Beiträge von Rohne

    Und ein paar weitere wichtige Informationen stehen in dem Artikel, die man sonst leider bisher nirgends fand:

    während der bereits begonnenen Bauzeit stehen 1100 Sitzplätze (sowie die 65 komplett entfallenden Logenplätze) nicht zur Verfügung. Diese Zahl gilt für Bundesligaspiele wie auch bei voller Bestuhlung. Vor dem Umbau waren es 51500 Sitz+Stehplätze bei Ligaspielen, und ungefähr 48500 Plätze bei reiner Sitzplatzkonfig (war die offizielle Zuschauerzahl beim der EM-Quali Deutschland vs Polen), bzw interessanterweise hatten wir während dem UEFA-Cup bevor die Stehplätze auch da erlaubt wurden sogar immer nur 47000. Wobei bei Eintracht-Spielen ja auch immer ein halber Block im Unterrang neben dem Gästeblock als Puffer frei bleibt, das dürften auch nochmal so 250 bis 300 Plätze sein (erklärt trotzdem nicht die Diskrepanz zwischen Länderspiel und UEFA-Cup).

    Wirklich mehr Kapazität bekommt das Stadion durch den Umbau selbst wohl überhaupt nicht: in reiner Sitzplatzvariante (Länderspiele, NFL, etc) sollen es laut Artikel nur 50100 Plätze sein, die das Stadion dann bieten kann, also nur wenig mehr als aktuell und nur mit Ach und Krach die 50tausender-Marke geknackt. Der Artikel erwähnt diese 50100 zwar explizit in Verbindung mit der EM, außer der Erfahrung heraus steht aber zu befürchten dass die 48000 die die UEFA als EM-Kapazität nennt (da fallen ja immer Sitzplätze zugunsten der Presse weg), tatsächlich bereits den Umbau berücksichtigen, und wir weiter unter der 50er Marke bleiben, und damit definitiv mit merklichem Abstand zu Hamburg, Stuttgart und Schalke zu den deutlich kleinsten EM-Stadien gehören (nur Leipzig, Köln und Düsseldorf haben mit ca 46500 noch etwas weniger). Mit Stehplätzen sind es dann "knapp" 60000, also möglicherweise real ebenfalls etwas weniger.

    Als vor fünf Jahren die ersten Pläne für die Kapazitätserweiterung publik wurden, sahen die Zahlen übrigens noch ganz anders aus: damals sprach man von 53800 reinen Sitzplätzen oder 61000 Sitz+Stehplätzen. Keine Ahnung, wo die mal wieder alle verschwunden sind.

    Ähnliches hatte man auch als das Waldstadion vor 20 Jahren komplett neu errichtet wurde. Vor Baustart hieß es immer 52000 vs 59000 (also sogar mehr als man jetzt überhaupt hinbekommen will, bzw mit Stehplätzen nur im Unterrang auch schon fast genauso viel). Während dem Bau hieß es dann irgendwann immer nur noch 50000 vs 55000. Und am Ende wurden es mit Stehplätzen nur 50000 (bis kurz nach der WM wurde "ausverkauft" sogar schon immer bei 49691 verkündet). Offizielle Zuschauerzahl während der WM waren trotz der vielen Presseplätze auch schon damals 48000.

    Nach der WM hatte man dann ja nach Errichtung der Plexiglaswand im Oberrang noch etwas nachjustiert, und seitdem hatten wir dann immer die bis vor kurzem gültigen 51500 bei Ligaspielen, aber ohne dass sich dabei die reine Sitzplatzkapazität auch erhöht gehabt hätte.

    Wie diese wirklich seltsamen Zahlen immer zustande gekommen sind, kann ich aber auch nicht sagen.

    Das schlimme ist, an der Infrastrukturplanung an sich wird sich nicht das geringste ändern. Es sind einzig die Lärmschutz- und wohl auch ein paar Ausgleichsmaßnahmen wo nachgebessert werden wird. Hätten wir ein vernünftiges Planungsrecht, würde die Maßnahme selbst schon längst in Bau sein. Solche "Nebensächlichkeiten" kann man ja eigentlich auch problemlos während der Bauzeit nochmal überarbeiten.

