Die Geschäftsidee!
"City trees" - die Lösung zur Verbesserung der Luftqualität?
Diese Dinger wollte man uns im April 2017 hier in Frankfurt auch schon andrehen, wie hier berichtet.
Artikel in der fnp vom 10.04.2017:
http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2569133
Das Umweltbundesamt hält allerdings wenig vom Kunst-Grün.
Beiträge von RobertKWF
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Was mag sich der Künstler dabei gedacht haben?
Historisches Museum - Sanierung und Neubau (realisiert/in Bau)
Warum die große Westwand (ähnlich wie die Ostwand) beim nördlichen Teil des Nordbaus des neuen Historischen
Museums, zur Seite des Haus–Wertheym hin, bis zum Spitzgiebel so einförmig leer und kahl gebaut wurde, ist mir bis
heute unverständlich geblieben. Ich sehe darin auch keine bedeutende künstlerische Variante der Architektur. Das sieht
beinahe aus wie eine Brandmauer an der ein Gebäudeteil abgebaut wurde wenn es nicht so fein mit Sandstein verklinkert
wäre. Der Nordbau grenzt sich ja in seiner Schlichtheit ohnehin schon sehr extrem und bunkerartig von seiner kleinteiliger
gegliederten Umgebung ab. Jedes Mal wenn ich daran vorbeigehe versuche ich den Sinn in dieser Art der Gestaltung zu
ergründen, die ja bei diesem aufwändigen Gebäude nicht trivial sein dürfte.
Beim südlichen Teil des Nordbaus wurde das an dieser Seite ja wenigstens etwas abgemildert und aufgelockert durch
diese halbgeöffneten, schweren Verschlusselemente, die mich ein wenig an falsch angeordnete Öffnungen für
Bronzekanonen auf Kriegsschiffen von Admiral Nelson erinnern.
Nun könnte ich mir noch vorstellen, dass man vielleicht beabsichtigt dort an dieser riesigen, schmucklosen Wand des
Nordbaus wechselnde überdimensionale Werbebanner für das Museum und Ausstellungsevents anzubringen, ähnlich
wie beim Kunstverein am historischen Steinernen Haus und an der Schirn über der Treppe vom Römerberg aus
gesehen. Man darf also dahingehend noch gespannt sein.
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Neue Oper und Schauspielhaus
Ein neuer Standort für Oper und Schauspiel?
@svenb #233 Das hatte ich oben im Beitrag #215 erwähnt. Die S-Bahn-Querung liegt auch nur in der Nord-West-Ecke des
Areals und dürfte auch so kein grundsätzliches Problem darstellen.________________________________
Die Städtischen Bühnen müssen den Standort nun ohnehin 2021 verlassen, wird in dem Artikel in der Frankfurter Rundschau
vom 12.06.2017 behauptet, bis 2021 laufe die Betriebserlaubnis aus. Bis dahin lasse sich weder eine Sanierung durchführen noch
ein Neubau errichten. -
Neue Oper südlich am Opernplatz? (Zwischen Neue Mainzer Straße, Taunusanlage und Junghofstraße)
Ein neuer Standort für Oper und Schauspiel?
Sogar die Bäume und die Pergola am südlichen Rand des Opernplatzes könnten stehen bleiben.
Die Baukosten könnten relativ genau kalkuliert werden und würden sich über zwei getrennte Projekte strecken lassen.
Man könnt theoretisch sofort mit der Planung beginnen.
Gegebenenfalls könnte man so auch noch von günstigen Kreditzinsen profitieren. FAZ vom 09.06.2017
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Standort für die Neue Oper am Opernplatz - Ist das technisch möglich?
bridget, #209
Ein neuer Standort für Oper und Schauspiel?
Das ist ein guter Vorschlag von bridget für einen neuen Standort der Oper. Eigentlich hatte ich schon viel früher erwartet, dass
dieser Standort hier einmal vorgeschlagen wird, da er sich beinahe zwangsläufig anbietet. Das ist auch mein Favorit.
Fast könnte man vermuten, dass dieser Platz auch im Römer schon anvisiert wurde, da das Allianz-Gebäude, Opernplatz 2,
schon so lange mit Sicherungsgerüst leer steht und auf den Abbruch wartet, so als würde die Stadt das Grundstück
übernehmen wollen. Hat da jemand vielleicht mehr Informationen?
