Mein Problem mit den Lichtgittern zeigt sich beispielsweise am Bahnhof Höchst, aber nicht nur da: alle Türen sind zu, außer genau eine. Und der nicht versiegende Storm an Leuten, die wie eine Ameisenstraße die Treppen hoch gelaufen kommen, machen es unmöglich diese Tür zu schließen. Und so bleibt der Zug minutenlang stehen und baut Verspätung auf. Bei den alten S-Bahnen, gab es ein "zurückbleiben" gefolgt von einem Rumms und die Türen waren zu. Von mitgeschleiften Fahrgästen war damals nichts zu hören.
Beiträge von Ahligator
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Für alle die heute nicht die Chance hatten, das Bauwerk persönlich in Augenschein zu nehmen: die VGF hat auf Youtube einen relativ neuen Clip zum Stationsbau der Haltestelle Güterplatz online gestellt. Das Video wurde vor ein paar Wochen gedreht, wohl kurz bevor der letzte große Deckenabschnitt betoniert wurde. Man bekommt einen ganz guten Eindruck von den Dimensionen der Station.
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Danke für den Draufblick. Interessante Bauweise der Licht-/Luft-Dome: es scheint eine innere, vom Bahnsteig zu sehende sich nach oben verjüngende Wand zu geben und eine äußere mit senkrechten Wänden die auf der Bahnsteighallen-Decke aufsitzt. Dazwischen ein Zwischenraum. Gut zu sehen auf dem mittleren der fünf Dome, auf dem Bild der linke vollständig zu sehende Schacht.
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Für's Protokoll: die Kosten steigen wie Hessenschau online berichtet weiter. Dieses mal +72 Mio Euro auf nun 587 Mio. Ob wir beim nächsten mal die 600 Mio knacken? Gründe sind die gleichen wie beiden letzten Steigerungen.
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Die Verbindung von der A66 aus Wiesbaden in Richtung A5 nach Kassel sieht ja wirklich interessant aus. Das Relation ist seit Jahren ja eine Katastrophe und es wird immer schlimmer, davon abgesehen dass es dort regelmäßig auf der Abbiegespur oder schon vorher knallt. Aber ja, auch wenn ich hoffe noch ein paar Jährchen vor mir zu haben, denke ich nicht, dass ich den Umbau noch erleben werden. Aktuell wird die Brücke über die A5 ja saniert. Das fasst man wahrscheinlich erst wieder an kurz bevor sie vorm zusammenfallen steht.
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Was mich wundert ist, dass wieder der Kampfmittelräumdienst anrücken muss. Wurde das Gelände nicht bereits im Zuge des Baus der Europa-Allee abgesucht?
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Mir geht es so wie meinen Vorrednern: auch nach über 30 Jahren wirkt das Gebäude nicht aus der Zeit gefallen. Aussagekräftig, aber nicht aufdringlich, mit gegliederter Fassade, den vertikalen Streben und horizontalen Gittern, die sich farblich von den Nachbarn absetzt und dennoch gut zum Westend-Ensemble anfügt. Dahingegen wirkt der neue Entwurf, wie bereits mehrfach erwähnt, zweidimensional, austauschbar. Unbestritten ist jedoch, dass es eines Refurbishments bedarf (Technik, Fenster, Fassade). Schade wäre es außerdem wenn das Fitness-Studio ausziehen müsste. Gerade an Wochenenden und zu Nicht-Bürozeiten ein Frequenzbringer. Sonst reiht sich doch wieder Bürogebäude an Bürogebäude.
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Wie die Hessenschau berichtet wird es zu weiteren Verzögerungen kommen. Im Bereich des Bahnhofs Höchst konnte keine Firma für den Umbau der vorhandenen Oberleitungen gefunden werden. Somit kann auch der Bau des Tunnels nicht starten. Es ist noch unklar wie groß der Zeitverlust letztendlich sein und ob sich die Inbetriebnahme abermals verzögern wird. Zuletzt hieß es, dass die RTW ihren Betrieb im Dezember 2030 aufnehmen soll nachdem der Starttermin schon mehrmals vorschoben werden musste. Mehrkosten sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.
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Genau. Es wird sich in absehbarer Zeit nichts tun. Ebenso peinlich wie erwartbar. Mit was beschäftigt man sich im "Dezernats für Bildung, Immobilien und Neues Bauen" eigentlich den ganzen Tag? Wie schon an anderer Stelle von Schmittchen geschrieben: im kommenden Jahr sind Kommunalwahlen. Da steht es jedem frei die Arbeit der Stadtregierung zu beurteilen.
