Beiträge von Beggi

    multimini - "Reihenhaus" für kleine und mittlere Unternehmen (s. Beitrag #20)

    Durch die Verwendung von Beton-Fertigteilen und durch das Fehlen von Tiefgeschossen geht die Errichtung des Hallen-Büro-Komplexes schnell voran. Schon fünf Monate nach Baubeginn sind die Konturen des Quartiers erkennbar. Die späteren Kleinbüros im 1. OG und die dazugehörigen Hallen lassen sich bereits erahnen. Die Betonbalken werden von langen Spezial-LKW angefahren und von einem Mobilkran an ihre Plätze gehoben.


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    Fotos: Beggi

    Kurzer Zwischenstandsbericht von den Geschehnissen:


    Wie schon von main1a (^^) berichtet, ist die Neue Mainzer Straße im Bereich der Abbruchbaustelle für Fahrzeuge voll gesperrt.


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    Die Verlegung der Wasserrohre in die Straßenmitte ist abgeschlossen, die schwere Stahlkonstruktion zur Stützung der historischen Mauern kann jetzt aufgestellt werden.


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    In allen Bereichen des Komplexes, auch beim Altbau, sind deutliche Spuren der Entkernungsarbeiten zu sehen. Teilweise ist schon ein Blick durch Gebäudeteile möglich.


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    Fotos: Beggi

    Die bisher verglasten Geschosse sind alle für eine Hotelnutzung vorgesehen. Mit der anderen Nutzung darüber (Büros, 22. - 31. OG) ändert sich auch die Glassorte. Die nun zur Verwendung kommenden Scheiben sind aber für meinen Geschmack zu durchsichtig. Die Büroangestellten könnten sich eventuell beobachtet fühlen.


    Noch drei Fotos von den hoffentlich jetzt weitergehenden Arbeiten:


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    Fotos: Beggi

    ^ Geht mir genauso. Während ich bei den meisten Entwürfen "Normal-bis-Langweilig-Architektur" ohne Wiedererkennunswert erkenne, bietet der Entwurf von Happarchitecture viel mehr Stimmigkeit. Hier wirkt die Planung wie aus einem Guss. Gelungen finde ich den symmetrischen Aufbau mit dem Torbogen in der Mitte. Die Form des Tors erinnert an den jetzigen Eingang in der Gutenbergstraße und kann als Hommage an den Bestandsbau gewertet werden. Auch das Hochhaus ist von seiner Form und seiner Fassade her sehr ausgefallen und nicht einfach nur ein senkrecht aufgestellter Quader, wie bei den anderen Entwürfen inkl. Siegerentwurf.


    In meinen Augen hat der Entwurf von Happarchitecture gewonnen.

    Bei den erkennbaren "Musterunterbrechungen" handelt es sich vermutlich um Befestigungsschienen für die Logos der Zeitung. Die südlichen Schienen sind lang, die anderen kurz. Das entspricht genau den Anordungen in dieser Visualisierung. Was mich wundert ist, dass sie nicht auf meinen Fotos von gestern zu sehen sind.

    Timber Pioneer


    Vermutlich geht es mit dem Bau des Holz-Hybrid-Bürohauses bald weiter. Heute sah es nach wichtigen Besprechungen auf dem bisher eingeschossigen Rohbau aus. Das gesamte Erdgeschoss wurde mit grünen Holzplatten dicht verschlossen, so als sollte dort ein Holzlager oder eine Holzwerkstatt entstehen. Die beiden fertiggestellten Treppenhäuser warten auf die Anschlussbalken.


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    Entweder befindet sich an einem Treppenhaus ein "Innenfenster" oder es ist ein Fassadenmuster.


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    FAZ-Tower


    Wie Schmittchen im Vorbeitrag schon zeigte, ist die Außenhülle des Hochhauses so gut wie fertig. Nur im Erdgeschoss fehlen noch viele Fassadenelemente. Bei geeigneten Lichtverhältnissen kommt gut die verschachtelte Architektur des Gebäudes zur Wirkung.


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    Fotos: Beggi

    11 von 23 Geschossen des T4 sind im Rohbau fertig, nicht ganz die Hälfte der späteren Höhe von ca. 100 Metern sind erreicht. Durch das Hochhaus ziehen sich senkrechte Pfeilerketten, die teilweise schräg verlaufen. Dies hat jedoch nichts mit der eigenwilligen Fassadengestaltung zu tun, vielmehr wandern an der Junghofstraße die Pfeiler von unten nach oben gesehen immer mehr nach außen an den Gebäuderand, obwohl das Gebäude hier noch nicht breiter wird. Erst weiter oben wird es eine Auskragung geben.


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    Gegenwärtig fehlt ein Stück des hohen Bauzauns. Daher ist es möglich, T4 mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.


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    Auch T3 macht sich an den Start:


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    Vom Parkhaus Börse aus sind von der Baustelle bisher hauptsächlich die Kräne zu erkennen ...


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    ... der "Hüftschwung" des Omniturms wird aber bald verdeckt sein.