Allerdings würde ich für eine neue Oper das gesamte Areal dort zwischen Opernplatz, Neue Mainzer Straße, Taunusanlage und
Junghofstraße in Anspruch nehmen wollen, und sehe das neue Haus etwa in der Mitte davon platziert. Das “Hochhaus an der
Alten Oper“, Ecke Junghofstraße / Neue Mainzer Straße, Nr. 69-75 könnte langfristig mit einbezogen werden.
Die Anbindung von notwendigen, baulich passenden Nebengebäuden an ein frei stehendes klassisches Operngebäude, über
geschlossene Galerien, auch unter Bodenniveau, wäre möglich.
Soweit ich es beurteilen kann, verläuft quer unter dem Gelände im nordwestlichen Teil ein S-Bahn-Tunnel. Dort stehen auch
Abluft- oder Zuluft-Rohre im Park, nahe am Opernplatz. Das dürfte aber kein grundsätzliches Problem darstellen, außer einer
gewissen technischen Kompliziertheit und erforderliche vorsichtige Herangehensweise, was ohnehin erwartet wird.
Eventuell könnte dann auch eine neue S-Bahn-Station dort entstehen, sofern das nicht doch zu nahe an der Station
Hauptwache wäre!?
Wenn dann hier, direkt am Opernplatz und gegenüber der Alten-Oper, ein typisches Operngebäude, vielleicht im
Neoklassizistischen Stil, und etwas an die Umgebung angepasst, entstehen würde, könnte der Spielbetrieb bis zur Eröffnung
am jetzigen Standort weitergehen und die Oper kann mit kaum spürbarer Unterbrechung umziehen.
Für dieses Projekt muss kein Grünbereich der Wallanlagen geopfert werden. Im Gegenteil, wie bei der Alten-Oper ist es eine
Ehre und Auszeichnung für den Standort nun auch für die Neue-Oper zur Verfügung stehen zu dürfen.
Und mal ehrlich, der üppige “Central-Park“ von Frankfurt sind die beiden unendlich weitreichenden Mainufer, die immer noch
weiter verbessert werden können. Um die “Neue Oper am Opernplatz“ herum wird es Raum geben für viel Grün, für Rasen, für
Bäume, für Springbrunnen und Pergolen. Fußgänger und Radfahrer können das Areal durchqueren und vereinnahmen wie
bisher. Auch eine Verschattung des Opernplatzes ist nicht zu befürchten.
Danach könnte das Alte Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz liebevoll äußerlich rekonstruiert und im inneren entkernt und mit
modernster Technik auf das feinste ausgestattet werden. Reichlich Nebengebäude aller Art könnten locker auf dem Areal Platz
finden und angebunden werden.
Nur für die Bauzeit des Schauspielhauses müsste halt vorübergehender Ersatz gefunden werden. Diese Künstler kommen
damit bestimmt gut zurecht, zumal sie sich ausgiebig auf das schöne neue Haus mit neuer hervorragender Ausstattung freuen
können. Solche Künstler sind ja das kreative Improvisieren gewohnt, das kann auch eine spannende und aufregende Zeit sein.
Das gehört bei denen quasi zum Berufsbild.
Leider müssen manchmal die Wünsche von Intendanten etwas zurückstehen. Vorrang haben nun mal die langfristigen
Interessen für die Stadt und die Bürger, auch wenn man sich an das hautnahe Zusammenspiel beider Häuser gewöhnt hat und
darin Vorteile sieht. Traditionell ist das aber nicht der Normalfall. Eine gewisse Eigenständigkeit kann auch positive Aspekte
hervorbringen. Die eigene, selbstständige Initiative, Kreativität und Ellenbogenfreiheit könnte wieder interessant werden,
vielleicht auch ein wenig Konkurrenzgebaren.__________________________
Diese bauliche Konstellation wären eine klare Zielsetzungen mit vordefinierten Aufgaben für den Magistrat und die Planer, so
dass kaum noch Diskussionsbedarf und Streit grundsätzlicher Art sein müsste.
Dann ständen alle drei Häuser gleichberechtigt auf den ehemaligen Wallanlagen.
