Beiträge von OllaPeta

    Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen


    Das weiter oben mehrfach erwähnte Projekt "Neue Mitte" nimmt mittlerweile Gestalt an. Ich muss zugeben, dass ich zumindest etwas positiv überrascht bin. Die Gebäude zur Hauptstraße schaffen es mit der Höhenabstufung und den Fensteröffnungen sich ganz gut einzufügen und auch der erste Eindruck von der Raumwirkung im Inneren des Geländes ist positiver als befürchtet. Die Stadt Dreieich hat Bilderserien (Januar, Baukräne) veröffentlicht von der Baustelle. Der Stand ist nicht aktuell, die angesprochenen vorderen Gebäude fehlen da noch ganz bzw. sind erst bei Bodenniveau.

    ^ #galgenhumor


    Das ist echt ein Jammer. Wenn Ihr demnächst lest, dass ein unbekannter Investor sich dessen nun annehmen wird und eine denkmalgerechte Sanierung anstrebt, dann hab ich den Eurojackpot gewonnen.;)


    Wenn als Sicherungsmaßnahme nun ggf. nur noch der Abriss in Frage kommen sollte, dann war´s das wirklich. ;(

    Ich bin neulich mal seit langem wieder durch den Hafentunnel in Richtung Güterplatz gefahren und war sehr positiv überrascht, wie dicht das Ganze (The Spin & Co.) jetzt im Ensemble mit GrandTower, One und T185 wirkt. Das hatte ich nicht erwartet. Ist wohl die Schokoladenseite. Es kommt im Ganzen nicht ganz ans Bankenviertel/NMS heran, aber macht sich schon ganz gut als Cluster.

    Die Bahn hat ein kurzes Video zum Umbau veröffentlicht. Leider gibt darin es zu den aktuellen Plänen eigentlich nichts, was man nicht auch den schon geteilten Bildern entnehmen konnte. Ich fand allerdings die historischen Bilder ganz spannend.

    Villenkolonie Buchschlag (Dreieich)


    Auf der Seite des Tags des offenen Denkmals ist ein vom Buchschlager Geschichtsverein erstellter Film zu sehen, der ganz interssant und unterhaltsam die Entstehung und Entwicklung von Buchschlag beschreibt.


    Auch ich als Dreieicher hab noch was dazu gelernt, nämlich, dass das alte Rathaus 1968 abgebrannt ist und danach einfach abgerissen wurde. Der Denkmalschutz besteht in Buchschlag nämlich erst seit 1979.

    Isenburger Schloß und HfG


    Die Offenbach-Post prangert in einem Artikel den Zustand des Schloßes und der Hochschule für Gestaltung an. Vor allem die Graffiti am Gebäude sowie der verwahrloste Platz seien ein Schandfleck, der die Klischees über Offenbach bestätige. Die Stadt ist mit dem Zustand auch unzufrieden, schiebt den Schwarzen Peter aber der HfG und dem Land Hessen zu. Das Gelände sei Landeseigentum und die HfG als Hausherr erhalte ein Budget zu Erhalt und Pflege der denkmalgeschützten Gebäude und des Platzes.

    Verschiedene Quellen (unter Anderem die FNP) berichten heute, dass es nun beim Millenium Tower konkreter wird. In Hinblick auf die Höhe wird es wohl nur das Minimalziel werden... es ist die Rede vom Höchsten Hochhaus Deutschlands, aber eben mit 260m nur 1 Meter höher als die CoBa. Der zweite Turm landet, wie schon vielfach hier vermutet, bei 150m. Konkrete Pläne sollen gegen Ende September von CA-Immo vergestellt werden.

    ^^ (und darüber)


    Grenzwertig ist in der Tat, dass auf der Seite der Initiative zum Beispiel versucht wird, den Architekten des Umbaus Otto Apel in der Weise zu diskreditieren, dass es dort unter https://www.rettet-das-schauspielhaus.de/ (unter Fragen & Antworten) heißt:

    Architekt der Glaskiste war Otto Apel, welcher zuvor die Reichskanzlei an verantwortlicher Stelle plante.

    Korrekterweise war er EINER von mehreren damals im Mitarbeiterstab Albert Speers beschäftigen Architekten. Quelle

    ^^

    In der Tat interessant, was da die Denkmalschutzbehörde so durchgewunken hat. In diesem Fall find ich es subjektiv nicht so dramatisch, da mir die Siedlung eh nicht gefällt, egal ob mit oder ohne Aufstockung... aber objektiv ist es eine weitere Bestätigung für den unverständlich laxen Umgang mit der geschützten Bausubstanz, an den wir uns hier leider schon gewöhnen mussten. Eine harmonische Nachverdichtung hätte ich mir allerdings hier auch nur schwer vorstellen können. Ein Blockrand ließe sich nur schwer "immitieren" und würde auch den Charakter zerstören. "Dazwischen gequetschte" Punkthäuser fänd ich auch schwierig.

