Beiträge von Schmittchen

    In der vergangenen Woche waren Aktivitäten an der Baustelle zu sehen, allerdings nur in geringem Umfang.


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    Bild: Schmittchen


    Interessanter daher eine nun öffentlich gewordene Luftbildvisualisierung des Quartiers, denn bisher war kaum etwas von der Planung zu sehen. Unten rechts das Ruby-Hotel, das mit einer fensterlosen und begrünten Fassade in Richtung Allerheiligentor überrascht. Oben links die Hofseite des Serviced Apartments der Marke Numa an der Breiten Gasse. An der Allerheiligenstraße sind offenbar Einzelhandelbereiche geplant. Im Großen und Ganzen wird man die Planung als ansprechend einstufen können, unter anderem wegen der vielfältigen Formen und der geneigten Dächer zu bestehenden Straßen.


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    Bild: © OrT Group / Tek To Nik Architekten und Generalplaner

    Der Architekturwettbewerb zum Neubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) ist entschieden. Der erste Preis ging an das Architekturbüro Xaveer de Geyter Architects, gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Topotek 1 Architektur. Alles Weitere in einer PM von heute:


    Preisgericht zeichnet Entwurf der Büros Xaveer de Geyter Architects und Topotek 1 Architektur als Sieger des Architekturwettbewerbs aus

    Wiesbaden / Offenbach. Aus dem Architekturwettbewerb zum Gesamtneubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ist der Entwurf als Sieger hervorgegangen, den die Architekturbüros Xaveer de Geyter Architects aus Brüssel gemeinsam mit Topotek 1 Architektur GmbH aus Zürich/Berlin eingereicht haben. Dieses Ergebnis stellte das Preisgericht für den Neubau im Hafen Offenbach unter dem Vorsitz des international renommierten Architekten Kees Christiaanse am Freitag vor. Der Entwurf wird nun im weiteren Prozess auf seine Realisierbarkeit geprüft.

    Die Jury überzeugte die Idee, die HfG Offenbach als „kleine Stadt“ um einen grünen Campus zu entwickeln. Der Entwurf sieht vor, der durch die sogenannte »Durchsicht« notwendigen Teilung der Grundstücke und damit auch der Baukörper mit einem Freiraum zu begegnen, der die beiden Grundstücksteile verbindet. Die städtebaulich gewünschte Verzahnung von Ludwigstraße und Hafenbecken wird überzeugend gelöst als ein selbstverständlicher und notwendiger Zugang zum neuen Campus der HfG, die sich mit allen Nutzungen um diesen Campushof organisiert. Neben dem Gewinnerentwurf vergab das Preisgericht weitere Preise für den 2. bis 4. Platz und zwei Anerkennungen für herausragende Arbeiten.

    »Der Neubau soll den klugen und kreativen Köpfen, die an der HfG lehren, lernen und Kunst schaffen, bessere Bedingungen für ihre Entfaltung geben – denn nur dann können sie ihren so wichtigen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft bunt, lebendig und damit zukunftsfähig bleibt«, erklärt Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. »Der Hafen Offenbach als vielfältiges und nachhaltiges Quartier ist ein großartiger Standort für einen Neubau, der neuen Ideen und den Fragen künftiger Generationen Raum geben soll, ein Ort der Lehre, des Forschens und Experimentierens, der Produktion, Reflexion und des Diskurses, der Vermittlung und der Rezeption. Der Entwurf von Xaveer de Geyter Architects mit seinem zentralen Campus verbindet Offenheit und Zusammenhalt. Die umliegenden Ateliers, die sich zu dieser Innenfläche hin öffnen lassen, erfüllen den geforderten Werkstattcharakter auf sehr coole Weise. So wird der berühmte HfG-Rundgang als traditioneller Höhepunkt des Studienjahres in Zukunft rund um diesen grünen Campus führen können. Und natürlich haben wir darauf geachtet, dass der Entwurf alle modernen Ansprüche an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllt. Besonders stolz bin ich, dass wir auch studentisches Wohnen in die Planung einbeziehen konnten. Wir haben schon Ende 2015 entschieden, im Hochschulbauprogramm HEUREKA II 90 Millionen Euro für den Neubau vorzusehen. Im Folgeprogramm HEUREKA II+/III sind weitere 50 Millionen Euro eingeplant, so dass zusammen 140 Millionen Euro Landesmittel für den Hochschulbau zur Verfügung stehen.«

