Absolut korrekt ! "Geschenkt bekommen" ist mMn immer noch besser als Abriss (von dem damit verbundenen Image-Schaden für die Stadt erst gar nicht zu reden). Neben Naturkundemuseum und einem "New Economy Hub", sowie Nutzung für (städtische) Büros könnte man auch einzelne Etagen mit mietpreis-gedeckelten Wohnungen seitens der Stadt HH ausbauen und vermieten. Wenn der "Preis stimmt" könnte die Stadt HH hier sogar langfristig der "Gewinner" dieser Hängepartie um den Elbtower sein. Die Stadt muss nur bereit sein, "unternehmerisch" zu denken.
Beiträge von m.Ro80
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Der Wechsel von "weiss" auf "schwarz" ist sicherlich nicht glücklich. "Weiss" hätte dieses Gebäude "leichter" aussehen lassen [was man auch auf den Bildern konkret sehen kann - der obere Bereich (noch im Rohbau) wirkt "leichter" als der untere Bereich der schon dunkel verkleidet ist].
Insgesamt bin ich aber bzgl. dieses HH positiv gestimmt. Die gewisse Massigkeit passt mMn gut zur ebenfalls massig-monumentalen Anmutung des EZB-Turm, ohne dessen gewünschte optische Dominanz in Frage zu stellen. Auch ich könnte mir eine Erhöhung bis ca. 100 Metern Gesamt-Höhe gut vorstellen - sogar mit der jetzigen Kubatur. Warum nicht ?!.
Ingesamt betrachtet finde ich dieses Projekt als eine Bereicherung des EZB-Umfeldes, wenngleich in manchen Aspekten (z.B. Farbgebung und finale Höhe) man es durchaus noch besser hätte machen können.
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Meine Meinung kurz zu diesem Thema:
Der BESTE (deutsche) Kandidat wäre Hamburg gewesen (unter allen relevanten Aspekten) - aber er WOLLTE NICHT ! Das ist sehr schade - nicht nur für Hamburg, sondern für ganz Deutschland.
Köln / Ruhrgebiet wäre ein sehr "vernünftiger" Kandidat. Nicht nur, weil ich denen das bzgl. Infrastruktur absolut zutraue, sondern auch weil die Olympia-Investitionen dort besonders vielen Menschen zu Gute kämen: "Rhein/Ruhr" ist schliesslich der bei weitem grösste Ballungsraum Deutschlands. Ob bei einem "vernünftigen" Kandidaten allerdings auch der "emotionale Funke" überspringt, das wird die grosse Frage sein.
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Die Formensprache, Farbe und Detail-Gestaltung der Neuplanug gefällt mir sehr gut. Erinnert mich ein wenig an das alte WTC in New York. Die Aufteilung der Baumasse auf diese nunmehr zwei Baukörper finde ich aber absolut enttäuschend. Es bleibt zu hoffen, dass es letztlich doch bei dem 120-Meter-Solitär (wie bislang geplant) bleibt - gerne mit dem neuen, jetzt hier vorgestellten "Design".
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Dein Beitrag ist keinesfalls "off topic", denn die U-Bahn und die Europaallee hängen thematisch unmittelbar zusammen. Zunächst "Vielen Dank" für Deine grundsätzlich positive Rezension bzgl. der Europa Allee. Ich sehe das im Ausgangspunkt ganz genau so. Leider erwarte ich bzgl. der weiteren Entwicklung (in städtebaulicher Hinsicht) keinerlei Besserung mehr - ganz im Gegenteil. Das liegt mMn an dem OBERIRDISCHEN Verlauf der U-Bahn, der den ganzen "...monumentalen und eigenwilligen, großstädtischen Charme" weitgehend zerstören wird. Das Ganze wird "...wenn alles komplett ist" eher nach "Marzahn" denn nach "Kurfürstendamm" aussehen, obwohl diese stadträumliche Konzeption absolutes "Ku´damm-Potenzial" gehabt hätte. Besonders ärgerlich: Man hätte die UNTERIRDISCHE U-Bahn-Konzeption durch eine vorab (vor Baubeginn des Quartiers) gebaute Tunnel-Deckel-Bauweise für beinahe ein "Taschengeld" haben können - Grandios verpennt und vermasselt !