Was für eine phantastische Perspektive, Alte- und Neue-Oper stehen sich nahezu gegenüber, am besten Standort in der Stadt.
Das Schauspielhaus hätte seinen traditionellen Standort in respektvoller Entfernung für sich alleine zurück. Die Stadt hätte die
Innenstadtgestaltung in sehr positive Bahnen gelenkt.
Die Bürger würden sich über ihre zwei neuen Spielstätten freuen, da beide Gebäude nun wieder der traditionellen Nutzung von
Oper und Schauspiel entsprechen, attraktiv gestaltet sind und beide sich an sehr attraktiven Standorten befinden würden. Alle
müssten am Ende stolz und zufrieden sein können. -
Ewiges Thema – Rekonstruktion der Rathaustürme
#158
Der Römer - Frankfurts Rathaus
Schön wäre es, aber bei der Sanierung der Alten-Brücke hat er doch genauso agiert. Es kann doch niemand ernsthaft
glauben, dass Christoph Mäckler die Rathaustürme wieder original rekonstruieren will. Das kann doch jeder andere gute
Architekt genauso gut.
Wenn es tatsächlich einmal dazu kommen sollte, dass Christoph Mäckler den Auftrag bekommt beim Rathauskomplex
Veränderungen vorzunehmen, dann werden diejenigen, die damals geglaubt haben bei dem Dom-Römer-Projekt werde
die Altstadt rekonstruiert, von dem Ergebnis hier wieder genauso enttäuscht sein. -
Mainkai und Berliner Straße
Rahmenplan "Innenstadtkonzept Frankfurt"
Die Wege-Situation zum Beispiel vom Mainufer in Höhe des Eisernen Stegs, von und zur Altstadt ist für die Fußgänger
kaum noch erträglich.
Was grundsätzliches zum Autoverkehr in der Innenstadt: (Sicherheitsaspekte, Feuerwehr, Polizei, Militär, Schwerlaster
und Betonmischer etc. lasse ich hier mal außer Acht)
Betrachtet man den Autoverkehr in der Innenstadt einmal aus anderem Blickwinkel, dann ist es doch so, das “die
Autofahrer“ überall hinfahren, wo es nur irgendwie geht und wo sie hoffen, eventuell auch freie Parkplätze ergattern zu
können (Soll ich jetzt auch noch Parkgebühren zahlen, wo ich schon in ein teures Auto investiert habe und zusätzlich in
vom Staat verteuerten teuren Kraftsoff), oder wenn sie irgendwie eine Strecke abkürzen können. Ich kenne das doch von
mir selbst.
Auch wollen die Autofahrer, und nicht nur die, keinen Schritt zu viel machen. Wenn irgendwo eine neue Straße
aufgemacht würde, so wären “die“ auch sofort da. Nahezu jeder Autofahrer in Frankfurt, und nicht nur in Frankfurt,
handelt so. Radfahrer dagegen können praktisch auch ohne Straßen bis an jeden Zielort direkt hinfahren.
Ich bin verschiedentlich schon beim Parken, ich sage nicht wo, von fremden, auswärtigen Autofahrern gefragt worden wo
man hier noch und zu welcher Zeit am besten in den Seiten-Straßen kostenlos parken könne. Viele kennen das. Ich
selbst mache das z. B. auch so in Wiesbaden.
Wenn dann mal irgendwo eine Straße gesperrt wird, warum auch immer, dann fährt man eben anders. Trifft man
irgendwo dann auf einen Stau, so kann das auch lehrreich wirken. Man macht sich Gedanken wie man anders fahren
könnte, Navigationsgeräte helfen dabei.
Entscheidend ist, dass man bei Straßen, auf denen man fahren muss, noch vernünftig heraus oder hinein kommt.
Einen Anspruch aber auf einen “Durchgangsverkehr“ in der Innenstadt sollte es generell nicht geben. Zum Beispiel
Durchfahrt Ost nach West, Süd nach Nord, Hauptbahnhof zum Eschenheimer-Tor, Schwanheim nach Fechenheim,
Sachsenhausen nach Praunheim etc.. Da muss man dann eben Umgehungsstraßen, Schnellstraßen außenherum oder
Autobahnen nehmen! Das ist oft schneller, auch wenn die Strecke länger ist.
