Beiträge von Megaxel

    Gut, das die Linken nicht dabei sind. Grün-Schwarz-Volt hätte was gehabt. Aber gut. Ich kann verstehen, wenn die Grünen die SPD einbinden wollen. Sonst hätte man mit Feldmann ständig einen Quertreiber gehabt (er macht ja auch als Teil einer Regierung schon genug Probleme). Eine Ampel-V-Koalition wäre jetzt auch nicht das Schlimmste, was Frankfurt passieren könnte.

    Protestler bauen Baumhäuser auf dem Gelände. Offenbar "Danni"-erfahrene "Umweltschützer" haben das Gelände zum Teil besetzt und erste Baumhäuser und einen Turm errichtet: https://www.hessenschau.de/ges…oefe-baumhaeuser-100.html

    Was sie genau wollen, wird nicht gesagt. Wahrscheinlich überhaupt keine Bebauung.

    Beängstigend, denn hier wird unter Bezugnahme auf "höhere Ziele" demokratische Entscheidungsprozesse und der Rechtsstaat komplett infrage gestellt werden.


    Ergänzung: Es handelt sich nicht um eine Besetzung, sondern die Anwesenheit erfolgt mit Erlaubnis der Pächter. Das macht die Scahe aber nicht besser.

    Umbau bzw. Rückbau des Hausener Wehres verschiebt sich ebenfalls. Die Planungsunterlagen sollen in 2021 beim RP Darmstadt eingereicht werden. Erfahrungsgemäß dauert es dort 1 Jahr, bis die Unterlagen geprüft wurden. So liest man es jedenfalls in der FNP (mit Grafik): https://www.fnp.de/frankfurt/m…lt-das-wehr-90264857.html

    Daneben erfährt man, dass auch das Rödelheimer Wehr erneuert werden muss und hierzu verschiedene Möglichkeiten geprüft werden.

    Ich würde mich ja freuen, wenn man das ebenfalls komplett durch eine "raue Rampe" ersetzen könnte.

    Grün-Rot-Rot ist doch möglich. Wie die FAZ berichtet, wird Luigi Brillante (https://europaliste.com/ueber-luigi-brillante/) der Linksfraktion beitreten, der er auch früher schon einmal angehörte. Damit hätte ein entsprechendes Bündnis eine Stimme Mehrheit. Jetzt kommt es auf die Grünen an: da könnte von der Basis einiges an Druck kommen, sich auf ein solches Bündnis einzulassen, auch wenn an der Spitze gegenüber den Sozialdemokraten viele Vorbehalte herrschen.

    https://www.faz.net/aktuell/rh…er-moeglich-17258562.html

    Das die CDU seinerzeit auf das Planungsdezernat verzichtete, war ein großer Fehler, den sie sicherlich sehr bereut. Aber das bekommt sie jetzt als möglicher Juniorpartner auch nicht wieder. Das wollen jetzt die Grünen, ist ja klar.

    Ich bin schon mal froh, dass es für Grün-Rot-Rot nicht reicht. Ob Jamaica klappen würden, weiß ich nicht. Da sehen sich die Grünen unter Umständen zu sehr einem Schwarz-Gelben-Block gegenüber. Ich kann mir Volt als Zünglein an der Waage vorstellen. Sie sind den Grünen sicher nahe, könnten wohl auch mit der CDU, und würden als kleinster Partner aber nicht zu viel Macht beanspruchen können.


    1. Grün-Schwarz-Volt: Nachteil: Feldmann als OB bliebe als Gegenspieler erhalten und wäre der Stachel der Opposition in der Stadtregierung.

    2. Grün-Rot-Rot-Volt: Inhaltlich dürften es genügend Überschneidungen geben. Vorteilhaft wäre vor allem, dass der OB dazugehören würde. Störungsfreies Regieren ist damit deutlich leichter. Bei vier Parteien hat man natürlich mehr potenzielle Sollbruchstellen.

    Ich schätze die Chancen

    für Jamaica auf 25 %

    für Grün-Schwarz-Volt auf 35 %

    und für Grün-Rot-Rot-Volt auf 40 %.

    Eine Tram über die Stiftstraße zur Hauptwache und weiter zum Willy-Brandt-Platz bringe mE kaum einen Nutzen. Das wäre ein Parallelverkehr zu den bestehenden Strecken. Außerdem hatte man in der Tat ja mit viel Tamtam die Verkehrsberuhigung der Hauptwache gefeiert und dies würde nun dadurch zum Teil wieder aufgehoben. Dass mit einer Tram auch die Schließung des Loches an der Hauptwache verbunden wäre, sehe ich nicht zwingend. Die Tram könnte doch ohne Probleme auf dem früheren Straßenabschnitt verlaufen. Für die Haltestelle gäbe es auch so genug Platz. In der Stiftstraße müsste man auch ganz erheblich umbauen.

    Wen wundert`s? Nach Angaben eines Mitarbeiters aus der Stadtverwaltung weigert sich OB generell alles zu unterzeichnen, was irgendwie negativ gewertet werden könnte. Mitarbeiterkündigungen unterzeichnet er angeblich nie, sondern überlasst das anderen Magistratsmitgliedern. Nicht, weil er mit der Kündigung an sich ein Problem hätte, sondern weil sein Name nur bloß nie mit was Negativem verbunden werden soll.

