Beiträge von ChriSto

    :/ Ich musste mich bei dem Plan erstmal orientieren. Der erste Gedanke war dann: coole Idee. Aber wenn man näher darüber nachdenkt, fallen mir doch einige Nachteile ein. Die Haltestellen der Straßenbahn wären ein ganzes Stück weit von den Abgängen zur U-Bahn entfernt. Insbesondere der Bahnsteig in Richtung Otto-Hahn-Platz wäre für die vielen Fahrgäste die am Schweizer Platz von der U-Bahn in der Straßenbahn wechseln. Und auch in die andere Richtung wäre das Umsteigen nachteilig beeinflusst, da man zum Abgang erst die Gartenstraße queren müsste.


    Einziger Vorteil: die Haltestellen Schweizer/Gartenstraße und Schwanthaler Straße wären weiter auseinander und die Schweizer Straße wäre somit weiträumiger abgedeckt. Nicht leicht abzuwägen, wenn die Alternative die neue Haltstelle mitten auf dem Schweizer Platz ist.

    Ich denke, die Straßenbahn müsste dafür sicher noch angepasst werden. Aber grundsätzlich ist das wohl kein Problem. In Stuttgart haben einige Straßenbahn-Linien auch große Steigungen zu überwinden.


    Das mit PR wäre wünschenswert, aber bleibt wohl eher ein Wunsch. Wenn Bad Vilbel diesbezüglich genauso engstirnig ist wie Eschborn hinsichtlich einer ähnlichen Idee an der Raststätte Taunusblick (mit passender Verlängerung der U 6 bis an die A5)...

    Das würde wohl nur funktionieren, wenn es gerade noch auf Frankfurter Stadtgebiet wäre.

    Die Fassade ist für mich weniger das Problem. Ich finde es links und recht zu wuchtig zu den angrenzenden Bauten. Würde man das Dach an den Kanten noch eine Etage weiter runterziehen, würde es nicht mehr ganz so massiv wirken. So wirkt es zu sehr wie ein massiver Klotz, der sich zwischen die Altbauten gezwängt hat - und diese dabei leider völlig in den Hintergrund drängt.

    Ich glaube, bei den Bezugnahmen zur TG ist was durcheinander geraten. Das Zitat von Xalinai in #1476 bezog sich auf den Neubau in der Biebergasse (nicht die Sanierung in der Bleidenstraße!).


    Bei der Biebergasse habe ich mich auch gefragt, wo es in die TG gehen soll - sind doch auf beiden Seiten des Grunds keine wirklichen Straßen mehr (Rückseite Börsenplatz, Front die beruhigte Biebergasse). Anlieferung für die Geschäfte ist ja nochmal was anderes.

    Ich habe nicht gesagt, dass es optimal ist, wie es derzeit ist! Und die Verlängerung des Tunnels wäre auch in meinen Augen die beste Lösung!


    Stadtplaner der 60er: Mag sein, dass es vielleich so daherkommt. Aber man muss auch mal realistisch sein. Eine Verlängerung des Tunnels wäre finanziell kaum zu stemmen und angesichts der Tatsache, dass dieser unter dem Bestand gebaut werden müsste auch technisch eine riesige Herausforderung. Der Ablauf auf der aktuellen Strecke wäre auf Jahre hinaus stark eingeschränkt (was auf einer der Hauptstrecken echt probematisch wäre!) Wie lange so etwas selbst ohne Bestand darüber dauret sehen wir an der Verlängerung der U5 ins Europaviertel.

    So gesehen war eine Hochbahn einfach nur eine Idee!

