Beiträge von ChriSto

    Ja, ich habe mich auch schon gefragt, warum man die anderen Streckenabschnitte nicht zeitgleich in Angriff nimmt. Ich habe den Eindruck man wartet, bis der Tunnel fertig ist und fängt dann erst an, weiter zu bauen. Dabei könnte man ja von Westen her auch schon soweit alles vorbereiten und somit den Ablauf (nach meiner Meinung) ein ganzes Stück verkürzen. Selbt wenn der Teil nicht sofort genutzt werden kann, weil der Anschluss noch fehlt, wäre die Baustelle dann schon fertig.

    LYONER 13

    Beim Neubau der DEKA-Bank (zuletzt #343) sind zwischenzeitlich die Kräne abgebaut worden. Auf der Rücksete zum Herriot-Komplex sind schon weite Teile der Glasfassade montiert. Wenn man bedenkt, das im letzten September noch die Ersatzfiliale von Lidl dort stand ist der Fortschritt mehr als erstaunlich. Im Beitrag #306 vom 18.9.2019 gab es nur die Entwurfsszkizze.

    Wenn man im Detail hinsieht, wird aber auch klar: keine großen optischen Spielereien, alles standardisiert - das geht heutzzutage dann schon sehr schnell


    HAHNSTRASSE 30-32

    Das im Beitrag #292 vom 10.5.2019 zuletzt erwähnte Anter Caree kommt offensichtlich langsam in die Gänge. Die Bäume wurden (wie leider immer bei jeder solchen Aktion) erstmal alle abgeholzt und man ist dabei von den Dachflächen die bisherige Bedeckung (Kies?) zu entfernen.

    Es sind im Grunde nur wenige Fehler, die gemacht wurden - die aber dafür mit umso größerer Tragweite:


    1. Die Infrastruktur - sprich die Erschließung mit dem ÖPNV - kommt erst jetzt, quasi ganz am Ende. Leider ein in Frankfurt nicht ganz unbekanntes Problem. Man erinnere sich an den Riedberg. Der kam auch erst so richtig in Schwung, als die U-Bahn endlich fuhr. Ich denke, das ganze Projekt Europaviertel hätte sich besser entwickeln können - auch mit einem besseren Image.


    2. Die weitgehend unattraktive Bebauung ist das Ergebnis von Rendite-Orientierung. Möglichst flächeneffizient, materialsparend und mit größtmöglichem Ertrag. Da bleiben alle optischen Spielereien oder Großzügigkeiten auf der Strecke. Da die Nachfrage groß ist, verkaufen bzw. vermieten die Investoren eben auch solche Schuhkartons zu teils horrenden Preisen.


    3. Es wurde viel zu viel hin- und hergebastelt. Wie oft wurde die Europa-Allee von links nach rechts gelegt, Bäume hin und wieder weg, Fußwege schön gepflastert und wieder weg...? Das Restaurant am Tel-Aviv-Platz wurde zur KiTa, die anfangs durchgehend unterirdisch geplante Bahn wird teilweise zur Straßenbahn,... . Das ist dann am Ende klar ein Fehler in der Statdplanung oder vielleicht eher in der konkreten Umsetzung der gemachten (Stadt-)Planung. Wie so oft, sehen die Bilder und Grafiken toll aus, wie es am Ende aussehen soll. Aber um dahin zu kommen, braucht es Konzept und Zeitplan und spätestens da hätte man vielleicht eine andere Reihenfolge der Entwicklung ansetzen sollen.


    4. Das Skyline-Plaza ist an sich sehr gelungen: hell, großzügig. Ja, es gibt auch Schwachstellen, die man definitiv hätte besser machen können.

    Aber erstens fehlt es auch hierfür an dem besseren ÖPNV-Anschluss (ich hoffe, das der Laden nach Vollendung doch nochmal richtig in die Gänge kommt). Die Wohngebäude drumherum reichen dazu noch nicht aus; so gesehen ist es schon ein Fehler in der Stadtplanung. Und zweitens ist es tatsächlich "nur" ein Shopping-Center. Das Fitness-Studio mit Wellnessbereich sehe ich jetzt als nette Ergänzung, aber ist kein wirklicher Magnet. Wenn man die anfänglichen Planungen des UEC nochmal aufruft, sieht man, wie das anfangs gedacht war: mit Musical-Theater, integriertem Luxus-Hotel und großem Auftritt. Schon der Touch des Internationalen. OK, wurde es nicht. So ist es eben "nur" eine Shopping-Mall. Und für einen oder mehrere attraktive und exklusive Ankermieter bei den Geschäften war das Halt nicht attraktiv. Die waren da schon im MyZeil untergekommen. Und heute kämpft man eben den Kampf des Auswechselbaren - im Grunde sehen die Malls alle mehr oder weniger gleich aus.



