Beiträge von ChriSto

    Ich finde es mehr als erstaunlich: man möchte einen Platz neu gestalten, um weniger versiegelte Fläche zu erreichen und die Aufenthaltsqualität zu steigern - und dann ist die erste Maßnahme das Fällen der Bäume? Ich finde in der heutigen Zeit sollte man bei jeder so gelagerten Aktion schauen, ob es wirklich nötig ist, bestehenden Baumbestand so einfach umzuhauen. Wenn die Bäume krank sind kann ich es sicher nachvollziehen. Aber sonst? Sollte eine Neugestaltung eher zusehen, bestehende Bäume einzubinden und zu erhalten. Man sieht es ja immer wieder, wie schwer es ist, neu gepflanzte Bäume in den ersten Jahren so durch die heißen Sommer zu bekommen, dass sie auch längerfristig überleben und wachsen können. Also macht es nur wenig Sinn, Bäume umzulegen, die schon einige Jahre dort stehen (und Fuß gefasst haben), nur um dann am Ende wieder neue zu setzen, die dann wieder krampfhaft aufgepäppelt werden müssen. Zum einen kostet es mehrfach Geld (umhauen, neu kaufen, aufpäppeln) und ist ökologisch völliger Schwachsinn und widerspricht somit jedem grünen Anstrich, den sich die Entscheidenden dort geben wollen.


    Wahrscheinlich passiert das Gleiche dann auch noch auf dem Goetheplatz. Wundert würde es mich nicht mehr.

    Mich würde mal interessieren, was aus dem jetzt ehemaligen Sitzt des DFB an der Otto-Fleck-Schneise wird. Ist ja nicht so, dass es sich dabei um einen Altbau handelt würde, der zeitnah abzureißen wäre. Die Lage würde natürlich dazu einladen, den Komplex dem DOSB zuzuschlagen, der ja gleich nebenan ist. Aber dazu hatte ich noch nix gelesen.


    Im aktuellen Artikel der Hessenschau wird ausgeführt, dass die Unterbringungsmöglichkeiten auf dem neuen Areal zu klein dimensioniert (33 Zimmer !) sind (man wollte das Budget nicht überschreiten). Was ein Witz: da baut man für zig Millionen so ein Ding da hin und dann reicht es nicht mal, die Mannschaften dort unterzubringen. Die Spielerinnen und Spieler werden weiter in Hotels untergebracht. Für die ist das natürlich prima. Aber mal ehrlich: das ist schon echt schräg.

    Es bleibt wie es ist. Jede Kommune wurschtelt für sich selbst und übergreifenden Projekte im ÖPNV kommen wenn überhaupt nur sehr langsam und mit jahrelanger Verzögerung zustande (siehe RTW). Mal als Region zu agieren, den Ballungsraum als solchen zusehen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Es bleibt wohl ein Wunsch. Dabei profitieren die Kommunen, sie sich querstellen, am Ende doch auch von einer besseren Vernetzung.

    Defintiv zu viel versiegelte Fläche. Aber die lässt sich eben vergleichsweise leichter pflegen.


    Beim Parkhaus hätte es eventuell auch geholfen, die Fassade (wenigstens teilweise) zu begrünen. So im Zuge eines "neuen" Quartiers. Mit dem begrünten Eden als Anfang hätte man den Faden schön aufnehmen können. Aber da passt dann jetzt doch die eher karge Bepflanzung zu leider üblichen Gestaltungskonzepten. Ausnahmen sind selten.

    Ende März hatte ich (#501) noch gerätselt, wie es mit der B-Ebene weitergeht. Jetzt ist es klar.


    Der Abgang zu Kaiserstraße ist jetzt auch zu:

    20220503_1403384qjuj.jpg

    ©ChriSto


    Der Treppenauf-/abgang am Bahnhofsvorplatz ist auch zu - der wird ja auch komplett zurückgebaut.


    Nächste Umbauphase in der B-Ebene beginnt

    27.04.2022 15:50

    Ab 2. Mai 2022 beginnt eine weitere Umbauphase in der B-Ebene. Die Arbeiten umfassen die Sanierung des südlichen Teils der B-Ebene sowie Bereiche in den unteren Bahnhofsebenen, wie beispielsweise technische Anlagen.

    Dafür werden ab diesem Zeitpunkt innerhalb von einigen Tagen sukzessive die Treppenabgänge Kaiserstraße, Münchner Straße und Mannheimer Straße gesperrt. Aus der Stadt kommend wird es keinen direkten Zugang mehr zu U- und S-Bahnen geben.

    Die Anbindung erfolgt dann über den Treppenabgang in der Schalterhalle und den Abgang des ehemaligen Nachtausgangs im nördlichen Teil des Gebäudes. Die Zugänge zu U- und S-Bahn von der B-Ebene bleiben weiterhin geöffnet.

