Beiträge von pontifexmaximus

    Mit die einzige Lösung für angespannte Wohnungsmärkte wie in den Top 7 Städten wäre eine Neubauoffensive. Sprich in FFM in den nächsten 10 Jahren min. 100.000 Wohnungen zu Bauen (eher mehr). Dann könnte sich der Markt langsam entspannen. Die bezahlbaren Mieten sind ja momentan auch fast nur im Bestand darstellbar.


    EDIT:

    Und zu einer solchen Neubauoffensive gehören gehobene, geförderte und bezahlbare Wohnungen. Hochhäuser hiervon auszuschließen scheint mir angesichts des Mangels an Bauland wenig sinnvoll.

    im Übrigen stehen viele der Luxuswohnungen oftmals die meiste Zeit leer, (...) Der Chinesische Kaufmann, der gleich mehrere Etagen kauft, damit er ein paar Mal im Jahr dort ein Meeting abhalten kann ?

    Und auf welchen Quellen beruht deine abenteuerliche Aussage? Klingt für mich eher nach Fantasie. Ja, in Projekten die international vermarktet werden gibt es auch Käufer, die Leerstand in Kauf nehmen aber das ist die absolute Ausnahme. Ich erinnere mich, wie am Anfang über den Henninger Turm geflucht wurde aus gewissen linken kreisen. Der Concierge hat mir letztens gesagt, dass der Henninger Turm wohl mittlerweile zu 90-95 % bewohnt ist. Ein guter Freund von mir ist jetzt in den Grandtower gezogen, dort gibt es quasi täglich Einzüge und es sind schon viele Wohnungen dort vermietet. Geb dem GT noch ein/zwei Jahre dann sind fast alle Wohnungen vermietet. Im Grandtower hat kein Chinese keine zwei Etagen gekauft. Es wurden zwei Etagen an eine Familie aus dem Mittleren Osten Verkauft. Die meisten dieser Wohnungen sind auch schon vermietet. Das konnte man bei Immoscout ganz gut mitverfolgen.

    Dein Post hier klingt ziemlich verzweifelt, probiere es doch mal Fakten und dann können wir gerne sachlich diskutieren. Die Neiddebatte bringt niemanden weiter.

    Wenn man ein Wohnhochhaus in einer guten Lage baut und durch die schiere Größe des Projekts plötzlich eine große Anzahl geförderter Wohnungen möglich gemacht werden kann, haben doch am Ende alle gewonnen. Bei normalem Geschosswohnungsbau geht das nicht so einfach. Hochhäuser kreieren auch deutlich mehr Jobs (concierge, security, wartung, etc).

    Klar muss man nicht noch 30 "Luxus"-Türme auf einen Schlag bauen aber jede neue Wohnung in FFM ist bitter nötig. Hier und da ein Wohnhochhaus ist hierfür eine von vielen guten Maßnahmen. Dennoch sollte natürlich auch darüber nachgedacht werden, wie man bezahlbares (nicht zwingend gefördertes) Wohnen in Hochhäusern darstellen kann.

    Wie ehrwürdig eine Fassade altert, hängt auch maßgeblich mit der Pflege zusammen. Wenn man sich den Goethe-Campus von der Hansaallee aus ansieht, wird man feststellen, dass der Naturstein (Travertin?) mangels Pflege in Teilen unheimlich schäbig aussieht. Das wird auch auf weiße Fassaden zutreffen.

    ^^ eine Wohnung, die sich um Luxussegment bewegt, können sich (auch zwei) Durchschnittsverdiener natürlich nicht leisten. Wir reden von Haushaltseinkommen nördlich von 200.000 € im Jahr. Deswegen gibt es auch so wenige davon. Das sind Unternehmer, Vorstände oder Großverdiener in leitenden Positionen. Und weil es so wenige sind, haben echte Luxuswohnungen auch eine sehr sehr überschaubare Auswirkung auf den Wohnungsmarkt. Gleichfalls müssen solche Leute auch die Möglichkeit bekommen so zu wohnen, wie sie möchten, sonst ziehen Sie lieber nach Paris oder London.