    Und ja: es könnte mehr Übergänge geben! Absolut richtig. Und auch deutlich besser beschiIdert! Auch richtig. Insbedondere im Hinblick auf die Barrierefreiheit. Aber wenn wir von 150 Metern sprechen ist es schon grenzwertig. Ja, mich nervt es auch, dass man zum Beispiel am Dornbusch erst runter muss und dann wieder rauf usw. Aber ich habe es schon live erlebt, dass eine Jugendliche meinte die Gleise queren zu müssen und ist dann zwischen Bahnsteig und Bahn geendet - glücklicherweise ohne schwere Folgen. Und da waren die bereits von mir zitierten Stöpsel im Ohr! Oder man springt einfach gedankenlos über das Geländer am der Haltestelle Dornbusch und dann ohne zu schauen über die Straße. In der Erwaertung, dass die Autos dann schon bremsen. Bequemlichkeit ist das eine, aber Dummheit das andere! Ich denke, da sollten 150 Meter erträglich sein - statt ggf. in der Kiste zu enden (ja, da bin ich jetzt mal drastisch!)

    Ob das der große Wurf sein wird, sei mal dahingestellt. Es würde manchmal ja auch schon helfen, die bestehenden Übergänge zu nutzen (statt irgendwo rüberzuturnen) und ggf. die Stöpsel aus den Ohren zu nehmen, damit man die Bahnen auch hört.


    Ein Freund hat mich aber kürzlich auf eine Idee gebracht: man könnte es auch als Hochbahn bauen. Erst dachte ich: doof! Aber gibt es in vielen Städten (In Hamburg heißt sie sogar Hochbahn). Es wäre wohl deutlich günstiger als ein Tunnel, man könnte einen Teil vielleicht sogar erst über dem Bestand bauen und dann "nur" noch die Rampen anschließen - also auch zeitlich kürzer als die unterirdische Lösung. Und damit könnte man auch die Probleme lösen. Keine Kreuzung von Gleis und Straße mehr, die Fußgänger könnten wieder an mehr Stellen die Eschersheimer Landstraße queren und unter der Bahn könnte man die gewonnene Fläche auch noch für öffentliche Bereiche nutzen (überdachte Spielplätze, Sportbereiche usw.) So werden die Flächen in vielen Städten genutzt.

    Mag zwar sein, dass das Museum damit ein Ausweichquartier gefunden hat, aber viel schlimmer konnte es nicht kommen. Es liegt damit dann, sagen wir mal, ein wenig ungünstig. Es werden nur noch Besucher*innen kommen, die wirklich gezielt dorthin wollen. Ein spontanes: "Oh, ein Architekturmuseum! Lass uns reingehen!", wie es am Museumsufer bisher durchaus vorkam, dürfte nicht sehr wahrscheinlich sein, was die Zahlen in den Keller schicken dürfte. Zumal es ja "nur" eine Sanierung ist. Das Museum wird nach Rückkehr nicht mit einer spektakulären Erweiterung oder ähnlichem aufwarten, was das mit neuer Attraktivität wettmachen könnte. Sehr schade!


    Dann hoffen wir mal, dass es auch wirklich mit der Sanierung "nur" 2 Jahre dauert. Sonst verschiebt das am Ende auch noch die Neugestaltung am Danziger Platz. Wobei das nach all den Jahren wohl auch nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt.

    Man hätte unter Berücksichtigung des Tunnelverlaufs ja auch einen höheren Gebäudeteil auf die Ecke Niddastraße/Weserstraße setzen können (also südlich des Tunnels).


    In jedem Fall ist es besser als das Fiasko, dass einen jetzt seit Jahren dort begrüßt. Was mich bei dem Entwurf stört: das EG geht völlig unter. Ja, die MainzerLandstraße ist keine Flaniermeile, aber so gedrungen sieht es nicht gut aus. Auf mich wirkt das immer, als würde die Etage unter der Last darüber in die Knie gehen. Entweder mit den nächsten Etagen zusammenfassen und nur mit einer Linie optisch absetzen oder dem Ganzen eine Etage mehr gönnen und auch mit 2 Etagen anfangen. Innen kann es je schon ab dem 1. OG mit der Büronutzung losgehen.