    Der Zugang vom Vorplatz zur B-Ebene wurde bereits geschlossen. Eine geänderte Wegeleitung mit Schildern und Bodenmarkierungen ist vorgesehen.

    Als einziges Geschäft während des Umbaus bleibt die Apotheke im nördlichen Teil der B-Ebene weiter geöffnet.


    https://www.mein-hbf-ffm.de/fi…nge_Hbf_Frankfurt_Mai.PNG

    Zugänge ab Ende 2023 teilweise wieder geöffnet

    Nach jetzigem Planungsstand öffnet die Bahn die Zugänge Taunusstraße, Karlstraße und Kaiserstraße ab Ende 2023. Mit weiterem Fortschreiten der Neugestaltung der B-Ebene werden sukzessiv zum Ende des Jahres 2024 die Zugänge über die Münchner Straße neu gestaltet und wieder geöffnet.


    Quelle: Quelle: www.mein-hbf-ffm.de



    Mod: Einbindung der Grafik in Link geändert. Bitte nicht direkt von Quell-Servern einbinden ("Hotlinking").

    Das Detail muss man in Frankfurt mittlerweile schon fast hervorheben: das Rechenzentrum wird ABGERISSEN ;-)

    Ja, ist ja ein altes und es macht Platz für was neues (und schönes). Es ist erfreulich, dass das Projekt jetzt so zügig voranschreitet.

    Bodenbelag Goetheplatz


    Ich greife nach einiger Zeit nochmal das Thema Boden am Goetheplatz auf. Als ich kürzlich nach stärkerem Regen dort entlang kam fiel mir auf, dass der Platz einer riesigen Pfützenlandschaft glich. Dazu sind die Wurzelbereiche einiger Bäume mittlerweile schon aus der Oberflächer hervorgehoben. Auf Dauer sind das dann Stolperfallen (Bitte nicht gleich die Bäume deswegen umhauen!!!).


    Ich musste hier im Thread bis April 2019 zurückgehen (#599 f.), um zu finden, wann die tollen "Test-Flächen" für alternative Oberflächen installiert wurden. Mir stellt sich die Frage, zu welchen Ergebnissen man jetzt - nach 3 Jahren - gekommen ist. Ich sehe keinen Unterschied mehr zwischen den drei unterschiedlichen Kiessorten. Sieht alles gleich matschig/staubig (je nach Wetter) aus und einen großen Unterschied zum Rest des Platzes macht es auch nicht.

    Aber was macht man (die Stadt) jetzt draus? Ich nehme an: nix. Unnötig Geld ausgegeben für: nix. Oder wartet man nochmal 3 Jahre, um dann immer noch zum gleichen Ergebnis zu kommen? Im Beitrag #599 wurde eine Pressemitteilung der Stadt zitiert: "voraussichtlich ein Jahr lang...".


    Vielleicht wartet man noch bis 2024. Dann kann man zum 20jährigen Provisoriums-Jubiläum was aufhübschen ;-)

    An Primark hatte ich auch gedacht. Die hatte ich zunächst gedanklich in die Sport-Arena gepackt, aber der "Esprit-Bau" könnte für die passen. Ich denke, sogar besser, als die jetzige Location. Davon abgesehen würde mir aktuell auch kein großer Mieter einfallen, der das im ganzen bespielen kann. Versuche, neue Ketten zu etablieren sind ja mehrfach gescheitert. Und dazu kommt jetzt noch, dass sich vieles auf den Online-Handel verlagert hat. Da wird es zunehmend auch mit kleinteiligeren Flächen schwierig, die zu vermarkten. Sieht man ja in Richtung Konstablerwache, wo auf der Zeil-Nordseite gleich eine ganze Ladenfront leer steht.

    Nachdem das Ende am Terminal 3 im Fokus stand (Danke tunnelklick), habe ich mich gestern mal Terminal 2 und der Verbindung zum Terminal 1 gewidmet. Netterweise fährt die Skyline wieder und so kann man doch einiges sehen.


    Die Stelzen für den Verlauf sind offensichtlich alle fertig und warten auf die Montage der Schienenträger. Besonders beeindruckt hat mich die Lösung am Postzentrum. Ich habe die Stelzen erst gar nicht gesehen - die Bahn wird künftig direkt an der Fassade entlang fahren.




    An den Ausfahrten aus Terminal 2 sind die Fahrschienen schon angeschlossen.



