Beiträge von Beggi

    RZ-Perlenkette an der A66

    Wie in einigen Vorbeiträgen bereits thematisiert, ist Frankfurt am Main u.a. aufgrund des Internetknotenpunkts DE-CIX der mit Abstand bevorzugteste Rechenzentrumsstandort in Deutschland. Aufgrund von kleiner werdenden Flächen- und Stromkapazitäten weichen die Betreiber gegenwärtig immer mehr auf das Frankfurter Umland aus.

    Interessanterweise werden sich in naher Zukunft einige neue Rechenzentren entlang der A66 aufreihen, wie die Perlen an einer Kette. Auch hier scheint der Frankfurter Internetknotenpunkt in noch ausreichender Nähe zu sein.

    Hier sind alle „Frankfurt Data Centers“ aufgelistet: https://www.datacentermap.com/germany/frankfurt/

    Die Perlenkette an der A66:

    1. Frankfurt-Sossenheim

    Cyros One IV, Cyros One III, Cyros One VI, Cyros One II, BT Data Center, MK Netzdienste FRA 2, Wilhelm-Fay-Straße FRA 29, FRA 30, FRA 31, FRAU 32, Colt Frankfurt West, Colt Frankfurt Three

    Cyrus One FRA 6 wird gerade gebaut:

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    2. Hattersheim

    NTT Global Data Centers EMEA FRA4

    Ein riesiger Komplex bestehend aus mehreren Blöcken:

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    NTT Global Data Centers EMEA FRA5

    Gegenwärtig in Bau:

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    3.Weilbach

    FRA 33

    Ein Teil ist fertig, ein weiterer Ausbau ist vorgesehen:

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    4. Hofheim-Marxheim

    Süwag Hofheim-Marxheim FRA1

    Die Bauarbeiten direkt neben dem Süwag-Umspannwerk haben begonnen. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2028 geplant. 90 % des Rechenzentrums werden „Prime Data Center“, einem US-amerikanischen Betreiber von Rechenzentren, gehören, die restlichen 10 % hält die Süwag.

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    Auf der anderen Seite der A66 wird bis 2033 ein Anschluss an das Stromleitungsprojekt „Rhein-Main-Link“ entstehen, Strom dürfte also ausreichend vorhanden sein.

    Auch auf der nördlichen Seite des Süwag-Umspannwerks wurden riesige Flächen abgesperrt und von Mutterboden befreit. Was hier entstehen soll, ist mir noch unklar.

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    5. Hofheim-Diedenbergen

    Im Stadtteil Diedenbergen hat sich der Tech-Gigant Amazon Web Services (AWS) das komplette Gewerbegebiet „In der Lach“ gesichert. Hier haben bereits Bodensondierungen stattgefunden und einige Hochspannungsmasten stehen herum, als würden sie auf etwas warten.

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    6. Hofheim-Wallau

    Im zukünftigen Wallauer Gewerbegebiet „Wallau Ost III“ wird es eine Zweiteilung geben. Der westliche Teil des bisher landwirtschaftlich genutzten Areals ist für Gewerbeflächen vorgesehen, im östlichen Bereich sollen Rechenzentren entstehen.

    Aktuelle Ansicht des Areals, hinter der Böschung (ICE-Trasse) befindet sich das Wiesbadener Kreuz (Kreuzung A66/A3):

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    Polar Mohr Areal wird zu City-Quartier

    Es tut weh, das zu sehen. Als Bürgermeister der Stadt Hofheim am Taunus hätte ich mich nicht vor der zahlreich gekommenen Presse in einen Abriss-Bagger gesetzt, der mit dem Abbruch der Firmengebäude beginnt. Polar Mohr war ein Maschinenbauunternehmen, das insbesondere Druckverabeitungsmaschinen herstellte. Das Unternehmen war in seiner Branche weltweit Marktführer.

    Noch stehen die Fabrikhallen und die Bürogebäude da, als könnte morgen wieder mit der Arbeit begonnen werden. Bei dem abgerissenen Gebäude handelt es sich lediglich um die Kantine. An zahlreichen Wänden und Absperrungen hängen bereits Banner mit Werbung für das neue Projekt Namens City-Quartier.

    Einige Bilder von heute:

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    Die markante Brücke über der Hattersheimer Straße:

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    Börse 14

    Von außen betrachtet ändert sich an dem Neubau schon länger nichts Auffälliges mehr. Ich dachte sogar zunächst an einen Baustopp. Doch dann entdeckte ich ihn, den Bauarbeiter. Man muss aber das Foto genau betrachten.

