Beiträge von Der blaue Baron

    Wie bei allen Neubauten / Planungen in der Umgebung. Aber ich stimme Dir zu, gerade hier würden 5 - 10 Stockwerke dem Ensemble gut tun. Was die Wirkung aus der Ferne betrifft bin ich mir da allerdings nicht sicher, da mir die EZB als Monolith tatsächlich sehr gut gefällt. Aber vielleicht hat ja jemand begabteres aus dem Forum lust eine "was wäre wenn" Ansicht der Gegend zu machen. Mit einer Aufstockung der vier Hochhäusern des Hafenpark Quartiers.

    Laut dem Erfurter Dezernenten für Stadtentwicklung Tobias Knoblich ist das Projekt als ganzes wohl nicht geplatzt, allerdings könnte es wohl kleiner ausfallen. Die Bahn spricht diesbezüglich von einem "normalen Prüfverfahren". So steht es in einem Artikel des MDR von gestern Nachmittag.


    Gründe für die Verkleinerung des Projekts laut Herrn Knoblich:

    - gestiegene Kosten

    - Corona-Pandemie

    - geringerer Bedarf an Büroflächen

    - aufwendige / teure Erschließung des Grundstücks und bisher keine keine, von der Stadt erhoffte, Zusage des Landes sich an den Kosten zu beteiligen


    Im kommenden Jahr soll endgültig entschieden werden wie groß das Projekt werden wird (Quelle).


    Anmerkung:

    Zumindest eines der Hochhäuser sollte ja ein Hotel beherbergen und das andere Büros. Da ich die Architektur im Wettbewerb als sehr schön empfunden habe, fände ich es sehr schade wenn dessen erster Platz nicht umgesetzt werden würde. Mindestens einen Turm (vielleicht Büro und Hotel in einem) fände ich gut. Als wahrscheinlicher würde ich jedoch eine reduzierte Umsetzung des im Wettbewerb zweitplatzierten Entwurfes sehen. Dieser ist vermutlich deutlich günstiger umsetzbar.

    Sprach- und Kulturwissenschaften

    Seit gestern ist nun die neuste Bibliothek auf dem Campus Westend der Goethe-Universität geöffnet. Grund genug für mich einen kurzen Rundgang durch das Gebäude zu machen. Leider hatte ich nur wenig Zeit, für kunstvollere Bilder muss die Tage vielleicht mal jemand anderes vorbeischauen.


    Beginnen wir gleich mit dem Detail welches mir persönlich am wenigsten gefällt, den Türen. Zum einen ist mir das Design zu altbacken, zum anderen wirkt das eigentlich sehr schöne Holz bereits etwas verschlissen, was kein gutes Zeichen für den Zustand in den kommenden Jahren ist.

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    Durch die Tür hinein kommt man in eine geräumige Aula in welcher sich links der Eingang zur Bibliothek befindet. Doch wir wenden uns erstmal nach rechts und gehen vorbei an der neuen Mensa mit dem ungewöhnlichen Namen Hoagascht (wohl Österreichisch/Bayrisch für Geselligkeit). Diese war noch nicht geöffnet, daher erstmal keine Bilder von mir.

    Was als erstes ins Auge fällt ist die markante und gelungene Rotunde in welcher sich zwei Hörsäle verbergen, die bei Bedarf auch zusammen genutzt werden können. Wirkt auf mich von außen wie das Gegenteil der transparenten und Lichtdurchfluteten Eisenhower Rotunde im IG-Farben Haus. Alle Materialien wirken sehr hochwertig und dank der Farbgestaltung ist es in der Realität auch deutlich heller und freundlicher als auf meinen Aufnahmen.

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    So sieht der Blick aus der letzten Reihe von Hörsaal B aus:

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    Blick hinauf in ein grünes Treppenhaus...

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    ...welches zum Gebäudeteil mit ebenfalls grünen Innenhof gehört. Der andere Innenhof hat rote Glaselemente, genauso wie die dazugehörenden Treppenhäuser ebenfalls Bordeauxrot gestrichen sind. Dank dieser Farbgestaltung ist es deutlich leichter sich zurechtzufinden als etwa im PEG-Gebäude, in welchem man schnell den Überblick verlieren kann wo man sich befindet. Hübsch geworden wie ich finde, auch wenn ich den roten Innenhof noch schöner finde.

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    Noch ein Blick das Treppenhaus hinunter:

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    Die Aussicht und die Dachlandschaft des Neubaus. Manche Dachflächen sollen wohl noch mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.

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    Widmen wir uns der Bibliothek, die sich über drei Stockwerke (EG bis 2. Stock) erstreckt und sehr gut gelungen ist ohne viel Platz zu verschenken. Rund um die Treppe gibt es Arbeitsplätze in den Galerien.

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    Weiter Arbeitsplätze gibt es unter anderem am Fenster...

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    ...an der Rückseite der Hörsäle (links befinden sich Gruppenarbeitsräume die aber alle belegt waren)...

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    ...und mit Blick in den roten Innenhof (2. Stock).

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    Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit im Stehen zu arbeiten (links):

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    Abschließend noch eine Ansicht aus der letzen Ecke der Bibliothek:

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    Center for Humanities

    Hier gibt es zwar nichts neues, dennoch möchte ich dieses Bild einstellen. Es zeigt das Grundstück auf welchem das Center for Humanities errichtet werden wird. Bis vor kurzem war hier das Containerdorf für ein anderes Projekt zu finden, doch dazu später mehr.

