Opernplatz 2 - Abbruch und Neubau geplant

  • Opernplatz 2 - Abbruch und Neubau geplant

    Ab dem kommenden Jahr wird das Büro- und Geschäftshaus Opernplatz 2 entkernt und umgebaut. Eigentümer und damit künftiger Bauherr ist die Allianz. Das Gebäude wird derzeit entmietet, Lilo zieht Ende des Jahres und Bailly Diehl Ende Februar 2014 aus. Das steht heute in der gedruckten FAZ, in der Serie "Neues aus dem Frankfurter Geschäftsleben" (Nachtrag: jetzt auch online). Nicht erwähnt ist das gegenüber stehende Büro- und Geschäftshaus Neue Mainzer Straße 84. Es ist sozusagen baugleich, und vor der maroden Fassade steht wie vor Opernplatz 2 ein Schutzgerüst. Anzunehmen also, dass auch hier saniert wird.


    Ein Foto von thomasfra, im Vordergrund Opernplatz 2:



    Bild: thomasfra

  • Realisierungswettbewerb für einen Neubau

    Bislang wurde stets der Umbau des Büro- und Geschäftshauses Opernplatz 2 angekündigt. Doch es waren immer mal wieder Gerüchte zu vernehmen, dass doch abgerissen und neu gebaut werden soll. Und so wird es nun auch kommen. Denn heute wurde ein Realisierungswettbewerb für dieses Areal bekannt gegeben, dessen Gegenstand die Errichtung eines Büro- und Geschäftshauses ist. Der Wettbewerb hat bereits begonnen, ein Kolloquium soll vorgestern stattgefunden haben. Eine Entscheidung ist nicht vor Ende Januar 2016 zu erwarten.


    [INDENT]Opernplatz 2, Frankfurt/Main
    Ausgabe der Unterlagen: 02.09.2015 · Abgabe: 20.11.2015
    Fachrichtung: Hochbau · Wettbewerbsform: Nichtoffener Realisierungswettbewerb
    Preisgerichtssitzung: 28.01.2016
    Auslober: Allianz Real Estate Germany GmbH, Frankfurt/Main
    Betreuung: ANP - Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel
    Preisrichter: Prof. Fritz Auer, Stefan Brendgen, Olaf Cunitz, Martin Hunscher, Frau Kühne-Manner, Annette Kröger, Dieter von Lüpke, Jórunn Ragnarsdóttir, Lothar Scharpe, Prof. Zvonko Turkali


    Gegenstand des Wettbewerbes ist die Errichtung eines Büro- und Geschäftshauses auf dem Grundstück Opernplatz 2 in der Innenstadt von Frankfurt/Main.


    Teilnahmeberechtigt sind folgende Büros:


    BE Berlin GmbH, Berlin
    David Chipperfield Architects, Berlin
    Ferdinand Heide Architekten, Frankfurt am Main
    Henning Larsen, München
    Max Dudler, Berlin
    Meurer Generalplaner, Frankfurt am Main
    Nieto Sobejano Arquitectos, Berlin
    NKBAK Architekten, Frankfurt am Main
    Schneider + Schumacher, Frankfurt am Main
    Staab Architekten, Berlin


    Ausgaben der Unterlagen: 02.09.2015
    Kolloquium: 22.09.2015
    Abgabe Pläne: 20.11.2015
    Preisgerichtssitzung: 28.01.2016[/INDENT]



    Westseite:



    Die vorgebauten Pavillons gehörten zur Gastronomie:



    Von Süden gesehen:



    Bilder: Schmittchen

  • Na wer hätte das gedacht... Eine gereinigte Fassade wäre auch schon gut gewesen. Aber nun ein Neubau. Bei den eingeladenen Architekturbüros sind jedoch nur Kistenbauer versammelt. S+S könnte noch ein Glücksgriff zuzutrauen sein.


    Ich bin gespannt.

