Beiträge von sweet_meat

    Finde den Fehler...
    (Error, error, error – Das ist leider echt zuviel für mein kleines „MONKsches“ Hirn. 8|)


    Bild(er) und Animation von mir.

    PS: Ich mag gleich noch dazu anmerken, dass es hierbei nicht um ein Bashing dieses wirklich großartigen Projektes geht. Soweit ich dass beurteilen kann, machen alle Beteiligen einen sensationellen (nahezu unheimlich übermenschlich wirkenden) Job. Daher ist es ja fast schon beruhigend, dass auch hier mal eine Kleinigkeit nicht ganz nach Plan läuft. Doch keine Maschienen, alles Menschen – aber ziemlich gute. :thumbup:

    Für die Zukunft würde ich mir noch einen Turm in der 150m Klasse direkt neben dem Japan Center und etwas um die 180m links neben dem Skyper wünschen. Ist sowas realistisch?

    Das Areal neben dem Japan-Tower wird hoffentlich, demnächst für den Neubau der Oper (Link zum Thread) genutzt. Da stände dann unter anderem auch ein Turm zur Debatte, aber wahrscheinlich auf dem gegenüberligenden Ende des Areals und nicht direkt an der Oper.

    Links vom Skyper ist das Gelände der Bundesbank und das Gebäude zur Tanausanlage hin, steht meines Erachtens unter Denkmalschutz. Ich glaube da wird (zumindest Zeitnah) nichts passieren, da die Bundesbank sich selbst vor kurzem erst gegen eine Erweiterung des Standorts ausgeprochen hat und nun den Standort an der Miquelallee zum Campus (Link um Entwurf) erweitert.

    PS: Und ja, ein paar Meter mehr hätten der Taunusanlage 8 sicher nicht geschadet.

    Laß sich gerade wie ein Clash der Freizeitparks. 8o

    Wie gesagt, es geht wohl eigentlich eher darum geht einen Gedanken zu visualiseren. Da sind die Zellen auf dem Dach ein gutes Beispiel – final wäre das wahrscheinlich ein transluzenter Lack auf den Dachziegeln oder eben die Dachziegel selbst, die unsichtbar Solarstrom erzeugen – an Ersterem wird gerade bei einigen Technolgiefirmen um die Ecke intensiv geforscht. Von daher finde ich die Visu als eine Art Diskussionsgrundlage zum Ideenaustausch gar nicht mal so schlecht.

    *lol* Weil Legoland generell gegen Disneyland schießt, oder ist das jetzt einfach Zufall. 8o

    Aber keine Bange, wie bereits erwähnt, geht es wohl eher darum Visionen und Ideen zu einem Zukunftsdiskurs beuzusteuern, als um tatsächliche architektonische Umsetzungen. Zumal die runde Kuppel auf einem sehr länglichen und schmalen Gebäude wie dem EuroTower (der Renderer kannte die Tiefen/Kubarturen wahrscheinlich nicht), auch ohnehin nicht tragbar wäre – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Seit einigen Tagen macht in diversen Social Media-Kanälen und diversen Frankfurt-Blogs vermehrt eine Visualisierung mit dem Namen „Frankfurt Hauptwache 2045“ (gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg) die Runde, welche wohl teil eines utopischen Bildbands ist.


    Reinventing Society (realutopien.info) versucht darin 20-30 Orte des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, in einer potenziellen Zukunft darzustelln. Es geht in den Visionen wohl darum Möglichkeiten aufzuzeigen, Hoffnung zu wecken und Menschen für positive Veränderungen zu gewinnen.


    frankfurthauptwache20vxddn.jpg
    Quelle: Frankfurt Hauptwache 2045 by Reinventing Society & Render Vision (CC BY NC SA 4.0)

    Ich bin die Tage bei einer Recherche zu einem anderen Thema, zufällig über ein Projekt der Uni Kassel mit dem schönen Thema „Wohn­hoch­haus in Frank­furt“ gestolpert.


    Ich kann nicht sagen, von wann die gezeigten Entwürfe sind und ob sie im Forum bereits bekannt waren, mir sind sie allerdings bisher glaube ich noch nicht unter gekommen. Die Renerings zeigen sicherlich Visionen und keine finalen Entwürfe, ich wollte sie Euch trotzdem nicht vorenthalten. Mehr zum Thema und weitere Entwürfe findet Ihr auf der Webseite der Uni Kassel (Projekt-Page).


