Frag das Frankfurter Forum

  • Enweder das (ist sicher nicht so ganz von der Hand zu weisen) oder wegen der Tatsache das laut Wikipedia
    wegen der unterschiedlichen Definitionen des Begriffes "Einwohner" die Angaben der Stadtverwaltung und
    die des Statistischen Landesamtes in diesem Punkt nicht vergleichbar sind.

    Ein Beispiel:
    31.21.2010 – 679.664 (Hess.Statistisches Landesamt)
    31.12.2010 – 688.249 (Stadt Frankfurt)

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einwohner…ankfurt_am_Main

  • Ich vermute einfach mal, die Verwechslung von Frankfurt als Millionenmetropole kommt daher, dass der jährliche Stöffsche Verbrauch Frankfurts (ich meine Apfelwein, nicht die Bahnhofsviertel-Variante) durch den durchschnittlichen pro-Kopf Verbrauch in Deutschland geteilt wird und man so auf ca. 10 Millionen Einwohner kommt...

    Einmal editiert, zuletzt von porteño (16. April 2012 um 23:29)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... Vorallem warum man bei solch einer symbolischen Grenze nicht einen Zahn zulegt und das Ganze medienwirksam in Szene setzt???

    Dafür ist laut amtlicher Statistik noch ein bißchen Zeit: klick (1. Seite 3. Absatz)

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von sweet_meat

    Enweder das (ist sicher nicht so ganz von der Hand zu weisen) oder wegen der Tatsache das laut Wikipedia wegen der unterschiedlichen Definitionen des Begriffes "Einwohner" die Angaben der Stadtverwaltung und die des Statistischen Landesamtes in diesem Punkt nicht vergleichbar sind.

    Außerdem unterscheiden die Statistiker noch zwischen Nacht- und Tagbevölkerung, deren Zahl sich im Fall Frankfurts infolge der hohen Zahl von Einpendlern (um die 350.000/Werktag) enorm unterschiedet und deren letztere in Frankfurt bei über 1 Mio liegt - vielleicht liegt's daran.

  • *lol* Ja das wird's sein porteño, sehr schlüssige Herleitung. ;)

    @ Tunnelklick: Gerade darum geht's ja die Mitte des "1. Halbjahrs 2012" haben wir ja nun schon überschritten, wenn man den Bevölkerungszuwachs der letzten Quartale als Basis nimmt müsste es nun schon so wiet sein!?

    Der Unterschied zwischen Tag- und Nachtbevölkerung ist mir bekannt, tut ja nur bei der der Einwohnerzahl nichts zu Sache. Hier gehts ja geht es ja um die tatsächlichen Bewohner der Stadt (Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz in Frankfurt) und nicht um die Frage wieviele Menschen sich wann in ihr aufhalten!? Tagsüber sind es sogar einige mehr, da kommen ja nicht nur Berufspendler oben drauf, sonder auch Touristen, Messebesucher, etc ...

  • Naja, eine Millionenmetropole sind wir fast schon:

    700.000 Normaleinwohner
    + 120.000 OFs (Ost-Frankfurter)
    + 66.000 Speckgürtler (Bad Vilbel, Eschborn, Kelsterbach)
    + 50.000 Illegale

    936.000 Gesamteinwohner. Großzügig aufgerundet: 1 Mio. :lach:

  • @ Megaxel:
    Mal im Ernst, beruhen die 50.000 Illegale auf seriösen Schätzungen? Und wenn ja, bezieht sich diese Zahl auf die Region RheinMain oder nur auf Frankfurt (und vielleicht noch angrenzende Gemeinden wie Offenbach)?

    50.000 wäre 'ne Menge nmM! Danke für die Antwort schonmal!

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Mal im Ernst, beruhen die 50.000 Illegale auf seriösen Schätzungen? Und wenn ja, bezieht sich diese Zahl auf die Region RheinMain oder nur auf Frankfurt (und vielleicht noch angrenzende Gemeinden wie Offenbach

    Ich kenne natürlich @Megaxels Quelle nicht, denke aber auch, dass die Zahl sehr hoch gegriffen ist. Man kann insoweit ja ohnehin nur ein Dunkelfeld umreißen, da die Illegalen nirgends erfasst werden. Aber einige Umstände haben die Zahl der "Illegalen" in den vergangenen Jahren stark reduziert. Erstens natürlich die EU-Osterweiterung. Zweitens hat die Reform des Asylrechts die Zahl der Asylbewerber an sich drastisch reduziert und damit entsprechend die Zahl abgelehnten und nach Ablehnung nicht wieder ausreisenden Flüchtlinge, die den Pool der "Illegalen" zum großen Teil "gespeist" haben. Und schließlich die Befriedung des Balkankonflikts, woher in den Hochphasen des Krieges wegen familiärer Bindungen nach Deutschland sehr viele Flüchtlinge illegal eingereist waren.

    Ich kenne eine Studie, worin auf Seite 9 für Frankfurt im Jahr 2005 die Zahl von 25-40.000 angegeben wird.

  • Ich hab die Zahl 50.000 schon vor Jahren direkt von Polizisten genannt bekommen. Sie bezog sich nur auf Frankfurt. Mich hat diese hohe Zahl auch überrascht und die Polizei kann natürlich auch nur schätzen. Allerdings dürfte mehrere Zehntausend allein in Frankfurt wohl als sicher gelten.

    In diesem ganz aktuellen Artikel http://www.faz.net/aktuell/politi…t-11716710.html geht der Zoll von 10000 bis 17000 Scheinselbstständigen in Frankfurt aus (wobei die vielleicht nicht alle hier wohnen). Und diese Zahl bezieht sich nur auf das Baugewerbe!