    Ich hatte mich gefragt, wie die Baumaßnahmen IM Bahnhof des Terminal 2 aussehen. Auch da habe ich jetzt einen Eindruck gewonnen und mich bestätigt gesehen. Die Zugänge nach oben in Richtung Terminal 1 mussten zunächst neu geordnet werden, denn der vorher riesig breite "Bahhnsteig" macht ja Platz für die neuen Gleisstränge. Der Zugang zu Skyline ist aktuell dementsprechend schmal. Man erkennt die Dimensionen, wenn man die Abstände zu den Glaswänden der künftigen Linie zum Terminal 3 sieht.



    Der Zugang aus Terminal 2 zur Skyline ist aktuell der Baustelle entsprechend sehr reduziert. Der Bereich der Geschäfte ist hier komplett geschlossen (die Apotheke rechts soll wohl demnächst wieder öffnen)


    alle Bilder ©ChriSto

    Ja, die Zeil ist das Rückgrat des Shoppings und somit naturgemäß im Fokus.


    Die Sportarena am Rande der Zeil weicht ja einem - wie ich finde - sehr kreativen und mutigen Entwurf. Für den leer stehenden Esprit-Würfel (das Depot auch raus ist habe ich erst nach Deinem Eintrag ( Golden Age) wahrgenommen) fände ich einen Abriss aber zu viel des Guten. Ich denke, im Zusammenspiel mit dem Neubau auf dem ehemaligen Hako-Haus ist das Duo eigentlich kein schlechter Eingang für die Neue Kräme. Die Gestaltung durch Esprit hat das Gebäude mit dieser unsäglichen Punkte-Licht-Konstruktion allerdings absolut abweisend gemacht - eine Tatsache, die sich meines Erachtens aber ohne allzu großen Aufwand beheben lässt. Von oben gesehen sieht man, dass der Bau gar nicht so dunkelgrau ist, wie er wahrgenommen wird und ich denke, darauf ließe sich aufbauen. Wenn man die Fläche von Depot dazu nimmt, könnte man im Gegenzug die Arkade zur Zeil durchgängig auf die zweite Etage heben und schon wirkt es leichter. Das eigentliche Problem dürfte sein, einen Mieter für die ganze Fläche zu finden.




    Ein Stück weiter die Neue Kräme rein passiert auch einiges. Burger King ist auch zu. Ob Renovierung oder dauerhaft war nicht zu erkennen, aber da der Schriftzug noch nicht entfernt wurde, dürfte es eine Renovierung sein. Dafür wird Lebkuchen Schmidt an seinem neuen Standort (Ecke Neue Kräme/Holzgraben; früher Kamps Bäckerei) nochmal neu öffnen. Nachdem es zunächst nur eine Interimslösung zu sein schien, bleibt man wohl dauerhaft an diesem Platz und rüstet entsprechend auf.



    alle Bilder ©ChriSto

    Da bin ich ja echt froh, denn es hatten sich hartnäckig Gerüchte gehalten, das Gebäude würde abgerissen (was ich so gar nicht verstanden hätte).

    Eine Öffnung für die Öffentlichkeit ist sehr zu begrüßen - die "Willkommens"-Lage nah an der S-Bahnstation lädt ja auch dazu ein und wird sicher dazu beitragen, das Quartier noch attraktiver zu machen.

    Strahmann Baguetterie (bisher in der Bethmannstraße, neben WMF) macht eine Filiale auf der Fressgass auf. Auf der Webseite des Shops sucht man nach Personal. Demzufolge dürfte es eine zusätzliche Filiale sein (sonst könnte man ja einfach mit dem bestehenden Personal umziehen).


    Der Goertz-Shop am Roßmarkt (Room by Goertz) schließt wohl. Groß plakatierter Räumungsverkauf.


    Ein Stück entfernt hat Koffer Klein seinen einen Laden offensichtlich aufgegeben. Es gibt ja noch einen zweiten Laden auf der anderen Straßenseite weiter in Richtung Hauptwache. Es wird wohl umgebaut, aber ich konnte leider weder ein Bauschild finden, noch einen Hinweis darauf, was eventuell nachrücken wird.

    Bilder ©ChriSto

    Nachdem man in der Eingangshalle das Gerüst wieder abgebaut hat, gehen die Arbeiten in der B-Ebene voran. Der Bereich in Richtung Düsseldorfer Straße ist weiterhin verschlossen. Aber die nächsten Geschäfte in Richtung Süden sind jetzt raus (Zeitungsladen, Backshop, Brezelpavillon, Schlüsseldienst, Fotoladen). Der zentrale Bereich der B-Ebene ist also ein weiten Teilen bereit für den Umbau.