    P.S. Die letzten 3 Beiträge kam, bevor ich fertig wurde und hochladen konnte. Hätte sonst mehr Bezug genommen.

    Ich finde den Entwurf überraschend, aber echt gut. Gerade die vergleichsweise kleinteilige Aufteilung der Baukörper macht das Ganze spannend. Dass es kein Zeltdach hat finde ich überhaupt nicht schlimm - musste ja nicht zwingend eine 2.0-Ausführung des Aktuellen werden. Ich finde die Gestaltung mit den begrünten Dächern und den Glaselementen sogar zeitgemäßer. Und es ist eine Herausforderung für die Planer alle potenziellen Nutzungsmöglichkeiten unter einen Hut zu bringen (und dabei allem im räumlichen und finanziellen Rahmen zu halten). Da sind sie sogar soweit gegangen, die Bäderverwaltung auch noch unterzubringen.


    Wie Golden Age frage ich mich bei der Kleinteiligkeit allerdings auch, wo und wenn (hoffentlich!!!) ja, ein 50-Meter-Becken versteckt wird. Das braucht es für eine Stadt wie Frankfurt wirklich langsam mal. Für die Möglichkeit von Wettkämpfen auf der Langbahn dürfte das Bad dann aber auch in Zukunft nicht nutzbar sein, da wohl kein Platz für Tribünen. War ja bisher auch nur theoretisch, auch wenn das Rebstockbad einst mal als potenzielles Olympiabad konzipiert war)


    Was die Wasserflächen angeht, müsste man erstmal detailliertere Planungen abwarten. Auf den ersten Blick erscheint es im Außenbereich wirklich etwas klein. Die Zahlen bestätigen das ja bis zu einem gewissen Grad auch (1/3 weniger). Im Ergebnis wäre es, bei gleicher Besucherzahl wie jetzt, voller in den Becken. Der Saunabereich scheint der Skizze nach auf der nordwestlichen Ecke (inklusive Außenbecken) zu liegen. Und da sieht man auch, dass es ein Entwurf ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Außenbereich der Sauna tatsächlich einen Steg auf den Rebstockweiher bekommen würde.


    Die großen Fragen am Ende bleiben - wie bei so vielen anderen öffentlichen Projekten in Frankfurt - stehen.

    - Ist der Zeitplan wirklich realistisch? Am Neubau des Panoramabads ist bisher nix passiert.

    - Die finanzielle Planung würde ich wie immer bezweifeln - auch im Zusammenspiel mit der zeitlichen Planung. Am Ende dauert es (mindestens) 10 Jahre länger und kostet das dreifache.

    - Was bleibt am Ende wirklich vom Siegerentwurf übrig. Man weiß ja aus Erfahrung, dass die meisten Entwürfe nochmal überarbeiten werden. Da hierbei die Änderungen meist mit dem Rostift eingezeichnet werden, wäre ich also sehr vorsichtig. Das Panoramabad bekommt ja mittlerweile auch nicht mehr das anfangs mit großem Tamtam präsentierte Cabrio-Dach.


    Bei allen drei Fragen lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

    Mmmmh... was soll man da noch sagen?

    - Die Zeitrahmen sind unfassbar lang. Wenn man bedenkt, wie lange schon über die Sanierungen gesprochen wird. Nur zu Erinnerung: das Dach der Haupthalle wurde mit viel Tamtam in 2006 !!! zur Fußball-WM vollendet. Wann der Südteil der Haupthalle von den unsäglichen Pavillonvorbauten befreit wurde, kann ich schon gar nicht mehr sagen.

