Beiträge von m.Ro80

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    Ich freue mich sehr auf diese "Wand", weil eine solch klotzige Kubatur speziell in Ffm. sehr selten geworden ist. Dieses HH wird eine sehr spannende Abwechslung in die Ffm-/OF-Standlandschaft bringen, da bin ich fest überzeugt.

    Zum Design:

    Der Entwurf Nr. 2 (also oben rechts) ist sicherlich sehr gefällig und wohl der hübscheste. Aber "gefällig" wirkt an diesem recht rauen Standort einfach nicht.

    Ich plädiere eher für "unten links" - also den Entwurf des Büro "Planquadrat". Schlicht, nüchtern und eben diese Klotzigkeit recht gut in Szene setzend. Würde sehr gut in diese Gegend passen. Aber auch der Entwurf "unten rechts" mit den gestapelten Kuben hätte was.

    One und Spin sind kein "Mist", sondern heben sich - gerade in Bezug auf die Proportionen - wohltuend von den meisten anderen neueren HH in Ffm ab.

    Oft beklagst Du (sehr wohl nachvollziehbar) in Deinen Beiträgen die "Einheitshöhe" in der Sykline. Viel schlimmer empfinde ich eine Art von "Einheits-Kubatur", die sich in Ffm. immer stärker ausbreitet (also: "dünn und hoch"). Vor diesem Hintergrund würde ich sogar den "Molenstumpf" irgendwie noch erträglich empfinden - weil immerhin mit der Monumentalität der neuen EZB gar nicht schlecht korrespondierend.

    Es wäre sehr zu begrüssen, wenn diese unsägliche "Brücken-Idee" mit den in jeder Hinsicht zutreffenden Ausführungen von "tunnelklick" ihr Ende finden würde. Die Einschätzung von tunnelklick sollte man nicht lesen, man sollte sie buchstabieren.

    Vielen Dank dafür !

    Danke auch für das Argument mit der "Bundeswasserstrasse" ! Damit hätte dieser Irrsinn dann auch seinen juristischen Sargnagel.


    Ganz im Übrigen lese ich bei "tunnelklick" in diesem Zusammenhang Worte, die man bzgl. Ffm. und der weiteren städtebaulichen Entwicklung nicht stark genug betonen kann: "stadträumliche Weite", "Panoramablick", "Stadtraum Main".

    Diese Begriffe sollten ein "Wachrüttler" sein, das Projekt Oper / Schauspiel eben nicht nur rein funktional zu betrachten (d.h. "neues Haus"), sondern dieses Projekt eben auch als städtebauliches Anliegen zu begreifen. Das was wir als "Stadtraum" der inneren Stadt erleben wollen, sollten wir maßvoll erweitern. Anders ausgedrückt: "Raab-Karcher" - Jeder andere Standort andere wäre dagegen nix oder zumindest krass suboptimal.

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    Danke für die Zahlen.

    Wie auch immer: Für "Übergangslösungen" ist das definitiv zu viel Geld !

    Neben städtebaulichen Erwägungen ist auch dieser Aspekt mMn ein klarer Fingerzeig dahingehend, dass man den bisherigen Standort aufgeben und an anderer Stelle neu bauen sollte - und zwar beides (Oper und Schauspiel).

    ^ Ich danke Dir !

    Jetzt traue auch ich als "Frankfurter Bub" mich hierzu etwas zu schreiben:

    Ich wünsche dem von mir geliebten München sehr, dass diese beiden HH gebaut werden. Dieses Projekt stellt doch nicht im Ernst eine "Beschädigung", sondern definitiv eine Bereicherung für München dar.

    Wie alle Metropolen wird auch München mit der Zeit gehen müssen und das bedeutet eben auch, dass man sich auf ein solches (im Übrigen ausgesprochen ästhetisches und stimmiges) Projekt einlassen sollte. Klar, eine extrem dichte Skyline wie in Ffm. würde zur Münchener Kernstadt tatsächlich nicht passen. Aber "Frankfurter Verhältnisse" sind durch dieses Projekt hier wirklich nicht zu befürchten.

