Hauptbahnhof Frankfurt

  • Neben den Einbauten auf der Nordseite wäre auch die Eingangshalle ein dringender Sanierungsfall. Ich hoffe, man bemüht sich um die Wiederherstellung des Ursprungszustandes, der bei dem Umbau in den 50er Jahren ziemlich verhunzt wurde. Unter Anderem sollte man die Stahlträger wieder freilegen, die damals hinter Fliesen verschwunden sind... Eine Rekonstruktion der ursprünglichen Hallenschürze dort wo heute die Informationstheke steht bliebe wohl utopisch....


    Wie es mal aussah, kann man hier betrachten... Hat jemand ein aktuelles Vergleichsbild?


    Nachtrag: Hier ein Bild von 1890, das die ursprüngliche Gestalt des Vestibüls zeigt, die Blickrichtung ist zum Vorplatz. Die Urheberrechte daran sind erloschen, draufklicken für eine höher aufgelöste Version.


    Edit: Danke fürs verschieben.

  • Bahnhofsvorplatz

    Die zweit- und drittplazierten Entwürfe (einen ersten Platz gab es nicht) für den Bahnhofsvorplatz wurden überarbeitet und gestern vorgestellt. Sie stammen von der Architekturgesellschaft Schneider + Schumacher aus Frankfurt sowie den von Landschaftsarchitekten TOPOTHEK 1. Wie die Taxistände und Bushaltestellen verlegt werden sollen, lässt sich in einem Artikel der Offenbach-Post nachlesen.


    Grafik 1 (aus OP)


    Grafik 2 (aus FNP)


    Über eine Bewertung der beiden Vorschläge konnte man sich noch nicht einigen.


    Die überarbeiteten Entwürfe werden ab Ende Juni im Hauptbahnhof ausgestellt. In etwa zwei Wochen können Interessierte ihre Meinung in einem Forum des Stadtplanungsamtes kundtun.
    Adresse: http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de

  • Nachdem ich die beiden überarbeiteten Entwürfe genauer studiert habe (die FNP bietet hier die Möglichkeit zum Download) bleibe ich etwas ratlos zurück. Im ersten Moment überzeugen können mich beide Entwürfe nicht.


    Straßenbahnhaltestelle und Vorplatz:
    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Verlegung der Haltestelle an den Kaisersack die Ladenzeile auf der dem Bahnhof gegenüber-liegenden Seite aufwerten würde (Topotek-Entwurf). Der Autoverkehr wäre dann ein paar Meter weiter entfernt. Andererseits hat der historische Standort wie von S+S vorgeschlagen ebenfalls Charme, da somit ein Umsteigen in den Hauptbahnhof erleichtert wird.


    Wichtig wäre m.E. links und rechts des Haupteingangs Cafés und Restaurants mit Außenbestuhlung zu platzieren, wie bei S+S vorgesehen.


    Insgesamt wirkt der Vorplatz in beiden Fällen nackt und kalt. Es fehlen Blumen etc., die bitte nicht in Hochbeeten sondern ebenerdig angelegt werden müssten. Die Brunnen sind keine schlechte Idee, mit Blick auf Obdachlose und Junkies aber in der Realität vermutlich kein angenehmer Aufenthaltsort.


    Nordseite:
    Mir gefällt hier der S+S Entwurf etwas besser. Allerdings sehe ich nicht, warum man die alte Tiefgarageneinfahrt nicht einfach kostengünstig etwas vorziehen können sollte. Man könnte sie ähnlich der Ausfahrt des Goetheparkhauses gestaltet. Vor allem braucht auch dieser Platz Gastronomie und kleine schöne Bäume.


    Südseite:
    Hier finde ich beide Entwürfe o.k., wenn auch nicht umwerfend. Es fehlt einfach an Ladenflächen oder Cafés. Die ganze Ecke hat an sich enormes Potential. Ich könnte mir auch gut eine Gestaltung ohne Hochhaus vorstellen.

