Beiträge von Schmittchen

    Projekt "Taurus", Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11

    Die schon bekannte Planung von Tektonik Architekten hat die Baugenehmigung erhalten. Das teilte das Architekturbüro heute mit, auch die FAZ wird morgen berichten. Einige Punkte aus diesen beiden Quellen:

    • ab Erdgeschoss Neubau als dreiteiliger Baukörper mit sieben Geschossen
    • nur im Erdgeschoss wird der Neubau die volle Fläche ausfüllen
    • im ersten Obergeschoss Außenterrassen auf der Innenseite des Gebäudes
    • Läden und Gastronomie in EG und 1. OG
    • darüber flexibel abtrennbare Büroflächen mit Dachterrassen im 6. OG zum Börsenplatz und 7. OG zur Biebergasse
    • drei Untergeschosse mit Kfz-Stellplätzen, Lagerräume für die Läden sowie Haustechnik-Räumen
    • Natursteinfassade, die Art des Steins soll noch mit dem Denkmalamt abgestimmt werden
    • Fassade zur Biebergasse in drei Varianten, um Monotonie zu vermeiden und den "Eindruck städtischer Vielfalt zu fördern"
    • ausführende Firma wird Lupp
    • Fertigstellung in dritten Quartal 2023
    • Bausumme "im mittleren zweistelligen Millionenbereich"

    Visualisierung Biebergasse, wurde oben in #1.472 schon gezeigt, hier ein größerer Ausschnitt:


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    Bild: Tektonik Architekten / Axa Investment

    Die Mainufer-Gestaltungssatzung gilt in diesem Bereich nicht. Hatten wir oben schon.


    Rainer Schulzes Empörung ist verständlich. Und doch trifft sie m. E. den falschen Adressaten, denn im Verfahren um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan ist der Grundstückseigentümer quasi Kunde (um das Wort "Bittsteller" zu vermeiden). Herrin des Verfahrens ist die Stadt, genauer das zuständige Stadtplanungsamt. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung versteckt die Behörde die Planungsunterlagen nahezu unauffindbar in den Tiefen ihrer unübersichtlichen Website. Aktiv informiert sie weder Presse noch Bürger. Planungsverfahren finden etwa in die "Aktuellen Meldungen" (Link) der Stadt so gut wie nie Eingang. Das passt bestens in das Bild, wie das Amt generell der Öffentlichkeit gegenüber auftritt. Man denke dabei nur das immer weiter verschleppte Verfahren um den Hochhausentwicklungsplan, von den seit Anfang des Jahres vorliegenden Entwürfen zweier externer Planungsbüros hat die Öffentlichkeit bisher nicht das Geringste erfahren. Transparenz in Sachen Immobilienprojekte geht auch anders, wie etwa die Stadt Düsseldorf an dieser Stelle zeigt.

    Apropos Ästhetik - ein kleiner Einschub: Auf jaDochs Foto oben ist eine Domain abzulesen, die einer Website zum Projekt. Dort gibt es auch Ansichten des Raums, der sich hinter der vier Geschosse hohen Auskragung befinden soll, ein Konzertsaal offensichtlich. Eine davon:


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    Bild: Tadao Ando Architect & Associates / EuroAtlantic

    Palmen-Express soll stillgelegt werden

    Die meisten Besucher des Palmengartens werden in der letzten Zeit angenommen haben, dass der Palmen-Express immer noch infolge der Pandemie außer Betrieb ist. So wird es auch gewesen sein, doch das ist leider nicht die ganze Geschichte. Die Stadt will die erst vor rund zehn Jahren komplett erneute Parkbahn nämlich dauerhaft stilllegen. Ein Sprecher des Palmengartens führt dafür "Gründe sowohl technischer als auch betriebswirtschaftlicher und strategischer Natur" an. So sei der Palmen-Express unzuverlässig, erfordere jährliche Wartungskosten im stets fünfstelligen Bereich und eine demnächst fällige TÜV-Abnahme lasse nochmals hohe Kosten erwarten. Das schreibt heute die FAZ.


    Ein Armutszeugnis aus meiner Sicht. Eine aus Steuermitteln finanzierte Investition der vollständigen Erneuerung der Bahn samt Neubau eines stattlichen Abstellschuppens (Foto) soll nach gerade einmal acht Jahren Betrieb verloren gegeben werden. Gewiss war es ein teuer Fehler, damals eine Einzelanfertigung der neuen Züge zu beauftragen. Und nun soll eine der größten Attraktionen des Palmengartens mit etwa 50 Jahren Tradition mir nichts dir nichts aufgegeben werden? Warum prüft der Palmengarten nicht, ob durch eine Kooperation etwa mit dem Frankfurter Feldbahnmuseum Kosten gesenkt werden könnten?