    ^ nein, diese Abgrenzung gibt es nicht. Wer von "Luxuswohnungen" spricht, meint manchmal einfach nur Neubau, manchmal gehobenes Wohnen und manchmal eben den echten Luxus, der sich tatsächlich im 0,01 bis 0,1%-Bereich des Frankfurter Wohnungsbestandes abspielt. Das verzerrt dieDebatte natürlich unheimlich, da normale Projekte die gehobenes Wohnen bieten (z.B. Eden oder Grandtower) dann teilweise verteufelt werden. Wer brauch schließlich 650 Luxuswohnungen an dieser Stelle? Tatsächlich werden in diesen zwei Türmen nur wenige Wohnungen tatsächlich Luxus-Standard haben.

    Ich habe in meinem erweiterten Bekanntenkreis einige, die in Hochhäusern gemietet oder gekauft haben. Alle haben bis dato in angesagten Stadteilen wie Westend, Bornheim oder Sachsenhausen-Süd gewohnt. Ich glaube fest daran, dass Wohnhochhäuser zur Stadt dazu gehören und der Bedarf auch gestillt werden muss.


    Denkt man ans Icoon. Hier entstehen soweit ich das auf dem Schirm habe über 100 Sozialwohnungen. Bei normalem Geschossbau wären das sicher nur 30. Wohnhochhäuser sind eine super Sache, um geförderten Wohnraum im großen Ausmaß mit gehobenem Wohnraum quer zu finanzieren. Zudem sind die "Luxustürme" bis dato doch nur ein klitzekleiner Anteil am Wohnungsbestand in Frankfurt. Würde mich stark wundern, wenn es mehr als 1 % wären.


    Bei der Debatte geht es nicht darum den Wohnraummangel in FFM zu beseitigen, sondern es geht dabei nur um Ideologie. Ganz einfach.

    Ich finde die Pflaster toll! Endlich mal was anderes. Die Dreiecke nehmen auch die Form des Grundstücks auf. Spannend.


    Das fehlende Grün ist in der Tat traurig. Aus der Perspektive des Passanten wird mal nicht sehr viel von der Dachbegrünung mitbekommen. Der Platz könnte einen gewissen Hinterhofcharakter bekommen. Dass Bäume in der Tiefgarage nicht gepflanzt werden können, verstehe ich. Jedoch wird es sicher möglich sein größere Pflanzkübel mit Bäumchen hinzustellen. Vielleicht ist dies auch geplant und G&P hat es hier einfach noch nicht dargestellt. Abwarten und Tee trinken. Auf Social Media haben viele das mangelnde Grün ebenfalls bemängelt. Die Message kommt möglicherweise an.


    Außerdem scheint hier die Sonne aus dem norden zu scheinen...

    Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten aber von 80 % "Posern und Protzern" zu sprechen ist wieder dieses Neid-Gerede, welches die eigentlich sinnvolle Debatte um eine Fußgänger- und Fahrradgerechte Innenstadt unnötig verzerrt. Wenn ich einen Ferrari fahre und in der Goethestraße mein Geld ausgeben möchte, darf ich das doch wohl auch tun ohne als Poser bezeichnet zu werden. Dieses Sehen- und Gesehen-werden ist Teil des Reizes die solche Straßen ausmachen. Wenn ich den Durchgangsverkehr einschränken will, dann bitte mit sachlicher Argumentation und nicht indem man gegen "Poser und Protzer" wettert. Wo fängt Posen eigentlich an und wo hört es auf?

    Die Goethestraße hat gerade durch die Zurschaustellung der noblen Karossen auch eine gewisse Anziehungs- und Strahlkraft.

    ^^

    Das Gesamtinvest wurde nie mit etwas über 1 Mrd. € angegeben und liegt, wie sipaq schon sagt, deutlich höher. Es wurde einmal von einem "Finanzierungsvolumen über 1 Mrd. €" gesprochen (könnten also auch 1,6 Mrd. gewesen sein). Zudem muss ja nicht alles bereits zu Beginn finanziert sein, wenn Teile des Projekts verkauft werden. So kann es gut sein, dass hier noch in der Bauphase Anschlussfinanzierungen anstehen, die im Finanzierungsvolumen nicht berücksichtigt wurden. G&P wird hier sicher mit einem hohen Gewinn raus gehen aber die Baukosten für ein solches Projekt darf man nicht unterschätzen. Zudem hat G&P auch das Grundstück bereits 2016 gekauft. Der KP hierfür ist ja auch schon ein gut 3-Stelliger Millionenbetrag gewesen.


    Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich auch, dass sich die Kriegskasse von G&P auch durch FOUR derart füllt, dass wir noch viele weitere spannende Projekte in FFM erwarten dürfen!