    Im Übrigen: Auch in München sehe ich echte HH-Cluster durchaus als denkbar, allerdings mit einem deutlichen Abstand zur Kernstadt. Ähnlich hat man es in Paris mit dem Geschäftsviertel "la defense" gemacht. Solch ein (von der Kernstadt etwas abgerücktes) Geschäftsviertel wäre doch auch in München vorstellbar (eher im nördlichen Stadtgebiet als im Süden, z.B. Bereich Olympiagelände und / oder Nordost in Richtung Flughafen).

    München - gib Gas ! Fortschritt und Moderne müssen auch sichtbar sein, und das heisst: Grundsätzlich ein "ja" zu Hochhäusern !

    Das kann und DARF NICHT das letzte Wort in dieser Sache sein:

    Der Oper-/Schauspiel-Standort auf dem Raab-Karcher-Areal behindert die heutige industrielle Nutzung im Osthaften nicht oder (wenn überhaupt) nur ganz geringfügig.

    Und eines ist doch auch völlig klar:

    Auf sehr lange Sicht (d.h. jenseits der 2050er- Jahre) wird sich das Osthafen-Gebiet (zumindest westlich der A661) auf keinen Fall in der heutigen Mindernutzung halten lassen. Genau so wie es der verstorbene AS junior vor einiger Zeit schon voraussagte: "Auf lange Sicht werden sich andere Nutzungen dort durchsetzen".

    Typisch für kurzsichtig-opportonistische Parteipolitiker ist es, sich dieser "langen Sicht" dergestalt zu verweigern, dass man das buchstäbliche "Jahrhundertprojekt" Oper-/Schauspiel dort nicht zulassen will.


    Xalinai:

    zum Argument mit dem Gefahrstofflager:

    Direkt hinter dem Raab-Karcher-Grundstück wurde gerade hochverdichteter Wohngebäude-Blockrand fertiggestellt. Ich sehe bei dieser Konstellation kein Problem darin, direkt neben diesem Wohn-Blockrand ein Kulturensemble zu errichten, was ja gerade nicht dem Wohnen dient.

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    In ihrer bedingungslosen Liebe zum Staat reichen sich (extrem) Linke und (extrem) Rechte bewusst oder unbewusst die Hand - hinter dem Rücken des freien Bürgers.

    Das ist nichts Anderes als die DNA des europäischen Nationalstaates wie wir ihn seit dem 19 Jahrhundert kennen.

    Insofern trifft es die Formel, die Dich so empört ganz gut.

    Grüsse aus der (ehemals freien) Bürgerstadt Frankfurt am Main !

    Liebe Münchener Freunde. Ich lese hier gerade aus FFM "quer" und sehe diesen SZ-Artikel.

    Sagt mal: Was ist das für eine Logik des Bayerischen FDP-Abgeordneten Herrn Föst - und vor allem: Wessen Interessen als Bayerischer BT-Abgeordneter vertritt dieser Mann in Berlin hier eigentlich (noch) ?!

    Der fordert tatsächlich den Komplettumzug des BND (offenbar nach Berlin), damit auf dem dortigen Areal ggf. ausschliesslich Wohnungen entstehen könnten?

    Da ist ja so pervers, als wenn ein Berliner (!) BT-Abgeordneter den Rückumzug nach Bonn fordern würde, damit sich der Berliner Wohnungsmarkt entspannt [Refrain: "Prestige einer Bundesbehörde..."].

    *no insult*, aber: Ist dieser Herr Föst nach ganz knusper ?!!

    Das ändert nichts an dem Umstand, dass diese Entscheidung grottenfalsch ist und es ist erfreulich, dass jemand ausserhalb von Ffm. das auch so sieht - Danke "lexibexi" !

