Beiträge von Schmittchen

    Gewerbegebiet Lämmerspieler Weg: Neubau Rechenzentrum für CloudHQ

    Am Lämmerspieler Weg haben Erdarbeiten für Bau des Rechenzentrums begonnen. Davon berichtete die Frankfurter Rundschau am vergangenen Freitag. Bekanntlich sollen auf einem 145.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei zweistöckige Gebäude mit jeweils 56.000 Quadratmetern Fläche entstehen. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren.


    Ursprünglich plante das US-amerikanische Unternehmen an dieser Stelle sogar das größte Rechenzentrum der Welt! Auch das schreibt die Rundschau, hier mit Bezug auf Aussagen von Oberbürgermeister Felix Schwenke. Aufgrund der Stromversorgung war dies aber nicht möglich, so dass die Kapazität um zwei Drittel reduziert werden musste. Auch für die verringerte IT-Last sind Anpassungen im Stromnetz erforderlich. So muss laut FR ein Übergabepunkt für eine 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung nach Offenbach ertüchtigt werden.


    Am 10. Oktober 2020 will CloudHQ einen virtuellen "Tag der offenen Tür" ausrichten und dabei das Projekt vorstellen.


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    Bild: CloudHQ

    Drei Rechenzentrums-Projekte, Bilder von gestern. Colt Data Centre, Wilhelm-Fay-Straße 7, an der langen Seite wohl bereits die finale Metallfassade:


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    Zenium-Rechenzentrum "Frankfurt Three", Wilhelm-Fay-Straße 45. Von Osten gesehen ...


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    ... und Teilansicht von der Straßenecke Adolph-Prior-Straße und Wilhelm-Fay-Straße:


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    Baufeld des CyrusOne-Rechenzentrum Frankfurt IV (dazu #65 ff.) in der Nähe des S-Bahnhofs Eschborn Süd, einer der hintersten Winkel Frankfurts:


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    Bilder: Schmittchen

    Baufeld Hafenallee I

    Oben in #175 wurde der Verkauf des Baufelds "Hafenallee I" an die Frankfurter Immobiliengruppe GOC gemeldet. Zwischenzeitlich wurde ein konkurrierendes Verfahren für ein Wohn- und Geschäftshaus auf diesem Areal ausgerichtet. Heute teilt das Frankfurter Architekturbüro Cyrus Moser auf seiner Website mit, es habe in diesem Wettbewerb den ersten Preis gewonnen.


    Die Lage des Baugrundstücks:


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    Bild: Zollhafen Mainz GmbH


    Visualisierung des erstplatzierten Entwurfs:


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    Fassade im Detail:


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    Bilder: Cyrus Moser Architekten Partnerschaftsgesellschaft

    Die Beobachtung von florian manifestiert sich heute in einer Mitteilung anlässlich einer Vertragsunterzeichnung zwischen Siemens Real Estate und Goldbeck. Es bleibt demnach beim Entwurf von Holger Meyer Architektur und insgesamt knapp 34.000 Quadratmetern Mietfläche. Baubeginn ist allerdings erst Anfang 2021. Die Fertigstellung ist für 2023 vorgesehen. An anderer Stelle erwähnt Goldbeck, dass der zweiteilige Bürokomplex schlüsselfertig gebaut wird.


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    Bild: Siemens AG


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    Bild: Holger Meyer GmbH


    Die vorzeitigen Erdbewegungen auf dem Siemens-Areal hängen aber womöglich mit dem Parkhaus-Bau nebenan zusammen. Auch dort ist Goldbeck tätig.

    Sanierung "M55", Mergenthalerallee 55

    Zuerst noch eine Ansicht von Südwesten des Randstad-Neubaus, ergänzend zu main1as Bildern im letzten Beitrag.


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    Fotos der fertig gestellten Mergenthalerallee 55 hatten wird noch nicht. Das "M55" genannte Projekt um den früheren Sitz von Arthur Andersen, gleich westlich der Deutschen Börse gelegen, wurde in #145 vorgestellt. Letzte Fotos gab es im April in Beitrag #176.