    »Indem der Neubau für die HfG aus dem Hochschulbauprogramm HEUREKA des Landes finanziert wird, investiert die Landesregierung bewusst in die Zukunft des Kreativstandorts Hessen«, ergänzt Finanzminister Michael Boddenberg. »Der Neubau und die Standortverlagerung der HfG Offenbach an den Hafen unterstreichen die große Bedeutung von Kunst und Design ,Made in Offenbach‘ in der Rhein-Main-Region, aber auch weit über die Grenzen hinaus. Der internationale Architekturwettbewerb ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Neubau.«

    »Die Hochschule für Gestaltung wird sich in Zukunft genau an der Schnittstelle von Nordend und Hafen befinden und das Nordend mit seinen vielen kleinen und großen Agenturen, Ateliers und Büros an den Main anbinden. Damit werden, wie von Anfang an geplant, beide Viertel zusammenwachsen«, erklärt Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. »Über das Wissenschaftliche hinaus ist die Hochschule für uns als Stadt ein strategisch zentraler Kooperationspartner für die Förderung der Kreativwirtschaft. Ich danke dem Land Hessen und Ministerin Dorn im Besonderen für die professionelle enge Abstimmung zwischen Land, Hochschule und uns als Stadt.«

    »Mit dem neuen HafenCampus wird Realität, woran wir HfG mit Kollegium und Studierenden, mit Landesregierung, Studierendenwerk sowie der Stadt Offenbach seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten arbeiten: ein Gesamtneubau, in dem erstmals in der Geschichte dieser Institution alle Disziplinen, Ateliers, Werkstätten und Labore auf einem Campus versammelt sein werden und der sogar Wohnmöglichkeiten für Studierende bereithalten wird. Der Gewinnerentwurf setzt die Ansprüche an eine Kunsthochschule des 21. Jahrhunderts kongenial um, indem er Werkstattcharakter mit größter architektonischer Offenheit verbindet. Es ist eine so einfache wie kluge Idee, die beiden Baugrundstücke durch das alles umfassende Gebäudeensemble zu vereinen. Den dabei entstehenden großen Innenhof könnte man jetzt schon Central Park Offenbach nennen«, kommentiert HfG-Präsident Professor Bernd Kracke. »Der neue HafenCampus ist ein Jahrhundertprojekt für die HfG und für die gesamte Rhein-Main-Region mit wunderbaren Perspektiven für die zukünftige Lehre und Forschung in Kunst und Design. Der entstehende Neubau wird ein Ort der Kreativität und Innovation mit internationaler Strahlkraft sein.« Seit 2011 berät das hfg21-Zukunftslabor (gebildet aus allen Statusgruppen der Hochschule) über Visionen und Konzepte. Dabei ging es von Anfang nicht nur um einen Umzug von A nach B, sondern um den inneren und äußeren Neubau der HfG, der quasi einer Neugründung gleichkommt.

    »Es ist uns ein Herzensanliegen, passgenaue Verpflegungs- und Wohn- sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote für Kunststudierende unmittelbar auch am neuen Standort der Hochschule zu unterbreiten«, ergänzt Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studierendenwerks Frankfurt. »Mit günstigem Wohnraum, der sich am BAföG-Bedarfssatz in Höhe von 360 Euro orientiert, sowie einer zeitgemäßen Versorgung in unseren gastronomischen Einrichtungen tragen wir zu einem erfolgreichen Studium bei. Es geht uns um eine ganzheitliche Versorgung unserer Studierenden und um Aufenthaltsqualität. Für nationale und internationale Studierende sind unsere Einrichtungen wichtige Begegnungsstätten und Orte des Lernens und der Kommunikation.«