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    Fotos: Beggi

    ^ Mittlerweile sind große Flächen mit dem weißen Naturstein verkleidet. Die hellen Flächen fallen sofort ins Auge, obwohl derzeit noch Gerüste und Fangnetze den Blick versperren. Da es sich um eine Granit-Sorte handelt, kann davon ausgegangen werden, dass auch nach langer Zeit keine Verfärbungen eintreten werden. Auch wenn das Gebäude wie ein massiver, schnörelloser Block wirkt und in keiner Weise mit den Gründerzeitlern der Wilhelmstraße harmoniert, die Fassade ist edel und hat einen Blickfangeffekt.


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    Ein besonderer Clou sind die über die Ecken geschnittenen Natursteinplatten (s. auch Vorbeitrag).


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    Fotos: Beggi

    Ende 2021 sollte die neue Schiersteiner Brücke fertig sein, nun wird eine vollständige Verkehrsfreigabe für Anfang 2023 in Aussicht gestellt. Als kurioser Grund werden die Ereignisse bei der Salzbachtalbrücke angeführt. Der umgeleitete Verkehr würde zusätzlich die Schiersteiner Brücke belasten, für mich eher ein Grund, die Freigabe zu beschleunigen. Auch der Satz "Die Ausschreibung für das zunächst herzustellende Bauwerk über die Äppelallee wird in Kürze veröffentlicht, ..." erschüttert meinen Glauben an unsere ehemals weltweit bekannte Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Kurz: Für mich ist das schleppende Vorankommen des Brückenbaus skandalverdächtig.


    An einem Brückenpfeiler ist die folgende Jahreszahl zu lesen:


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    Der östliche Fahrradweg über den Rhein ist immer noch nicht fertig. Schiersteiner Ufer:


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    Auf der Rettbergsaue:


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    Fotos: Beggi

    Wer sich ins (rechte) Licht setzt, kann Erfolg haben. Das haben sich sicherlich die Marketing-Manager der noch nicht ganz fertiggestellten Neubauten in Gateway Gardens gedacht. Schon im Vorbeifahren auf einer der Schnellstraßen wird das Interesse geweckt.


    Jackie&Jerrie mit blauer und grüner Fensterbeleuchtung:


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    b'mine mit bunt beleuchteten Auto-Loggien:


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    Und mit weithin sichtbarem Logo:


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    Die grüne Illumination des Europa-Centers ist kein Werbemittel sondern den Überwachungsscheinwerfern von BauWatch zu verdanken:


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    Fotos: Beggi

    Wie Adama weiter oben schon wusste, ist der Abriss des niedrigen Verbindungsbaus zwischen Hochhaus und Rundbau der Startschuss für die gesamte Abrissaktion. Und schon liegt das ehemals zweigeschossige Teil in Trümmern. Für dieses Jahr wird es das aber gewesen sein, denn "zwischen den Jahren" passiert normalerweise auf derart großen Abrissbaustellen nichts mehr. Uns erwarten sicherlich groß angelegte Straßensperrungen an der Ecke Junghofstraße / Neue Mainzer Straße und die möchte man bestimmt nicht über die Feiertage haben.


    Züblin kündigt sich nun auch schon an der Junghofstraße an:


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    Ein Blick in den kleinen Innenhof ist nun möglich:


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    Viele m³ umbauter Raum müssen weg:


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    Fotos: Beggi

    Die Bundesstraße ist nun wieder in beiden Richtungen befahrbar. Bei den Autobahnauffahrten laufen allerdings noch Asphaltierungsarbeiten. Einige verbliebene Fundamente unter der Erde werden auch noch abgebrochen. Die Eisenbahnschienen scheinen weitgehend verlegt zu sein, von Oberleitungen ist aber noch nichts zu erkennen. Gegenwärtig wird Schotter eingearbeitet und verdichtet. Eisenbahnwaggons fahren schon über die neuen Schienen und bringen immer wieder Nachschub herbei.


    Es müssen immer noch große Mengen Sand und Erdreich ausgebaggert und abtransportiert werden. Auf dem zerklüfteten Gebiet werden Muldenkipper mit dem Aushub beladen. Diese kippen es auf ein stillgelegtes Teilstück der A66, wo es auf LKW Kipper verladen wird.


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    Muldenkipper in Aktion:


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    Die A66 als Zwischenlager:


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    Fotos: Beggi

    KARSTADT


    Von dem 6-geschossigen Karstadt-Bürogebäude und von den Verkaufshallen ist außer Bauschutt nicht mehr viel übrig. Nur an der Grenze zum Fußgängerbereich im MTZ stehen noch Gebäudeteile. Dort können sich die schweren Abbruchmaschinen vermutlich nicht so richtig austoben, ein behutsamer Abriss ist aus Sicherheitsgründen geboten.


    Aktueller Zustand auf dem Areal:


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    Das an den Fußgängerbereich angrenzende Gebäudestück mit noch vorhandenem Haupteingang:


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    362 PS:


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    Fotos: Beggi

    Der in Beitrag #84 erwähnte Neubau eines Heizkraftwerkes scheint weit vorangekommen zu sein. Rund um den großen Kran sind vier hohe Baukörper entstanden, bei denen es sich eigentlich nur um Schornsteine handeln kann.


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    img_5625ogj8m.jpgFotos: Beggi