe auch im Frankfurter Online-Katalog "Kunst im öffentlichen Raum"):

Bilder: epizentrum