Auch wenn es mir jetzt etwas schwer fällt, muss ich gestehen, dass das Römer-Dreigestirn durch den Beschluss zur
Schließung des Mainkai, Pluspunkte bei mir gesammelt hat. Wenn danach noch diese neue “Ufer-Promenade“
dementsprechend dauerhaft ausgestattet wird, dann haben “die“ bei mir drei Hochhäuser frei, die sie verhindern möchten
und freie Fahrt für Fahrräder auf allen Gehwegen.
Und von mir gibt es noch eine kostenlose Anregung dazu, wie man die Ufer-Promenade beispielsweise gestalten könnte. -
Wahrnehmung 1
Wahrnehmung 2
Bauprojekte im Lyoner Quartier (Bürostadt Niederrad)
Ganz gleich wie die individuellen Wahrnehmungen zu der Umgebungssituation im Lyoner Viertel auch wiedergegeben
werden, die teilweise auch Abhängig von der Uhrzeit sind, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich die
Investoren, die Käufer und die Mieter vorher selbst vor Ort von der Situation überzeugen und ihre Entscheidung danach
ausrichten.
Dessen ungeachtet kann derzeit in Frankfurt ohnehin jede Art von Wohnung spielend leicht vermietet werden. Dieses
Areal mit seiner großzügigen Weitläufigkeit und Mischnutzung, der Nähe zum Stadtwald, zur S-Bahn, zum Stadion usw.
hat aber schon seine Reize und seine Anziehungskraft. -
Schließung der nördlichen Mainuferstraße vereinbart, aber für wann?
Rahmenplan "Innenstadtkonzept Frankfurt"
Die Koalition im Römer hat sich darauf verständigt, die nördliche Mainuferstraße zwischen Alter Brücke und
Untermainbrücke versuchsweise für die Dauer eines Jahres für Autos zu sperren. Das steht in der Frankfurter Rundschau
in einem Artikel über Konflikte mit Radlern, vom 26.05.2017:
http://www.fr.de/frankfurt/verk…dlern-a-1285884
(Erster Absatz unter der Überschrift: “Sperre für Autos geplant“)
Mit einer überraschenden Begründung, die aber zu der politischen Konstellation passt. Den Radfahrern ist es nun zu
verdanken, worum sich andere schon seit vielen Jahren bemüht haben. Die fahren in zu großer Zahl wiederrechtlich am
Mainufer. Die zuständigen Dezernenten wollen die Stadt ja sukzessive radfahrergerechter gestalten, wie allenthalben zu
hören und zu sehen ist. Man will nun den Konflikt mit den Fußgängern am Mainufer entschärfen, so interpretiere ich
sinngemäß Dan Orbeck, Referent von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) in der FR.
Natürlich begrüße ich ausdrücklich diese längst überfällige Schließung.
Auch in der Frankfurter Neuen Presse vom 01.06.2017 wird dieses Thema ausführlich behandelt.
http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2651604
Der Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), hat sich nun der Sache angenommen, die bisher scheinbar beim
Innenstadtkonzept versickert war. Ich befürchtete schon auch dieses Thema sei sang- und klanglos gestorben.
Es werden jetzt auch schon erheblich mehr Radfahrer in der Innenstadt gezählt, so wird geschrieben.
Was bedeutet das:
1. Das Multikulti-Dreigestirn im Römer, Peter Feldmann (SPD), Mike Josef (SPD), Klaus Oesterling (SPD) will zunächst
ihrer Wählerschaft, den Radfahrer, zeigen, dass etwas für sie getan wird, wie schon bei der Maßnahme, das Radfahrer
auch auf der Straße fahren dürfen, auch wenn ein Radweg vorhanden ist. Die haben da jetzt eben drei Fahrspuren,
Radweg, Straße und Gehweg.
2. Man will zunächst keine vollendeten Tatsachen schaffen (Probeweise!), ähnlich wie an der Hauptwache, so dass die
Bürger jahrelang Angst haben müssen, dass die neuen Verkehrsmaßnahmen plötzlich wieder rückgängig gemacht
werden könnten
3. Man erspart sich zunächst, für nicht definierte Zeit, aufwändige Umbau- und Gestaltungsmaßnahmen, zumal man
keinen blassen Dunst davon hat, wie die Flächen nun gestaltet werden könnten.
