Beiträge von sweet_meat

    Ich fände es auch schöner, wenn sich das Glas der Fuge noch wesentlich prägnanter vom der restlichen Fassade abheben würde.

    Allerdings sind wir zu Einen ja noch lange nicht beim finalen Ergebnis angekommen. Es mag ja durchaus sein, dass sich da noch was tut, wenn Schutzfolien von den Fenster-Elementen entfernt werden, etc..

    Und zum Anderen sieht man auch doch schon einen gewissen Unterscheid, bei der Materialität der Streben innerhalb der Fuge. Das kommt aktuell nur noch nicht so gut zur Geltung, weil die Fuge unten noch recht schmal ist. Wenn die Fuge auf der nächsten Stufe breiter wird, sollte sich die Wirkung nochmal ordentlich erhöhen.

    Zur besseren Verdeutlichung was gemeint ist, hier ein Bild von Adama aus dem Post #445 etwas weiter oben im Thread.

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    Bild: Adama (Sorry für die im-Thread-Piraterie. 😜)

    Vielleicht verstehe ich die Diskussion gerade ganz falsch Rud , aber für die Art der Aufbereitung der jeweiligen Entwürfe sind doch die einreichenden Architekten/Büros zuständig, oder nicht?

    Wenn also der einzige Beitrag, der eine Rekonstruktion beinhaltet hat: Marcus Wagner Architektur & Sowatorini Landschaft PartmbB (Klick führt zur Entwurfspräsentation), dieses nicht unwichtige Detail des Entwurfs nicht hat visualisieren lassen, sondern sich komplett auf die Abbildung eines Stuhlkreises im Freien fokussiert hat – stellt das für die Integrität des kompletten Prozesses in Frage?

    Meines Erachtens ist das ganz klar ein Versäumnis der Entwurfsverfasser. Die Reko kommt nicht mal angedeutet irgendwo im Hintergrund auf irgendeiner Visualisierung vor, sie wird lediglich kurz textlich in einem Satz erwähnt und einer kleinen Strichzeichnung ganz unten auf der Übersicht kurz angerissen. Hier hat man also bewusst drauf verzichtet die Reko zu visualisieren – entweder wollte man sich die Mühe nicht machen oder man hat die Reko für nicht wichtig genug erachtet. Ein klare Fehleinschätzung.

    Im Prozess der Preisvergabe (hier aufbereitet auf c4c-berlin.de) wurde sogar Bezug darauf genommen: „Es wird eine Rekonstruktion des historischen Daches der Stadtkämmerei vorgeschlagen, wobei jedoch ein entsprechendes Nutzungskonzept sowie eine gestalterische Ausformulierung vermisst werden.“

    Es fehlte also nicht nur eine Visualisierung – womit man bei der Öffentlichkeit sicher hätte ordentlich punkten können, sondern darüber hinaus auch jegliches Konzept über Nutzung und Einbindung in das Gesamtprojekt – was natürlich auch keine gute Basis für einen professionellen Diskurs über die Thematik bietet. Alles in allem glaube ich aber sogar, dass der Entwurf nicht wegen dem raus geflogen ist was er nicht gezeigt hat, sondern eher wegen dem was davon sichtbar war. Das Ganze wirkte für mich schon recht einfach und uninspiriert. Die Idee eines Parlaments im Freien ist stark – die visuelle Umsetzung mit losen zusammengewürfelten Stadtmöbeln in Bierzelt-Optik ist allerdings schon recht enttäuschend.

    Die Stiftstraße 36-34 (der vordere Teil zum Eschenheimer Turm hin), auch bekannt als „Nitribitt-Haus“, ist mittlerweile ein geschütztes Kulturdenkmal. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat das Gebäude aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen im November 2013 in die Denkmalliste aufgenommen.

    • Geschichte: Das Geschäfts- und Appartementhaus aus den 1950er-Jahren wurde bekannt, als dort 1957 die Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt in ihrer Wohnung ermordet wurde. Dieser spektakürläre Mordfall mit mutmaßlichen Verstrickungen bis in höchste politische Kreise, gilt als Teil der Frankfurter Stadtgeschichte und wurde auch mehrfach verfilmt.
    • Architektur: Unabhängig von der Kriminalgeschichte, handelt es sich bei der Architektur des Berentzschen Gebäudes um ein Beispiel für die Nachkriegsarchitektur in der Frankfurter Innenstadt.