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Ich bin positiv überrascht von der offenbar überwiegend positiven Einstellung vieler Foristen zu dem "Campanile"-Thema und möchte mir erlauben, meinen "Senf" zu dem Thema wie folgt in Stichpunkten dazuzugeben:
a.) Ich möchte einen absoluten "Landmark-Campanile" dort errichtet sehen - und falls nicht, dann am liebsten gar nichts dort. "Entweder / Oder" - das sollte die Ansage dort sein. Das Grundstück hat das Potenzial zu einem Mega-Ansatz. Die Infrastruktur (HBF-Nachbarschaft) ist TOP dort. Ein "Landmark-Campanile" könnte ein sehr reizvolles Solitär-Projekt (etwas ausserhalb der klassischen HH-Cluster) darstellen.
b.) Den mMn besten Entwurf für dieses Projekt kennen wir seit bald 40 Jahren: Der (samt Spitze) rund 300 Meter-Campanile. Der Entwurf war 1989 fertig und sollte als eine Art "(West-)Deutscher Eiffeltum" errichtet werden. Das war kurz vor dem Mauerfall. Damals hatte Ffm. noch die Ambition die einzige Deutsche Metropole zu sein, die sich ihre Vergleiche jenseits der Grenzen sucht. Von Berlin war noch nirgendwo die Rede (von den obligatorischen "Mittelstufen-Ausflügen an die Mauer" mal abgesehen).
c.) Das Argument, dieser Standort sei schwach / schlecht etc. halte ich für absoluten Quatsch. Was Ende der 1980er Jahre planerisch ging, sollte bald ein halbes Jahreshundert später erst recht gehen.
d.) Ich versuche, das aufschlussreiche Interview des (damals) ganz jungen Günther Jauch hier noch sogleich reinzukopieren. Nochmals: Was damals schon "kurz vor Erfolg" stand, kann heute unmöglich "nicht möglich" sein.
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Ein spätere Aufstockung würde ich bei dieser Immobilie auch absolut begrüssen.
Es mag aus einigen Gründen nicht einfach sein, im Bereich "Ostend" Hochhäuser nach der Art eines dritten Clusters zu entwickeln.
Aber wenn es im Bereich "Ostend/Hafenpark" ein Grundstück gibt, wo ein ca. 120-Meter-HH wirklich gut mMn gepasst hätte, dann genau an dieser Stelle.
Wegen dem Bahndamm als westliche Begrenzung und den Strassenverläufen östlich und nördlich dieses Grundstückes hätte ein solches HH dort am wenigsten "störenden" Einfuss auf die Nachbarschaft gehabt.
Auch die grundsätzlich zu erhaltende optische Dominanz des ca. 180-Meter-EZB-HH wäre durch ein solches 120-Meter-HH nur sehr gering tangiert gewesen.
Im Gegenteil: die monumentale Massigkeit der EZB hätte durch ein 120-Meter-HH von ähnlicher Massigkeit an dieser Stelle eine reivolle optische Replik erhalten. Ganz abgesehen davon, dass der reguläre Blick auf die EZB in den Medien fast immer von Süden nach Norden und nicht umgekehrt erfolgt. Das 120-Meter-HH hätte somit den "EZB-Blick" nicht nur nicht verstellt, sondern im Gegenteil als eine Art "Neben-Erscheinung" sehr reizvoll ergänzt.
Status quo: Eine verpasste städtebauliche Chance an dieser Stelle. Schade !
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Anmerkung:
Die ganze bisherige "Kommunikation" seitens der BuBa entlarvt vor allem Folgendes:
Der Veränderungswusch kann nicht primär auf dem "Kosten-Aspekt" beruhen. Es geht um den Standort !.
Wenn das Thema "Kosten" der maßgebliche Aspekt wäre, dann würde die BuBa wie folgt planen:
a.) Teil-Verkauf des bestehenden Grundstückes samt alter HH-Scheibe.
b-) Neubau eines kompakten HH auf dem verbleibenden Rest-Grundstsück für die Konzentration aller Mitarbeiter dort.
Auch die Goldlagerung wäre auf diese Weise immer noch "direkt bei der Zentrale" (mit erheblichen Effizienz-Vorteilen, auch bzgl. Sicherheit).
