Beiträge von m.Ro80

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    Zitat:

    "Bankenviertel wird zwar dichter, aber auch immer mehr zur abgetrennten Wand und verliert irgendwie die bauliche Verzahnung mit der Umgebung."


    Die "abgetrennte Wand" beschreibt in etwa das, was ich seit Langem mit "zu dicht" bzgl. des CBD auch sagen will.

    Die "bauliche Verzahnung" würde ich dergestalt versuchen, dass man nördlich der Zeil (zwischen Hauptwache und Konsti) kleinere HH (ca. 120 Meter Höhe) zulassen könnte. Das könnte mMn eine ansehnliche "Forum-Situation" in Bezug auf die Altstadt schaffen.

    Vom Main aus nach Norden blickend: Im Vordergrund Dom und Altstadt, westlich und im Hintergrund dann ein HH-Kranz, der das ganze Bild wie ein "Forum" umsäumt.

    Die Denkweise unter den Planern ist aber wohl immer noch eine völlig andere:

    Die sehen das "PalaisQuartier" ja immer noch als eine Art "Betriebsunfall" - sehe ich genau gegenteilig.

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    ...weil dieser Irrsinn einfach nur empörend ist. !


    Dieses ganze Projekt ist ein einziges "Bashing" gegenüber der erhaltenswerten historischen Bausubstanz ("bashing" im reinsten Sinne des Wortes)

    Ausnahmsweise wurde die "CO2- und Nachhaltigkeits-Taste" in Bezug auf den Monster-Abriss hier offenbar deswegen mal nicht gedrückt, weil das Meinungskartell bei der Planung hier seinen "Fortschritts-Fetisch" mit den geplanten Neubauten hemmungslos ausleben wollte.

    Der Abriss entlang der Frankenallee (s.o.) ist und bleibt eine absolute, unverzeihliche Sünde: In Bezug auf Architektur, Städtebau und auch in ökologischer Hinsicht.

    Gegen diese Art von Bau-Barbarei kann man gar nicht genug "bashen" - um Deine Formulierung hier aufzunehmen.

    Es ist das Verdienst des Foristen "Ziegel" mit seiner Kritik diese "faktische Ruhe" zu diesem Thema hier noch einmal aufgebrochen zu haben.


    PS:

    Eine "theoretische" Möglichkeit wäre es, den historischen Bestand an der Frankenallee zunächst erst mal noch stehen zu lassen und das Projekt zunächst im Übrigen zu realisieren.

    Vielleicht hat man in 2-3 Jahren doch noch eine tragbare Idee für diesen (zumindest äusserlich) enorm gut erhaltenen historischen Bestand.

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    Es ist nie zu spät für berechtigte Kritik !


    Die eigentliche "Porno-Orgie" (um Dein völlig berechtigtes Vokabular hier aufzugreifen) steht erst noch bevor:

    Das gründerzeitlich anmutende Blockrand-Ensemble an der Frankenallee im Hintergrund des letzten Fotos.

    Ein regelrechtes "Bausubstanz-Massaker" wird das geben. Diese Verschwendung ist schon schlimm genug.

    Dein Zitat: "Das ist doch kein Müll. Das Areal wäre eine Erhaltung und Transformation wert gewesen. Warum hat man das im städtebaulichen Wettbewerb nicht zur Vorgabe gemacht?" - Absolut korrekt, zumindest in Bezug auf den hervorragend erhaltenen Blockrand entlang der Frankenallee !


    Schlimmer noch aber das, was als Ersatz für diesen wunderbaren Blockrand kommen wird: Wohnungen als eine Art von "Nachhaltigkeits-xxxxxxx" - was anderes ist der Bausubstanz-xxxx nicht, der anstatt des alten Blockrand da flächendeckend wuchern wird.

    Zitat: "Die Branche aus Investoren, Architekten und Baufirmen verdient gut mit ihrer ignoranten Vorgehensweise". Na klar !

    Und nicht zu vergessen die "grün lackierten Jakobiner", die (auf der Seite der Politik) uns diesen Monster-Abriss auch noch als technologisch-gesellschaftlichen Fortschritt gehirnwaschen wollen.

