Beiträge von bridget

    Die Signa Group will die Warenhäuser von Kaufhof und Karstadt neu aufstellen, dabei sollen wohl auch die bisherigen Namen verschwinden.

    In Zukunft soll es dann drei Kategorien von Kaufhäusern geben: "Weltstadthaus", "regionaler Magnet" und "lokales Forum".

    Dies soll vorerst an drei Pilotfilialen erprobt werden, die dafür komplett umgebaut und im Oktober vorgestellt werden sollen. Die drei Pilotfilialen sind Frankfurt, Kassel und Kleve. Dies berichtet tagesschau.de.

    Es steht zwar nicht explizit in dem Bericht, ich gehe aber angesichts der Konkurrenz Kassel und Kleve davon aus, dass in Frankfurt das "Weltstadthaus" erprobt wird, und unter den Frankfurter Häusern kann das ja eigentlich nur der Kaufhof an der Hauptwache sein.

    Genau.

    7 Jahre nachdem man ihn gebaut hat und er sich zu einem der beliebtesten Plätze in der Stadt entwickelt hat, reißt man alles ab, um einen schnöden Behördenneubau dort hinzusetzen, für eine Behörde, die sicherlich keinen repräsentativen Superbau à la EZB benötigt...

    Dafür muss man wirklich unbedingten politischen Willen haben, aber auch schwer einen an der Schüssel.

    Ich muss gestehen, so schlimm finde ich es jetzt nicht. Ja, sieht nicht so toll aus, aber wenn ich mir vorstelle, dass die Nr. 54 aus tunnelklicks Bild jetzt einfach 2 Etagen höher wäre, würde mich das auch nicht vom Hocker reißen. Vielleicht habe ich mir aber auch nur zu viele Bilder vom Spin angeschaut und bin entsprechend abgehärtet...


    Aber trotzdem: wer baut denn so eine Aufstockung, und lässt den Aufzug wie er ist, so dass die beiden neu entstandenen Stockwerke keinen Aufzug haben? Es sollte doch nicht so schwierig sein, den Außenaufzug noch um zwei Stockwerke zu erweitern?

    Ich weiß nicht, ob das nötig ist - zu der Situation in der Schlossstraße steht gefühlt jeden zweiten Tag ein Artikel in der Lokalpresse, und es wird ja auch ständig nachgebessert, z.B. die "Sicherheitsstreifen", die für einen Radweg gehalten wurden, und dann "ausgemalt" wurden etc. Da man hier wirklich mal neue Wege geht - zumindest ich hatte das entsprechende Verkehrsschild "Radfahrer überholen verboten" noch nie zuvor gesehen - denke, ich, dass es einfach ein bisschen Zeit braucht, bis sich alle Beteiligten an die neue Situation gewöhnt haben. Das war ja auch schon so, als sie angefangen hatten, trotz Radweges die Fahrbahn auch für Fahrräder freizugeben und die Fahrräder auf die Straße gepinselt haben. Am übelsten beschimpft, obwohl ich alles richtig gemacht habe, wurde ich dabei übrigens von einem Fahrlehrer, der gerade eine Fahrstunde gab und hinter mir war...

    Die neuen machen sich aus dieser Perspektive echt gut, runden die Skyline schön nach Westen hin ab. One wird zwar auch aus der Ferne nicht schöner, aber als Lückenfüller reichts...

    Die Rundschau titelt heute "Frankfurt: Das Loch an der Hauptwache wird bleiben". Hintergrund ist eine Konzeptstudie, die zwar noch nicht beschlossen ist, aber dem Magistrat vorliegt. Laut Mark Gellert, Sprecher des Planungsdezernats, sei darin eine Schließung des Lochs nicht vorgesehen. Auch solle aus der Konzeptstudie kein zweiter Wettbewerb (es gab mal einen vor 20 Jahren, der 2 zweite Plätze hatte, aus dem dann aber u.a. aus Finanzierungsgründen nichts resultierte) folgen.

    Was meinen die mit "Kein Ausbau der Autobahnen auf dem Stadtgebiet?" Kann denn die Stadt Frankfurt dem Bund vorschreiben, dass die A5 nicht ausgebaut wird? Das wäre doch absurd, wenn da eine Kommune die Pläne des Bundes verhindern könnte...

    Das liest sich ja eigentlich wie "eine Häuserzeile davor, eine hinter das Interconti" - ist m.E. auch eine ganz gute Idee. Womit ich aber gar nix anfangen kann, ist der Satz "In der Erdgeschosszone soll zukünftig ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich entstehen, der die Wilhelm-Leuschner-Straße mit dem Untermainkai verbindet". Dafür müsste ja sowohl die Häuserzeile an der Leuschner als auch am Untermainkai durchbrochen werden und dazu dann noch ein Weg durch das Erdgeschoss des Interconti geführt werden. Aber warum? Das Interconti ist keine 100m breit, und man kann bequem rechts und links daran vorbei laufen...

    Niemand der halbwegs bei Trost ist, schreibt in einen öffentlichen Koalitionsvertrag eine "Abwahlklausel" unter Bedingung xyz hinein. Das wäre politischer Selbstmord und auch der eigenen Basis nicht zu verkaufen. Man könnte sich zwar theoretisch auf so etwas einigen, aber ganz sicher nicht im Koalitionsvertrag.

    Das Bevölkerungswachstum der Stadt ist coronabedingt zum Erliegen gekommen, im 2. Halbjahr nahm die Einwohnerzahl um 70 ab. Im Gesamtjahr nahm sie wegen eines noch ganz leichten Wachstums im ersten Halbjahr um 273 Personen zu.


    Insgesamt waren zum 31.12.2020 758.847 Personen in Frankfurt gemeldet, darunter 227.486 Menschen ohne deutschen Pass (30%).


    Webseite der Stadt Frankfurt

    Die Rundschau spekuliert über die Verteilung der Dezernate. Sie geht dabei davon aus, dass Mike Josef sein Dezernat behält und sogar noch große Teile der Zuständigkeiten von Jan Schneider übernehmen wird, was hier sicherlich gleich zu einem kleinen Begeisterungssturm führen wird.

    Also wenn die Grünen eine linke Koalition mit SPD und Linken eingehen wollten, würde es sicherlich nicht an dem einen Sitz scheitern, den könnte man doch problemlos bei ideologisch nahestehenden Parteien wie den Piraten oder Volt bekommen...

    Das Fahrradparkhaus wird einem Bericht der FR zufolge kaum genutzt, Michael Bachmann, der Chef der Parkhaus-Betriebsgesellschaft, gibt die Auslastung mit 10% der 420 vorhandenen Parkplätze an. Im Ortsbeirat 1 werden jetzt Möglichkeiten diskutiert, wie man das einzige Fahrradparkhaus in Frankfurt attraktiver machen kann: Verbesserte Zugangswege, Ladestationen für E-Bikes, Self-Repair-Station oder auch der testweise Verzicht auf Parkgebühren sind nur einige der Ideen.