Beiträge von tunnelklick

    Das Gutachten weist einen Marktwert von 14,5 Mio € aus. Die SWOT-Analyse des Sachverständigen:



    Das Objekt steht schon länger unter Zwangsverwaltung, der Bordellbetrieb ist geschlossen, es besteht ein Räumungstitel.


    Versteigerungstermin ist am 28.5.2021.

    ^ Insgesamt werden 5 Steifenlagen eingebaut, teils aus Stahlbeton (wie in der Startbaugrube zu sehen), teils aus Stahlkonstruktionen. Sobald die TVM zurückgezogen ist, werden die Tunnelröhren im Bereich der Station von den restlichen Röhren abgeteilt und etwa zu 60% verfüllt. Sodann werden sie von außen wieder aufgebrochen und ausgebaut. Damit das etwas leichter ist, haben die im Bereich der Station verbauten Tübbinge eine geringere Bewehrung als die übrigen Tübbinge.

    ^ Im 2. Anlauf hats geklappt. Schon 2019 hatte Infraserv den Bau des neuen Logistikzentrums und Intriebnahme in 2020 angekündigt, aber anscheinend die erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung gar nicht beantragt. Ein Grund waren vielleicht Umplanungen, denn in der damaligen PM war von geringeren Lagermengen die Rede.


    Das Logistikzentrum umfasst eine Lagerhalle bestehend aus neun ebenerdigen Lagerabschnitten und acht Mezzanin-Lagerräumen mit einer Gesamtlagermenge von 23.000 Tonnen Lagergüter, davon maximal 23.000 Tonnen akut toxische Stoffe, maximal 3.000 Tonnen oxidierende Stoffe, maximal 3.000 Tonnen Aerosolverpackungen und Druckgaskartuschen mit entzündbaren Gasen sowie maximal 23.000 Tonnen entzündbare Flüssigkeiten.Beantragt wird ebenfalls im Rahmen der Gesamtlagerkapazität die Lagerung folgender Einzelstoffe: maximal 1.000 Tonnen Acrylnitril, maximal 3.000 Tonnen Alkalichlorat, maximal 1.000 Tonnen Paraformaldehyd, maximal 1.000 Tonnen 1,2-Dibromethan, maxi-mal 9.000 Tonnen Diphenylmethandiisocanat (MDI) und maximal 9.000 Tonnen Toluylendiisosyanat (TDI).Die Lagerung erfolgt ausschließlich in geschlossenen Gebinden. Es werden ausschließlich geprüfte und für den Transport zugelassene Verpackungen verwendet.Die Anlage soll im vierten Quartal 2021 in Betrieb genommen werden. (StAnz 2020, S. 900 Nr. 772)


    Auf jeden Fall ist das neue Gefahrstofflager F750 (rot) erheblich größer als das bestehende Lager F570 (gelb).



    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    Rainer Schulze hat sicher hier mitgelesen, jedenfalls hat sich die FAZ des Themas heute angenommen (bislang nur im Print, RMZ, S. 31). Die Verzögerungen hätten ein ganzes Bündel von Gründen, die zusammengekommen seien,


    - nicht vorhersehbare planerische und bauliche Herausforderungen,

    - pandemiebedingte Engpässe auf dem Baumarkt,

    - pandemiebedingte Einschränkungen im Baubetrieb,

    - Insolvenz eines Subunternehmens, für das zwar Ersatz gefunden wurde, die neue Fa. müsse sich aber erst einarbeiten


    Die Fertigstellung werde ins 1. Hj 2023 verschoben. Immer wieder, schreibt die FAZ, werde auf die schlechte Bausubstanz verwiesen. Die Chefin der Bauaufsicht hat keine Bedenken, dass es zu einem guten Ende kommen wird, solche Konversionsprojekte seien immer ambitioniert, ihr seien keine Probleme bekannt, alle Aufgaben würden professionell abgearbeitet, die prufstatischen Zwischenberichte in Ordnung.