    Quelle: Universität Kassel

    Das beide Warenhäuser (des selben Konzerns) nur wenige Meter Luftlinie voneinander entfernt an einem der teuersten Standorte des Landes ewig Koexistieren würden, war leider von Anfang an illusorisch. Dementsprechend war hier auch die Intervention unseres Ex-Bürgermeisters in Spe leider nur bedingt Sinnvoll. Klar hat es erst mal die betroffenen Mitarbeiter gerettet, aber es war auch jedem klar, dass es das eigentliche AUS nur ein weiteres Mal verzögert hat.

    Zumal Karstadt (wenn ich das recht in Erinnerung habe), die meisten Gebäude aka das Tafelsilber ja auch nicht mehr besitzt, sondern bereits vor Jahren verkauft hat und nur noch Mieter der Immobilien ist. Das ist/war zwar ne prima Geglegenheit für den aktuellen Manager mal um mal flott die Bilanz aufzupolieren und Dividende raus zu hauen, holt einen aber früher uns später leider auch immer wieder ein. Da können auch einige andere Unternehmen, wie z.B. Allianz und Commerzbank ein Lied zu singen – aber das ist eine andere Geschichte. Es wäre schon nahezu verrückt, wenn der gesamte Konzern in Schieflage ist und dringend neue Mittel benötigt, aber die beiden Zeil-Häuser unangetastet lässt und weiter astronomische Mieten dafür zahlt.

    Von daher ist glaube ich auch, dass die Schliessung eines der beien Häuser auf jeden Fall demnächst anstehen wird. Und da würde ich auch auf's Zeil-Zebra (Ex-Karstadt) tippen. Die Möglichkeit von Abriss und Neu-Entwicklung oder Zumindest einer Revitlaitsierung des späteren Hauptstandorts (wärend man den zweiten aus Ausweichquartier nutzt) klingt in der Tat verlockend. Allerdings glaube ich kaum, dass da aktuell die Mittel für locker gemacht werden können.

    ...

    Aber so extrem beieinander wie in Ffm. sehe ich "Moderne" und "Historisches" in keiner anderen europäischen Stadt.
    ...

    Und gerade daher ist es ein Alleinstellungsmerkmal und macht unser „kleines Dorf mit den Hochhäusern“ ja so besonders. Diese einzigartige Mischung aus historischen und modernen Facetten der Stadt, reit sich für mich nahezu konsequent in die Reihe der vielen Kontraste, Brüche und Gegensätze ein, die Frankfurt einzigartig machen.

    Zudem ja mittlereweile die Hochhäuser auch so geplant werden, dass sie (in den unteren Etagen) öffentliche Nutzungen erhalten, sich in die Stadtlandschaft integrieren und einen Mehrwert für die Öffentlichkeit beizusteuern sollten. Worin der Mehrwert stecken soll, außerhalb der Bürozeiten verweiste Office-Trabenten am Standrand zu schaffen, erschliesst sich mir nicht so ganz. Zumal klassiche Arbeitszeit-Modelle und Büronutzungen auch stetig abnehmen zu scheinen. Was macht man mit einem Viertel in dem sich nach 17:00 Uhr kein Cafe oder kein Restaurant mehr lohnt, das ist für mich keine smarte sondern eine relativ lebensfremde Planung und Nutzung. Daher bin ich mir nicht sicher ob man diese zumindest fragwürde Stadtplanung einfach so kopieren sollte, nur weil einem der Aufbau der Skyline missfällt.

    Im Großen und Ganzen sehr schön, ein paar Kleinigkeiten finde ich allerdings noch ein wenig verbesserungswürdig.

    Zum Einen finde ich die Integrierung der Anlieferzone (und / oder Einfahrt zur TG) wirkt sehr plump und wertet das Gesamtbild ein wenig ab. Dieses Riesenloch, das immerhin fast so mächtig ist wie das zierliche Gebäude daneben ist, aber dann gefühlt nur durch einen Hauch von Außenwand bzw. Stützen die Fassade weiter führt. Das lässt für mein Empfinden, den Ganzen Turm etwas attrappenartig rüber kommen.

