Beiträge von Schmittchen

    Ben-Gurion-Ring 172-174

    Oben in Beitrag #9 schrieb epizentrum im Februar 2019 über den Verkauf und die geplante Neuentwicklung der vormals von der SEB genutzten Büro-Immobilie Ben-Gurion-Ring 172-174. Nun ergibt sich eine überraschende Wendung: die Stadt Frankfurt hat die Liegenschaft erworben. Sie plant den Abbruch des Bestands und den Neubau eines Schulgebäudes auf dem Grundstück. Die heutige Pressemitteilung:


    Stadt sichert Grundstück für Schule im Frankfurter Norden

    Mit dem Ankauf eines rund 8000 Quadratmeter großen Grundstücks am Ben-Gurion-Ring sichert die Stadt Frankfurt am Main wichtige Flächen für den Schulbau. Die Stadtverordnetenversammlung hat der Vorlage von Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider am Donnerstag, 26. März, zugestimmt. „Wir müssen jedes Jahr rund 2000 zusätzliche Plätze an Schulen schaffen“, sagte Schneider. „Die Flächen dafür sind aber äußerst knapp. Stadteigene Grundstücke stehen dafür praktisch nicht mehr zur Verfügung. Deshalb ist es wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um geeignete Privatgrundstücke zu erwerben. Ich freue mich, dass die Stadtverordnetenversammlung meinem Vorschlag gefolgt ist.“ Auf dem Grundstück Ben-Gurion-Ring 172-174 an der Grenze zwischen den Stadtteilen Nieder-Eschbach und Bonames befinden sich derzeit ein fünfgeschossiges Bürogebäude und die dazugehörigen Parkplätze. Welche Schule dort angesiedelt wird, steht noch nicht fest. Die erforderlichen Abstimmungen zwischen den beteiligten Ämtern laufen bereits.

    Die Stadt Frankfurt hat unvermindert einen starken Bevölkerungszuwachs. Insbesondere im Norden sind hohe Steigerungsraten zu verzeichnen. Wegen weiterer Wohnungen, die in neuen Baugebieten und durch Nachverdichtung entstehen, ist damit zu rechnen, dass diese Entwicklung anhält. Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für die Jahre 2017 bis 2023 hat gezeigt, dass deshalb in der Bildungsregion Nord Bedarf für mehrere zusätzliche Schulen besteht. Eigene Flächen stehen der Stadt Frankfurt dafür aber nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund hat das Amt für Bau und Immobilien den Ankauf des Gewerbegrundstücks am Ben-Gurion-Ring in die Wege geleitet. „Nun kann mit weiteren Planungen begonnen werden“, sagte Schneider. „Ich bin mir sicher, dass wir an dieser Stelle einen attraktiven Schulstandort entwickeln werden, der sich gut in die beiden Stadtteile Nieder-Eschbach und Bonames einfügt.“

    Das 1978 errichtete Bürogebäude, das bei einer Weiternutzung hätte saniert werden müssen, wird in den kommenden Monaten geräumt und kann in der Folge abgebrochen werden. Der Neubau einer Schule kann dann bedarfsgerecht und entsprechend moderner Standards erfolgen.

    Da muss ich dich enttäuschen, Fettucine. Ein Wille, wie im ersten Absatz gefordert, ist in der Stadtpolitik nicht einmal ansatzweise vorhanden. Eine Aussage, städtebauliche Großtaten seien undenkbar geworden, ist wohl nicht einmal sehr überspitzt. Da helfen leider weder Versalien noch fett gesetzter Text.


    Der Stadtplanung ist es seit vielen Jahren nicht mehr gelungen, einen großen städtebaulichen Wurf zu verfolgen und einschlägige Bebauungspläne bis zum Satzungsbeschluss durchzusetzen. Das Ernst-May-Viertel samt Einhausung der A 661, der gewünschte Stadtteil im Nordwesten, das Wohnquartier am Römerhof, alles dümpelt vor sich hin. Selbst vergleichsweise unkomplizierte Verfahren kommen seit Jahren nicht zum Abschluss, etwa die Änderung des Bebauungsplans für den Nordosten des Rebstockparks oder die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans aus dem Jahr 2008.