    Wenn man die Deutsche Bank nebenan betrachtet ist es dann wieder schlüssig. Auch da ist das EG so geduckt (und auch da gefällt es mir nicht).

    Nachdem der Vorlauf recht lang war, kommt das Ganze jetzt doch gut in Schwung. Finde es immer lustig, dass zu diesem Zeitpunkt schon ein Verkaufscontainer aufgebaut wird. Finde, da braucht es immer ein ganz schönes Vorstellungsvermögen bei den Kund*innen. Die Fotos, Videos und Renderings sind ja zumeist ziemlich aufgehübscht - inbesondere was das ganze drumherum angeht.


    Auf Bild 1 auf den gegenüberliegenden Seite jedoch sehr schön zu sehen, was man mit optischen Tricks erreichen kann. Die Fassade ist eigentlich völlig langweilig. Die farbliche Gestaltung gibt Tiefe und lässt die Fassade ganz anders erscheinen.

    Zusätzlicher Wochnraum ok... aber so? Wenn die Aufbauten wenigstens halbwegs zu dem darunter passen würden. Es passt im Grund gar nix. Die Fenster sind anders angeordnet, die Balkone weichen ab, nicht mal farblich Bezug genommen.


    Für mich sieht das aus, als hätte man einfach ein par Module übrig gehabt und die oben drauf gestellt. Dass das nicht so ist, ist mir schon klar. Aber ein wenig mehr Gefühl für den Bestand, der da ergänzt wird, hätte ich den Architekten schon zugetraut.

    So sieht man auf Lebenszeit der Aktion, dass man die Gebäude aufgestockt hat und hat dies auch noch optisch besonders betont.


    Es gibt ja durchaus Bauten, wo man das besonders hervorheben wollte - wie z.B. bei Bunken oder so. Aber so erinnert es mich schon an das grausige Schwesternwohnheim vom Heilig Geist, dass seit Ewigkeiten aussieht, als wäre es nicht fertig geworden.


    Bin auf das Ergebnis von Vonivia gespannt. Am Ende haben wir (vorerst) drei solche Projekte in Frankfurt von drei verschiedenen Wohnungseigentümern. Vergleiche sind also durchaus möglich.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich das hält. Auch wenn die Pflanzenauswahl den Pflegeaufwand in engen Grenzen hält, frage ich mich, wie Gärtner ggf. nachpflgen können. Das geht dann ja nur über die Wohnungen. Das ist bei Bosco Verticale zwar auch so, aber durch die - wie epizentrum zuvor angemerkt hat - andere Pflanzweise in Kübel/Kästen, deutlich einfacher.


    Aber ein Anfang ist gemacht. Hoffentlich wird es ein Erfolg, dass es Schule macht und weitere Gebäude folgen. Sei es Neubau oder Sanierung. Potenzial gibt es sicher genug.

    Alternativ gibt es ja noch die Möglichkeit, Wandflächen zu begrünen. Das kam hier beim EDEN nicht in Frage, aber die Technik ist letztlich die Gleiche.

    Fand ich jetzt gar nicht nötig und ich hätte es sehr schade gefunden. Denke, wenn das optisch gut in Schuss gebracht ist, sieht das wieder gut aus.


    Aber in der Tat ist es bemerkenswert, wie sich nicht nur die Seite mit den großen Neubauten ändert, sondern auch das Umfeld sich verändert. Mona Lisa, die Baulücke nebendran, jetzt die Ecke. Dann kommt noch Icoon. Bin sehr gespannt, ob auch die östliche Seite des Güterplatzes erfasst wird. Mich irritiert immer diese eine Lücke, wo die Häuserzeile auf halber Höhe unterbrochen ist. Wenn die geschlossen wäre, würde es ganz anders aussehen (besser).

    Ich finde die geplante Lösung sehr ansprechend. Die Verkehrssituation ist im Augenblick absolut unübersichtlich. Wenn man z.B. mit dem Fahrrad von der Hedderichstraße in die Burnitzstraße will, weiß man überhaupt nicht, wie das gehen soll.