    Die FAZ berichtet, 100 von 129 ETW seien verkauft. Den Käufern seien Entschädigungen für Mietausfälle angeboten worden, gleichwohl wollten einige der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Der Bauherr kommuniziere mit den Anwohnern besser als mit den Erwerbern, wird ein unzufriedener Käufer zitiert. Die Kaufpreise für die ETW gibt die FAZ mit 6.500 - 19.000 €/m² an.

    Eiserne Hand 15-17 (Nachverdichtung)

    Nach @epis Beitrag vom 20. August 2020 gibt es wenig vorzeigbares. Die Baugrube ist ausgehoben, der Baukran steht. Auch ein Bauschild gibts, und das weist ein relativ großes Vorhaben aus.


    Aufstockung eines Mehrfamilienwohnhauses um ein Dachgeschoss mit Herstellen von 2 WE im DG und Ausbau im KG zu 2 WE (Vorderhaus) und Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses mit 36 Wohneinheiten (Hinterhaus) mit einer Tiefgarage mit 32 Stellplätzen


    Mit Aufstockung des Vorderhauses hat sich weiter oben geäußerte Erwartung erledigt, das Vorderhaus könne vielleicht auch noch das Zeitliche segnen. Das Baugrundstück ist ziemlich groß, was auch schon der niedergelegte Altbestand zeigte.

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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    ^ Für das Zurückziehen der TVM und den Ausbau des Schneidrads waren von Anbeginn jeweils drei Monate eingeplant; wenn die TVM fertig hat, ist der Tunnelbau aber noch nicht fertig. Hinzu kommt das Reinigen der Röhre, der Anschluss am Platz der Republik, der im Schutz des vereisten Boden praktisch händisch hergestellt wird, und der Einbau der Kabeltröge; ob die aus Fertigteilen bestehen oder vor Ort betoniert werden, weiß ich nicht. Parallel dazu beginnt die Herstellung der Stationsbaugrube und erst wenn die bis zur Sohle fertig ist, beginnt der Stationsbau; ich denke, das ist es, was Anfang 2022 beginnen soll. Die Herstellung der Stationsbaugrube ist ein eigenes Gewerk, das ich nicht unter Stationsbau fassen würde. Die Herstellung der Startbaugrube hat ungefähr 6-7 Monate beansprucht, und die war nur 78 m lang (statt 180 m) und rd. 17-18 m tief (statt 25 m). Also kann man bei der Stationsbaugrube sicher mit einem Jahr rechnen, angefangen haben sie ja schon. Der Aushub nur der Stationsbaugrube umfasst rd. 110.000 m³, davon wurden rd. 15.000 m³ schon durch die TVM ausgeräumt. Der Aushub beider Tunnelröhren umfasste rd. 72.000 m².


    Was in der Grafik rot eingefärbt ist, sind die Kabeltröge und der Unterbau des Fahrwegs, der in Konstruktionsbeton ausgeführt wird; könnte sein, dass das auch zum Rohbau gehört und nicht zur Ausrüstung des Rohbaus.


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    Grafik: SBEV



    Mod: Allgemein werdende Diskussion um B-Ebenen etc. jetzt im Thread "Frankfurter Schienenverkehr - allgemeine Diskussion".

    Franziusstraße 35 ("Blaues Wasser" - abgebrannt)

    Ein trauriges Dasein fristen die Reste des Clubs "Blaues Wasser" unterhalb der Kaiserlei-Brücke. Durch ein Feuer Anfang August 2020 ist das Gebäude schwer beschädigt worden (siehe FNP und Journal Frankfurt v. 4.8.2020). Zunächst war die Rede von Wiederaufbau, zumindest provisorisch scheint das Gebäude gesichert worden zu sein, aber nach Wiedereröffnung sieht es - pandemiehalber? - nicht aus. Sachstand ist Leerstand und die Situation wird leider nicht besser, genaues weiß man nicht. Vor knapp 5 Jahren ist das Blaue Wasser in den Räumen eines vormaligen Bordells eröffnet worden. Der markante blaue Anstrich ist anscheinend erst nach dem Brand angebracht worden.