    Der Architekturwettbewerb wurde als nicht offener, einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit vorgeschalteten Bewerbungsverfahren für einen neuen Campus inklusive Freianlagenplanung ausgeschrieben. Das Neubauvorhaben soll vor allem Ausdruck der Kunsthochschule des 21. Jahrhunderts sein. Innerhalb einer prozesshaften, robusten Architektur mit Werkstattcharakter sollen Raumgrößen und Proportionen so angeordnet werden, dass eine Nutzungsvielfalt, insbesondere durch Mehrfachnutzungen, ermöglicht wird. Einfach bespiel- und bearbeitbare Flächen im Innen- und Außenbereich sollen die Grundlage bilden für eine umfassend nutzbare Architektur aus Fassade, Boden, Wand und Decke. Ergänzend zum Gesamtgebäudekomplex der HfG auf dem HafenCampus waren in der Ausschreibung auch ein Studierendenwohnheim sowie ein Freianlagenkonzept vorgesehen, das dem Campusgedanken entspricht. Das Raumprogramm umfasst ca. 14.300 Quadratmeter Nutzungsfläche mit Räumen für Lehre und Forschung, Ateliers, Studios, Werkstätten, Seminar- und Ausstellungsräume, Büros, Aula, Mensa, Bibliothek und Infrastruktur. Hinzu kommt das Studierendenwohnheim mit rund 90 Wohneinheiten, das ca. 1.780 Quadratmeter Nutzungsfläche umfasst.

    Neben dem Gewinnerentwurf vergab das Preisgericht folgende weitere Preise sowie Anerkennungen für herausragende Arbeiten:

    • 2. Preis: Robertneun Architekten GmbH, Berlin / Penzel Valier AG / Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin
    • 3. Preis: Kim Nalleweg Architekten, Berlin / STUDIO RW | Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftsarchitekten PartGmbB
    • 4. Preis: Henn GmbH, München / Keller Damm Kollegen GmbH Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München
    • Anerkennung: querkraft architekten ZT GmbH, Wien / rajek barosch landschaftsarchitektur / DI Isolde Rajek, Wien
    • Anerkennung: Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin / capatti staubach urbane Landschaften, Berlin

    Alle 21 zum Wettbewerb eingereichten Entwürfe sind im Rahmen einer in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt realisierten Ausstellung bis zum 31. Januar 2023 in einer Etage im Geschäftsgebäude Frankfurter Straße 17 in Offenbach zu sehen. Im Anschluss daran werden die Entwürfe online präsentiert (http://www.neuerhafen.com). Sie sind zudem in der Publikation »Neuer Hafen. Ergebnisse des Architekturwettbewerbs ‚HafenCampus – Neubau der HfG Offenbach« (Gestaltung: Klaus Hesse) dokumentiert.


    Visualisierungen, Lageplan, Frontansicht und Modellfoto des erstplatzierten Entwurfs:


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    Bilder: Xaveer de Geyter Architects / Topotek 1 Architektur


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    Bild: Xaveer de Geyter Architects / Topotek 1 Architektur, Foto: Axel Schmitt


    2. Preis, Visualisierung und Modellfoto:


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    Bild: Robertneun Architekten GmbH, Berlin / Penzel Valier AG / Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin


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    Bild: Robertneun Architekten GmbH, Berlin / Penzel Valier AG / Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin, Foto: Alex Schmitt


    3. Preis:


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten, Berlin / STUDIO RW | Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftsarchitekten PartGmbB


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten, Berlin / STUDIO RW | Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftsarchitekten PartGmbB, Foto: Alex Schmitt


    4. Preis:


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    Bild: Henn GmbH, München / Keller Damm Kollegen GmbH Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München


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    Bild: Henn GmbH, München / Keller Damm Kollegen GmbH Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München, Foto: Alex Schmitt

    Albusstraße (2/2)

    Dahin gehen, wo es weh tut - zweiter Teil: Albusstraße 19 - 21, auf diesen Grundstücken entsteht das dort zuletzt aktualisierte Neubauprojekt "Downtown 21". Zu den Auswirkungen des unseligen Baulandbeschusses auf dieses Vorhaben hat tunnelklick zuletzt hier geschrieben, vorausgegangene Beiträge sind verlinkt.