    Naja. So schlimm erscheint es mir in Frankfurt jedenfalls nicht. Ja, es stehen manchmal Räder und Scooter im Weg. Aber ist das dramatisch? Muss ich immer alles total reglementieren? Da sehe ich die Notwendigkeit nicht. Vor einigen Monaten gab es bei manchen einen Aufschrei, weil die (kommerzielle) Nutzung von Parks für Sportaktivitäten (Calisthenics, Yoga etc.) als erlaubnispflichtig angesehen wurde. Damit waren derartige Angebote tot, weil die Erlaubnis nicht erteilt wird und wenn extra Gebühren kosten, die dann auf die Nutzer umgelegt werden.


    Bei Call a bike sollte in Frankfurt das Problem meines Erachtens aber nicht aufkommen, weil sie feste Abstellplätze nutzen. Ob sie dafür zahlen, weiß ich nicht. Wenn sie es künftig müssen, überlegen sie sich vielleicht, Call a bike einzustellen. Denn Gewinn machen die damit keinen.

    In der FAZ hinter der Bezahlschranke wird heute darauf eingegangen, dass bei der Ausweitung der DAX-Mitglieder auf 40 Mitglieder kein Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet hinzugekommen ist, auch nicht die beiden früheren Absteiger Commerzbank und Lufthansa. Die Neuen kommen aus u.a. aus Berlin, Düsseldorf, Hannover und München. Auch wenn die wirtschaftliche Stärke nicht (nur) von börsennotierten Schwergewichten abhängt, stellen solche doch Leuchttürme dar, die eine entsprechende Signalwirkung auch für andere Unternehmen haben können. Seit 2002 ist kein Unternehmen mehr aus Frankfurt in den DAX aufgestiegen. Zudem handelt es sich bei den Aufsteigern um solche mit einer hohen Technologielastigkeit und damit Zukunftsfähigkeit.

    Die FAZ berichtet, dass die Rufe nach einer Sanierung statt Abriss lauter werden. Neben Denkmalschützern haben sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion Architekten dafür ausgesprochen. Es werden ökologische und ökonomische Gründe angeführt. Astrid Wuttke vom Architektenbüro Schneider und Schumacher meint, der Aspekt des "Weiterbauens" sei zu wenig beachtet worden und erinnert daran, dass das Schauspielhaus schon einmal weitergebaut wurde. Allerdings geht sie davon auch, dass auch ein Erhalt eine vorübergehende Einstellung des Spielbetriebs erfordern würde. Als Ausweichsstätte nennt sie den Grüneburgpark, den Kulturcampus oder die Wallanlagen selbst. Auch weitere Architekten sprachen sich für den Erhalt aus.


    Im ersten Moment habe ich einen Schreck bekommen. Nach dem Lesen des Artikels war ich aber eher beruhigt. Bisher lese ich da nichts Konkretes, sondern nur Schlagworte ohne echte Substanz. Die Vorschläger zum Ausweichquartier (Grüneburgpark!) muten absurd an.

    Ja, leider schlägt der Wahlkampf voll durch und Frau Heilig meint, sich hier profilieren zu müssen. Der Druck der Fundis steigt offenbar. Ich hoffe allerdings darauf, dass sich gutachterlich belegen lässt, dass der Weiterbau auch unterhalb des Grüneburgparks ohne Gefährdung des Baumbestands möglich ist. Vielleicht denkt die Heilig ja genauso.

    Das dichte Netz an Blitzern scheitert u.U. an den Kosten. Die Dinger sind nämlich ziemlich teuer. Je nach Art und Fähigkeit sind das mehrere zehntausend Euro pro Blitzer.


    Den Hinweis auf Tempo 30 und 50 verstehe ich nicht ganz. Am Unfallort lag die Begrenzung meines Wissens bei 50 km/h. Ich vermute mal stark, dass der Unfallfahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung deutlich überschritten hatte.

    Das Problem liegt meiner Meinung nach auch darin, dass keine Kommune das notwendige Geld hat, um den ÖPNV alleine zu betreiben. Man ist auf Fördermittel vom Bund angewiesen. Die sind an bestimmte Vorgaben gebunden etc.

    Ich weiß nicht, wie das in Paris ist, aber wahrscheinlich hat die für die Planung und den Bau zuständige Verwaltungsebene (wenn es diese Unterscheidung im zentralistischen Frankreich überhaupt gibt ;-) auch direkt Zugriff auf die Mittel. Das macht es einfacher.

    Ich denke, man muss 2 Dinge unterscheiden. Das eine ist die fahrrad- und fußgängerfreundliche Umgestaltung mit weniger Parkpläzen etc. Das zweite ist der Ausschluss von Autos durch Einfahrts- und Durchfahrtssperren. Heute ist der Oeder Weg auch Durchgangsstraße. Wenn diese Möglichkeit wegfällt, wird sich der Autoverkehr auf die Eschersheimer- und die Eckenheimer Landstraße verlagern. Das kann man auch wollen, zumal diese Straßen viel mehr Verkehr aufnehmen können. Der wegfallende Durchgangsverkehr wird aber auch Kaufkraft kosten. Wer aus dem Kiez und seinen Bewohner lebt, dem kann es egal sein. Andere werden es eher merken. Die Straße wird dadurch unattraktiver für Läden, die Produkte verkaufen, die man nicht eben gerade mal in eine Tasche packen kann.