    Vermutlich denkt der Forist aus Münster an das LG Köln https://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht_K%C3%B6ln , was man Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre als maßvoll hohes HH neu konzipiert hatte. Natürlich hätte man die Justiz in einem (oder mehreren) solcher HH im Bereich der Adickesallee neu bauen können.


    Zu den Bestandsbauten im Gerichtsviertel:

    Den schönen Gründerzeitler hätte man umnutzen können - entweder zu einem gehobenen Hotel oder ähnlich dem Konzept der "Hackeschen Höfe" in Berlin zu einem urbanen gemischt genutzten Quartier.

    Der ganze Rest gehört grossflächig abgeräumt und überwiegend durch Wohn(hoch)Häuser ersetzt.


    Nochmals: DANKE "lexibexi" !

    Der Vergleich mit dem "FourFFM" gehört zwar nicht direkt hier auf die HH-Seite, aber für unsere hanseatischen Freunde vielleicht doch ein reizvoller Vergleich. Daher ganz kurz mein Einwand zu Deiner Meinung:


    Das "Four" ist mMn eine Katastrophe für Frankfurt ! Das totale (negative) Gegenteil zum Elbtower.

    Gründe:

    "Four" wird weitere Dichte in die ohnehin schon viel zu dicht bebaute Ffm-City (Bereich Taunusanlage) bringen. Der Elbtower hingegen macht das Gegenteil: Er WEITET das Stadtbild und VERENGT es nicht (wie "FourFFM" es leider tun wird).

    Zuätzlich: Wie der Name "Four" schon sagt, werden lediglich vier weitere (je für sich ziemlich schmale) HH in die Ffm-City gequetscht. Die heute schon tendenzielle "Zahnstocher-Ästhetik" der Ffm-Skyline wird dadurch nur unnötig weiter "kultiviert". Der Elbtower hingegen wird viel monumentaler, wuchtiger werden. Er bringt Vielfalt in das HH-Stadtbild und keine weitere Eintönigkeit (wie Four nach Ffm.)

    Das Dilemma ist grundsätzlich und wie folgt:

    Hamburg macht echte "Stadtentwicklung", Ffm. hingegen betreibt lediglich "Treten auf der Stelle". Das ist der traurige Unterschied.

    Hamburg, Du machst es definitiv besser !

    Herzlichen Glückwunsch aus Ffm. !

    Solch ein tolles Projekt bräuchten wir auch dringend (mal wieder) bei uns. Der Elbtower wird ein ganz tolles Landmark für Hamburg werden und zur neuen Elbphilharmonie eine Art "städtebauliches Echo" bringen. Höhe, Proportionen, Kubatur und eine gewisse Monumentalität des Bauwerkes: Alles passt hier !

    Sollen Eure "Wutbürger" doch nach Berlin fahren und dort gegen die wettbewerbsverzerrenden Protzbauten des Bundes demonstrieren.

    Hamburg benötigt den Elbtower und wir ihn hoffentlich auch bekommen !.

    Der Entwurf von Ole Scheeren war - für sich betrachtet - bestimmt nicht schlecht. Warum diesen Entwurf nicht als NEUBAU irgendwoanders in der Stadt bauen ?!.

    Aber dafür die Optik des Bestandsgebäudes optisch aufzugeben war definitiv nicht gerechtfertigt und wäre ein grosser Verlust für Ffm. gewesen.

    Ich bin sehr erfreut, wenn es mit dieser "Verschlimmbesserung" nichts werden wird.


    Hoffen wir, dass die anstehende Neuplanung mit dem AS-Bestand wesentlich behutsamer umgehen wird. Ich schliesse mich da <Björnberg> voll an: Mit einem behutsamen Facelift hat das Gebäude definitiv grosses Potenzial. Selbst im heutigen Zustand gefällt es mir sehr gut (Kubatur und Stil: alles passt !).

