Beiträge von bridget

    Das liest sich ja eigentlich wie "eine Häuserzeile davor, eine hinter das Interconti" - ist m.E. auch eine ganz gute Idee. Womit ich aber gar nix anfangen kann, ist der Satz "In der Erdgeschosszone soll zukünftig ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich entstehen, der die Wilhelm-Leuschner-Straße mit dem Untermainkai verbindet". Dafür müsste ja sowohl die Häuserzeile an der Leuschner als auch am Untermainkai durchbrochen werden und dazu dann noch ein Weg durch das Erdgeschoss des Interconti geführt werden. Aber warum? Das Interconti ist keine 100m breit, und man kann bequem rechts und links daran vorbei laufen...

    Niemand der halbwegs bei Trost ist, schreibt in einen öffentlichen Koalitionsvertrag eine "Abwahlklausel" unter Bedingung xyz hinein. Das wäre politischer Selbstmord und auch der eigenen Basis nicht zu verkaufen. Man könnte sich zwar theoretisch auf so etwas einigen, aber ganz sicher nicht im Koalitionsvertrag.

    Das Bevölkerungswachstum der Stadt ist coronabedingt zum Erliegen gekommen, im 2. Halbjahr nahm die Einwohnerzahl um 70 ab. Im Gesamtjahr nahm sie wegen eines noch ganz leichten Wachstums im ersten Halbjahr um 273 Personen zu.


    Insgesamt waren zum 31.12.2020 758.847 Personen in Frankfurt gemeldet, darunter 227.486 Menschen ohne deutschen Pass (30%).


    Webseite der Stadt Frankfurt

    Die Rundschau spekuliert über die Verteilung der Dezernate. Sie geht dabei davon aus, dass Mike Josef sein Dezernat behält und sogar noch große Teile der Zuständigkeiten von Jan Schneider übernehmen wird, was hier sicherlich gleich zu einem kleinen Begeisterungssturm führen wird.

    Also wenn die Grünen eine linke Koalition mit SPD und Linken eingehen wollten, würde es sicherlich nicht an dem einen Sitz scheitern, den könnte man doch problemlos bei ideologisch nahestehenden Parteien wie den Piraten oder Volt bekommen...

    Das Fahrradparkhaus wird einem Bericht der FR zufolge kaum genutzt, Michael Bachmann, der Chef der Parkhaus-Betriebsgesellschaft, gibt die Auslastung mit 10% der 420 vorhandenen Parkplätze an. Im Ortsbeirat 1 werden jetzt Möglichkeiten diskutiert, wie man das einzige Fahrradparkhaus in Frankfurt attraktiver machen kann: Verbesserte Zugangswege, Ladestationen für E-Bikes, Self-Repair-Station oder auch der testweise Verzicht auf Parkgebühren sind nur einige der Ideen.

    Ist zwar keine Bautätigkeit, schreibe es aber trotzdem mal hier herein: Das MyRödelhome ist mittlerweile von einer ganzen Reihe von Farbklecksen übersät. Ob es auch die anderen Projekte in der Nachbarschaft getroffen hat, kann ich nicht sagen, hab es nur aus dem fahrenden Auto heraus gesehen.

    Feldbergturm geschlossen


    Nachdem in den letzten Jahren ja einige der beliebtesten Aussichtstürme rund um Frankfurt niedergebrannt sind, hat es nun einen steinernen Turm "erwischt" - der Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg wurde nach einer Gefahrenverhütungsschau durch die Feuerwehr aus Brandschutzgründen geschlossen. Bemängelt wurde v.a. das Fehlen eines zweiten Fluchtweges. Der Hessische Rundfunk als Betreiber des Turmes schätzt, dass Kosten i.H.v. 300.000,- € entstehen werden, um die Mängel zu beheben.

    PE des HR dazu


    Mir stellt sich dabei allerdings auch die Frage, was das eigentlich für andere historische Aussichtstürme bedeutet - die haben doch alle keinen zweiten Fluchtweg? Also z.B. der Domturm o.ä.?

    Exemplarisch für die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Einzelhandel, insbesondere in den Stadtteilen, sei hier auf einen Bericht aus der FR verwiesen: Kelety muss den Stecker ziehen.

    In Rödelheim haben im Januar beide noch existierenden Elektrofachgeschäfte bedingt durch Corona aufgegeben. Es gab ja schon im ersten Lockdown die eine oder andere Geschäftsaufgabe, aber die meisten Läden haben wohl versucht, noch irgendwie weiterzumachen. Das scheint sich jetzt zu ändern, und gerade bei den kleinen Einzelhandelsgeschäfte in den Stadtteilen ists natürlich besonders bitter, aber die werden auch vor Corona meist schon keine enormen Gewinne erzielt haben und müssen jetzt reihenweise aufgeben, weil die Reserven dahin sind.

    Die andere Frage, die sich bei derlei Plänen ja stellt, ist doch auch, ob das überhaupt technisch möglich ist. Gerade Kaufhäuser haben ja eine sehr große Raumtiefe, so dass man diverse Zimmer ganz ohne Fenster hätte. Halte ich für schwer vorstellbar, daraus Wohnungen zu machen...

    Nai-Apollo gibt für das Q3 2020 11.410.000m² als Bestand an, darin sind allerdings auch Eschborn und OF-Kaiserlei mit insgesamt etwa 1 Mio m² enthalten.

    Büromarkt Frankfurt am Main Q3 2020

    Auf Seite 7 gibt es eine Aufschlüsselung nach Stadtteilen.


    Auf jeden Fall sind es weniger als die Zahlen von 2014, was angesichts der regen Bautätigkeit in dieser Stadt ja doch komisch ist.


    Für Wiesbaden hab ich eine Zahl von 2,43 Mio m² (2013) gefunden, das hätte ich eigentlich angesichts der ganzen Behörden und Versicherungen mehr geschätzt.