Unter den Linden
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Sind unter den Million neuer Bäume, die bis 2040 in Berlin gepflanzt werden sollen, auch die Linden, die seit Jahren hier fehlen? 😉 Es wird Zeit, dass Berlins wichtigste Prachtstraße nicht mehr alle 300 Meter lang unfertig aussieht.
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Auf der Website der zuständigen Senatsverwaltung ist die akutelle Zeitplanung zum Nachpflanzen der Linden inklusive des Anlegens der Stauden wie folgt angegeben: II. Quartal 2026. Leider schiebt sich der geplante Baubeginn seit Jahren immer weiter nach hinten, sodass ich nicht an einen Baubeginn in der ersten Jahreshälfte 2026 glaube.
Sinnvoll wären wohl Nachfragen bei Senatorin Bonde, damit sie sieht, dass die Verzögerungen auffallen und sehr ärgerlich sind: Post@SenMVKU.berlin.de
Wie schwer kann es sein gefällte Bäume nach Abschluss der Bauarbeiten nachzupflanzen?
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Wenn man sich den verlinkten Lageplan (https://www.berlin.de/sen/uvk/_asset…f?ts=1755081687) ansieht, werden alle Bäume der Mittelpromenade zwischen Denkmal Friedrichs des Großen und der Wilhelmstraße gefällt und neu gepflanzt. Die fehlenden Bäume der Setenstreifen im Bereich Kreuzung Friedrichstraße sind nicht als Neupflanzungen markiert. Auf absehbare Zeit wird die Situation wohl viel schlimmer. In 40 Jahren ist es wieder ok.
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Warum sollten neu gepflanzte Bäume erst in 40 Jahren ein schönes Erscheinungsbild abgeben? Ich freue mich auf die neuen Bäume, zumal auf dem Mittelteil um die Ubahn-Station Unter den Linden derzeit gar keine Bäume stehen.
Die Bürgersteige an den Seiten sind nicht Teil der Baumaßnahme. Es wird lediglich die Mittelpromenade erneuert mit neuen Bäumen und Stauden analog zur bereits fertig gestellten Fläche vor dem Hotel Adlon. Die Bürgersteige werden zu einem späteren Zeitpunkt erneuert, wenn der Druck hoch bleibt hoffentlich direkt im Anschluss.
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Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Bäume schon in einer Baumschule heranwachsen. Dann sind sie wahrscheinlich gar nicht mehr so klein.
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Das würde auch erklären, warum die noch nicht schon längst an Ort und Stelle gepflanzt wurden.
Da haben die Planer vermutlich nicht dran gedacht, bzw. geeignete grössere Bäume sind bislang nicht verfügbar.
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Umgestaltung der Straße Unter den Linden
Ab Mitte 2026 wird der Boulevard Unter den Linden umgebaut.
Erster Schritt: Neugestaltung der Mittelpromenade von 2026 bis 2029
Zweiter Schritt: Neuaufteilung der öffentlichen Verkehrsflächen, im Focus steht
die Verbreiterung der Gehwege. Baubeginn für den zweiten Projektteil ist im Jahr 2028.
Michael Herden, Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung, hat die Pläne der Berliner
Morgenpost erläutert (01.12.25).
Zum ersten Schritt, der Neugestaltung der Mittelpromenade.
Die Neugestaltung erfolgt in Teilabschnitten.Grundhafte Erneuerung und Umgestaltung der Straße Unter den Linden von Pariser Platz bis Schloßbrücke - Berlin.de
Der Altbaumbestand wird ersetzt durch neue gesunde Silberlinden.
157 neue Silberlinden werden gepflanzt.
Die Rasenflächen werden durch Pflanzenbeete ersetzt.
Die Pflanzenbeete sollen aussehen wie auf der Referenzfläche vor dem Adlon:
Die Pflanzenbeete sollen die Mittelpromenade optisch auch stärker von der Fahrbahn abgrenzen
und die Aufenthaltsqualität erhöhen:
Alle Bilder © Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Die Kosten für die Umgestaltung der Mittelpromenade liegen bei ca. 11,6 Mio. Euro und werden
finanziert aus dem Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt.
Beim zweiten Projektteil, der Neuaufteilung des Straßenraums, werden verschiedene Varianten
erarbeitet.
Sicher ist die Verbreiterung der Gehwege und ein Pilotprojekt für die Regenversickerung.
Das Regenwasser wird über das Quergefälle einer Rinne den Bäumen wieder zu Verfügung gestellt.
Die Gesamtkosten für den zweiten Projektteil liegen bei etwa 26,3 Mio. Euro. Baustart ab 2028.
Quellen:
hinhttps://http://www.morgenpost.de/berlin/article…-plaene.htmlter Paywall:
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^.... Danke Merlin , das sind endlich mal gute und lange erwartete Nachrichten zu Unter den Linden.
Vorerst einziger Kritikpunkt bleibt die Wasserversorgung der Linden. Wie Du schreibst soll das Regenwasser den Bäumen über das Quergefälle und einer Rinne wieder zur Verfügung gestellt werden, den Beeten hoffentlich ebenfalls.
Aber was tun, wenn es wie nun häufiger im Frühjahr und Sommer zu erwarten ist, kein Regen mehr fällt? Man wird um eine intensive Pflege der gesamten Anlage nicht umhinkommen, schon alleine um die Staudenbeete in Schuß zu halten. Hoffe, das ist ebenso eingepreist im ”Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt” ....
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Aber was tun, wenn es wie nun häufiger im Frühjahr und Sommer zu erwarten ist, kein Regen mehr fällt?
Ja das ist eingepreist in den 11,6 Mio. Euro.
Für Trockenperioden wird in der Mittelpromenade eine digital gesteuerte Bewässerungsanlage eingebaut,
zusätzlich zum Regenwassermanagement.
[mod]Die folgenden Beiträge wurden in die City-Lounge verschoben. Allgemeine Kontroversen über Verkehr bitte dort austragen. Danke. [/mod]
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Elisabeth-Selbert-Haus
Kurzes Update nach 1 Montat . Das EG ist komplett abgeschlossen. Jetzt geht's Höhe 1 Etage von gesamt 5 Etagen.
© Johannes_9065
Bei den 2 Kranen, wurden am ausleger Weiße Weihnachtlicher eingebaut.