    Zitat:

    "Hoffentlich bleibt Samson in Frankfurt sonst können wir in Zukunft hier im DAF spekulieren was mit dem Industrieareal an der Hanauer passiert."


    Warum sollten sich beide Aspekte ausschliessen ?

    Man müsste nur endlich einmal "anständig" planen in dieser Stadt, will heissen:

    Entlang der A5 kein "Wohn-"Gebiet, sondern Industrie-/Gewerbe. Dort könnte z.B. auch Samson hin umziehen. Mit dem Industrieareal an der Hanauer LStr., könnte sodann eine wesentlich höherwertigere, urbanere Nutzung (z.B. Wohnen und nicht störendes Gewerbe) geplant werden. Dieses Gelände ist schon heute viel zu schade für die jetzige industrielle Nutzung.

    Ein weiterer Standort-Vorschlag meinerseits:


    Der Bereich des Finanzamt / Arbeitsgericht und Sozialgericht südlich des Hbf. (d.h. nördlich Gutleutstrasse, östlich Hafenstrasse) könnte auch mit mehreren Hochhäusern überplant werden. Das Projekt könnte analog dem alten Polizeipräsidium laufen: Der historische Altbau entlang der Gutleutstrasse bleibt erhalten - der Rest kommt zugunsten von Hochhäusern weg bzw. wird an eine andere (dezentralere) Stelle im Stadtgebiet ausgelagert.

    Mehr noch: In diesem Gebiet (v.a. dicht Hafenstrasse) könnte man sogar ein Revival des "Campanile" versuchen. Würde dort (ca. 200 Meter westlich des ursprünglichen Standortes) sehr gut hinpassen.

    Sehr gut finde ich die Überlegung, neue HH-Standorte rund um den Ostbahnhof auszuweisen. Auf diese Weise wird das (Innen-)Stadtbild insgesamt grösser, interessanter und weitläufiger werden (von nah wie fern).


    Auch der Bereich am Messegelände verträgt mMn noch deutlich mehr an Baumasse und Verdichtung als bislang dort besteht. Hier könnten und sollten (!) Überlegungen zum neuen HHRP bitte auch direkt schon in die Planung zum PP-Gelände einfliessen: Bitte nicht zu sparsam mit neuer Bausubstanz auf dem PP-Gelände sein ! Eine Art „FOUR“ auf diesem Gelände fände ich durchaus vertretbar.


    Was machen im Rahmen der Suche nach neuen Büro-Standorten die Überlegungen zur „Bürostadt Niederrad“ ?. Im Rahmen der angekündigten „Städtebau-Debatte“ wurde die Bürostadt von Herrn Hunscher explizit als möglicher „Alternativ Standort“ auch für neue Büroprojekte genannt. Dort wären mMn mehre kleinere Büro-Hochhäuser (ca 120 Meter Höhe) durchaus darstellbar und verträglich.


    Im Bereich „Taunusanlage“ sollte (bis auf das Grundstück von Oper/Schauspiel, welches die Stadt für ein ganz woanders neu zu bauendes Kulturbauwerk optimal versilbern sollte) im Idealfall gar nichts Neues mehr entstehen. Dieses Gebiet ist mit Bausubstanz schon jetzt komplett voll und wird durch „FOUR“ nochmals ganz massiv zusätzlich belastet.


    Die Kritik gegenüber „Wohntürmen“ ist einfach falsch und wird mMn wohl sehr ideologisch betrieben. Rein numerisch betrachtet, mögen diese Projekte in der Tat keinen grossen Beitrag zur Wohnungsversorgung leisten. Diese Sichtweise verkennt indes, dass gerade diese Projekte ein enorm hohes Maß an Kaufkraft abschöpfen; eine Kaufkraft, die sich ohne das Wohnturm-Angebot dann eben ungebremst in den bestehenden Innenstadtquartieren ihre Objekte suchen würde - natürlich zum spürbaren Nachteil der dort lebenden Bevölkerung. Zwar gibt es mittlerweile ein „Umwandlungs-Verbot“ für bestehende MFHs. Aber das ist auch nur ein zahnloser Tiger, denn z.B. zeitlich bis zu 10 Jahre nach Erwerb der Liegenschaft begrenzt (es gibt weitere Ausnahmen – würde hier jetzt zu weit führen). Ich hoffe sehr, dass man die Kritik bzgl. der „Wohntürme“ überdenkt und auch in Zukunft dasjenige Maß an Projekten zulässt, was der Markt abfragt.

