Beiträge von merlinammain

    Die hier im Strang (zutreffend) vermuteten 100m fände ich hier deutlich zu wenig. Damit dieses Hochhaus sich passend in das Gesamtbild einfügt, müsste es mMn entweder nur etwas niedriger (140 m) oder etwas höher (ca. 190 m) als der Taunusturm werden.


    Ich würde 140 m wegen dem leider recht niedrigen und insgesamt auch zu klein dimensionierten Wohnturm nebendran favorisieren ... 100 m wären in meinen Augen eine vertane Chance, da diese Höhe gerade in diesem Bereich kaum Fernwirkung hätte.

    Wie sweet_meat mMn treffend festgestellt hat, kann man nicht von einer Einbuße an Attraktivität der Aussichtsplattform sprechen; sie hat sich verändert. Zugegeben ist das in erster Linie eine subjektive Feststellung. Dennoch behaupte ich mal, dass die Mehrheit der Plattformbesucher das genauso sehen (würde).


    Negativ beeinträchtigt wäre die Aussicht erst dann, wenn mein Wunsch in Erfüllung gehen und an Stelle der Garden Towers ein 300m+ Turm realisiert werden würde. Aber selbst dann (inkl. der noch zu realisierenden Hochhäuser in der unmittelbaren Nachbarschaft (CBT etc.) hätte die Aussichtsplattform ihren Reiz.

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    Sieht insgesamt sehr gefällig aus. Dank des Denkmalschutzes war allerdings eine Verschlimmbesserung o.ä. auch kaum möglich.

    Die beiden großen baulichen Änderungen - die Fassadenänderung an der Ecke Gallusanlage/Kaiserstrasse und die Aufstockung - sowie die Gastronomienutzung im EG (der Kritik im Vorbeitrag schließe ich mich allerdings an) überzeugen sehr und stellen eine deutliche Aufwertung dar.


    Das i-Tüpfelchen wäre mMn eine Umnutzung. Eine Hotel- statt Büronutzung an dieser Stelle wäre ein enormer Gewinn für die Stadt ... der Standort selbst ist kaum bestreitbar prädestiniert hierfür.

    /\ Die einschneidenste Änderung ist bei praktisch allen Ansichten sicherlich, dass der Maintower nun nicht mehr sichtbar ist. Für mich ist das mehr als bedauerlich, da ich den Maintower - ohne das 4-Projekt diskreditieren zu wollen - dank seiner Kubuatur/Formen als das interessantere Hochhaus empfinde.


    Nun stellt sich die Frage, ob von den Locations der Fotos/Ansichten die Antenne des Maintowers nach Erreichen der Endhöhe weiterhin sichbar bleiben wird. Ich hoffe nicht, da sie auf dem ersten Blick als unproportionale/unpassende Antenne des Tower 1 erscheint.

    zu #53:


    Sieht einfach nur furchtbar aus! Selbst wenn man die Qualität der Ausführung ausblendet, kann man wegen der Farb- und Materialkombination nur noch den Kopf schütteln. Man könnte fast meinen, dass an Farben/Materialien etc. einfach das genommen wurde, was von vorher realisierten anderen Projekten übrig geblieben ist und sonst noch so Lager auf war.

    Ein Junkie wird sich immer mehr Stoff holen, auch wenn du legal Heroin oder Crack ausgibst! Was willst du also machen, unbegrenzt Stoff ausgeben? Tolle Idee, denn dann werden ganz schlaue sich einfach Stoff holen und den dann auch wieder weiterverticken, z. B. an Jugendliche.

    Dieses Problem lässt sich ganz einfach lösen, in dem man die Drogen nur für den Sofort-Konsum vergibt, also den Konsum direkt an der Ausgabestelle verlangt. So würde man auch den Konsum im öffentlichen Raum etwas eindämnen.


    Ich bin für die völlige Freigabe der Hauptdrogen bei einem zeitgleichen Ausbau der Therapieangebote für den Drogenausstieg.


    Die Abgabe und der Konsum der Drogen sollte dabei in neu am Stadtrand (oder ähnlich abseits liegenden Standorten) zu schaffenden Einrichtungen erfolgen, und zwar in relativ großer Zahl, damit es nicht zu Konzentrationen wie im Bahnhofsviertel kommt. Damit würde man das sichtbare Elend effektiv aus dem Straßenbild entfernen und - fast noch wichtiger - sowohl die Beschaffungskriminalität beseitigen als auch die großen Drogenkartelle empfindlich treffen.