Statt dessen:
Man verfolgt eine Art "Umzug mit der Brechstange" an einen City-Standort, der mMn folgende Nachteile bringt:
a.) Mutmaßlich deutlich höhere Kosten als der Neubau eines HH auf dem (reduzierten) Bestandsgrundstück.
b.) Mehrkosten durch "Doppelstrukturen" die durch die Trennung von Administration und Verbleib der Goldlagerung mit Sicherheit entstehen werden.
c.) Reputationsverlust durch den Bruch mit der bestehenden "Tradition" am alten Standort.
d.) die nach wie vor extrem vagen Aussagen der BuBa zu einem eventuellen neuen Standort samt diesbezüglicher Kosten tun ihr Übriges.
Man kann wahrlich "gespannt" sein wie es weitergeht.
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Zitat Querido: "Wie wär's denn z.B. mit einem schicken Türmchen unweit der EZB auf dem Raab-Karcher-Areal? (Na ja, wahrscheinlich zu klein und Risiko, dass Main-Wasser in den Gold-Tresor läuft..." Interessanter Gedanke !
Wie wäre es mit einem neuen Hochhaus (nicht unbedingt "Türmchen") auf dem bestehenden BuBa-Gelände (bei gleichzeitiger Aufgabe der bestehenden HH-Scheibe durch die BuBa ? Die HH-Scheibe könnte für einen Mixed-use-Betrieb umgebaut werden.
Konsequenz: Die Buba bekommt einen sichtbaren neuen Turm, das Gold könnte auch auf dem Gelände bleiben und die (mittlerweile ungeliebte) HH-Scheibe wäre sie los.
Ironie: Das wäre - in gewisser Weise - genau das, was seitens der BuBA ganz zu Beginn vorgeschlagen wurde: Damals wollte die Buba ein ca. 180 Meter-HH (ähnlich der neuen EZB) auf ihrem Gelände neu bauen. Erst widersprach die Stadt Ffm. und plus minus gleichzeitig hatten wir mit Corona zu tun. Nur die HH-Scheibe stand damals noch nicht zur Disposition.
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Zitat: "Darüber hinaus scheint auch der Bundesbankpräsident kein wirkliches Interesse mehr an den Betonbau zu haben. Die Hülle, egal wie der Inhalt aussieht, passt einfach nicht mehr". Danke speziell für diesen Hinweis.
Warten wir erst einmal die weiteren offiziellen Statements / Begründungen ab. In dieser Form ["..kein Interesse mehr an dem, Betonbau..." bzw. "...passt einfach nicht mehr"] wird sicherlich nicht offiziell argumentiert werden. [ZItat aus der FAZ: "Bundesbankpräsident Joachim Nagel hängt nicht an der 1972 fertiggestellten Hochhausscheibe"].
Das wäre in Bezug auf das Bauwerk, seine Historie und seine institutionelle Bedeutung wirklich *unterirdisch*.
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Zunächst einmal sollten ganz konkrete Zahlen vorgelegt werden.
Um wieviel teurer kommt "eine andere" Immobilie als die Sanierung des status quo ? Unter einer "anderen" Immobilie kämen dabei prinzipiell sowohl der Erwerb einer gänzlich anderen Liegenschaft als auch der völlige Neubau anstelle des Bestandsbau auf dem derzeitigen Gelände in Betracht.
"Denkbar" (als finanzielle Option) erscheint mir ggf. der Abriss des Bestandsgebäudes und an dessen Stelle die Errichtung eines Neubaus mittels aller aktuellen energetischen Finessen. Hierbei könnte man dem Denkmalschutz ja insoweit Rechnung tragen, wonach der Neubau sich an dem historischen Gebäude möglichst eng anlehnen / orientieren sollte.
Als (derzeit) geradezu unvorstellbar erscheint mir, wie die BuBa das Gelände tatsächlich aufgeben sollte.
Die BuBa als zentrale Institution benötigt Platz und Räumlichkeiten (schon wegen der Goldlagerung, aber auch wegen generellen Sicherheits-Belangen). Das Geldmuseum als "nice to have" ist auf dem derzeitigen Gelände im Übrigen auch würdig untergebracht.
In mindestens gleicher Weise aber wichtig: Die BuBa als Institution benötigt auch "optische Wirkmacht". Ich kenne in ganz Ffm. (von der neuen EZB einmal abgesehen) keine andere Liegenschaft, die auch nur annäherungsweise eine solche "optische Wirkmacht" wie das bestehende BuBA-Gelände entwickelt.
