Beiträge von Der blaue Baron

    Tatsächlich finde ich die Idee gut, Platz ist Mangelware und der Bedarf an Rechenzentren scheint ungebrochen zu sein. Da ich mich mit planungsrechtlichen Vorgaben etc.für Rechenzentren nicht auskenne nur ein Gedanke. Es käme bei einem solchen Projekt, auch in Hinblick auf dessen Bild in der Öffentlichkeit, maßgeblich auf die Fassadengestaltung an. Ein Hochhaus wie 33 Thomas Street (Wikipedia) in New York kann keiner wollen. Die Fassade welche Schneider + Schumacher gewählt haben fände ich auch noch vertretbar.

    Aber auch mit eine begrünten Fassade, oder ähnlichem könnte ich mir einen Rechenzentrums-Turm in Frankfurt vorstellen.

    Wenn man dem Link folgt (was ich wirklich jedem empfehlen kann, macht wirklich spaß durch die Wohnung zu gehen oder die vielen verschiedenen 360 Grad Perspektiven anzuschauen), sieht man auch die Gestaltung des inneren Platzes. Hier ist bis auf eine Kübelpflanze überhaupt kein Grün zu finden. Da kann man nur hoffen, dass die dort dann hoffentlich entstehenden Cafés etwas an pflanzlicher Dekoration einbringen.

    Die Samson AG hat sich für den einfacheren Weg entschieden, dies kann man ihr nicht groß verübeln. In Offenbach ist wie bereits festgestellt die Fläche zeitnaher nutzbar und es bedarf weniger Ansprech- und Verhandlungspartner. Vermuten würde ich ins Blaue hinein auch ein großzügiges (preisliches) Entgegenkommen der Stadt Offenbach. Auch entfallen perspektivisch weitere Verhandlungen um Flächen mit anderen (kleinen) Anliegern der Schielestraße.

    Die Pressemitteilung der Stadt Frankfurt finde ich allerdings nicht übermäßig peinlich. Eine gewisse brüskierte Reaktion kann zumindest ich bei dem anscheinend gezeigten Engagement gut verstehen und selbstverständlich darf man dem Unternehmen dementsprechend auch Vorwürfe machen, warum denn nicht. Man muss sich ja vor den Bürgern auch rechtfertigen dürfen.

    Die hier von einigen gezeigte Tendenz, der Stadt Frankfurt die alleinige Schuld zuzuweisen, finde ich unreflektiert. Auch wenn man, so wie ich, von vielen Entscheidungen der letzten Jahren enttäuscht ist, so greift diese Art von Kritik, zum Teil gespickt mit mehr oder weniger subtiler Andeutungen, meines Erachtens zu kurz.

    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen sonnigen Nachmittag.

    Die Samson AG hat sich für den einfacheren Weg entschieden, dies kann man ihr nicht groß verübeln. In Offenbach ist wie bereits festgestellt die Fläche zeitnaher nutzbar und es bedarf weniger Ansprech- und Verhandlungspartner. Vermuten würde ich ins Blaue hinein auch ein großzügiges (preisliches) Entgegenkommen der Stadt Offenbach. Auch entfallen perspektivisch weitere Verhandlungen um Flächen mit anderen (kleinen) Anliegern der Schielestraße.

    Die Pressemitteilung der Stadt Frankfurt finde ich allerdings nicht übermäßig peinlich. Eine gewisse brüskierte Reaktion kann zumindest ich bei dem anscheinend gezeigten Engagement gut verstehen und selbstverständlich darf man dem Unternehmen dementsprechend auch Vorwürfe machen, warum denn nicht. Man muss sich ja vor den Bürgern auch rechtfertigen dürfen.

    Die hier von einigen gezeigte Tendenz, der Stadt Frankfurt die alleinige Schuld zuzuweisen, finde ich unreflektiert. Auch wenn man, so wie ich, von vielen Entscheidungen der letzten Jahren enttäuscht ist, so greift diese Art von Kritik, zum Teil gespickt mit mehr oder weniger subtiler Andeutungen, meines Erachtens zu kurz.

    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen sonnigen Nachmittag.

    ^ Wen es interessiert um welches Grundstück es sich handelt der kann hier mal schauen (Google-Maps). Auf folgendem Luftbild aus letztem Monat, welches ich gerade gefunden habe, kann man die Größe der Baufläche gut erkennen. Zu erkennen ist etwa, dass im Bereich in Richtung Äußere Bayreuther Straße schon die Bodenplatte oder Sauberkeitsschicht vorbereitet oder sogar schon betoniert ist.