4. Man hat den Nörglern, die die Verkehrsmaßnahmen schon seit Jahren fordern, nicht einfach nachgegeben, das wäre
ein Gesichtsverlust gewesen.
5. Man hat etwas zum Thema “Innenstadtkonzept“ in die Wege geleitet.
Fazit: Fünf Fliegen auf einen Schlag. Weiter so und danke zunächst dafür!
Nur sollte man jetzt auch zügig den Umbau dieses Bereiches in eine attraktive Uferpromenade vorantreiben.
Dass sich nachher die Radfahrer weiterhin nicht an irgendwelche Regeln halten, interessiert im Römer sowieso
niemanden wirklich. Nur das die Radfahrer dann halt etwas weniger Ausreden haben für ihre Inanspruchnahme der
Fußgänger Bereiche. Ich kann da durchaus mitreden, da ich selbst seit meiner Kindheit manchmal Radfahrer bin.
Am liebsten würde ich nun alle Radfahrer inständig bitten, fahrt doch bitte zukünftig auch auf den Fußgängerwegen links
und rechts der Berliner Straße, so intensiv wie ihr nur könnt. -
Neues Wohnviertel für die Bewohner komplettieren
Europaviertel West: Quartier Boulevard Mitte
In dieser Flachdach-Gegend fehlen eindeutig noch markante, spitze und zentrale Hochpunkte mit gemeinschaftlichem
Charakter, wie z. B. eine stilechte, hohe Kirche oder eine Kathedrale.
Man hat den Eindruck, dass die Stadtplanung nicht so richtig wusste, was sie mit diesem großen Gelände, das
überraschend zur Verfügung stand, nun ursprünglich anstellen sollte.
Normalerweise werden doch bei Neuansiedlungen in Deutschland auch immer noch eine oder zwei zentrale Kirchen
gebaut!?
Dahingehend müsste es doch für die Planung und Bebauung eines neuen Stadtteils bestimmt auch allgemeine
Richtlinien, Vorschriften oder wenigstens verbindliche Empfehlungen geben?
Womöglich wurde hier aber in der allgemeine Euphorie nur schlicht vergessen einen Bauplatz für so etwas auszuweisen.
Jedes kleine Dorf und jeder Stadtteil hat doch eine Kirche und ein Gemeindezentrum, oder wenigstens eine amtliche
Außenstelle mit einer Turmspitze, wie z. B. ein Amtsgericht, ein Bürgerzentrum oder einen Herrschaftssitz mit
Turmanbau.
Wo ist denn für diese neue Gemeinde das nächste identitätsstiftende Gemeindezentrum oder der gesellschaftliche
Mittelpunkt? Sicher weit weg in einem anderen Viertel!
Das Skyline-Plaza und die Hochhäuser zur Innenstadt hin haben ja nur kommerziellen Charakter und sind sozusagen am
Rande platziert.
Bei Geldknappheit oder Geiz könnten sich die zwei christlichen Konfessionen doch auch zusammentun und ein
gemeinsames neues und zeitgemäßes Gotteshaus errichten und damit den Bewohnern des Stadtteils ein Gefühl von
Zusammengehörigkeit und Heimat vermitteln.
Das wird dann allerdings eine Kirche mit Glasfassade werden, nach dem Geschmack des Multikulti-Dreigestirns, Peter
Feldmann, Mike Josef und Mark Gellert, ähnlich wie der seelenlose Glasbau der evangelischen Akademie am Römerberg
in der Museums-Altstadt.
Das Geld für einen christlichen Sakralbau ist ja offensichtlich bei beiden Konfessionen üppig vorhanden, wenn man in
Frankfurt zum Beispiel das neue Glas-Gewächshaus neben dem Haus-Wertheym betrachtet oder den Innenausbau
des Dominikanerklosters oder auch die wunderbaren Neuschöpfungen des Franz-Peter Tebartz-van Elst in Limburg für
knapp über 30 Millionen EURO.