    Was derzeit in Realisierung ist, wurde von den Amtsvorgängern des aktuellen Planungsdezernenten möglich gemacht. Von Olaf Cunitz (Grüne) und, ja tatsächlich, von Edwin Schwarz (CDU). Frankfurts Bautätigkeit lebt von der Substanz. Zählbares in Bezug auf Satzungsbeschlüsse hat Mike Josef (SPD) nicht vorzuweisen, und ich erwarte nicht, dass sich bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 2021 daran noch etwas ändern wird. Fünf verlorene Jahre.


    Stattdessen wird im Planungsdezernat mit Eifer daran gearbeitet, weitere massive Hindernisse für private Investoren aufzubauen. Gemeint ist der geplante, ohne Zustimmung der Stadtverordneten bereits von der Stadtplanung angewendete Baulandbeschluss. Seltsamerweise war dieses Instrument, den privaten Wohnungsbau vollends abzuwürgen, hier noch nicht Thema.

    Solid Home

    Das Wohnhochhaus hatte Richtfest. Dazu Auszüge aus einer Pressemitteilung und zwei Fotos:


    Alle 21 Stockwerke stehen – Rohbau von Solid Home fertiggestellt

    Elf Monate nach Beginn der Hochbauarbeiten steht nun der Rohbau des Wohnturms Solid Home. Ein knappes Jahr wuchs der Hochbau um durchschnittlich zwei Geschosse pro Monat, nun ragt der Wohnturm 66 Meter über dem Frankfurter Europaviertel empor. Das Neubauprojekt an der Niedernhausener Straße 13, ein Joint Venture aus der Bauwerk Capital GmbH & Co. KG und der Red Square GmbH, wird voraussichtlich Ende 2020 fertiggestellt sein. Auf einer Gesamtwohnfläche von 15.250 Quadratmetern verfügt Solid Home dann über 200 Eigentumswohnungen.

    Für den Rohbau des Hochhauses wurden ca. 15.000 Kubikmeter Beton und ca. 2.400 Tonnen Stahl verwendet. Die Innenausbauarbeiten in den Untergeschossen sind bereits vor Fertigstellung des Rohbaus angelaufen und dauern an. Zudem erfolgen die Montage der Fenster und die Anbringung der Fassade. Mit den Aluminium-Fassadenpaneelen in einem warmen Bronzeton sowie den Glasbrüstungen der Balkone und Terrassen erhält das Wohnhochhaus ein markantes Gesicht nach außen.

    Das architektonische Konzept stammt vom international renommierten Frankfurter Architekturbüro KSP Jürgen Engel Architekten. Die treppenförmig angeordneten Terrassen des Turms sind nach Westen ausgerichtet. Zwei Sockelgebäude mit jeweils sieben Geschossen gruppieren sich um einen grünen Innenhof. Die unterschiedlichen Höhen des Gebäudes wurden so gestaltet, dass sie sich harmonisch in die umliegende Bebauung einfügen.



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    Bilder: Bauwerk Capital

    Re-Release 2020: Umfeld der Westend-Synagoge wird neu gestaltet

    Vor langer Zeit fasste der Magistrat den Beschluss, die Straßen an der Westend-Synagoge neu zu gestalten. Das war 2012 und dazu gab es diesen Beitrag. Dann passierte lange Zeit nichts. In diesen Tagen wurde eine "Änderungsvorlage zur Vorplanung 'Neugestaltung der Straßenbereiche um die Westend-Synagoge" in den parlamentarischen Umlauf gegeben, konkret geht es um die "Freigabe von Planungsmitteln". Ja, Planung, nicht Bau.


    In besagter Vorlage (PDF) erfährt man den Grund für die Verzögerung von atemraubenden acht Jahren: In der "weiteren Bearbeitungsphase zeigten sich technische Schwierigkeiten mit der Erhaltung des Baumbestandes". Dann wurden "alternative Lösungen" im Rahmen eines eingeladenen Ausschreibungsverfahrens entwickelt. Ein "Fachgremium" wählte ein Konzept aus, woraus dann eine Vorplanung erstellt wurde.


