Beiträge von ChriSto

    Mit dem ersten Bild bekommt man immer mehr ein Gefühl für die Dimensionen des Platzes zwischen den Türmen. Wenn man auf der Straße dran vorbei läuft, wirkt es relativ eng. Aber das Bild zeigt: der große Sattelschlepper sieht auf der Fläche recht klein aus. Es ist also viel größer als man meinen könnte.

    Um den Altbau ist es wirklich ein wenig schade. Aber letztlich ist es ein großer Schritt, dass es nach all den Jahren überhaupt mal voranzugehen scheint.

    Bleibt jetzt die Hoffnung, dass es dann nicht nur beim Abriss bleibt, sondern dann auch die nächsten Schritte und somit die Neubebauung folgen. Eine Leerfläche im Wartestand über mehrere Jahre braucht es da jetzt nicht.

    Im Ergebnis wird das Ganze also auf Jahre leer stehen und vor sich hin verwittern. Dass die Stadt so etwas zulässt ist mir ein Rätsel. (Wahrscheinlich keine rechtliche Handhabe - grausig.) Ich denke aber nicht, dass plötzlich die Nachfrage nach Bürofläche hochschnellt - erst recht nicht, wo ja an anderer Stelle einiges im Bau ist.

    Das nicht fertige Hotel nebenan wäre im wörtlichen Sinne die naheliegendste Lösung. Aber es stellt sich die Frage, ob man es in dem bisherigen Stil so belassen würde oder nicht erstmal wieder alles (teuer eingebaute) chinesische rausreißen würde. Abgesehen davon müsste man es sicher noch für die hochbezahlten Kicker sicherheitstechnisch aufrüsten und für die Öffentlichkeit abschirmen.


    Ich finde es erstaunlich, dass man erst jetzt zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Planung da wohl völlig daneben war. Ich hatte schon im Juni zur Eröffnung ( #118) genau das festgestellt - und war als Außenstehender weder in der Planung beteiligt, noch vor Ort. Das sollte eigentlich ganz gesunder Menschenverstand sein. Ich wundere mich sehr über die Büros, die für solche Fehlleistungen noch viel Geld bekommen. Aber andererseits war der DFB ja bei Einweihung ganz stolz, im Kostenrahmen geblieben zu sein. So kann man es natürlich auch machen... im Jahr drauf machen wir die Kiste eben wieder auf und fangen gleich an, den NEUbau umzubauen.


    Im Grunde bestätigt die ganze Nummer (leider) meinen Gesamteindruck vom DFB.

    Auf und Zu oder einfach nur an neuem Ort


    - Die Tchibo-Filiale in der Kaiserstraße schließt (am 15. Januar). Man verweist mit Plakat auf die Filiale in der Hasengasse. Nach der Schließung am Liebfrauenberg ist das dann auch die letzte verbliebene Filiale im Bereich Innenstadt (wenn man von diversen Regalen in Supermärkten absieht).


    - Das Explorer-Reisebüro, das in der Weißfrauenstraße/Münzgasse (neben Klosterhof) zu finden war, ist dem dortigen Umbau gewichen und findet sich in der Berliner Straße wieder (gegenüber der Paulskirche).


    - Nachdem Burger King ja mittlerweile in der Schillerstraße zu finden ist, wird der alte Standort in der Neuen Kräme wohl nicht mehr als solcher eröffnen. Der Umbau des Gebäudes ist weitgehend abgeschlossen, aber beim Lokal kann man noch keine neue Entwicklung erkennen (es gibt auch kein Bauschild)


    - Der x-Pop-Laden, der zunächst am Roßmarkt zu finden war, ist jetzt im Skyper Tower angekommen. Von außen nicht sofort sichtbar, muss man entweder durch die Lobby des Towers oder von der Taunusanlage her durch die Skyper-Villa, um es zu finden

    Schon bemerkenswert. Auf den Luftbildern aus 2000 ist das Ganze noch im Bau. Und knapp 20 Jahre später spricht man schon wieder über Abriss. Wertig hin oder her: in Zeiten, in denen alle über Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und alternative Nutzungen sprechen ist das ein absolutes Armutszeugnis.

