Beiträge von Ahligator

    .... wobei keiner auf die Idee käme, zu Hause seine Möbel zu bekritzeln oder Wände zu beschmieren. Aber Du hast Recht: Pflege ist die halbe Miete.


    (kann dann auch weg) ;)

    Ja, in der Nahaufnahme sieht man es. Danke!

    Ich reime mir das erstmal so zusammen, dass das Schneidrad so defekt ist, dass man für die Reparatur länger braucht um dann im Anschluss noch die restliche Südröhre aufzufahren und es für die Nordröhre sowieso nicht mehr hätte verwenden können. Wenn also ein neues gebraucht wird, verliert man weniger Zeit, wie tunnelklick bereits schrieb, da in der Zwischenzeit der Nachläufer für das Auffahren der Nordröhre verwendet werden kann. Interessant wird sein, da die Ursache angeblich noch nicht feststeht, ob „auf gut Glück“ ein baugleiches zweites Schneidrad angefertigt wurde (irgendwann ähnliche Probleme?), es modifiziert wurde oder die Ursache der Havarie vielleicht gar nicht am Schneidrad selbst zu suchen ist. Ich bin auf die Erklärung der SBEV gespannt. Irgendwann wird darüber zu lesen sein.

    Seit langem mal wieder Neuigkeiten zur U-Bahn-Verlängerung nach Bad Homburg (U2) in der heutigen FAZ-RMZ: Die Städte Frankfurt und Bad Homburg haben eine Grundsatzvereinbarung zu Bau und Betrieb geschlossen und nun vorgestellt: Bad Homburg baut den Lückenschluß und Frankfurt finanziert den Betrieb. Bei Kosten in Höhe von ca. 56 Mio Euro wird mit Zuschüssen von Land und Bund von bis zu 90% gerechnet.


    Einen neuen Zeitplan gibt es auch:

    Baurecht seit 2016

    Positiver Bürgerentscheid 2018

    Neue Kosten-Nutzen-Untersuchung bis Herbst 2020 (Anm.: schon wieder??)

    Förderantrag beim Land Hessen bis Mitte 2021

    Baubeginn 2023

    Geplante Inbetriebnahme 2028

    Der Pessimist in mir beäugt ruhende Baustellen während der Corona Krise mit Sorge und befürchtet das schlimmste. Aber langsam scheint es ja los zu gehen. Gut so!

    Bitumenbahnen auf der Sauberkeitsschicht sieht man auch nicht alle Tage (eigentlich hab' ich das noch nicht gesehen). Kann sich jemand einen Reim daraus machen?

    Dann kann sich Oesterling "dank" Corona noch einigermaßen gesichtswahrend aus der Affäre ziehen. Letztlich hat ja nur noch die SPD daran festgehalten ....


    Wie main1a schon schreibt, sollte man dann zeitnah an eine Umgestaltung denken: neuer Asphalt, Reduzierung auf zwei Fahrstreifen, Anlegen von Radstreifen, neue Gehwege, Tempo 30. Eben analog zur östlich gelegenen Schönen Aussicht. Wobei man das Wort "zeitnah" bei dieser Koalition wahrscheinlich nicht verwenden sollte. Bis zur Kommunalwahl passiert erstmal gar nichts mehr und danach wird das Thema neu aufgerollt. Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen ;)

    Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln! Mitten im verroppten Allerheiligenviertel soll Wohnraum entstehen. Für eine soziale Mischung in dieser garstigen Ecke wäre gerade frei finanzierter Wohnungsbau sinnvoll (so ähnlich formuliert es dann auch die FDP in ihrer Kritik). Und was passiert? Dem Investor werden Steine in den Weg gelegt. Was soll man denn zu dieser blinden ideologiegetriebenen Engstirnigkeit noch sagen? Man muss wohl kein Prophet sein um das Ende dieses Prozesses absehen zu können: es werden schlicht weniger Wohnugen gebaut. Und dann wundert man sich bei der SPD wohl noch darüber und fordert noch weitergehende Maßnahmen (die den Prozess dann weiter verstärken). Was mich aber am meisten ärgert: vom Koalitionspartner CDU hört man gar nichts (außer dass sie die Entscheidung in der Koalition mitgetragen haben). Sehr schwach!