  • Der Stock ist mit einer massiven Metallplatte verbunden die unter dem Teppich liegt. Nach oben ist der Stock mit einer Röhre verbunden, die durch den Ärmel des Mönchs geht, die wiederum mit einer Rücken/Sitzschalenkonstruktion verbunden ist. Alle Verbindungen sind verschweißt.

  • ^

    Meine Vermutung: Platte unter dem Teppich, angeschweißte Stange im Stock und ein Gestell, durch den Arm, mit einer Plattform auf der er sitzt.
    Man könnte ja mal versuchen ihm seinen Stock wegzunehmen :lach:

    und zu spät mit meiner Erklärung :(

  • Mod: Verschoben, bezieht sich auf dieses Foto.
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    Was ist das für ein unglaublich schäbiger, brauner Kasten zwischen dem Commerzbank Turm und dem Taunusturm? Echt scheußlich...

  • Das ist die ehemalige Commerzbank-Zentrale, erbaut 1970–73 nach Entwurf von Richard Heil. Sollte man meines Erachtens stehen lassen, das Gebäude zeigt eigentlich erst die wahre Größe der postmodernen Hochhäuser der 1980er und 1990er Jahre.

  • kann man durchaus stehen lassen, aber eine optische Frischzellenkur á la Selmi würde dem Bau durchaus gut tun...wie Treverer schon meinte, es wirkt einfach schäbig.

  • Sanierung ja, Frischzellenkur bitte nein. Das ist halt die Optik der 1970er Jahre. Ich persönlich fände es schon ganz schön, wenn das eine oder andere Exemplar aus dieser Zeit erhalten bliebe. In New York stehen schließlich auch Hochhäuser aus fast 100 Jahren nebeneinander, mit dem Unterschied, dass es dort viel mehr davon gibt. Neben dem Deutsche Bank IBCF, das meines Erachtens das schönste erhaltene Beispiel aus dieser Zeit ist, und unbedingt erhalten werden sollte, gibt es doch jetzt schon kein weiteres authentisches Belegexemplar im ganzen Bankenviertel mehr.

    Aber gut, ist nur meine Meinung. Der Denkmalschutz ist auf diesem goldenen Boden ohnehin nichts wert.

  • Da muss ich RMA recht geben, die zugegeben etwas düsteren 70er-Jahre-Hochhäuser haben für mich auch einen ganz eigenen Reiz. So gut mir das Selmi-Haus nach Renovierung auch gefällt, irgendwie ist es auch wieder schade um das alte Erscheinungsbild. Der alte Helaba-Turm an der neuen Mainzer ist auch so ein Beispiel. Ganz gut gelöst in dieser Hinsicht finde ich die neue Fassade des Marriot-Hochhauses. Ich wäre bei der alten Commerzbank für eine Auffrischung allá "Soll und Haben", also neue Fassade, die aussieht, wie die alte. Ich habe nur die Befürchtung, dass es echt ein Problem ist so einen "70er-Klotz" zu vermieten. Der Geschmack potenzieller Mieter wird wohl eher von Mäckler´scher Architektur (, die ich auch mag - nicht falsch verstehn) getroffen.

  • Das Thema mit dem Erhalt der alten 70er Jahre Hochhäuser ist gar nicht so einfach zu lösen. Auf der einen Seite ist es schon so, dass die alte CoBa-Zentrale oder auch das IBCF neben den neuen modernen Hochhäusern etwas mickrig wirken und auch nicht mehr so Recht passen. Findet sich doch bei den anderen meist spiegelglattes helles Glas, viel Stahl oder edler Stein. Dagegen stechen die beiden Genannten natürlich schon einmal klar heraus und wirken auf den ersten Blick sogar ein wenig als Fremdkörper, so wie es das Selmi vor seiner Renovierung neben dem Kronen-HH und dem Trianon auch immer getan hat. Jetzt ist das Selmi zwar auch schön verglast und sauber und passt sich auch seinen Nachbarn recht gut an, aber m.E. ist es damit eben auch nur noch "just another Hochhaus".

    Ich will damit nicht sagen, dass mir die Selmi-Renovierung nicht gefällt, aber es ist eine verdammt zweischneidige Angelegenheit. Auch das alte CoBa und das alte Deuba HH passen nicht mehr perfekt rein und auch bei denen könnte man schön wieder eine neue Einheits-Glasfassade vorhängen. Dann spiegeln sie sich auch toll mit den anderen, aber ihr Charakter wäre weg und sie wären halt nur noch zwei x-beliebige, für hiesige Verhältnisse noch nicht mal hohe Häuser.

    Davon, dass sie die eigentlichen Pioniere der Skyline waren, wäre nichts mehr zu spüren. Die Chance, an der Skyline auch ihre eigene Entwicklung nachvollziehen zu können und dies nicht nur bzgl. der Höhen, sondern auch bzgl. der unterschiedlichen Baustile, wäre vertan.

    Daher plädiere ich hier auch für einen sehr behutsamen Umgang mit den Oldies, auch wenn die Gebäude aus heutiger Sicht nicht unbedingt schön und gefällig wirken. Das gleiche gilt m.E. auch für das FBC, wo ja früher oder später wahrscheinlich auch mal eine Renovierung anstehen wird. Eine Einheits-Skyline aus Stahl und grün/blauem Glas wäre langweilig und hätte viel von ihrem heutigen Charme verloren.