Beiträge von Der blaue Baron

    Seit dem letzten Update zeigt sich das Gebäude C in Richtung Konrad-Adenauer-Straße nun erstmals gerüstfrei und präsentiert seine Fassade. Die Fotos sind vor ein paar Tagen und bei trüberem Wetter etwas in Eile entstanden.

    Ansicht mit Übergang zu Gebäude E:

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    Eigene Aufnahme

    Hier nochmals die selbe Ecke aus einer leicht anderen Position, im Inneren lässt sich das Treppenhaus erahnen:

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    Eigene Aufnahme

    Die Frontale, das EG bedarf noch einiges an Aufmerksamkeit:

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    Eigene Aufnahme

    Frontale in 0,5 zum versinnbildlichen der Dimension des Gebäudes:

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    Eigene Aufnahme

    Die Ecke zur Heiligkreuzgasse. Ich vermute hier ein Anbringen des berühmten Schriftzug "Die Würde des Menschen ist unantastbar", welcher einst auf eine Initiative des Generalstaatsanwalts Fritz Bauer an einem Gebäude der Staatsanwaltschaft angebracht wurde und lange Jahre den Vorgängerbau schmückte. Die vier Bolzen lassen darauf schließen. Würde mich freuen wenn er hier an prominenter Stelle seine neue Heimat findet.

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    Eigene Aufnahme

    An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis. Die Fotos sind offensichtlich, da in Eile entstanden, keine sonderlich guten Architekturfotografien. Wer wissen möchte wie man es eigentlich richtig macht, sollte sich unbedingt in Ruhe die hervorragende Anleitung von Adama zu diesem Thema durchlesen und, anders als ich, dann am besten auch danach handeln. Vielen Dank an Adama für die Mühe!

    Die Anleitung gibt es hier im Forum an dieser Stelle: "Fotografie im Architekturforum: Grundlagen, Anleitungen und Anregungen"

    ^Wie hier bereits richtig ausgeführt, das Gebäude wird auf jeden Fall erhalten bleiben! Was jetzt (mal wieder) zur Diskussion steht ist, ob es seine Funktion als Opernhaus behält. Dazu gab es in der Vergangenheit schon Ideen zur Umnutzung, von denen ich persönlich jedoch bisher wenig halte. Ich hoffe auf kreative Möglichkeiten auch in mittelfristiger Zukunft an dieser Stelle, in diesem dann hoffentlich sanierten Haus, Oper und Ballett erleben zu dürfen. Eine historische Spielstätte hat einfach einen ganz anderen Geist als eine moderne (nichts gegen letztere, die lohnen sich oft alleine schon wegen der Akustik).

    Dekoratives Anführungszeichen

    Aktuell ist es ja Theater und Oper zugleich

    Das ist nicht ganz richtig. Oper und Schauspiel teilen sich zwar viele Räumlichkeiten, jedoch nicht die Spielstätte. Im Opernhaus selbst finden (fast) nur Opern und Ballett statt (seltener Musicals und Konzerte), das Schauspiel hat direkt nebenan eine moderne Spielstätte.

    Erstmal freue ich mich sehr über die rege Beteiligung! Ich habe tatsächlich das Schwestern-HH vollkommen vergessen, wirklich eine bauliche Ausgeburt an Hässlichkeit (auch wenn ich die Erwähnung der Rahmenbedingungen sehr fair finde) :D Da scheint sich definitiv ein Gewinner abzuzeichnen.

    Da niemand explizit meine Nominierung gewürdigt hat, mag vielleicht jemand einige positive Aspekte am Hochhaus an der alten Oper nennen die ich vielleicht übersehen habe? Ich sehe es nämlich noch immer auf einem knappen zweiten Platz in meinem persönlichem Ranking.

