Beiträge von Xalinai

    Der Hochhausteil des P&C-Gebäudes ist noch immer das schmale Handtuch, das schon Neckermann genutzt hat. Von der Zeil zur Reineckstraße gemessen sind es gerade mal 20m.

    Das Haus in Offenbach in dem meine alte Wohnung liegt misst 18,4m. Die 2-Zimmer-Wohnungen zeigen alle mit allen Fenstern entweder nach Norden oder Süden und die Distanz vom Fenster zur "dunklen" Seite der Wohnung misst ziemlich genau 8m. Wenn man auch hier einen Erschließungsflur zwischen zwei Reihen Wohnungen legt, könnte der etwas breiter ausfallen als unsere 1,4m - aber das Prinzip wäre das Gleiche.

    Hier hätte man das entgegengesetzte Extrem zum Parkview: Für Wohnungen wäre die Raumhöhe beeindruckend.

    Das Problem bei der Erweiterung der Brückennutzung auf den Bereich der Standstreifen, das die Leverkusener Brücke mürbe gemacht hat, sollte aufgrund der Kastenkonstruktion der Rodenkirchener Brücke nicht auftreten.

    Allerdings schätze ich, dass die derzeitige Spuranzahl mit der eplanten Höchstlast der Brücke zu tun hat. Eine Erhöhung der Fahrstreifenanzahhl erhöht auch di anzahl der bei Stau gleichzeitig auf der Brücke befindlichen Fahrzeuge, insbesondere eben auch der LKW.


    Die nachträgliche "Ertüchtigung" von Stahlbrücken durch konstruktionstypische Verstärkungen (also hier besser nicht anschweißen sondern schrauben und/oder nieten) ist in der Mehrzahl der Fälle nur als Übergangslösung geeignet, bis eben ein Neubau erstellt ist.


    Da jede Diskussion über eine auch nur teilweise Sperrung der Rodenkirchener Brücke vor Fertigstellung zumindest des ersten Teils der Leverkusener Brücke ohnehin überflüssig ist, sollte man sie auf nach 2024 (mindestens) verschieben.


    Bis dahin könnte man ja aus dem Provisorium des Abzweigs A4/A555 Süd mal eine richtige Lösung machen, so dass der Verkehr dort mit 80-100 km/h fließen kann statt mit 40km/h und technisch verhindern, dass auf den letzten 300m noch ständig Experten in den langsam fließenden Verkehr reindrängeln, was dann endgültig zum Stau führt. Denn das ist ja die Ursache der Staus auf der Rodenkirchener Brücke: Der Verkehr fließt am Südkreuz nicht schnell genug ab, staut sich, und superschlaue Leute fahren an der langsam fahrenden Abbiegespur vorbei um sich dann auf den letzten Metern reinzuquengeln, was diese Abbiegespur dann weiter ausbremst oder gar zu Unfällen führt.

    Müsste eigentlich Schornblech heißen - aber Scherz beiseite: Die frei zugängliche Montage weist deutlich darauf hin, wie niedrig die Abgastemperatur solcher BHKW-Anlagen ist. Um das Rohr einer klassischen Gas- oder gar Ölbrennerheizung müsste man einen Käfig bauen, damit sich niemand die Finger dran verbrennt.

    Ich bin ja kein Fachmann, aber wenn man verfolgt hat, wie dieses Fundament auf Trennmaterial gebaut wurde, könnte man annehmen, dass der Bereich zwischen den Stützenverlängerungen mit Anschlussbewehrung irgendwann rausgesägt wird.

    ^Zudem hat man sich in den letzten paar Jahren mit dem Rheintunnel für die Trinkwasserleitung, der genau hier (Bayenthalgürtel) ans linksrheinische Netz angeschlossen wurde, noch ein paar Zwangspunkte gesetzt.

    Ich hoffe, dass sich hier in der Gegend die bisherige unendliche Inkompetenz nicht einfach in einem neuen staatlichen Auftraggeber neu verkörpert.

    Es gibt hier so viele dringende Arbeiten, die beauftragt, beaufsichtigt und abgeschlossen werden wollen, von Autobahnbrücken zu umfallenden Lärmschutzwänden....


    Im Vergleich kann man die Schiersteiner Brücke als Besipiel für eine gelungene, störungsarme Umsetzung einer Aufgabe empfehlen.

    Der Bereich Großer Hirschgraben, Weißadlergasse und Am Salzhaus könnte den Fußgängerverkehr auf Rossmarkt und Goetheplatz positiv beeinflussen. Dem steht aber noch die weiterhin fehlende Querungsmöglichkeit durch die Tunnelrampe der Berliner Straße im Wege - und, natürlich, der Verzicht auf Durchgangsmöglichkeiten in den Nachfolgebauten des Rechnungshofs.

    Das steht da schon ein paar Tage (seit Mittwoch Mittag) rum, ist auch von Bewehrung und Schalung umgeben, und bekommt, wie es aussieht, ein weit ausgedehntes temporäres(?) Kranfundament auf dem "Deckel".

    Temporär, weil es für mich so aussieht, als hätte man Dienstag/Mittwoch auf der Unterseite eine Trennschicht zwischen Deckel und Kranfundament vorbereitet.

