Beiträge von Baukörper

    Weiß jemand, ob man vor Baubeginn des Band des Bundes bei den Schweizern mal angefragt hatte, ob sie bereit wären, den Standort am Band des Bundes aufzugeben?

    Soweit ich mich erinnern kann, war das damals, in den 1990 Jahren, Thema und die Schweizer wollten explizit dort bleiben. Eine Quelle kann dazu nicht angeben, stand damals wohl in einer der vielen Publikationen des Senats zum geplanten Städtebau.

    Kann es sich nicht schlicht um eine Baupause aufgrund von schlechtem Wetter handeln?

    Es bringst ja nichts, wenn es zu kalt ist und der Mörtel zu langsam abbindet oder gar Frost kriegt.


    Das Problem mit dem Regenwasser besteht ja grundsätzlich, selbst beim fertigen Bauwerk. Schäden dadurch sollten durch die Hochwertigkeit des Mörtels (im abgebundenen Zustand wasserfest und frostsicher) und der Oberfläche verhindert werden.


    Rostflecken kann ich nicht erkennen. Außerdem sollte die Oberfläche ja insgesamt gut zu reinigen sein. Sie wird noch das ein oder andere Graffitti zu spüren bekommen.


    Mir gefällt die gesamte Ostseite ja sehr gut (ohne, dass ich damit die anderen Seiten abwerten will) aber ich kann mir auch kaum vorstellen, wie das Alles noch fertig werden soll bis September. Dann müsste es ja schon eine deutliche Beschleunigung geben. Allein die Treppenanlage im Norden braucht doch Monate, ohne dass dort bislang das Baufeld überhaupt frei ist. Aber vielleicht ist das auch gar nicht geplant. Die Teileröffnung des Gebäudes kann ja ohne die Ostseite oder mit nur teilweise fertigen Rampen, stattfinden.

    Die Straße ist ja nunmal gerade da, der Brunnen nicht, daher ergibt sich m.E. die Frage nach Huhn oder Ei.


    Der Platz sollte verkehrsberuhigt werden, nur Sonderverkehr, Taxen, Busse. Fahrtrichtung über die Breite Straße nach Süden. Dann würde der Brunnen am Originalstandort gut stehen können und man könnte den Platz bei Veranstaltungen auch leicht ganz zum Fussgängerbereich machen.


    Ich denke, die Etwicklung geht eindeitig in Richtung weniger Verkehr in der Innenstadt, es wird nur noch etwas dauern.

    Die Planungen für das Schlossumfeld finde ich insgesamt gelungen.

    Vergleichen kann man sie ja nur mit dem Vorkriegszustand und dem gegenüber gibt es auch Vorteile. Es ist ja nicht so, dass dort zuvor alles grün war. http://in1.bilderbuch-berlin.n…16d312595_600x450xcr.jpeg

    Daher halte ich auch den Begriff "Steinwüste" für unangemessen. Da will doch keiner wirklich Rasengittersteine o.ä. sehen.

    Die Strasse am Schlossplatz, die sogar um den Brunnen und die Schmuckbeete herunmführte und die Strasse über die Schlossfreiheit wurden nicht mehr berücksichtigt. Stattdessen braucht man aber Aufstellflächen für alles Mögliche und natürlich Flucht- und Rettungswege.


    Was die Schlossterrassen vor der Nordfassade engeht, bin ich mir nicht so sicher, ob man daraus wirklich Blumenbeete machen könnte ("Wenn dann die Rossebändiger über den Blumen reiten..."), die Verschattung durch das Gebäude ist schon stark, da blüht nicht so viel.


    Die Rossebändiger könnten wegen mir gerne zurückkehren, aber sie sind nunmal nicht frei, sondern stehen seit langem im Kleistpark und der Bezirk möchte sie nicht abgeben. Die Oranierfürsten finde ich hässlich, da reicht eine Erklärtafel und die Rekonstruktion der Adlersäule müsste wohl per Spendensammlung erstmal finanziert werden.

    Die Flächengestaltung selbst ist steinern, aber was sollte sie sonst sein? Die Kritik daran ist unangemessen.