    Und trotzdem reichen diese Vorkehrungen / technische Maßnahmen anscheinend nicht. Das Hochhaus hat eine Reihe von Problemen, die wahrscheinlich nur sehr schwierig und kostspielig zu lösen sind. Es gibt wohl

    - Wasserschäden im Gebäude,

    - die Aufzüge sind ständig defekt,

    - die Wände knirschen

    - etc.


    Das muss ein wahrer Alptraum für die Apartment-Eigentümer sein, auch wenn diese wohl zu den reichsten 5% der USA gehören.


    https://www.nytimes.com/2021/0…y-high-rise-432-park.html

    Anscheinend ist die Lösung "Kulturmeile" (Neubau an der Neuen Mainzer) wieder im Rennen. Dies berichtet die FAZ.


    https://m.faz.net/aktuell/rhei…baut-werden-18953418.html


    Ich kann diesen Artikel leider nicht zusammenfassen, da ich kein Abonnement habe.


    Stattdessen kann ich aber mit folgendem Link dienen (vom 31.5.2023), bei dem diese Lösung als weiterhin bestehende Option auch genannt wird. Inhaltlich geht es hier aber fast ausschließlich um den Erhalt des Wolkenfoyers, weshalb ich nur den Link poste:


    https://wissenschaft.hessen.de…dtische-buehnen-frankfurt

    Also nach all den Jahren habe ich den Glauben darin verloren, dass die Stadt auf dieser Fläche irgendetwas ansprechendes erschaffen kann.


    Ich persönlich favorisiere mittlerweile eine Lösung, die sich am Münchener Viktualienmarkt orientiert. Das wäre architektonisch und/oder städtebaulich natürlich nicht das Nonplusultra. Aber auf diesem Wege würde man die Hauptziele erreichen, die da wären zum einen die Steigerung der Aufenthaltsqualität und zum anderen die Belebung dieser großen Fläche. Es würde schon reichen, wenn hierfür nur etwa die Hälfte der Fläche bereitgestellt werden würde.


    P.s.: Ich weiß, dass eine solche Lösung teilweise in Konkurrenz zur altehrwürdigen Kleinmarkthalle stehen würde. Ich bin mir aber sicher, dass in einer großen Stadt wie Frankfurt Raum für beide besteht, mithin also beide parallel existieren könnten.

    Den Messecluster finde ich mittlerweile trotz der geringeren Zahl an Hochhäusern schöner & ausgewogener ... ich weiß, es kommt auf die Blickachse an, aber selbst aus vielen anderen Richtungen kann der Messecluster in puncto Anordnung der Hochhäuser etc. gut mithalten! Und wenn dann noch die anderen geplanten Projekte irgendwann mal verwirklicht werden (zB Millenium Towers, Präsidium etc.) ...


    Unter'm Strich hat sich die Skyline in den letzten Jahren stark entwickelt!

    Im ersten Screenshot, wenn man den T1 so zwischen Coba- und Maintower sieht, wird es mMn sehr deutlich, dass der T1 auch eine Antenne o.ä. braucht. Es passt irgendwie nicht, dass der T1 - obwohl größer hinsichtlich der strukturellen Höhe - von beiden aufgrund der Antennen übertrumpft wird.


    P.s.: Abhilfe dagegen könnte in Zukunft ein noch höheres Hochhaus anstelle der Garden Towers bringen ... *träum*

    ^ dieser meinung schließe ich mich an, in kombination mit der noch zu errichtenden umzäunung versprüht dieser bau eher den charme eines neubau-bunker-knastes


    zudem bin ich mir sicher, dass die räume innen dank der ultra-schmalen "fenster" (sofern man sie überhaupt öffnen bzw so nennen kann) und der dicken fassade kaum sonnenlicht haben werden

    Nicht nur unter den neueren Philharmonien, Opern etc. war die Elbphilharmonie architektonisch für mich bisher das Maß aller Dinge.


