Beiträge von Beggi

    Der Bau der neuen PTS-Strecke geht in gewohntem Tempo weiter. Eine große Anzahl der auf dem Stützenfeld aufliegenden Träger werden anscheinend nicht als Stahlträger ausgeführt, sondern als beeindruckend große Betonsegmente. Die Größe der noch anzuhebenden Teile lässt sich gut im Vergleich mit den Stützen erahnen.


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    Bei der Ein- und Ausfahrt in das Terminal 2 kommen hingegen wieder Stahlträger zum Einsatz.


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    Auch das PTS-Werkstattgebäude sieht sehr vollständig aus und wirkt extrem stabil.


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    Fotos: Beggi

    Die Vorbereitungen für die Sprengung laufen rund um die Uhr auf Hochtouren, das meldet das SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland Pfalz und Hessen. Im unmittelbaren Brückenbereich besteht auch nach dem Einbau der Gerüsttürme unmittelbare Lebensgefahr. Die Hilfskonstruktionen waren notwendig geworden, da sonst die Sprengmeister ihre Sprengladungen nicht hätten platzieren können.


    Im abgesperrten Brückenbereich war gestern kein Mensch zu sehen. Die Planungsarbeiten lassen sich anscheinend auch in Büros durchführen. Bei der praktischen Ausführung werden vermutlich weiterhin ferngesteuerte Maschinen zum Einsatz kommen, so wie es in dem verlinkten SAT.1-Video zu sehen ist.

    Gestern habe ich nochmal bei der Baustelle vorbeigeschaut. Die Grube ist fertig ausgehoben, der Bagger ist verschwunden. In einem begrenzten Bereich ist tatsächlich eine (dicke) Betonplatte erkennbar, an anderen Stellen sieht es nach natürlichem Untergrund aus. Ein Versorgungskasten für Baustrom steht auch schon in der Baugrube. Die Stahlbeton-Arbeiten können beginnen!

    Der entstandene Brückenschaden ist noch extremer, als es aus bisherien Medienberichten erfahrbar war. Bekannt waren das Absacken der Fahrbahn um 30 cm und die Risse in Pfeiler und Fahrbahn. Aus einer guten Beobachtungsposition war heute zu sehen, dass sich der Pfeiler zusätzlich gedreht hat. Er ist schief und steht nicht mehr im rechten Winkel zur aufliegenden Fahrbahn. Die Risse haben sich im Vergleich zu den bekannten Fotos vergrößert, größere Betonbrocken könnten jeden Augenblick herunterfallen.


    Der verdrehte Pfeiler samt Fahrbahnabsenkung erinnert an den Vorfall von 2015 bei der Schiersteiner Brücke. Auch hier machte ein Brückenpfeiler unkontrollerbare Bewegungen. Das Verkehrschaos von damals ist vergleichbar mit dem Chaos bei der Salzbachtalbrücke.


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    Der Brückenpfeiler hat sich verdreht und ragt sogar oben rechts aus der Fahrbahnseite heraus. Die Bruchstellen links und rechts des Pfeilers sehen furchterweckend aus.


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    Der einsame neue Spezial-LKW auf der Brücke.


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    Fotos: Beggi

    Wieder in unglaublich kurzer Zeit (in ca. vier Monaten, s. Vorbeitrag) wurden die meisten Häuser der beiden Projekte (schätzungsweise 10 Häuser) hochgezogen. Ca. die Hälfte von ihnen wurde mit raumklimafreundlichen Porotonziegeln gemauert. Das ehemals groß wirkende Areal ist nun nicht mehr überschaubar, so dicht stehen die Häuser. Nur an einer Stelle war noch eine Baugrube zu sehen.


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    Fotos: Beggi

    ^ Wenn es "den Anforderungen und Ansprüchen von New Work gerecht wird", hoffentlich wird es dann auch den Ansprüchen von Frankfurt gerecht!


    Optisch hat mir das in Beitrag #305 visualisierte Gebäude viel besser gefallen. Die großen Glasflächen mit den dahinter liegenden Gärten waren großartig, ein gelungener Hingucker. Die jetzt zu sehende Fassadengestaltung kommt noch nicht einmal mit der ehemaligen Fassade des Altbaus mit. Die braun und weiß gehaltenen Bauteile passen meiner Ansicht nach so gar nicht in die Mainzer Landstraße mit den zahlreichen Glasfassaden. Zudem wirkt das "Hochhaus" durch die optische Zusammenfassung von je zwei Geschossen gar nicht wie ein Hochhaus, sondern gedrungen.


    Trotzdem freue ich mich, dass hier endlich Bewegung in das Projekt kommt. Schon zu viele Jahre müssen wir uns das entkernte Betongerippe ansehen.