    Inzwischen steht der Rohbau. Fenster hat er auch schon.


    5562_albusstrasse.jpgBild: Schmittchen


    Schräg gegenüber, an der Ecke Albus- und Klingerstraße, wird derzeit das achtgeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude Klingerstraße 26 revitalisiert. Bauherr ist eine Luigs Real Estate GmbH aus Marburg. Nach einer Pressemitteilung von Januar 2022 verfügt die Immobilie über 35 Mieteinheiten auf 1.800 m² Gesamtfläche, davon 31 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten. So soll das Gebäude einmal aussehen (vorher).:


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    Bild: Luigs Real Estate GmbH


    Aktuelles Foto:


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    Bild: Schmittchen

    Albusstraße (1/2)

    Die Häuser Albusstraße 11 - 15, auf die sich tunnelklick im vorletzten Beitrag bezog, werden abgebrochen.


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    Die Baumaßnahme dient unter anderem der Erweiterung des östlich angrenzenden "Dream Hotels" und der Errichtung von neun Wohnungen.


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    Die Planung ist von Mantel & Mantel Architekten, Frankfurt. Einzelheiten nennt das Bauschild:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5560_albusstrasse.jpg


    Der Zustand des nach tunnelklick steckengebliebenen "Bauvorhabens" Albusstraße 18 vervollständigt das beschämende Ambiente dieser Zeil-Parallelstraße:


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    Bilder: Schmittchen

    Projekt "Bornheim Mitte" der Frankfurter Volksbank

    Schon seit 2020 fertig gestellt ist ein Umbau- und Neubauprojekt an der Heidestraße und im dahinter liegenden Hof. Vorgestellt wurde das Vorhaben in #228 f. Zum Ergebnis gab es bisher keinen Beitrag.


    In einer viele Jahre bestehenden Baulücke gegenüber vom "Campo am Bornheimer Depot" wurde die Heidestraße 146 b errichtet:


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    Bild: Schmittchen


    Nach Planung der GHP Architekten aus Oberursel entstanden im oben gezeigten Neubau sowie in zwei umgebauten früheren Bürogebäuden im Hof insgesamt 35 Wohneinheiten und eine Ladeneinheit. Ein Teil der Wohnungen liegt im (öffentlich nicht zugänglichen) Blockinneren in den Gebäuden Heidestraße 146 c und 146 d. Diese sind hier zu sehen:


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    Bild: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

    Weiterhin wird an der Bewehrung für die Bodenplatte gearbeitet. Im Vergleich zu den Bildern in #107 ist bis Sonntag viel Stahl dazu gekommen.


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    Im Bereich unter den Aussteifungen lag und liegt noch nichts.


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    Aber es ist von allem noch etwas da.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5553_sparda-bank_tower.jpg      Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5554_sparda-bank_tower.jpg


    Das Bauschild hatten wir noch nicht. Aus der Vorhabensbezeichnung geht doch das eine oder andere hervor, das noch nicht bekannt war. Etwa die vier Tiefgaragengeschosse, die stattliche Zahl von 746 Betten für das Atlantic Hotel und die Bankschliessfach-Anlage für Sparda-Kunden auf zwei Etagen.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5555_sparda-bank_tower.jpg
    Bilder: Schmittchen

    Wohnbauensemble "Hellerhof" zwischen Günderrodestraße und Hellerhofstraße statt Fritz Hochhut Baumaschinen

    An der Günderrodestraße ist das Dach und die Fassade der Obergeschosse fertig. Letztes Update in #678.