    Das Freiheits- und Einheitsdenkmal wird kommen. Da sollte man einfach die mehrfache Beschlusslage anerkennen und aufhören, zu raunen: "Das Volk will aber...", oder "Schade um das schöne Geld" !

    Auch hier ist die Fläche steinern. Was war früher? Asphalt und Steine. So, what? Immerhin keine Straße mehr.

    Die Anlage neuer Beete, um das Stadtgrün zu mehren, würde an vielen Stellen mit den notwendigen Wegen kollidieren und auch grundsätzliche Diskussionen anstoßen, da sie nichts mit dem Originalzustand zu tun haben.


    An der Südseite ist die Rückkehr des Brunnens möglich, bleibt aber schwierig, da der Originalstandort nicht frei ist und selbst wenn, zu nah an der Straße liegt. Da bleibe ich bei meiner Meinung, dass der jetzige Standort besser geeignet ist. Auch die beiden Schmuckbeete würden die Sache dort nicht retten. Zumal man sie erst anlegen braucht, wenn man weiss, wo genau der Brunnen stehen soll.

    Ich stimme aber mit markoma1 insoweit überein, dass im gesamten Schlossumfeld der Verkehr anders gedacht werden muss. Sollte also, in hoffentlich naher Zukunft, grundsätzlich über das Verkehrskonzept nachgedacht werden und der Schlossplatz autofrei werden, wäre das m.E. größte Problem für den Brunnen beseitigt. Dann könnte er dort tatsächlich als Zentrum des Schlossplatzes dienen und gut zur Geltung kommen.


    Was helfen könnte, wären gerade am Schlossplatz mehr Bäume. Ich hatte mir dazu auch mehr von der Diskussion erhofft, es ging aber wohl doch nicht darum, sondern nur um die Möbelierung.

    Ich finde die Idee mit dem Kiefernhain gar nicht schlecht, auch damit kann man die historische Platzkante nachahmen und hat dennoch durch die Bäume bessere Luft. Gleichzeitig bleibt die Öffentlichkeit und Zugänglichkeit der Fläche erhalten.

    Der Doppelplatz PP / LP profitiert sehr von der Magie des Ortes, als Sinnbild für die 1920er Jahre, als verkehrsreichster Platz Europas und dann im Verlauf als ein Schauplatz des Volksaufstandes und später als enttrümmerte dystopische Leere mit Grenze. Ich glaube, kaum einer kennt nicht eins der vielen Ereignisse, die im kollektiven Bewusstsein verankert sind.


    Gleichzeitig gibt die moderne Bebauung und Nutzungsvielfalt dem Platz aber auch der Stadt ein Symbol zurück. Nicht mehr so dominant und weltstädtisch wie früher, aber immer noch herausragend.

    Und sicher der Konkurrenz am MB-Platz gewachsen.

    Das wird sicher eine sehr interessante Veranstaltung.


    Es klingt fast so als gäbe es Planänderungen, wenn dort steht, dass die aktuellen Pläne zum ersten Mal gezeigt werden sollen. Da könnte es auch einen Zusammenhang mit dem ausgerufenen Klimanotstand in Berlin geben.


    Ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass es großflächige Änderungen gibt, aber z.B. an den Spreeterrassen sind nunmehr zwei Bäume geplant, dies war auf den ersten Plänen von bbz immer nur einer.

    Genauso ist es auf der Fläche des ehemaligen Apothekenflügels. Es kann aber auch sein, dass die ersten Pläne diesbezüglich noch ungenau waren oder es werden tatsächlich mehr Bäume gepflanzt als ursprünlich vorgesehen.

    Andererseits können aber auch heute mehr Bäume gpflanzt weren, als im Endzustand dort stehen sollen.


    Nebenbei ist auch der Zugang zu einer wohl mal geplanten Tiefgarage (?) im Bereich des Apothekenflügels weggefallen.

    Da gibt es teilweise schon unschöne Auswaschungen und zwar nicht der Fugen, sondern der Steine. Ich habe auch schon Mauerwerk aus Ziegeln gesehen, bei denen die Fuge noch stand, aber der Stein schon mehrere Zentimeter tief weg war.