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    Von Deutscher Seite aus würde ich es auf eine "Entscheidung" nicht ankommen lassen.

    Ffm. und Paris sind nun einmal die beiden wichtigsten Finanzplätze der EU. Keine andere Stadt macht daher für diese Behörde wirklich Sinn (auch Dublin nicht - schon in geografischer Hinsicht). Wenn im Übrigen beide Städte plus / minus ähnlich gute infrastukturelle Voraussetzungen für diese Behörde bieten, dann sollten die Bundesregierung und die Franz. Regierung sich mMn gemeinsam um einen Doppelsitz Ffm. / Paris für die AMLA bemühen.

    Die Bunderegierung sollte mMn auf Frankreich zugehen und eine Verständigung versuchen.

    Aber "Doppelsitze" scheinen nicht wirklich beliebt zu sein, wäre aber gerade in diesem Falle in jeder Hinsicht eine sinnhafte Entscheidung - schon deswegen, weil es sowohl in Paris als auch in Ffm. "ähnlich viel Arbeit" gleichsam "direkt vor Ort" für diese Behörde geben dürfte.

    ^^

    pro Elbtower:


    Es gilt in der Branche der Spruch "Lage, Lage, Lage" - na klar.

    Es geht aber auch wie folgt: "Lage machen !".


    Der Elbtower wird "Lage machen". Ein derart ikonisches Monumental-Projekt steht idealerweise nicht in einem "Cluster" (mMn. der typische *Frankfurter Denkfehler* im Übrigen), sondern etwas abgerückt von Clustern / bzw. der Kern-City etc.. Nur auf diese Weise kann ein solches Projekt seine ganze Strahlkraft entfalten und städtebaulich "wirken". Es wird eine eigene Art von "Gravitation" entwickeln.

    So skizziert hat der Elbtower mMn die perfekte Lage. Hoffentlich wird er fertiggestellt.

    Theseus532, Zitat: "Für Bayern, Franken, Sachsen zählt der eigene Stamm mehr als alles andere, auch heute.

    Undenkbar wenn dieses Schicksal Paris oder London erteilt hätte".


    Da steckt viel Wahres drin was Du sagst, aber mMn. bitte etwas differenzierter:

    Was ist so schlimm daran, wenn sich Bayern, Franken und Sachsen ggf. näher stehen als dem mutmaßlich "Grossen Ganzen" (gemeint ist die nationale Einheit). Gegen deren jahrhundertelange Geschichte könnte die (stark wechselhafte) Situation nach 1871 noch als eher kurzweiliges Intermezzo von künftigen Historikern betrachtet werden.

    Du siehst es als "Undenkbar wenn dieses Schicksal Paris oder London erteilt hätte" ?.

    Wenn es dumm läuft, könnte GB als Nationalstaat schon bald Geschichte sein, wenn sich Schottland doch der EU zuwendet. Dann hätte London genau jenes Schicksal ereilt, was Du als "undenkbar" betrachtest - nämlich der Zerfall der "Nation". Im Übrigen würde London als Metropole ganz sicher nicht untergehen - London würde dann so eine Art "Hansestadt des 21. Jahrhundert" - global vernetzt aber ohne nationales Hinterland. So ein Konzept kann sehr gut funktionieren- die "Hanse" hat das gezeigt. Grundsätzlich ist London aber ein absoluter kosmopolitischer Ausnahmefall und nicht vergleichbar mit den übrigen letztlich territorial ausgerichteten Hauptstadt-Metropolen der europäischen Flächenstaaten (wie Madrid, Rom, Berlin und letztlich auch Paris).

    Madrid mit den rebellischen Katalanen stünde deutlich schlechter da als London im Falle eines Zerfalls der spanischen Nation.

    Rom hat im Übrigen auch derartige Probleme https://www.spiegel.de/politik…von-italien-a-960144.html

    Nur Paris hat es in seiner Geschichte geschafft den Rest des Landes dermassen zu "planieren" (materiell, soziologisch und damit auch städtebaulich - unser Thema im Übrigen) , dass es kaum um seine Dominanz wird fürchten muss. Aber sind solche Verhältnisse erstrebenswert ?