    Bundesbank wäre doch bei allen drei Varianten angebunden, von daher verstehe ich nicht warum das gegen die Führung über den Miquelknoten sprechen sollte. Die verkehrlich durchaus sinnfreie Lage der Station botanischer Garten ist da natürlich ein anderes Thema. Haltestelle Platensiedlung ist überflüssig wie ein Kropf, damit hätte man 3 U-Bahn-Stationen auf nicht einmal 1000 Metern Streckenlänge. Das kann man vielleicht bei einer Straßenbahn machen, aber bei der U-Bahn steht das komplett dem Zweck des Verkehrsmittels entgegen.

    Selber Fauxpas aber aus anderen Gründen nach wie vor die Station Campus Westend. Warum muss die derart mittig auf den Campus platziert werden mit der Folge dass die Strecke derart umwegig und mit solch engen Kurvenradien verläuft, dass von attraktiven Fahrzeiten dann beim besten Willen nicht mehr gesprochen werden kann? Etwas mehr am Rand des Campus, zB im Nordwesten oder Nordosten, hätte es problemlos auch getan, würde einen deutlich sinnvolleren Linienverlauf ermöglichen und auch noch die Fußwege zu einigen Wohnlagen verkürzen. Als ob gerade Studenten nicht mal auch ein paar Meter laufen könnten...

    Die Antworten auf deine Behauptungen wurden leider verschoben, nämlich hierhin: Städtebauliche Ziele und Visionen - der Diskussionsstrang


    Für diesen furchtbaren Plattenbau ist ein Abriss definitiv das einzig zielführende. Und wäre übrigens, wie in jenen verschobenen Antworten von mir auch schon dargelegt, mindestens langfristig auch deutlich ressourcenschonender als alle paar Jahre an solchen furchtbaren städtebaulichen und architektonischen Sündenfällen herumzudoktern. Auch dein Beispiel aus der Niddastraße sehe ich da als alles andere als gelungen.

    Ich frag mich dann ja immer wie ein Leben in solch hochverdichteteten Städten in wärmeren Klimazonen überhaupt möglich sein kann. Nicht nur sowas wie Rom oder Madrid, sondern vA auch außerhalb Europas. Dort müssten doch 90% der Bevölkerung Jahr für Jahr den Hitzetod sterben... :D


    Xalinai hat da durchaus recht. Wobei "mittlere" Verdichtung ein sehr dehnbarer Begriff ist. Auch diese städtebauliche Dichte die man in weiten Teilen des Nordends und des nördlichen Sachsenhausens findet würde ich da noch als "mittel" zuminest in dem Sinne bezeichnen, als dass sie durchaus auch für die zentralen Bereiche ganzer Neubauviertel am Stadtrand in Frage kommt und sogar wünschenswert wäre.

    Mit Abstand am nachhaltigsten sind sowieso immer diejenigen Gebäude, die städtebaulich und architektonisch derart gelungen sind, dass sie mit Sicherheit auch in mehr als 100 Jahren noch stehen werden ohne jemals Augenkrebs zu erzeugen. Deren Grundrisse auch kompatibel mit sich ändernden Bedürfnissen und Gewohnheiten sind, und deren Bausubstanz überhaupt auch so lange durchhält (nachträgliche Fassadendämmung insbesondere mit WDVS produziert meistens aber das genaue Gegenteil). Das haben unsere Vorfahren bis zum ersten Weltkrieg wesentlich besser hinbekommen, als fast alle die danach kamen und der Meinung waren das Rad immer neu erfinden zu müssen - in den allermeisten Fällen mit sehr ernüchterndem Ergebnis.

    Und daher auf jeden Fall immer ein klares Ja zu Beseitigung solcher architektonischer und städtebaulicher Sündenfälle!