    Und noch ein Rechenzentrum? Ja klar, weil jetzt keiner mehr ins physische Büro kommt, braucht es umso mehr Rechenkapazitäten fürs homeoffice.

    Irgendwie habe ich mehr und mehr den Eindruck, dass es kein wirkliches Konzept gibt, wohin sich die Stadt eigentlich entwickeln soll.

    Ecke Gallusanlage/Taunusstraße


    In den Gebäudekomplex vor dem Silberturm zieht demnächst die ODDO BHF ein. Diese verlässt ja das Hochhaus an der Bockenheimer Landstraße (das dann saniert und neu aufgestellt wird). Interessant: das Gebäude ist ja baulich noch aus Zeiten der Dresdner Bank mit dem Silberturm verbunden. Auch bei Einzug der Bahn machte das noch Sinn, wurden beide Teile ja genutzt. Man darf also gespannt sein, ob die Verbindung jetzt einfach nur zu gemacht oder gar demontiert wird.


    Leider zieht man nicht in den daneben (und leer) stehenden Gallileo. Damit bleibt erstmal die Idee von Nr. 7 im Hochhausentwicklungsplan (Hochhausentwicklungsplan - Wünsche & allgemeine Diskussion #47) nur eine Idee.



    Dazu bereits #954.

    Das ist echt gut. Ich komme seit einiger Zeit immer wieder daran vorbei und hatte mir schon ausgemalt, was man daraus (oder stattdessen) machen könnte.


    Die Lage ist gut und mit dem (wenn auch geringen) Höhenunterschied zwischen Vorder- und Rückseite kann man sich sicher gut was einfallen lassen.

    Das wäre wirklich ein Gewinn. Alleine die Aufwertung der bisher leeren Dachflächen zu Dachgärten ist schon ein Highlight. Am Gebäude selbst scheint sich auf den ersten Blick optisch ja nicht so viel zu ändern (mal vom Eingang abgesehen).

    Vielleicht ist es dann ja ein Anstoß für eine Entwicklung weiterer Objekte. Es gibt ja mehr als genug leere und ungenutzte Dachflächen in der Stadt. (siehe auf dem Bild gleich nebenan)

    Ich nehme mal an, damit ist "nur" die Nordseite gemeint. Die Südseite wurde ja schon früher mal gemacht. Ok, das ist auch schon wieder 20 Jahre her, aber macht auf mich nicht direkt den Eindruck, dass es da schon wieder ein Sanierung bräuchte. So ganz schlau wird man dazu aus den Unterlagen der Ausschreibung nicht.


    Würde auch passen, denn sonst würde es mit der Neugestaltung der B-Ebene kollidieren, die ja aus der Eingangshalle neue Auf- und Abgänge zum Querbahnsteig hin bekommen soll.

    So sehe ich das auch. Und wenn man tatsächlich auf die Idee kommen sollte, den Fernsehturm wieder öffentlich zugänglich zu machen, hätte man dafür ein gutes Argument mehr.


    Camus Westend UND Bundesbank ist das einzig Logische. Die Bundesbank stellt ja ihren Campus neu auf und bringt künftig bis zu 5.000 MA dort unter. (Im Idealfall wäre die U-Bahn vorher oder zeitgleich fertig). Bei gleichzeitig begrenzten Parkplätzen wäre ein solch unmittelbarer Anschluss an die U-Bahn ein riesiger Fortschritt zur bisherigen Situation (U-Bahn am Dornbusch oder Markuskrankenhaus mit der Tram auf der anderen Seite).


    Mich würde mal interessieren, inwieweit man bei den Planungen dann auch die Überlegungen für die Ring-Straßenbahn berücksichtigt. Diese soll ja unter anderem auch eine Haltstelle "Bundesbank" bekommen.

    Das dürfte der Ausrichtung des Gebäudes geschuldet sein. Die Straßenseite ist die Südseite und da will man wohl so viel Tageslicht wie möglich reinholen.

    Und das ist schon schwierig genug, denn auf der anderen Straßenseite stehen die Häuser auch bis an den Gehweg - allzu viel direkte Sonneneinstrahlung dürfte durch den Einfallswinkel im EG somit nicht möglich sein (höchtsens im Sommer).

    Zumal die Wohnungen dort dann auch keine Fenster zur Seite haben. Ist ja bis auf die Grundstücksgrenze und ohnehin könnte man da nur die Mauer vom Nachbarhaus sehen.

