Beiträge von Aixois

    ^Danke für die Bilder! Wirklich sehr gelungen, wie ich finde, vor allem die Kleinteiligkeit macht sich sehr positiv bemerkbar. Auch wenn viele Gebäude recht unspektakulär sind, wirkt es in der Abwechslung lebendig und auch sehr berlinerisch. Genau diese Art von Gestaltung und Bebauung würde ich mir auch für die südliche Alexandrinenstraße und auch die Schillingstraße wünschen (die ja in eher banaler Moderne geplant ist).

    Das Kopenhagener Büro Lundgaard & Tranberg hat den Wettbewerb für das neue Archäologische Landesmuseum gewonnen, das bis 2030 direkt an die Warnow-Promenade gebaut werden soll.


    Der Entwurf hat die Form einer Backstein-Stufenpyramide und gefällt mit sehr gut. Zusammen mit dem neuen Volkstheater (s. vorheriger Beitrag) nun das zweite große Kulturprojekt, das Brachflächen in der Innenstadt füllt. Freut mich sehr für die Stadt.


    Hier ein NDR-Bericht.

    Am zweiten und dritten Platz gefällt mir gut, dass sie den Garten auch zur Rückseite hin mehr mitdenken, wo sich ja in den nächsten Jahren durchaus noch mehr Bebauung ansiedeln kann und wird und somit auch von dem Garten profitieren würde. Fassadengestaltung finde ich bei Platz 1 nicht schlecht, könnte aber etwas mehr variiert werden. Da ist Platz drei abwechslungsreicher und großstädtischer. Der Pavillon gefällt mir gut.


    Bei Platz 1 finde ich zudem den (Nicht-)Übergang zur Villa nicht so gut. Da könnte man zumindest die Wand begrünen, oder hätte das rechte Haus ein wenig mehr vorgezogen und den Baumhain etwas verlagert. So sieht es für mich weiterhin nach Baulücke aus.

    Danke für den Bildfund! Hatte mich immer gewundert, warum es so wenig Bildmaterial zum Bau gab.


    Ich würde eigentlich es eher gegenteilig sehen. Ich bin froh, dass einerseits der zerfaserte Askanische Platz wieder mehr gefasst wird, zumal das Museum dann mit dem neuen Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung gegenüber eine spannende Doppelbeziehung eingeht.


    Andererseits störe ich mich schon immer an diesem Sportplatz, den ich an dieser Stelle deplatziert finde. Eine wirkliche klare Sichtachse zum Tempodrom war dies ja so auch nicht. Ich finde eher, dass zwischen Museum und Tempodrom dann eine weitere, besser und klar gefasste Fläche entsteht, die ich aber dann offener gestalten und bespielen würde, zB als Garten oder sonstige Grünanlage, oder für kulturelle Nutzungen unter freiem Himmel. So wird für mich eher ein Schuh draus.

    Ich würde mich ja eher für eine gut gemachte Begrünung und Berankung der Fassade aussprechen. Komplett überwuchtert wäre es ein Hingucker, müsste nur nachgerüstet, aber nicht abgerissen werden, und nachhaltig und ökologisch wäre es auch. Dann noch Balkons auf der Rückseite, und es wäre ein super Wohnhaus.

    Könnte mir aber vorstellen, dass sich das dann im Frühjahr ändert, sowohl durch Außengastronomie als auch sicher etwas mehr Bepflanzung. Über Nutzungsmöglichkeiten wurde offenbar noch nicht groß nachgedacht, aber immerhin bietet die Fläche viel Entwicklungspotential.

    Abgesehen davon, dass es mir im Hirn wehtut, dass keine(r) der Vortragenden die Breite Strasse zu deklinieren vermag, kann man generell mit allen dreien etwas anfangen.


    LH Architekten ueberzeugt mich dabei von der Aufteilung, Kleinteiligkeit und Einbeziehung der archaeologischen Teile am meisten, auch, weil es am klassischsten daherkommt, was ich an dieser Stelle der Innenstadt begruesse.


    ADEPT koennte gut sein, wenn sie die Gebaedehoehen noch variieren und das Staffelgeschoss etwas raffinierter ausbilden wuerden.

    Mit diesem beigen Stein kann ich mich nicht anfreunden. Eine kräftigere Farbe (oder sogar mehrere), vielleicht sogar glänzende Kacheln, das wäre ein Hingucker gewesen. Aber eine ganze Passage in beige... schade.

    Danke für's Teilen der Bilder. Ich denke, wir sind uns fast alle einig, dass diese Verschwenkung eine großartige Sache wird.


    Wenn ich hier aber sehe, wie es am Ende doch wieder hauptsächlich 'verwaltete Verkehrsfläche' ist und nirgendwo ein eigentlicher Stadtraum angedacht ist, finde ich das schon bedauerlich und wünschte mir, man hätte den Block vor dem Stadthaus doch als neuen Platz gedacht mit selbigem als Trumpf und Fassung geplant als jetzt diese halbe Durchgangspassage. Dann hätte man einen schönen neuen Stadtplatz, der für dieses neue Viertel auch ein Zentrum bilden könnte (ob nun historisch oder nicht), und dann würde auch die große Straße nicht weiter stören, weil daneben ein wirklicher öffentlicher Platz wäre.