Baunifo - Plakat ⬇️

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Links : Polnische Botschaft ⬇️

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Beim Elisabeth-Selbert-Haus verheißen die Visualisierung auf dem Bauschild sowie das Fassadenmuster wenig Gutes. Bei diesem Neubau (übrigens genauso wie bei der Polnischen Botschaft) hätte es Sinn gemacht, die Fassade in mehrere Teilabschnitte zu gliedern, um damit mehr Kleinteiligkeit zu erzeugen. So hätte man Schritt für Schritt jeden großen Gebäuderiegel an den Linden durch Sanierung oder Neubau kleinteiliger gestalten können. Dann hätte man langfristig wieder mehr kleinteilige Maßstäblichkeit an den Linden bekommen, die sich von der Größenordnung her an den Stadtpalais des 18. und 19. Jahrhunders in geschlossener Bauweise orientiert.
Mir erschließt es sich nicht, warum man zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße unbedingt an den großen und kalten Gebäuderiegeln festhalten will. In der deutschen Hauptstadt gilt die Regel: umso staatstragender die Straße bzw. der Boulevard, umso liebloser und kälter die Fassadengestaltung. Das ist einfach nur bitter, wenn man bedenkt, dass sich die Chance zum Neubau nur alle paar Jahrzehnte eröffnet.
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^^ Elisabeth-Selbert-Haus
Nach ca. 2 Monaten , hält sich das Bautempo in Grenzen vlt. Wegen der kalten Minus Graden die Woche. Immerhin ist das ganze 1 Etage fertig.
© Johannes_9065
Höhe: Unter den Linden ⬇️

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Ecke: Schadowstraße ⬇️

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^ kleines Update beim Sonnigen Wetter .
© Johannes_9065

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Und immer noch keine Linden unter den Linden. Es ist eine Frechheit.
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Und immer noch keine Linden unter den Linden. Es ist eine Frechheit.
Ist das ein Witz? Oder gespielte Aufregung? Oder einfach nicht gewusst?
Hier mal der gut recherchierbare Fahrplan und Begründung (ich glaube seite einem Jahr bekannt)
Start der Arbeiten:- Umbau beginnt Mitte / Sommer 2026
Erste neue Linden:
- Herbst 2026 → erste Pflanzungen
Gesamtprojekt:
- Bau läuft abschnittsweise bis ca. 2029
Zielbild:
- Insgesamt ca. 157 neue Silberlinden
- komplette Allee erst Ende 2029 wieder vollständig begrünt
Bedeutet konkret:
2026–2029 = Baustelle + schrittweises Nachpflanzen
Erst ab 2029 = wieder „echte“ Lindenallee
Hier mal die Einordnung wie ich mir das in einer Auseinandersetzung vorstelle auf Basis dessen dann diskutiert werden kann:Einordnung (3 Perspektiven)
1. Was spricht dafür?
- Klimaanpassung: neue Bäume + Bewässerungssystem → robuster gegen Hitze
- Qualität statt Schnelllösung: Boden, Wasserführung, Verkehrsraum werden neu gedacht
- Langfristiger Stadtumbau: weniger Auto, mehr Aufenthaltsqualität
- Budgetkontrolle: der Schrittweise Umbau kann Fehlentwicklungen oder Schwierigkeiten berücksichtigen.
➡️ Strategisch sinnvoll: Man baut nicht nur „Bäume zurück“, sondern den ganzen Stadtraum neu und schafft Möglichkeiten zur Korrektur.
2. Kritische Punkte
- Extrem lange Dauer (bis 2029) → schwer vermittelbar/kommunizierbar
- Zwischenzustand unattraktiv → Imageproblem für einen der wichtigsten Boulevards
- Abschnittsweise Bauweise → gefühlt „nie fertig“
➡️ Umsetzungsgeschwindigkeit lässt zu wünschen übrig.
3. Getroffene Annahmen die falsch sein könnten:
❌ „Die pflanzen einfach neue Bäume und fertig“
→ Nein: es geht um komplette Neugestaltung (Wasser, Boden, Verkehr)
❌ „Warum dauert Bäume pflanzen 3 Jahre?“
→ Pflanzen selbst ist schnell – Vorbereitung (Leitungen, Boden, Bau) dauert
❌ „Dann stehen 2026 wieder Linden“
→ Nein: erst punktuell, vollständige Wirkung erst Jahre später
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Für die Hauptstadt und Deutschlands berühmtesten, international bekannten Boulevard ist die für die Umgestaltung benötigte Zeit viel zu lang. Das ist sehr enttäuschend. Ich habe den Eindruck, dass man dazu neigt, die perfekteste Allee der Welt bis auf den letzten Zentimeter gestalten zu wollen...
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Laut Meldung im Tagesspiegel wird Der Neubau des so bezeichneten Elisabeth Selbert Baues neben der neuen Polenbotschaft, aktuell ca 28 Millionen teurer.
Persönlich fehlt mir jegliches Verständnis für den Kostenrahmen, den hier ein, für mich derart hässlicher, weil für mich Stadträumlich in Wirkung und Funktion ungeeigneter, generischer trister Betonkoffer in Anspruch nimmt.
Der Begriff „Pracht-Boulevard“ ist dank der scheußlichen Architektur und der technokratischen und institutionalen Übersäuerung zu einem giftigen Etikettenschwindel für die ganze innerstädtische Entwicklung geworden.
Für die Teuerung der Fertigstellung wär mir lieber man risse diese städtisch nutzlose Apparatschik-Kiste gleich wieder ab und den zerschossenen Diplomatenkoffer daneben gleich mit.
Für solche antiurbanen besuchervermeidenden zweckdienlichen Beglückungen gibts sicher noch Flächen im Gelände des politischen Tiergartens. Der Ort ist in Sachen lebloser publikumsvermeidender Stadtentwicklung sehr erfolgreich und damit weniger Schizophren, wie ein Standort an einer Strecke die als Touristenroute vermarktet werden will aber kaum mehr Aufenthaltswerte Destinationen anbietet.
Warum man diese sterilisierenden Gesten notorisch, ausgerechnet in dieses für die Identität der Stadt, hist. Bedeutsame urbane städt. Zentrum gießt bleibt mir unerklärlich und treibt mich in die grollende Opposition zur zweifelhaften penetranten Flächenaneignung durch Technokratisch gestimmte nüchterne Regierungsbauten. -
^ Ich kann diese pseudo-originellen Abwertungs-Suadas nicht ertragen. Ist es Dir nicht möglich, Deine Kritik sachlich zu formulieren? Vor allem mit weniger Adjektiven? Und – ich mag es nicht zu glauben wagen – differenziert?
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