    Dieses und weitere Fotos von thomasfra von der Jungfernfahrt im April 2012 gibt es oben in Beitrag #61.


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    Bild: thomasfra

    Realisierungswettbewerb Landschaftsarchitektur "Der neue Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank"

    Die Bundesbank hat für den geplanten Campus einen weiteren Wettbewerb für die Freiraumgestaltung ausgeschrieben. Dabei geht es um rund 7,4 Hektar Freifläche "mit unterschiedlichen Anforderungen wie Erschließung, Aufenthalt, Außengastronomie und Grünflächen". Weiter heißt es im Ausschreibungstext: "Auf den Campus befinden sich Bestandsgebäude, die teilweise erhalten und saniert werden. Zusätzlich werden Neubauten von ca. 100.000 m² BGF (oberirdisch) für Büros, Konferenzräume, Sportzentrum, Kita, Gastronomie, Tiefgaragen, Logistik und zugehöriger Infrastruktur als Erweiterung des Hauptstandortes der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main errichtet. [...] Leitidee ist ein neuer Campus Bundesbank als individuelles Ensemble kraftvoller Architekturen in einem parkartigen Gelände mit altem Baumbestand."


    Das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Wettbewerb endete am 20. September. Nach Angabe der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen müssen die Beiträge bis zum 21. Dezember abgegeben werden. Das Preisgericht tagt am 17. Februar 2022.

    Neon-Wood-Studentenwohnheim Emil-von-Behring-Straße 2 fertig gestellt

    Im Mai schrieb sipaq vom Neubau eines Studentenwohnheims, das zwischen der Marie-Curie-Straße und der Emil-von-Behring-Straße auf einem früheren Parkplatz errichtet wurde, zwei Fotos sind auch in seinem Beitrag. Gestern wurde nun die Fertigstellung gemeldet. Betrieben wird das Haus seit diesem Monat unter der Marke "Neon Wood". Info auf dieser Website (schon in #25 verlinkt). Weitere Eindrücke gibt es in Form eines Videos. Projektdaten:

    • Bauherr: Cresco Capital Riedberg Campus S.à r.l
    • BGF: ca. 10.130 m²
    • Planung: GBP Architekten GmbH
    • Wohneinheiten: 234 Studentenapartments mit Größen von 18-33 m²
    • Extra: Gewerbeeinheit für ein Fitness-Studio mit einer Nettofläche von 1.200 m² auf zwei Geschossen

    Vermutlich handelt es sich um diese Ansicht. Andernorts ist sie online zu finden, heute, mit Verweis auf die Expo Real:


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    Bild: Faerber Architekten


    Eine Visualisierung der Planung für die Fuststraße hat das Büro Faerber Architekten auf seiner Website, verbunden mit einer Meldung von April 2021, dass ein Bauantrag eingereicht wurde.


    mainz_lu-erleben_fuststrasse.jpg

    Bild: Faerber Architekten / Cube Visualisierungen


    Fotos der aktuellen Bebauung in diesem Bereich gibt es oben in Beitrag #32.

    Neubau Verbindungsstraße zwischen Mühlheimer Straße und B 448 geplant

    Um die Entwicklung des Offenbacher Ostens zu fördern, soll eine innerörtliche Verbindungsstraße mit Rad- und Fußwegeverbindung zwischen der Mühlheimer Straße und dem Anschlussknoten der Bundesstraße 448 gebaut werden. In der vergangenen Woche informierte die Stadt in einer öffentlichen Veranstaltung über die mit dem "Masterplan Offenbach am Main 2030" verknüpfte Anbindung. Die dabei vorgestellte Machbarkeitsstudie kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.


    Das ist die aus der Machbarkeitsstudie hervorgegangene Vorzugsvariante:


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    Grafik: Stadt Offenbach am Main

    Neues Projekt: "Olivetti Campus" geplant

    Der Leipziger Projektentwickler Quarterback Immobilien AG plant an der Lyoner Straße einen "Olivetti Campus". Es handelt sich um eine Nachverdichtung des Areals, auf dem die denkmalgeschützten Olivetti-Türme stehen. Diese wurden zwischen 1969 und 1972 nach einem Entwurf von Egon Eiermann errichtet. Womöglich erstreckt sich die Planung sogar über das Olivetti-Areal hinaus nach Norden.


    Entstehen soll ein "neuer und stadtbildprägender Wohn-Gewerbe-Mix mit starkem Grünbezug". Geplant sind einer heutigen Mitteilung zufolge mehrere hundert Wohnungen, Einzelhandel sowie "Raum für moderne Büro- und Arbeitswelten".


