Beiträge von Megaxel

    Das sehe ich genauso. Der Bereich Stiftstraße, Stephanstraße bis hin zur Schäfergasse eignet sich sehr gut für Kreisverkehre und alleine das würde die Straße aufwerten. Ich frage mich, ob der Kreisverkehr in der Visualisierung nur Wunsch/Design ist oder ob es dafür tatsächlich Planungen seitens der Stadt gibt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich halte die offizielle Definition des Migrationshintergrundes für die Heranziehung von sehr vielen Schlussfolgerungen für nicht brauchbar.

    Das sehe ich genauso. Meine Frau wurde in Deutschland geboren, hat nur die deutsche Staatsbürgerschaft, wird aber als "Person mit Migrationshintergrund" gelesen, weil ihr Vater Österreicher ist. :lach:

    Ich kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass eine tiefergelegte Straße die Teilung so viel verbessern würde. Aber ich lasse mich überraschen. Den Anschluss an die A66 umzubauen, halte ich für illusorisch. Das würde den Stau von und auf die A66 nur vergrößern. Ich sehe auch nicht, dass dadurch viel Platz gewonnen werden könnte.

    Mod: Hierher verschoben aus "Highlines - Hochhausensemble Stiftstraße".


    Wie die FAZ berichtet, muss die Main Schule ihr Gebäude bis Ende Dezember 2025 verlassen, weil dieses für einen Neubau abgerissen wird. Es handelt sich um eine kleine Privatschule mit nur 25 Schülern. Interessant ist die Meldung, weil die Schule aktuell in der Stiftstraße 30 untergebracht ist. Das ist das Gebäude Ecke Stiftstraße / Katzenpforte. Vielleicht geht es ja schon bald mit dem Hochhaus-Ensemble weiter.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im scharfen Kontrast dazu stehen die internationalen Reiseyoutuber, zu deren Mekka sich das nördliche Viertel in den letzten Monaten entwickelt hat.

    Ich will nichts beschönigen, aber diese "Reiseyoutuber" suche aber auch nur tatsächliche oder vermeintliche Slums auf und dahinter steckt wohl auch eine gewisse politische Einstellung.

    Die FAZ berichtet heute dazu. Man will erst einmal abwarten, wie es mit dem Containertransport über das Vorfeld funktioniert. Technisch ist ein Tunnel zwar möglich, aber wegen der vielen schon liegenden Leitungen (und wohl auch ansonsten) recht anspruchsvoll (klingt für mich wie: recht teuer).

    Ansonsten wird über die neue Skyline-Bahn zum T3 berichtet: 5,6 km Länge, 2,5 Minuten-Takt, 8 Minuten Fahrzeit. Man rechnet mit 4000 Passagieren pro Stunde und Richtung. Das sind wohl nicht sehr viele. Fraport rechnet nicht mit vielen Umsteigern, weil Star Alliance Airlines in T 1 und in T 3 One World und Sky Team.

    Den guten ÖPNV-Anschluss vermag ich nicht so recht nachzuvollziehen. Unmittelbar vor Ort halten doch nur Busse. Und bis zum Südbahnhof - das ist für mich der nächste Bahnhof - sind es wohl knapp 1 Kilometer Fußweg. Das geht noch, ist aber nicht gerade ideal.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nicht wenige der "Planenden" in Ffm. sehen diesen Bereich dort als "Peripherie". Mittlerweile kursieren sogar Überlegungen (auch hier im Forum), auf dem benachbarten BuBa-Gelände (teilweise) Wohnungen zu bauen (...)

    Da sieht man doch klar: Nicht unbedeutende politische Kräfte in der Stadt haben doch gar kein Interesse daran, in diesem Bereich der Stadt ein "Highlight" mit einem revitalisierten Fernsehtum zu bekommen.

    Verstehe ich nicht. Wieso stehen Revitalisierter Fernsehturm und Verdichtung (im benachbarten BuBa-Gelände) in Widerspruch?