Die BuBA irgendwo im City-Bereich anzusiedeln, würde diese "Wirkmacht" sprichwörtlich "in Kleingeld ausmünzen".
Ein BuBa-Präsident der solch eine Entwicklung begleitet, mag vielleicht "rechnen können" - von der "Ästhetik der Macht" einer solchen Institution würde er aber eher wenig verstehen. Dieser Vorgang würde mMn einen BuBa-Präsident (in gewisser Weise) geradezu selbst disqualifizieren.
"Kosten" sind ohne Zweifel ein gewichtiger Aspekt. Aber gerade bei diesem Projekt können "Kosten" ganz sicher nicht der alleinig ausschlaggebende Punkt sein (von multiplikativen Unterschieden der Optionen in finanzieller Hinsicht jetzt mal abgesehen).
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Womit wir (mal wieder) beim grundsätzlichen Problem dieses Projektes wären.
Zitat: "...sie müssen ja dummerweise auch noch in den vorbereiten Pflanzraum passen".
Das ganze Areal dort ist viel zu dicht bebaut. Das hauen auch ein paar Bäumchen nicht raus.
Im Gegenteil: Früher oder später gehen die dort ein - egal wie dick der Stamm und / oder die Ballen sind.
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Zitat von Ziegel:
"Und natürlich, auch das Argument, dass Frankfurt in einer Zeitspanne, als es von 78.000 Einwohnern auf 550.000 wuchs, zur "Provinzstadt" wurde, darf man nicht vergessen".
Auf diesen "Einwand" habe ich nur gewartet.
Die Bewertung der "Provinzstadt" bemisst sich selbstverständlich nicht absolut, sondern relativ (konkret: zur Entwicklung anderer Städte im Dt. Reich nach 1871). Erst recht bemisst sich diese Frage in politisch-soziologischer Hinsicht [m.a.W. funktionslose Regionalstadt oder Freie Bürgerstadt].
Sorry, Ziegel: Du misst nach "Masse" - für mich zählt die "Klasse". Da liegt mMn der Unterschied.
Ffm. mag (in Multiplikatoren betrachtet) nach 1871 ähnlich gewachsen sein wie Berlin.
Der kleine Unterschied: Berlin wurde eine zentralistische Weltstadt - Ffm. hingegen wurde (im Verbund des Dt. Reiches) eine fast völlig funktionslose Regionalstadt. Ein Gefälle ähnlich wie heute zwischen Paris und Lyon.
Erst nach 1949 wurden (in West-Deutschland) die Karten neu gemischt, was im Übrigen auch anderen Regionen (v.a. München) sehr gut getan hatte.
PS: Etwas "off topic", aber auf Deinen "beißenden Sarkasmus" wollte ich dann doch kurz antworten.
Das erscheint auch mir nötig. DANKE !
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Mehr als bloss ein "Daumen hoch".
Mein expliziter Zuspruch zu Deinem Kommentar !
Ich würde noch grundsätzlicher argumentieren:
"Rekonstruktionen" sehe ich prinzipiell kritisch im heutigen (kosmopolitisch-internationalen) Frankfurt.
Die "Altstadt" liegt da thematisch noch anders: Die Altstadt knüpft an die Zeit der freien Bürgerstadt (vor 1866) an. Deswegen hatte (ich persönlich) mit dieser Reko auch keine grösseren Probleme.
Aber die meisten Rekos aus der Zeit nach 1866 (z.B. dieses Projekt hier) sollten nicht stattfinden. Die Zeit von 1866 bis 1945 was die schlimmste Epoche in der Geschichte Frankfurts. Unsere Stadt war zur preussischen Provinzstadt degradiert.
Aus diesem Grunde möchte ich möglichst wenig "prominente" Bauten aus dieser Zeit in der Stadt rekonstruiert sehen. Was aus dieser Zeit den WW2 überstanden hat, ist in gewisser Weise "nachkriegsmässig rehabilitiert" (wie z.B. der imposante HBF oder auch die alte Oper).
Aber generell gilt:
Frankfurts "zweites Leben" als Metropole begann nach 1949 - und das sollte man auch konsequent im Stadtbild weiterhin umsetzen - und nicht mit Rekonstruktionen verwässern.
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Meine persönliche Befürchtung:
Der Spargel wird früher oder später ein "Abrisskandidat".