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    Zumindest mit den frischen Farben gefällt mir das Ergebnis ganz gut, nicht zuletzt, weil es sich vom üblichen Grau-in-grau des Büroquartiers abhebt (in der Realität allerdings eher als auf Grundlage der Fotos).


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    Bilder: Schmittchen

    Danke. Die Begründung des Bebauungsplans Nr. 144 "Motorworld Rüsselsheim" und andere Anlagen kann man hier herunterladen.


    Das ist das Plangebiet (die Grafik kann vergrößert werden):


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/motorworld_ruesselsheim1.jpg

    Plan: Stadt Rüsselsheim


    Dem sogenannten Altwerk wird die Eigenschaft eines wertvollen Denkmalensembles zuerkannt (Seite 11 f. der B'plan-Begründung). Das Gesamtensemble weise architekturgeschichtlich lesbare Stilelemente von Jugendstil, Neoklassizismus bis hin zur Industriebauweise der Moderne aus über 130 Jahren Bau- und Industriegeschichte auf, heißt es. Konkrete Festlegungen hinsichtlich des Denkmalschutzes, was abgerissen werden darf oder was nicht, trifft der Bebauungsplan indes nicht. Das Landesamt für Denkmalpflege soll das Vorhaben im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens der einzelnen Bauabschnitte abschließend beurteilen.


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    Bild: Google

    Die folgende Pressemitteilung der Stadt Frankfurt von heute einmal (mangels Zeit) unkommentiert:


    Magistrat fällt wichtige Entscheidungen zur Stadtentwicklung
    Für ein Gewerbegebiet im Frankfurter Norden wird der GrünGürtel erweitert

    Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat am Freitag, 25. September, das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm (GEP) und den GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach–Rahmenplan beschlossen und damit eine wichtige Entscheidung zur Stadtentwicklung getroffen. Die Vorlagen gehen nun zur Beratung und Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung zu.

    „Wir haben hiermit einen wichtigen Schritt für die Stadtentwicklung getan. Das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm bildet die Grundlage der Stadtentwicklungsplanung zur Flächensicherung und -vorsorge für Industrie und Gewerbe in Frankfurt. Es ist damit bei der Aufstellung der Bauleitpläne als selbstbindender Abwägungsbelang zu berücksichtigen“, erläutert Planungsdezernent Mike Josef. „Zugleich haben wir beschlossen, ein neues Gewerbegebiet zu prüfen und bei dessen Realisierung den GrünGürtel deutlich zu erweitern. Damit zeigen wir, dass wir in der Stadtplanung im Sinne des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts die Grünentwicklung immer mitdenken und umsetzen.“

    „Mit dem Beschluss zum GEP sichert der Frankfurter Magistrat langfristig bestehende Gewerbeflächen im Stadtgebiet. Das ist vor dem Hintergrund vielfältig gestiegener Flächenansprüche durch eine wachsende Bevölkerung wichtig, um Arbeitsplätze aus Industrie und Handwerk in der Stadt erhalten zu können. Mit einer aktiven Gewerbeflächenpolitik bieten wir unseren Unternehmen und Betrieben dringend benötigte Expansions- und Wachstumsmöglichkeiten. Es freut mich ganz besonders, dass wir mit dem GEP auch die Weichen für die Prüfung eines neuen Gewerbegebiets an der Autobahn am Rande von Nieder-Eschbach gestellt haben,“ sagt Wirtschaftsdezernent Markus Frank. Denn der Masterplan Industrie hat in seinem Räumlich-funktionalen Entwicklungsprogramm einen entsprechenden Flächenbedarf aufgezeigt.