    Ich sehe das eher so wie eine Vielzahl der Regionen in Europa es auch zu sehen scheint. Lieber "Freiheit in (europäischer) Vielfalt" als "Unfreiheit in nationaler Einheit und (letztlich) auszehrendem Hauptstadt-Zentralismus".

    Fettucine

    Frankfurt ist überhaupt nur wegen der Teilung Deutschlands und der Rolle als US-Hauptquartier nach WW2 zu jener Art von "Metropole" geworden die es heute ist.

    "Zentralbank" und "Flughafen" sind die beiden Pflöcke, die die Basis dieser Stadt bilden und diese "Pflöcke" waren schon Mitte der 1950 er Jahre gesetzt.

    Danach ist praktisch "nichts Neues" mehr passiert. Die Ansiedlung der EZB brachte - *Gott sei Dank* - wenigstens eine Stabilisierung des Finanzsektors.

    Seit 1991 dann aber ein sukzessiver, schleichender Niedergang. Vor allem die Verbände sind grösstenteils nach Berlin weggezogen. Von den grossen Lobbyisten fällt mir nur noch der VDMA und der VCI ein, die (noch) in Ffm. ansässig sind. Vielleicht schaut Herr Josef gelegentlich bei denen mal vorbei und fragt nach deren "Wohlbefinden" in Ffm. Es wäre nicht die schlechteste Idee bevor auch diese Reste sich zum Wegzug an die polnische Grenze rüsten.

    Der relative Bedeutungsverlust von Ffm. zeigt sich natürlich auch in dem durch und durch zweitklassigem Städtebau der hier betrieben wird.

    Hamburg hat die Zeichen der Zeit nach 1991 erkannt und mit dem Projekt "Hafencity" ab Mitte der 1990er Jahre städtebaulich enorm aufgerüstet. Das hat HH zwar auch nicht vor dem Berlin-Sog der Redaktionen und "Kulturschaffenden" geschützt. Aber die Stadt gilt heute immerhin als die attraktivste und "sympathischste" der Deutsche Metropolen. Hamburg wird sich immer als Metropole behaupten, eben wegen dieser starken "weichen Faktoren".

    Um Ffm. mache ich mir viel grössere Sorgen. Da helfen auch die paar Stahlbeton-Ekzeme nicht weiter, die derzeit im CBD noch errichtet werden.

    Ffm. benötigt einen "Quantensprung" im Städtebau - ganz so wie Fettucine es andeutet.

    Statt dessen haben die Planungen hier in Ffm. eher den Charakter einer "reaktiven Depression" auf den nach 1991 erfolgten Bedeutungsverlust.

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    Nein ! Das muss mMn nicht sein.

    Ich könnte mir architektonisch auch eine Symbiose aus "Tradition" und "Moderne" vorstellen.

    Gerade für Ffm. könnte so etwas gut passen.

    Es muss nicht unbedingt "Altstadtreparatur" sein (was im Übrigen stellst Du Dir darunter vor - bezogen auf das Paulskirchen-Projekt ?)

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    Sorry, das sehe ich ziemlich anders.

    Zitat: "... aber aus der Ferne sieht besonders die breite Seite einfach nur wie ein fetter heller Klotz aus".

    Meine Wahrnehmung:

    Die breite Seite wirkt massig und monumental. Gerade die breite Seite gefällt mir aus diesem Grunde sehr gut.


    Ich teile Deine Kritik an einzelnen "Details" der Kubatur und v.a. an Defiziten dieses Projektes im räumlichen Nahbereich (letzteres sollte sich noch verbessern lassen).

    Insgesamt bin ich mit dem ONE aber sehr zufrieden. Gerne mehr noch von solchen "Klötzen". Sie geben der Skyline einen Eindruck von "Wichtigkeit" und "Macht".

    HH-Kubaturen von "dünn und hoch" haben wir in Ffm. wahrlich genug.

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    Absolut !