    Die erste Visualisierung zeigt einen Blick vom Süden der Kleingartenanlage in Richtung Innenstadt:


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    Bilder: Quarterback Immobilien AG


    Das frühere Verwaltungs- und Ausbildungszentrum von Olivetti steht in der Mitte des Areals, die Ränder sind nicht bebaut:


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    Bild: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main (Orthofotos 2020)


    Foto von epizentrum aus dem Jahr 2013, Aufnahme von Nordwesten:


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    Bild: epizentrum


    Auszug aus dem Bebauungsplan Nr. 872. Demnach stehen neben den Türmen auch die Flachbauten unter Denkmalschutz ("Kulturdenkmal aus künstlerischen, geschichtlichen und städtebaulichen Gründen"):


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    Plan: Stadtplanungsamt, Stadt Frankfurt am Main

    Zeitplan Nordmainische S-Bahn

    Die Deutsche Bahn teilte auf Anfrage der FAZ mit, dass der Zeitplan nach aktuellem Planungsstand wie folgt aussieht:

    • 2022 - Abschluss Planfeststellungsverfahren für alle drei Bauabschnitte
    • 2023 (Jahresmitte) - Baubeginn am Ostbahnhof
    • 2030 - Inbetriebnahme der Nordmainischen S-Bahn

    Das ergibt sich aus einem heutigen Artikel der gedruckten FAZ-RMZ über den Wagenplatz am Ostbahnhof, der auf Veranlassung des Grundstückseigentümers, der britischen Hotelkette Premier Inn, bis Anfang Dezember 2021 geräumt werden soll.

    Neuentwicklung Mörfelder Landstraße 10-18 geplant

    Die städtebaulich unbefriedigende Situation an der Nordseite der Mörfelder Landstraße zwischen Wendelsplatz und der Einmündung des Grethenwegs dürfte vielen schon aufgefallen sein. Im Westen steht seit sehr langer Zeit nichts weiter als ein vernachlässigt wirkender Garagenhof, östlich folgt eine Shell-Tankstelle. Daran schließt sich ein mit neun Geschossen deutlich zu hohes Bürogebäude aus dem Jahr 1969 an. Lediglich das gründerzeitliche Eckhaus zur Darmstädter Landstraße ist in angemessenem Zustand.


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    Bild: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main (Orthofotos 2020)


    Abhilfe ist in Sicht, denn das Frankfurter Büro Stefan Forster Architekten hat eine Planung für diesen Bereich erstellt. Projektentwicklerin dürfte die Mainterra Immobilien GmbH sein, die das Projekt auf ihrer Website erwähnt. Die Nutzung wird mit Wohnen und Gewerbe angegeben, die Bruttogeschossfläche mit circa 12.000 Quadratmetern. Entfallen muss die Mörfelder Landstraße 10 bis 18. Dort stehen noch der Garagenhof und die Tankstelle samt Nebengebäuden.


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    Bilder: Stefan Forster Architekten


    Das Bürohaus Mörfelder Landstraße 6-8 (Foto) bleibt uns erst einmal erhalten. Es gehört zum Portfolio der Josef Buchmann Immobilienverwaltung und wurde lange Zeit von städtischen Behörden genutzt. Diese sind inzwischen überwiegend oder vollständig ausgezogen (die Stadt plante die "Abmietung" des Bürohauses bis 2021). Nun werden die Flächen für Coworking vermarktet. Nicht wirklich besser, aber anders als öffentliche Verwaltung im Falle einer geplanten Neuentwicklung auch kein langfristiges Hindernis.

    Ein Bauschild ist beim Fritschengäßchen 8 weiterhin nicht auffindbar. Verschwunden ist inzwischen die Außenmauer zur Wallstraße, die Ecke Fritschengäßchen und Wallstraße sieht mittlerweile so aus:


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    Wie ich herausfinden konnte, durchaus eine Überraschung, steht das Haus Fritschengäßchen 8 unter Denkmalschutz. Die amtliche Begründung ist ganz interessant: "Fachwerkwohnhaus mit Schuppen, ehemalige Apfelweinwirtschaft und Kohlenhandlung. Barocker, reduzierter Wohnhaustyp entstanden um 1780. Einer der letzten Bauten dieses Typs im Kern von Sachsenhausen. Bedeutung für die Stadtentwicklungsgeschichte Sachsenhausens."


    Die Außenmauer zum Fritschengäßchen wird wohl bleiben, das lassen die neuen Ziegelsteine in diesem Bereich vermuten. Man darf gespannt sein, wie es hier weitergeht. Einem Werbeposter zufolge ist dieses Bauunternehmen tätig (das aber nichts zu diesem Projekt online hat).


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    ***


    Schräg gegenüber war längere Zeit die Wallstraße 3 hinter Gerüsten und Netzen verborgen. Unbegründet waren Sorgen über die Zukunft des Nachbargebäudes des westlichen Affentorhauses. Die Sanierung dürfte als mustergültig zu bezeichnen sein, wozu beigetragen haben dürfte, dass auch dieses Haus unter Denkmalschutz steht. In der Denkmalliste wird es als "spätklassizistisches Mietshaus um 1850" bezeichnet. Vor hirnlosem Geschmiere an der Giebelwand schützt dies leider nicht.