    An der Stelle wird sich also schon mal kein Platz für ein weiteres Hochhaus finden – wäre ganz abgesehen vom „Nitribitt-Haus“ aber auch so nahe am Eschenheimer Turm meines Erachtens eher ein No Go. Und eine sehr persöhnliche Anmerkung: Die Tudor-Reklame in From einer Sonne am Gebäudeaubschluss ist einfach nur ikonisch und sollte wenn es mir nachgeht auf ewig existieren – sie zählt zu meinen allerersten Erinnerungen an die Frankfurter City.

    Die Stiftstraße 32 gehört der Stadt. Der Verkaufsprozess an einen Investor wurde in 2022 politisch gestoppt und man entscheid sich im Zuge dessen dafür das Objekt selbst auf Basis einer Konzeptvergabe neu zu entwickeln. Seitdem kam es immer wieder zu Verzögerungen, teils durch politische Richtungsänderungen, andere Prioritäten und wohl auch begründet durch einen Mangel an Kapazitäten im stets unterbesetzten Amt für Bau und Immobilien (ABI) – siehe Paradieshof, etc.! Das an dieser Stelle also so schnell was passiert ist eher unwahrscheinlich und auch hier wird wohl kein Investor / Hochhaus am Ende des Prozesses stehen. Sorry.

    Solider Entwurf, der die Ecke sicher ordentlich aufwerten wird, auch wenn's (wie bereits mehrfach erwänt) schade um den kleinen Trum ist, welcher dort hätte entstehen können. Die Neuordnung des Straßenraums wäre ebenso zu begrüßen, das Gesamtpaket wäre eine weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung der Stiftstraße.

    Wenn jetzt noch die Highlines / drei Schwestern / ihr wisst schon was irgendwann umgesetzt werden und das Kassen- und Steueramt die Stephanstraße 15 wieder verlässt, dort eine adäquate eine öffentliche Nutzung gelingt – könnte da mittelfristig noch was draus werden.

    Eine Kleinigkeit, habe ich dennoch am Entwurf auszusetzen. Die Tatsache das die Fassade zur Katzenforte hin nicht komplett linear verläuft, nimmt der Gesamterscheinung einiges an Eleganz und Wirkung. Am meisten fällt das beim Kantenverlauf des letzen Geschosses auf, hier variiert die Tiefe des Dachüberstands. Es kann natürlich sein, das diese Knicke in der Fassade der Umnutzung des Vorgängerbaus geschuldet und unvermeidbar sind. Die Gesamtwirkung wäre aber sicher wesentlich harmonischer, wenn man das noch etwas angleichen könnte – zumindest beim Dachabschluss. So wirkt der Abschluss an dieser Seite auf mich etwas unbeholfen und schluderig. Ist ja aber auch erst mal nur ein erstes Rendering und zugegebenermaßen, jammern auf hohem Niveau.


    Bild: MHP Hotel Group / TLBS Architekten / Rock Capital Group – Markierungen von mir

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    Die SEBV spendiert mal ein große Bild von den Arbeiten zur Herstellung des Gleisbettes. Da wird ganz schön ausgekoffert

    Schön, dass eshier jetzt in großen Schritten voran geht und das Europaviertel demnächst endlich seinen längst überfälligen Anschluss bekommt.

    Ist ein wenig off topic hier, aber ich muss schon sagen trotz aller (teilweise auch zurecht geäußerten) Kritik an der Geradlinigkeit und Strenge der Architektur in der Europa Allee, hat diese Ansicht schon eine gewissen monumentalen und eigenwilligen, großstädtischen Charme. Ich bin tatsächlich mal gespannt, wie sich das Viertel entwickelt, wenn alles komplett ist. Wenn die ewigen Baustellen und daraus resultierenden Behelfswege verschwunden sind und ein paar mehr Bäume zurück kehren und das Viertel besser angebunden ist – da könnte zu guter letzt, ja vielleicht doch noch was draus werden. 😜

    Okay, jetzt wo ich die Pläne gesehen habe (mein Kommentar und der von tunnelklick hatten sich zeitlich überschnitten – btw. Danke für das anschauliche Kartenmaterial), muss ich zumindest mal mal zugeben, da man da beileibe nicht von einer kleinen Anpassung sprechen kann. Das ist echt keine schöne Entwicklung – zumindest nicht auf den ersten Blick via Kartenmaterial. Da wäre ich auch sauer.

    MIt einer fiesen Verschwörung von ihnen, den Modernisten, hat's vermutlich trotzdem nichts zu tun. 8o

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    ... Sie, die Modernisten, bevorzugen wahllos platzierte Grünflächen, schiefe Straßen, undefinierte Plätze, keinen Kommerz (Amazon ist besser ^.^ ), am liebsten keine Blockrandbebauung und auf jedem Falll keine klassische Architektur ...

