Beiträge von Der blaue Baron

    Erstmal freue ich mich sehr über die rege Beteiligung! Ich habe tatsächlich das Schwestern-HH vollkommen vergessen, wirklich eine bauliche Ausgeburt an Hässlichkeit (auch wenn ich die Erwähnung der Rahmenbedingungen sehr fair finde) :D Da scheint sich definitiv ein Gewinner abzuzeichnen.

    Da niemand explizit meine Nominierung gewürdigt hat, mag vielleicht jemand einige positive Aspekte am Hochhaus an der alten Oper nennen die ich vielleicht übersehen habe? Ich sehe es nämlich noch immer auf einem knappen zweiten Platz in meinem persönlichem Ranking.

    Preis für das hässlichste Hochhaus der Stadt

    Über Geschmack lässt sich ja immer vortrefflich streiten oder jammern und für Schönheit und architektonischen Klimbim gibt es genügend Preise, daher eine etwas andere Frage in die Runde: Welches der Frankfurter Hochhäuser findet ihr denn am hässlichsten (Bonuspunkte für eine kurze Begründung und für die Nennung des eurer Meinung nach hässlichsten Hochhaus in der Kategorie International – als international gilt hier alles außerhalb Frankfurts).


    Ich fange mal frecherweise an und nominiere das Hochhaus an der alten Oper. Begründung: gefällt mir nicht. Löst bei mir physisches und psychisches Unwohlsein bei der Betrachtung aus.

    Kann leider nichts substantielles dazu beitragen, möchte aber meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die ehemalige Tankstelle und die Bäume in diesem Bereich erhalten bleiben. Ich mag den Platz und 50er Jahre (?) Architektur sehr und könnte mir hier hervorragend ein Café oder ähnliches vorstellen. Im Rückwärtigen Bereich ist ja dann noch immer ordentlich Platz für Wohnbebauung. Auch über den Erhalt des Gründerzeitlers der dort zwischen den Baracken und Garagen steht würde ich mich freuen.

    Hier besagte Tankstelle: Street View

    Dazu hatte ich auch mal was geschrieben und bin auch noch immer voll Deiner Meinung. Gerade hier, mit gutem Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, dürfte es gerne auch moderat etwas mehr in die Höhe gehen. Solche Lagen müssen besser genutzt werden und bieten auch ein enormes Potential, ohne dass es zu viel mehr Versiegelung kommen muss.

    Erweiterung Bundeskanzleramt

    ^Ergänzend zum Vorbeitrag möchte ich noch ein paar Fotos meiner Umrundung (gegen den Uhrzeigersinn) dieser interessanten Baustelle loswerden, die bereits letzte Woche entstanden sind. Da ich erst jetzt zum Hochladen komme, sind kleinere Bautätigkeiten noch nicht so weit fortgeschritten wie im vorherigen Beitrag von Backstein.

    Wir beginnen den Rundgang nahe des Zollpackhofs (Elisabeth-Abegg-Straße) und mit dem wohl spektakulärsten Abschnitt des Erweiterungsprojekts, dem Hubschrauberlandeplatz in luftiger Höhe. Jener zeigt sich aus dieser Perspektive ziemlich massiv. Kurz bevor das Grün der Bäume den Anblick noch weiter verdeckt, lässt sich am linken Bildrand aber auch erahnen, wie interessant der "schwebende" Teil des Landeplatz aus der sicherlich prominenteren Spree-Seitigen Ansicht aussehen wird:

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    Eigene Aufnahme


    Wir gehen weiter, haben nun das Bundesministerium des Inneren im Rücken und blicken auf die Breitseite der Erweiterung entlang der Ingeborg-Drewitz-Allee:

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    Eigene Aufnahme


    Das ganze noch mal aus der Perspektive ein paar Meter weiter die Allee hinunter, dieses Mal mit der Gebäuderundung, die auf dieser Seite (Westen) den Abschluss des Band des Bundes bildet:

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    Eigene Aufnahme


    Detailaufnahme von einem der Wintergärten. Der erste, bei dem bereits mit dem Einbau der (Dach-) Fenster begonnen wurde:

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    Eigene Aufnahme


    Vom Ende der Joachim-Karnatz-Allee blicken wir über den Bauzaun auf das Ende des Baukörpers (links), die andere Seite der Breitseite (Mitte) und die andere Seite des Hubschrauberlandeplatz (rechts). Von dieser Seite wird letzterer nach der Entfernung der aktuell noch stabilisierenden Gerüste fast schon filigran wirken:

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    Eigene Aufnahme


    Abschließend beenden wir den Rundgang und meine späte Mittagspause und blicken vom Bettina-von-Arnim-Ufer auf der anderen Seite der Spree zurück auf den gesamten Bau, inklusive eines Teils der neuen Fußgängerbrücke:

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    Eigene Aufnahme

    ^Da stimme ich absolut zu. Insbesondere das Ensemble Planetarium (dem ich sehr viel abgewinnen kann) und Volksbad Reko ist ein enormer Gewinn bzw. Pluspunkt für Nürnberg. Meiner Meinung nach darf man nicht unterschätzen was gut gemachte und von der Stadtgesellschaft angenommene Rekonstruktionen für einen positiven Einfluss auch auf zukünftige Reko-Projekte haben können. Gerade in einer Phase in der mich Nürnberg mit seiner Verschandelung vieler historischer Gründerzeitler oft frustriert, erhoffe ich mir hiervon den ein oder anderen positiven Impuls.

    Aus dem fünften Stockwerk der Bibliothek im IG-Farben Haus der Goethe-Universität ergibt sich ein wirklich sehenswerter Blick auf die Frankfurter Skyline. Aus dieser Perspektive lassen sich gleich drei der aktuell größten Projekte in der Frankfurter Innenstadt erkennen.

    Der Kran links gehört zu dem gerade begonnenen Umbau und Aufstockung des Park Tower (DAF Seite).

    Rechts vom Opernturm (UBS) ist schön zu sehen wie der Central Business Tower (DAF Seite) stetig in die Höhe wächst.

    Das entkernte Gebäude rechts wiederum ist das Projekt Central Parx (DAF Seite).

    Angeschnitten ganz rechts ist das langwierige aber jetzt auf der Zielgerade befindliche Projekt 160 Park View (DAF Seite).

    Sollte das Gebäude Münchener Straße 1-5 (D2 im Hochhausentwicklungsplan von 2024) aufgestockt oder neu bebaut werden, wäre aus dieser Perspektive auch die Lücke rechts des CBT geschlossen. Schon enorm was da in den letzen Jahren an Dichte entstanden ist, hoffen wir auf eine positive Fortschreibung dieser Entwicklung.

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    Eigene Aufnahme

    Für ein paar Fotos bin ich in den fünften Stock des IG-Farben Gebäudes der Goethe-Universität gestiegen (am Wochenende scheint der Paternoster leider nicht zu fahren). Beide Turmteile sehen auf den ersten Blick mittlerweile nahezu fertig aus, auch was den Innenausbau angeht. Allerdings lassen sich dann doch noch einige ausstehende Arbeiten erkennen. So fehlt beispielsweise noch die Verkleidung an den Technikaufbauten und es stehen noch einige Arbeiten in den unteren Stockwerken, sowie an einzelnen Ecken der Fassade an.

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    Eigene Aufnahme

    Hier lässt sich der Stand im Inneren erahnen, ich bitte die bescheidene Qualität der Aufnahme zu entschuldigen.

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    Eigene Aufnahme