Beiträge von Schmittchen

    Straßenbauprojekte 2024

    Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) und das Mobilitätsdezernat veranstalteten heute ihre Jahrespressekonferenz. Vermittelt wurde ein Überblick zu Straßenbauprojekten 2024. Mit dem zuletzt oben erwähnten Kreisverkehr Oppenheimer Landstraße / Holbeinstraße sowie dem Umbau des Knotenpunkts

    Textorstraße / Darmstädter Landstraße liegt ein Schwerpunkt auf Sachsenhausen.


    Eine schnelle Lösung für den Ersatzbau für die abgebrochene Omegabrücke in Griesheim ist nicht zu erwarten. Eine Machbarkeitsstudie wurde noch nicht einmal in Auftrag gegeben. Eine Vorplanung wird erst im Juni 2025 erwartet. Mit der Bauphase ist laut ASE zwischen 2029 und 2031 zu rechnen. Man staunt.


    Umfangreich erscheint mir das Programm für dieses Jahr insgesamt nicht zu sein. Aber seht selbst, es gibt eine übersichtliche Präsentation im PDF-Format. Die zugehörige Pressemitteilung findet sich hier.

    Zeil 71-75 | Zeil 90

    Während der Umbau des Gebäudes von Peek & Cloppenburg, Zeil 71-75, noch in Planung ist, wird gegenüber bereits gebaut. Das Gebäude Zeil 72-82, fast 20 Jahre lang Sitz der spanischen Modekette Zara und zuletzt noch von O2 (Mobilfunk), Läderach (Schokolade) und Fitness First genutzt, wird umgebaut. Auf der Zeil wurden Kunststoffplatten verlegt, um den Bodenbelag zu schützen. Ziel der Bauarbeiten ist, das Gebäude für die Vermietung vorzubereiten, wie es heute in der Rhein-Main-Zeitung der FAZ heißt (inzwischen auch mit Paywall online). Näheres dazu geht aus dem Artikel nicht hervor.


    Eigentümer der Liegenschaft ist die R+V Versicherung AG, Wiesbaden. Bis 2002 war dort das Modehaus Ammerschläger ansässig. R+V ließ das ursprünglich aus dem Jahr 1912 stammende Gebäude nach der Schließung von Ammerschläger entkernen und umfangreich umbauen. Im Mittelteil wurde die Sandsteinfassade mit den Säulenreihen wieder freigelegt und anschließend eine Glasfassade vorgehängt. Nach dem Umbau zog Zara als Hauptmieter ein.


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    Bild: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main


    Seit Montag ist das insolvente Modehaus Aachener, das erst im vergangenen Dezember eröffnet wurde, bereits wieder geschlossen. Der Eigentümer Sahle (Greven) verhandelt derzeit über eine andere Zwischennutzung des früheren Karstadt-Kaufhauses. Wie schon berichtet, plant Sahle eine Neuentwicklung des Areals Zeil 90. Diese soll frühestens 2026 beginnen, schreibt die FAZ heute. Eine Bauvoranfrage für eine gemischte Nutzung mit Einzelhandel, Serviced Apartments und Drei-Sterne-Hotel wurde eingereicht.

    Main Volta - Umbau Carat-Büro-Center in Havens-Living-Apartments

    Seit dem letzten Update Anfang des Jahres wurden weitere Gerüste abgebaut. Die Ecke Voltastraße und Heinrich-Hertz-Straße:


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    Markante Details, etwa die hier dargestellte Einfassung des Haupteingangs, fehlen noch. Kann sein, dass die zu einer anderen Bewertung führen.


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    Bisher erscheint das Resultat eher ausdruckslos und beliebig. Von Tek To Nik Architekten ist man eben Besseres gewohnt. Die Ecke zur Franklinstraße:


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    Bilder: Schmittchen

    Textilkaufhaus Zeil 71-75 wird "Midstad Frankfurt"

    Von Plänen für einen Umbau des Textilkaufhauses Zeil 71-75, bisher vollständig von Peek & Cloppenburg genutzt, war im vergangenen Jahr schon die Rede. Die Eigentümerin, die P&C-Schwestergesellschaft JC Real Estate, hat Anfang des Monats ein kooperatives Verfahren (Mehrfachbeauftragung) zur Umgestaltung des bisherigen "Weltstadthauses" ausgelobt. Wie schon 2023 berichtet, ist Ziel des Wettbewerbs, das Gebäude mit rund 23.000 m² Fläche bei laufendem Betrieb in eine Multi-Use-Immobilie umzubauen. Peek & Cloppenburg bleibt Hauptmieter. Neben weiterem Einzelhandel sind Gastronomie, Büros, Serviced Apartments und Freizeiteinrichtungen mögliche Nutzungen. Sogar eine Grundschule mit zwei Zügen wird in Betracht gezogen (Q).