    Ich möchte mich auch den milderen Urteilen hier anschliessen und dem OB sowie weiteren politisch Verantwortlichen hier keine (nennenswerte) Schuld zuweisen. Die Art und Weise wie der VDA hier mit der Automesse verfährt kann man eigentlich nur noch mit dem Fieberthermometer messen. Belastbare, harte Faktoren scheinen bei der Vergabe der Messe überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. So hätte ich neben Ffm. z.B. auch Köln (v.a. wegen einer ähnlich guten Zentralität der Stadt) als Favorit für die Messe bewertet. Beide Städte sind aber noch vor der Endausscheidung raus. München und v.a. Hamburg erscheinen mir für die Automesse als offensichtliche Aussenseiter, die nur als „Schiesskameraden“ hier noch aufgestellt bleiben.

    Der VDA wird mit der Automesse natürlich nach Berlin gehen. Es darf als sicher gelten, dass das intern schon gesetzt war, bevor diese lächerliche Alibi-Ausschreibung hier überhaupt gestartet wurde. In Berlin geht es dann vor allem um „Kuscheln bei Hofe“, also um den Versuch von „Schönwetter“ gegenüber der Bundes-Politik. Damit verkehrt sich die Automesse in ihr konzeptionelles Gegenteil: Nicht der Kunde (als potenzieller Käufer) sondern die Politik (als potenzieller Gefährder des Automobils) sind nunmehr die Adressaten dieser Messe. Wie tief muss das Selbstbewusstsein der (Automobil-)Industrie eigentlich noch sinken, um diesen Aberwitz nicht zu sehen ? – ganz abgesehen davon, dass der Bund mit seiner Brechstangen-Energiewende ohnehin eine Deindustrialisierung erster Güte innerhalb Deutschlands betreibt. Letztlich wird auf diese Weise dann der Brandstifter auch noch als Feuerwehrmann umarmt.

    In Berlin wird die Messe eine Art Kietz-Veranstaltung mit reichlich bundespolitischen Zutaten werden. Ich erachte es als ausgeschlossen, dass eine solche sehr „deutsche“ Veranstaltung v.a. ausländische / internationale Anbieter bzw. Interessenten anziehen wird. Letztlich wird sich der Trend für die Messe nach unten weiter fortsetzen. An eine Trendumkehr dürfte selbst der VDA nicht wirklich glauben.

    Die neue Planung ist ein Quantensprung in jeder Hinsicht und bringt eine dringend benötigte Aufwertung ist diese bislang arg unterbelichtete Gegend.


    Ich habe Verständnis wenn <Altem> nachgetrauert wird. Aber im Vergleich zum status quo ist die Neuplanung so durchschlagend besser, dass ich den Altbestand nicht vermissen werde. Wirklich nicht.


    Ich zitiere den alten Ffm.- Stadtbaumeister Adickes:
    "Baut Neues - altes Gelersch haben wir genug !".



    Nachtrag:
    Sehr viele Nachkriegs-Häuser sind wertiger, repräsentativer als diese beiden wirklich bescheidenen "Altbauten", die für das neue Projekt jetzt eben abgetragen werden.
    Ffm. hat viele von solchen sehr wenig attraktiven Baulichkeiten - vor allem in den Vororten. Freuen wir uns doch, dass wenigstens dort in Eschersheim jetzt einmal ein durchgreifend besseres Neubauprojekt entsteht - samt der ebenfalls begrüssenswerten Gastronomie im EG. Ist eben mal "was Schickes" im sonst nicht unbedingt hippen Eschersheim.
    Das hier als "Neubaurotz" zu bezeichnen ist ebenso typisch reflexartig wie jedem vor-1918-Altbau nachzutrauern. Es kommt eben immer auf den Einzelfall an und dieses Projekt hier ist unter Abwägung aller Aspekte mMn ein positiver Volltreffer !