    Ok, den Artikel lese ich so: Da man nicht abwarten will, bis (typischerweise im Februar/März) die detaillierten Statistiken zu den einzelnen Todesursachen (z.B. Influenzastatistik, Verkehrstote) vorliegen, schaut man jetzt auf die nur die Gesamtsterblichkeit betrachtenden Zahlen des Standesamts und schreibt schon mal irgendwas, es war noch Platz in der Zeitung.

    Gittergeländer oder Glas mögen das Gebäude "leichter" machen (wobei ich hier nach filigranen Gebäuden wohl noch eine Weile suchen werde) aber mit der Privatsphäre auf dem Balkon ist es doch nicht weit her. Resultat: Sichtschutzmaterialien aller Art, bei Gitter meist auch noch als Windschutz.

    Das trägt auch nicht zur Attraktivität bei - entsprechende Bilder finden sich im Europaviertel West.

    Das ist mal wieder "Sellestadt" wie es leibt und lebt.

    Ja, man wird eine S-Bahn bis auf Seligenstädter Grund bauen - aber doch bitte bloß nicht den vorhandenen Bahnhof anfahren, denn dann könnten ja Fremde - Fremde! - mit dieser Bahn direkt, mit nur 750m Fußweg zum historischen Marktplatz eintreffen. Was wird dann aus unserer "Schblendid Isolation"?


    Also lässt man die Bahn - statt sich nach Obertshausen entlang der L3416 Richtung Hainburg zu orientieren und dann zwischen Hainburg und Seligenstadt in die Bestandsstrecke einzufädeln - südwestlich am Ort vorbeifahren, um dann erst so kurz vor dem Halt in Zellhausen auf die Odenwaldbahn einzufädeln, dass niemand auf die Idee kommen kann, hier auch noch einen Halt zu planen.


    Damit gibt es natürlich auch niemanden in Seligenstadt, der plötzlich in fußläufiger Distanz (nehmen wir mal 750m an) eine Nahverkehrsverbindung nach Frankfurt oder Offenbach hätte und vielleich gezwungen wäre, über die Nutzung seines Töfftöffs nachzudenken. Vom Bahnhof aus dagegen, wäre fast der gesamte historische Ortskern, die 1950er Besiedelung fast bis zur neuen Einhardschule, sowie der gößte Teil der Neubaugebiete westlich der Bahn erschlossen.


    Für einen Ort, der nicht zuletzt vom Tagestourismus lebt, wäre das eine Gelegenheit gewesen, entlang der Bahnhofstraße und (ab Kapellenplatz) der darbenden Frankfurter Straße neues Gewerbe aufzubauen und den Bestand zu beleben, aber man will ja nicht - siehe oben.


    (Lang genug 250m vom Bahnhof entfernt gewohnt um die Schlumber kennenzulernen).

    Das hat nicht mit Zeitgeist zu tun.

    Reine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und die auch hier betriebene, fast vollständige Unterkellerung lassen nur Pflanzen zu, die mit extrem beschränktem Wurzelraum auskommen und andererseits nur wenig Pflege erfordern.

    Wenn es dann noch gelingt, die Gestaltung so menschenabweisend zu machen, dass niemand auch nur in Versuchung kommt, sich dort aufzuhalten, wenn er es nicht muss, besteht auch keine Gefahr, dass sich dort außerhalb der kommerziell genutzten Zeiten Menschen treffen und vielleicht Müll hinterlassen - fängt ja beides mit M an.


    Zeitgeist wäre eigentlich eine maximale Begrünung von Flächen und Fassaden zur Minimierung der sommerlichen Aufheizung des Geländes, was sich wirtschaftlich durch verminderung der Klimatisierungskosten niederschlägt - aber eben deutlich weniger als das was hier fast ohne Pflegekosten auskommt.

    Das Konzept macht immerhin aus der Bereitstellung notwendiger zusätzlicher Rettungswege von der Plattform/Kanzel eine Trivialität.


    Ließe man so viel Platz zwischen Hochhaus und Kanzel, dass deren separater Charakter erhalten bleibt (also ca. drei Etagen weniger), könne es mir gefallen.

    ^ ^ Der wegfallende Durchgangsverkehr wird in einer Straße, in der man als Fußgänger die Geschäfte wegen des Durchgangsverkehrs nur eingepfercht auf schmalen Bürgersteigen erreichen konnte, zu Umsatzsteigerungen führen. Mal eben im Vorbeifahren kauft man da ohnehin nicht ein, sondern man muss das Auto abstellen - das ist dort ohnehin nur mit 15 Minuten Parkplatzsuche möglich - und schon gehört man zu den Fußgängern, die sich über den Wegfall des Durchgangsverkehrs freuen.

    Und für den, der tatsächlich etwas gekauft hat, was er abtransportieren muss, gibt es auf den Plänen Ladezonen, die er anfahren darf, um die gekaufte Ware einzuladen und wegzufahren. Die liegen dann meist auch näher, als dort tatsächlich nutzbare Parkplätze für längerfristiges Parken.