    Der neue Name der Liegenschaft lautet "Midstad Frankfurt". Am 11. Juni soll der Wettbewerb entschieden werden. Am Vortag der Preisgerichtssitzung ist eine öffentliche Abschlusspräsentation vorgesehen, bei der die verschiedenen Entwurfsvarianten vorgestellt werden.


    Wettbewerbsteilnehmer sind:

    • Holger Meyer Architekten
    • HPP
    • Kadawittfeldarchitektur
    • Meixner Schlüter Wendt
    • Renzo Piano Building Workshop
    • Schmidt Plöcker Architekten
    • Schneider + Schumacher


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    Bild (2023): Schmittchen

    Die Pressemitteilung der Stadt Frankfurt von heute Abend, 19.45 Uhr:


    Frankfurt am Main wird Sitz der AMLA
    Detailreiche Bewerbung konnte Vertreterinnen und Vertreter von EU-Rat und des Europäischen Parlaments überzeugen / Die erfolgreiche Bewerbung ist ein weiterer Meilenstein für den Finanzplatz / Spätestens ab 2025 soll die neue EU-Behörde ihre Arbeit aufnehmen

    ffm. Die neue Geldwäschebekämpfungsbehörde der Europäischen Union, die AMLA (Anti Money Laundering Authority), wird ihren Sitz in Frankfurt am Main haben. Die Entscheidung fiel am Donnerstagabend, 22. Februar, bei einer gemeinsamen Abstimmung des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments in Brüssel. Die deutsche Bewerbung mit Frankfurt setzte sich gegen acht konkurrierende Bewerbungen durch, darunter waren mit Paris und Dublin zwei weitere Top-Finanzplätze in Europa.

    Damit werden in Frankfurt mindestens 400 neue Arbeitsplätze bei der zukünftigen Aufsichtsbehörde geschaffen, die mit der EZB und den anderen Finanzaufsichten vor Ort ein gut eingespieltes Netzwerk vorfinden wird. Die Bundesregierung, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt haben der neuen EU-Behörde volle Unterstützung und Ressourcen für einen zügigen Aufbau der AMLA zugesagt. Die AMLA soll spätestens Anfang 2025 ihre operative Arbeit bei der Geldwäschebekämpfung aufnehmen.

    Stadt Frankfurt am Main bereit für neue EU-Behörde

    Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Die Entscheidung, die AMLA in Frankfurt anzusiedeln, ist genau richtig und konsequent, denn unsere Stadt bietet kulturell wie infrastrukturell ideale Vorrausetzungen. Außerdem sitzen bereits wesentliche Institutionen der Regulatorik und der Aufsicht in Frankfurt, daher ist die Entscheidung auch in der Sache schlüssig. Frankfurt weist neben einer dynamischen Wirtschaft auch eine hohe Lebensqualität vor und ist die Stadt der kurzen Wege. Wir heißen die AMLA und alle neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Frankfurt herzlich willkommen.“

    Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst sagt: „Die vergangenen Monate waren von ausgesprochen guter Teamarbeit auf Bundes-, Landes- und Stadtebene geprägt. Hier sind Strukturen gewachsen, auf die wir über den heutigen Erfolg hinaus aufbauen können. Nie zuvor hatte sich eine Bundesregierung so klar zum Finanzplatz Frankfurt als dem Finanzplatz Deutschlands bekannt wie heute. Diesem Vertrauen gilt es nun gerecht zu werden und zu beweisen, dass die Entscheidung für Frankfurt richtig war. Die AMLA soll und wird ab dem ersten Tag voll arbeitsfähig sein. Damit wird sie ein wichtiger Baustein unseres Regulierungshubs werden und zugleich im Zusammenspiel mit EZB, EIOPA und ESRB das europäische Profil unseres Finanzplatzes weiter schärfen.“