    Notfalls muss Bayern hier alleine tätig werden. Das sehe ich genau so und wundere mich schon seit einiger Zeit, weshalb diese Möglichkeit nicht längst ernsthaft seitens der Landesregierung kommuniziert wird bzw. worden ist.

    Möglicherweise gibt es eine bundesrechtliche Regelung / Spezialkompetenz, die das verhindert ?!

    Ich weiss es nicht. Es kann eigentlich nur die einzige plausible Erklärung sein.

    Verlegung von Bahnhöfen sind selbstverständlich sehr schwierig aber nicht unmöglich.

    Ein gutes historisches Beispiel ist der Neubau des Darmstädter Hbf vor WW1 https://de.wikipedia.org/wiki/Darmstadt_Hauptbahnhof


    Die prinzipielle Frage ist, ob man die planerische Herausforderung für solch ein "Jahrhundertprojekt" anzunehmen bereit ist UND natürlich überhaupt bereit ist, sich auf einen neuen Standort für einen neuen HBF einzulassen. Der neue Standort wäre sodann naturgemäss etwas dezentraler als der bisherige (das wäre ja auch mit der Sinn der Sache, um sich auch städtebaulich "Raum zu schaffen" - siehe das Darmstädter Beispiel). Auch müssten wirklich alle politischen Ebenen da proaktiv mitgestalten - wie es in Darmstadt der Fall war (siehe die Historie dazu im Wikipedia-Eintrag).


    Konkrete Standorte für einen neuen oberirdischen HBF kämen mMn hier in Ffm v.a. südlich den Mains in Frage.

    Da der Ausbau von Ffm-Süd zu einem "neuen" HBF wohl einen zu starken Eingriff in das Gebiet "Sachsenhausen-Nord" mit sich brächte, hatte ich hier im Forum schon einmal die Grünlagen zwischen Oberrad und dem Mainufer für die Anlage eines neuen oberirdischen HBF vorgeschlagen.

    "Out of the box" gedacht, wäre das sehr wohl denkbar. Vor allem die Fernverkehr-Anbindung nach Osten südlich wie nördlich des Mains wäre relativ leicht darstellbar an die bestehenden Strecken; Nur zur nordmainischen Strecke müsste es einen relativ kurzen Tunnel unter den Main geben, alles andere könnte oberirdisch angelegt werden. Wenn das keine Erleichterung sein soll ?!

    Ob dieser Gedanke politisch (und v.a. kommunalpolitisch) darstellbar ist, ist natürlich eine ganz andere Frage.

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    Zu Deinen in vieler Hinsicht zutreffenden (städtebaulichen) Ausführungen kann ich nur wie folgt ergänzen:

    Das ganze Ffm-Fernbahntunnel-Projekt ist in der derzeitigen Konzeption Unfug und gehört gestoppt !

    Der HBF ist in seiner heutigen Lage und Struktur nicht zukunftsfähig und muss (zumindest als Fernbahnhof) aufgegeben werden.

    Es bedarf eines "grossen Wurfes" dergestalt, dass ein ganz anderer (stadtnaher) Standort für einen neu zu errichtenden (natürlich oberirdischen) Durchgangs-HBF gefunden werden sollte.

    Die Hoffnung, dass man sich in der Ffm-Stadtpolitik in dieser Richtung aufraffen würde, sehe ich indes bei "absolut Null".

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    Zitat Rohne: "Wenn man Schauspiel/Oper dort nicht integriert bekommt, dann wäre der Standort am Osthafen immer noch erste Wahl ..."

    Ich danke Dir für Dein Statement sehr. Das sehe ich seit jeher auch genau so.



    Wenn man die mutmaßlich "einhellige Begeisterung" für die neueste Entwicklung hier im Forum liest, dann sinkt einem jeglicher Mut gegen diesen <städtebaulichen Holzweg> noch irgendwas zu schreiben.


    Besonders schlimm finde ich es, wenn man in einschlägigen Kommentaren lesen muss wie folgt:

    "...denn an dieser Stelle muss und darf sich kein Gebäude verstecken!"

    man hoffe "...auf die kreative Kraft der Stadt",

    Das Ganze sei mit dem "... gewählten Ort [...] jedenfalls perfekt und sollte inspirierend wirken".


