Beiträge von Megaxel

    Die in der momentanen Koalition offenbar vorherrschende Ablehnung von HH kann ich mir nur ideologisch motiviert erklären. Wenn man keine neuen Baugebiete ausweist und auch jegliche Versiegelung freier Flächen ablehnt, bleibt nur der (hohe) Geschossbau - oder alles bleibt, wie es ist. Luxustürme helfen da sicher nicht so viel. Aber die Stadt könnte ja auch mal selbst aktiv werden. Sie könnte direkt oder indirekt Wohnhochhäuser bauen und so bezahlbaren Wohnraum schaffen. Ob das dann kostendeckend ist, ist eine andere Frage. Aber es wird ja auch in anderen Bereichen subventioniert. Damit sollte die Regierungs-Koalition also kein Problem haben.

    ^^


    Ja, aber wo liegt das Problem? Die Straße ist doch breit genug, dass man in beide Richtungen fahren kann. Ich hänge jetzt nicht an den Parkplätzen, zumal ich dort auch nicht mit dem Auto fahre oder parke. Aber ich wüsste jetzt nicht, wieso man dort keine Parkplätzen haben sollte.

    Also breiter wirkt sie auf mich jetzt nicht. Den Lobgesang auf den neuen Belag in der FAZ, vermag ich auch nicht nachvollziehen. Ich muss es mir vielleicht einmal in natura ansehen. Aber sicher fährt es sich angenehmer und wenn der Belag sich auch weniger stark aufheizt, ist es natürlich eine gute Sache.

    • Es ist zu jeder Zeit für alle transparent, welche Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist, da sich diese aus den baulichen Umständen ergibt.

    Das würde mir auch gefallen. Es finde es allmählich anstrengend, wenn sich ständig das Tempolimit ändern. Spielstraßen, 20, 30, 40, 50, - innerorts gibt es alles. Auch auf Autobahnen gibt es einen kaum zu durchschauenden Wildwuchs. Da hilft es mir auch nicht, wenn mein Auto das Tempolimit automatisch erkennt, wenn ich ständig die Geschwindigkeit korrigieren muss.

    Hoffentlich ist das Ding damit erledigt. Ich habe diesen Rest der ursprünglichen Anlage nie für erhaltenswert gehalten. Bleibt die Frage nach der Ursache des Feuers. Erste Spuren deuten offenbar auf Brandstiftung hin und das lässt mich an den Goetheturm etc. denken. Da lässt Schlimmes befürchten.

    Den Kinos geht es ja generell nicht so gut und die Pandemie nebst Lockdown haben diese sehr gebeutelt. Die BergerKinos gibts nicht mehr und das El Dorado schafft es offenbar gerade so, weil es übernommen wurde. Vielleicht könnte ein solches Filmfestivalhaus bei einem bestehenden Kino andocken bzw. solche Räumlichkeiten übernehmen.

    Die Linke, jedenfalls im OB 2, will partout keine U-Bahn unter dem Grüneburgpark (warum auch immer). Mit hoher Wahrscheinlichkeit (weil es woanders - zB Zoo - auch keine Probleme gibt) wird das Gutachten bestätigen, dass die U-Bahn ohne größere Gefahr für den Baumbestand dort gebaut werden kann. Weil für die Linke nicht sein kann, was nicht sein darf, wird daher schon einmal präventiv gegen den Sachverständigen geschossen.

    Die achteckige Variante gefällt mir recht gut. Beide Alternativen sind sicherlich besser begehbar als die "Rakete". Wendeltreppen sind in der Tat nicht so praktisch, gerade bei Gegenverkehr. Bei alten Turmtreppenhäusern merkt man das sehr deutlich (z.B. Frankfurter Dom). Allerdings sind auch in der Rakete Absätze vorhanden, sodass man mit diesem Modell durchaus auch leben könnte. Die letzte Variante wirkt für mich etwas zu funktional geraten.

    Für mich bleibt weiter rätselhaft, wieso die Verhandlungsführer nicht gemerkt haben (nicht merken konnten?), dass es eine knappe Abstimmung gibt. Das Problem ist ja nicht, wenn der Koalitionsvertrag nicht zur FDP passen sollte. Das Problem ist, dass man das dann nicht vorher merkte.


    Die FDP hatte meines Erachtens einen ganz starken Erfolg: Zwei wichtige Dezernate. Daraus hätte man im politischen Alltag viel draus machen können.


    Angesichts des Umstands, dass es immer schwerer wird, auch mit nur drei Parteien eine Mehrheit zu bekommen, stelle ich mir die Frage, ob man nicht ganz neu denken sollte. Eine Antwort könnte eine Minderheitsregierung sein, die sich dann eben für die jeweiligen Entscheidungen Mehrheiten suchen muss. Vielleicht würde sich dann öfters mal die beste Lösung durchsetzen. Das Problem ist dann aber, wie man die Dezernatsposten verteilt.

    Die anderen drei (Grüne, SPD, Volt) lehnen Nachverhandlungen ab: https://www.hessenschau.de/pol…alition-geplatzt-100.html

    Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das wirklich das letzte Wort ist, aber das man einen Koalitionsvertrag zwischen 4 Partnern nicht einfach nachverhandeln kann, erscheint mir logisch. Dafür hat man ja vorher verhandelt. Wahrscheinlich rückt jetzt die Linke nach. DANKE FDP!!! (das war Ironie).