    Wenn man die Skizze genauer betrachtet, sieht man, dass die großen Bäume erhalten bleiben (was ich SEHR begrüße!!!). Die beiden Bäume sind immerhin von 1953 bzw. 1959 und da wäre es schade, die zu opfern. Und auch sonst erscheint mit der Zugewinn an Grün bzw. Nicht-Straßenfläche doch erheblich.

    Das Projekt Livinit in der Lyoner Straße scheint jetzt tatsächlich mal an Tempo zuzunehmen. Die Fortschritte sind zwar noch nicht so extrem sichtbar, aber immerhin wurde am südlichen Ende des Baus ein Gerüst gestellt. Hier wurden Fenster entfernt und (auf dem Bild leider nicht sichtbar durch den Winkel) wird auch auf dem Dach eifrig gearbeitet. Dort wurde ein temporäreres Geländer errichtet.


    Bild von ChriSto©

    Gegenüber der VDMA entsteht der neue DEKA-Palast. Anders kann ich angesichts der Dimension und Gestaltung irgendwie nicht bezeichnen...


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    Alle Bilder von ChriSto©


    Hier ist der Bau auch weit voran gekommen. Die hellen Fassadenelemente sind in weiten Bereich montiert, die riesigen Fenster ebenso. Teilweise wurden schon die Gerüste abgebaut; ein Riegel auf der Rückseite ist somit quasi schon in Endfassung sichtbar.

    Die Dimension des Baus ist ein wenig erschlagend. Ich bin gespannt, ob der Durchgang zur Rhônestraße nach Abschluss direkt wieder möglich sein wird, oder dies erst nach Bau des Neubaus hinter dem LiVinit-Projekt erfolgt.

    VDMA Erweiterung

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    Bilder alle von ChriSto©


    Der Bau ist weitgehend abgeschlossen. An der hinteren Ecke (auf den Bildern nicht zu sehen) steht noch ein Gerüst. Davon abgesehen beginnt man jetzt auch schon an den Außenanlagen (als erstes der Eingangsbereich).

    Auf der Fläche nach Osten entsteht noch ein Parkdeck (2 Ebenen). Mit dem bereits bestehenden Parkdeck im Nodteil des Areals verfügt die VDMA dann über eine beträchtliche Kapazität. Ob die komplett selbst genutzt wird oder ggf. auch durch umliegende Anlieger genutzt werden kann, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Heute mal ein aktueller Stand zu vier Projekten


    Mainwald

    Hier sind die Gerüste an der Lyoner Straße weiter abgebaut worden und die Sockel sind durchgehend verklinkert.


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    Ein Stück weiter steht jetzt ein Kran am Crowne Plaza Hotel. Ob es sich um größere Baumaßnahmen handelt lässt sich schwer einschätzen. Im Winkel am Treppenhaus wurde ein Gerüst gestellt.


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    Am Projekt Lyoner Straße 38/38a der GWH geht es zügig voran. Das Gebäude wird wohl nicht mehr höher, die Verklinkerung der Fassade hat schon den Abschluss des großen "Eingangstores" erreicht.


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    Die Renovierung beim ADAC in der Lyoner Straße schreitet nach langer Zeit wohl dem Ende entgegen. Der Innenraum sieht - soweit sich das von außen beurteilen lässt - weit fortgeschritten aus. Im Außenbereich wurde eine neue Außentreppe zum Eingang angelegt.


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    Alle Bilder von ChriSto©

    Und 17,2 Mio Euro.... ein Schnäppchen. Also jedenfalls nach der Planung. Ich tippe auf 28 Mio am Ende ;-)


    Davon abgesehen erscheint mir die Baumaßnahme aber mehr als sinnvoll. Insbesondere hinsichtlich der Attraktivität fürs Fahrrad. Die Frankenallee ist da dann doch eine deutlich angenehmere Alternative als die Mainzer Landstraße.