Müsste nicht jetzt der neue Planungsdezernent Mike Josef, im Magistrat diesen Missstand in der Planung seines
Vorgängers nachträglich aufgreifen? -
Für Rekonstruktionen am Rathauskomplex braucht es keinen Christoph Mäckler (und keinen Brückenbauverein)
Der Römer - Frankfurts Rathaus
Christoph Mäckler hat ja nicht nur mit seinem neuen roten Brückenhaus, dem “Portikus“, das historische Bild der “Alten
Brücke“ entstellt. Er wollte ja danach noch gegenüber, auf der Insel, ein weiteres modernes Haus mit Wohnungen in
seinem eigenen markanten Stil errichten. Aber gänzlich entstellt hat er dann die Brücke bei der Sanierung mit seinen vier
“Pylonen“, die die Stahlkonstruktion dieser beibehaltenen Notbrücke des Mittelteils begrenzen.
Dieses Mittelstück hätte man durchaus wieder mit einem flacheren, langestrecken Bogen und mit Verblendungen aus
Sandstein nach historischem Vorbild neu bauen können, so dass die Brücke der ursprünglichen Gestalt weitestgehend
entsprochen hätte. Frühere Planungen hatten das auch schon so vorgesehen, wie es zum Beispiel im Institut für
Stadtgeschichte gezeigt wurde. Aber “Er“ wollte das nicht, aus statischen Gründen, wie er es kurz und knapp dortselbst
bei einem Vortrag zur Sanierung der Alten Brücke kommentierte.
Mäckler war ja auch im Gestaltungsbeirat des Dom-Römer-Projekts maßgeblich beteilig. Dadurch haben wir kaum
originale Rekonstruktionen bekommen, sondern überwiegend Neubauten in einem ganz anderen Stil, obwohl erheblich
mehr Rekonstruktionen möglich gewesen wären, in Bezug auf die Fassaden sogar sämtlicher Häuser.
Mäckler hat mit Rekonstruktionen nichts im Sinn! Er versteht sich als Architekt für Neubauten und nicht für
Rekonstruktionen.
Wenn die Stadt nun Christoph Mäckler beim Rathaus wieder beteiligen würde, so wird er schon einen Weg finden, seine
Handschrift und seine wunderbaren Ideen an diesem Komplex zu verwirklichen. Dann wird das Rathaus eben nicht an
anderen Stellen einigermaßen original rekonstruiert werden! “Er“ wird diese Mannschaft im Römer schon von seinen
Ideen überzeugen, da wette ich! -
Der Römer - Frankfurts Rathaus
Wenn man sich im Römer tatsächlich irgendwann einmal dazu entschließen sollte am Rathaus, an den Rathaustürmen
oder den Rathausdächern etwas in Richtung Vorkriegszustand zu rekonstruieren, oder auch nur zu verändern, dann
sollte man unter keinen Umständen Christoph Mäckler mit seinem Brückenbauverein oder Christoph Mäkler Architekten
einbinden, sonst werden unvermeidlich wieder seine typischen Stilelemente, so wie bei der ehemaligen “Alten Brücke“,
integriert werden. -
Wie weiter mit Oper und Schauspiel?
Toll eigentlich, wenn man zu jedem Thema so viel, zusammenhängend und flüssig schreiben kann, das möchte ich auch
so können. Obwohl ich selbst zugegeben auch sehr “längliche“ Beiträge verfasse, wie man mir beschieden hat, konnte
ich mich bisher noch nicht dazu durchringen einen dieser Beiträge, der aus mehr als sieben Zeilen bestand bis zum Ende
durchzulesen.
Diesmal aber doch, weil mich das Thema hier, Oper und Schauspielhaus, seit längerem schon beschäftigt. Gründe sind
die Attraktivität und die Lebensqualität der Stadt Frankfurt für ihre Bewohner.
In diesem engagierten Beitrag in #196 hat man sich aber bezüglich Ökonomie gehörig vergaloppiert denke ich. Die
Zeilgalerie z. B. wird sicher aus ökonomischen Gründen abgerissen, weil eben die Kunden ausgeblieben sind und
Hochhäuser in Frankfurt werden gebaut, weil man sich davon Profit erhofft, wie dann ja auch im zweiten Absatz
geschrieben wird! Aber dieser Beitrag ist wohl auch ironisch gemeint und bewusst überzeichnet. “Eine große Lösung“
wird man im Römer bestimmt jetzt schon anvisiert haben, aber ob aus “einem Guss“, steht auf einem anderen Blatt.
