Beiträge von Xalinai

    Die von MiaSanMia bereits erwähnte Lanxess-Arena hat bei ihrem Parkhaus ein paar Besonderheiten, die man vielleicht kopieren sollte:

    • Ausfahrtschranken mit Ticketprüfung gibt es auf jeder Etage mehrfach, so dass nicht eine Ausfahrt zum Nadelöhr wird
    • Die Schrankenanlagen der Ebenen sind synchronisiert, so dass kein Stau beim Einfädeln in die Ausfahrtwendel entsteht.
    • Man ist nach unter 300m ab Stellplatz auf leistungsfähigen Straßen, die nach Norden und Süden direkt auf Autobahnen führen

    Wenn man das noch mit der heute verbreiteten Kennzeichenerkennung an der Schranke verbindet (kein Gefummel mit Parkschein an der Schranke, dieser dient nur dazu, dass man nicht am Automaten langsam das Kennzeichen eingeben muss), kann man sehr zügig das Parkhaus leeren.

    Die 3000 Parkplätze reichen, wenn die Halle voll ist, auch nur, weil direkt nebenan der Bahnhof Messe/Deutz mit allen S-Bahn-Linien (Nutzung von P&R-Plätzen weiter Außen), Regional- und Fernzügen ist und auch noch die Stadtbahnlinien 1, 3, 4, 7, 9 in weniger als 5 Gehminuten Abstand liegen.

    Man darf nicht alles auf eine vermeintliche Krise der Wirtschaft schieben - gerade Büroflächen werden heut deutlich weniger nachgefragt, weil ein großer Teil der Mitarbeiter weiterhin zumindest einen Teil der Arbeitszeit im Homeoffice verbringt und die Firmen die feste Schreibtischzuordnung aufgegeben haben, so dass daraus tatsächlich geringerer Flächenbedarf resultiert.

    Wir haben eine (von der Branche selbst verursachte) Krise, deren Zentrum die Autoindustrie bildet, die mit einem BIP-Anteil von noch 18% in 2018 natürlich massive Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfung hat - außerhalb dieses Bereichs gibt es tatsächlich Wachstum, das aber wenig gegen den direkten Sog des sinkenden Schiffs tun kann.

    Träume von neuen (Büro-)Hochhäusern müssen wir, wenn wir die Bedarfsentwicklung verfolgen, noch für einige Jahre zurückstellen.

    Und Wohnungen müssen im Schwerpunkt über Nachverdichtung entstehen - mein Musterbeispiel ist Paris über die letzten 15 Jahre - so dass bestehende Infrastruktur, ggf. nach Optimierung, genutzt werden kann. Wenn man entscheidet, Siedlungsbau auf der (noch) grünen Wiese zu betreiben, muss ÖPN-Verkehrsinfrastruktur so umgesetzt werden, dass sie mit Bezug der Wohnungen verfügbar ist.

    Diese hübschen gebogenen Fensterstürze und die zugehörigen Fenster mit runder Oberkante erhöhen die Kosten der Fenster um bis zu 30% bei durchgehenden oben rund geschnittenen Scheiben und um bis zu 20% bei segmentierten Scheiben, bei denen nur das Oberlichtsegment gekrümmt ist.

    Noch günstiger sind nur Fakes, bei denen rechteckige Fenster hinter gerundeten Ausschnitten sitzen, die ggf. nur aus dem Dämmmaterial bestehen.

    Wird nicht ständig gefragt, warum bauen heute so teuer ist?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Man könnte doch auch ein Schild aufstellen "Zufahrt verboten!". Und "Verzieren dieses Schilds mit urbaner alternativer Kunst ebenso verboten!.

    Wo es um funktionale Zufahrtssperren wie Durchfahrtssperren durch Wohngebiete geht, würde ich den Pollern auch die italienische Variante vorziehen (Kamera, heftiges Knöllchen für die die nicht rein dürfen - testen Touristen gerne).

    Bei den Plätzen geht es aber um Menschen, die sich von Schildern nicht abschrecken lassen würden - Sicherheitspanik bei denen, die regelmäßige Todesfälle im Straßenverkehr billigend hinnehmen.

    Köln hat dafür erst mal eingemeindete Gemeinden wieder abgeben müssen (Wesseling). Aber Offenbach, Eschborn (Schutzpatron Roland Koch ist ja inzwischen raus), Flughafenanrainer, das sollte noch möglich sein - aber bitte knapp unter einer Million bleiben, damit man 5 Jahre später über "natürliches Wachstum" reden kann, wie Köln (hier haben Leute in 1975 eingemeindeten Stadtteilen noch Frechener Telefonvorwahlen).

    In welchem Umfang der EDEKA fußläufig erreicht wird, wird sich zeigen - gibt es vielleicht einen weiteren Zugang im Untergeschoss aus Parkebenen?

    Bezog sich auf Adama in #601 im Bauthread: "Das Café des Edeka Graf und zugleich der Zugang zum Untergeschoss, ich finde es ganz schick so weit. Wirkt aber alles ziemlich eng. Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass das der einzige Zugang zum Supermarkt sein soll. Kommt da nicht noch ein Eingang am „Bug“ vorne?

    Kommt beim ÖPNV stark drauf an, wie man anreist. Wer mit der S-Bahn ankommt und am westlichen Bahnsteigende aussteigt, hat nur rund 500m Fußweg. Stadtbahn 1, 3, 4, 9 erfordern etwa 1 km Fußweg, Bus 150 ist aus beiden Richtungen über den Halt Auenweg 450m entfernt.

    Es empfiehlt sich also, wo irgend möglich, von der Stadtbahn auf die S-Bahn oder den Bus zu wechseln.

    Jetzt kann man wieder anfangen zu streiten, aber diesen starken Kontrast zwischen Bestandsfassade (nicht mehr wirklich Bestandsgebäude) und dem was daraus hervorwächst haben wir ja um den Platzbereich bereits mehrfach. Das ist somit schon fast wieder Einfügen in die Umgebung und andererseits auch nur die 4. oder 5. Wiederholung der gleichen Idee.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wie mir scheint, ist dieses Gebäude Geschichte. Gestern konnte ich bei der Fahrt von der Deutzer Brücke stadteinwärts die große Baulücke hinter der Weihnachtsmarktbeleuchtung erkennen. Dann ging das ja doch schneller als erwartet. Mal schauen wann mit dem Neubau begonnen wird.
    Weiß jemand was letztendlich aus der 4711-Werbung geworden ist?

    Das Gebäude, das durch Aldi ersetzt wird, ist nur auf dem ersten von dir zitierten Bild ganz links am Rand, mit den blauen Einsätzen unter den Fenstern zu sehen. Stand auch letzten Montag auch noch.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Kaum jemand kennt noch das alte Postscheckamt an der Stephanstraße (zwischen Katzenpforte und Brönnerstraße)

    Vielleicht noch Interessant zu wissen: Zwischen der Scheck- und Auszahlungshalle im Postamt 1 auf der Zeil und dem Postscheckamt existierte eine Rohrpostverbindung, über die Unterschriftsproben tatsächlich als Sichtprobe (nicht Stichprobe) durchgeführt wurden. Außerdem waren die Arbeitsprozesse so ausgelegt, dass sie von oben nach unten durchliefen, es wurden Belegbündel durch Abwurfschächte stockwerkweise nach unten weitergegeben.

    Niemand - aber das allein schon, weil die hoffentlich dann nicht mehr stehen. Und ich fand von meiner Grundschule aus den Bau der Diamantenbörse ausgesprochen spannend. Bau einer neuen Grundschule kann ebenso interessant sein.