    Ich werde mich bemühen sobald die Bauarbeiten starten aus dieser Perspektive ein gelegentliches Update zu geben.


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    ^ vielen Dank für den Veranstaltungshinweis, es hat sich sehr gelohnt nicht nur wegen des Films, der kalten Getränke und leckeren Crêpes, sondern auch wegen der interessanten Perspektive auf den CBD.


    Location mit dem Rücken zur Leinwand:

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    Die Leinwand:

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    Restliche Dachterrasse mit Bar und Crêpestand:

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    Nachtrag zu den Reparaturarbeiten an der DB-Netz-Zentrale, allerdings noch aus dem Mai. Damals war eine Armada an Hebebühnen und Arbeitern damit beschäftigt die Fassadenverkleidung zu demontieren. Insgesamt waren etwa 10 Hebebühnen vor Ort und haben die wohl nicht sonderlich beständigen Fassadenteile abgenommen. Wie der aktuelle Stand ist und ob die Fassade wieder vollständig angebracht wurde weiß ich leider nicht.


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    Gestern bin ich zufällig über den Quartiersplatz gelaufen und war positiv überrascht. Der Außenbereich des Restaurants links war gut gefüllt und mit den Gesprächen und dem klappern der Teller im Zusammenspiel mit der gelungenen Gestaltung und der edlen Beleuchtung am Abend hat sich eine wirklich schöne Atmosphäre ergeben. Besonders der Geruch des großen Lavendelbeet Lavendelfeld war sehr angenehm und hat mich sofort gedanklich in die Provence oder nach Norditalien entführt.

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    Wie sich auch in den von Adama gemachten Bildern erahnen lässt, hat es das 50er Jahre Vordach übrigens leider nicht geschafft. Das war ja in Beitrag #235 von Beggi schon vermutet worden. Im an die Adresse Rossmarkt 18 angrenzenden Bereich sind die letzten Überbleibsel der alten Betonkonstruktion zu sehen.


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    Bild von mir und von gestern.

    Es ist mal wieder so weit, im Frankfurter Gallus wurde im Bereich der Kleyerstraße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung ist für Donnerstag den 24. März vorgesehen, der Evakuierungsradius beträgt 250 Meter und der Bereich muss bis 12 Uhr am Tag der Entschärfung menschenleer sein. Eine Betreuungsstelle wird im Saalbau Frankfurt-Griesheim (Schwarzerlenweg 57) Eingerichtet. Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung benötigt kann diese über das Bürgertelefon der Stadt Frankfurt anfordern (069 212111). Quelle ist die Feuerwehr Frankfurt über die Warnapp NINA.


    Der zu evakuierende Bereich:

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    Quelle: Feuerwehr Frankfurt über die Warnapp NINA

    Sprach und Kulturwissenschaften


    Der Einzug rückt immer näher und so schreiten auch die letzten Arbeiten ihrer Vollendung entgegen. Hier als erstes ein Blick auf die eigentliche Vorderseite mit dem Haupteingang, fast fertigen Außenanlagen und einer Armada an Fahrradständern die auf eine ähnlich große Armada an Rädern warten. Besonders die vielen neue Bäume werden ein schönen grünen Kontrast bilden, sobald sie etwas angewachsen sind.

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    Als einer der finalen Schritte wird gerade der Schriftzug über dem Eingang angebracht. Sprach- und...

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    Ob sich die Nachbarschaft allerdings so sehr wie ich über die Weiterentwicklung dieses Vorzeige-Campus freut, wage ich zu bezweifeln. Besonders wenn hoffentlich bald noch das neue Studierendenhaus gebaut wird, sind die 12 ehemaligen Offizierswohnhäuser der US-Armee komplett von Bildungsbauten umgeben.

    Eines der Häuser wurde übrigens im letzten Jahr abgerissen und nahezu identisch wieder aufgebaut. Nur die Deckenhöhe dürfte etwas großzügiger sein. Ich habe den Bauverlauf von der Baugrube an festgehalten und wenn ich später dazu komme werde ich ihn hier auch noch einstellen.


    Doch auch heute schon gibt es einen interessanten Gegensatz, der das Potential für weitere Konflikte mit den Anwohnern birgt.

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    Apropos Studierendenhaus. Das Grundstück für dieses wurde gerodet und soweit ich es erkennen konnte stellenweise planiert. Ebenso wurde der Bauzaun drumherum wieder hergerichtet und verstärkt. Ob diese Maßnahmen allerdings für einen baldigen Baubeginn sprechen, wage ich zu bezweifeln. Vielmehr vermute ich, dass dort die Baustelleneinrichtung für das Center for Humanities angesiedelt wird, da die Baucontainer an der Ecke Miquelallee / Hansaallee wohl einen neuen Ort finden müssen, um Platz für das neue Gebäude und dessen Vorplatz zu schaffen.

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    Bild von mir.

    ^Sehe ich genauso, mit etwas Kreativität hätte man ein wirklich sehenswertes Gebäude schaffen können und den Neubauten einen Anker- und Identifikationspunkt geben können. Wirklich schade um die verpasste Gelegenheit, aber wir wissen natürlich auch nicht wie es um die Bausubstanz und deren tatsächliche Verwertbarkeit steht.