    Ich wünsche sehr, dass auch in anderen Ffm-Vororten mutige Investoren ähnliche Projekte versuchen würden.

    Ich fand interssant, dass das Projekt ausdrücklich in einen nationalen und darüber hinaus europäischen, sogar weltweiten Rahmen gestellt werden soll. ...


    Der über das rein Nationalstaatliche hinausgehende Rahmen drückt sich auch in dem (vorläufigen) Namen des Projektes aus:
    "Demokratieort Paulskirche".


    Einen besseren Begriff könnte man mMn gar nicht wählen.
    "Demokratie" ist eben ein universaler Wert, der auf allen politischen Ebenen Strahlkraft und Anerkennung hat.
    Ich hoffe sehr, dass dieser sehr universale Ansatz des Paulskirchen-Projektes möglichst beibehalten werden kann.

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    Deine Begeisterung bzgl. GT und Eden teile ich.


    Ein MT hingegen müsste optisch völlig anders werden.
    Nach meiner Ansicht wäre beim MT das Beste etwas ganz Klassisches (ideal wäre ein "Internationaler Stil" vom Typ "altes WTC"). Denkbar wäre ggf. auch die sehr technisch-mechanistische Ästhetik des "Campanile" beim MT wieder aufzunehmen. https://www.google.de/url?sa=i…86476217633&ictx=3&uact=3


    Der Stil von GT oder "Eden" wäre einfach zu "modisch" für ein echtes Landmark wie den MT. Bitte auch keine Postmoderne und kein Dekonstruktivismus für den MT. Das "Shard" in London (wohl dekonstruktivistisch) ist mMn nicht gelungen - jedenfalls ist es nicht landmark-tauglich. Konsequenterweise nimmt man davon international auch kaum noch Notiz.

    Zur der grundsätzlich begrüssenswerten Planung hätte ich die folgenden ergänzenden Vorschläge:



    a.) Die Europaallee würde ich wenigstens bis zur Schmidtstrasse als Strassenflucht / Sichtachse weiterführen.


    b.) Die Schmidtstrasse würde ich ebenfalls als kleine Strassenflucht /Sichtachse in Nord-Südrichtung ausbilden. Der Art nach könnte hier eine Strassenflucht vom Typ „Schweizer Strasse“ „Rotlintstrasse“ „Günthersburgallee“ entstehen. Die Nord-Süd-Ausrichtung wäre optimal belichtet – wie die benannten Strassen. Die Randbebauung dieser kleinen Strassenflucht könnte man bis an den Rebstockpark heranführen. Links und rechts dieser Strassenlinie könnte man die Kleingärten bis auf Weiteres unberührt lassen. Irgendwann in der Zukunft könnten die Flächen westlich und östlich dieser Strassenflucht auch noch bebaut werden – je nach kommunalpolitischer Wetterlage.


    c.) Den angedachten Platz im Bereich Schmidtstrasse würde ich nach Süden offen lassen. Der derzeit geplante Gebäuderiegel stünde quer zum Lichteinfall. Das würde den Platz unnötig verschatten und enorm viel an Aufenthaltsqualität nehmen.
    Remember: Der Schweizer Platz ist nach Süden offen und nicht zu !



    Hier eine kleine low-tech-Skizze zur Visualisierung meiner Vorschläge:


    https://abload.de/img/am-rmerhof_1bjjre.jpg


    Meine Änderungen bzw. Ergänzungen habe ich mit Kuli / Marker farblich vom Bestand abgesetzt.