Beiträge von Ahligator

    Bekanntlich werden die Sommerferien wieder genutzt um eine Armada von Männern mit roten Farbeimern loszuschicken. Den Kompromiss am nördlichen Mainufer eine Fahrspur wegzunehmen und Fahrradstreifen zu markieren fand ich als dieser (von der FDP?) vorgeschlagen wurde schon gut. Ein Fan der Sperrung und des Chaos in Sachsenhausen war ich jedenfalls nicht, aber mehr als jeweils eine Spur pro Richtung braucht es hier wirklich auch nicht. Hoffentlich bleibt das nun erstmal so und wird nicht wieder Gegenstand von irgendeinem Politgezanke:


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    Bäume und Grün allgemein kannst Du in dieser Ecke vergessen. Das geht wegen der menschlichen Hinterlassenschaften alles ein. Da wächst nichts mehr, siehe Karlsplatz an der Kreuzung Karl-, Nidda- und Moselstrasse gleich um die Ecke. Die letzten verbliebenen dahindarbenden Bäume wurden irgendwann gefällt. Das einzige was dort noch aufgeht sind Samen die Taubenfütterer hingeschmissen haben. Außerdem will man sicherlich keine neuen potentiellen Verstecke etablieren. Deswegen sieht es eben so aus wie auf dem Bild.

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    Für's Protokoll: für den Fußgängerüberweg kann Vollzug gemeldet werden. Errichtet wurde dieser aber gegenüber des T8:


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    Der Weg in die Taunusanlage ist recht breit angelegt, was die Situation einladend macht und Blicke in die Taunusanlage selbst ermöglicht. Gut gelöst:


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    Ein neues Kapitel zur "Gestaltung" des Strassenraums wurde in der Niddastrasse aufgeschlagen: die Parkplätze wurden entfernt und durch eine Allee rot-weißer Poller ersetzt (angeblich damit sich die Junkies nicht mehr zwischen den Autos aufhalten). Wie auch immer, attraktiver macht es diesen unwirtlichlichen Ort sicherlich nicht. Ich hoffe jedenfalls nicht, dass so die Zukunft der Frankfurter Strassenränder aussieht.


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    Im Vordergrund diskutiert man wohl nicht so sehr über Poller-Lovers Paradise, sondern eher was sich 50 Meter weiter hinten abspielt ....


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    Danke für das update.


    Wer hätte geglaubt das der Streckenausbau der S-Bahn zw. F-West und Bad Vilbel noch vorher in Betrieb geht. Mal schauen wieviel vom 2.BA Bad Vilbel - Friedberg umgesetzt ist bevor diese Verlängerung umgesetzt wird. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man eigentlich drüber lachen.


    Sehe ich genauso. Großen markigen Worten ("Verkehrswende") folgen dann selten konkrete Taten, bzw. dauert es oftmals quälend lange bis zur Umsetzung. Immerhin gibt es konkrete Pläne seit mindestens 2005. Ziemlich bemerkenswert, will doch so manche Kommune in den nächsten 10-15 Jahren am liebsten alles auf links drehen (Stichwort: "Klimaneutralität") und wenn man den Koalitionsvertrag liest will man in dieser Stadt auch ganz vorne mit dabei sein. Frankfurt benötigt dann aber selbst für ein Kleckerprojekt wie einer 1,7km langen Stadtbahnverlängerung mindestens 23 Jahre. Peinlich!

    Fällt diese Unstimmigkeit nur mir auf? Glaubwürdiger macht man sich damit jedenfalls sicherlich nicht.

    Die Brücke soll gesprengt werden und zwar beide Teile berichtet die FAZ unter Berufung auf einen Vertreter der Autobahnverwaltung in Wiesbaden. In zwei Monaten soll dazu ein Konzept stehen. Mir ist allerdings nicht ganz klar ob beide Teile gleichzeitig gesprengt werden oder die nördliche Brücke erst wenn die neue südliche steht.


    Edit: Auch Hessenschau meldet. Dort klingt es so als würden beide Brücken gleichzeitig gesprengt. Am Nordteil seien zwar keine offensichtlichen Schäden auszumachen, das Risiko für den Verkehr sei aber zu groß. Somit wird das Verkehrschaos mindestens weitere 14 (!) Monate andauern. Innerhalb dieser Zeit will man die Südbrücke fertigstellen, so dass diese dann erst einmal den gesamten Verkehr aufnehmen kann.

    Auch die Bahnstrecke bleibt mindestens bis zur Sprengung gesperrt.

