Beiträge von merlinammain

    ^ dieser meinung schließe ich mich an, in kombination mit der noch zu errichtenden umzäunung versprüht dieser bau eher den charme eines neubau-bunker-knastes


    zudem bin ich mir sicher, dass die räume innen dank der ultra-schmalen "fenster" (sofern man sie überhaupt öffnen bzw so nennen kann) und der dicken fassade kaum sonnenlicht haben werden

    Nicht nur unter den neueren Philharmonien, Opern etc. war die Elbphilharmonie architektonisch für mich bisher das Maß aller Dinge.


    Doch dieser unglaublich gut gelungene Neubau in Hainan zeigt, dass auch anderswo zeitgleich überragendes entsteht. Dieser Opernbau wird mit Sicherheit nicht so erfolgreich sein/werden wie die Elphi, weil Hainan musikalisch & touristisch nicht auf Augenhöhe mit HH ist. Ich muss aber sagen, dass das Innere dieser Oper mich mehr anspricht als bei der Elphi, die dann mMn doch etwas zu einfach und steril ist.


    Die Bilderstrecke ist wirklich sehenswert!

    in meinen augen und in zeiten akuter wohnungsnot würde ich dieses projekt als (platz)verschwenderisch bezeichnen. wieso kann man die filiale nicht in einen grösseren bau mit wohnungen etc integrieren? gerade dort dürften 10 geschosse oder gar mehr plus tiefgarage gar kein problem sein.


    zwar wegen der grösse nicht eins zu eins vergleichbar, aber dennoch als beispiel (dass es besser geht) vorzeigbar ist dieses aktuelle lidl-projekt in frankfurt.


    das ist irgendwie ärgerlich, da der standort bürostadt-niederrad in den letzten jahren eine tolle entwicklung erfahren hat.

    ^ Ich kann die Visualisierung in Schmittchens Beitrag nicht wirklich verorten. Im Hintergund ist zwar der Opernturm zu sehen. Aber für die in Beitrag #15 zu sehende neue Gasse müsste die Häuserzeile doch eine Lücke für eben diese neue Gasse enthalten. Welche Gasse/Strasse und Hausnummern sehen wir denn nun in dieser Visualisierung?


    Ansonsten finde ich diesen Entwurf auch überragend. Allerdings habe ich auch starke Zweifel, ob das dann auch wirklich so umgesetzt wird. Dieses Viertel ist nur marginal besser als das Bahnhofsviertel. Einen solchen Quantensprung kann ich mir fast nicht vorstellen. Wenn schon erste Schritte - spricht andere Bauprojekte - in der näheren Umgebung vorgenommen werden würden, dann ok, aber so wirkt das, gerade im Hinblick auf die Qualität des Entwurfs, doch eher unrealistisch. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich erst zuletzt ... in diesem Sinne Daumendrücken :daumen:


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    Mod: Die Allerheiligenstraße, wie in #17 mehrmals erwähnt, Standort etwa auf Höhe der heutigen Hausnummer 16, Blick nach Westen (SV 2009). Die Einmündung der neuen "Grünen Gasse" mit Quartierplatz wäre außerhalb des abgebildeten Bereichs, rechts im Rücken des Betrachters. Siehe dazu die Grafik in #15.

    ^ Der gleichen Meinung bin ich auch. Man sollte nun das Beste daraus machen, was in meinen Augen auch die Kombi-Lösung wäre ... von mir aus auch in der teuren unterirdischen Variante, was aber der Bevölkerung/Wählerschaft angesichts der explodierenden Kosten wohl kaum zu vermitteln wäre. Damit hätte man sowohl das Kapazitäts- als auch das Gäubahn-Problem gelöst, was wiederum weitere positive Wirkungen auf die Kapazitätsprobleme auf den Fildern hätte (siehe aktuelle Debatte über den Ausbau von S- und/oder U-Bahn auf den Fildern und im Neckartal).

    Es ist schon erstaunlich, wie die Befürworter weiterhin vehement dieses Projekt verteidigen, obwohl es Schritt für Schritt immer deutlicher wird, dass dieses Projekt sich zu einem Disaster entwickelt.


    Nicht falsch verstehen, die Grundidee von S21 fand und finde ich nach wie vor attraktiv. Aber irgendwann sollte man hier im Forum auch den Anstand besitzen und zugeben, dass man falsch lag, dass in fast allen Aspekten (Kosten, Nutzen, Risiken, Zeitplan usw usf) wohl eher die Kritiker Recht hatten/haben. Von dem neuen vermurksten Viertel nördlich des HBFs will ich erst gar nicht anfangen (eine einzige Katastrophe).