    Im Übrigen: angesichts der hohen Kosten verstehe ich, dass man bei der Revitalisierung zurückhaltend ist. Ich würde mir wenigstens die Beleuchtung aus früheren Tagen (konkret: aus der Zeit vor dem Ukrainekrieg) wünschen, als der Turm auch nachts ein echtes Highlight war. Neben der "Tellerbeleuchtung" war es vor allem das Anstrahlen von unten (mit weißem Licht), welche den Turm eine fast kathedralische Erscheinung gab.

    Neuer Ansatz für das Baden im Main. Wie die FAZ (hinter der Paywall, auch mit Visualiserungen) berichtet, plant Alexander Kiefer das Mainbaden im Becken des Westhafens zu ermöglichen. Nachdem er einen ähnlichen Ansatz am Rhein in Mainz nicht verwirklichen konnte (Bericht in der FAZ hier), will er es nun hier umsetzen. Dafür soll der hinter Teil des Beckens mit Schwimmpontons etc. ausgestattet werden. Kiefer will an die Tradition des Mainbadens anknüpfen und sieht Paris als Vorbild, als mittlerweile wohl wieder 3 Bäder in der Seine hat.

    Seine Planung ist recht konkret:

    - 60 x 50 Meter groß;

    - 4 x 50 Meter-Bahn;

    - Schwimmen aus Sicherheitsgründen nur mit Freiwasser-Boje;

    - Holzpontons an der Mauer und in der Beckenmitte;

    - ausreichender Wasseraustausch des 2,5 Meter tiefen Beckens erfolge durch das Hochhaus ("Gerippte"), das Kühlwasser aus dem Becken beziehe;

    - eine einfache kiesbiologische Reinigungsanlage (Wand mit Sand-Kies-Filter unter der Brücke) reiche zur Reinigung aus und halte Treibgut fern; Schadstoffe sollen durch die Strömung weitgehend am Becken vorbeigetragen werden.

    Vorteilhaft ist, dass der hier durch Staustufen regulierte Main kaum Schwankungen des Wasserstands aufweist, was die Planungen erleichtert.

    Die Kosten beziffert er nur mit einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Die Stege mit den Booten würden nicht tangiert. Interessant: Die Stadt hat Vorbehalte, unter anderem wegen der Wasserqualität und möglichen Lärm, ist aber nicht Eigentümerin des Beckens. Sollte sich Kiefer mit den ca. 400 Anliegern einigen, könnte die Stadt das Vorhaben ggf. gar nicht verhindern. Er glaubt, dass die Anwohner das Vorhaben sogar positiv aufnehmen.

    Da bin ich mal gespannt, ob das was wird.

    Wechselnde Mehrheiten finde ich grundsätzlich gut. Es wird angesichts der fortschreitenden Zersplitterung der Parlamente (jedenfalls in Großstädten) kaum noch möglich sein, Koalitionen mit 50% + x Sitzen zu schmieden. Das funktionierte eigentlich nur noch, wenn man sich auf den "kleinstmöglichen" Nenner einigt. Insofern sind die kommenden Monate vielleicht auch eine interessante Phase um Neues auszuprobieren. Die FDP lässt verlauten, dass sie zur punktuellen Zusammenarbeit (etwa neuer Standort für die Europäische Schule) weiterhin bereit ist. Und die beiden FDP-Dezernentinnen, Wüst und Rinn, können bis zur nächsten Kommunalwahl auch nicht entlassen werden. Jedoch könnten OB Josef und der restliche Magistrat ihnen neue Aufgabenfelder zuweisen. Das erscheint mir nicht unrealistisch, weil Wirtschaft und Sicherheit viel zu prestigeträchtige Felder sind.