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    Das südlich angrenzende Bestandsgebäude Günderrodestraße 17 (älteres Foto) wird vermutlich noch abgerissen und das Grundstück neu bebaut. Die Abbruchgenehmigung von 2020 umfasst diesen Bau bereits.


    Von Westen gesehen die beiden neu gebauten Hofhäuser mit Rankhilfen für Fassadenbegrünung:


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    Der Neubau an der Hellerhofstraße ist noch nicht ganz so weit. Die Brandmauer soll ebenfalls eine Fassadenbegrünung erhalten, wie das Verkaufsplakat zeigt. Zur Zeit wird auch das Hinterhaus der benachbarten Hellerhofstraße 39 saniert.


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    Bilder: Schmittchen

    Musikantenweg 78 (Ex-Mercedes-Messerschmidt) | Berger Straße 88 (Ex-Tomin-Areal)

    Am Musikantenweg steht der Rohbau auf dem früheren Autowerkstatt-Areal (zuletzt hier). Bezüglich Umbau des angrenzenden Bestands tut sich noch nichts.


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    Eher behäbig entwickelt sich das Wohnbauprojekt Berger Straße 88 auf der anderen Straßenseite:


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    Bilder: Schmittchen

    Heute wurde das Projekt der Presse vorgestellt. Dabei wurden erste Visualisierungen herausgegeben. Drei Schrägluftansichten:


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    Nach einer ebenfalls herausgegebenen Pressemitteilung ist die Fertigstellung 2028 geplant. Visualisierungen des Boulevards:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/duesseldorf_calatrava-boulevard_05.jpg            Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/duesseldorf_calatrava-boulevard_06.jpg

    Bilder: Centrum-Gruppe / Santiago Calatrava LLC


    Nachtrag: Die Stadt Düsseldorf hat ein sehenswertes Video bei Youtube hochgeladen.


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    Container mit Züblin-Aufschrift standen schon im vergangenen Juli auf dem Baugelände. Mittlerweile sind weitere hinzugekommen. Und es liegen jetzt Rohre auf dem Areal, wie sie zur Herstellung von Großbohrpfählen (zur Gründung von Hochhäusern) verwendet werden.


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    Anfang 2026 plant Groß & Partner die Fertigstellung des Turms, zumindest wurde das Mitte 2022 so mitgeteilt. Ein demnächst erfolgender Baustart wäre also keine große Überraschung.


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    Bilder: Schmittchen

    Ehemalige Dondorfsche Druckerei | Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik

    Für einen Neubau des Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik auf dem ehemaligen Gelände der Dondorfschen Druckerei wurde 2018 ein Wettbewerb entschieden. Zum Ergebnis oben die Beiträge #308 ff.


    Der erstplatzierte Entwurf des Entwurf des Büros Fritsch+Tschaidse, München, sah den Erhalt des 1873 erbauten Druckerei-Hauptgebäudes vor. Daneben sollten bis 2023 weitere Bauten errichtet werden. Doch die Goethe-Universität nutzt die Gebäude noch immer. Das Institut für Kunstpädagogik ist 2022 ausgezogen, in diesem Jahr soll das Universitätsarchiv folgen. Ein Baubeginn ist nun für den Jahreswechsel 2024/25 angestrebt. Ein Bezug durch das Max-Planck-Institut wäre dann im Frühjahr 2028 möglich.


    Doch inzwischen hat sich herausgestellt, dass der zunächst beabsichtige Erhalt des fünfgeschossigen Hauptgebäudes nicht möglich ist. Bei einer Sanierung des Bestands können die Anforderungen an eine Arbeitsstätte und ein Forschungsgebäude laut Max-Planck-Institut nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfüllt werden. Gelten soll das für den Brandschutz und die Schadstoffbelastungen, wie aus einem heute in der gedruckten FAZ-RMZ erschienenen Artikel hervorgeht (inzwischen auch online). Auch die Statik sowie die bauphysikalischen Anforderungen sollen einen Erhalt unmöglich machen.