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    Bilder von mir

    Main-Weser-Bahn (Bereich Ginnheim - update)

    Im Bereich Ginnheim hat sich viel getan. Nachdem das neue Fernbahngleis Richtung Hbf auf 2-3 km in Betrieb genommen wurde, wird derzeit das zweite neue Fernbahngleis parallel dazu verlegt. Auf der Stadtseite der Trasse wurde der Bahnkörper verbreitert, so dass die S-Bahngleise gespreizt werden können, um Platz für den neuen Mittelbahnsteig der S-Bahnstation Ginnheim zu schaffen.


    Richtung Bockenheim geschaut: rechts Fernbahn neu, Mitte Fernbahn neu, links Gleis alt:


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    Richtung Eschersheim geschaut:


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    Die S-Bahn befindet sich ungefahr im Bereich der künftigen Station Ginnheim:


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    Bilder von mir

    Die PTS-Werkstatthallen werden zum großen Teil aus Fertigteilen montiert:


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    Einige Beiträge weiter oben war der neue Durchlass Thema, für die LSG-Fahrzeuge vom Standort Gateway Gardens unter der A3 hindurch zum Flughafengelände. Was wie eine Autobahnbaustelle in der Mitte der A3 aussieht, sind Bodenarbeiten für diesen Durchlass (Bodenverbesserung? Fundamente?):


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    PTS Fahrweg Mitte und Werkstatt (update)

    Zwischen Autobahn und Rollfeld (Ostkopf der Runways) ist der Fahrweg Mitte des PTS im Bau. Die Baustelle reicht vom Ende des Hugo-Eckener-Rings bis ungefähr zum Luftbrückendenkmal. Der Mutterboden wurde abgetragen und die Trasse tiefergelegt.


    Letztes Widerlager des Fahrwegs Nord, von hier gehts über eine Rampe in den Trog...


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    Wo sich in der Bildmitte die rot-weißen Baken befinden entsteht eine ebenerdige Nothaltesstelle mit Rettungsplatz:


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    Die Führung des Fahrwegs machte die Verlegung des Da-Vinci-Hauses erforderlich; korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber das dürfte das neue Da-Vinci-Haus sein:


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    Dieser Teil der neuen Straßenanbindung,...


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    Grafik: Fraport


    die Brücke über die A5 nähert sich der Vollendung. Die Widerlager auf beiden Seiten stehen, einige Pfeiler stehen schon länger (s. Vorbeitrag), derzeit wird im Mittelstreifen der A5 die Gründung für die zentrale Stütze(n) hergestellt, so das als nächstes die Brückenträger eingehoben werden können Die Fahrbahnen auf der Ostseite haben teilweise schon eine Asphalttragschicht.


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    Pier G und H

    Die neuen Straßenbrücken vor dem T3 sind derzeit z.T. begehbar, so dass man aus erhöhter Perspektive einen Blick über den Zaun werfen kann. Pier G, 1. BA, ist äußerlich fertig, der Übergang zum verschobenen 2. (äußeren) BA ist provisorisch zugemauert und wird derzeit verkleidet. Hinter Pier G schiebt sich Pier H ins Bild, sieht äußerlich auch schon recht fertig aus, markant die Technikaufbauten auf den Flachdächern.


    Der Tower zur Vorfeldkontrolle scheint seine Endhöhe erreicht zu haben und im Rohbau fertig zu sein.



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    Bilder von mir

    Zumal hier 4 UG gebaut werden. Mit Bodenplatte wird es 20m in die Tiefe gehen.

    Derzeit sind wir bei 4m.


    Wenn diese Annahme zutrifft, dann wäre bei Aushub der Baugrube jetzt Halbzeit. Ich würde schätzen, die Tiefe liegt derzeit bei ca. 9-10 m (darauf kommt man, wenn man die Zahl der Stufen des Treppenturms mit einer Stufenhöhe von 0,16 m multipliziert, 6 Steigungen á 10 Auftritte - siehe webcam). Normales Tempo würde ich sagen.