Ja, wenn man Zugverkehr abwickeln will, wie Flugverkehr funktioniert er nicht mehr oder wird unglaublich aufwändig.
Beiträge von Xalinai
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Genau, sage ich doch: wenn die Leute ihren Hintern aus dem Lichtgitter nehmen, wäre alles gut.. Wenn man ein bisschen aufpassen würde, wäre es eigentlich kein Problem.
Man könnte es so machen wie früher in Paris: Erst mit Schmackes bis auf 10-15cm zufahren, danach die verbliebene Lücke prüfen. Da hält keiner mehr irgendwas in den Türbereich, was er noch braucht. Und die Unsitte des Blockierens der Tür, damit irgendwer verspätet noch seine Bahn bekommtm ist auch erledigt.
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Wesentlicher strategischer Fehler der Kaufhäuser war, auf den Wunsch einiger Hersteller nach markenseparierter Warenpräsentation einzugehen.
Damit war für viele Kunden der wesentliche Vorteil der Kaufhäuser, einen markenübergreifenden Produktvergleich (zum Beispiel hellblaue Anzughemden einer Größe) vornehmen zu können, hinüber und der Einkauf fand anderenorts statt. Niemand, außer den Markenherstellern, braucht Brandstores - und die führen dazu, dass in den Innenstädten kein (bezahlbarer) Platz für inhabergeführte Läden bleibt - im Ergebnis sehen die Innenstädte dadurch aus wie die Open-Air-Version eines ECE-Einkaufszentrums: Identisch, langweilig, austauschbar. Nicht nur Köln, Frankfurt, Bochum, sondern auch Bergisch-Gladbach, Bad Münstereifel und Bad Homburg.
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Ich denke, dass ein "Umbau" dieses Gebäude(komplexe)s etwa ab 6m unter Straßenniveau ansetzen müsste, mit Garage gerne tiefer. Alles andere bleibt übergangsweises Stückwerk bis zu einem später stattfindenden Abriss.
Die unterschiedlichen Bodenniveaus vom alten Möbelhaus bis zur Zeil und dann rüber zur Brönnerstraße, dazu die Verschwendung von Oberflächenplatz durch das Parkhaus - das kann man nicht durch einen Umbau so überdecken, dass eine nachhaltige, zeitgemäße Nutzung (echtes urbanes Wohnen, keine Jungbankerwaben, kombiniert mit Handel/Gastro/Büro/Praxen) rauskommt.
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Die von MiaSanMia bereits erwähnte Lanxess-Arena hat bei ihrem Parkhaus ein paar Besonderheiten, die man vielleicht kopieren sollte:
- Ausfahrtschranken mit Ticketprüfung gibt es auf jeder Etage mehrfach, so dass nicht eine Ausfahrt zum Nadelöhr wird
- Die Schrankenanlagen der Ebenen sind synchronisiert, so dass kein Stau beim Einfädeln in die Ausfahrtwendel entsteht.
- Man ist nach unter 300m ab Stellplatz auf leistungsfähigen Straßen, die nach Norden und Süden direkt auf Autobahnen führen
Wenn man das noch mit der heute verbreiteten Kennzeichenerkennung an der Schranke verbindet (kein Gefummel mit Parkschein an der Schranke, dieser dient nur dazu, dass man nicht am Automaten langsam das Kennzeichen eingeben muss), kann man sehr zügig das Parkhaus leeren.
Die 3000 Parkplätze reichen, wenn die Halle voll ist, auch nur, weil direkt nebenan der Bahnhof Messe/Deutz mit allen S-Bahn-Linien (Nutzung von P&R-Plätzen weiter Außen), Regional- und Fernzügen ist und auch noch die Stadtbahnlinien 1, 3, 4, 7, 9 in weniger als 5 Gehminuten Abstand liegen.
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Ein Parkhaus auf dem Waldparkplatz ist in jedem Fall besser als (bei höherer Besucherzahl im Stadion erforderliche) Rodungen für ebenerdige Expansion der Parkflächen. Ggf. kann die gesamte, fürs Parken genutzte Grundfläche so sogar verkleinert werden.
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Man darf nicht alles auf eine vermeintliche Krise der Wirtschaft schieben - gerade Büroflächen werden heut deutlich weniger nachgefragt, weil ein großer Teil der Mitarbeiter weiterhin zumindest einen Teil der Arbeitszeit im Homeoffice verbringt und die Firmen die feste Schreibtischzuordnung aufgegeben haben, so dass daraus tatsächlich geringerer Flächenbedarf resultiert.
Wir haben eine (von der Branche selbst verursachte) Krise, deren Zentrum die Autoindustrie bildet, die mit einem BIP-Anteil von noch 18% in 2018 natürlich massive Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfung hat - außerhalb dieses Bereichs gibt es tatsächlich Wachstum, das aber wenig gegen den direkten Sog des sinkenden Schiffs tun kann.
Träume von neuen (Büro-)Hochhäusern müssen wir, wenn wir die Bedarfsentwicklung verfolgen, noch für einige Jahre zurückstellen.