    Ansgar Roese, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, sagt: „Als Wirtschaftsförderung haben wir bereits EZB und EIOPA bei der erfolgreichen Ansiedlung in Frankfurt betreut. Aus zahlreichen Gesprächen mit deutschen Banken, Auslandsbanken und Regulatoren wissen wir, wie sehr der Finanzplatz Frankfurt für seine guten Rahmenbedingungen und funktionierenden Strukturen geschätzt wird. Wir haben uns mit großer Leidenschaft in die AMLA-Kampagne gestürzt, um dieses Wissen weiterzugeben und erneut einen positiven Beitrag zu leisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AMLA dürfen sich auf eine lebenswerte Stadt freuen, in der sich alle Menschen willkommen fühlen können.“

    Mehrmonatiger Bewerbungsprozess mit erfolgreichem Ende

    Die EU-Kommission hat im Jahr 2021 ambitionierte Pläne vorgestellt, um den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu stärken. Neben einer Vereinheitlichung wesentlicher Rechtsvorschriften innerhalb der EU ist die Einrichtung einer neuen europäischen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AMLA) von herausragender Bedeutung.

    In einem mehrmonatigen Prozess hatte sich Frankfurt am Main daraufhin unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums der Finanzen und des Hessischen Finanzministeriums um den Sitz der EU-Behörde zur Geldwäschebekämpfung beworben. Im November 2023 stellten Bundesfinanzminister Christian Lindner, der Hessische Minister der Finanzen a.D. Michael Boddenberg und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst die deutsche Bewerbung in Brüssel vor. Im Rahmen eines Hearings vor Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Union warben im Januar 2024 Lindner, der neue Hessische Minister der Finanzen Dr. Alexander Lorz, Oberbürgermeister Mike Josef und Wüst erneut kräftig für die Frankfurter Bewerbung.

    Gründe im Sinne der Vorbeiträge nennt ein seit heute öffentlicher Bericht des Magistrats mit Stand 15. Dezember 2023 (PDF). Die Rede ist von einem "Vorbescheid zur Programmaufnahme", von "beantragten Kosten" und der Frage, ob Kosten als "zuwendungsfähig" anerkannt werden oder nicht. Auch von einem Zuwendungsbescheid, gegen den Widerspruch eingelegt wurde. Die weiter ausstehende technische Zustimmung der Zentrale des Eisenbahn-Bundesamtes wird ebenfalls angesprochen. Es geht dabei um eine Folie für die Dacheindeckung!


    Lektüre schwer wie Blei. Am ehesten ist zu begreifen, wie die von Beggi erwähnte neue Deutschlandgeschwindigkeit zustande kommt.


    Doch das ist nicht alles. Die Pointe folgt: "Mit der Fertigstellung des großen Stationsdaches wird in der zweiten Jahreshälfte 2025 gerechnet."

    Apartmenthotel "Rioca Hafeninsel Posto 8"| Büroensemble "RockyWood"

    Ein halbes Jahr ist seit der letzten Aktualisierung der Apartmenthotel-Baustelle in #305 vergangen. Der Rohbau ist fertig und mit Fenstern versehen.


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    Es entstehen 204 eingerichtete Apartments der Marke Rioca, künftiger Betreiber ist die i Live Group.


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    Bilder: Schmittchen


    Eine Ansicht der Mainseite des Apartmenthotels ist bekannt. Die weitgehend geschlossene Fassade zum Fluss ist Folge des Schallschutzkonzepts, das wegen der Gewerbebetriebe auf der anderen Seite des Mains erstellt wurde. Der Bebauungsplan lässt westlich der ABG-Bauten (rechter Bildrand erstes Foto) nur Gewerbe zu - eine der Folgen der Klagen der Unternehmen aus dem Frankfurter Oberhafen im Jahr 2009. Mehr dazu am Anfang des Threads. Noch nicht bekannt ist die Straßenseite - eine Ansicht:


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    Bild: i Live Group


    ***


    Beim Büroensemble "RockyWood" ist der westliche Bauteil bezogen.


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    Das Ergebnis kommt den Visualisierungen ziemlich nahe. Am östlichen Bauteil sind noch Bauarbeiten zu sehen.


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    Bilder: Schmittchen

    Rennbahnpark

    Heute beginnen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt, den tunnelklick im vergangenen September vorstellte. Das Grünflächenamt reißt das alte Stallgebäude an der Niederräder Landstraße ab. Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren errichtet und stand zum großen Teil leer. Mit einer Begrünung und einem neuen Parkeingang wird die Gestaltung des 2022 eröffneten Rennbahnparks abgeschlossen.