    Inhaltlich kann ich die Entscheidung der FDP nicht nachvollziehen. So schlecht war der Koalitionsvertrag nicht (der war vor allem in vielen Punkten unkonkret). Die FDP hätte die Verhinderung einer Gewerbesteuererhöhung für sich verbuchen können und hätte 2 wichtige Dezernate bekommen. Was wollen die eigentlich? Die hatten 7,6 % geholt. Meinen die, damit könnten sie den ganzen Koalitionsvertrag diktieren?


    Ich glaube, die FDP wird das bereuen. Sie ist jetzt schon sehr lange nicht mehr in Frankfurt an der Regierung beteiligt gewesen. Die FDP wird in der Opposition sicher nicht wichtiger. Worauf warten die? Dass eine Links-Koalition krachend scheitert und sie wie Phönix aus der Asche emporsteigen und dann mit der CDU alleine regieren? Das wird nicht passieren, selbst wenn die neue (mutmaßliche) Linksallianz viel Bockmist bauen sollte. Die Parteienlandschaft bleibt voraussichtlich zersplittert. Es wird eher schlimmer. Die FDP wird sich in 5 Jahren unter Umständen stark bemühen müssen, das Ergebnis aus 2021 halten zu können.


    Klar: Wenn es nicht passt (persönlich/inhaltlich), geht es nicht. Man kann oder sollte auch niemanden von der Basis zwingen, dem Koalitionsvertrag seinen Segen zu geben. Aber hätte das nicht vorher bekannt sein und kommuniziert werden müssen? Wie kann es sein, dass man so lange verhandelt und dann nicht die klare Unterstützung von der Basis hat? Haben sich die Partei- und Fraktionsführer so verschätzt in Bezug auf die Stimmung? Ich wundere mich jedenfalls. Mir fällt auf, dass die prominenteren Namen, die da gestern reingegrätscht haben, nicht (Gerster, Beer) oder nicht mehr aktiv (Ex-Dezernent Stein) in der Kommunalpolitik tätig sind. Wieso fallen sie Rinn und Lieb, das sind die Fraktionsführerin und der Parteichef (!), derart in den Rücken? Die sind doch jetzt nicht mehr haltbar, wenn sie glaubwürdig bleiben wollen.


    Dazu passt dieser Artikel in der Welt, wo man es ähnlich sieht: https://www.welt.de/politik/de…Linksbuendnis-folgen.html

    Was den Hochhausbau angeht, bleibt der Koalitionsvertrag sehr unkonkret, finde ich. Eine Begrünung der Hochhäuser, insbesondere der bestehenden, wird sehr schwer, wobei ich mich über terassenartige Grünflächen dort freuen würde. Aber wir sind halt nicht in den Tropen.

    Den Lieferverkehr auf der letzten Meile durch Straßenbahn und Lieferrad zu ersetzen, wird nicht funktionieren. Die Tram ist zu unflexibel. Sie kann allenfalls als Zubringer zu Microdepots dienen. Aber ich denke, Elektro-Transporter wie der Street-Scooter der Post sind ökonomisch wie ökologisch vorteilhafter. Lastenräder sind gut, reichen aber nicht. Wenn man mal 5 km fahren muss, ist das Auto viel schneller. Außerdem sind sperrige Gegenstände, z.B. ein Sofa, zu groß für Lastenräder. Auch bruchgefährdete Güter kann ich im Auto viel besser transportieren.


    Sinnvoll ist die autoarme Innenstadt, in der PKW, die nicht der unmittelbaren Andienung von Geschäften dienen, in Parkhäusern abgestellt werden. Es bleiben dann vor allem Handwerker, Lieferdienste und Taxis, die noch rumfahren. Das sind dann gar nicht so viele.

    Gut, das die Linken nicht dabei sind. Grün-Schwarz-Volt hätte was gehabt. Aber gut. Ich kann verstehen, wenn die Grünen die SPD einbinden wollen. Sonst hätte man mit Feldmann ständig einen Quertreiber gehabt (er macht ja auch als Teil einer Regierung schon genug Probleme). Eine Ampel-V-Koalition wäre jetzt auch nicht das Schlimmste, was Frankfurt passieren könnte.

    Protestler bauen Baumhäuser auf dem Gelände. Offenbar "Danni"-erfahrene "Umweltschützer" haben das Gelände zum Teil besetzt und erste Baumhäuser und einen Turm errichtet: https://www.hessenschau.de/ges…oefe-baumhaeuser-100.html

    Was sie genau wollen, wird nicht gesagt. Wahrscheinlich überhaupt keine Bebauung.

    Beängstigend, denn hier wird unter Bezugnahme auf "höhere Ziele" demokratische Entscheidungsprozesse und der Rechtsstaat komplett infrage gestellt werden.


    Ergänzung: Es handelt sich nicht um eine Besetzung, sondern die Anwesenheit erfolgt mit Erlaubnis der Pächter. Das macht die Scahe aber nicht besser.