    Mir gefällt der Entwurf auch ganz gut. Vor allem das moderne Kirchengebäude mit eben der Plattform - wie im Vorbeitrag schon herausgestellt - haben es mir angetan. Vor diesem Hintergrund kann ich den Verlust des Kirchturms verschmerzen. Ich glaube, er hätte sich nicht gut in ein neues Ensemble eingefügt und wäre als Fremdkörper aufgefallen.

    Die FAZ berichtet über weitere Details aus dem - weiterhin unter Verschluss gehaltenen - Gutachten. Danach müssen jährlich 1,6 Milliarden Liter Grundwasser (= 1,6 Millionen Kubikmeter) abgepumpt und in die Kanalisation eingeleitet werden. Wäre der Eigentümer eine Privatperson oder -unternehmen, würden dafür 2,3 Mio. Euro Gebühren fällig. Das Land, der Noch-Eigentümer, zahlt das nicht.

    Unter diesem Aspekt ist für mich der Erhalt des Juridicums wirtschaftlich wie ökologisch einfach nur unsinnig (von der fraglichen Nutzbarkeit des Gebäudes für die beabsichtigten Zwecke mal abgesehen), obwohl ich es optisch gar nicht mal schlecht finde. Ich bin mal gespannt, ob die regierende Koalition tatsächlich daran noch weiter festhält. Ich hoffe, der Druck wird zu groß.

    Der Architekt Stefan Traxler will auf der Hauptwache (zwischen Kaufhof und Katharinenkirche) ein Holzgerüst aufstellen. Das 19 Meter hohe, 40 Meter lange, L-förmige vierstöckige Gebilde soll aus 32 Boxen bestehen, in denen Frankfurter Persönlichkeiten dargestellt werden (auf von außen sichtbaren Transparenten), die aber regelmäßig wechseln sollen. In Südrichtung würde das Treppenhaus liegen. Damit soll der Platz neu gefasst werden.

    Erkennbar ist es ein temporärer Bau, da aus Holz und in Modulbauweise errichtet. Statisch soll es keine Probleme geben. Die Finanzierung ist noch nicht kalkuliert, geschweige denn gesichert. Traxler sagt, er habe "positive Rückmeldungen" zu seinem Entwurf bekommen (sagt aber nicht, von wem).

    Meines Erachtens wird das nichts und das ist auch gut so. Der Entwurf sieht fürchterlich aus und "fasst" für mich gar nichts ein. Außerdem dürfte die Anfahrt für Feuerwehr etc. wahrscheinlich sehr erschwert werden.

    Mehr mit Bild in der FAZ.

    Es gibt was Neues. Die FAZ berichtet (hinter der Paywall) das ein inklusiver (barrierefreier) Out- und Indoorspielplatz für Kinder mit und ohne Behinderung auf dem Gelände entstehen wird (Name "Inklusian").

    - 3000 qm Fläche mit 900 qm Halle

    - ganzjährige Nutzung (zumindest der Indoor-Spielplatz), ua ein rollstuhlgerechter Basketball-Court.

    - Begrünter Außenbereich mit 4 Foodtrucks.

    - Tagestickets gegen eine "Spende" in Höhe von 5 bis 6 Euro, behinderte Kinder spielen gratis.

    Eröffnung soll im Spätsommer sein, allerdings ist die Finanzierung noch nicht vollständig gesichert. Hinter der Idee steckt der Verein Kian. Dieser berichtet auch auf seiner Website über das Projekt und wirbt für Spenden. Dort findet sich auch ein animiertes Filmchen, das den Entwurf für das Gelände zeigt. Der Entwurf stammt von NW Architekten und Yasar Parvizi.

    Eigentlich eine gute Idee, nur schade, dass sich das Highlines-Projekt damit weiter verzögert (oder in Luft auflöst?). Ich gehe allerdings davon aus, dass dieser Spielplatz eine temporäre Nutzung sein wird, wobei temporär ja durchaus auch mehrere Jahre bedeuten kann.