    Die Ausrichtung dieses Entwurfes war, so erfährt man weiter, eine "ansprechende, ebenerdige Lösung zu finden, die den Baumbestand schützt und sich möglichst selbstverständlich in den Straßenraum einfügt". Erreichen will man dies durch lange, quaderförmige Möblierungselemente, die gleichzeitig als Sicherheitsbarriere dienen. Diese Elemente werden "Quaderbänke" genannt, gefertigt werden sollen sie aus Muschelkalk (wie die Synagoge). Vor dem Haupteingang der Synagoge und entlang des östlichen Gehwegs in der Freiherr-vom-Stein-Straße sollen sie angeordnet werden. Dieser Gehweg soll deutlich breiter als bisher werden, um einen möglichst großen Sicherheitsabstand zur Synagoge zu erhalten.


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    Grafik: Stadt Frankfurt am Main


    Zum Vergleich ein Foto des Jugendstilbaus, gebaut zwischen 1908 und 1910, die Umgebung mit den hässlichen Beton-Sperrelementen ist auch zu sehen:


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    Bild: Mylius mit GNU-Lizenz für freie Dokumentation @Wikipedia


    Weitere Einzelheiten der Vorplanung ergeben sich aus diesem Lageplan, den es größer und im PDF-Format hier gibt:


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    Grafik: Stadt Frankfurt am Main

    Der Bau des in den letzten beiden Beiträgen vorgestellten Wohnquartiers am Ben-Gurion-Ring lässt sich mittels einer Webcam verfolgen. Gerichtet ist sie nach Norden. Eine Download-Funktion und ein Archiv ab dem 26. September 2019 sind auch vorhanden.

    Für die Baustelle des Europa-Centers habe ich eine Webcam gefunden (wohl diejenige, die auf dem dritten Foto in #647 auf der Dachkante des Goldbeck-Neubaus erkennbar ist). Hinten links ist auch die Baugrube des Staycity-Hotels zu sehen. Vergrößern ist möglich, die volle Bildgröße von 1920 x 2750 Pixeln erhält man aktuell wohl nur mittels der Download-Funktion (mit Firefox auch mit "Grafik-Info anzeigen" nach Rechtsklick).

    Danke.


    Was bin ich erleichtert, dass wenigstens die Nordfassade eine "zukunftsweißende" Gestaltung zum Ausdruck bringen wird. Wo doch bezüglich der Straßenseite ungeachtet der "zeitgenössisch-modernen Interpretation" des Bestands eine rückwärtsgewandte Riesenmonsternazikröte zu schlucken ist.

    Habe ich anderes geschrieben? Gut möglich, dass es Sichtbeton wird. Sonst droht den Darmstädter Planern wohl auch die Exkommunikation durch den BDA.


    Überraschend ist es auch dann noch. Wenn ich die Wahl zwischen historisierenden Formen plus Sichtbeton und dem alternativ erwartbaren Flachdachquader mit Sichtbeton oder weiß verputztem WDVS hätte, dann müsste ich nicht lange überlegen. Aber natürlich, das ist dann nur meine Meinung.

    Erweiterungsbau für die Hostatoschule

    Die Hostatoschule, eine Haupt- und Grundschule, ist in dem gründerzeitlichen Gebäude Hostatostraße 38 untergebracht (Street View). Das Schulgebäude steht als Teil einer Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die Hostatoschule soll zur Ganztagsschule werden, dies erfordert einen Erweiterungsbau für Cafeteria und Betreuung. Das Frankfurter Hochbauamt hat daher 2016 ein von Proprojekt betreutes Verhandlungsverfahren ausgerichtet (mit drei Losen gemeinsam mit zwei weiteren Schulen).