  • Weiß man schon in welcher Größenordung dort gebaut werden soll? Ich finde in diese 1A-Lage passt sogar ein kleineres Hochhaus (10-15 Etagen) hin, sozusagen als Abschlußhochpunkt der Neuen Mainzer zum Opernplatz. Dekorative aber trotzdem elegante Architektur ist in jeden Fall wünschenswert, eine weitere Investorenkiste ist das schlimmste was an diese Stelle passieren kann.

  • ^^ Staab kann zwar auch schiefe Kisten entwerfen, Deinen Gedanken hatte ich eben allerdings trotzdem, vor allem, als ich mir die Besetzung des Preisgerichtes angeschaut habe.


    Ich erwarte eine leicht überhöhte Kiste, mit einer glaslastigen, modernen Fassade, wie wir sie oft gesehen haben. Mit etwas Glück gibt es Sprünge wie beim Maró schräg gegenüber und vielleicht auch einen ansprechenden Außenbereich zur Taunusanlage hin.


    ^ Lt. geltendem Bebauungsplan B381 sind sieben Vollgeschosse gestattet bzw. am südlichen Ende fünf. Es gilt allerdings auch die Gestaltungssatzung G2 mit unter anderem folgenden Maßgaben:


    Zitat

    Baugestaltung: Bauliche und sonstige Anlagen im Sinne des § 1 Abs. 3 (Neu-, Erweiterungs- und Umbauten) sind besonders nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen so zu gestalten, dass sie sich harmonisch in die vorhandene kleinteilige Struktur des Straßenbildes und die Umgebung von Kulturdenkmalern einfugen.


    Außenwände: Die Fassadengestaltungen sind in Form, Farbe und Materialien aufeinander und auf die Umgebung abzustimmen. Der Farbanstrich von Natursandstein an Fassaden ist nur in dem Farbton des Sandsteins selbst, in nicht glanzender Ausfuhrung gestattet. Ausbesserungen oder Erneuerungen an verwitterten Fassadenteilen sind in gleichem oder vergleichbarem Material vorzunehmen.


    Ob uns wegen der G2 eine Glaskiste doch erspart bleibt?

  • Schade - gerade nachdem beim Zwilling jenseits der Mainzer die Revitalisierung und Modernisierung der Fassade so gut gelungen ist, hätte ich mir gewünscht, daß man auch hier so verfährt und das bestehende Gebäude erhält.

  • Realisierungswettbewerb entschieden

    Der oben vorgestellte Realisierungswettbewerb für die Neubebauung des Areals Opernplatz 2 wurde Ende der vergangenen Woche entschieden. Vorn platziert sind die Entwürfe der Büros Staab Architekten und BE Berlin. Sie sollen nun überarbeitet werden, dann wird sich der Auslober, die Allianz Real Estate Germany, für einen Entwurf entscheiden. Ein dritter Preis wurde an das Büro Allmann Sattler Wappner vergeben.


    Weitere Einzelheiten ergeben sich in einer Pressemitteilung, die das Deal Magazin heute veröffentlicht hat. Demnach werden die Entwürfe der beteiligten Architekturbüros vom 22. Januar bis 3. Februar 2016 montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Atrium des Frankfurter Planungsdezernates, Kurt-Schumacher-Straße 10, öffentlich ausgestellt.


    Wie befürchtet, monoton grobgerasterte Klötze aus dem Standardrepertoire. Der Staab-Entwurf, immerhin nicht ganz 08/15 die Fenstergestaltung und die Farbe des Natursteins:



    Bild: Staab Architekten / Allianz Real Estate Germany


    Noch nicht einmal das lässt sich über den Entwurf von Baumschlager Eberle sagen:



    Bild: BE Berlin / Allianz Real Estate Germany

  • Immerhin gibt es Rücksprünge, Gliederungen, schönen Naturstein, die erwähnte Gestaltung der Fenster bei Staab (evtl. Bronze-Profile?). Dem Staab-Entwurf kann ich insgesamt mehr abgewinnen als dem von BE. Letzterer hat zwar eine passendere kleinere Gliederung zum Opernplatz hin, allerdings berücksichtigt er die Höhe der Nachbarbauten (insb. Neue Mainzer 84) nicht, was der städtebaulichen Situation nicht gerecht wird und die Neue Mainzer stärker verdunkelt als nötig.