    So ähnlich verhält es sich auch mit der zweiten großen Öffnung, dem XXL-Fenster/Eingangsbereich zwischen Trum und dem Anbau. Auch hier hat die Verbindung der beiden Gebäude-Teile über dem großen Fenster, für mein Empfinden etwas zu wenig Substanz. Der Steg ist so schmal, dass der Glasteil nicht mehr so richtig als Teil des Anbaus wahrgenommen wird, zum Hochhaus passt er aber auch nicht so wirklich. Es würde sicher schon wesentlich harmonischer wirken, wenn der XXL-Eingangsbereich mit der Traufhöhe der Fenster des Anbaus abschliessen würde.

    Dazu dass der Stilmix von Altbau und Hochhaus wahrscheinlich stimmiger gewirkt hätte, wenn man den Anbau generell im historischen Look ergänzt hätte und nicht noch ein weiteren modernen Stil mit rein gebracht hätte, wurde ja bereits alles gesagt. Lediglich mit einem modernen Staffelgeschoss oben drauf, hätte es vielleicht sogar gehen können, aber dieser Stil- uns Materialmix an der Breitseite des vermeintlichen Altbaus ist leider echt nicht hübsch. Und lässt auch hier das Zusammenspiel des ganze Ensembles etwas kulissenhaft und zusammengeschustert wirken.

    Ist natürlich sicherlich auch ein wenig jammern auf hohem Niveau, denn der Turm an sich ist nach wie vor super. Aber mit dem einen oder anderen Detail, könnte man eben meines Erachtens das komplette Ensemble noch ein wenig wertiger und harmonischer erscheinen lassen.

    Ein sehr schönes Beispiel, wie bereits vergleichsweise geringe, gestalterische Eingriffe, einen erhebliche visuelle Aufwertung erziehlen kann. Nur durch die nun dunklen Rahmen der Fenster, werden den Fensterbänder optisch vom den Fassadenelementen getrennt und die Horizontalen der Archtitektur extrem hervorgehoben. Alleine diese kleine Anpassung, katapultiert das Gebäude bereits auf ein ganz anderes Level.

    Wenn jetzt noch die Materialien der neuen Fassadenelemente top sind, kann sich der Bau echt sehen lassen.

    Die elegante Formsprache des Platzhalters aus dem Hause Neumann Architekten hatte schon was. Ein futuritisch anmutender, organisch wirkeder Baukörper der zugleich einen Hauch Retro versprüt – interessante Mischung.

    Da kommt der Nachfolger von Tektonik Architekten schon ein wenig brachialer daher, dies mag aber auch an dem meines Erachtens recht ungünstigen Winkel des Renderings liegen. Die Überlagerung von Kanten und Ecken aus der Perspektive ist ein wenig unglücklich und lässt nur wenig Schluss auf Höhen und Stuktur des Baus zu.


    Aber das Konzept der verwedneten Materialien und der damit verbundenen Farbgebung gefällt schon mal. Bin mal gespannt auf mehr. Vor allem die der Straße abgewandte Seite (die ja auch auf der Visu des Vorgängerse zu sehn war), könnte den Plan entsprechend recht plastisch und interesant wirken.

    Das war auch keinster Weise ein Plädoyer für die mittelprächtigen, modernen Schachteln die da rum stehen lieber Rohne .

    Ich wollte lediglich anmerken, das hier ein dramatisches „den Platz aus der Balance bringen” eher nicht gerechtfertigt ist, da es an diesem Platz fast ausschliesslich mittelprächtige, modernen Schachteln gibt. Und abgesehen davon, steht das zu revitaliserende Gebäude noch nicht mal am Wiesenhüttenplatz selbst sondern in der Wiesenhüttenstraße die zum Platz führt. Hier noch mal die Übersicht (via Google-Maps).

    • Bin ich also ein Fan des Bauwerks oder dessen Architektur: Denfinitv nicht!
    • Bin ich ein Fan der Revitalisierung: Kommt darauf an was man draus machen will, wir haben ja noch nicht mal ein Rendering gesehen!?
    • Bin ich der Auffassung, dass dort bei einem Neubau ein wesentlich ästhetischeres Gebäude enstehen würde: Wahrscheinlich eher nicht, auch wenn es durchaus wünschenswert wäre. Und somit ein noch sinnvoll nutzbares Gebäude abzureissen, nur um ein „mehr oder weniger identisches“ an gleicher Stelle zu errichten wäre in der Tat Verschwendung von Energie und Ressourcen.
    • Glaube ich, dass es den Wiesenhüttenplatz und „seine Balance“ irgendwie tangiert: Nö


    PS: Kleine Anmerkung zur Gestaltungssatzung und einer etappenweise Neuordnung (Projekt für Projekt) im Sinnne der Selbigen – direkt nebenan ensteht gerade aktuell das Kreisler.