    Preis für das hässlichste Hochhaus der Stadt

    Über Geschmack lässt sich ja immer vortrefflich streiten oder jammern und für Schönheit und architektonischen Klimbim gibt es genügend Preise, daher eine etwas andere Frage in die Runde: Welches der Frankfurter Hochhäuser findet ihr denn am hässlichsten (Bonuspunkte für eine kurze Begründung und für die Nennung des eurer Meinung nach hässlichsten Hochhaus in der Kategorie International – als international gilt hier alles außerhalb Frankfurts).


    Ich fange mal frecherweise an und nominiere das Hochhaus an der alten Oper. Begründung: gefällt mir nicht. Löst bei mir physisches und psychisches Unwohlsein bei der Betrachtung aus.

    Kann leider nichts substantielles dazu beitragen, möchte aber meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die ehemalige Tankstelle und die Bäume in diesem Bereich erhalten bleiben. Ich mag den Platz und 50er Jahre (?) Architektur sehr und könnte mir hier hervorragend ein Café oder ähnliches vorstellen. Im Rückwärtigen Bereich ist ja dann noch immer ordentlich Platz für Wohnbebauung. Auch über den Erhalt des Gründerzeitlers der dort zwischen den Baracken und Garagen steht würde ich mich freuen.

    Hier besagte Tankstelle: Street View

    Dazu hatte ich auch mal was geschrieben und bin auch noch immer voll Deiner Meinung. Gerade hier, mit gutem Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, dürfte es gerne auch moderat etwas mehr in die Höhe gehen. Solche Lagen müssen besser genutzt werden und bieten auch ein enormes Potential, ohne dass es zu viel mehr Versiegelung kommen muss.

    Erweiterung Bundeskanzleramt

    ^Ergänzend zum Vorbeitrag möchte ich noch ein paar Fotos meiner Umrundung (gegen den Uhrzeigersinn) dieser interessanten Baustelle loswerden, die bereits letzte Woche entstanden sind. Da ich erst jetzt zum Hochladen komme, sind kleinere Bautätigkeiten noch nicht so weit fortgeschritten wie im vorherigen Beitrag von Backstein.

    Wir beginnen den Rundgang nahe des Zollpackhofs (Elisabeth-Abegg-Straße) und mit dem wohl spektakulärsten Abschnitt des Erweiterungsprojekts, dem Hubschrauberlandeplatz in luftiger Höhe. Jener zeigt sich aus dieser Perspektive ziemlich massiv. Kurz bevor das Grün der Bäume den Anblick noch weiter verdeckt, lässt sich am linken Bildrand aber auch erahnen, wie interessant der "schwebende" Teil des Landeplatz aus der sicherlich prominenteren Spree-Seitigen Ansicht aussehen wird:

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    Eigene Aufnahme


    Wir gehen weiter, haben nun das Bundesministerium des Inneren im Rücken und blicken auf die Breitseite der Erweiterung entlang der Ingeborg-Drewitz-Allee:

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    Eigene Aufnahme


    Das ganze noch mal aus der Perspektive ein paar Meter weiter die Allee hinunter, dieses Mal mit der Gebäuderundung, die auf dieser Seite (Westen) den Abschluss des Band des Bundes bildet:

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    Eigene Aufnahme


    Detailaufnahme von einem der Wintergärten. Der erste, bei dem bereits mit dem Einbau der (Dach-) Fenster begonnen wurde:

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    Eigene Aufnahme


    Vom Ende der Joachim-Karnatz-Allee blicken wir über den Bauzaun auf das Ende des Baukörpers (links), die andere Seite der Breitseite (Mitte) und die andere Seite des Hubschrauberlandeplatz (rechts). Von dieser Seite wird letzterer nach der Entfernung der aktuell noch stabilisierenden Gerüste fast schon filigran wirken:

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    Eigene Aufnahme


    Abschließend beenden wir den Rundgang und meine späte Mittagspause und blicken vom Bettina-von-Arnim-Ufer auf der anderen Seite der Spree zurück auf den gesamten Bau, inklusive eines Teils der neuen Fußgängerbrücke:

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    Eigene Aufnahme