Beiträge von Aixois

    Zu Backsteins Bildern: Die goldene Fassade auf der Nordseite ist eine Anspielung auf das alte FH-Gebäude, das für diese zwei Blocks weichen musste und teils eine solche Betonmusterfassade hatte. Da die Ebertstraße deutlich breiter ist als ihre historische Vorgängerin, sind beide Blocks gestaucht und haben kleine Flurgrundstücke, die nicht der historischen Aufteilung entsprechen und somit als moderne 'Fuge' neu interpretiert werden. In diesem Block in Anspielung an den Vorgängerbau, gegenüber im Folgeblock wird sich eine ähnliche moderne Fassade aus dem Neohistorismus abheben.


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    Immerhin wird ein ordentlicher Platz in Harmonie mit der Wagnertreppe geschaffen, das hatten viele Entwürfe ignoriert, weil der Riegel alles blockiert hat. So wird er eingebunden, bleibt partiell erhalten, aber es kann doch ein Stadtgefüge entstehen, dass ich mir in seiner Raumfolge aus Fußgängerperspektive ganz gut vorstellen kann. (Man darf nicht vergessen, dass wir für gewöhnlich nicht als Drohne über die Stadt fliegen, wie solche Modelle es oft ungünstig repräsentieren.)

    ^Witzig, wie da die Wahrnehmung auseinandergeht. Alte Pinakothek, neue Meisterhäuser, Neues Museum.. alles Beispiele, die ich für ausgesprochen gelungen und oft sogar besser als die Originale halte.


    Bei Schneider+Schumacher bin ich allerdings auch erst einmal verhalten.


    Bei der Bauakademie würde ich mir dennoch, da sie als solche ja einer der ersten 'modernen' Bauten Deutschlands ist, eine originale Fassadenkonstruktion und dann eine reduzierte, moderne und nachhaltig konzipiere Innengestaltung wünschen.

    Abgesehen davon, dass mir weiterhin die Klinkerfarbe nicht gefällt (bist du feige trägst du...), finde ich es nicht gut, dass an allen H&dM-Gebäuden er in Masse verwendet wurde. Es ist doch nicht zu viel verlangt, wenigstens einzelne Gebäude farblich abzusetzen (s. Oro und Nachbargebäude. Während die Passage zur Friedrichstraße hin mit etwas farblicher Variation (oder einem wärmeren und dunkleren Farbton) deutlich interessanter aussehen würde.


    Den Bildern nach zu urteilen, scheint die üppige Begrünung mit Hängepflanzen auch nicht ganz zu glücken, die der Passage noch ein wenig Reiz verliehen hätte.


    Bin gespannt, wie das fertige Produkt aussieht. Immerhin machen die vielen großen Bäume einen guten Eindruck, sodass der Bernsteinplatz durchaus reizvoll werden könnte.

    ^Tegel war damit vor allem ein Flughafen für Autofahrer! Mit dem ÖPNV dorthin zu kommen war immer der absolute Hass, vor allem mit Gepäck. Und als kleiner Flughafen war er sicher effizient. Aber mit den Massen der letzten Jahre war es einfach nur ein Graus. Ich vermisse beide nicht und habe mit dem BER bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

    Ich stimme zu, dass die Architektur in Frankfurt vielseitiger ist, aber als Viertel hat die Berliner Variante mMn mehr Reiz, weil in FFM es im Wesentlichen eine überdimensionierte Verkehrsschneise ohne Hinterland ist, während in Berlin die tieferen Seitenstraßen, begrünten Plätze und vor allem die Kanalpromenade sich alle sehr gut entwickeln und etwas hermachen werden, sobald das Viertel dann mal komplett gebaut und bezogen ist. Der sumpfige Europagarten in FFM mit den losen Villen ist mir persönlich zu vorstädtisch.


    Berlin hätte definitiv mehr Höhenstaffelungen und verschiedene Fassadenformen pro Block vorgeben müssen, dann wäre es direkt interessanter für's Auge.

    An sich ein Gebäude, das mehr Stärken als Schwächen hat und die Gegend definitiv bereichert und strukturiert. Die Pseudofassadentrennung an der Hertha-Lindner-Strasse, die nichts Halbes und nichts Ganzes ist, überzeugt mich nicht. Überall, wo Klinker ist, macht die Fassade einen deutlich wertigeren und gestalteten Eindruck.


    Aber oha, wer kam denn auf die Idee mit den grellen Arkadengewölben? Ich bin immer ein Freund von Farbtupfern und hätte mir einen wärmeren Ton hier durchaus vorstellen können, aber dieses Leuchtrot, das sich mit dem Klinker beißt? Oder ist das nur der Fotoeindruck?

    Dem stimmte ich zu. Aber in Zeiten der Renditeoptimierung kommt es halt durch künstliche Traufhöhen noch zusätzlich zu solchen Klötzen. Wobei ich die Seitenstraßen an sich alle sehr gelungen finde, und ein paar Türmchen gibt es ja. Aber ein paar mehr Eckbetonungen, Abstufungen, Staffelgeschosse etc würden auch große Fassaden deutlich verbessern.

    Ja, aber eine kleine Höhenstaffelung auf der linken Seite, wenn nur zwei Etagen mehr, würden das ganze sehr auflockern und interressanter machen. Die strenge Traufhöhe der Heidestraße ist eh mein Hauptproblem. Die großen Kisten würden deutlich besser wirken, wenn man unterschiedliche Höhen gefordert hätte.

    Danke für die Meldung. Hieße das, nach dem Modell zu Urteilen, nur das vordere, etwas detaillierte Gebäude entlang der OVG-Straße, oder der ganze Blockschluss?