Beiträge von Megaxel

    Der CDU-Vorschlag ist insoweit zu begrüßen, als es wahrscheinlich der einzige Weg ist, einigermaßen schnell Wohnungen zu schaffen, Für größere Wohngebiete sehe ich - leider - angesichts des regionalen Kirchturmdenkens keinerlei Chancen, egal wo und wie. Dass die CDU mit ihrer Vorliebe für Vater-Mutter-Kind-EFH bzw. Reihenhaussiedlungen zu eher weniger Wohnungen führen wird, ist klar. Gleichwohl wird in den Vorschlägen auch von Mehrfamilienhäusern gesprochen. Aber ich habe mittlerweile meine Erwartungen runtergeschraubt, sowohl was die Anzahl der Wohnungen als auch die (städteplanerische) Gestaltung angeht. Ich bezweifle übrigens, dass das EFH wirklich so viel beliebter sind als Wohnungen. Es kommt halt auf die Wohnungen an. Ich würde mir mehr und größere (Dach-) Terrassen und Balkone wünschen, ggf. auch als Gemeinschaftsflächen.

    Ich glaube, dass Westend ist in der Vergangenheit von Demos weitgehend verschont geblieben, wenn man mal von der Bockenheimer Landstr. absieht. Und die Polizei hat die Anwohner ja wohl auch dieses mal gut geschützt. Ich kann mir vorstellen, dass die Veranstaltung nicht vergnügungssteuerpflichtig war, aber einmal im Jahr muss man so was aushalten.

    Wenn wir das Thema haben: bei einem atomaren Angriff ginge es in erster Linie nicht gegen irgendwelche Städte, sondern militärisch relevante Ziele. Die Bundeswehr ist eher uninteressant. Schaut euch an, wo in Deutschland US- und Natobasen liegen, dann kennt ihr die Primärziele. Ach so, Wiesbaden ist das Europahauptquartier der US-Streitkräfte (auch zuständig für Afrika). Das ist jetzt für alle Frankfurter ein bisschen dumm...

    Die Idee der (weitgehenden) Aufgabe der Einbahnstraßenregelung finde ich gut. Das würde manches einfacher machen, gerade auch für Radfahrer. Ich sehe viele, die auf der Straße gegen die Fahrtrichtung fahren oder auf dem Bürgersteig, etwa in der Börsen- und Taubenstraße, was ziemlich gefährlich ist. Eine Wiedereröffnung der Zeil für den Kraftverkehr sehe ich sehr skeptisch. Ich kann da keinen Nutzen erkennen.

    Sehr schöner Entwurf, auch das zweite Hochhaus gefällt mir gut. Gut ist auch, dass man sich bei der Energieerzeugung Gedanken über Einsparungen bzw. grüne Energieerzeugung gemacht hat. Die Idee mit der Skyhall ist spitze. Hoffentlich wird es so wie in den Renderings umgesetzt. Ein kleiner Wermutstropfen ist für mich, dass man nicht 300 Meter erreicht. Die Skyhall hätte man sicher ohne zu große Mehrausgaben auch noch 12 Meter höher machen können. Eine Antenne will ich da aber nicht drauf sehen. Die haben wir bei anderen Gebäuden (CoBa, Maintower, EZB) schon oft genug gesehen. Mit Ausnahme vom Maintower finde ich Antennen meist auch nicht gelungen.

    Gegen die Beruhigung in Form einer fahrradfreundlichen Straße habe ich nichts, da ist auch immer recht viel Verkehrschaos und Radfahrer. Aber die Diagonalsperre find ich nicht so geil. Klar, sie verhindert den reinen Durchgangsverkehr (und lenkt ihn auf andere Straßen um), aber wer dort ein Geschäft etc. aufsucht, hat dadurch längere Fahrtwege.

    Gut, bis zur nächsten Kommunalwahl sind es noch 4 1/2 Jahre. Bis dahin muss man mit den zugebilligten Bauplätzen leben. Bis zur nächsten Wahl könnte die CDU dann vielleicht auch ein Konzept entwickelt (und geeignete Kandidaten gefunden) haben, die sie als attraktive Großstadtpartei wählbar macht. Daran hat es für mein Empfinden bei der letzten Wahl gewaltig gehapert.

    Wurde erklärt, warum er das will? Wenn es so wäre, würde mich das sehr verwundern (wobei man ja mit allem rechnen muss). Der Wettbewerb ist ja schon durch und Josef hatte den Siegerentwurf (natürlich) gelobt. Warum kommt er damit an, wenn die Entscheidung schon gefallen ist? Oder hakt es woanders?

    Die in der momentanen Koalition offenbar vorherrschende Ablehnung von HH kann ich mir nur ideologisch motiviert erklären. Wenn man keine neuen Baugebiete ausweist und auch jegliche Versiegelung freier Flächen ablehnt, bleibt nur der (hohe) Geschossbau - oder alles bleibt, wie es ist. Luxustürme helfen da sicher nicht so viel. Aber die Stadt könnte ja auch mal selbst aktiv werden. Sie könnte direkt oder indirekt Wohnhochhäuser bauen und so bezahlbaren Wohnraum schaffen. Ob das dann kostendeckend ist, ist eine andere Frage. Aber es wird ja auch in anderen Bereichen subventioniert. Damit sollte die Regierungs-Koalition also kein Problem haben.

    Diese Einstellung ist nur noch ideologisch motiviert. Hochhäuser werden bei den Linken offenbar weiterhin als Symbol des Kapitalismus angesehen, den es unbedingt zu bekämpfen gilt. Man stellt sich damit sogar gegen Mike Josef, der ja nicht als fanatischer Hochhausfan bekannt ist.

    ^^


    Ja, aber wo liegt das Problem? Die Straße ist doch breit genug, dass man in beide Richtungen fahren kann. Ich hänge jetzt nicht an den Parkplätzen, zumal ich dort auch nicht mit dem Auto fahre oder parke. Aber ich wüsste jetzt nicht, wieso man dort keine Parkplätzen haben sollte.

    Also breiter wirkt sie auf mich jetzt nicht. Den Lobgesang auf den neuen Belag in der FAZ, vermag ich auch nicht nachvollziehen. Ich muss es mir vielleicht einmal in natura ansehen. Aber sicher fährt es sich angenehmer und wenn der Belag sich auch weniger stark aufheizt, ist es natürlich eine gute Sache.

    • Es ist zu jeder Zeit für alle transparent, welche Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist, da sich diese aus den baulichen Umständen ergibt.

    Das würde mir auch gefallen. Es finde es allmählich anstrengend, wenn sich ständig das Tempolimit ändern. Spielstraßen, 20, 30, 40, 50, - innerorts gibt es alles. Auch auf Autobahnen gibt es einen kaum zu durchschauenden Wildwuchs. Da hilft es mir auch nicht, wenn mein Auto das Tempolimit automatisch erkennt, wenn ich ständig die Geschwindigkeit korrigieren muss.