    Den Zuschlag für das Los der Hostatoschule erhielten Dierks Blume Nasedy Architekten. Für rund acht Millionen Euro ist ein Anbau in Richtung Leunastraße geplant. Ziemlich überraschend ist der Entwurf des Darmstädter Büros: Die Gestaltung lehnt sich an den Bestand an, samt Neubau eines Renaissance-Giebels und einschließlich Übernahme der Fenstergliederung. So soll es aussehen:


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    Bild: Dierks Blume Nasedy Architekten BDA


    Errichtet wird der Anbau anstelle eines Eingangsgebäudes zu einer Fußgängerunterführung unter der Leunastraße. Dieses war vor rund zwei Wochen schon abgerissen, wie ein Foto in der FNP zeigt. Andere Teile der vernachlässigten Fußgängerunterführung bleiben erst einmal geöffnet. Über die Leunastraße soll später einmal die Regionaltangente West verlaufen. Ein Umbau der Straße steht also ohnehin an, dabei soll auch der Fußgängerübergang neu geplant werden.

    Für die meisten wird es buchstäblich Neuland sein, worum es im dritten und letzten Beitrag geht. Nämlich um den fernen Osten von Gateway Gardens, schon recht dicht am Frankfurter Kreuz gelegen, bis vor Kurzem noch wegen der Bauarbeiten für den S-Bahn-Tunnel abgesperrt. Inzwischen laufen Erschließungsarbeiten, durchgeführt von der Firma Faber, und es wird an der über dem S-Bahn-Tunnel verlaufenden Jean-Gardner-Batten-Straße gearbeitet:


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    Das ist das Areal, auf dem im kommenden Jahr der Spatenstich für das 70 Meter hohe Steigenberger-Hotelhochhaus erfolgen soll:


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    Das für das von Zaha Hadid entworfene Hochhaus vorgesehene Gelände (zu dessen Realisierungsaussichten auch oben Beitrag #631)


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    Zwischen Jean-Gardner-Batten-Straße und dem Zaun der LSG Sky Chefs soll im kommenden Jahr das schmale, aber sehr lange Parkhaus stehen. Der frühere LSG-Mitarbeiterparkplatz in diesem Bereich wurde bereits zurückgebaut.


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    Noch einige Thumbs zur "East Side", so nennt die Grundstücksentwicklungsgesellschaft diesen Teil. Auf dem ersten Thumb ist das letzte noch stehende Gebäude aus der Zeit der Wohnsiedlung der US-Airforce zu sehen. Später war hier der erste Sitz des längst in einen Neubau weiter westlich gezogenen House of Logistics and Mobility (HOLM). Inzwischen sind wohl noch verschiedene Baubüros Nutzer, doch der Abbruch dürfte nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen. Auch nach der Entwicklung der "East Side" wird das Pumpwerk Unterschweinstiege der Stadtentwässerung Frankfurt, zu sehen auf dem zweiten Thumb, wohl das östlichste Bauwerk von Gateway Gardens bleiben.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4362_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4363_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4364_gateway-gardens.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4365_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4366_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4367_gateway-gardens.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4368_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4369_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4370_gateway-gardens.jpg

    Alle Bilder: Schmittchen

    In diesem Beitrag geht es um das Baustellen-Konglomerat im Südwesten von Gateway Gardens.


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    Die Fassade von "Jackie" zur Georg-Baumgarten-Straße:


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    Die Bilder sind vom vergangenen Sonntag. Zu dieser Zeit stand die Goldbeck-Niederlassung offenbar kurz vor ihrem Bezug. Hier der nördliche Teil mit dem Haupteingang links im Bild, rechts daneben das Bürogebäude "Jerrie".


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    Nun die sehr große Baustelle von Europa-Center, wo offenbar tatsächlich alles auf einmal gebaut wird statt in mehreren Bauabschnitten, und Staycity-Hotel in der Nordost-Ecke:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4349_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4350_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4351_gateway-gardens.jpg


    Der Thumb rechts zeigt die Südseite des Hotels "B'mine" und dort die Einfahrten zu den Kfz-Aufzügen, darüber Kfz-Abstellplätze (EG-Grundriss).