    Deutschland Deine Infrastruktur! :thumbdown:

    Ein neues Kapitel dieser unendlichen Geschichte wurde heute aufgeschlagen: es gibt Hinweise dass die Salzbachtalbrücke abgesackt sein könnte. Deswegen wurde sie heute komplett gesperrt, d.h. die A66 zwischen Wiesbaden Biebrich und Mainzer Strasse ist dicht. Ebenso betroffen sind sie Mainzer Strasse selbst und auch der Bahnverkehr zum Wiesbadener Hauptbahnhof. Quelle.

    Hier sieht es glücklicherweise immer weniger nach Baustelle aus. Die Bretterzäune rund um den Turm wurden abgebaut und es laufen Pflasterarbeiten:


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    Das auskragende Foyer mit den beeindruckend großen Glasscheiben:


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    Mich würde es wundern wenn vor diese Loch-Steck-Fassade oder wie auch immer man das nennt (sieht aus wie diese Roste um Dreck von Schuhen zu bekommen) noch etwas in Stile der Hochhausfassade davorgehängt würde. Halterungen sind keine zu erkennen und das Gerüst ist teilweise abgebaut. Sieht furchtbar aus! Wie man es richtig macht, dafür hätte man einfach nur mal um die Ecke schauen müssen: zum Grand Tower. Immerhin hat Stefan Forster einen neuen Unort, den er auf seine Liste mit aufnehmen kann ....


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    Am Hochhaus werden weitere Kühlutensilien nach oben befördert:


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    Herausragender Beitrag von Herrn Forster: Stadtbild und -möbelierung ist ja genau mein Thema. Wie Micha81 schreibt tendiert man mittlerweile dazu all die Hässlichkeiten zu verdrängen. Forster aber legt den Finger in die Wunde. Was mir besonders gefällt ist, dass er nicht durchweg kritisiert, sondern Positivbeispiele aufzeigt wie es besser geht. Nur allein, mir fehlt die Hoffnung, dass sich in den kommenden Jahren Besserung einstellt. Ich fürchte die neue Koalition wird sich in ideologischem Klein-Klein verheddern und sich mit relativ nutzlosen Dingen wie den (ebenfalls von Forster erwähnten) rollbaren Pflanzwänden zufrieden geben. Oder vielleicht erleben sogar die "beliebten" Waschbetonkübel mit vertrocknetem Strassenbegleitgrün eine Renaissance?

    Wäre es statt begrünte Hochhausfassaden vorschreiben zu wollen (hohe Kosten, geringer Nutzen) nicht sinnvoller die stadteigenen Steinwüsten (die Beispiele ziehen sich wie ein roter Faden durch den Beitrag) attraktiver, grüner, klimafreundlicher zu gestalten? Aber das wird sicherlich an den ewig langen Diskussionen, Planungszeiten und letztendlich Kosten scheitern; dann lieber der Privatwirtschaft weitere Regeln aufbrummen.

    Ach ja, laut einem FAZ-Artikel der vergangenen Tage wird man auf einen Umbau der Anti-Terror-Poller noch weiter warten müssen: die Planungen ziehen sich und verfügbare Gelder wurden vom Verkehrsdezernat nicht abgerufen. Das ist dann die Realität!

    Die Reihen der Tübbinge haben sich gelichtet ohne dass bisher das Lager wieder aufgefüllt wurde. 7-8 Stapel liegen noch. Es geht also dem Ende zu was den Vortrieb angeht:


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    Noch wird aber Abraum nach oben befördert:


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    Um die Ecke am Güterplatz wurden ca. 7 Steifen der ersten Lage betoniert, weitere sind in Vorbereitung:


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    Es wird noch etwas dauern mit der Fertigstellung. Nach einem Artikel der FAZ von morgen, ist mit einer Fertigstellung im ersten Halbjahr 2023 zu rechnen. Die gute Nachricht: das Projekt soll fertig werden - "koste es was es wolle". Nicht vorhersehbare planerische und bauliche Herausforderungen sowie Kapazitätsengpässe auf dem Baumarkt seien die Hauptgründe.

    Den besten Blick (siehe Skyview) hat man ja derzeit von oben. Trotzdem habe ich mich heute Nachmittag mal auf Bodenniveau genähert. Viel sieht man nicht, aber allein die Geräuschkulisse lässt das DAF-Herz höher schlagen .... :)

    Es waren vier Betonpumpen im Einsatz - drei für die Bodenplatte des T1, eine am T4. Hier zwei Schnappschüsse von den Krakenarmen:


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