    Neubauprojekt Goldsteinstraße 18


    In der Goldsteinstraße (Ecke Kniebisstraße) in Niederrad hat ein Altbau Platz gemacht. Das Grundstück war nur teilweise bebaut. Hier entsteht jetzt ein Neubau mit 11 (wie immer hochwertigen) Eigentumswohnungen (2-3 Zimmer). Die Fläche wird dabei bis an die Gehwege maximal erschlossen.

    Ich bin ganz bei Dir Adama. Es wird immer mehr Fläche versiegelt und dann hat man nicht den Mut, noch 2 oder 3 Etagen mehr drauf zu packen Oder man erhöht wenigstens die angedeuteten Türmchen noch etwas. Und da drumherum keine bestehende Wohnbebauung ist, die man damit großartig einschränken würde, wäre es nicht mal ein großes Problem.

    Immerhin kam keiner auf die Idee Doppel- und Reihenhäuser zu bauen.

    Ich hatte mich im Zusammenhang mit einer ähnlichen Schotterwüste bei der Stadt gemeldet. Man verbietet Privatleuten Schottergärten und geht dann mit schlechtem Beispiel voran... so war mein Standpunkt. Aber man hat geantwortet und mich belehrt: der Schotter sei mit den verbotenen Gärten nicht zu vergleichen. Es handele sich nur um eine dünne Deckschicht, die Unkraut am Wachstum hemmen soll. Ich bin sehr gespannt, denn ich habe schon einige solcher Anlagen gesehen, wo das definitiv nicht funktioniert. Hoffen wir einfach mal, dass die neuen Pflanzen so groß und kräftig werden, dass man den Schotter nachher gar nicht mehr wahrnimmt. Gewässert wird ja im Augenblick ausreichend von oben ;-).

    Heute morgen war die Unterführung wieder auf (und ich konnte meinen gewohnten Weg gehen).


    Wie vermutet tauscht man die Brückenteile Stück für Stück aus. Jetzt war der mittlere Teil an der Reihe. Die neuen Brückenteile sind länger als zuvor und liegen auf den letztes Wochenende eingebrachten Spundwänden auf. Offensichtlich reicht alleine deren Tragkraft dafür schon aus. Das ausgebaute Brückenteil lag auf dem Bahndamm.

    Aus der S-Bahn konnte man es dann im Vorbeifahren sehen: das gesamte Gleisbett wurde auf diesem Abschnitt herausgebaggert. Im Augenblick steht für den gesamten Bahnverkehr somit mindestens ein Gleis weniger zur Verfügung. Das erklärt (zum Teil) auch die massiven Einschränkungen auf der Strecke (Ausfälle, Verspätungen).


    Da es bei dieser Brücke drei Bauteile sind, werden dann wohl noch zwei weitere Austausch-Aktionen dieser Art folgen. Dann kann die alte Mauerkonstruktion in der Goldsteinstraße mit dem alten Lager abgetragen werden.

    Am vergangenen Wochenende wurden große Spundwände in den Bahndamm getrieben. (Das sind die Bilder mit den großen Kränen.) Es hatte für mich den Anschein, dass man da auf der südlichen Seite das neue Brückenlager für die eine bestehende Brücke (die östliche) vorbereitet hat. Diese wird ja ausgetauscht, damit die darunter verlaufende Straße verbreitert werden kann. Danach kann dann die neue Bahnbrücke für die zusätzlichen Gleise erstellt werden.


    Aktuell ist die ganze Unterführung seit gestern gesperrt (bis Freitag). Auch Fußgänger kommen nicht durch - ein riesiger Umweg für viele. Wird sicher nicht die letzte Sperrung gewesen sein.

    Wenn man sich das Luftbild ansieht, wundert man sich tatsächlich nur noch. Diese Kreuzung möchte man dann eigentlich nur noch umgehen.


    Aber die Brücke wird nicht nur abgerissen, weil sie marode ist, sondern auch im Zuge der Baumaßnahmen für die kommende Regionaltangente West (siehe auch hier Regionaltangente West (Bauphase) #43). Eigentlich war der Abriss sogar schon für Ende Juli geplant.