    Außerdem auffällig: Sehe ich richtig, dass Staab auf eine Arkade verzichtet? Zumindest entlang der Neuen Mainzer hätte ich eine solche erwartet, da es sonst eng und laut wird für Fußgänger.

  • Ich empfinde beide Entwürfe als ein Schlag ins Gesicht, wenn man ggü der gründerzeitlichen Häuserzeile und der alten Oper sowas hinklatscht. So sollte die (süd)östliche Einfassung des Opernplatzes jedenfalls nicht aussehen. Man kann sprichwörtlich sagen:"fehl am Platz"!


    Zitat

    Immerhin gibt es Rücksprünge, Gliederungen, schönen Naturstein, die erwähnte Gestaltung der Fenster bei Staab (evtl. Bronze-Profile?).


    Trotz dieser Gestaltungselemente ist der Staab-Entwurf nicht wirklich besser geeignet und würde sich stattdessen sehr gut irgendwo an der Hanauer Landstraße einfügen (der 2. Halbsatz ist nicht negativ gemeint).

  • Ja, fehl am Platz hat hier eine tiefere Bedeutung. Doch grundsätzlich sollte die Überarbeitung abgewartet werden, denke ich, es gab schon viele Wettbewerbe, bei denen erst am Ende Brauchbares herausgekommen ist. Auch für Staab gilt das, etwa beim Erweiterungsbau für das Jüdische Museum. Hier noch die wesentlichen Passagen aus der Pressemitteilung der Allianz RE und zwei Modellfotos:


    [INDENT]Die Entwürfe der beiden Berliner Büros Staab Architekten und BE Berlin lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Beide Entwürfe zeigen eine hohe gestalterische Qualität, konnten jedoch nicht in allen Aspekten überzeugen. Diese sollen nun in einer Überarbeitungsphase optimiert werden. Am Ende wird feststehen, welches Konzept die Basis für das weitere Vorgehen zur Bebauung des Grundstücks gegenüber der Alten Oper werden wird. Ein Dritter Preis wurde darüber hinaus an das Büro Allmann Sattler Wappner aus München vergeben.


    "Der Wettbewerb hat ausgezeichnete Ergebnisse geliefert", sagt Annette Kröger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Allianz Real Estate Germany GmbH. "Mit den beiden bestplatzierten Entwürfen haben wir eine gute Ausgangsbasis, jedoch werden wir erst nach der Überarbeitung sehen, wer sich am Ende durchsetzen wird. Beide Entwürfe haben das Potenzial, nach der Überarbeitung einen wichtigen Beitrag zur Stadtgestaltung in Frankfurt zu leisten."


    Bürgermeister Olaf Cunitz, Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main, bewertet ebenfalls beide Entwürfe positiv: "Die Beiträge fügen sich gut ein und werden dem historischen Platz gerecht – und geben doch eine moderne Antwort auf die Bauaufgabe. Sie nehmen sich gegenüber dem dominierenden Bauwerk der Alten Oper zurück und tragen dazu bei, die Südseite des Opernplatzes aufzuwerten."


    Die Allianz Real Estate Germany GmbH hatte insgesamt zehn renommierte Architekturbüros eingeladen, ihre Entwürfe einzureichen. Ziel des Wettbewerbs war die Entwicklung einer gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch anspruchsvollen Lösung für ein Büro- und Geschäftshaus auf dem 3.700 Quadratmeter großen Grundstück direkt am Opernplatz und gegenüber der Alten Oper. Gleichzeitig mussten die Entwürfe die für eine Kapitalanlage erforderliche Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit eines Bürogebäudes berücksichtigen.


    Vorsitzender des Preisgerichtes war Prof. Zvonko Turkali aus Frankfurt am Main. Die Entscheidung für die zusätzliche Überarbeitung fiel einstimmig.