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    Bilder: Schmittchen

    Umbau Bürohaus Feuerbachstraße 26-32 in Wohngebäude mit 100 Wohnungen

    Das Projekt "Feuerbach26" der Württembergische Lebensversicherung AG an der Ecke Feuerbachstraße und Kettenhofweg scheint eher langsam voranzukommen. Der letzte Eintrag auf der Website der Baustellenkommunikation datiert auf März 2020.


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    Zuletzt ging es in Beitrag #887 um das Bauvorhaben.


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    Die Schallschutz-Einhausung, auf epizentrums ein Jahr altem Foto noch deutlich zu erkennen, ist verschwunden:


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    Bilder: Schmittchen

    Projekt "Canyon – Frankfurt CBD", Mainzer Landstraße 23

    Die neue Visualisierung der Mainzer Landstraße 23 oben in Beitrag #309 war wohl so etwas wie eine Fingerübung. Doch hat die CV Real Estate AG nach eigener Aussage inzwischen tatsächlich das Büro KSP Engel mit der Planung beauftragt. Das wurde soeben, kurz vor Start der Expo Real, aus Anlass des Vermarktungsbeginns bekannt gegeben (PM). Das Projekt heißt nun "Canyon – Frankfurt CBD". Das Bauvorhaben soll bis zum bis zum vierten Quartal 2025 abgeschlossen werden.


    Erneut ein deutlich veränderter Entwurf. Mit begrünter Fassade, dem aktuellen Frankfurter Zeitgeist folgend. Angesichts der Ähnlichkeit zur Bestands-Kubatur mag ich nicht recht an Abriss und Neubau glauben, obwohl davon im Juli die Rede war (#309), sondern eher an Refurbishment. Aber warten wir es ab.


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    Offen gestaltetes Erdgeschoss auch an Weser- und Niddastraße. An der Ecke der Ansicht zufolge ein Supermarkt (ein Edeka-Logo ist erkennbar):


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    Bepflanzt auch die Dachflächen:


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    Bilder: KSP Engel / CV Real Estate

    Hyatt plant Hotel mit 300 Zimmern

    Hyatt wird ab 2024 ein 300-Zimmer-Hotel der Marke "Hyatt Place" im Tadao Ando Campus & Tower an der Mercedesstraße betreiben. Der Hotelkonzern und der Investor Euroatlantic haben einen Franchise-Vertrag unterschrieben. Nach Frankfurt wird es das zweite Hotel dieser Marke in Deutschland. Mehr in einer aktuellen Pressemitteilung (englisch).


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    Bilder: Tadao Ando Architect & Associates / Hyatt Corporation

    Neubau Bürohaus Frames und MyPlace-Lagergebäude (Hanauer Landstraße 200)

    Für das zuletzt hier vorgestellte Bauvorhaben gibt es eine Webcam mit Archivfunktion. Das Bürogebäude mit 8.660 m² Bürofläche und 3.328 m² Tiefgarage mit 103 Stellplätzen wird von Goldbeck Südwest errichtet. Auftraggeber ist die Indigo Invest Holding.


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    Bild: Goldbeck


    Erstmals gibt es auch nähere Informationen zu dem Selfstorage-Lagergebäude, das rückwärtig in Richtung Lindleystraße an das Bürogebäude anschließen wird. Es erhält acht Geschosse, eine gerasterte Lochfassade und 1.000 Abteillager. Zwischen Bürohaus und Lagergebäude entsteht, seitlich eingeschnitten, ein Wirtschaftshof. Von diesem aus wird das Lagerhaus zugänglich sein.


    Das steht auf der Website der Planer, der Frankfurter Holger Meyer GmbH. Für die voraussichtliche Eröffnung nennt MyPlace das 1. Quartal 2023.


    Brache Mathildenstraße 56 soll bebaut werden

    Zwischen der Brandmauer der Mathildenstraße 58 und dem vierspurigen Teil der Mathildenstraße liegt ein unbebautes Grundstück (Plan). Einer Verkaufsanzeige zufolge soll das dort als Mathildenstraße 56 bezeichnete Grundstück 302 Quadratmeter groß sein.


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    Bild: Google


    Das Frankfurter Büro Franken Generalplaner (Web) hat eine Planung für ein Wohngebäude an dieser Stelle online, konzipiert als Kopfbau der Mathildenstraße und "prägnanter Auftakt des Gebäudeblockrands". Auftraggeber ist demnach eine D + M Projektentwicklung GmbH. Zwölf Wohnungen sollen entstehen. Nach Angaben der Architekten sollte der Bauantrag im ersten Quartal 2021 abgegeben werden.


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    Bilder: Franken Generalplaner GmbH