    Ich hoffe die erste Visualisierung wird noch stark überarbeitet, sie erscheint mir doch recht banal.

    Während oben die Fassade nach Abbau der Stützkonstruktion unter dem Vorsprung wieder weiter emporklettert, tut sich auch unten an der Fassade des Parkhauses etwas. Die von main1a in Beitrag #413 geäußerten Befürchtungen scheinen sich zu realisieren und es werden wohl banale Streckgitter, schade. Hier hätte ich mir eine Fortsetzung der Designsprache des ONE oder auch eine Begrünung sehr gut vorstellen können.

    Meiner Meinung nach ist die wohl gewählte Option (siehe Bild) zwar ob der Renditenmaximierung und dem sowieso schon abweisenden Zustand der Ecke (Brüsselerstraße) verständlich, gehofft habe ich trotzdem auf eine andere, aufwertende Lösung.


    img_462657jli.jpeg

    Bild von mir.


    Was wir wohl etwa erwarten können habe ich ein paar Gehminuten weiter festgehalten, am Marriott, auch wenn die Fassade hier eher horizontal statt vertikal (wie beim Parkhaus des ONE) und großflächiger gegliedert ist.

    img_4627crjfn.jpeg

    Bild von mir.

    Zum geplanten Neubau des "Center for Humanities" an der Nordost-Ecke des Campus Westend (zuletzt Beitrag #375 von Schmittchen) habe ich hier noch das Foto eines Vorentwurfs gefunden.

    Zur Erinnerung (alles aus oben verlinkten Artikel):

    Auf 3.700qm verteilt auf sechs Geschosse soll neben der Skulptur "Bang" des Künstlers Ai Weiwei eine Mischnutzung von Kunst, Theater, Seminarräumen und Arbeitsplätzen entstehen. Als "erstes Zeichen der Campusmeile" entstehen in dem Gebäude außerdem zweigeschossige Ausstellungsräume und eine Probebühne für die Theaterwissenschaften mit 40 Plätzen für Publikum. Spannendes Element, durch Glaswände im Foyer des Gebäudes wird man sowohl auf die Ausstellungsfläche, als auch auf die Probebühne blicken können. Wie bereits erwähnt ist dies allerdings bisher nur ein Vorentwurf, der sich aber gut anhört wie ich finde.


    Hier das oben erwähnte Bild:

    bild_ur-4.20_bauprojeqk5f.jpeg

    Modell: Yavuz, Foto: Dettmar, Quelle: hier


    @Mod: ich hoffe die Einbindung des Fotos passt so?!

    Ein zugegeben etwas bescheidenes Foto, auf welchem aber zu erkennen ist, dass die Sicherungsnetze / Wetterschutz unterhalb des Vorsprungs abgehängt wurden. Vergleich etwa zu Beitrag #419 von epizentrum. Ob dies Bedeutet, dass die Fassade an der Unterkante der charakteristischen Nase fertiggestellt ist und das rote Gerüst bald abgebaut wird weiß ich nicht.

    Abgesehen hiervon kann ich mich einfach nicht satt sehen an in den Wolken verschwindenden Türmen.

    img_4253yqjue.jpeg

    Von mir aufgenommen am 02.02.2021

    Ein, wie ich finde, sehr gelungener Entwurf. Eine Art 432 Park Avenue (Wikipedia) für Essen. Ob der fehlenden Konkurrenz könnte ich mir sogar vorstellen, dass sich diese Variante als ähnlich prominent im Stadtbild erweisen wird wie der große Bruder in New York. Gerade die Gemeinschaftsetagen finde ich ein gutes und bemerkenswertes Element im Gesamtkonzept. Wie sich allerdings die unteren "Parkhaus-Etagen" in das Design einfügen werden und ob sie nicht die positive Erscheinung aus der Nähe zunichte machen, darauf bin ich mit etwas Skepsis sehr gespannt.

    Nach fast einem halben Jahr (Beitrag #377 von Schmittchen) ist es mal wieder Zeit für ein (Bilder-) Update zum Neubau Sprach- und Kulturwissenschaften. Das Anbringen der Fassade schreitet voran und gefällt mir soweit sehr gut. Der Naturstein zusammen mit den gold-grünlichen (finde die Farbe etwas schwierig zu benennen) Blechen wirkt meiner Meinung nach sehr hochwertig und ich freue mich schon auf das Ergebnis, auch wenn wir uns bis zur Eröffnung natürlich noch etwas gedulden müssen.