    Manchmal bin ich mir wirklich nicht ganz sicher, ob Du real bist und das auch wirklich glaubst was Du so schriebst oder ob es such ledilgich um einen Chatbot handelt, der versuchen soll uns von der ungeheuerlichen Verschwörung der Modernisten zu überzeugen. Sie, die Modernisten, klingen echt schlimmer als das Imperium – voller Heimtücke und mit voller Absicht machen sie, die Modernisten, immer genau das, was der Rest der Menschheit nicht will. Verrückt.

    Nun aber mal zurück zum Thema. Die Art der Wohnbebauung sollte, wenn ich das recht verstanden habe ja gar nicht grundlegend verändert werden. In dem Faz-Artikel ist lediglich die Rede davon, dass die Stadt nachträglich (ohne Mäcklers Wissen) das Parkhaus aus dem inneren des Viertels, von der Wohnbebauung weg an den Rand neben eine Schule verlegt hat.

    Es ist natürlich nicht sehr schön, wenn man so ein Großprojekt gemeinsam ausarbeitet und diverse Male abstimmt und dann die Stadt im Nachgang mit einem anderen Büro grundlegende Änderungen vornimmt ohne jemanden zu informieren. Da wäre ich auch nicht gerade erfreut und ich kann verstehen, dass er sich da ärgert. Zumal es anscheinend ja auch so gar nicht in seinem Sinne überarbeitet wurde.

    Welchen Anteil daran jetzt allerdings die Modernisten (sie) haben sollten und wie das geschah, habe ich noch nicht so ganz verstanden!?

    Die Schäfergasse 17 gerhört nicht zu Karstadt Komplex und beheimatet eine Mischung aus Einzalhandel und Büros.
    Den Abschluss bildet der Hochpunkt des Blocks, da MA Neustadt Gebäude in der Stephanstraße 1-5 – auch hier Einzelhandel und Büros.
    Die recht große, flächige Kiste die quasi die Rückseite der Schäfergasse 11–17 darstellt, ist die Brönnerstraße 6-12, sie beinhaltet das Geschäft Holland Blumen und das Parkhaus, dass demnächst umgebaut werden und 2027 wiedereröffnet werden soll.

    Damit kann man diesen kompletten Part des Blocks (grob die von der Zeil abgewandte Hälfte des Areals), wohl als gesetzt betrachten.
    Noch nicht weiter bekannt ist, was nun mit den der Zeil zugewandten 50% des Blocks passieren. Das umfasst die Entwicklung der Schäfergasse 1-9, sowie die Zeil 90-92 und rückseitg dann die Ecke Zeil 94 und Brönnestraße 2-4 (aktuell noch der Flagshiip Primark).

    Derzeit würde ich vermuten, dass der Block neu aufgeteilt, verschiedene Parzellen jeweils zu Projekten zusammen gefasst werden (wie jetzt die Schäfergasse 11-15) und Stück für Stück neu entwickelt wird. Könnte sogar sein, dass Primark dann erst mal an Ort und Stelle bleibt und sich an dieser Ecke erst mal gar nichts ändert.

    Immerhin geht es voran – auch wenn das ja leider bedeutet, dass wir uns dem Zeil-Zebra nicht auf einen Schlag entledigen werden (und nicht gleich der gesamte Block neu entwickelt wird). Ein Großteil der schlimmsten und heruntergekommen Fassade, jenseits der Zebra-Looks wird verschwinden – aber leider auch nicht alles.

    Um einen besseren Überblick über die recht vertrackte und kleinteilige Situation vor Ort zu erhalten, habe ich die von Schmittchen gepostete Karte vom Stadtvermessungsamt mal auf eine Google Maps Schrägluftansicht übertragen. Das Ganze ist nun auf Grund der Mischung von flachem Kartenmaterial und unterschiedlich hohen dreidimenssonalen Gebäudeteilen sicher nicht 100% akkurat, aber es gibt einen guten Einblick in die Gemengelage vor Ort.


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    Bild: Schrägluftansicht von Google Maps | Überlagerung der Grenzverläufe von mir (auf Basis eine Karte des Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main)

    Und hier noch eine kleine Detailaufnahme, zur Verdeulichung über welchen Zustand an Fassade wir hier eigentlich reden.

    Hertie wurde 1994 von der Karstadt AG übernommen (vor 32 Jahren ^.^ ).
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    Bild von mir.