    Verwunderlich nur, warum das erst jetzt passiert und man nicht direkt geprüfte Qualiät verwendet.

    Balljunge: Einerseits habe ich nicht geschrieben dass die Kleinstaaterei ins

    Chaos führte, sondern der deutsche Minderwertigkeitskomplex. Leider ist daher dein letzter Beitrag weitgehend sinnlos.


    Andererseits finde ich die Aussage, zehn Preussen wären dir lieber als ein Deutschland, sehr bezeichnend. Preussen war aber nunmal der führende militaristische Teil im Kaiserreich. Es waren preussische Kriege, auch Bruderkriege, die zur Gründung des Kaiserreiches geführt haben und es war die Vormachtstellung Preussens in Deutschland, die in den 1. Weltkrieg geführt hat. Zu suggereieren, der Rest des Landes hätte negativen Einfluss gehabt, ist unredlich.


    Tatsächlich, die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung in den Jahren zwischen 1871 und 1914 war beeindruckend und wirkt bis (gerade auch architektonisch) heute nach, aber sich führte schlussendlich nur zu Großmachtsphantasien und Überheblichkeit und das hängt halt ganz stark mit der militärischen Ausrichtung Preussens zusammen.


    Ein eher kulturell und wissenschaftliches ausgerichtetes Land, hätte vermutlich auch damals noch kleinere Konflikte geführt, aber sich direkt mit allen übrigen damaligen Grossmächten anzulegen, dazu brauchte es schon preussischen Größenwahn.


    Ich glaube auch nicht, dass die Geschichte hätte anders laufen können. Hätte sich Preussen nicht 1871 durchgesetzt, dann wahrscheinlich ein paar Jahre später. Eine Befriedung konnte es nur von aussen geben und die brauchte leider noch über 70 Jahre und zwei von Deutschland, in dem Preussen die Vormachtstellung innehatte, ausgehende katastrophale Weltkriege.

    ^ ^

    Soll jetzt wirklich statt der positiven Symbole der erfolgreichen Nachkriegszeit, darüber diskutiert werden, ob man vergangene Symbole wiederholt? Kaisewappen, Kaiser Wilhelm Denkmal, demnächst etwa auch noch die Neue Reichskanzlei??? Echt Leute, ihr müsst mal überlegen was ihr da schreibt.


    Es mag sein, dass die Symbole nicht den rückwärtsgewandten Nationalsimus fördern, aber ich befürchte, dass dieser Nationalismus in vielen Köpfen schon oder immer noch drin steckt und sich jetzt alte Symbole wiederholen will.


    Der deutsche Minderwertigkeitskomplex ist keine Erfindung der Nachkriegszeit, sondern begründet sich in der langen Phase der Kleinstaaterei im Vergleich zu den damals erfolgreichen Nationalstaaten. Er führte ins Chaos, nicht nur für Deutschland. Ihn jetzt als Begründung anzuführen, um etwas zu erreichen, damit sich zukünftige Generationen besser fühlen, ist sowas von reaktionär, da kann ich gar nicht so viel essen wie ich k..... könnte!

    Jeder Betrachter wird die Gebäude perspektivisch sehen, egal ob vom Boden, vom Fernsehturm oder von einem anderen erhöhten Standpunkt aus. Deswegen wird sich der Eindruck des mit der Kettensäge geleichmäßig abgeschnittenen Clusters m.E. gar nicht ergeben.

    Ebenso werden die Hochhäuser bestimmt nicht alle die geleiche Höhe haben und zusätzlich andere Dachgestaltungen.

    Es wird bestimmt auch Antennen, Dachgärten oder unschöne Technikaufbauten geben, sodass sich das ergebende Gesamtbild differenzierter aussehen wird als z.Zt. befürchtet.

    Daß du dir alles mögliche für den Denkmalsockel vorstellen kannst wissen wir ja bereits, daß dir der Denkmalschutz dabei relativ egal ist und vorallem warum, auch.

    Der Denkmalschutz ist mir gar nicht so egal, aber es wird dabei oft so übertrieben. Da ist von Zerstörung die Rede und von kathedral anmutenden Gewölben, die auf der Welt ihresgleichen suchen.