    Ansicht von Süden (zwischen Seminarhaus und Forschungsverbund "Normative Ordnungen"). Hier ist die Montage schon weit fortgeschritten:

    img_3996czjp8.jpeg

    Bild von mir.


    Nahaufnahme der Fassade zur Hansaallee (EG):

    img_3997fckzj.jpeg

    Bild von mir.


    Musterfassade aus der Ferne und leider in schlechter Qualität zum Vergleich:

    img_3998nmk9u.jpeg

    Bild von mir.


    Bonusbild von der Westansicht des DIPF |Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in der Nachmittagssonne. Rechts im Bild der Neubau und im Vordergrund das leider noch nicht bebaute Grundstück auf welchem unteranderem das neue Studierendenhaus entstehen soll, bzw. nach ursprünglicher Planung schon stehen sollte. Wie es mit diesem weitergehen soll konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, meine letzte Info ist dieser Artikel aus der FR aus 11/2019.

    img_40019njkc.jpeg

    Bild von mir.

    Ein weiteres Projekt im Holzhausenvirtel nähert sich der Fertigstellung. Das Anwesen Holzhausenstraße 68 wurde renoviert und hat eine Tiefgarage und einen verhältnismäßig großen Anbau an der Rückseite spendiert bekommen. Nichts aufregendes oder herausragendes, aber eine Nachverdichtung an dieser Stelle halte ich für durchaus sinnvoll und passt zur urbanen Bebauung nebenan. Das Gebäude befindet sich schräg gegenüber zu dem im Beitrag
    #1.376 von mir vorgestellten sanierten historischen Stadthaus. Hoffe die mittelmäßige Qualität der Bilder stört Euch nicht so sehr.


    Straßenansicht von der Holzhausenstraße aus mit neuen Balkonen und Tiefgarageneinfahrt:

    img_4006gzji1.jpeg

    Bild von mir (10.01.2021).


    Rückwärtige Ansicht mit neuem Anbau:

    img_4005bnkjl.jpeg
    Bild auch von mir aufgenommen.

    Hier ein Bild (leider nur mit der Handy-Kamera aufgenommen) des in den finalen Zügen liegenden Projektes Holzhausenstraße 63 "Sanierung eines historischen Stadthauses" (Bauschild) im Holzhausenviertel. Zum Vergleich der Vorzustand auf Google Street View. Ein ganz wunderbares Ergebnis wie ich finde! Die wunderschöne Mauer im Vordergrund gehört zum Nachbargrundstück, sie ziert zwar nur eine Tiefgaragenabfahrt, aber ein etwas anderer Farbton wäre vielleicht ganz nett.


    img_4010fvk7b.jpeg

    Bild von mir heute höchstpersönlich aufgenommen :)

    Die Nürnberger Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe in einer kleinen Meldung auf Seite 29, dass trotz der aktuellen Pandemie keine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Nürnberg zu verzeichnen seien. Das wurde im Rahmen des "Immobilien Dialogs" erörtert. Die Nachfrage nach Flächen sei wohl so hoch wie gehabt.

    Es gibt schlechte Neuigkeiten zur geplanten Radrennbahn In Altenfurt/Moorenbrunn. Nachdem der Bund Deutscher Radfahrer ein ähnliches Projekt in Köln bevorzugt, hat der Bund diesem Projekt seine Unterstützung zugesagt und sich somit gegen Nürnberg ausgesprochen. Da nicht zwei Radrennbahnen in einem Jahr unterstützt werden sollen, um auch anderen Sportarten eine Förderung zukommen zu lassen. Damit erlischt auch vorerst die finanzielle Unterstützung von Freistaat und Stadt. Nordbayern berichtet. Damit erleidet Nürnberg leider innerhalb kurzer Zeit einen erneuten Rückschlag was spannende Bauprojekte angeht.

    Die Radrennbahn ist damit allerdings noch nicht vom Tisch, für 2022 ist eine erneuter Antrag auf Finanzierungshilfen möglich und von Seiten des Vereins Sportplatz Nürnberg 1903 heißt es bereits, dass dies auch angepeilt werde.