    Da wird sich kein "Gebäude verstecken". Für ein derart teures und wichtiges Projekt ist der ganze Standort "Taunusanlage" ein einziges <Versteck> ! Das städtebauliche Gegenteil von "Elb-Philharmonie" etc.

    Was hier läuft ist nicht "perfekt" bzw. "inspirierend". Das ist "Möchtegern-Metropole im Besenkammer-Format".

    Positiv ist einzig, dass an der "angeknabberten Wallanlage" nicht noch weiter geknabbert wird. In Ffm. kann man in der Tat schon froh sein, wenn "Schlimmeres verhindert" wird - meine Güte !

    Die einzige "kreative Kraft", die ich hier erkennen kann, ist es, mit einem regelrechten <Gegenteil-Sprech> sich suboptimale Dinge schönzureden (wie rauf und runter in den Anmerkungen).


    Auch wenn ich die "verbale Party" hier eigentlich nicht stören wollte:

    Es muss erlaubt sein, ganz dezidierten Widerspruch hier anzumelden (auch gegen eine mutmaßlich fast einhellig positive Meinung).

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    An diesem konkreten Fall zeigt sich mal wieder der prinzipielle Nachteil eines zu "starren" HHRP.

    Auch wenn (vorweg) im Planungsamt niemand auf die Idee käme, hier ein HH konkret zu platzieren, sollte man aus der nicht vorhandenen konkret-positiven HH-Festsetzung im HHRP nicht von vornherein den Umkehrschuss ziehen, dass unter keinen Umständen ein HH hier möglich sein soll.


    Vorschlag:

    Wenn sich ein Investor findet, der an diesem (keinesfalls einfachen) Standort durchaus ein HH zu bauen bereit wäre, dann sollte man sein Konzept grundsätzlich wohlwollend auch einer Prüfung unterziehen - egal was der HHRP im Übrigen sagt.

    Eine solche "offene" Vorgehensweise sollte mMn für viele andere Projekte auch gelten.

    Mein Gott. Es ist die ganze Region, die ich mit "Berlin" meine.

    Sehr vieles vom sog. Start-up-Boom ist letztlich auch "Staatswirtschaft". Denn ohne die Nullzinspolitik der Zentralbanken wäre dieser krasse Boom so auch nicht möglich gewesen.

    Die Zinsen machen die Zentralbanken, und die sind "Staat". Den sog "Goldstandard" haben wir seit 1914, spätestens seit August 1971 nicht mehr.

    Diese Blasen-Ökonomie ist zwar ein weltweites Problem, hatte sich in aber Berlin (bezogen auf Deutschland) ganz besonders krass gezeigt - im "Start-up-Boom" eben..

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    Speziell in Berlin muss man auch sagen, dass vieles vom dortigen "Boom" letztlich den Charakter von "Staatswirtschaft" hat.

    Viele (Bundes-)Behörden und Ministerien; Die Ansiedlung von Tesla ist ja auch durch staatliche Zuwendungen induziert gewesen. Der E-Auto-Boom ganz generell ist ohne die Kaufanreize nicht denkbar (gewesen). E-Autos gibt es seit dem späten 19. Jahrhundert. Unter "freien Marktbedingungen" hatte die E-Mobilität aber nie eine reale Chance.

    Mal sehen, wie das alles weitergeht. [...].

    Auf keinen Fall irgendwas vom "freien Stadtraum" dort weiter zubauen !

    So wie derzeit, finde ich die Räumlichkeiten um die Paulskirche herum völlig in Ordnung. Das sollte auf jeden Fall so bleiben.


    Wenn es gar nicht anders geht, könnte ich mir für das Haus der Demokratie auch einen kleinen Hochpunkt (so ca. 30 Meter Höhe) vorstellen, z.B. entlang der Berliner Strasse in Nähe der Paulskirche. (z.B. unweit der Paulskirche, leicht aufragend einen ganz dezenten "Internationalen Stil"). So ein Ensemble könnte den Oberton "Tradition und Moderne" für das Thema "Demokratie" reizvoll und zugleich Frankfurt-typisch neu bespielen.