    Mit einer Zurückstaffelung der beiden obersten Geschosse gelingt es dem Entwurf von Staab Architekten, eine Gebäudefigur zu formulieren, die allseitig auf die unterschiedlichen städtebaulichen Situationen positiv reagiert. Hervorzuheben sind die Aufnahme der Gebäudehöhen in der Neuen Mainzer Straße und die dadurch entstehende günstige Belichtungssituation für die gegenüberliegenden Häuser, die Aufnahme der Gebäudeproportionen der umliegenden Stadt und die Gliederung der Dachaufsicht. Zugleich entsteht eine hochwertige Freiraumsituation für die dahinter liegende Nutzungsebene mit einem attraktiven Blick über die Stadt.


    Bei dem Entwurf von BE Berlin handelt es sich um einen eigenständigen Solitär. Räumlich differenzierte Vor- und Rücksprünge führen zu einer städtebaulich guten Einbindung des Gesamtgebäudes. Insgesamt bildet der Baukörper eine Skulptur, die sich in ihrem Erscheinungsbild jedoch nicht aufdrängt. Das Material der Fassade ist an dieser Stelle gut vorstellbar – ein heller Sandstein findet sich auch in der Nachbarschaft.[/INDENT]
    Das Büro Staab variiert die Fassade an der Westseite, was auf der Visualisierung nicht zu sehen ist:



    Bild: Staab Architekten / Allianz Real Estate Germany


    Spricht für sich - keine Ausarbeitung der Fassade beim konkurrierenden Entwurf:



    Bild: BE Berlin / Allianz Real Estate Germany

  • Beide Entwürfe sind in Anbetracht der Lage absolut unterirdisch.
    Der Staab Entwurf sieht aus wie ein Fabrikgebäude und zu dem stinklangweiligen Bauklotzesemble von BE Berlin ist jedes Wort verschwendet. An eine solche Stelle, einen solchen großartigen Platz wie es in Deutschland nur wenige von solcher Schönheit und Weltstädtigkeit gibt, gehört was schöneres, mutigeres und vielleicht auch etwas monumentaleres hin als diese Dutzendware!

  • ^...vielleicht auch mal was ganz anderes,... vielleicht mit goldbronzener Metallfassettenhaut, wie dieses neue rundliche Ensemble, das gerade in Kopenhagen gebaut wird. Oder auch eine Antwort - gern auch modern und nicht zu laut - auf das Haus gegenüber, in dem die Commerzbank sitzt.


    Ehrlich: solch einen Mist habe ich auch wirklich nur erwartet. Bin nicht mal enttäuscht, nur entsetzt. Und auf die Überarbeitung gebe ich nicht viel.


    Vielleicht hätte man doch Mäckler fragen sollen oder einen Kleinstadtarchitekten aus dem Münsterland...

  • Unfassbar! Da wird am hinteren Ende des Opernplatzes ein tolles Ensemble hingestellt, damit die Alte Oper auch dort einen schönen Rahmen (anstelle des alten Betonkastens) bekommt ... und dann? SO WAS?


    Manchmal (in letzter Zeit leider öfter) frage ich mich, was die hochgelobten Jurys zu ihren Entscheidungen bringt. Die Entwürfe passen weder in Fassade oder Struktur noch in Bezug auf die Lage.


    Keine Arkade (wie schon angemerkt), die Quadrat-Fassaden passen so nicht an dieser Stelle, sogar die zurückgesetzten Etagen machen zur Straße wenig Sinn. Das Grundstück wird einfach mit einem geschmacklosen Quader zugebaut. Etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte man da sowohl von Seiten der Jury - als auch von Seiten der Architekten!!! (HALLO, habt Ihr Euch den Platz vorher mal im Original angesehen???) wohl erwarten dürfen.


    Da würde ich mich eher freuen, wenn man das aktuelle Gebäude stehen lässt und renoviert. An der Ecke zur Goethestraße ist das Ergebnis mit ähnlich anmitendem Gebäude doch ganz ansehlich geworden.

  • Wahnsinn! Ich bin auch gerade ein bisschen geplättet und erschrocken! Dass man sich seitens Architekt und Jury wirklich traut, an solch einer repräsentativen Ecke so was 08/15 - klobiges hinzuwerkeln -> meine Hochachtung.


