Frag das Frankfurter Forum

  • Gut, ich war nicht präzise. Ich rede von Der Erasmus-Schule Frankfurt. Träger ist hier der ASB. Die Erasmus-Schule in Offenbach hat einen anderen Träger.


    Für Frankfurt habe ich gehört, dass ein Standort "im Westen Frankfurts" und ein Neubau "im Nord-Osten Frankfurts" in der engeren Auswahl stehen. Ich habe hierfür aber keine Quellen.

  • Wie auch immer - hier noch das versprochene Foto des ehemaligen Polizeipräsidiums Südosthessen und zukünftigen Standortes der (Offenbacher) Erasmusschule.


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  • Mod: Verschoben, Frage zur geplanten Umgestaltung der Hauptwache.




    Ein Highlight wäre natürlich, wenn das dortige (hoffentlich bald eröffnende) "Museum of Modern electronic Musik" MOMEM die Veranstaltungsfläche bespielen könnte.

    Wohn-Anwohner gibt es IMHO dort nicht so viele, oder?

  • Keller kosten Geld. Auf so einer Fläche mal locker 80.000 - 100.000 Euro extra. Wenn der Bauherr das nicht ausgeben möchte, dann kann man ihn schlecht dazu zwingen.

  • Ich bin nicht sicher, ob es keinen Keller gibt. Das sichtbare Planum liegt sicher 1,50 m unter GOK, zu niedrig, um darauf gleich das EG zu bauen. Denkbar ist ein Kellergeschoss, welches wie beim Nachbargebäude bis 1,40 m über GOK aufragt. Das hätte dann eine Raumhöhe von ca. 2,30 m +/-, genug für Heizung, Fahrräder und Abstellräume. Mal abwarten...

  • Wir hatten irgendwo mal den Spruch "Urbanes Leben beginnt 1,80m über dem Straßenniveau". Entsprechend ist ein Kellergeschoss, das nur zur Hälfte im Boden steckt eine gute Basis, ein Erdgeschoss zu bauen, bei dem man nicht im Vorbeigehen in alle Fenster schauen kann. Das Höherliegende Erdgeschoss ist außerdem eine Chance dass der Eingangsbereich nicht als geduckter Bunker ausgeführt wird. Barrierefreiheit kann dabei durch geeignete Aufzugskonstruktion ebenso herbeigeführ werden, wie in jeder anderen heutigen Bauausführung.

  • Mainzer Landstrasse 49


    Ist bekannt ob an der Mainzer Landstrasse 49 eine Neuentwicklung ansteht? Das Gebäude scheint komplett leer zu stehen. Die gelben Schilder am Eingang weisen darauf hin dass man die Baustelle nicht betreten solle ....


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    Bild von mir

  • Mir ist nur bekannt, dass Cells Property Investors aus München das Objekt Mainzer Landstraße 49, auch als Main Fourty Nine bekannt, im April 2018 erworben hat. Zumindestz wurde das zu diesem Zeitpunkt öffentlich gemacht. Zu dem Zeitpunkt war Regus, wie auf dem Foto am Scheibenaufkleber noch zu sehen, dort mit einem angeblich langfristigen Mietvertrag Komplettmieter.

  • Für mich deutet das zunächst mal nur auf eine vermutlich recht tiefe Baugrube hin, die Bewehrungskörbe werden in die entstehende Bohrpfahlwand eingehoben (die Drehbohrgeräte haben ja auch schon eine auffallende/entsprechende Höhe).

  • Mod: Verschoben, Frage zum Projekt "160 Park View".




    Ich bin da letztens Vorbeigefahren. Hat irgendwer aktuelle Bilder? Die Fassade sah für mich bei dem hohen Turm bereits sehr geschlossen aus.

  • Hier wird ja von einigen Forumsmitgliedern gelegentlich aufgeworfen wie gut sich ein schmales Wohnhochhaus am Güterplatz 4 bzw. 6 machen würde (sehe ich auch so). Unabhängig vom Hochhausrahmenplan würde mich interessieren ob das planungsrechtlich und technisch an der Stelle möglich wäre und was generell beachtet werden muss wenn man vorhat sozusagen "im geschlossenen Block" Wand an Wand zu Bestandsgebäuden ein Hochhaus zu errichten (entschuldigt mein fehlendes Wissen bezüglich der Fachterminologie).

  • Das Hauptproblem dabei sind baurechtlich die Abstandsflächen. Wand an Wand ohne Abstandsfläche kann gebaut werden, wenn es der B-Plan vorgibt oder eine Grenzbebauung gewachsener Bestand ist. Wenn ein Neubau im unbeplanten Innenbereich grenzständig errichtet wird, aber höher ist als das Nachbargebäude, muss für den höheren Teil die 0,4-H-Regel beachtet werden, d.h. der Baukörper weicht von der Grenze zurück. Da die Bauabstandsfläche vollständig auf dem Baugrundstück liegen muss, funktioniert das ab einer bestimmten Höhe praktisch nicht.


    Allerdings könnte ein B-Plan Bauabstände abweichend von der gesetzlichen Regel festsetzen (s. z.B. Neue Mainzer Straße und Umgebung). Der bestehende B-Plan müsste also geändert, mit allen Betroffenen abgestimmt, offen gelegt und beschlossen werden, dann ginge es. Faktisch bedeutet das, dass der nachbarliche Ausgleich im B-Plan-Verfahren statttzufinden hat, will man verhindern, dass ein Grundstückseigentümer den B-Plan anficht. Geld erleichtert insofern einiges, vor allem, wenn man die betroffenen Grundstücke zuvor aufkauft. Dass es im Prinzip funktionieren kann, zeigt der B-Plan "Bankenviertel", keines der dortigen Hochhäuser wahrt den gesetzlichen Abstand nach der 0,4-H-Regel, weil der B-Plan es so vorsieht.

  • Das Präsidium - Neuentwicklung mit 175-m-Hochhaus (geplant)

    Der Josef versucht das Projekt zu Kippen, er will da doch drei kleine Hochhäuser mit unterschiedlicher Nutzung?! War gerade im Präsidium auf einer Begehung und habe es dort erfahren (Quelle darf ich leider nicht nennen). Weiß jemand aus dem Foum mehr?

  • Wurde erklärt, warum er das will? Wenn es so wäre, würde mich das sehr verwundern (wobei man ja mit allem rechnen muss). Der Wettbewerb ist ja schon durch und Josef hatte den Siegerentwurf (natürlich) gelobt. Warum kommt er damit an, wenn die Entscheidung schon gefallen ist? Oder hakt es woanders?

  • ^^

    Genau wegen der ganzen Umstände hat es mich auch sehr erstaunt. Habe gehofft hier mehr zu erfahren, weil diese Person kein Schwätzer ist und ich habe auch nicht das Bedürfnis unnötige Dinge mtzuteilen.

  • Wundern würde es mich nicht, der Gewerkschaftssekretär hat doch nie einen Hehl draus gemacht dass er hier wie im Rest der Stadt lieber Sozialwohnungstristesse wünscht.

    Wobei auch mir nur ein Turm nach wie vor zu wenig ist. Zwei bis drei Türme, der niedrigste mindestens 80m, der höchste aber durchaus im Bereich 150m, fände ich für die Stadtsilhouette deutlich besser. Dem Josef dagegen dürfte wohl eher so ein Grauen wie in der Nordweststadt oder am Mainfeld vorschweben.