    - kein Fahrradgarage! Was für ein Zeichen! Da wird propagiert, die Stadt müsse mehr für Fahrräder machen und dann das! Auch hier eine Gedächtnisstütze: das Fahrradparkhaus auf der Südseite befindet sich in einem Auto-Parkhaus, das per Definition als temporärer Bau geplant wurde und mit der immer noch möglichen Bebauung des Areals mit einem Hochhaus, dürfte es wohl an dieser Stelle wegfallen. Unlogisch ist die Entscheidung auch, wenn gleichzeitig über einen zusätzliche Querung des Gleisfelds für Fußgänger und Radfahrer spekuliert wird, um die Verkehrsströme

    - die neue Lage des Logistikzentrums ist noch offen? Wie lange plant man jetzt schon?


    Ich falle jetzt mal ein böses Urteil: Der Frankfurter Hauptbahnhof wird ein BER 2.0. Mit dem Unterschied, das der Betrieb dabei irgendwie weiterläuft.

    Wenn man 14 Jahre nach dem ersten großen Wurf mit der Dachsanierung und der sich daran anschließenden Planung für die weitere Sanierung nur zu einem solchen Zeitplan kommt.... grausig


    Ach, ja... da gab es ja mal die Idee, Gleis 1 und 1a für den ICE nach London umzubauen. Gut, das hat sich jetzt durch den Brexit ja wohl endgültig überholt. Ich frage mich, auf was man diesmal wartet...

    Vielen Dank für die Bilder. Der sichtbare Fortschritt ist schon beeindruckend.


    Ich bin sehr gespannt, wie künftig der PTS-Bahnhof im Termin 2 ausshen wird mit den neuen Bahnsteigen. Damit muss ja auch die Zuführung von der Eben darunter neu gestaltet bzw. erweitert werden. Das wird dann auch nochmal Auswirkungen auf die darunter liegenden Geschäfte haben. Aktuell befindet sich ja die Rolltreppe nach oben unmittelbar an der nördlichen Fensterfront.

    Wow, da komme ich mal en paar Tage nicht durch die B-Ebene und schon muss ich nächstes Mal aufpassen, dass ich rausfinde ;-)


    Erstaunlich, welches Tempo jetzt vorgelegt wird. Auch in Hinsicht darauf, dass ja offiziell erst am 12. Oktober angefangen wird. Die sehr großflächigen Absperrungen und damit Bauabschnitte stimmen mich optimistisch. Keine Klein-klein-Baustelle, wo hier und da angefangen wird und man nicht zum Ende kommt.

    Hochwertige Materialien wären in der Tat wünschenswert. An den Bahnsteigen zeigt sich das, was lexibexi gerade beschrieben hat. Die Fußböden, die bei den letzten Sperrungen verlegt wurden, haben mittlerweile unglaublich viele Löcher, die dann wieder "geflickt" werden.


    Aber Getränke, Spucke, Kaugummi ist ja nicht unbedingt ein Problem des Fußbodens an sich. Das ist eher ein Problem, dass es dorthin kommt und da sind wir bei den Nutzerinnen und Nutzern des Bahnhofs. Wenn alles schick ist, ist es nur eine Frage der (kurzen) Zeit, bis wieder alles schlimm aussieht. Variante 1: man putzt ständig wie am Flughafen, Variante 2: man bittet die "Sünder" um einen Beitrag zur Reinigung - oder anders gesagt: ver Dreck macht wird bestraft. Leider scheint es heute ja nur noch über diese Schiene zu funktionieren. Dabei ist es doch eigentlich gar nicht so schwer, nicht auf den Boden zu spucken oder den Kaugummi eben in den Mülleimer zu entsorgen (sollte man jedenfalls meinen).

    In #327 und 328 wurde eine Baustelle in der Hahnstraße angeführt. Man bemerke: das war im März! Die fahrbahn sollte erneuert werden und im Zuge dessen wurden auch einige Leitungen ausgetauscht.

    Seit Ende Juli hat sich dann nix mehr getan. Der Bus 84 (erst im letzten Herbst eingerichtet) fährt seit Beginn der Maßnahme nicht auf der geplanten Route, ortsfremde Autofahrer kurven mehr oder weniger ziellos durchs Quartier. Und die Anwohner des neu errichteten Piano Courts können seit Monaten nicht gescheit an Ihre Eingänge.
    Zwischenzeitlich steht das Unkraut meterhoch und es scheint keinen zu interessieren. Meine Nachfrage bei der Stadt brachte natürlich auch nix.