    Weiter heißt es in einer heutigen Pressemitteilung der Stadt: "Ab Sommer 2024 soll der frei gewordene Bereich gärtnerisch neu gestaltet und ein Parkentrée zum Rennbahnpark angelegt werden. Zu Niederräder Straße hin werden Sandsteinblöcke mit Cortenstahlelementen eingebaut. Die in den Stahl eingravierten Pferdemotive erinnern an die ehemalige Nutzung als Rennbahn. Nach der Neugestaltung werden auch ein oder zwei Food-Trucks Platz haben, außerdem laden Sitzmöglichkeiten in Form von Sandsteinblöcken mit Holzauflagen und ein Trinkbrunnen die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Insgesamt plant das Grünflächenamt die Neupflanzung von 16 Solitärbäumen wie Linde und Vogelkirsche. "

    Musikantenweg 78 (Ex-Mercedes-Messerschmidt) | Berger Straße 88 (Ex-Tomin-Areal)

    Beim Neubau am Musikantenweg wurden seit dem letzten Update die Gerüste überwiegend abgebaut. Der angrenzende Bestand ist in Umbau.


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    Das Wohnbauprojekt Berger Straße 88 auf der anderen Straßenseite hat seine Endhöhe erreicht. Und die ist beträchtlich, habe ich so nicht erwartet.


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    Der Neubau nach Planung des Büros Scharnberger Architekten von Südwesten gesehen:


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    Bilder: Schmittchen

    Ein beeindruckendes Hochhaus-Bündel sieht man vom Eingangspodest des Städel. Besser noch dürfte die Sicht von der darüber liegenden Besucherterrasse werden, die für Sommer 2023 angekündigt war. Doch die hat ordentlich Verspätung. Nun soll sie im März erstmals geöffnet werden, wurde mir heute gesagt. Davon zu sehen gab es nichts. Denn der Bereich, in dem sich die von Schneider + Schumacher geplanten Spindeltreppen befinden, ist zur Zeit gesperrt.


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    Bild: Schmittchen

    Arnsburger Straße 1 (Villa Wertheim)

    Das Verkaufsangebot, von dem epizentrum vor vier Jahren schrieb, hatte Erfolg. Seit 2021 hat die Ende 2019 unter Denkmalschutz gestellte Villa Wertheim an der Ecke zur Habsburger Allee einen neuen Eigentümer. Eine Privatperson, berichtete die Frankfurter Rundschau vor einem Jahr.


    Die lange erwartete Sanierung der um 1870 für den Fabrikanten und Mäzen Joseph Wertheim gebauten Villa hat begonnen.


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    Ein Bauschild habe ich nicht gesehen. Wie es oben aussieht, wurde das Walmdach bereits neu mit Schiefer gedeckt. Die Rückseite mit Eingangspavillon:


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    Bilder: Schmittchen

    Revitalisierung Rentenbank am Eschenheimer Tor | Hochstraße 19 / Börsenstraße 14 | Große Bockenheimer Straße 24

    Die Erwartung aus Beitrag #1.655 hat sich realisiert - das Flugdach der Rentenbank wurde (teilweise) demontiert.


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    Zu #1.659 ein Beweisfoto. Den Auftrag zum Abbruch der Hochstraße 19 und Börsenstraße 14 hat die Robert Zeller GmbH, Offenbach. Am niedrigeren Bauteil, der parallel zur Hochstraße steht, hat das Abdecken des Dachs begonnen.


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    Bei der Großen Bockenheimer Straße 24 geht der Abbruch fließend in den Grundbau über (zuletzt Beggi im Vorbeitrag).


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    Bilder: Schmittchen

    Neues zum neuen Rebstockbad: Nachdem im vergangenen Jahr mehrere Ausschreibungsverfahren scheiterten, dazu Beitrag #388, konnten im Januar die Rohbauarbeiten und auch die Stahlbauarbeiten im Verhandlungsverfahren vergeben werden. Den Auftrag erhält die Leonhard Weiss Bauunternehmung, Satteldorf (Kreis Schwäbisch Hall). Das steht in diesem PDF.

    Der Rohbau von Turm 2 steht kurz vor der Fertigstellung. Damit sei im Februar oder März zu rechnen, schrieb Groß & Partner kürzlich.