    Das man bei einigen Albauten tatsächlich ein wenig zu forsch ist mag natürlich sein, da gebe ich Dir recht Rohne .
    Aber das man aus dem Kasten nichts machen kann, ist Nonsense und das Argument von Fredersen ist auch nicht von der Hand zu weisen.

    Wenn die Deckenhöhe und die Grundstruktur des unansehnlichen Klotzes für die zukünftige Nutzung brauchbar ist, kann man da so ziemlich alles draus machen. Ist halt die Frage, wie weit man zum Beispiel in die Fassade eingreift. Theoretisch könnte man ja bis aufs Skelett zurückbauen oder zumindest die Fassade komplett neu gliedern und aufbauen. Selbst mit minimalem Aufwand, ein paar Balkonen oder Loggien, würde der monotone Klotz bereits ordentlich an Struktur gewinnen. Und optisch wärer das dann schon gar nicht so weit weg, von dem was aktuell im modernen Baustil fabriziert wird. Wahrscheinlich würde am Ende auch ein neues Gebäude an der Stelle gar nicht so viel anders aussehen. Ich glaube kaum, dass an der Stelle als Nachfolge ne ReKo oder eine Neuentwicklung in Gründerzeit-Optik im Raum stünde.

    Denn fairer Weise muss man ja leider auch sagen, dass der wunderschöne alte Teil des le Meridian den Platz eher aus der Balance bringt Fettucine . Denn der Rest der Bebauung um das historische Gebäude, besteht leider nur aus quadratischen Klötzchen (siehe auf Google Maps). Der „moderne“ Part des le Meridian oder das Savoy nebendran, sind jetzt auch nicht gerade Perlen der Architektur.

    Schauen wir doch erst mal was da kommt, vielleicht werden wir ja positiv überrascht. Und wenn nicht, steht der Kandidat dann sicher ohnehin ganz oben auf der Liste, wenn das Viertel den nächsten Boom erlebt.

    Erledigt.

    Die Abwahl wird wie bereits erwähnt leider nur gelingen, wenn eine entsprechend hohe Wahlbeteiligung zustande kommt. Also nutzt eure Stimme und verdeutlicht damit, dass sich auch ein Oberbürgermeister an Regeln und Gesetze zu halten hat. Ganz zu schwiegen von der Vorbildfunktion und einer zumindest minimalen moralischem Verpflichtung gegenüber seinen Wählern aber auch der gesammten Stadt Frankfurt. Beidem ist er leider nicht im geringesten gerecht geworden, ganz im Gegenteil.


    Auf die Ansammlung von Verfehlungen und Skandalen, muss ich hier jetzt sicher nicht weiter eingehen, die sind leider hinreichend bekannt (und einfach zu ergoogeln). Nun ist es an uns, dieses unrühmliche Kapitel in Frankfurts Geschichte endlich zu beenden und ein neues, hoffentlich besseres aufzuschlagen.


    Die Beantragung dauert keine 2 Minuten, also nix wie los liebe Frankfurter...

    Zum Einen fände ich fände es schon durchaus richtig und wichtig, dass der Hauptbahnhof an zentraler Stelle in der City ist. Und zum Anderen steht der Aufwand dieses komplette, sehr komplexe Gebilde mit allen Funktionen, Infrastruktur und Anschlüssen zu verlegen, in keiner Relation zur gewonnen Fläche. Zumal ich „mehrere zehntausend Wohnungen und Arbeitsplätze auch für etwas hoch geschätzt halte.

    Wäre es da nicht effizienter die neuen Wohnungen direkt auf der von Dir genannten Ausweichsfläche zu bauen? Die Flächen müssten am Ende ja in etwa identisch sein, oder? Und man müsste dafür nicht die komplette Infrastuktur im BHV vernichten und über Jahrzehnte einen neuen Knotenpunkt am Süd-Östlichen Standrand mit allen nötigen Zubringern und Trassen zu entwickeln.