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4352_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4353_gateway-gardens.jpg


    Die Bauschilder von Europa-Center und Staycity-Hotel. Letzteres erhält demzufolge stolze 538 Betten.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4356_gateway-gardens.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4355_gateway-gardens.jpg


    Die Hofseite des Apartmenthauses "ipartment Frankfurt Airport" hatten wir noch nicht. Über den EG-Vorbauten wird es wohl eine Terrasse geben.


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    In diesem Gebäude soll im September zur Amelia-Mary-Earhart-Straße hin ein Restaurant mit italienischer Küche eröffnen:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4357_gateway-gardens.jpg

    Bilder: Schmittchen

    Ein durch eine Deckenöffnung fallender Sonnenstrahl bringt es an den Tag - tunnelklick liegt mit seiner Vermutung völlig richtig:


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    Kurz vor der Fertigstellung ist der AirPark:


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    Die Fassade besteht der Projekt-Website zufolge aus Naturstein (L). Detailansicht:


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    Bald dürfte der Bau von "Amelias Parkoffice" für Regus beginnen, aber noch ist diese Sicht auf den AirPark möglich:


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    Bilder: Schmittchen


    (Weiteres aus Gateway Gardens folgt.)

    Ab Anfang der kommenden Woche wird die Landebahn Nordwest vorläufig stillgelegt. Die Lufthansa wird dort einen Teil ihrer abgestellten Flugzeuge parken. Von 780 Flugzeugen der Lufthansa-Gruppe sind bereits jetzt 700 außer Betrieb. Ab der kommenden Woche werden voraussichtlich 95 Prozent der geplanten Flüge gestrichen (FAZ).

    Umbau Burgstraße 106

    Letztes Update war in Beitrag #240, mittlerweile sieht die Baustelle von der Ecke Eichwaldstraße und Burgstraße so aus:


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    Der Flügel im Nordwesten wurde tatsächlich bis zur Bauflucht der Burgstraße vorgezogen (Thumb links). Das ist erfreulich. Und zwar um drei Achsen, auf dem Thumb rechts gut zu erkennen.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4339_burgstr._106.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4338_burgstr._106.jpg


    Die Ecke Eichwaldstraße und Petterweilstraße:


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    An der Petterweilstraße wurde bekanntlich ein Anbau auf früheren Parkplatzflächen (Luftbild von 2017) errichtet.


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    Die Lücke zum Bestand an der Petterweilstraße wurde nicht ganz geschlossen. Das ist zwar schade, aber wegen der mutmaßlichen Eigentumsverhältnisse und der vorhandenen (und bewohnten) Bebauung direkt an der Grundstücksgrenze nachvollziehbar, wie der letzte Thumb zeigt.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4337_burgstr._106.jpg

    Bilder: Schmittchen

    Projekt "Waldschulbogen" der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte (Griesheim)



    Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte (NHW) baut 63 Mietwohnungen auf einem 3.000 m² großen Grundstück zwischen Mainzer Landstraße und Waldschulstraße, 53 davon gefördert durch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt. Die Wohnungen verteilen sich auf zwei Gebäude und bieten rund 4.300 m² Wohnfläche.


    Eines der beiden Gebäude wird die Baulücke auf dem Grundstück in der Mainzer Landstraße 539 schließen. Das zweite Gebäude mit zwei Hauseingängen wird leicht abgesetzt positioniert. Erschlossen werden die Gebäude durch den Fußweg an der Nordseite sowie die Tiefgarageneinfahrt in der Waldschulstraße. In der Tiefgarage befinden sich 31 Stellplätze und 100 Fahrradabstellplätze. Insgesamt investiert die NHW einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag.


    Mehr in einer heutigen Pressemitteilung. Die Planung könnte vom Frankfurt Büro Happarchitecture stammen, in einer älteren Publikation der NHW findet sich ein entsprechender Hinweis. Visualisierung:


    waldschulbogen_griesheim.jpg
    Bild: NHW


    Um das Areal zwischen Aral und McDonald's an der Mainzer Landstraße dürfte es gehen, und um das südlich der Tankstelle:


    Bild: https://abload.de/img/3232323232jmjbq.jpg

    Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 03.2020,

    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation