Beiträge von OllaPeta

    ^Find ich ja im Prinzip nicht schlecht:

    • Enorme Aufwertung im Vergleich zum Vorzustand
    • Passable Gliederung der Fassade
    • Elegante Ecklösung mit der Abrundung
    • Die Klinkeroptik mag ich ohnehin sehr gern...

    Was mir nicht so zusagt ist die Erhöhung des Baukörpers an der Straßenecke. Da hat der Vorgänger 2 Stockwerke weniger, wenn ich richtig gezählt habe, was im Prinzip ja nicht schlimm ist, aber irgendwie wirkt das unmotiviert und unharmonisch da drauf klatscht um noch mehr Fläche zu erzielen.

    Und der linke Nachbar ist jetzt optisch deutlich zu niedrig. Aber da kann natürlich der Bauherr nix für.

    Ansonsten würde ich den meisten Vorbeiträgen zustimmen. Super, dass es los geht. Den zeitlosen KSP-Entwurf habe ich schon von Anfang an gut gefunden. Auch die Kritik am Altbau verstehe ich. Das zweite fensterlose Stockwerk des Dachaufbaus finde ich zu wuchtig und es macht die Proportionen unharmonisch. Schade.

    Hm, die Optik der Neubauten reißt mich jetzt nicht vom Hocker, aber ich find zumindest die Räume und Blickachsen ganz spannend, die da entstehen. Abriss der Blue Towers find ich etwas schade, aber sei´s drum...


    Was mich aber echt sehr wundert, ist dass da ausgerechnet auf der zur A5 nächstgelegenen Seite des Viertels so massiv auf Wohnbebauung gesetzt wird. Der Lärmpegel dürfte da doch durchaus beachtlich sein.

    Dies unendliche Geschichte verleitet mich mittlerweile zum Umdenken. Ich war immer zu 100 % pro Deckel. Aber der in Aussicht gestellte Zeitplan, dass dies vor 2030 nicht mal angefangen werden könnte, hat mich bekehrt. Der in allen Bereichen desolate Zustand (Optik, Sauberkeit, Pflegezustand, Raumwirkung, Materialauswahl) ist einfach nicht mehr hinnehmbar. Ich glaube man kann mit einem guten Konzept, die Situation auch trotz Loch so gestalten, dass die Aufenthaltsqualität sich signifikant verbessert (schlechter kann es kaum werden). Hauptsache es passiert was! Schnell...

    Als sporadischer Radfahrer in der Goethestraße kann ich zumindest bestätigen, dass das alte Pflaster echt mies zu befahren war.


    Mich treibt hier grade wieder ein Phänomen um, das es in Frankfurt immer besonders ausgeprägt zu geben scheint: Wenn etwas neu und "schön" ist, gibt es immer Menschen, die sich daran zu stören scheinen. Welche Honks haben denn den Belag da schon wieder mit den ganzen Bremsstreifen "versaut"?

    Neue Mitte Dreieich-Sprendlingen


    Das weiter oben mehrfach erwähnte Projekt "Neue Mitte" nimmt mittlerweile Gestalt an. Ich muss zugeben, dass ich zumindest etwas positiv überrascht bin. Die Gebäude zur Hauptstraße schaffen es mit der Höhenabstufung und den Fensteröffnungen sich ganz gut einzufügen und auch der erste Eindruck von der Raumwirkung im Inneren des Geländes ist positiver als befürchtet. Die Stadt Dreieich hat Bilderserien (Januar, Baukräne) veröffentlicht von der Baustelle. Der Stand ist nicht aktuell, die angesprochenen vorderen Gebäude fehlen da noch ganz bzw. sind erst bei Bodenniveau.

    ^ #galgenhumor


    Das ist echt ein Jammer. Wenn Ihr demnächst lest, dass ein unbekannter Investor sich dessen nun annehmen wird und eine denkmalgerechte Sanierung anstrebt, dann hab ich den Eurojackpot gewonnen.;)


    Wenn als Sicherungsmaßnahme nun ggf. nur noch der Abriss in Frage kommen sollte, dann war´s das wirklich. ;(

    Ich bin neulich mal seit langem wieder durch den Hafentunnel in Richtung Güterplatz gefahren und war sehr positiv überrascht, wie dicht das Ganze (The Spin & Co.) jetzt im Ensemble mit GrandTower, One und T185 wirkt. Das hatte ich nicht erwartet. Ist wohl die Schokoladenseite. Es kommt im Ganzen nicht ganz ans Bankenviertel/NMS heran, aber macht sich schon ganz gut als Cluster.

    Die Bahn hat ein kurzes Video zum Umbau veröffentlicht. Leider gibt darin es zu den aktuellen Plänen eigentlich nichts, was man nicht auch den schon geteilten Bildern entnehmen konnte. Ich fand allerdings die historischen Bilder ganz spannend.

    Villenkolonie Buchschlag (Dreieich)


    Auf der Seite des Tags des offenen Denkmals ist ein vom Buchschlager Geschichtsverein erstellter Film zu sehen, der ganz interssant und unterhaltsam die Entstehung und Entwicklung von Buchschlag beschreibt.


    Auch ich als Dreieicher hab noch was dazu gelernt, nämlich, dass das alte Rathaus 1968 abgebrannt ist und danach einfach abgerissen wurde. Der Denkmalschutz besteht in Buchschlag nämlich erst seit 1979.

    Isenburger Schloß und HfG


    Die Offenbach-Post prangert in einem Artikel den Zustand des Schloßes und der Hochschule für Gestaltung an. Vor allem die Graffiti am Gebäude sowie der verwahrloste Platz seien ein Schandfleck, der die Klischees über Offenbach bestätige. Die Stadt ist mit dem Zustand auch unzufrieden, schiebt den Schwarzen Peter aber der HfG und dem Land Hessen zu. Das Gelände sei Landeseigentum und die HfG als Hausherr erhalte ein Budget zu Erhalt und Pflege der denkmalgeschützten Gebäude und des Platzes.

    Verschiedene Quellen (unter Anderem die FNP) berichten heute, dass es nun beim Millenium Tower konkreter wird. In Hinblick auf die Höhe wird es wohl nur das Minimalziel werden... es ist die Rede vom Höchsten Hochhaus Deutschlands, aber eben mit 260m nur 1 Meter höher als die CoBa. Der zweite Turm landet, wie schon vielfach hier vermutet, bei 150m. Konkrete Pläne sollen gegen Ende September von CA-Immo vergestellt werden.

    ^^ (und darüber)


    Grenzwertig ist in der Tat, dass auf der Seite der Initiative zum Beispiel versucht wird, den Architekten des Umbaus Otto Apel in der Weise zu diskreditieren, dass es dort unter https://www.rettet-das-schauspielhaus.de/ (unter Fragen & Antworten) heißt:

    Architekt der Glaskiste war Otto Apel, welcher zuvor die Reichskanzlei an verantwortlicher Stelle plante.

    Korrekterweise war er EINER von mehreren damals im Mitarbeiterstab Albert Speers beschäftigen Architekten. Quelle

    ^^

    In der Tat interessant, was da die Denkmalschutzbehörde so durchgewunken hat. In diesem Fall find ich es subjektiv nicht so dramatisch, da mir die Siedlung eh nicht gefällt, egal ob mit oder ohne Aufstockung... aber objektiv ist es eine weitere Bestätigung für den unverständlich laxen Umgang mit der geschützten Bausubstanz, an den wir uns hier leider schon gewöhnen mussten. Eine harmonische Nachverdichtung hätte ich mir allerdings hier auch nur schwer vorstellen können. Ein Blockrand ließe sich nur schwer "immitieren" und würde auch den Charakter zerstören. "Dazwischen gequetschte" Punkthäuser fänd ich auch schwierig.

    ^

    Wieder hatte man länger nichts von der Motorworld gehört... jetzt berichtet die FAZ, dass die Stadtverordneten in Rüsselsheim den notwendigen Bebauungsplan beschlossen haben. Noch ein paar Details aus dem Artikel:

    • 100 Mio. € soll das Projekt kosten
    • man geht von 5-10 Jahren für die Realisierung aus
    • 100.000 m² Nutzfläche
    • 15 % Wohnanteil
    • Verteilung der Nutzungsarten sowie Details des Denkmalschutzes noch ungeklärt
    • drei frei zugängliche Durchgänge durch das Areal sind geplant