    Neues von der Baustelle gibt es auf der website der SBEV, denn auch wenn EVA noch immer defekt und kein Vortrieb möglich ist, hat sich in den letzten Wochen einiges auf der Baustelle getan.


    Zuerst: die Arbeiten für den "gesicherten Raum", der für die Sanierung des Schneidrads notwendig ist, stehen kurz vor dem Abschluß. Nun hat die Beweissicherung und Schadensdokumentation begonnen um den Umfang der Sanierungsarbeiten bestimmen zu können. Dann folgt die eigentliche Sanierung. "Nach derzeitigem Kenntnisstand" geht man von einer Wiederaufnahme des Tunnelvortriebs "im Laufe des Sommers 2020" aus.


    Aber auch ohne Tunnelvortrieb geht es hier und da weiter:

    In der Startbaugrube wurde die Anfahrkonstruktion an der südlichen Tunnelröhre ab- und an der Portalwand für die nördliche Röhre wieder aufgebaut ("Anfahrtopf"). Ebenso wurden die "Blindringe" entfernt.

    Am Güterplatz werden die ersten 3 Meter für die Baugrube abgetragen, also vorbereitende Arbeiten geleistet (u.a. werden die stillgelegten Leitungen entfernt). Ebenso wurden die Leitwände zur Erstellung der Schlitzwände zurückgebaut und Trägerbohlen verbaut.

    Am Platz der Republik wird aktuell ein Abwasserkanal verlegt um den notwendigen Notausstieg erstellen zu können.


    Einge aktuelle Bilder gibt es auch zu sehen.

    Regionalbahnlinie RB12


    In der heutigen FAZ-RMZ ein Artikel zur RB12 aka K-Bahn aka Königsteiner Kleinbahn ("Zweites Gleis für Linie 12"): aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine eingleisige Strecke mit wenigen Ausweichstellen, aber all ihren Nachteilen handelt (verspätungsanfällig, nur 30-Minuten-Takt, überfüllte Wagen) gibt es ob der Überlastung beständig Kritik von Fahrgästen und Lokalpolitik im Vordertaunus, zuletzt bei einer Bürgerdiskussion im Februar. Nun hat sich der Geschäftsführer der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft Roland Schmidt für den Ausbau dieser Linie ausgesprochen, um einen 15-Minuten-Takt zumindest zwischen Kelkheim und Frankfurt zu ermöglichen. Voraussetzung dafür sei ein zweites Gleis zwischen Liederbach und Kelkheim. Derzeit wird über den regionalen Nahverkehrsplan des RMV bis 2030 beraten zu welchem Schmidt diese Forderung als Stellungnahme vorgebracht hat.

    Wie Adama schrieb: es wird darauf ankommen wie lange die Situation anhält und ob daraus eine massive (globale) Wirtschaftskrise und/oder neue Bankenkrise entsteht. Der Non-Food-Einzelhandel in Deutschland wird bei der Schließung der Geschäfte täglich über 1,1 Mrd Euro verlieren, der Chef des Handelsverbands rechnet mit einer ersten Pleitewelle nach 3-4 Wochen (FAZ-Interview), dazu kommt noch die ganze Gastronomie. Das kann natürlich eine Abwärtsspirale in Gang setzen.

    Rein subjektive Einschätzung zu den Großprojekten in Frankfurt: Risikos des Aufschubs von noch nicht begonnenen Projekten, z.B. (mal wieder) das "Präsidium", Messeeingang Süd; Hoffnung dass begonnene (z.B. Four) nicht ins Wanken geraten und alles was sich im Hochbau befindet in trockenen Tüchern ist. Hoffentlich kommen wir glimpflich aus der Sache raus, die nächsten Wochen werden es zeigen.

    Meine Theorie: man befreit das Baufeld von den noch zahlreich in der Erde liegenden Kanälen, Schächten und Leitungen, so dass man eines fernen Tages, wenn beide Röhren aufgefahren wurden, mit dem Aushub beginnen kann. Der im Hintergrund arbeitende grüne Bagger arbeitet sich jedoch an grauen, also aus tieferen Schichten herausgeförderten Erdreich, ab:


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    Bild von mir