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    ... weil offensichtlich vom Kern noch mehr als genug erhalten war. Fassaden und Innenräume hätte man problemlos wieder in den Originalzustand versetzen können wenn man gewollt hätte ...

    Ich kann mich ja auch irren, aber mal ganz abgesehen von der Fassade, von der ja recht offensichtlich unterhalb des 4ten Stocks nicht mehr viel übrig war, würde man doch auch meinen, dass durch die Integration eines Kinosaals mit bis zu 700 Plätzen, einem Foyer, etc. die meisten der ursprünglichen Innenräume bzw. Raumaufteilungen und Geschosshöhen zum Opfer gefallen sind, oder?



    Bildquellen: Außenansicht bei Tag (1956) @ der neue Film, Ausgabe 1-1957 | Saalansicht in Richtung der Leinwand (1956) @ Filmwoche, Ausgabe 27-1956 | Saalansicht in Richtung des Rangs (1956) @ Filmecho, Ausgabe 35-1956

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    ... Da wird auch deutlich, dass der jetzige Eckbau ein Altbau ist, bei dem man nur einen großen Teil des Bauschmucks beseitigt hat. ...

    Hier wurde leider wesentlich mehr als nur ein wenig Bauschmuck entfernt ...

    Das Eckhaus Kaiserstraße 28 / Neue Mainzer Straße 29 wurde in den 1940er-Jahren beschädigt und 1956 deutlich verändert als Kino wiederaufgebaut. An originaler Bausubstanz dürften von dem Bau wohl lediglich einige der Grundmauern und die Reste der Fassade des 4. OGs erhalten sein, weshalb das Gebäude auch nicht unter Denkmalschutz steht. Bis 1981 war dann dort das Gloria-Palast Lichtspieltheater (die Inspration für den Namen des künftigen Turms) ansässig, in den 1980er-Jahren wurde das Gebäude dann erneut für eine Mischung aus Einzelhandel- und Büronutzung umgebaut.


    Bild: Deutsches Filmmuseums Frankfurt

    Heute gab es ein kleines Lebenszeichen zu einem meiner aktuellen Lieblingsprojekte, dem Gloria, über Social Media.
    Die beiden Instagram Pages frankfurt.de und frankfurt_stadtplanung, haben ein Info-Paket zum Gebäude, dessen Stats und Status Quo veröffentlicht. Hier gehts zu dem kompletten Post auf Instagram.

    Teil des ganzen Pakets, ist unter anderem auch eine neue (zumindest mir bisher noch unbekannte) Visualisierung des Hochhauses:
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    Bild: Henning Larsen Architects (auf frankfurt.de / frankfurt_stadtplanung)

    Zudem findet man die Status-Info, dass derzeit die Einreichungen und Beteiligungen von Bürgern und Behörden aus der Bekanntmachung im Oktober ausgewertet werden. Draufhin wird im nächsten Schritt dann der Bebaungsplanentwurf erabeitet, der danch wiederum der Öffentlichkeit präsentiert wird. Es geht also voran.

    Ähhh – what!? Da wir ja gerade mal wieder einmal drohen ein weeenig vom Weg bzw. Thema abzukommen, greife ich hier nochmal ein Zitat von RYAN-FRA ein paar Posts früher auf:

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    ... Es gibt ja bereits die Entscheidung, im Bereich der Doppelanlage die neue OPER zu bauen und das Schauspiel auf dem Grundstück der Sparkasse.
    Eine Opernbühne würde auf letztes nicht draufpassen. Wenn also Reko, dann müsste eine Oper in die Reste des alten Theaters passen ...


    Spoiler: Das tu sie nicht, weil der Bühnenturm wesentlich größer ist als beim Schauspiel. Das Thema Rekonstruktion ist laut aktuellem Stand der Planung zudem ohnehin erst mal vom Tisch oder wie MItforist tunnelklick es ausdrücken würde:

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    Wie oft wollen wir das noch diskutieren? Ist doch‘n totes Pferd


    Details zum Verlauf der letzen 15 Jahre Planung, dem Status Quo des Projekts und eine aufschlussreiche Visualiserung (die auch RYAN-FRAs Erläuterung entspricht) findet oben im Thread unter #875.

    Ich denke tunnelklick spielt mit dem „toten Pferd“ auf einen bereits nicht gerade seit gestern laufenden Prozess und die darin bisher getroffenen Entscheidungen an Ziegel . Eine ganz gute Übersicht zum Status Quo des Projekts und aller bisherigen Planungsschritte, findet sich auf der Seite neue-buehnen-frankfurt.de (Klick führt zur Seite).