    ^

    Wieder hatte man länger nichts von der Motorworld gehört... jetzt berichtet die FAZ, dass die Stadtverordneten in Rüsselsheim den notwendigen Bebauungsplan beschlossen haben. Noch ein paar Details aus dem Artikel:

    • 100 Mio. € soll das Projekt kosten
    • man geht von 5-10 Jahren für die Realisierung aus
    • 100.000 m² Nutzfläche
    • 15 % Wohnanteil
    • Verteilung der Nutzungsarten sowie Details des Denkmalschutzes noch ungeklärt
    • drei frei zugängliche Durchgänge durch das Areal sind geplant

    ^^

    Ich hatte vom alten Hochhausrahmenplan noch in Erinnerung, dass auf dem Lageplan das Hochhaus genau im Innenhof des blauen und violetten Blocks verzeichet war, was für mich bedeutet hat, der Block bleibt quasi als Sockel zumindest nach Außen erhalten. Davon ist man dann wohl abgerückt. Was mir noch auffällt: die Altbauten im Süden zur Mainzer Landstr. sind im aktuellen Lageplan als denkmalgeschützt gekennzeichnet. Das war mir gar nicht klar und ich habe es auch in der Denkmaltopographie gar nicht gefunden.

    ^^

    Vor einigen Wochen fiel mir bei einer Fahrt mit der U5 auch der schlechte Zustand der "schnuckeligen" Eckenheimer Nr. 18 auf. Nach meiner kurzen Recherche besteht da kein Denkmalschutz, oder? Das macht mir eher Sorge, da die Grundstücksausnutzung aus Sicht eines Investors natürlich subotimal ist.

    ^Börsencenter

    Ich komme da sehr häufig vorbei und man hat über die Zeit in der Schillerstraße relativ viele Container gesichtet, in die nach meinem laienhaften Verständnis Teile einer Klimatisierungs- /Lüftungsanlage entsorgt wurden. Es schien mir, als wurde nur an der Haustechnik gebastelt... und die Maserati-Vertretung im EG ist mittlerweile ausgezogen.

    Ein Artikel in der FAZ-RheinMain-Zeitung lobt ausdrücklich das Ergebnis des Wettbewerbs und hebt hervor, dass diesem insbesondere ein zielführender und vorbildhafter Prozess vorausgegangen ist. Durch das Voranschalten des Städtebaulichen Wettbewerbs konnte "eine überzeugende Grundfigur" gefunden werden. Der anschließende Architekturwettbewerb habe dadurch ein eindeutigeres Ergebnis liefern können, was den gesamten Prozess im Idealfall beschleunigen könne.


    Zu Schmittchens Beitrag #47: auch ich habe da einen (durchaus positiven) 60er-Flashback. Die Ästhetik der Innenansichten erinnert mich an den Kanzerbungalow in Bonn. Spannend ist auch der Aspekt, dass bei einem 60er-Jahre-Gebäude, wie der BuBa, nun so ein großer Wert auf die Gesamtwirkung und Harmonie des Ensembles gelegt wird (nicht falsch verstehen, das sehe ich positiv), im Gegensatz dazu aber bei den meisten Erweiterungen oder Ergänzungen von Vorkriegsgebäuden gerne von Kontrasten und spannungsvollem Gegensatz gesprochen (und dann auch so gebaut) wird. Auch hier nicht falsch verstehen: das kann ebenso reizvoll sein (ist nur nicht immer angebracht m. M. n.), aber ich erkenne da ein Muster... ;)

    Die in #8 erwähnte Firma Cloud&Heat hat bei einer Energieeffizienz-Veranstaltung der IHK mal ihre Technik vorgestellt. Das funktioniert bei kleineren Serverräumen und Rechenzentren, die zu einem größeren Gebäude gehören wohl sehr gut. Dort kann die Wärme eben direkt im selben Gebäude genutzt werden. Bei Gebäuden, die ausschließlich als Rechenzentrum fungieren hat man eben das Problem des Transports zur Verbrauchsstelle.

    Niederrad Kelsterbacher Str. 28


    Ein neues Kapitel im Schauerroman "Frankfurter Denkmalschutz": die FR berichtet, dass in Niederrad das denkmalgeschützte Haus Kelsterbacher Str. 28(auch bekannt als früheres Lokal "zur schwarzen Katz") abgerissen werden soll. Das Denkmalamt habe es als nicht erhaltenswert eingestuft und der Eigentümer hat -Ironie an- selbstverständlich ein objektives Gutachten, dass das Gebäude baufällig ist und eine Sanierung nicht lohnt -Ironie aus-.


    Von den Plänen zum Abriss habe ein Nachbar durch Zufall erfahren und nun Einspruch eingelegt, der zumindest aufschiebende Wirkung hat. Weiterhin wurde eine Petition eingerichtet.