Beiträge von Xalinai

    Wenn die Gebäude am linken Rand der ersten Visualisierung noch Teil der Planung und keine reine Dekoration sind, dann muss die Planung den Bereich der Blue-Towers mit umfassen, denn zwischen Treppenhaustürmchen und Grundstücksgrenze sind es nur knapp 30m. Allein nach der Anzahl der Fensterachsen passen diese Gebäude da nicht rein.

    Du kannst natürlich durch das Heraussuchen schlechter Umsetzungen grundsätzlich gute Ideen verspotten. Deine Sache.


    Die Erfahrungen jahrhundertelanger Bautätigkeit basiseren auf dem jahrtausendelangen, im Vergleich zu den letzten 200 Jahren einigermaßen schonenden Umgang einiger Millionen Menschen mit diesem Planeten. Durch die Veränderung unserer Anzahl (8-fach in den letzten 200 Jahren) und unseres Verhaltens (durchschnittlicher Ressourcenverbrauch verdreifacht, Industrieländer deutlich höher), sind diese gewachsenen Erfahrungen leider nicht mehr tragfähig - wie die Autobahnbrücken der 1960er, die durch falsche Nutzung und Überlastung halt auch überraschend nicht mehr tragfähig sind.


    Also brauchen wir neue Konzepte, wie wir - ohne 50% oder mehr unversiegelter Bodenfläche um jedes Gebäude herum - die Wirkung einer solchen minder dichten Bebauung auf das Stadtklima erreichen können.


    Das Zeigen auf Andere, die es nicht besser machen (wollen/können?), ist nach meinem Gefühl eine besonders faule Ausrede, um in seiner Komfortzone sitzen bleiben zu können.

    ^ Eine große Zahl begrünter Fassaden ist eher ein deutlicher Hinweis auf furchtbare Architektur. Gute Architekten brauchen kein Gestrüpp um ihre Gebäude gefällig wirken zu lassen.

    Es geht - wie üblich, wenn Du mit Beschimpfungen (Format oben von mir) loslegst - nicht um klassische architektonische Schönheit oder gar Gefälligkeit, sondern um die Funktion der Gebäude, die gesteigerte Rücksicht auf ihre Umgebung durch die Begrünung. Warum eigentlich nicht zurück zur klaren Straßengestaltung der 70er - viel glatte, einheitliche Fahrbahn Glasfassaden, notgedrungen ein wenig Fußweg am Rand und bloß kein unregelmäßiges, sich durch Wachstum veränderndes Grün - oder ausnahmsweise mal ne Pappelallee, ausgerichtet wie die Soldaten zur Parade, noch besser, Kaiserzeit, DAS war noch Architektur, wie?.


    Wir haben aber inzwischen 2021. Wir wissen, dass unsere Städte Hitzeinseln sind und wir können uns nicht auf die - hier im Forum auch teils gehassten - "Frischluftschneisen" verlassen, denn deren Leistung lässt inzwischen auch nach, weil sie zu oft unterbrochen werden. Also muss in der Stadt selbst ausreiched Grün und Wasser für Verdunstung und Kühlung sorgen. Da wir jetzt nicht großflächig abreißen und horizontales Grün anlegen können, ist vertikales Grün damit einfach gesetzt. Und gute Architekten des 21. Jahrhunderts werden das mehr und mehr in ihre Gebäude integrieren (müssen), um unsere Städte lebenswert und -fähig zu halten.

    ^Die Auswirkung jeder einzelnen Maßnahme auf die Luftqualität und das Stadtklima ist so gering wie der Anteil eines einzelnen Haares auf dem Kopf für die Frisur. Mit genügend Haaren sieht der Mensch aber anders aus. Entsprechend ist jede einzelne begrünte Fassade hilfreich, wenn sie zu weiteren solchen Fassaden führt, die dann in der Masse Luftqualität und Stadtklima verändern.

    Das Beste was der Ecke passieren könnte, wäre wenn das Eckgebäude, ehemaliges Rattencafé Café TipTop, seither im Absturz begriffen, nach einem Abriss an diesem Neubau orientiert neu gebaut würde. Und auch auf der rechten Seite hat das Gebäude, außer der Ladenfassade im EG, Nichts was attraktiv wäre.

    Ich denke, Penultimo stört sich an den weißen Leuchtreklamen, die an der Ecke im Bereich oberhalb der EG-Fenster montiert wurden.


    Die Sprossenfenster sind "Hybridausführungen", da die kleineren Unterteilungen nur durch in der Scheibe, aber nicht an der Oberfläche liegende Sprossen dargestellt werden, was das Putzen vereinfacht, was für einen kommerziellen Einsatz laufende Kosten spart.

    Das das Schweißen von Aluminium keine triviale Angelegenheit ist (hier zusätzlich : Materialstärke, Lasten), erfordert ein überhaupt wartbarer Ansatz Schraubverbindungen deren Optik prinzipbedingt an die Nietverbindungen historischer Brücken erinnert.


    Schön.

    Die Aussagen zur Notwendigkeit den Lochs für Be- und Entlüftung beziehen sich auf den Status Quo mit einer Fahrbahn.