    Umweltdezernentin Rosemarie Heilig betont: „Mit dem GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach setzen wir endlich die langjährige Forderung aus den Stadtteilen und eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um. Mit dem GrünGürtel-Park soll der Weg einer behutsamen ökologischen Aufwertung und Gestaltung dieses Landschaftsraums weitergegangen werden. So wird die überwiegende landwirtschaftliche Nutzung bewahrt und die Erholungsmöglichkeiten sowie das Landschaftsbild erhalten.“

    Um den Bedarf an Gewerbeflächen zu decken, soll in Frankfurt mindestens ein neues Gewerbegebiet entwickelt werden. Nördlich der Züricher Straße soll die Eignung des Areals als Gewerbestandort geprüft werden. Kommt es zu einer Planung, wird sichergestellt, dass zwischen einem neuen Gewerbegebiet „Züricher Straße“ und der Ortsrandlage Nieder-Eschbach Freiflächen in ausreichendem Umfang erhalten bleiben, um insbesondere deren klimatische Funktion aufrechtzuerhalten und als GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach gesichert werden. Mögliche Eingriffe müssen qualitativ und zusammenhängend im Frankfurter Norden ausgeglichen und in den GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach aufgenommen werden.

    Für eine Reihe von Gewerbelagen sollen Bebauungspläne aufgestellt werden, die der Sicherung und Entwicklung der Industrie- und Gewerbegebiete dienen. In Aufmerksamkeitszonen um Industrie- und Gewerbegebiete sollen bei heranrückender Wohnbebauung beziehungsweise zu genehmigenden Wohnbauvorhaben das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme gegenüber dem industriellen beziehungsweise gewerblichen Bestand besondere Berücksichtigung finden. Für Industriestandorte werden 500 Meter, für Hafen- und Logistikstandorte 300 Meter und für Gewerbestandorte 100 Meter definiert. Das dient sowohl der Gewährleistung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnissen als auch der Sicherung bestehender Gewerbe- und Industriestandorte.

    Für bestimmte Entwicklungsräume in Fechenheim, Griesheim und Rödelheim sollen dialogorientiert städtebauliche Konzepte erarbeitet werden, die die Aktivierung von gewerblichen Flächenpotenzialen zum Ziel haben. Die Entwicklungsräume fassen Standorte zusammen, in denen ein hoher Handlungsbedarf besteht. Sie sind einerseits durch sehr komplexe Problemlagen, andererseits durch erhebliche Flächenpotenziale (unter anderem ungenutzte oder mindergenutzte Flächen) gekennzeichnet.

    Der Magistrat wird beauftragt, beim Land Hessen und gegebenenfalls dem Bund auf eine deutlich verbesserte Anbindung der Gewerbegebiete im Entwicklungsraum Rödelheim/Sossenheim an die Bundesautobahnen im Bereich des Nordwestkreuzes Frankfurt hinzuwirken. Außerdem sollen die Erfahrungen aus dem Modellprojekt zur Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebietes evaluiert und neue mögliche Standorte für weitere Standortmanagements sondiert werden, um die Entwicklung von Bestandsgebieten zu begleiten. Mit den Erfahrungen aus dem nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach soll außerdem die Entwicklung eines Pilotprojekts „Nullemissions-Gewerbepark“ in Frankfurt geprüft werden.

    Liegenschaften im Eigentum der Stadt Frankfurt und ihrer Eigenbetriebe, die sich in Lagen der Standorttypen Industrie- und Gewerbestandort sowie Häfen und Logistikstandort befinden, werden nur in begründeten Ausnahmefällen für ausnahmsweise zulässige Nutzungen im städtischen Interesse veräußert oder verpachtet. Dies gilt auch für Beherbergungsstätten, da diese bodenpreiswirksam und nicht auf Industrie- und Gewerbegebiete angewiesen sind.

    Der Magistrat soll neue Gewerbegebiete entwickeln und ein Wirtschaftsflächenkonzept erarbeiten, sich für eine verstärkte regionale Kooperation bei der Gewerbeflächenentwicklung einsetzen sowie die Einrichtung einer Gesellschaft für die Gewerbeflächenentwicklung vorzubereiten: Die Gesellschaft soll den Erwerb, die Entwicklung, die Bewirtschaftung und die Vermarktung von Schlüsselgrundstücken, Problemliegenschaften oder kompletten Gewerbegebieten, insbesondere in den benannten Entwicklungsräumen sowie in Gebieten mit eingerichteten Standortmanagements umsetzen. Eine Möglichkeit besteht in der Erweiterung des Geschäftszwecks bestehender kommunaler Gesellschaften oder Beteiligungen.

