Beiträge von Baukörper

    Den keilförmigen "Marktplatz" zwischen Rathaus und Neptunbrunnen gibt es ja schon.

    Aber warum plant man darauf jetzt vereinzelte Bäume?

    Ich glaube nicht, dass das so kommt.


    Die von Bäumen eingerahmte Wiese auf dem MEF mit Blick auf HF und Fernsehturm wird bestimmt ein sehr attraktiver Ort, ähnlich dem James-Simon-Park. Ein bis zwei Kioske, für Getränke und kleine Speisen, sollten aber dort schon hin.


    Ingesamt gefällt mir die Planung als zentraler Freiraum mit vielen attraktiven Sicht- und Wegebeziehungen, sowie einem hohen Freizeitwert für Alle.

    Für mich ist das Diskusions-Hauptproblem, das ganz viel "am Alex" verortet wird, was da gar nicht ist. U.a. das Rathausforum mit dem Fernsehturm, die halbe Königstadt, das Alexa und die "Banane" und hier jetzt das HdS.

    Ich fände sehr hilfreich, wenn wir, aber auch die Medien, präziser wären und nicht alle Bereiche von denen man den Platz sehen kann dazugerechnet würden. :lol4:

    Das würde das Image des Platzes deutlich verbessern.

    Ich weiss nicht mehr wo ich das gelesen habe, aber die Fenster sahen beim Original tatsächlich so aus. Auch die beiden breiteren Fenster.

    Kann man auf diesem Foto: https://berliner-schloss.de/wp…ads/20090521170733856.jpg bei genauem Hinsehen erkennen.


    Die ursprüngliche Fensterform beginnt erst wieder östlich von Portal IV.


    Hintergrund ist, dass es sich um die Wohnung eines preußischen Herrschers handelte (mir ist nur nicht mehr geläufig, wer genau :lol4:), dem es dort zu dunkel war. Hinter den breiten Fenster war zudem das Arbeitszimmer.


    Ich bin ja nicht mit allem zufrieden, was beim HF gemacht wurde, aber, dass diese Feinheiten mit rekonstruiert wurden, gefällt mir sehr.

    Das klappte in Berlin so lange nicht, weil der Badarf nicht da war. Das ist alles, wurde auch schon längst zig mal erörtert, auch von Frau Lüscher. Im Endeffekt ganz einfach:

    zu geringe Nachfrage > Erträge zu gering > kein Bedarf für Hochhäuser!

    Jetzt ist der Bedarf da, schon wird gebaut.


    Die Frage der Höhe ist die Sache der Stadtplanung, kann einem gefallen, muss nicht. Möglicherweise wird "man" später noch ein "Hochhaus" mehr bauen müssen um die Nachfrage am Alexanderplatz zu decken und dann kann ich mir gut vorstellen, dass irgendwann das Haus des Reisens oder das Memi noch ersetzt werden.


    Ich denke wir werden in zehn Jahren froh sein, über die Zurückhaltung in diesem Punkt.

    Ornament ist klasse, aber als Selbstzweck ziemich sinnlos.


    Ich finde Stuck in und an alten Häusern toll.

    Alte Brücken aus Eisen genietet erst recht, aber deswegen eine Eisenbrücke dort bauen, damit es schöner aussieht, wenn ich auf'm Boot drunter her fahre???

    Bitte nicht, das ist Kinderkram...


    Aber selbstverständlich sollte es schön aussehen, aber das ist nun mal relativ. Es ist auch Geschmackssache und eine Frage der persönlichen Gewichtung und Lebenssitiation. ( besonders bei dem Thema wohnen).


    Dann lässt uns hier lieber über Beleuchtungskonzepte (oben und unten), Kunst am Bau (hier wäre dann Platz für Ornamente), das Geländer oder die Farbe der Radwege diskutierten.

    Nur noch kurz um das meinerseits abzuschließen. Wenn Merkel und Macron da durch laufen oder eine Rede halten, ist das doch noch lange kein Staatsempfang, sondern ein Arbeitstreffen oder Programm. Gab und gibt es an zig anderen Orten auch, die dadurch nicht zu "Staatsgebäuden" werden.


    Zur Sache.

    Die Sorge, dass dort, vor allem im Schlüterhof dauernd Veranstaltungen mit entsprechendem Equipment stattfinden habe ich auch. Dafür ist er im Grunde nicht da, aber verständlich ist das schon, da die Atmosphäre beeindruckend ist.

    Ich hoffe, dass es sich mit der Zeit einspielt und es genug veranstaltungsfreie Zeit gibt.


    Vlt. wäre auch eine feste Bühne aber vor der schmucklosen Westfassade denkbar.

    Das stimmt so gar nicht.


    Ich glaube Du meinst mit Baukunst was anderes, aber okay.


    Eine Rekonstruktion wäre ja okay, aber irgendwas das wie Kolonaden aussieht und so ungefähr dem nahe kommt, was da irgendwann mal stand, ist mir zu wenig.

    Dann bitte wenigstens mit Funktion, muss deswegen ja nicht schlecht aussehen.


    Das geht mir mit dem Teherani Vorschlag genau so. Was soll das sein?


    Auf der Mühlendammbrücke könnte passende Kunst am Bau viel geeigneter sein, um an die vielseitige Geschichte zu erinnern.