    Man kann aber nicht abstreiten, dass - anders als die frz. Regierung bezüglich Paris - unsere letzten Bundesregierungen zuletzt ziemlich träge waren wenn es darum ging neu anzusiedelnde Behörden mit Finanzbezug nach Frankfurt zu holen. Insbesondere die regelrechte Untätigkeit bezüglich der EBA war ein absoluter Schlag ins Gesicht der gesamten Stadt. Da hat selbst Bonn bezüglich der ebenfalls nicht bekommenen EMA mehr Unterstützung erfahren.

    Wobei spätestens seit Merkel generell die deutschen Regierungen ein Problem damit zu haben scheinen in der EU für deutsche Interessen einzustehen...

    Städtebaulich wieder nix halbes nix ganzes. Die Straßenverläufe machen zwar durchaus Sinn und führen ganz gut die Achsen aus der Umgebung weiter, aber das wars dann auch schon. Ein Platz der nicht weiß ob er ein Platz oder ein Park sein will. Dazu völlig unnötige Baulücken ausgerechnet zu diesem "Platz" hin. Dann natürlich wieder diese Unsitte mit den "Hochpunkten", die hier aber eh nur zwei Geschosse mehr als ihre Nachbarn haben (stattdessen hätte man zumindest zum "Platz" hin besser gleich allen Gebäuden diese 7 Geschosse spendieren sollen). Und auch von der kolportierten "Kleinteiligkeit" ist nicht das geringste zu sehen. Fassadenbreiten fast durch die Bank weg deutlich über 30m, meistens sogar noch erheblich mehr. Und vA in den Querstraßen immer nur ein und das selbe Gebäude mit erwartbar immer der gleichen gähnend langen langweiligen Fassade.

    Angesichts dessen was sich andere Büros heutzutage so trauen, hätte es sicherlich auch noch deutlich schlimmer kommen können. Aber positiv stimmt einen dieser Entwurf bei weitem nicht. Das wird wieder nur der übliche langweilige Ort den jeder meiden wird der dort nicht zwingend hinmuss.

    Landwirtschaft gehört einfach nicht innerhalb einer Stadt mit begrenzter Fläche.

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Klar ist, die Schaffung von Wohnraum hat Priorität und sollte vollumfänglich gewährleistet werden - vor allem auch mit einem vernünftigen Städtebau. Aber das heißt nicht, dass es deswegen erstrebenswert wäre jeden Quadratmeter des Stadtgebietes unterschiedslos zu bebauen. Südlich des Mains steht Frankfurt weitgehend auf Sandboden (Schwanheimer Düne), aber nördlich befinden sich teils auch innerhalb des Stadtgebietes mit die besten Böden des gesamten Landes. Da wäre es für die Ernährungssicherheit der Nation schon sehr unklug ausgerechnet die fruchtbarsten Böden zu überbauen, und das im Extremfall dann nur mit Einfamilienhäusern oder gar Ausweichparzellen von Kleingärten. Das ist ein Punkt der bei diesen Schutzgutbetrachtungen von Bebauungsplänen und Verkehrswegeplanungen auch generell in Deutschland immer noch zu kurz kommt.

    Wobei diese ganzen Mini-Felder die man rund um Frankfurt vielfach findet jetzt auch nicht sonderlich erstrebenswert sind. 10 Hektar, besser mehr, sollten die von Bebauung freizuhaltenden Stücke dann schon jeweils mindestens aufweisen, damit sich dort auch der Einsatz von effizienter Technik, Precision Farming und mit wirklich nachhaltigen Anbauverfahren (möglichst bodenschonende Direktsaat oder zumindest Striptill) lohnt und nicht die Hälte der Fläche allein fürs Vorgewende drauf geht.

    Die U-Bahn (die ich im Gegensatz zu einer Tram durch die Darmstädter definitiv für sinnvoll halte und nach wie vor befürworte) würde eh unterirdisch geführt. Denke daher nicht, dass die in einem B-Plan festgehalten werden müsste.

    Sehr traurig um die Brauerei. Binding war zwar geschmacklich nie mein Lieblingsbier, aber war halt Frankfurt. Wenn die Marke jetzt andernorts gebraut werden soll, entfällt für mich dann auch jeder Grund jemals wieder ein Binding zu kaufen.