    Sämtliche rationalen Einwände dagegen prallen einfach ab. Der Sockel, bzw. die Fläche innerhalb der Treppe hat eine Grundfläche von ca. 76 x 33 Metern, das sind ca. 2500 Quadratmeter. Über die dagegen verschwindent geringe Fläche der Pfeiler, die für das neue Denkmal gebraucht werden, wurde schon an anderer Stelle debattiert.


    Selbst wenn man in das Gewölbe des Mühlgrabens auf einer Fläche von 10 x 20 Metern die Infrastruktur für ein Flussbad einbauen würde, hat man auf 200 qm Platz für ganz viele Umkleiden, Sanitäranlagen usw.


    Das könnte aber auch alles mit dem Denkmalschutz vereinbar sein, es soll ja auch noch andere Gebäude geben, die unter Denkmalschutz stehen und dennoch modern verwendet werden.


    Grundsätzlich bleibe ich aber dabei, dass ich ein Flussbad gar nicht sinnvoll finde.


    P.S.: Jockel, ich habe Deinen Beitrag ganz bewusst geliked und ich kann es auch so stehen lassen...

    Odysseus: Man kann diese Fragen aufwerfen, bestimmt, aber ist es sinnvoll oder geht es auch dabei nur um Verhinderung von Positivem? Es ist immer die Sichtweise: Die Einen wollen was Neues, Modernes, die Anderen lieber Kolonnaden und K.W.I. oder mal mindestens das alte Mosaik.


    Konkret ist es ja so, dass grölende Engländer dort auch ohne Treppe und Bad grölen können (was soll überhaupt diese Anspielung???) und der Sockel des Denkmals bzw. der Auslass des ehemaligen Mühlgrabens groß genug ist für zig Umkleiden, Schränke und Toiletten. Wenn man das möchte, kriegt man das hin.

    Das Flussbad selbst sehe ich auch skeptisch aber eher wegen meiner persönlchen Bedenken, da ich mir baden dort kaum vorstellen kann. Aber eine Treppe bis aufs Wasserniveau, evtl. auch mit einem Steg um mehr Fläche zu erhalten finde ich schon sehr attraktiv. Wie schon mal gesagt, liegt die Treppe für eine perfekte Anlage auf der falschen Seite. Wenn man sie als Sitzgelegenheit nutzt, hat man die Westfassade des HF im Rücken. Dennoch erhöht die Treppenanlage die Aufenthaltsqualität und auch die zur Verfügung stehende Fläche.


    Das Treiben am Lustgarten ist ja schon seit langem sehr bunt und der Lokation überhaupt nicht abträglich, im Gegenteil: Das ist Berlin und die Freitreppe oder selbst ein Flussbad wird die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität des Ortes bestimmt erhöhen.

    Da der bestehende Altbaut integriert wird und auch der Verlauf der ehemaligen Passage wieder entsteht, kann das Gebäude schlecht woanders genauso entstehen. Es ist aber auch selbverständlich, dass die allermeisten Gebäude, bzw. Fassaden heutzutage auch in den allermeisten Städten gebaut werden könnten.

    Warum auch nicht? Selbst die typischen Gründerzeitgebäude gibt es genau so in vielen anderen Städten. Ich halte da eher die Vielzahl dieser Gebäude in Berlin für prägender, als den konkreten Baustil.

    Odysseus, es wundert dich ja nicht, wenn ich Dir widerspreche, aber die Projektion der PdR Fassade auf die Stella-Ostfassade ist natürlich eine Idealissierung, die nur auf der Stellafassade so gut wirkt. Im Nachbarthread wurde das Thema Ostfassade des PdR, wie Dir bekannt ist, kürzlich behandelt.


    Ich finde es wirklich eine gute Projektion und würde mich über eine Dauerinstalltion verschiedener Bilder auf der Ostfassade freuen.


    Was die Kostensteigeungen angeht, bin ich da tolerant. Aber, dass es nicht die Fassadenrekonstruktion betrifft, liegt einzig und allein daran, dass die Kosten der Fassade vom Bund vorfinanziert wurden und ich glaube nicht, dass die Kosten für diese Finanzierung in die Gesamtkosten eingerechnet wurden, bzw. ob es einen benennbaren Betrag dafür gibt.