    Danke für die Fotos. Eine Nachverdichtung soll es in der Fritz-Kissel-Siedlung ausdrücklich nicht geben, sondern lediglich eine Aufstockung um ein bis zwei neue Geschosse. So stellt es jedenfalls die Nassauische Heimstätte hier dar. Auf diese Weise sollen wohl die Mieter beruhigt werden.


    Durch die Aufstockung in Holzbauweise entstehen 82 neue Wohnungen durch die Nassauische Heimstätte, 42 Einheiten in der Breslauer Straße und Mörfelder Landstraße sowie 40 Wohnungen im Ziegelhüttenweg 46-54. Weitere Häuser in der Siedlung gehören der Vonovia, die zusätzliche 48 Wohnungen schafft. Außerdem wird anstelle eines alten Garagenhofs ein neues Parkhaus mit 52 Stellplätzen gebaut.


    Die Vorher-Nachher-Darstellung unten hatten wir wohl noch nicht. Gut zu erkennen, welche Häuser nicht aufgestockt werden. Schönheit ist nicht zu erwarten - doch die gab es bisher auch nicht. Gleichwohl ist es erstaunlich, was ungeachtet bestehenden Denkmalschutzes möglich ist. Vorher:


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    Nachher, der Pfeil links weist auf das neue Parkhaus:

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    Bilder: Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

    Ein paar Eindrücke von weiter unten:


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    Der im Vorbeitrag noch fehlende Kran Nummer 3 wurde gestern aufgebaut:


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    Im nächsten Bild der östliche Teil. Der Bereich, in dem der Neubau unter anderem an den den großen Saal "Harmonie" des Congress Centers Messe Frankfurt angeschlossen wird, erhält offenbar kein Untergeschoss.


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    Überblick von Westen:


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    Bilder: Schmittchen

    Aktive Unterstützung halte ich für einen reichlich frommen Wunsch. Ziemlich sicher wird es so sein, wie es immer ist: Der Magistrat wird der Branche diktieren wollen, wo sie nicht mehr bauen darf. Nämlich nahezu überall. Dafür werden ein paar Zonen in benachteiligten Ecken ausgewiesen, wo unter übermäßigen Auflagen gebaut werden darf, etwa verpflichtende Nachnutzung der anfallenden Abwärme. Was zur Folge hätte, dass die knappen Grundstücke teuer und die Betriebskosten noch höher würden. Next Exit Main-Taunus-Kreis. Last Exit Niederlande.

    Tragisch (nicht zuletzt wegen Jimmy's Bar). In allen Berichten vermisse ich eine Aussage, was die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen mit dem Grandhotel vorhat, das sie erst vor wenigen Jahren mit nicht gerade kleinem Aufwand umbauen ließ. Das Gebäude soll im Besitz der Hessischen Hausstiftung bleiben, heißt es unter anderem in der FAZ.


    Und? Ist ein Einmotten beabsichtigt, mit Wiederöffnung wenn das Messegeschäft wieder anzieht oder wird eine Verpachtung angestrebt? Oder soll der Hotelbetrieb endgültig aufgegeben und das Haus umgenutzt werden? Bin ich der einzige Leser dieser Artikel, den des Fachblatts AHGZ eingeschlossen, der darauf eine Antwort erwartet, sei es auch nur Spekulation?

    Aus 31 nominierten Projekten wurden fünf Finalisten ausgewählt. Darunter ist auch der Frankfurter Omniturm. Nicht berücksichtigt wurde der Grand Tower. Auszug aus einer Pressemitteilung des Deutschen Architekturmuseums:


    "Die fünf Finalisten für den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2020 stehen fest: Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat sie aus 31 nominierten Hochhäusern aus 14 Ländern ausgewählt. Wie auch in den Jahren zuvor ist China das Land mit den meisten Hochhausprojekten. Ungefähr jedes dritte Gebäude mit einer Höhe von mindestens 100 Metern entsteht im Reich der Mitte. Die enorme Bautätigkeit wird in diesem Jahr auch anhand der Liste der Nominierten deutlich, die zehn Projekte in China beinhaltet. Aber auch in Europa und in Afrika werden zunehmend Hochhäuser gebaut. Mit dem Casablanca Finance City Tower in Marokko wurde erstmals ein Hochhaus auf dem afrikanischen Kontinent nominiert."