    Vielleicht können hier die schwäbischen S21-Extremisten endlich vom Berliner Subforum lernen, wo selbst der hartgesottenste BER-Fan sich nicht mehr traut den BER zu verteidigen oder gar schönzureden.

    ^ Hallo ole. Deinen Satz
    "Da am Platz der Republik keine weitere Baugrube erstellt werden kann, verbleibt der Schildmantel im Erdreich ..."
    verstehe ich nicht ganz.


    Die Schilde werden ja sicherlich nicht für alle Zeiten im Erdreich verbleiben, schließlich würden die Teile die Tunnelröhren blockieren. Heißt das, dass dann die Schilde erst nach dem "Auffahren" und dem Aushub der Station beide Teile geborgen werden können?


    Der Begriff "auffahren" wird in der von Schmittchen geposteten Pressemitteilung erklärt:
    "Aber erst nachdem beide Tunnelröhren im Rohbau fertig gestellt worden sind – in der Sprache der Bergleute spricht man von „auffahren“ – kann die Baugrube der Station ausgehoben werden."


    Und wie wird die Bergung erfolgen? Wird das Teil irgendwie zerlegt, zB in Teile geschnitten? Oder wird es als ganzes Stück herausgeholt? Bei letzterem müsste man dann aber wohl doch einen Schacht bauen (an dieser Stelle wahrscheinlich ca. 20 m tief).

    ^ Danke, insbesondere die Visualisierungen sind toll.


    Was mir jetzt erst bewusst wurde, ist, wie sehr auch die Nachbarn (insbesondere der Garden Tower) von dem neuen zentralen und sehr attraktiven Platz profitieren werden (auch ein Pool/Wasserbecken ist zu erkennen).


    Auch der Commerzbank Turm, dem auf dieser Seite eine leichte Hinterhofatmosphäre anhaftet(e), profitiert ungemein. Was ich mir deshalb persönlich wünschen und vorstellen könnte, wären bauliche Änderungen am Eingangsbereich des Commerzbank Turmes; vielleicht könnte man ja einen kleinen Teil der sehr breiten Treppe für ein Cafe oder Kiosk opfern. Ich denke, dass das ganz gut funktioneren könnte, jedenfalls spätestens dann, wenn das Four fertiggestellt ist. Die Passantenfrequenz wird sicherlich stark steigen.

    Die FNP spricht heute in einem Artikel sogar davon, dass der Kaufpreis für die beiden obersten Penthäuser höchstwahrscheinlich rund 27000 € / qm bzw. in der Summe 16 Mio. € betragen haben dürfte.


    Der Artikel enthält auch die Info, dass 80 Käufer aus der Rhein-Main-Region und rund 200 aus dem Ausland kommen und Käufer aus dem asiatisch-pazifischen Raum dabei eine größere Gruppe als Europäer darstellen würden. Das Verhältnis zwischen Selbstnutzern und Kapitalanlegern dagegen halte sich in etwa die Waage.
    Interessant ist auch noch, dass die Käufer mit der vorgeschlagenen Ausstattung sehr zufrieden seien, denn es habe bisher keinen einzigen Sonderwunsch gegeben.


    Scheint so, als ob die Ausländer, allen voran Asiaten, den deutschen/Frankfurter hochpreisigen Wohnimmobilienmarkt für sich entdeckt zu haben.


    Interessant ist auch, dass obwohl die Ausländer die grössere Gruppe darstellen, die Zahl der Selbstnutzer und Kapitalanleger sich auf gleichem Niveau befinden. Daraus kann man vielleicht darauf schliessen, dass in nächster Zeit einige Zuzüge aus dem Ausland stattfinden werden. Falls diese Vermutung zutreffen sollte, dann liegt das mit Sicherheit auch am Brexit.

    Hoffentlich landet der Kollhoff-Plan irgendwann in der Mülltonne. Was soll dieser Mist mit der einheitlichen Höhe? Eine einheitliche Höhe von Hochhäusern in unmittelbarer Nähe ist allenfalls (!) erträglich (!), wenn die HHer interessante Turmabschlüsse haben (z.B. sich verjüngen). Doch das erwartet hier an diesem Standort doch niemand ernsthaft, oder?! Mit großer Wahrscheinlichkeit werden an diesem Standort nur irgendwelche Vierkantbolzen (der Capital Tower und ParkInn-Turm sind nur bessere Varianten davon) entstehen, wenn überhaupt. Zusätzlich zwingen die gesetzten 150 m zu einer Geschossflächen-Optimierung, die häufig zu dieser Turmform führen.