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Joa, "bald" ist so ne Sache. Wie ich hier geschrieben hatte, läuft der Finanzierungsplan der Bauarbeiten bis 2028, Gründe sie oben. Aber im Zeitverständnis von Bau- und Bildungsdezernat ist das wohl in der Tat bald, ein "Wimpernschlag" sozusagen

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Der ist zurückgestellt. Was umgeladen werden muss, wird mit Gepäckwagen transportiert.
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Ein Containerdorf zwischen Hoechster Farbenstrasse und Bahndamm deutete schon darauf hin, nun wird auf der Webseite berichtet, dass die Arbeiten für den Tunnel am Bahnhof Höchst begonnen haben. Laut Horst Amann "eine besonders herausfordernde, aber zentrale Etappe der Regionaltangente West". Derzeit läuft die Baufeldfreimachung (Kabeltiefbauarbeiten, Gründungen für neue Oberleitungsmasten). Vier Jahre Bauzeit mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Mio. Euro wurden für die gesamten Baumaßnahmen am Bahnhof Höchst veranschlagt.
Wer mehr zu den kommenden Bauarbeiten im Detail erfahren möchte, kann sich bei einer Bürgerveranstaltung im Bikuz Höchst am 17.09.2025 um 18:30 Uhr informieren.
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Ebenfalls vielen Dank für die Einblicke

An den Stationsenden liegen die Technikräume, Abgänge, B-Ebene. Dort wird die Station bis an die Oberfläche gebaut. Vermutung: es ist eine Zwischendecke zur B-Ebene (?) mit aussteifender Wirkung, so dass in dem Bereich ebenfalls die zweite Steifenlage entfernt werden kann.
Schön zu sehen auf epizenturm's ersten Bild rechts, dass in Teilen die Stationswände um weitere 2,5 Meter auf Endhöhe betoniert wurden, so dass nach Aufstockung der Gerüste im Mittelteil mit der Stationsdecke begonnen werden kann.
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Man darf gespannt sein was sich letztendlich durchsetzt: wirtschaftliche Vernunft und finanzielles Verantwortungsbewusstsein oder Ideologie. Es spricht ja wirklich alles gegen den Erhalt dieses Gebäudes. Noch nicht mal der letzte Strohhalm "Nachhaltigkeit", der im Zweifelsfall als Argument herhalten muss, kann punkten. Warum der Erhalt gerade dieses Gebäudes für eine kleine aber lautstarke Minderheit so wichtig ist erschließt sich mir nicht, ebenso wenig wie man dieser eine Plattform gibt und einen Erhalt noch immer überhaupt in Erwägung zieht.
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Bei dem was aktuell in Bau ist und in welcher Geschwindigkeit das geschieht im Vergleich dazu welche Baumaßnahmen noch durchgeführt werden müssen, ist das eigentlich keine Überraschung. Wenn darüber hinaus noch Probleme auftreten wie oben beschrieben, erscheint das neue Datum ebenfalls bereits ambitioniert. Vielleicht schafft man es ja wenigstens 2029 den Abschnitt der ehemaligen RB11 wieder in Betrieb zu nehmen.
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Neues zur Station Güterplatz aus dem Bautagebuch, kurz zusammengefasst: von den insgesamt 39 Wandabschnitten bis zur Unterkante der zweiten Steifenlage wurden bisher 33 hergestellt. Seit Ende Juni wird die zweite Steifenlage zurückgebaut nachdem die ersten temporären Stahlsteifen eingebaut wurden. Ebenfalls wird ein Wald aus Traggerüsten aufgebaut auf denen die Steifen aufliegen, die dann sicher zersägt und ausgebaut werden können. Danach wird der Wandabschluss bis zur Endhöhe hergestellt. Die Traggerüste werden sodann entsprechend weiter nach oben ergänzt und dienen schließlich als Schaltische für die Decke. An den jeweiligen Enden der Station entstehen zur Zeit ebenfalls die Treppenhäuser und das Technikbauwerk.
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Und nun WURDEN die Aufträge für den ersten Tunnelabschnitt und den Trog davor mit einem Volumen von rund 120 Mio. Euro vergeben. Im Herbst sollen die Bauarbeiten beginnen. Wie im vorherigen Post berichtet, laufen derzeit im westlichen Baufeld Kampfmittelerkundungen. Auch werden Bodenverunreinigungen beseitigt. Im Oktober soll das Baufeld freigeräumt sein. Im östlichen Baufeld werden zunächst Baubüro und ein Informationszentrum eingerichtet. Der FAZ-Artikel geht auch kurz auf die Historie des Projekts ein: erste Überlegungen in den 1960er Jahren, ein erstes Planfeststellungsverfahren 1989, sowie ein "erster Spatenstich" kurz vor der Bundestagswahl 2009. Die Fertigstellung ist nach wie vor für Ende 2033 geplant.