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    Ähnlich verhält es sich bei der fast gegenüberliegenden Rentenbank. Seit vielen Monaten lässt sich keine Veränderung feststellen. Aber auch hier gibt es ihn, den obligatorischen Bauarbeiter.

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    Die Verkleidung am 23-geschossigen "Tower" hat mittlerweile die 13. Etage erreicht und auch am "Studio" wurde mit der Fassadenanbringung begonnen. Die Natursteinplatten erzeugen eine hochwertige Wirkung. Die Arbeiten sind nun auch bis zum "Pavillon" vorgedrungen, erkennbar an der vollständigen Einrüstung.

    Auf dem Tower steht nun eine Art Penthaus, das aber sicherlich nicht zu Wohnzwecken sondern eher für die Gebäudetechnik (z. B. Aufzugsanlage) genutzt wird.

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    Hauptwache 1

    Das Ende des Baustopps zeigt sich in allen Bereichen des Neubaus. Nach außen gut sichtbar ist vor allem der fortschreitende Einbau der Fenster. Auch auf dem Dach gibt es Veränderungen. Die überfällige Abdichtung mit Bitumenbahnen ist erfolgt und eine Konstruktion aus Stahlfachwerk scheint fertiggestellt zu sein. Wie aus neueren Visualisierungen hervorgeht, soll dieser Aufbau die Grundlage für eine Dachbegrünung werden.

    Frühstücken und Absprachen treffen funktioniert schon jetzt auf dem Dach.

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    Bau eines neuen Digitalen Stellwerks (DSTW)

    In der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs wird direkt neben den Gleisen und im Bereich der Eisenbahntunnel ein neues Stellwerk gebaut, das fünf ältere Stellwerke ablösen soll. Dadurch soll eine Vereinheitlichung der Technik und eine Verringerung der Störanfälligkeit erreicht werden. 2030 wird das neue DSTW voraussichtlich in Betrieb gehen.

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    Der Boden unter den Füßen der Main-Tower-Besucher ist 200 Meter hoch. Noch ragen weder die fertigen Regelgeschosse noch die beiden Hochhauskerne über diese Grenze hinweg. Es wird also noch ein wenig Höhenwachstum geben. Die beiden Kräne müssen auch nochmals aufgestockt werden, um bei den kommenden Höhen mithalten zu können.

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    Fast kann man dem Kranführer die Hand schütteln.

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    Die Deutsche Bank ist jetzt vom Main Tower aus nicht mehr zu sehen.

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    Auf den Hochhauskernen wird weiter gearbeitet.

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    Ein paar weitere Bilder vom Boden aus:

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    Bei den groben Ausfräsungen an der historischen Fassade von "The Bank" deuten kleine Veränderungen auf eine kommende Verbesserung hin. In den Mulden sind nun Drähte o.ä. zu erkennen, die bei einem Auffüllen mit Mörtel für Stabilität sorgen könnten.

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    Beim Beobachten der Bauarbeiten könnte aktuell der Eindruck entstehen, dass hier Tellerminen in eine Geschossdecke eingebaut werden. Das ist natürlich nicht so. Es handelt sich um Kunststoff-Hohlkörper, die für eine leichtere Decken und größere mögliche Spannweiten sorgen, ohne dabei die Tragfähigkeit zu reduzieren. Außerdem werden bei Hohlkörperdecken erhebliche Mengen an Beton eingespart.

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    ^ Ein Longfont-Bagger ist bereits vor Ort. Anscheinend sollen vor seinem Einsatz die mit Netzen verhangenen Hochhäuser noch auf eine "handliche" Höhe reduziert werden. Das rechte Hochhaus wurde bis auf 10 Etagen rückgebaut, diese Höhe dürfte hier auch bald erreicht sein.

    Bilder vom vergangenen Wochenende:

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    Auch das "Best Western" wird fallen und soll an anderer Stelle des Areals neu aufgebaut werden.

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    ^ Wie kommst du darauf, dass deutsche Architekten schlechtere Architektur entwerfen als ausländische. Man muss nur seine KI nach bedeutenden Hochhäusern weltweit befragen, die von deutschen Architekten entworfen wurden, und schon ist deine Theorie von einfallsloser, schnöder deutscher Architektur widerlegt. In deinen ersten beiden und bisher einzigen DAF-Beiträgen ist das aber die Hauptaussage.