    Doch dieser unglaublich gut gelungene Neubau in Hainan zeigt, dass auch anderswo zeitgleich überragendes entsteht. Dieser Opernbau wird mit Sicherheit nicht so erfolgreich sein/werden wie die Elphi, weil Hainan musikalisch & touristisch nicht auf Augenhöhe mit HH ist. Ich muss aber sagen, dass das Innere dieser Oper mich mehr anspricht als bei der Elphi, die dann mMn doch etwas zu einfach und steril ist.


    Die Bilderstrecke ist wirklich sehenswert!

    in meinen augen und in zeiten akuter wohnungsnot würde ich dieses projekt als (platz)verschwenderisch bezeichnen. wieso kann man die filiale nicht in einen grösseren bau mit wohnungen etc integrieren? gerade dort dürften 10 geschosse oder gar mehr plus tiefgarage gar kein problem sein.


    zwar wegen der grösse nicht eins zu eins vergleichbar, aber dennoch als beispiel (dass es besser geht) vorzeigbar ist dieses aktuelle lidl-projekt in frankfurt.


    das ist irgendwie ärgerlich, da der standort bürostadt-niederrad in den letzten jahren eine tolle entwicklung erfahren hat.

    ^ Ich kann die Visualisierung in Schmittchens Beitrag nicht wirklich verorten. Im Hintergund ist zwar der Opernturm zu sehen. Aber für die in Beitrag #15 zu sehende neue Gasse müsste die Häuserzeile doch eine Lücke für eben diese neue Gasse enthalten. Welche Gasse/Strasse und Hausnummern sehen wir denn nun in dieser Visualisierung?


    Ansonsten finde ich diesen Entwurf auch überragend. Allerdings habe ich auch starke Zweifel, ob das dann auch wirklich so umgesetzt wird. Dieses Viertel ist nur marginal besser als das Bahnhofsviertel. Einen solchen Quantensprung kann ich mir fast nicht vorstellen. Wenn schon erste Schritte - spricht andere Bauprojekte - in der näheren Umgebung vorgenommen werden würden, dann ok, aber so wirkt das, gerade im Hinblick auf die Qualität des Entwurfs, doch eher unrealistisch. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich erst zuletzt ... in diesem Sinne Daumendrücken :daumen:


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    Mod: Die Allerheiligenstraße, wie in #17 mehrmals erwähnt, Standort etwa auf Höhe der heutigen Hausnummer 16, Blick nach Westen (SV 2009). Die Einmündung der neuen "Grünen Gasse" mit Quartierplatz wäre außerhalb des abgebildeten Bereichs, rechts im Rücken des Betrachters. Siehe dazu die Grafik in #15.

    ^ Der gleichen Meinung bin ich auch. Man sollte nun das Beste daraus machen, was in meinen Augen auch die Kombi-Lösung wäre ... von mir aus auch in der teuren unterirdischen Variante, was aber der Bevölkerung/Wählerschaft angesichts der explodierenden Kosten wohl kaum zu vermitteln wäre. Damit hätte man sowohl das Kapazitäts- als auch das Gäubahn-Problem gelöst, was wiederum weitere positive Wirkungen auf die Kapazitätsprobleme auf den Fildern hätte (siehe aktuelle Debatte über den Ausbau von S- und/oder U-Bahn auf den Fildern und im Neckartal).

    Es ist schon erstaunlich, wie die Befürworter weiterhin vehement dieses Projekt verteidigen, obwohl es Schritt für Schritt immer deutlicher wird, dass dieses Projekt sich zu einem Disaster entwickelt.


    Nicht falsch verstehen, die Grundidee von S21 fand und finde ich nach wie vor attraktiv. Aber irgendwann sollte man hier im Forum auch den Anstand besitzen und zugeben, dass man falsch lag, dass in fast allen Aspekten (Kosten, Nutzen, Risiken, Zeitplan usw usf) wohl eher die Kritiker Recht hatten/haben. Von dem neuen vermurksten Viertel nördlich des HBFs will ich erst gar nicht anfangen (eine einzige Katastrophe).


    Vielleicht können hier die schwäbischen S21-Extremisten endlich vom Berliner Subforum lernen, wo selbst der hartgesottenste BER-Fan sich nicht mehr traut den BER zu verteidigen oder gar schönzureden.