    Bei dem Thema Kosten, würde ich gerne mal wissen, ob eigentlich die Werbe- und Verwaltungskosten der Stiftung schon in den 105 Millionen drin sind oder ob die noch oben drauf kommen? Vermutlich ja oben drauf, sodass schließlich 105 plus 10 bis 20 Prozent (lt. Angabe des DZI) eingesammelt werden müssten, aber sich der Spendenstand auf die Rohkosten der Fassade bezieht.

    Es wird ja sogar viel mehr nicht fertig sein, als das dann gut sichtbare freie Baufeld der Bauakademie. So ist es in Berlin nunmal leider meistens.

    Das DHM, also das historische Zeughaus wird eingerüstet sein, Teile des Doms, Restarbeiten an der U5 Baustelle sowie dem Schlossumfeld wird es ebenso geben, wie dann wohl auch Arbeiten am Freiheits- und Einheitsdenkmal. Hinzu kommt bestimmt noch die ein oder andere kleinere Maßnahme an Straßen und sonstiger Infrastruktur.


    Vermutlich wird es daher der versammlten Weltpresse gar nicht auffallen, wenn es noch eine Bausetlle mehr oder weniger gibt.

    Odysseus: Ich persönlich bezweifele immer noch, dass sich überhaupt 80% der Bevölkerung für dieses Thema interessiert, es folglich mehr um die Fragestellung geht und man möglicherweise auf ganz andere Ergebnisse käme, wenn man dies wollte. Ich gehe sogar soweit, dass keine 50% der Bevölkerung Gründerzeit von Bauhaus unterscheiden können, ohne dass ihnen die Antwort in den Mund gelegt wird! Woher kommen also so hohe Zustimmungswerte bei Fachthemen? Das liegt wahrscheinlich daren, dass man den Befragten zwei Fotos vorlegt und fragt: Was finden sie schöner? Da kann sich jeder die Antwort denken und man kann sich Umfrage auch sparen!


    In der von dir genannten Quelle geht es m.E. auch nicht um die Rekonstruktion von Wohngebäuden, sondern um die Highlights wie die Frauenkirche oder das Berliner Schloss. Es geht also nicht darum, ab man besser anstatt des Suhrkamp Baus ein Gründerzeithaus aufgebaut hätte und schon gar nicht um eine Zustimmung, wieder alte Stilepochen zu bauen.


    Grundsätzlich sind wir aber, glaube ich, alle einig und das wäre dann auch hier im DAF eine gemeinsame Basis, dass gut erhaltene Altbauten erhaltenswert und schön sind! Darüber besteht wohl kein Zweifel.


    In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

    Wenn alle an einem Strang ziehen und Stadt viel mehr als ein Miteinenader als ein Gegeneinander denken, haben in der Summe alle mehr davon. Was uns mittlerweile allen fehlt, ist ein einendes Projekt, hinter dem sich die große Mehrheit der Bevölkerung positiv und zugewandt versammeln kann.


    Daher wäre das Denkmal für die Einheit eigentlich ein guter erster Schritt gewesen. Dies hat so leider nicht geklappt


    Trotzdem sollten wir weiter daran arbeiten, wieder mehr Verbindendes zu suchen. Und es wäre schön, wenn man im nächsten Jahr hier im Forum damit beginnen könnte.

    Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist, wenn man sich als 80-Millionen Staat, hinter einem Projekt vereinen würde. Das klingt für mich doch zu sehr nach alten Parolen.

    Der Ruf danach, mehr Verbindendes zu suchen kann aber schnell zu Erfolg führen, wenn gerade diejenigen, die auf allen Kanälen versuchen, längst getroffene demokratische Entscheidungen wieder umzustoßen, damit aufhören würden.

    Es fehlt nicht an Projekten in diesem Staat, es fehlt m.E. mittlerweile an Demokratieverständnis und das leider sowohl von oben als auch von unten.


    Und das hat dann auch direkt Auswirkungen hier im Forum