Beiträge von Rouleur

    Mod: Beitrag aus dem Thread "Das Präsidium - Neuentwicklung mit 175-m-Hochhaus" hierher verschoben.



    Wie immer spielen bei einem Begrünungskonzept ausser den Einrichtungskosten auch der spätere Unterhalts- und Pflegeaufwand eine Rolle... Wenn der Bauherr die entsprechende Bereitschaft hat: hier ein Beispiel von vielen möglichen, eine "Maximalversion" für eine Parkhausfassade (Avignon). In dem Render weiter oben sehen wir natürlich das Sparmodell... img_1122kopie5nkl5.jpeg


    Handyfoto von mir

    Ja, gewiss. Die Stadt hätte den Tunnelrohbau aber auch während der Erschliessung des Gebietes durchführen können, für einen Bruchteil des jetzigen Aufwandes. (Dies Gejammere kann dann weg)

    Es kann auch länger als ein paar Wochen dauern. Fassadenmontage bei dieser Konstruktion ist nicht trivial. Jedes neue Unternehmen ohne betreffende Detailerfahrung hat hier einen Lernprozess durchzuführen (der hoffentlich im Budget enthalten ist). Die punktuelle Präsenz in den letzten Wochen bei den Fassadenarbeiten könnten quasi Erkundungsgänge gewesen sein. Hoffen wir das beste, dass sich der neue Dienstleister nicht übernommen hat.

    In dem von Adama im Beitrag #213 zum Tower X verlinkten Projektbericht von Groß & Partner gibt es Informationen zum Status beim Spin, ich zitiere:

    "Aufgrund pandemiebedingter Störungen auf Ebene eines Nachunternehmers, Verknappung der Rohstoffressourcen und damit verbundener Preissteigerungen müssen bei den Fassadenarbeiten neue Unternehmen hinzugezogen werden."

    "Die Rohbauarbeiten wurden im Juli fertiggestellt, ca. 30% Leistungsstand bei Gebäudetechnik, 15% bezogen auf den Innenausbau."

    ^ Ja, Küchentisch kenne ich ;) Den erhöhten Wohnraumbedarf müssen sich die Betroffenen natürlich auch leisten können, eine Gehaltserhöhung deshalb ist eher unwahrscheinlich, und die steuerliche Erleichterung, naja...


    Im Zuge der derzeitig vorsichtigen Lockerung werden verschiedene Modelle diskutiert, z.B. wie in meinem Fall eine "gemanagte" Präsenz mit jeweils einem Büroplatz, der wechselweise frei bleiben soll, und ähnliches. Möglich wäre auch ein sogar erweiterter Bürobedarf durch grössere Abstände zwischen den Arbeitsplätzen...


    Im Grunde findet ein grosser globaler Feldversuch zu dem Thema statt, für alle "Parteien". Management prüft, ob ihre Kontrollinstrumente noch erhalten bleiben, und die Arbeitnehmerseite, ob die Vermischung zwischen Arbeit und Leben für sie akzeptabel ist. Sowie die Abwägung, ob sich der teilweise Verlust von informellen Kommunikationsebenen zwischen Kollegen effizienzmindernd auswirkt. Ich bin aber sicher, dass die jeweiligen Finanzer das ganze aufgeregt beobachten. Spannend!

    Unabhängig von den kurzfristigen Auswirkungen ist auch abzuwarten, inwieweit sich mittelfristig der generelle Bedarf an Büroraum in Frankfurt und anderswo entwickeln wird. Die Büros meiner Firma (IT Branche, 2x MUC, 1x Ffm) stehen sein Anfang März zu 99% leer, da praktisch jeder von zuhause aus arbeiten kann. Ich denke, dass Homeoffice bei den in Frankfurt hauptsächlich ansässigen Branchen ebenfalls zumindest möglich ist und momentan gelebt wird. Eine zunehmende Verlagerung in diese Richtung ist nicht auszuschliessen.

    Die, nennen wir sie Sauberkeitsschicht, trägt durchaus relevantes Gewicht, wie auf Ffm-Süd´s zweitem Ausschnitt zu sehen ist, und wird sicherlich beim Aushub entfernt.

    Das liegt daran, dass, anders als sonst, die Armierung nicht von Kränen unterstützt wird, sondern vonentsprechend kleinerem Gerät.

    Die nun schon 50mal gesehene Masche mit den versetzten Fenstern ist eine Einfallslosigkeit, mit der die Einfallslosigkeit einer Fassade überspielt werden soll, diese aber gerade dadurch noch betont. Ich hoffe, dass dies den Architekten ins Pflichtenheft geschrieben wurde...
    Kubatur und die Auswahl von Farbe und Material der Fassade sind allerdings ok, soweit man dem Render trauen kann.

    In meinen Augen ein stimmiges Gesamtkonzept für diese Zeile. Ja, eine zusätzliche Reko wäre nett gewesen, aber kein wirklicher Grund zum Jammern. Schön, dass mit M34 und 32 das "gekrümmte" der Original-Altstadt aufgenommen wurde. Markt 32: Wahrscheinlich hat man die Nichtfarbe gewählt, um angesichts der Fassadenwinkel jeglichen Eindruck von Exaltiertheit zu vermeiden, aber in der ganzen Zeile ist es das Problemkind. Der mehr oder weniger bündige Giebel macht es nicht besser. Fassadenmaterial: Ich habe nichts gegen ein gewisses Mass an Patina bei all den brandneuen Häusern, sonst wird es gar zu geleckt, aber die Regenspuren jetzt schon lassen nichts gutes erwarten. Das liesse sich auch mit geringem Aufwand verbessern.