Leider besteht bei diesem Thema die wirklich große Gefahr, dass von den Verantwortlichen, dem Magistrat, den
Stadtverordneten (auch durch die Beeinflussung der jeweiligen Intendanten mit ihren zeitlich begrenzten Aufgaben in
Frankfurt) wieder eine Fehlentscheidung getroffen wird, die dann wieder große Bedeutung für die Zukunft haben wird.
Es gibt für zukünftige Gebäude für Oper und Schauspiel, aus meiner Sicht durchaus ernsthafte Alternativen, in
eingeschränkter Hinsicht auch in Bezug auf den Standort.
Eine Variante davon wird in der Bürgerschaft vermutlich am wenigsten Widerstand oder Aufbegehren hervorrufen,
vielleicht sogar Begeisterung und am wenigsten Kopfzerbrechen im Römer.
Eine andere Variante wird in architektonischer Hinsicht eine Herausforderung für die Stadt sein, die die Entscheidung
treffen muss, nicht aber für die Architekten.
Eine weitere Variante wird vermutlich in ihrer Dimension das Vorstellungsvermögen und den Wagemut der Römer-
Mannschaft überfordern. -
Der Römer - Frankfurts Rathaus
Vermutlich bin ich, wie vermutlich einige andere Frankfurter auch, etwas voreingenommen was den heutigen Zustand der
Innenstadt im Vergleich zu dem Vorkriegszustand betrifft, was aber zu entschuldigen ist, da es eben die “eigene“ Stadt
ist, zumal wenn man hier geboren ist und sein Leben lang hier gewohnt hat. Und wenn man als kleines Kind mit der Oma
durch die Stadt gegangen ist und überall nur Ruinen, Schuttberge und große Baulücken gesehen hat, damit
aufgewachsen ist und diesen Zustand damals als kleines Kind für normal gehalten hat. Die Emotionen sind schwer zu
beschreiben, wenn man jetzt Bilder wie diese sieht, die so erscheinen als wäre es die derzeitige Realität, wenn man
bisher nur die Bilder alter Fotos im Kopf hatte, die einem als verlorene und unwiederbringliche Stadtbilder in Erinnerung
sind. Die bisherige lange Dauer der überall behelfsmäßigen baulichen Nachkriegssituation erschien einem dann in seiner
Beharrlichkeit als unverrückbar. Zwar waren immer mal wieder diese oder andere Veränderungen thematisiert worden
aber so richtig konnte man nie daran glauben, da kaum irgendwo ein zumindest äußerlicher Originalzustand wieder
hergestellt wurde. Weder bei der Alten Brücke, weder am Römerberg noch bei der Neuen Altstadt. Wenn dieser vormals
wunderbare Rathauskomplex wirklich wieder in diesen Vorkriegs-Originalzustand versetzt werden würde, wäre das für
mich ein Wunder das ich emotional nur langsam verarbeiten könnte, mehr noch als bei der Alten Oper. -
Dom-Römer-Areal: Bau-Thread
Schön zu sehen aus dieser Perspektive oben, ist der Kontrast zwischen dem modernen Anbau des Kunstvereins ganz
links, der mächtigen Rotunde der Schirn Kunsthalle ganz rechts und den feinen Nachbauten an der Nordseite des
Krönungswegs die hier die Bild-Mitte dominieren und der umstrittenen Pergola. Hier aus diesem Blickwinkel, aus
Richtung Schirn-Rotunde, ist allerdings wenig von den rekonstruierten Fassaden in der Neuen Altstadt zu erkennen.
Mal sehen wie es wirkt wenn dereinst alle Baugerüste und Absperrungen verschwunden sind. -
Historisches Museum - Sanierung und Neubau (realisiert/in Bau)
Danke für dieses Bild und die erstklassige Perspektive in ein neues typisches Frankfurt-Ensemble, das die
unnachahmliche Gestaltungsvielfalt in der Altstadt für Außenstehende und potentielle zukünftige Besucher frappierend
und anschaulich illustriert.