    Da freu ich mich aber. Schön, dass sich jemand dieser Perle annimmt und die Stärken des Entwurfs hervorheben möchte, statt den Charakter zu verändern. Sowas könnte auch in London, Paris oder New York stehen. Dort wären wahrscheinlich die ganzen Tech-Konzerne Mieter einer solchen Immobilie.


    Fettucine stimme ich was die Wirkung nach außen angeht grundsätzlich zu. Wie man das bewerkstelligen könnte, kann man sich auch denken. Ob es so kommt und ob das im Interesse der Eigentümer liegt wage ich mal vorsichtig zu bezweifeln. Schauen wir mal

    Also zu sehen ist ein Schlitzwandgreifer. Diese werden benötigt um sog. Schlitzwände zu graben. In dem Silo ist sicher Bentonit, damit werden die Schlitze während dem Aushub verfüllt werden, bevor dann Beton und Bewährung dazu kommen und das Bentonit wieder zurück ins Silo kommt. Das ist sozusagen eine Stützflüssigkeit. Bevor irgendetwas auf dem Grundstück passiert. Muss die Baugrube erstmal abgesichert werden. Ob das komplett mit einer Schlitzwand oder noch in Kombination mit anderen Techniken geschieht, können andere Mitforisten hier sicher besser beantworten.

    Insbesondere das Bild von Bratz und die Bilder von Beggi zeigen doch, dass hier zwei Türmchen mit jeweils ca. 100 Meter Höhe toll gewirkt hätten. Danke für die Bilder. Die neuen Blockränder, die hier entstehen, werden das ganze Areal nun endlich zu einem erlebbaren Stück Stadt machen. Ich freue mich schon darauf, dass auch das Bürohochhaus gebaut wird. (wenn auch bisschen zu niedrig)

    Kurzes Update:


    - Der Liebherr HCL Turmdrehkran in dem Loch von Turm 3 ist nun aufgebaut und schon fleißig im Einsatz

    - Ebenso wurde bei T3 wohl die erste Kellerdecke (zwischen -4 und -3) betoniert

    - Die Bodenplatte im Bereich von Turm T2 ist letzte Woche betoniert worden, hier wird auch bald ein weiterer Kran aufgebaut.

    - Die Tiefgarageneinfahrt in der Neuen Schlesingergasse wurde Betoniert.


    Ich spekuliere, dass die Einfahrtsrampe zur Baustelle in der Junghofstraße in ein paar Wochen abgebaut und die Einfahrt in der Neuen Schlesingergasse bald als solche fungieren wird. Sobald der momentan oberste Deckel (Platte zwischen -2 und -1) von der Bodenplatte des Erdgeschosses verdeckt wird. Wird sicherlich die östliche Einfahrt in der Großen Gallusstraße wieder reaktiviert.


    Es hieß mal hier es wird 11 große Turmdrehkräne auf dem Areal geben, nachdem mir ein Bauarbeiter erzählt hat, dass es doch 13 Stück werden sollen, bin ich extra gespannt, wann wir diesen Wald aus Kränen endlich bestaunen dürfen. Die Außenkletterer für die Hochhäuser werden wahrscheinlich erst etwas später angebracht. Sonst kommt sicherlich in die Mitte noch einer und ggfs. noch einer in das Loch rechts unten (Webcam-Perspektive).

    ^ Obwohl ich ja der Meinung bin, dass man in solchen Foren erstmal alles sagen und kritisieren darf, muss ich dir in einer Sache auf jeden Fall recht geben. Die Ausführung zu kritisieren, während das Objekt noch recht Augenscheinlich im Bau ist, ist sicher nicht super zielführend. Hier von Pfusch zu sprechen sicher etwas übertrieben.

    Wenn das jetzt alles so bleibt, wäre das in der tat ein trauriges Bild aber die Sorge brauchen wir nicht haben. Das ganze wird in ein paar Monaten sicher anders aussehen.

    Erschonwieder hat es passend beschrieben. Es gibt Handwerker die solche Sachen gut machen können aber letztendlich entscheidet der Bauherr mit seinem Scheckbuch, welchen Standard er sich vorstellt.

    Wenn die ABG die hastig verputzten Bohrlöcher und die Kraterlandschaft im Putz so belässt, ohne dass dort nachgebessert wird, dann müsste man einfach so ehrlich sein und zugeben dass es nach Mist und hingerotzt aussieht. Wird sicher nicht so kommen