  • Eingangshalle und Vorplatz

    Im Vergleich zu dem von "Fachwerkhaus" verlinkten Bild des ursprünglichen Zustands sind tatsächlich im unteren Bereich der Eingangshalle wesentliche Sandsteinelemente entfernt worden. Vermutlich waren die drei Durchgänge für die Menschenmassen der Nachkriegszeit nicht mehr ausreichend. Allerdings hätten sich eventuell auch andere Möglichkeiten für Durchgänge angeboten, z. B. durch einen links und/oder rechts angrenzenden Geschäftsraum.


    Gegenwärtiger Zustand des Haupteingangsbereichs (Blickrichtung von innen):





    Blickrichtung nach innen:



    Sockelbereich einer Stahlkonstruktion bei den Bahngleisen:



    Der Bahnhofsvorplatz sollte auf jeden Fall umgestaltet werden, das weiß jeder und so ist auch der Plan. Gegenwärtig erkennt man statt eines Platzes in der Hauptsache eine Blechwüste mit kaum erkennbaren Ordnungsstrukturen. Wer möchte sich denn hier gern aufhalten? (außer ein paar ... , Du weißt schon wer) Die zahlreichen Taxis, Privatfahrzeuge und Busse sollten auf jeden Fall an die Südseite verlagert werden.



  • Vielen Dank für die Bilder! Ironie der Geschichte, mit dem Einbau der Infotheke mitten in den Durchgang zu den Bahnsteigen ist der vorhandene Platz heute absolut nicht größer als vor dem Umbau, wenn er nicht sogar kleiner ist. Der entferne Hallenabschluss hatte exakt die gleiche Form wie der zum Bahnhofsplatz hin (die Uhr war ggf. anders), somit sollte eine Rekonstruktion in der Zukunft eigentlich keine Probleme machen... Die Infotheke könnte man beispielsweise in die Eingangshalle verlegen, sofern man bereit wäre, dort auf die ständigen Reklameinstallationen zu verzichten....

  • Ist unser Hbf nicht ein großartiges Gebäude? Ich wohen keine 100 Meter entfernt und bin doch jedesmal beeindruckt - wie muss es erst den Leuten 1880 ergangen sein?


    Nun, was ich beitragen wollte: Persönlich halte ich den inneren Hallenabschluss für völlig verzichtbar - allerdings sollte spätestens bei Restaurierung der Vorhalle die genauso verzichtbare, dauer-verdreckte Glaswand zur Haupthalle entfernt werden - der Raumeindruck wäre noch imposanter!

  • Ganz meine Meinung Mahlzeit, vor allem wenn man bedenkt welche Pracht erst durch die Ignoranz späterer Jahrzehnte vernichtet wurde... Noch beim Bau des neuen Reisezentrums wurden historistische Wandmalereien erst wiederentdeckt und dann übermalt... :nono:


    Die Idee mit dem Hallenabschluss ist interessant - bleibt die Frage, ob das Ganze seit dem Ende der Dampfloks noch eine Funktion erfüllt. Wenn nicht, weg damit!


    Zur allgemeinen Erbauung noch einen Scan aus dem allseits empfehlenswerten Buch "Der Hauptbahnhof zu Frankfurt am Main", in jedem gut sortieren Buchladen in der Stadt zu beziehen. Ein Entwurf Friedrich von Thierschs, Schöpfer der Festhalle, aus dem Architekturwettbewerb von 1880, leider nicht ausgeführt. Der gute Mann ist seit 1921 tot, folglich sind seine Werke gemeinfrei. Wie üblich, draufklicken für ne größere Version.



    Höchst faszinierend zu sehen, wie viel Mühe sich der Architekt gegeben hat, um seine wahrlich epische Vision aufs Papier zu bringen. Kein Vergleich zu den Visualisierungen, die einem heute gerne zugemutet werden... Ob man die Marmorsäulen und die Kasettendecke in den 50er Jahren auch übermalt oder abgeklopft hätte?

  • Wettbewerb Neugestaltung der Hauptbahnhof-Vorplätze

    Wie erwähnt, wurden die beiden bestplatzierten Beiträge des Realisierungswettbewerbs überarbeitet. Nun sind sie auf den Seiten des Stadtplanungsamts zu sehen. Die Online-Umfrage wurde heute ebenfalls gestartet.