Im Mittelpunkt das einzige noch vollständig erhaltene Fachwerkhaus in der Altstadt. Links und rechts überwältigend
eingerahmt vom neuen Historischen Museum, noch im Entstehen, mit seinen aufwändigen, für die Ewigkeit gestalteten
Fassaden hinter denen die zerbombte Vorkriegswirklichkeit gezeigt werden wird. Im Hintergrund über dem Haus
Wertheym das hochstrebende neue Hochhaus mit Namen WINX. In der zerstörten Altstadt war es ja üblich allen Häusern
einen Namen zu geben.
Rechts hinten zwischen Haus Wertheym und der Nordseite des neuen Historischen Museums noch zu sehen, der neue
ultramoderne, sachlich-technische Glasdachbau der evangelischen Kirchen-Gemeinde. Dass alles wird hier gezeigt unter
strahlend blauem Himmel. Besser geht es nicht. -
Praedium
Europaviertel West: Quartier Boulevard Mitte
Wie unterschiedlich man das Praedium in seiner Gestaltung auch immer bewerten mag, so ist es dennoch in Bezug zu
den langweiligen Reihen der gleichförmigen sonstigen Alleenhäuser für mich eine städtebauliche Bereicherung in diesem
neuen Viertel, weil es zum Beispiel schon von der Gebäudehöhe her dem sonstigen doch recht flachen
Siedlungscharakter dieser Wohngegend etwas die ländliche Anmutung nimmt. Auch finde ich, dass sich durch die
Betonung mit diesen hellen horizontalen Bauelementen ein unaufgeregtes und harmonisches Zusammenspiel mit dem
vielen Grün und der Weite der Außenräume ergibt. Leichte Anklänge in der Gestaltung an den wunderbaren neuen
Henningerturm. Für mich hat das Praedium eine magische Zeitlosigkeit, wenn es denn hoffentlich auch in Zukunft
entsprechend gepflegt werden wird. -
#816 mittleres Bild
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…8&postcount=816
Zeil und Nebenstraßen / Konstablerwache
Zeil 107/Holzgraben 12
Eine Interessante und abwechslungsreiche Verwendung von unterschiedlichen Mauersteinen und Materialien an der
Brand-Wand rechts kommt zum Vorschein. Man vermutet gleich eine lange und bewegte Baugeschichte. Das müsste
doch eigentlich auch für Frankfurter Archäologen oder Bauhistoriker interessant sein.
Einiges davon sieht mir aus wie Bruch- oder Feldsteine. Aber wen interessiert das alte Zeug eigentlich heute noch? -
Temporäre Bauten
Es ist also dokumentiert. Auch die Presse berichtet von dem Ereignis.
Endlich wurde still und heimlich das hölzerne Provisorium, der sogenannte “Zukunftspavillion“, abgebaut, steht auch in
der FNP vom 20.04.2017:
http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2584335
Ursprünglich sollte der 30 Meter lange Bau ja nur bis Oktober 2016 stehen, aber Mike Josef hatte sich lange so sehr für
ihn eingesetzt, weil er sich an der Stelle einen dauerhaften Gebäuderiegel wünscht. -
Das Pflaster in den Altstadtgassen
Dom-Römer-Areal: Bau-Thread
Wie zu hören ist, wird in der Neuen Altstadt das kleine, dunkel-mausgraue Pflaster aus Vietnam verlegt, dessen
Farbgebung ja sonst überwiegend in trister Abseits-Lage in Frankfurt vorkommt, aber mit größeren Fugen als beim
Muster-Belag vor der Goldenen Waage. Die oberen Kanten der Steine sollen noch etwas gebrochen werden.
Ähnlich Bild #609, Nr. 1 oben links:
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…2&postcount=609
Dazu gibt es die flachen Rand- oder Bordsteine wie sie auch beim Muster-Belag zu sehen sind, aus optischen Gründen
mit schmalen Gehsteigen. Diese Bordsteine sollen nur in sehr geringer Höhe verbaut werden, mehr angedeutet, damit
niemand stolpert aber ein blinder Fußgänger diese gerade noch ertasten kann, zur Orientierung also.
Die schöne, optisch angenehme und gut passende, warme Steinfarbe wie sie auf dem Römerberg zu sehen ist, soll nun
also weiterhin der Lage vor dem feinen Rathauses, dem Römer, vorbehalten bleiben.