    Hier gibt es auch eine anschauliche Visusalierung der geplanten Kulturmeile:

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    Bildquelle: neue-buehnen-frankfurt.de/downloads/

    Der Ort gegenüber der Alten Oper wird bereits bebaut und der Osthafen ...nun ja, das hatten wir ja alles schon mal zu genüge hier im Forum.

    Aktuell gibt es m. E. jedoch auch erst mal keinen Grund an der Umsetzung der aktuellen Pläne zu rütteln/zweifeln. Man kann klar darüber debattieren, wie welcher Bau mal werden soll – aber so weit ich das verstanden habe, sind die Locations nun bereits gesetzt, oder?

    Wie bereits zuvor erwähnt – Ich hätte gegen eine Rekonstruktion des Seeling-Baus nicht einzuwenden, wenn er den Anforderungen eines modernen Schauspiels nutzbar und irgendwie vernünftig finanzierbar ist.

    Ich hatte lediglich über die Eröffnung des Pop-Ups berichtet und dessen teils reisserische Kommunikation bemängelt. Zudem war mir aufgefallen, das die aufbereiteten Zahlen und Daten nicht so ganz den offiziellen Infos der Stadt oder den Aussagen des Schauspiels selbst entsprachen – was mich ein wenig stutzig gemacht hat. Wer dabei bewusst oder unbewusst flasche Informationen verbreitet, oder auf Basis einer mangelhaftem Datengrundlage hantiert, lässt sich auf die Schnelle und ohne eigene tiefere Recherchen zu dem Thema ja leider nur schwer ermitteln.

    Und ja klappern gehört zum Geschäft und es wird natürlich auch gerne mal etwas dicker aufgetragen, wenn man etwas plakativ bewerben möchte – ist schon klar. Den Eindruck zu erwecken, als müsste man einfach nur den Glaskasten des Foyers rückbauen, ein bischen alte Fassade instand setzen und fertig ist das traumhafte Jugendstil-Theater, hinterlässt aber halt schon mal einen leicht seltsamen Beigeschmack.

    Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren, gehe da die Tage mal vorbei und schau mir das mal im Detail an.

    High Lines war auch hier eher ein „unverhofft kommt oft“–Gedanke skyliner , nachdem ja jetzt der Bau der EDGE weichen soll komplett entmietet wird. Wäre ja nett, wenn dies was in Gang setzt bzw. ein Vorzeichen auf Bewegung ist.

    Denke auch das die Kombi TishmanSpeyer/CommerzReal ein gute Voraussetzung für zügige Umsetzung bei GLORIA ist, da im Zweifel auch antizyklisch gebaut wird und hier (wenn die Wirtschaft nicht gerade komplett kollabiert) auch ohne Vorvermietung gestartet werden könnte.

    Matthäuskirchenareal wartet im Gegensatz dazu ziemlich sicher auf einen Ankermieter und könnte für mein Empfinden auch noch ein paar Überarbeitungen an der einen oder anderen Ecke vertragen.

    Wie Du bereits ganz richtig erwähnt hast Bohnenstange , wäre Technik von 1902 dann aber wahrscheinlich auch eher ein Grund für einen Neubau, als für den Erhalt der Anlage – auch wenn man damit dann ggf. so auf satte 50 % kommen würde.

    Die Aussage über die Größe bezieht sich auf folgende Aussage:So war etwa die Bühne des damaligen Theaters nur halb so groß wie die benötigte Bühnenfläche des heutigen Schauspiels, diese hätte in den Altbau nicht hineingepasst.“ Es geht also wohl um die Platzverhältnisse moderne Bühnenkonstruktion, vs. Altbau. Die Tatsache, dass im aktuellen Gebäude Oper und Schauspiel unter gebracht sind, spielt dabei keine Rolle, denn beides wird künftig getrennt von einander entwicklet und nicht wieder zu einem Doppelhaus an gleicher Stelle zusammen geführt.

    Zusammenfassend gesagt werden, wenn man mal von den letzen Bastelarbeiten am FOUR und dem gerade empor schnellenden CBT absieht, wohl erst mal eher kleine Brötchen gebacken. Die hauptsächlichen Verdichtungen stehen mittel bis langfristig um die Gallusanlage und im Messe-Cluster an.

    Ich hoffe in 2026 am ehesten auf eine schnelle Weiterentwicklung bei GLORIA, vielleicht auf eine Überraschung bei the EDGE und den HIGH LINES und freue mich schon auf die Wirkung des wachsenden CBTs. Wie schaut's bei Euch?