    Denkmalschutz für die Gebäude der Dondorfschen Druckerei wurde zwar geprüft, Anfang des Jahres 2017 aber vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege abgelehnt (dazu die FR). Nun soll also der gesamte Bestand abgerissen werden. Der folgende Neubau soll sich dem heutigen FAZ-Artikel zufolge an der ursprünglichen Form mit rekonstruierten Fassaden orientieren. Beabsichtigt ist eine starke Anlehnung an das historische Vorbild.


    Aus dem Jahr 2012 zwei Fotos von epizentrum:


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    Bilder: epizentrum


    Die ursprüngliche Planung für das Max-Planck-Institut, gesehen von der Zeppelinallee - links der sanierte Bestand und rechts ein Neubau (Lageplan).


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    Bilder: Fritsch + Tschaidse Architekten / Jens Gehrcken

    Neuentwicklung Schaumainkai 69 - Rembrandtstraße 13 - Steinlestraße 4-6

    Um den inzwischen leer stehenden Bürokomplex am Schaumainkai aus dem Jahr 1968 ging es zuletzt an dieser Stelle. Bisher wurde kommuniziert, dass LBBW Immobilien nach seinem Abbruch Wohngebäude auf dem großem Areal in bester Lage entwickeln möchte. Diese Absicht scheint sich geändert zu haben, denn in einem heute erschienenen Artikel der FAZ ist davon die Rede, dass ein Bürogebäude mit 16.000 Quadratmeter Fläche errichtet werden soll. Aktuell warte die Immobiliengesellschaft auf Mieter, bevor sie mit der Neuentwicklung beginne, heißt es weiter. Spekulativ soll demnach nicht gebaut werden.

    Baustart für das Bürohochhaus-Ensemble

    Im nördlichen Bereich des Honsell-Dreiecks wurden vorbereitende Arbeiten für den Baubeginn der HPQ Offices aufgenommen. Wie der Bauherr B&L Gruppe mitteilt, wird das Baufeld aktuell geräumt. Um den Grad einer möglichen Kontaminierung auf dem Grundstück zu ermitteln, werden Rasterfeldbeprobungen durchgeführt. Dazu gibt es auch ein Foto.


    Im März, im Anschluss an die Sondierungen, sollen die Arbeiten an der Baugrube beginnen.


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    Bild: B&L Gruppe / Meixner Schlüter Wendt Architekten / XOIO Architekturvisualisierung

    The Spin hat jetzt einen eigenen Kran. Der Kranarm ist teleskopierbar, wegen der Vor- und Rücksprünge im oberen und unteren Bereich des Hochhauses.


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    An manchen Geschossen wurden, vermutlich aus der Not heraus, provisorisch Blechelemente montiert. Diese werden jetzt nach und nach durch richtige Fassadenelemente ersetzt.


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    Die Fassaden der von AS+P Albert Speer + Partner entworfenen Wohnbebauung nähern sich auch an der Mainzer Landstraße der Fertigstellung. Gut geworden, meine ich, erst recht wenn man die Rahmenbedingungen berücksichtigt.


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    Zum Schluss der obere Teil des Hochhauses von Nordwesten gesehen. Wahrscheinlich die gelungenste Seite:


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    Bilder: Schmittchen

    Die Villa Schubert wurde kürzlich abgerissen. Das berichtet die FNP. Die Mannheimer Actris AG, dahinter steht der Unternehmer Dietmar Hopp, plant dem Artikel zufolge "mehrere Wohnhäuser" zum Wendelsweg hin. Diesbezüglich werden derzeit Bauberatungen mit der Stadt geführt, die sich noch einer frühen Phase befinden sollen. Der zentrale Bereich des Gartens der Schubert-Villa soll zu einem Park umgestaltet werden. Ein Sprecher des Stadtplanungsamts hofft, dass der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, zumindest zeitweise.


    Unterdessen gehen die Bauarbeiten entlang der Straße Am Henninger Turm weiter. So sah es am vergangenen Wochenende aus:


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    Bild: Schmittchen