    Station Mitte

    Nach dem Vorbeitrag vom Mai hat sich auf den ersten Blick nicht mehr viel am Äußeren des Gebäudes geändert. Beim genaueren vergleichenden Hinsehen fallen aber doch einige Veränderungen auf:

    • Die historische Fassade wurde gereinigt.
    • Alle restlichen Bleche der Kaufhof-Fassade sind verschwunden.
    • Sämtliche auskragenden Elemente wurden entfernt.

    Gestern, am Tag der Deutschen Einheit, wurde nicht gearbeitet. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Innenarbeiten am Laufen sind, Bauschutt-Container deuten darauf hin. Einige Bilder:

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    Spuren der Vergangenheit:

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    © 2026 Beggi

    Wie schon im Vorbeitrag zu sehen, ist der "Lange Franz" nun gänzlich ohne Turmhaube. Das sieht ziemlich ungewohnt und unfertig aus und verlangt regelrecht nach einer neuen Haube. Der Bau des neuen Turmdachs wird schrittweise erfolgen, ein Aufsetzen der komplett montierten Haube mit einem Mobilkran wäre aus technischen Gründen und aus Platzgründen nicht möglich.

    Es gibt also in den nächsten Wochen einiges zu beobachten. Heute sah der nicht mehr so lange Franz aus unterschiedlichen Richtungen so aus:

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    Fotos: Beggi

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    Auch bei der Einfahrt von Westen her in die Stadt ist der Central Business Tower bereits sichtbar. Zunächst fallen eher die beiden Hochhauskräne auf, beim genauen Hinsehen kommt dann auch der Turm zum Vorschein.

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    Fährt man dann weiter über die Theodor-Heuss-Allee, verschwindet der Turm um so mehr, je näher man kommt. Der Blickwinkel ist hier entscheidend.

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    Das Trianon rechts daneben (mit dem schwebenden Riesendiamanten auf dem Dach) ist 186 Meter hoch, der Central Business Tower wird 205 Meter hoch, es fehlen also noch etliche Meter bis zur Endhöhe.

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    Von Sachsenhausen aus sieht die Baustelle derzeit so aus:

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    Die in diesem Forum viel diskutierte "Fuge" kommt mit angebrachter Fassade viel stärker zur Geltung, als es der Rohbau vermuten lässt. Außerdem spielt der Sonnenstand und die damit verbundene Licht-Schatten-Wirkung eine große Rolle. Gestern Nachmittag war die "Fuge" jedenfalls als tiefer Einschnitt wahrnehmbar.

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    Fotos: Beggi

    Deutlich sichtbar haben die Arbeiten zur Aufstockung des "Langen Franz" begonnen. Als erstes wurde das Dach von seiner dunklen Schiefereindeckung befreit. Zum Vorschein kommen Holzlatten, auf denen sich noch die ehemaligen Schindeln abzeichnen.

    Auf den Turm gelangen die Arbeiter mit einem schicken Außenaufzug.

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    Vor dem "Langen Franz" lugt noch der "Kleine Cohn" hervor.

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    Fotos: Beggi

    Zwischenstand von diesem Wochenende

    Die Kellerdecke des Hochhauses ist nun geschlossen. Die selbe Perspektive wie im letzten Bild des Vorbeitrags:

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    Andere Bereiches des ersten Bauabschnitts sind noch offen.

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    Deutliche Veränderungen gibt es auf dem Areal des zweiten Bauabschnitts. Stellenweise ist die Baugrube fertig ausgehoben.

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    Aber in den meisten Bereichen sind noch unterirdische Überbleibsel der Vorgängerbebauung vorhanden, die jetzt abgebrochen werden müssen.

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    Die ersten Gründungspfähle kommen zum Vorschein.

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    Damit die LKW nicht zuviel Dreck auf den Straßen hinterlassen, gibt es sogar eine Waschanlage.

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    Fotos: Beggi

    Oskar-Sommer-Straße 15-17

    Das Umbauprojekt ist noch sehr verhüllt, aber an einer Wand kann schon ein Blick auf die neue Fassade geworfen werden. Wie es beim flüchtigen Betrachten aus dem Auto aussieht, handelt es sich um eine Klinkerfassade mit regelmäßig um die Fenster angeordneten Quadraten.

    Schnappschüsse:

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    Fotos: Beggi