    Jetzt kann man mutmaßen ob es vielleicht anders entschieden worden wäre, wenn der Brauerei vor einigen Jahren, als ein Umzug aus Frankfurt weg im Raume stand, zugestanden worden wäre ihren neuen Standort am Bad Homburger Kreuz zu errichten. Finde ich nach wie vor einen generell sehr sinnvollen Standort für ein Industriegebiet, aber das wollen die Grünen ja nicht, weil von Autobahnlärm umtoste Äcker und Hundeauslaufplätze ja so idyllisch sind...

    Was ich dabei überhaupt nicht verstehe: man redet die ganze Zeit von der Herstellung der zweiten Kante dieses Bahnsteigs (also Gleis 10), die ja gerade wenn die großen Bauarbeiten am Hbf anstehen auch absolut unverzichtbar sein wird. Anstatt das alles in einem Aufwasch mit der eh fälligen Sperrung zwecks Oberkantenerhöhung zu machen, macht man wieder nur alles separat. Klar, das entsprechende Gleis muss dafür auch noch mal angepasst werden, aber nötig sind diese Arbeiten ja so oder so.

    Ist mal wieder so ein absolut typisches Spiegelbild der schon seit langer Zeit vollkommen in die totale Ineffizienz abgedrifteten deutschen Planungspolitik.


    Ansonsten, weil es eh schon um den Südbahnhof geht: er sollte unbedingt irgendwann wieder eine Bahnsteighalle erhalten, so wie sie bis zum Bau der S-Bahn existierte.

    Was ist das denn für eine verquere Argumentation. Die Altbauten bringen den Platz aus der Balance weil sonst lauter Schund dort herumsteht? Ernsthaft??? Viel eher ist es doch so, dass die neueren Kisten das Problem sind, die nach und nach beseitigt gehören. Im Bahnhofsviertel gilt immer noch eine Gestaltungssatzung. Wenn sich an die auch mal gehalten würde, dann würde ein Neubau eben nicht ansatzweise so aussehen wie die furchtbare pseudomoderne Stangenware die aktuell so errichtet wird, und die wie du selbst festgestellt hast wohl schon das Maximum an möglicher "Verbesserung" für diesen grausamen Kasten wäre.

    Irgendwo muss der überschüssige Strom aber hin. An Tagen mit viel Wind und Sonnenschein kommt es bereits heute regelmäßig dazu, dass mehr Strom erzeugt als verbraucht wird. Den müssen wir dann zu regelrechten Strafpreisen ins Ausland verramschen, was aber auch nur deshalb noch funktioniert, weil man sich dort noch nicht komplett von den Launen der Natur abhängig gemacht hat und immer noch in der Lage ist die Stromerzeugung rauf und runterzuregeln in dem einige Kraftwerke bei Bedarf vom Netz genommen werden.

    Zunächst ist es mal der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine der die weltweite Energie-Krise ausgelöst und somit negative Auswirkungen für den Finanzplatz hat, alles andere folgt darauf.

    Du verwechselst gehörig Ursache und Wirkung. Energiekrise gibt es soweit nur in der EU und insbesondere in Deutschland, in Amerika zB ist nichts davon zu spüren. Und diese "Krise" ist komplett selbst verursacht, durch die sinnfreien Russland-Sanktionen die eigentlich nur uns selbst schaden, und das obwohl man sich wenige Jahre zuvor noch komplett abhängig von diesem russischen Gas gemacht hat, weil man hierzulande ja unbedingt aus Atom und Kohle gleichzeitig aussteigen wollte. Frag mal die Biogasanlagenbetreiber (sind ja meistens Landwirte für die das ein "Nebenerwerb" ist) hierzulande, wie sehr sich die Stabiität des deutschen Stromnetzes die letzten Jahre immer weiter verschlimmert hat, weil der Anteil von Zufallsstrom aus Wind und Sonne so massiv ausgebaut wurde.