Es gibt überhaupt kein Konzept, diesen Bereich dort urbaner zu entwickeln. Dabei hätte dieses Gebiet enormes Potenzial als eine Art "Sub-Zentrum" (einschliesslich ggf. bald dort verkehrender U-Bahn).
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BEIDES ist Kulturgut - mit jeweils unterschiedlicher Struktur und Gewichtung.
Beim "Spargel" liegt der Focus nahezu ausschliesslich auf der Architektur und der Story des "Nachkriegs-Frankfurt" (das mMn erfolgreichste Frankfurt was es jemals gab). Beim Städel liegt der Focus vor allem auf den Exponaten die dort gezeigt werden.
Oder möchtest Du etwa behaupten, man würde das Städel der Architektur wegen besuchen !? Ich jedenfalls nicht !
Gerade in baulicher Hinsicht ist das Städel schon auf nationaler Ebene als Museum mMn bestenfalls ein mittelmässiges Bauwerk - kein Vergleich mit den Münchner oder Berliner Quartieren.
Eine "Städel / Spargel" - Debatte jetzt zu eröffnen wäre ebenso polemisch wie in der Sache absolut unfruchtbar. Man würde die sprichwörtlichen "Äpfel mit Birnen" miteinander vergleichen.
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Den "Elphi-Effekt" sehe ich auch, aber absolut im Positiven !
Die Elphi ist nicht nur ein tolles Bauwerk, sondern längst auch eine Art "sympathischer Mythos" (geworden).
Genau so wird es mMn auch mit dem Elbtower, wenn er im Ergebnis in voller Höhe mal fertig sein wird.
Hamburg als Ganzem wird das nur gut tun ! Motto: Ein wenig tragisch/chaotisch, aber im Ergebnis hat´s doll geklappt !
Dauerhaft ins Negative würde sich die Wahrnehmung mMn nur dann drehen, wenn der Elbtower, kürzer oder gar nicht weitergebaut werden würde. Ich tippe aber auf ein Happy End. Und im Rückblick wird der heutige Stillstand / die Ungewissheit erst den "richtigen Kick" zum "Mythos Elbtower" bringen. Da bin ich mir sicher.
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Die "Turbo-Gentrifizierung" in Warschau hat mMn vor allem einen staatsorganisatorisch-strukturellen Hintergrund:
Polen ist mindestens so stark zentralisiert wie Frankreich.
Auf den Großraum Paris entfallen rund 25 % der Französischen Wirtschaftskraft.
Ich habe mal gelesen, dass Warschau sogar rund 1/3 der polnischen Wirtschaftskraft an sich bindet.
Es ist weniger eine Frage der "Gentrifizierung", Es ist mMn ein Problem was man als "Zentralismus" besser ansprechen sollte.
Da lobe ich mir den deutschen Föderalismus oder auch die Dezentralität Italiens, wo es solche enormen Verwerfungen in der (einzigen) "Hauptstadt-Metropole" dann doch nicht gibt.
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Bezüglich der "Struktur" der Fassade finde ich den Entwurf gut.
Die Färbungen wurde ich aber anders gestalten: Nicht "bräunlich" sondern eher schwarz / anthrazit (wenn es "sachlich" bleiben soll).
Wenn man es "lebendiger" haben möchte, dann würde auch eine Art "british green" oder gar "knallblau" bestimmt gut passen.
Bzgl. "couleur" einfach mal Verschiedenes ausprobieren. Könnte gerade bei diesem Projekt gut funktionieren.
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Die Frage, ob sich der CBT "meisterhaft" einfügt, werden wir erst im "Rohbau" gut beurteilen können.
Auf jeden Fall ist der CBT ein Gewinn für die City.
Die Höhe, die Kubatur, die tendenziell monumentale Anmutung / Masse: Genau so stelle ich mir ein tendenziell weltstädtisches HH vor, welches genau so auch in London, Paris oder Warschau stehen könnte. Ich freue mich sehr !
Es bleibt meine grundsätzliche städtebauliche Kritik an zu viel Dichte in diesem Stadt-Bereich.
So viel zum Aspekt "meisterhaft einfügen". Diese Kritik würde ich aber eher gegen einige schon bestehende Hochhäuser dort in diesem Bereich richten. Aber gut. Jetzt soll der CBT erst mal "ordentlich wachsen" !.