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    Auch die Fassade zum Innenhof macht Fortschritte. Mittlerweile ergibt sich ein Eindruck, was zu erwarten ist.


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    Und was passiert an der Junghofstraße, gegenüber der Einmündung der Alten Rothofstraße, an der künftigen Passage zum Innenhof?


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    Bilder: Schmittchen


    Ich habe Google bemüht und zum Suchbegriff "Viertel" gefunden, dass bereits im März ein Popup mit diesem Namen eröffnen wird. Die erste Zwischennutzung im Four. Entstehen soll "ein Ort für alle, die mittags eine Pause brauchen und zum Feierabend gerne einen Drink". Dafür sorgen die Frankfurter Neue Küche, Hellesausfrankfurt, das Weingut Dreissigacker und die Kaffeerösterei Hoppenworth & Ploch. Ein Pre-Opening im kleinen Kreis fand bereits vor einer Woche statt. Bei Facebook gibt es Fotos.

    Eine Pressemitteilung der Stadt von gerade eben. Investitionen von 3,2 Milliarden Euro, wenn auch nicht alles davon nach Frankfurt gelangt, sind ein Wort. Im Übrigen bleibt der Text für mich komplett im Ungefähren, aber vielleicht kann ihn jemand von euch deuten. Oder auch die PM von Microsoft selbst.


    Milliarden-Investition von Microsoft mit Schwerpunkt Frankfurt und Nordrhein-Westfalen
    Oberbürgermeister Josef: „Das zeigt, Frankfurt mit seiner starken technologischen Infrastruktur, kann eine große Rolle in der KI- und Cloud- Entwicklung in Deutschland und Europa spielen“

    ffm. Der US-Software-Konzern Microsoft hat am Donnerstag, 15. Februar, ein 3,2 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm vorgestellt, das vor allem KI-Ressourcen aus der Cloud vergrößern und verbessern soll. Schwerpunkt der Investitionen werden Nordrhein-Westfalen und Frankfurt sein. Viele deutsche Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen stehen am Beginn ihrer KI-Entwicklung und nicht alle können kapitalintensive Infrastrukturen aufbauen. Diese will Microsoft über die Cloud zur Verfügung stellen, was besonders für die Finanzindustrie, aber auch für andere Unternehmen von Interesse ist.

    Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Microsoft-Entscheidung: „Das zeigt, Frankfurt mit seiner starken technologischen Infrastruktur und entsprechenden Fachkräften, kann eine große Rolle in der KI- und Cloud-Entwicklung in Deutschland und Europa spielen. Besonders interessant ist, dass Microsoft bis Ende 2025 rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland weiterbilden will.“

    Er fügt hinzu: „Diese Investitionen in Frankfurt des wertvollsten Unternehmens der Welt sind eine tolle Anerkennung für unsere Stadt, ihre wirtschaftliche Stärke und ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung. Dabei haben wir von unserem großen Internet-Knoten DE-CIX profitiert.“

    Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst macht deutlich: „Streaming- und Messengerdienste sind aus unserem Leben kaum noch wegzudenken, mit KI- und Blockchain-Anwendungen kommen zunehmend viele datengetriebene Geschäftsmodelle hinzu. Als führender Digitalstandort in Deutschland ist Frankfurt schon heute hervorragend aufgestellt, bietet mit dem größten Internetknoten der Welt extrem schnelle Datenlaufzeiten. Doch der Bedarf an verfügbarer Rechenleistung und Cloud-Kapazitäten steigt weiter rapide an. Dass mit Microsoft eines der größten Unternehmen der Welt sein Engagement ausbauen und die Zukunftsregion Frankfurt/Rhein-Main aktiv mitgestalten möchte, ist eine gute Nachricht. Und zugleich ein Ansporn, den Ausbau des Digitalstandorts weiter engagiert voranzutreiben.“

    Eileen O’Sullivan, die für Digitales zuständige Dezernentin, sagt: „Ich freue mich, dass der Digitalstandort Frankfurt international an Bedeutung gewinnt. Ich würde es begrüßen, wenn sich hierdurch Synergieeffekte und Kooperationen für Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung ergeben. Konkret kann ich mir vorstellen, dass das geplante erste zertifizierte Trainingsprogramm für generative KI ein Meilenstein für unsere Digitalkompetenz der Verwaltung sein kann. KI ist unsere Zukunft. Cloudbasiertes Arbeiten die Basis hierfür.“