Beiträge von RYAN-FRA

    main1a: ein sehr kluger Beitrag zur Diskussion. Vielen Dank.

    Und wenn ich schon von kopfwackelnden Herren höre, dann sehe ich indische Taktierer vor mir. Solche Leute kenne ich aber auch hierzulande.


    Ich halte ein RZ im Hochhausformat für eine sehr sehr gute Idee. Man könnte es in einen Hinterhof ins Bankenviertel setzen. (Für alle Moserer: ich weiss sehr wohl, dass ein Hinterhof nicht ausreicht.)

    Hochhaus hat - siehe u.a. auch Ausführungen von main1a - auch Vorteile:

    kaum Fenster, kaum Tiefgaragenstellplaetze, schmalerer Kern, Kälteanlagen können auch in Etagen zwischendurch eingebaut werden (nicht nur auf dem Dach), Solaranlagen an der Fassade, Schattenfassade, Nordseite = Kaltseite, Wärmeabluft über Schlote, je höher die Zuführung desto kältere Frischluft, Notstrombatterien können auch segmentweise dezentral aufgestellt werden, ebenso Notstromaggregate dezentral, Anschlüsse an Fernwärmenetz und Fernkaeltenetz, auf dem Dach wäre sogar ein Kaltwasserpool denkbar.


    Kurz: warum soll ein Rechenzentrum nur 6 Etagen hoch sein und nicht 20?


    Weiterdenken ist angesagt!

    Also für ein Holzhaus hätte ich mir noch ein bisschen mehr Holz gewünscht.

    Zumindest an der Fassade hätte man mit ein paar Details ein bisschen mehr Holzhaus demonstrieren können.

    Ansonsten liesse sich der Holzanteil sicher noch verbessern durch Parkettboden, Holzwolledämmung, Trennwände voll aus Holz.

    Allein das Staffelgeschoss hätte ich in Kombination mit der Begrünung vollständig mit Holzschindeln verkleidet. Auch wenn die alle 20 Jahre ausgewechselt werden müssen.


    Die grosse ethische Frage ist allerdings: welches Holz, welcher Herkunft wird beim Bau verwendet?

    Ich mag die Idee, wenngleich ich denke, dass ein Brückenhausbauwerk im Bereich der Innenstadt nicht die Lösung wäre. Allerdings am Osthafen.

    Aber auch dort wäre die Frage, warum man nicht die Uferseiten oder die Halbinseln dafür nutzte.

    Oder man kombiniert beides: Bühne etc. auf der Insel (Festland), weil auch einfacher wegen Technik etc. und das Foyerbauwerk könnte auch ein Brückenhaus sein.


    Oder man baut gar beide Bühnen an den Osthafen und verbindet sie mit einer recht breiten Plateau-Brücke: evtl. sogar in mehreren Etagen... Die Brücke böte Platz für Events und zum Flanieren.

    Soweit mein Beitrag zum Thema: man wird ja wohl nochmal träumen dürfen ...

    Vollkommen richtig Mainolo.

    Der Kellerdeckel ist schon seit ein paar Monaten betoniert. Die Oberfläche wurde unfallsicher gemacht, da sie als Ablage dient. Sogar die Verbindung von Deckel zum Kran wurde wettersicher gemacht - also so, als müsste es notfalls einige Zeit halten.

    Also nix Start.


    Ein Holzhaus in der Größe würde sicher auch erstmal in allen wichtigen konstruktiven Teilen aus Holz vorproduziert werden, um es möglichst schnell aufzustellen. Denn Wasser ist nicht des Holzes Freund...

    yep, Adama, hab mich auch bereits verwundert. Vor allem tauchen diese Arbeiten immer wieder an anderen Stellen auf, meistens nur für einige Segmente.

    Diese Stützen und Holme werden normalerweise unter Deckenschalungen verwendet. Hier stützen sie die Balkonscheiben. Schalung ist es nicht. Es muss also nur eine Stützung sein für die Arbeiten auf der Scheibe.

    Selbst wenn es für den Einbau der Glasbrüstung sein sollte (einschrauben oder eingiessen), das müsste das Stahlbetonfertigelement locker tragen.

    Ich vermute eine konstruktive Schwäche, die entweder beseitigt wird oder sie wird nur für die Arbeiten unterstützt.


    Aber was da passiert, das kann man von unten nicht erkennen.

    Die Fassadenbefahranlage unter dem Vorsprung ist tatsächlich mit zwei Spuren ausgestattet worden. Eine verläuft nah parallel zur Wand. Dort fehlt auch noch ein Anschlussstreifen der Verkleidung. Parallel dazu läuft gegenwärtig noch eine provisorische Schiene, die nach rechts weiterführt, für die Montage der Fassadenteile.

    Mittig von der Luke weg ein kleines Stück Schiene geradeaus und dann entlang der Kante, wie weiter oben schon gezeigt ein L. (Wofür man diese Spur braucht, erschliesst sich mir noch nicht.) An den beiden sich ergebenden Kreuzungen gibt's jeweils eine kleine Drehscheibe, um mit dem hängenden Korb rechtwinklig abbiegen zu können.