    Sich jetzt dann auch noch den Gashahn abdrehen zu lassen, bringt da nur das Fass zum Überlaufen.

    Zu allererst mal sollten die die unzähligen unnützen Ampeln abschalten, die auch noch tief in der Nacht rot zeigen wenn eh nur alle paar Stunden ein Auto kommt. Bischen übertrieben hat mans mit der nächtlichen Beleuchtung die letzten Jahre sicherlich, die Illumination von Römer und Paulskirche zähle ich da aber eindeutig nicht dazu. Jetzt wo man sich die Probleme sehenden Auges vorsätzlich einbrockt, mit solchen Ideen zu kommen, erinnert nur wieder tiefstes Schilda.

    Meines Wissens ist es zum Glück nach wie vor nicht strafbar, Ausländer zu sein. Was soll bitteschön "Ausländerkriminalität" sein (außer einer platten rechten Parole)?

    Ganz schlechte Versuche doch irgendwie die Nazikeule zu schwingen. Verfängt bei mir nur leider nicht.

    Wer noch immer nicht begriffen hat, dass eines der vielen großen Probleme dieses Landes und auch der Stadt Ffm die unnötig importierte Kriminalität ist, und konkret im Fall des Bahnhofsviertels ein sehr großer Teil der Dealer nach korrekter Auslegung der geltenden Gesetze nichtmal ansatzweise das Recht hat sich in unserem Land überhaupt aufzuhalten, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

    Und dass der "Erfolg" in Zürich neben vielen anderen Bausteinen u.A. aber deutlich auch darauf zurückzuführen ist, dass man nicht jedem Dealer und Junkie von sonstwoher erlaubt sich in der Stadt aufzuhalten, sollte eigentlich auch mittlerweile den meisten klar sein.

    Bisher hat aber noch keiner gefordert die Druckräume zu schließen. Dort können die ja weiter ihrer Sucht nachgehen. Aber im öffentlichen Raum dürfen diese Zustände nicht länger geduldet werden. Hier ist es wirklich an der Zeit für Null-Toleranz mit anhaltend hohem Kontrolldruck (und proaktive Auflösung sämtlicher sich in anderen Vierteln anbahnender Ausweichtreffpunkte), wirklich wehtuenden Repressionen insbesondere bei Wildpinkelei, Vermüllung, Dealerei und öffentlichem Drogenkonsum, und natürlich auch Aufenthalts- und Stadtverbote für auswärtige Dealer und Junkies.

    Bei Fußballspielen schreckt man nicht mal davor zurück Frankfurter Bürger mit Verboten zum Betreten ihres eigenen Stadtviertels und miesesten Meldeauflagen weit über jedes vernünftige Maß hinaus zu drangsalieren, aber bei den Dealern und Junkies will man machtlos sein? Ich bitte euch...! Auch wenn die Bundespolitik es vielleicht nicht einfacher macht, wenn man wirklich wollte wäre die Stadt nicht ansatzweise so machtlos wie sie sich gerne hinstellt.

    Wobei es natürlich nicht reicht, in eine Taskforce nur Beamte, Sozialarbeiter und Polizei reinzunehmen, sondern es fehlt eine bedeutende Gruppe: großen Anteil an der Misere hat ja bekanntlich auch die Justiz, die zwar bei Parkverstößen knallhart ist. Aber bei Ausländer- und Drogenkriminalität lieber beide Augen zudrückt, und festgenommene Dealer umgehend wieder auf freien Fuß setzt, selbst wenn sie nicht mal berechtigt sind sich in unserem Land aufzuhalten. Gab ja auch schon vor Jahren unzählige Artikel zu dem Thema...

    Die beiden mittleren Gebäude machen bischen einen auf Klassizismus, wie die Westseite des Hühnermarkts. Die Stirnbauten mit den Satteldächern und der etwas unförmige rote Klotz sind dagegen eher mit den Füllbauten (auch im weiteren Umfeld des Alten Markts, zB an der Alten Mainzer) vergleichbar.

    In Anbetracht der Umstände aber wohl das beste das der Ecke passieren kann.