    Danke, aber dann wäre das ja doch ziemlich ahistorisch und die verlinkte Visualisierung finde ich schrecklich.


    Abgesehen von allen praktischen Erwägungen, fand ich die Idee von Camondo mit der Tram dort als Hochbahn, noch am sinnvollsten auch wenn es dann eine Oberbaumbrücke 2.0 wäre.

    Helle und freundliche Fassade, da stimme ich zu.


    Ansonsten sollte es genau kein Gebäude werden, das in den Verdacht geraten könnte, nur eine Ergänzung zu sein.


    Hier sollte der Blockrand keine Rolle spielen, das würde m.A.n. die Gestaltung zu sehr beschränken. Dafür aber hochwertiges Matrial, kein Beton, kein Muschelkalk und Farbe und das nicht zu knapp, eher abgerundet als eckig in der Form. Ausserdem Pflanzen - Bäume, Büsche, Blumen, aber kein Rasen.


    Die Aufgabe wird bestimmt nicht so leicht, aber ich kann mir schon passende Antworten auf das RLM vorstellen.

    Staatskritisch sollten wir alle sein. Verschwörungstheorien und Fake News zu verbreiten oder zu begünstigen ist etwas anderes.


    Allein die Verwendung des Begriffs "die Herrschenden" erscheint mir in der heutigen Zeit zum Einen schwammig, wer genau soll das sein(?), zum Anderen tendenziös, denn es unterstellt einerseits den Willen zur Herrschaft und andererseits die Bereitschaft beherrschten zu werden.

    In unserer Demokratie halte ich daher den Begriff für völlig falsch.

    Da sollte besser über den Begriff Politik - und Demokratieverdrossenheit gesprochen werden.


    Das Humboldtforum ist sicher kein Staats- und Prestigegebäude. Ich denke, das wird man sich schon allein wegen der Symbolik verkneifen, dort irgendwelche staatlichen, politischen Empfänge stattfinden zu lassen.

    Ich wüsste auch nicht, dass die wesentlich bedeutenderen Gebäude der Museumsinsel dafür in den letzten 30 Jahren mal genutzt wurden. Ausgenommen der Dom als Ort für Staatsbegräbnisfeiern.

    K-1, was für ein Quatsch.


    Warum sollte es beim Humboldtforum anders sein, als bei anderen Museen. Durchs Zeughaus, z.B. kann ich auch gerade durchgehen und sogar im Hof verweilen.


    Sollte es eine Gefährdungslage oder pandemiebedingt Einschränkungen geben, kann es bestimmt temporäre Beschränkungen geben, alles andere wäre auch unverantwortlich.


    Aber hier darauf zu wetten, dass "die Herrschenden" aus "Angst vor der Bevölkerung" dort und insgesamt die Bewegungsfreiheit einschränken ist hanebüchen und dient m.M.n. nur der Stimmungsmache.


    Natürlich war es cool, damals mit dem Auto über die Rampe des Reichstags zu fahren, oder sich spontan an dessen Haupteingang in die Schlange zu stellen und nach einer kurzen Kontrolle hinein zu gelangen, aber letzteres ist heute mit entsprechendem Aufwand immer noch möglich und die Kontrollen dienen ja besonders auch dem Schutz der friedfertigen Besucher und um die Besichtigung weiter zu ermöglichen.


    Abgesehen davon ist es aber bestimmt hilfreich wachsam zu sein, aber das funktioniert ja durchaus in unserer Demokratie!

    Mir gefällt die Planung des Siegerentwurfs. Man kann auf den Grafiken gut erkennen, dass zwischen den Bänken für Fussgänger und der Strasse einiges an Platz bleibt. Ob der Grünstreifen allerdings so kommt, glaube ich nicht. Eine gläserne Trenn- bzw. Schutzwand fändert ich gut.


    Gespannt bin ich auf die Beleuchtung/Belichtung für die Gehwege unterhalb der Brücke. Es sieht so aus, als gäbe es Öffnungen für Tageslicht (???)


    Was mich Interessieren würde, woher kommt die Idee mit den Kollonaden?

    Die gab es doch gar nicht.

    An dieser sensiblen Stelle, immerhin dreifach vorbelastet (Reichsluftfahrtministerium, Haus der Ministerien der DDR und sicher für viele auch als Sitz der Treuhandanstalt) wird man bestimmt nicht einfach die Geschichte weiter bauen und dem Gebäude eine Ergänzung auf der anderen Strassenseite hinzufügen. Da wird alles was der speerschen Planung ähnelt, selbstverständlich nicht in Frage kommen.


    Gerade deswegen ist es aber äußerst spannend, zu sehen was da kommt, wäre ja ein Treppenwitz der Geschichte, wenn der Betrachter zu dem Ergebnis käme, Speer hätte schöner und besser gebaut.

    Stadt- und Umweltverträglichkeit scheint für Einige nicht so das zu Thema sein.

    Es hilft doch nicht, möglichst viel Wohn- oder Büroraum oder sonstiges auf einer möglichst kleinen Fläche unter zu bringen.

    Es muss doch auch vorab geklärt sein, wie Menschen, Dienstleistungen und Waren hin und wieder weg kommen. Das setzt manchem kühnen Plan schnell ein Ende.


    Mir gefällt die bisherige Planung.

    Scheint eine gute Ergänzung des angrenzenden Bestandes zu werden.