    Von der seinerzeit (per Schild) angekündigten Frist bis Ende Juni 2020 kann natürlich keine Rede mehr sein. Aber anstatt die Gut-Wetter-Pahse zu nutzen, das zu Ende zu bringen wartet man bis es wieder schlechter wird. Auf der Website der Stadt Frankfurt habe ich einen Hinweis gefunden, dass jetzt vom Jahresende 2020 auszugehen ist. Man darf gespannt sein, ob das ein weiteres Mal angepasst wird. Auf Juni 2021 vielleicht...

    Also im Grund genommen die gleiche Technik, wie sie schon in der Platensiedlung umgesetzt wurde. Das wird dann wohl nicht das letzte Projekt sein, dass so umgesetzt wird. Ich selbst wohne auch in einer Anlage, in der eine solche Aufstockung in Planung ist.

    Den Beginn der Maßnahmen in der B-Ebene kann ich (ja endlich!!!) bestätigen. Im Bereich der großen Apotheke zum Ausgang Taunusstraße werden Leichtbauwände eingezogen. Ich nehme an, um dahinter dann die eigentlichen Bautätigkeiten durchzuführen, dabei aber die allgemeine Nutzung zu schonen. Denke nicht, das dauerhaft größere Bereiche der B-Ebene längerfristig geschlossen werden. Das istd ann auch die große Herausforderung an den Umbau.


    Interessant ist: alleine diese Leichtbauwand verändert schon das Raumgefühl, wenn man in diesem Bereich entlanggeht und man bekommt einen gaaanz leisen Eindruck, wie der gradlinige Zuschnitt künftig wirken wird.

    Beim nordwestlichen Mainufer könnte tatsächlich der Bereich zwischen UnionInvest und Westhafen gemeint sein. Viele in Frage kommende Grundstücke direkt am Ufer fallen mir nicht ein; eher in der zweiten Reihe im Bereich der Wilhelm-Leuschner-Straße (z.B. das angekündigte, aber nie gebaute Toyoko Inn). Dazu könnte ich mir noch das eine oder andere Grundstück vorstellen, wo die aktuelle Bebauung sicher einer neuen, höheren Bebauung weichen könnte.


    Oder man greift den Diskussionen weit voraus und meint damit schon die immer wieder mal ins Gespräch gebrachte (Wohn-) Bebauung weiter westlich im Bereich - ich sage mal grob - zwischen Sommerhoff-Park und Alte Niederräder Brücke (S-Bahn).

    Bin gerade etwas hin-und hergerissen. Einerseits ein echt mutiger Entwurf, der an dieser Ecke einen klaren Akzent setzen würde. Inbesondere auch, wenn man sich die aktuelle Situation ins Gedächtnis ruft.


    Architektonisch nimmt es in der Form das Oval auf und spielt ein wenig damit. Unterm Strich ist mir das Ganze mit der Stufung nach Norden zu massiv. Der Übergang zur alten Hotelbebauung (Basler Straße) sieht sehr abgehackt aus. Das geht schöner. Auf der anderen Seite (Gutleutstraße) ist es besser gelöst. Der sich anschließende Bürobau hat beim Absatz in etwa die gleiche Höhe.


    Dann lieber den Teil in der Basler Straße etwas flacher auslaufen lassen und dafür den Teil auf der Ecke zum Oval hin etwas höher, mehr als Turm. Vielleicht sogar so konzipiert, dass man es ggf. als zwei einzelne Gebäudeteile vermarkten könnte.

    Da handelt es sich aber nicht um EDEN, sondern Solid.


    Das sind Loggien? Ist ja gruselig. Wer möchte denn da sitzen? Und dazu diese verunglückten Wasserspeier. Einmal mehr werden Ästhetik und praktische Nutzbarkeit dem Rotstift des Investors untergeordnet. Sehr schade.

    Wenn Schmittchen nicht erwähnt hätte, dass es sich um ein Wohnhaus handelt... ich hätte es nicht vermutet.


    (Wenn ich den Beitrag als "gefällt" gekennzeichnet habe, ist das eher eine Wertschätzung für den Beitrag und die Bilder - nicht unbedingt für das was da zu sehen ist).

    Abriss Karstadt verschoben...