    Schließlich beginnt heute auch die Ausstellung zum Wettbewerb. Die Daten:

    • Ausstellungszeitraum: 2. Juli 2009 bis 25. Juli 2009
    • Ausstellungsort: Frankfurter Hauptbahnhof, Zugang Nord, Präsentationsraum 1. OG
    • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 Uhr bis 20 Uhr und Samstag 10 Uhr bis 17 Uhr


    Schneider + Schumacher


    Die wesentlichen Änderungen der Überarbeitung:


    • Die Straßenbahnhaltestelle auf dem zentralen Vorplatz rückt etwas vom Bahnhofsgebäude ab. Die Breite der Trasse wird durch die Anlage von seitlichen Haltestellen statt eines Mittelbahnsteigs verringert.
    • Die Terrassen vor dem Hauptgebäude entfallen und werden durch ebenerdige Gastronomieflächen ersetzt.
    • Die Durchbrüche zur B-Ebene werden durch LED-Lichtfliesen ersetzt, die in den Platzbelag integriert werden. Durchbrüche bleiben optional möglich.


    Modellfoto:


    Visualisierung:


    Plan:

    Text und Bilder: schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, / lad+I landschaftsarchitektur / BPR Beraten Planen Realisieren


    Gesamter Plan im PDF-Format zum Download
    Planausschnitt Vorplatz Nord im PDF-Format zum Download
    Planausschnitt Vorplatz Süd im PDF-Format zum Download


    Topotek1


    Die wesentlichen Änderungen der Überarbeitung:


    • Die Stadtbushaltestelle wird auf dem südlichen Vorplatz angesiedelt und somit aus der kombinierten Lage an der Stadtseite des zentralen Vorplatzes herausgelöst.
    • Die Spiegelbrunnen sind durch moderne Brunnenskulpturen mit Nebeldüsen ersetzt.
    • Die Breite der Trasse für den motorisierten Individualverkehr im Bereich des zentralen Vorplatzes ist durch den Wegfall von Aufweitungen an Abbiegepunkten verringert und mit barrierefreien Querungen versehen.


    Modellfoto:


    Visualisierung:


    Plan:

    Text und Bilder: Topotek1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH / Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH


    Gesamter Plan im PDF-Format zum Download
    Planausschnitt Vorplatz Nord im PDF-Format zum Download
    Planausschnitt Vorplatz Süd im PDF-Format zum Download

  • Der überarbeitete Entwurf Schneider + Schumacher gefällt mir ausgesprochen gut. Die Beseitigung der Terrassen und die Verschiebung der Haltestelle lockert den Platz weiter auf und steigert die Durchlässigkeit.


    Das Lichtkonzept ist ansprechend gestaltet (auch wenn die Kandelaber fehlen) und die hoch schießenden Fontänen auf der südlichen Seite des Vorplatzes machen einen guten Eindruck (vielleicht passen ein paar Palmen dazu wie am "Nizza am Main"?).


    Einen wichtigen Punkt müsste man aber noch anmerken: Um zu vermeiden, dass hier eine dunkelgraue Sterilität wie am Goetheplatz entsteht, sollte man dringend ein helles und abwechslungsreiches Muster als Belag finden (vor der Alten Oper gelingt dies beispielsweise ganz gut). Als zentrales Einfallstor zur Stadt darf ein Platzbelag schon etwas freundlicher, heller und lebensfroher aussehen als anderswo.

  • Die Überarbeitung von Schneider + Schumacher zeigt nach meinem Empfinden einen weitgehend leeren, sterilen Platz ohne Anreize zum Verweilen. Die Leuchtdiodenplatten werden nur bei Dunkelheit eine gewisse Wirkung zeigen und schnell verdrecken.


    Bei einer Verwirklichung des Entwurfs von TOPOTEK 1 würde man trotz der vor dem Hauptbahnhof üblichen Menschenmassen noch Strukturmerkmale (die großen Laternen) erkennen und die Brunnen würden die Menschen zum Verweilen anregen. Auch die durchgängige Symmetrie würde gut zum Bahnhof passen.


    Mein Favorit ist ganz eindeutig der Entwurf von TOPOTEK 1, es sollten allerdings noch die Kandelaber aus der Vorkriegszeit rekonstruiert werden.