    Demnächst setzte ich mich auch mal hin und zeichne was in 5 Minuten ins AutoCAD. Ich bin mir sicher, dass da als halber Laie ein weitaus besseres Ergebnis herauskommt.


    Scheinbar bekommen Architekten im Studium nur noch das nötigste beigebracht und das Hauptfach heißt wohl: Wie mach ich meine 08/15 Blockkiste Investorenfreundlich...


    Auf Städtebauliche Bezüge muss man scheinbar kaum mehr Bezug nehmen. Und eine Jury, ach was, lass die Jury doch zum Sonntagsspaziergang gehen, dann können die keinen Schaden anrichten.


    Ich habe auf jeden Fall keine Hoffnung auf Nachbesserung...


    Schade, Schade, Schade.......

  • Es wäre interessant, ein Foto zu sehen, auf der die Situation vor dem Krieg dargestellt ist. Als Orientierung, wie der Platz damals eingefasst war.


    Die Stelle wird auf der einen Seite durch Commerzbank-Filiale und Alte Oper und auf der anderen Seite durch 50er Jahre Gebäude bestimmt.


    Insofern finde ich den Staab-Entwurf sogar ganz gut. Er ordnet sich mit seiner Retro 1920/30er Fassade dazwischen ein. Für ein kastenförmiges Geschäftshaus sieht es sehr elegant aus.


    Der BE Berlin Entwurf ist dagegen nur von Investoreninteressen geprägt. Klobig, zu gross und zu unruhig an dieser Stelle. Es ist immerhin die exponierteste Stelle an Frankfurts schönstem Platz.


    Ich denke von Herrn Cunitz und den Architekturwettbewerben darf man sich nicht zuviel versprechen. Die Architekten haben sicherlich klare Vorgaben und möglicherweise gibt es schon vorab eine Entscheidung für einen Architekten. Herr Cunitz gibt dann noch High-five dazu.

  • Ich habe leider die Befürchtung, dass das Problem weniger die Architekten sondern eher der Auftraggeber sind, die mit Ihren Vorgaben hinsichtlich Raumausnutzung und ähnlichem solche Klötzchenbauten quasi schon vorgegeben haben.

  • Davon wird man ausgehen können, sipaq. Spätestens beim Kolloquium, das es auch in diesem Wettbewerbsverfahren gab, werden die Planer ausreichend deutliche Hinweise erhalten haben, dass der Auslober hier weder Extravaganzen noch mehr oder minder klassische Architektur wünscht.


    Abriss und Neubau haben auch etwas Gutes: Bisher überbaute Flächen werden wieder Teil der Wallanlage, wie die FAZ heute schreibt. Also etwa analog zur Westseite des Taunusturms. Die Pavillons dort werden abgerissen und nicht ersetzt. Ohnehin rätselhaft, wie diese damals genehmigt werden konnten, stehen sie doch jenseits der sogenannten Wallservitutslinie.

  • Auch die Frankfurter Rundschau schreibt über dieses Projekt ... leider!


    Manche Textpassagen musste ich zwei mal lesen. Unfassbar was der Göpfert für einen Stuss geschrieben hat. Das beste war folgende Formulierung zum Staab-Entwurf: "... orientiert sich auch an der Gestalt der historischen Häuserzeile östlich des Konzerthauses".


    Auf diesem Null-Niveau bewegt sich auch Herr Gellert: „Der Opernplatz braucht einen neuen Abschluss nach Süden hin ... städtebaulich sensiblen Situation ... Die Beiträge fügen sich gut ein und werden dem historischen Platz gerecht – und geben doch eine moderne Antwort auf die Bauaufgabe. ... Beide Entwürfe nehmen sich gegenüber der Alten Oper als dem dominierenden Bauwerk am Platz zurück."


    Ich kommentiere das jetzt nicht weiter und lasse das mal so stehen. Ansonsten könnte das, was ich gerne schreiben würde, sogar strafrechtliche Konsequenzen haben.