    Im Juni hatte ich die Briefkästen vor der Villa fotografiert. Da hier im Forum anscheinend ein größeres Interesse an der Nutzung besteht, eine kleine Auflistung von mir:


    - WESTEND BANK

    - WESTENDARTBANK

    - Clade AG

    - Hamersbach GmbH

    - Global Oil and Gas Invest GmbH

    - FLUXART GmbH


    Die Nutzung scheint sich also auf die Bereiche "Finanzen" und "Kunst" zu konzentrieren.


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    Foto: Beggi

    Den aktuellen Stand des Gebäudeabrisses hätte ich fortgeschrittener erwartet, die Hauptarbeit wurde jedoch erst einmal in das Abtragen der großen Asphaltflächen gesteckt. Außerdem sind anscheinend große Kellerbereiche vorhanden, die auch abgebrochen werden müssen. Auf jeden Fall gibt es einen deutlichen Unterschied zum Stand von vor zwei Wochen.


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    Wenn das Gesamtprojekt fertig ist, mache ich von genau der selben Position aus ein Vergleichsfoto: :)


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    Fotos: Beggi

    Die beiden Gerüsttürme wurden an die entsprechende Position unter der Südbrücke transportiert und die hydraulischen Pressen greifen bereits unter das bröckelige Bauwerk. Es ist also wieder ein wichtiger Schritt geschafft, denn nun können Sachverständige und Sprengmeister die anstehende Sprenung vorbereiten.


    Doch von Arbeitern, Ingenieuren oder sonstigem Material war heute keine Spur zu sehen. Bei einer derartigen verkehrstechnischen Katastrophe würde ich mir ein schnelleres Vorgehen wünschen. Wochenenden und Uhrzeiten sollten in diesem Fall keine Rolle mehr spielen, denn hier geht es um ein extremes Ärgernis für Auto- und Bahnfahrer. In anderen Ländern - nicht nur in China - würde das vermutlich schneller gehen.


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    Fotos: Beggi

    BAUBEGINN möglich

    Auf dem Grundstück für das Hochhaus wird nun gearbeitet. Ein Bagger hebt Erdreich aus der vorher schon andeutungsweise vorhandenen Baugrube. LKW transportieren den Aushub ab. Wenn ich es richtig erkannt habe, existiert unter dem Erdreich bereits eine Bodenplatte, die im selben Zug wie der Bau des Parkhauses im Hintergrund entstanden sein könnte. Es könnte aber auch hartes Gestein sein. Die Zeichen stehen auf Baubeginn.


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    Fotos: Beggi

    Die Feuerwehr ist abgerückt, das Gbäude ist mit einem Bauzaun umstellt. Von außen sieht es so aus, als hätte nur der Dachstuhl gebrannt, obwohl man durch die zugemauerten Fenster und verschlossenen Metalltüren nicht nach innen blicken kann. Aber der frische, grüne Bewuchs mit Pflanzen deutet darauf hin, dass es beim Brand unten nicht besonders heiß geworden sein kann.


    Einmal ums Haus herum:


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    Hier hat bestimmt die eine oder andere Party, vielleicht auch der eine oder andere Grillabend, stattgefunden.


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    Fotos: Beggi

    The Move

    Beim Siemens-Bürogebäudekomplex "The Move" sind bei einem der beiden Baukörper bereits drei Obergeschosse zu sehen. Die Fensterscheiben werden gleich mit eingebaut, auch wenn noch keine Decke darüber ist.


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    Auf einem Nachbargrundstück lagern die Briefmarken nachempfundenen Beton-Fertigbauelemente.


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    Fotos: Beggi

    ^ Für mich persönlich ordne ich das Bauwerk dem Bereich "Science Fiction" zu. Mit seiner Formgebung könnte es fast unverändert in einem Film dieses Genres eine Rolle spielen. Durch den Einsatz relativ weniger Mittel wäre das Versetzen des Ensembles in einen optisch wertigen Zustand möglich. Was mich schon seit zig Jahren stört, sind die Verunreinigungen bzw. Vermoosungen auf den Betonpfeilern. Ein paar Reinigungsmittel und Betonfarbe (ich würde "stahlblau" wählen), könnten mit relativ geringem finanziellen Einsatz die optische Eleganz wieder herstellen. Das Design ist einmalig und erhaltenswert. Langweilig geht anders.

    Klingerschule

    Das "Goldene Dachl" in Frankfurt? Bei geeignetem Sonnenstand leuchtet das Dach der sanierten Schule aus dem restlichen Stadtbild stark hervor. Aus einiger Entfernung hat die Dachgestaltung etwas unaufdringlich Beeindruckendes. Weitere Beiträge hier und dort.


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    Fotos: Beggi