    Zuletzt war der Karstadt Zeil in #915 Thema. Nachdem jetzt die Schließung ja auch 2025 verschoben wurde (Ja, es ist nur ein Verschieben !), ist ja auch der Abriss erstmal kein Thema mehr.
    In dem Artikel der Rundschau dazu vom 11.9.2020 wird gut ausgeführt, was das für diese Liegenschaft bedeutet, aber auch was an weiteren Maßnahmen ansteht, die sich aus der Lage von Karstadt Kaufhof ergeben.


    Kurz zusammengefasst:

    -Karstadt Zeil bleibt bis Ende Januar 2025 offen. (Bleibt zu hoffen, dass man -also Eigentümer UND Stadt - sich bis dahin tatsächlich ein Konzept für die Neu-Entwicklung für die Zeit danach einfallen lassen)

    - Karstadt Sport an der Hauptwache wird abgerissen und durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus ersetzt.

    - Kaufhof an der Hauptwache wird wie geplant - und dazu gab es hier ja auch schon Bilder- um die Flächen im Upper Zeil erweitert

    Grundsätzlich ist es sehr erfreulich, dass jetzt überhaupt mal Bewegung in das Areal kommt. Der aktuelle Zustand ist ja wirklich erschreckend und ist auf längere Sicht nicht mehr tragbar.


    Was den siegreichen Entwurf angeht bin ich geteilter Meinung. Ja, der Dachabschluss ist etwas Neues und für Frankfurt ungewöhnlich. Die Tatsache, dass der Turm wohl nach oben zunächst breiter wird spricht mich dagegen überhaupt nicht an. Ohne diese Spielart wäre es sicher ansprechender.


    Hinsichtlich der Erschließung und Nutzung des Areals bin ich weitestgehend enttäuscht. Auch ich hätte einen kleinen zweiten Turm in der Lücke zur Matthäus-Kirche bevorzugt, aber ok. Stattdessen gibt es nicht mal eine Lücke zur geplanten Bebauung an dieser Stelle, sondern nur einen Durchgang, sodass das Hochhaus gefühlt noch mehr in einer Art Hinterhof steht. Dazukommt dann die – in meinen Augen - abzusehende Fehlbelegung der Flächen. Das alte Präsidium als Büro zu nutzen ist Verschwendung – hier wäre ein Hotel besser aufgehoben. Dieses stattdessen im unteren Bereich des Hochhauses unterzubringen macht keinen Sinn. Wenn es wenigstens weiter oben wäre, wo es für die Gäste auch was zu sehen gibt.


    Nachdem ich jetzt auch die platzierten Entwürfe gesehen habe, hätte ich Kleihues klar vorne gesehen. Dieser Entwurf wirkt in meinen Augen ansprechender. Die unterbrochene Fassade, die Gestaltung als quasi Doppelturm… es wirkt leichter als der Sieger. Und dazu finde ich auch – soweit man das nach den beiden Bildern hier beurteilen kann – die Gestaltung des restlichen Areals gelungener. Zwar fehlt mir auch der zweite Turm zur Friedrich-Ebert-Anlage, aber hier gibt es eine deutliche Lücke zwischen den Baukörpern, die den Turm als solche klar sichtbar werden lässt und nicht im Hinterhof einer Hofeinfahrt versteckt. Zur Nutzung lässt sich da natürlich nix sagen. Die Unterbrechung der Fassadengestaltung legt jedoch gewisse Vermutungen nahe.


    Schade, dass die Wettbewerbsergebnisse wieder mal nur im Stadtamt zu sehen sind…

    Eine schöne Ergänzung für das Grundstück. Und auch mit begrünten Dächern!


    Nachdem das Areal vor dem Herriott-Gebäude ja jetzt mit dem DEKA-Neubau zugestellt wird, wäre die Fläche vor dem Arabella-Center eine gute Chance eine Art Quartier-Platz zu schaffen. Gerade in diesem Bereich sind ja unheimliche viele Wohnungen entstanden und es folgen noch einige (z.b: das Siemens-Grundstück schräg gegenüber).

    Im Augenblick sieht der Platz etwas trostlos aus, aber den könnte man schön zurecht machen. Zumal die Ausgangssituation gar nicht so schlecht ist mit der kleinen Laden-/Restaurant-Passage zur Lyoner Straße hin.