    Stellt euch die Frankfurter Hochhäuser an der Neuen Mainzer Strasse in einer einheitlichen Höhe mal vor ... ja, richtig, das würde beschissen aussehen!


    Nun ja, in Berlin würden diese HHer in dieser Hinsicht wenigstens mit den Plattenbauten in der Nachbarschaft harmonieren. Berliner seid froh, dass noch nichts gebaut wurde! :cool:

    ^ Und hier ist der Link zu diesem Artikel. Es wird auch erwähnt, dass 11 Wohnungen noch zu haben sind. Diese befinden sich alle in den Etagen 43 bis 46; d.h. auch, dass gerade die teuersten Wohnungen sich - verständlicher Weise - erst sehr spät verkaufen lassen (siehe auch Verkaufsverlauf beim Henninger Turm oder als Negativbeispiel den GEWA-Turm in Fellbach).


    Was ich mich frage, ist, ob der Käufer der beiden obersten Wohnungen beide zusammen selbst beziehen/nutzen will und ob die beiden Wohnungen sich wohl überhaupt sinnvoll miteinander verbinden lassen.


    Im Übrigen habe ich mich schon früher gefragt/gewundert, wieso es ganz oben 2 Wohnungen gibt. Wer sich eine solch teure und spezielle Wohnung leistet, will idR etwas EX(!)klusives, sprich keine Nachbarn an irgendeiner Zimmerwand. So wundert es mich nicht, dass der Käufer direkt beide Wohnungen kauft (eine zu kleine Wohnfläche wird wohl kaum der Grund sein).


    P.s./Edit: Da der Rohbau bei weitem noch nicht die obersten Etagen erreicht hat, dürften Grundrissanpassungen relativ unproblematisch sein ... das wird mit Sicherheit eine der spektakulärsten und luxuriösesten Wohnungen Deutschlands werden.

    ^ Ein wichtiger Grund bei der EMA war wohl auch eine Mitarbeiterbefragung. Für einen Bewerber-Standort (ich weiß nicht mehr welcher ... eine Stadt in Osteuropa wenn ich mich richtig erinnere) gaben etwa nur 25% der EMA-Mitarbeiter an, an diesen neuen Standort mit zu wechseln. MaW: 75% hätten bei einem Umzug in diese Stadt wohl gekündigt.


    Es wäre interessant zu wissen, ob es eine solche Befragung auch bei der EBA gab. Als Mitarbeiter entscheidet man bei einer solchen Frage natürlich subjektiv und in dieser Hinsicht hätte FFM ggü Paris, Amsterdam oder Madrid natürlich die schlechteren Karten (weil zu unbekannt oder wegen FFMs [unbegründet] schlechten Ruf.

    Ich finde es ist keine gute Idee, dass die Flugbereitschaft und hochrangige Politiker und Staatsgäste am BER abgefertigt werden. Denn wann immer diese sich im Anflug auf den BER befinden werden, wird es aus Gründen der Sicherheit und Bevorzugung erhebliche Auswirkungen auf den restlichen Flugverkehr geben. Der Flughafen wird ohnehin an der Kapazitätsgrenze arbeiten und gerade zu den Peakzeiten werden solche VIP-Flüge sehr wahrscheinlich zu Störungen/Verspätungen führen. Eine Kanzlerin, einen französischen Präsidenten oder einen gewissen Donald T. wird man wohl kaum die gesamte STAR fliegen lassen oder gar ins Holding schicken.

    Sagt mal, wer ist denn eigentlich der Eigentümer vom Grundstück zwischen dem Omniturm, dem Four und dem Commerzbank-Turm (also der noch zu entstehende Platz)?


    Falls TS/die Omniturm-Eigentümer nicht der/die Eigentümer ist/sind (davon gehe ich mal aus), hätten sie trotzdem ein durchsetzungsfähiges Recht darauf, dass dieser Platz zeitnah entsteht (im Ergebnis also ein Recht auf Abriss des Nachbargebäudes)? Ich frage deshalb, weil ich mir überlegt habe, was wohl passieren würde, wenn das Four doch nicht realisiert oder auf nicht absehbare Zeit verschoben werden würde ... ein rein hypothetischer Gedanke, der aber bei diesem riesigem Investitionsvolumen durchaus hin und wieder mal aufkommen kann und bei mir auch tut.


    Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Haupteingang/Lobby des Omniturms ja auch zu diesem Platz hin ausgerichtet.