    Es bleibt abzuwarten, wie hier die Wegeführung gelöst wird während der Baumaßnahmen. Es sind ja die Zugänge zu den U-Bahnen (der hintere Zugang ist derzeit schon nicht nutzbar) und zu den Straßenbahnen zu berücksichtigen; dazu noch der Abgang aus der Bahnhofshalle und der Ausgang zur Kaiserstraße

    Nach Jahren des Leerstands tut sich was in der Taunusstraße. Nachdem im Skyper-Carree das ehemalige Restaurant "Traiteur" schon lange Geschichte ist, kommt wieder Leben in die Bude. Ich hatte kürzlich schon eine ganze Gruppe Leute gesehen, die sich davor berieten. Auf meine Nachfrage, ob wieder was rein kommt, wurde mit einem lächelnden Nicken geantwortet.


    Jetzt kann ich auch Fakten liefern und das Ganze noch bebildern. Es wird ein asiatisches Restaurant, den Namen auf dem Bauschild nach dürfte es vietnamesisch sein.



    Ob sich in dem Ladenlokal an der Ecke zur Weserstraße auch was ändert, ist nicht ersichtlich. Das zwischenzeitlich dort eingezogene Immobilienbüro ist raus und die Fläche steht leer.

    alle Bilder ©ChriSto

    Das Projekt "Kanso" schreitet voran. Das Gebäude ist jetzt zumindest teilweise entrüstet. Die Auskragungen und die zweifarbige Verklinkerung verleihen dem eigentlich recht simpel gestrickten Gebäudequader eine interessante Fassade. Die Kopfseite zur Hahnstraße ist noch nicht ganz so weit - da reiche ich zu gegebener Zeit ein Bild nach.





    Nebenan geht die größere Baustelle "StadtwaldBlick" ebenfalls seiner Vollendung entgegen. Die Sockel zum Kanso hin wurden bereits rot verklinkert. Der Rest ist verputzt und wird weiß gestrichen - dadurch geht es schneller als beim Kanso, wo ja alles vollverklinkert wurde.



    alle Bilder ©ChriSto

    Adama: viel höher geht an der Mainzer wohl kaum auf dem Grundstück, da dort der S-Bahn-Tunnel verläuft. Wenn, dann höchstens auf der südlichen Ecke zur Niddastraße (wäre dann halt nicht die Wirkung wie gewünscht).


    So lange wie das Gebäude jetzt schon leer steht und vor sich hin verfällt, stellt sich die Frage, ob man das am Ende wirklich noch als Rohbau nutzen kann oder nicht die Statik so schwer Schaden genommen hat, dass nur noch abreißen geht. Natürlich wäre eine weitere Nutzung nachhaltiger, aber unter diesem Gesichtspunkt hätte das Ganze schon längst wieder genutzt werden müssen statt in dieser Lage so lange leerzustehen.

    Zeitgemäße (und nicht überraschende) optische Anspruchslosigkeit. Man könnte höchstens behaupten, im Sinne des kulinarischen Mieters auf ein reduziertes Design gesetzt zu haben. Aber mal ehrlich: es gab irgendwann mal Pläne, diesen Abschnitt AUFzuwerten. Da müsste man jetzt an der Straße schon einiges machen, um DAS noch auszugleichen.

    Warum nicht einfach wieder ein paar Bäume als Nachfolger für die Platanen? Für die verbleibenden 300.000 EUR gäbe es sicher auch eine gute Verwendung. Und einen Zeitplan braucht es dann auch nicht. Die Bäume sind in den 20 Jahren bis zur Umsetzung dann auch schon schön groß geworden.

    Danke Adama. Ich hatte mich mit einem zynischen Kommentar zurückgehalten ;-) Aber so sehe ich das leider auch - frühestens.


    Dachte, die seien da schon etwas weiter. Immerhin wurde im Juni 2021 berichtet, dass das diese Firma mit dem Gutachten beauftragt wurde. Selbst wenn die zügig fertig sein sollten, dauert es danach wieder ewig, bis man daraus Entscheidungen trifft und es mal voran geht.


    Es passt halt leider nicht zusammen. Auf höchster Ebene wird von Verkehrswende und Förderung vom ÖPNV gepredigt. Aber auch regionaler bzw. kommunaler Ebene kommt das leider nur auf der verbalen Ebene an. Ja, es braucht Zeit und Geld. Aber ich denke, das Geld wäre mittlerweile (wenn man es denn auch auf hoher Ebene nicht nur bei Lippenbekenntnissen belassen will) durchaus machbar. Und die Zeit könnte man in einem überschaubaren Rahmen halten - wenn man denn nur wollte und ALLE Beteililigten ein echtes Interesse daran hätten.


    Wurde eigentlich schon eine endgültige Entscheidung über den Verlauf getroffen? Kann sein, dass ich das im Laufe der Jahre übersehen habe. Vielleicht wird es fertig, bis die Bundesbank ihren "neuen" Campus bezieht.