    Wenn man dedizierte Licht- und Lüftungsöffnungen im Bereich der ehemaligen Fahrbahn vorsieht, kann man die Lüftungsquerschnitte insgesamt wieder erreichen, ohne dass der Bedarf für den Trichter bestehen bleibt - ist natürlich ein wesentlich größerer Wurf, als mal eben ein paar Quadratmeter Beton.


    Und ja, wenn 300m Radweg mit Fahrbahnsanierung 100k€ kosten, dann wird sowas auch mal im kleinen dreistelligen Millionenbereich liegen - nach 50 Jahren wird's Zeit.

    ^^Die eher linke Orientierung der Stadtbevölkerung ist historisch eigentlich darin begründet, dass es in den Städten Industrie und Arbeiter, also das klassische Proletariat und damit die Zielgruppe linker Politik gab.


    Studenten waren historisch als Kinder der Besserverdienenden eher im rechten Spekturum (wo sich auch einige Studentenverbindungen noch immer befinden) angesiedelt, während die Künstler, als Bourgeoisie dem Mittelstand angehörten. Linke Studenten und Künstler sind eine Entwicklung des frühen bis mittleren 20. Jahrhunderts.


    Die Vordenker der Linken kamen eher aus dem bürgerlichen bis gutsituierten Umfeld (z.B. Marx und Engels), da ihre politische Zielgruppe kein Zeit für Politik hatte und arbeiten musste.


    Und vor allem, wie Du auch selbst festgestellt hast, haben die Konservativen, egal ob unter Kohl oder Merkel, in immerhin deutlich über 30 Regierungsjahren keine Lösungen für unsere heutigen Probleme geliefert - vielleicht sollten es wirklich mal Andere versuchen. Eine Legislaturperiode ist dabei aber eine verd* kurze Zeit, zum Aufräumen.

    Wenn ich mir einen Standort wünschen dürfte wäre das Südöstlich des Westkreuzes.

    Dir ist schon klar, dass Du dich da mit Kleingärtnern anlegen willst?

    Und bis 2035 irgendwann die Anbindung per (U-)Tram fertiggestellt ist, ist die Ecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln nahezu nicht erreichbar.

    Heute 2 km ab Bahnhof Rödelheim, vielleicht ab 2025 1,7 km ab Endstation U5.

    Die "Feinverteilung" der Brückentrümmer und des Schutts durch die Detonation eines durch die Erschütterungen "geweckten" 250kg Sprengkörpers würden die gesamten Arbeiten zu Verhinderung von Kollateralschäden bei der Sprengung der Brücke zunichte machen.


    Außerdem bedeutet die Wiederherstellung der dadurch beschädigten Teile des Unterbaus deutlich mehr Aufwand, als das Aufgraben und Entfernen eines gefundenen Blindgängers.

    Eine Spur von 2,75m ist nich wirklich eine vollwertige Spur, zwei LKW, die sich da begegnen würden, hätten schon leichte Probleme.

    Wenn, wie von Dir erwähnt, eine der Fahrspuren als Fahrradspur ausgewiesen wird, kommt es doch nur darauf an, wie sichergestellt wird, dass Autofahrer diese Spur nicht als Fahrbahn in der falschen Richtung nutzen - Stichwort "Modalschleuse".

    Wenn ich Beggis Theorie weiterschreiben darf: Vielleicht sollte man sich (je nach Wahlergebnis) um eine bessere Anbindung von Gateway Gardens an den Fernbahnhof bemühen - sonst wird es auf den Rolltreppen von und zum Regionalbahnhof ziemlich voll, wenn die Anreise nach Gateway Gardens nur noch per Bahn erfolgt.


    Entsprechend sind die Realisierungschancen weiterer Gebäude in Gateway Gardens, egal wie gestaltet, abhängig von der Erholung des Flugverkehrs. Ansonsten wird wohl um den Hauptbahnhof mehr gebaut werden müssen.

    Für Straßenbahnfahrernutzer wird die Verbindung zum Film- und zum Architekturmuseum von ~300, auf ~200m verkürzt.


    Wie deute ich die Verengung der Einfahrt in die Hans-Thoma-Straße, von der Mainbrücke kommend, durch die weiter in Richtung Schweizer Straße verlängerte Verkehrsinsel? Soll die Hans-Thoma-Straße hinsichtlich des Autoverkehrs "beruhigt" werden?


    Den Radverkehr Richtung Innenstadt bereits hier deutlich in Richtung Mainbrücke und Mainkai zu leiten, statt über Gartenstraße/Alte Brücke, ist eine gute Idee, dann kann diese Strecke, die immerhin auch B43 ist, für den Autoverkehr offen bleiben.


    Irgendwann muss man sich dann halt mal einen Weg überlegen, wie man in Fahrtrichtung West vom Mainufer früher auf die B43 kommt, als erst das ganze Museumsufer entlang zu fahren um dann in die Dürerstraße abzubiegen. Die neue Wegeführung an der Alten Brücke ist da nicht hilfreich.