    Das sind die fünf Finalisten:

    • Omniturm (Frankfurt am Main / Deutschland) von BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen / Dänemark, New York / USA
    • Eden (Singapur) von Heatherwick Studio, London / Großbritannien
    • Norra Tornen (Stockholm / Schweden) von OMA Office for Metropolitan Architecture, Rotterdam / Niederlande
    • The Stratford (London / Großbritannien) von Skidmore, Owings & Merrill, London / Großbritannien
    • Leeza SOHO (Peking / China) von Zaha Hadid Architects, London / Großbritannien

    Die virtuelle Preisverleihung findet am Donnerstag, 29. Oktober 2020 in der Paulskirche statt. Die folgende Ausstellung beginnt am 31. Oktober 2020 und endet am 28. Februar 2021.

    Ende des Jahres will die Deutsche Bahn die Neubauten an der Europa-Allee beziehen. Bei The Brick zumindest sollte ein pünktlicher Einzug problemlos möglich sein, denn der Bau ist weit vorangekommen. Ein Empfangstresen samt Beleuchtung steht bereits im Eingangsbereich zwischen den beiden Bauteilen:


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    Auf den Büroetagen ist Deckenbeleuchtung zu erkennen und offenbar wurden auch die Fensterscheiben schon gereinigt.


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    Bilder: Schmittchen

    Rö-Updates 2/3

    Der Fertigstellung entgegen geht die Thudichumstraße 17-19, Ecke zur Winterstraße, zuletzt Thema in #149.


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    In #148 war das Domicil-Seniorenpflegeheim, Thudichumstraße 9-11, zuletzt zu sehen. So sieht es dort inzwischen aus:


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    Keine Bilder von den Alexander Apartments, da die Baustelle weiter so ausschaut wie in Beitrag #147, also noch keine Fassade.


    Beim Baulückenschluss Radilostraße 28 (zuletzt #146) stehen Erdgeschoss und ein Obergeschoss:


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    Geschossweise versetzte Fenster drohen vorerst nicht, dem Bauschild nach wird es eine Ladenfläche im Erdgeschoss geben. An der Fassade hängt ein Banner der LMG-Architekten. Da deren Website zufolge das "G" für Georginas steht, dem Entwurfsverfasser laut Bauschild, dürfte sich nichts geändert haben.


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    Bilder: Schmittchen


    Gegenüber, es müsste die Radilostraße 31 sein, geht auch etwas, was ich erst auf meinen Fotos gesehen habe. Offenbar wurde das Bestandsgebäude (SV) an der Südseite der Straße zuvor gewerblich genutzt. Sieht nach einer Aufstockung aus. Ein Online-Bauschild habe ich nicht gefunden.


    (Teil 3/3 dauert etwas)

    Rö-Updates 1/3

    Fotos des fertig gestellten Projekts "Fanny" in der Niddagaustraße 32-38 hatten wir offenbar noch nicht. Nach einem Entwurf von Scharnberger Architekten entstand ein Neubau mit 39 Eigentumswohnungen.


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    Oben von Nordosten, hier von Südwesten:


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    Bilder: Schmittchen

    Solid Home

    Ihr müsst jetzt stark sein! Beim Wohnhochhaus Solid Home liegen die Fassaden der niedrigeren Flügelbauten an der Südseite inzwischen vollständig frei:


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    Zutage kam etwas, was für mein Empfinden noch zwei, drei Klassen unter dem Praedium liegt. Das sind Faserzementplatten, sind es nicht?


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    Sind es beim genannten anderen Wohnhochhaus auch. Doch hier wirkt die Gestaltung im Übrigen nochmals minderwertiger. Damit meine ich die höhlenartigen Loggien mit winzigen Öffnungen, besonders aber die mit Blechen verschlossenen Blindfenster, auch auf dem - versprochen! - letzten Bild zu sehen.


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    Bilder: Schmittchen