  • Die Strassenbahnführung von Scheider und Schumacher finde ich viel besser, aber der Entwurf braucht unbedingt mehr Leben, am Besten grün. In Karlsruhe wurde vor kurzem der Bahnhofsplatz umgestaltet und jetzt ist er weit und tot, sieht gar nicht mal so unähnlich aus wie der S&S Entwurf....Eventfläche, wenn ich das lese...was soll denn das, Eventfläche am Hauptbahnhof? Das hört sich eher wie Euphemismus für leere Fläche an.


    Auf der alten Postkarte sieht man, dass viele Bäume direkt an der Fassade der Flügel standen, das wäre nicht schlecht. Auch jetzt stehen doch da Bäume, lasst sie doch einfach stehen.


    Noch was: die Strassenbahnhaltestelle braucht ein Dach, finde ich. Gerade durch ein Dach, vielleicht ein Zeltdach a la Münchener Olympiastadion ließe sich eine Ödnis vermeiden.

  • Bei der Neuen Presse kann man sich die Pläne und Visualisierungen auch in sehr viel höherer Qualität als sie vom Stadtplanungsamt geboten wird herunterladen:


    http://www.fnp.de/bahnhof


    Das sind übrigens genau die Tafeln, die im Bahnhofsgebäude seit heute ausgestellt werden und dort an der vom Eingang aus gesehen linken Wand hängen. Zusätzlich werden dort noch einige der schlechter platzierten Entwürfe sowie die Ursprungsfassungen der beiden Gewinner ausgestellt (die sind im Paket der FNP leider nicht enthalten).

  • Wettbewerb Neugestaltung der Hauptbahnhof-Vorplätze

    Heute suchte ich zunächst vergeblich beim Nordeingang im ersten Stock die Ausstellung. Es befinden sich jedoch lediglich Bahn-Büros in der Etage. Vor mir hatten schon einige Besucher nachgefragt. Richtig war dann ein kleinerer Ausgang nördlich des Haupteingangs (mit der Rolltreppe nach oben).


    Die Ausstellung ist nicht sonderlich groß und zeigt in der Hauptsache die Entwürfe von Schneider + Schumacher sowie von TOPOTEK 1, die den zweiten bzw. dritten Platz belegen konnten. Aber einige andere Entwürfe sind zu sehen.


    Schneider + Schumacher


    Nachtansicht:



    Die "sensationellen" LED-Fliesen:



    TOPOTEK 1


    Frontansicht:



    Vogelperspektive:



    Südseite:



    Nordseite mit Fahrradhaus:



    Brunnen mit Nebeldüsen:





    Einige andere Entwürfe hätten das Zeug gehabt, den Bahnhofsvorplatz ordentlich zu verunstalten.


    Zum Beispiel dieser hier von Bierbaum-Aichele-Landschaftsarchitekten:



    Oder dieser Vorschlag von OLIN:



    Irgendwie interessant, aber auch nicht genial finde ich die beiden folgenden Entwürfe:


    Kraus-Milkovic-Architekten GmbH:



    WES & Partner Landschaftsarchitekten:



    Alle Fotos von Beggi abfotografiert in der o.g. Aussstellung.

  • Ich habe von Stadtplanung nicht besonders viel Ahnung, aber wer die Straßenbahngleise nicht vor den Bahnhof legt, sondern an die Stadtseite, muß noch weniger Ahnung als ich haben. Der Großteil der Fahrgäste wird in den Bahnhof gehen wollen (war jedenfalls immer so), womit man die Leute über die Straße zwingt.


    Ansonsten befürchte ich für die Neugestaltung eine ähnliche kalte Leere, wie wir sie auf dem Goetheplatz bewundern dürfen.

  • Das "Goetheplatz-Syndrom" werden wir auf keinen Fall haben, schon allein weil der Bahnhofsvorplatz um ein Vielfaches stärker frequentiert wird.