Und Wohnungen müssen im Schwerpunkt über Nachverdichtung entstehen - mein Musterbeispiel ist Paris über die letzten 15 Jahre - so dass bestehende Infrastruktur, ggf. nach Optimierung, genutzt werden kann. Wenn man entscheidet, Siedlungsbau auf der (noch) grünen Wiese zu betreiben, muss ÖPN-Verkehrsinfrastruktur so umgesetzt werden, dass sie mit Bezug der Wohnungen verfügbar ist.
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West könnte einigen Firmen gute Zusatzaufträge mit Rollsteigen verschaffen - wenn deren Lobby gut ist, wird man Gründe finden, warum West unbedingt nötig ist.
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Diese hübschen gebogenen Fensterstürze und die zugehörigen Fenster mit runder Oberkante erhöhen die Kosten der Fenster um bis zu 30% bei durchgehenden oben rund geschnittenen Scheiben und um bis zu 20% bei segmentierten Scheiben, bei denen nur das Oberlichtsegment gekrümmt ist.
Noch günstiger sind nur Fakes, bei denen rechteckige Fenster hinter gerundeten Ausschnitten sitzen, die ggf. nur aus dem Dämmmaterial bestehen.
Wird nicht ständig gefragt, warum bauen heute so teuer ist?
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Man könnte doch auch ein Schild aufstellen "Zufahrt verboten!". Und "Verzieren dieses Schilds mit urbaner alternativer Kunst ebenso verboten!.
Wo es um funktionale Zufahrtssperren wie Durchfahrtssperren durch Wohngebiete geht, würde ich den Pollern auch die italienische Variante vorziehen (Kamera, heftiges Knöllchen für die die nicht rein dürfen - testen Touristen gerne).
Bei den Plätzen geht es aber um Menschen, die sich von Schildern nicht abschrecken lassen würden - Sicherheitspanik bei denen, die regelmäßige Todesfälle im Straßenverkehr billigend hinnehmen.
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Ja. Glaube an Fortschritt, Technologie, Modernität war deutlich stärker ausgeprägt. Die Sehnsucht nach dem Vorgestern ist eine moderne Einstellung, die wohl aus dem Glauben resultiert, wenn Dinge so aussähen wie damals wäre die welt auch wieder so.
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Köln hat dafür erst mal eingemeindete Gemeinden wieder abgeben müssen (Wesseling). Aber Offenbach, Eschborn (Schutzpatron Roland Koch ist ja inzwischen raus), Flughafenanrainer, das sollte noch möglich sein - aber bitte knapp unter einer Million bleiben, damit man 5 Jahre später über "natürliches Wachstum" reden kann, wie Köln (hier haben Leute in 1975 eingemeindeten Stadtteilen noch Frechener Telefonvorwahlen).
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Offenbach hat für das Gebiet seit dem S-Bahn-Bau einen Plan, der aber lange nicht mehr den Veränderungen angepasst wurde. Budget, Prioritäten und wieder Budget.
Frankfurt beschränkte sich zwischen Oberrad und Main lange auf "Finger weg von der grie Soß!"
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In welchem Umfang der EDEKA fußläufig erreicht wird, wird sich zeigen - gibt es vielleicht einen weiteren Zugang im Untergeschoss aus Parkebenen?
Bezog sich auf Adama in #601 im Bauthread: "Das Café des Edeka Graf und zugleich der Zugang zum Untergeschoss, ich finde es ganz schick so weit. Wirkt aber alles ziemlich eng. Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass das der einzige Zugang zum Supermarkt sein soll. Kommt da nicht noch ein Eingang am „Bug“ vorne?
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Das ist bisher defensiv gegen Skater. Wenn man dann noch Bügel als "Sitzabtrennung" installiert, wirkt es auch gegen Straßenschläfer - weitere menschenfeindliche "Defensiveinrichtungen", die besser wirken sollen als soziale Kontrolle, könnten folgen.
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Kommt beim ÖPNV stark drauf an, wie man anreist. Wer mit der S-Bahn ankommt und am westlichen Bahnsteigende aussteigt, hat nur rund 500m Fußweg. Stadtbahn 1, 3, 4, 9 erfordern etwa 1 km Fußweg, Bus 150 ist aus beiden Richtungen über den Halt Auenweg 450m entfernt.
Es empfiehlt sich also, wo irgend möglich, von der Stadtbahn auf die S-Bahn oder den Bus zu wechseln.
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Jetzt kann man wieder anfangen zu streiten, aber diesen starken Kontrast zwischen Bestandsfassade (nicht mehr wirklich Bestandsgebäude) und dem was daraus hervorwächst haben wir ja um den Platzbereich bereits mehrfach. Das ist somit schon fast wieder Einfügen in die Umgebung und andererseits auch nur die 4. oder 5. Wiederholung der gleichen Idee.
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Auch ein dieser Form angenäherter Neubau erfordert einen Komplettabriss. Alles was nicht Publikum und Fassade dient, wird in der damaligen Form den Anforderungen einen heutigen Theaterbetrieb nicht genügen. Und selbst die Publikumsbereiche würden in der Originalform heutigen Sicherheitsauflagen nicht genügen.
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Eines der größeren Pumpwerke der Stadtentwässerung Köln schafft 3,5m³ pro Sekunde - da scheinen 3m³ pro Minute für ein einzelnes Gebäude schon recht viel.
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Da wo auf deinem ersten Bild gerade noch der erste Stock steht, stand bis 2001 mein Schreibtisch.