    Finde ich beide Varianten gut. Der erste, etwas dunklere, Stein gefällt mir in der Nahansicht besser, weil die Struktur und die Färbung etwas natürlicher wirken. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der helle Stein sensationell an dem recht strengen, modernen Gebäude zur Geltung kommt – das Gesamtbild sehr elegant und chic wirkt. Nachdunkeln werden sicher beide Varianten noch etwas mit der Zeit.

    thom66 Das „sehr große Risko für Straßen-Dealer“ bedeutet aber natürlich auch mehr Kapazitäten bei Polizei und Justiz aufzubauen, Gefängnisse zu erweitern oder neue zu schaffen – auch das muss ja alles bezahlt werden. Plus die Unterbringung der Gefangenen natürlich und etwaige Maßnahmen um die dann später wieder zu in die Gesellschaft zu integrieren bzw. zu versuchen die irgendwie auf ein rechten Weg zu bringen.

    Der Gedankengang die einfach weg zu sperren liegt natürlich nahe, aber der hängt halt auch noch ne Menege mehr dran. Und ich bin mir nicht sicher, ob der ganze Aufwand (am kleinsten und am leichtesten austauschbaren Zahnrädchen der sehr komplexen Drogen-Maschinerie), wirklich dabei helfen kann die grundsätzliche Situation nachhaltig zu verbessern!?

    Allerdings sind die Straßen-Dealer an sich leider nicht das eigentliche Problem, sondern nur der sichtbare Teil davon. Und das hierfür gerne Personen rekrutiert werden, die wenig bis nahezu keine anderen Perspektiven und Möglichkeiten in unserer Gesellschaft für sich sehen ist auch nicht neu. Natürlich sind das dann im Zweifel eher keine Personen aus der gepflegten deutschen Oberschicht oder Hochschulabgänger.

    Das Problem sind die kriminellen Strukturen dahinter, an die muss man ran kommen und sie zerschlagen. Natürlich kann man jetzt auch versuchen Dealer für Dealer immer wieder fest nehmen (und reihenweise Haftanstalten füllen), aber das löst das Problem nicht und an der Stelle magelt es sicher auch nicht an Nachschub – Menschen mit wenig Perspektive haben wir hier leider zu genüge. Und das ist tatsächlich ein hausgemachtes Problem, das liegt aber unter anderem auch an mangelhafter Integration, gesellschaftlicher Ausgrenzung, etc. – vielleicht müsste man an der Stelle mal versuchen was zu verändern. Drogen auf der Straße zu verkaufen ist ja sicherlich auch bei diesen Leuten nicht, der Wunschtraum für Ihren restlichen Lebensweg gewesen, oder? Aber wie gesagt, die Straßen-Dealer sind ohnehin eher nur ein Symptom einer viel komplexeren Problematik dahinter.


    Alleridings würde mich nun trotzdem interessieren, woher wir denn nun die Kriminalität deiner Meinung nach importieren Rohne ? Und ist denn Konkret der „große Teil der Dealer, der nach korrekter Auslegung der geltenden Gesetze nichtmal ansatzweise das Recht hat sich in unserem Land überhaupt aufzuhalten“?

    Also wäre dein Lösungsansatz einfach alle aktuellen Dealer (wenn man sie denn erwischt) und alle die ihnen nachfolgen einfach immer wieder weg zu sperren. Parallel dazu müsste man natürlich nahezu das komplette Stadtgebiet rund um die Uhr überwachen, damit sich keine Ausweichtreffpunkte bilden können. Falls doch auch dort einsammeln und weg sperren.

    Man bräuchte natürlich zusätzliches Personal, dass obendrein wehtuende Repressionen insbesondere bei Wildpinkelei, Vermüllung, Dealerei und öffentlichem Drogenkonsum ausspricht. Was sind denn wehtuende Repressionen für Drogensüchtige die auf der Straße leben? Hohe Geldstrafen? Wie sollen sie die bezahlen? Läuft dann wohl auf Ersatzhaft raus, also auch wieder weg sperren.

    Und natürlich auch Aufenthalts- und Stadtverbote für auswärtige Dealer und Junkies, sowie Abschiebungen für Dealer die nicht berechtigt sind, sich in unserem Land aufzuhalten. Wenn die dann trotzdem zurück kommen, schieben wir sie einfach wieder erneut ab oder sperren sie weg.

    Ich kann denn Grundgedanken nachvollziehen aber ich fürchte da würde das zuständige Personal und vorallem auch unsere Gefängnisse sehr schnell an ihre Grenzen kommen und ein Großteil des Stadthaushalts ginge alleine für dieses eine Thema drauf. Abgesehen davon, dass ein Gefängnis gefüllt mit Dealern und Süchtigen wahrscheinlich die Situation auch nicht unbedingt verbessert, oder?