    Ansonsten befürworte ich weitestgehend den Schneider+Schumacher-Entwurf, auch wenn ich mehr Grün begrüßen würde. Eine "Eventfläche" brauchen wir dort nicht wirklich, das würde langfristig nur zu nervigen Werbeinstallationen und/oder dem Budenzauber führen, den man heute schon teilweise hat. Außengastronomie an den Seitenflügeln ist sehr begrüßenswert, aber bitte grün eingerahmt, so ähnlich wie es vor der Umgestaltung in den 50ern schon einmal war. Markisen am Bahnhofsgebäude sind allerdings mehr als fragwürdig, im Zweifelfall ist hier prinzipiell der Bauzustand von 1888 anzustreben.


    Ach ja: Wann kommen endlich diese widerlichen Verhüllungen von den Türmen runter? :nono:

  • Noch eine Frage: die B-Ebene bleibt erhalten? Wer, bitteschön, braucht die denn? Wenn man einen Platz lebendig machen will, dann ist die Schliessung, bzw. Verkleinerung von konkurrierenden Flächen zwingend notwendig, meiner Meinung nach.

  • Natürlich bleibt sie erhalten - wer sollte die Kosten eines Rückbaues bezahlen, ganz zu schweigen von den Folgen die diese Maßnahme für U- und S-Bahn hätte?


    Ich sehe in der B-Ebene keine Konkurrenz zum Vorplatz mehr. Wer zu U- und S-Bahn will oder dort her kommt und ins Bahnhofsviertel geht benutzt sie, weil sie Umwege über das Bahnhofsgebäude spart. Wer von den Regional- und Fernzügen zur Straßenbahn und ins Bahnhofsviertel will, bleibt sowieso an der Oberfläche. Einige der verwinkelten Stellen an den Aufgängen zur Straßenbahn, welche ja sowieso größtenteils wegfallen, werden aber hoffentlich geschlossen.

  • Mal ein kleiner Beitrag von mir, bitte nicht zu sehr drüber aufregen. :gibgrin30
    Meines Erachtens sind beide Entwürfe schlecht, ich verstehe einfach nicht, dass es weltweit nicht ein Büro gibt, das einen gescheiten Entwurf zustande bringt. Der Entwurf von TOPOTEK 1 ein riesiger kahler Platz mit versprühtem Nebel, der dann bei Wind gleichmäßig über den Platz verteilt wird und die Straßenbahn so weit weg wie möglich vom Bahnhofsgebäude????
    Der Entwurf von Schneider + Schumacher ist meiner Meinung nach auch nicht viel besser, wieder ein kahler Platz mit ein paar Wasserfontänen und LED-Lichtfliesen (die schließlich nur in der Dunkelheit Wirkung haben). Einziger Vorteil gegenüber dem TOPOTEK Entwurf, die Straßenbahn ist näher zum Haupteingang gelegt.
    Wie wäre es mit ein wenig Grünfläche, nicht unbedingt große Bäume, das man den HBF nicht mehr sieht, aber so was wie in Beitrag #136 1.Bild, vielleicht etwas moderner. Wichtig ist eine Struktur in den Platz zu bringen, mögliche Aufenthaltsorte (nicht unbedingt für die Personen die zurzeit Ihren Tag hier verbringen). Durch den Straßenverkehr wird man keine Oase der Ruhe hier errichten können, aber muss es unbedingt ein größer öder Platz sein? Einen Oederweg haben wir namentlich ja schon, dann würde noch ein Oederplatz dazu kommen.

  • Ich kann mich thomasfra nur anschließen. Es ist in der Tat unglaublich, dass bei einem Wettbewerb dieser Größe am Ende nur soviel Mittelmaß herauskommt. Lieber Gott, wieso ist es so schwierig, einzusehen, dass vor diesem Hintergrund der Zustand bis 1944 der mit Abstand beste war? Und teurer als die Gegenentwürfe erst recht nicht.

  • Der Schneider + Schumacher Entwurf zeichnet sich besonders durch die eindrucksvolle Darstellung der Umgebungsarchitektur aus. :)

    Allgemein aber; die Fußgänger müssen unbedingt durch wirksame Barrieren von der Auto-Querstraße ferngehalten werden, so dass sie oberirdisch nur an Ampelanlagen den Weg von der Kopfseite des Bahnhofs zur Innenstadt und umgekehrt gehen können.