Beiträge von alexsb73

    Arty Deco Die DDR ist kein Science-Fiction, sondern reale Vergangenheit dieses Landes und auch dieser Stadt. Das ist Punkt Nummer eins. Ob du das magst oder ich das mag, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

    Und eine Stadtgesellschaft besteht aus vielen unterschiedlichen Menschen, Biografien und Interessen. Menschen, die in der DDR gelebt haben und mit einem Gebäude wie dem Mercure etwas verbinden – ihre Kindheit, Jugend, Familie oder einfach ihre Vergangenheit –, sind deshalb keine Sozialisten und schon gar keine Verfechter des damaligen Systems. Genauso wenig ist jemand Monarchist, nur weil er die Rekonstruktion eines preußischen Gebäudes befürwortet.

    Über all das darf und sollte gestritten werden. Genau dieser Diskurs findet in Potsdam statt. Dabei setzt sich eben nicht immer deine oder meine Vorstellung davon durch, wie diese Stadt auszusehen hat. Die einen bekommen ihre Garnisonkirche, die anderen behalten vielleicht ihr Mercure. Das ist Demokratie. Sehr gut.

    Jetzt zu deiner eigentlichen Ausführung: Das ist gelinde gesagt konstruierter Blödsinn. Vorweg: Das Mercure finde ich an dieser Stelle ebenfalls nicht schön. Aber aus „Ich halte dieses Gebäude städtebaulich für falsch“ wird bei dir plötzlich: Solange dieses Gebäude steht, kann Potsdam keine schöne Stadt sein.

    Und wenn ich dieses Argument einmal auf andere Städte übertrage: Meine Güte, dann dürfte beispielsweise PARIS auch keine schöne Stadt sein. Dort stehen ebenfalls Gebäude, die ich persönlich potthässlich finde, teilweise in unmittelbarer Nachbarschaft zu großartiger historischer Architektur. Man denke nur an die Tour Montparnasse oder an manche Bauten der Nachkriegsmoderne. Trotzdem käme doch niemand ernsthaft auf die Idee zu sagen: Solange diese Gebäude stehen, kann Paris keine schöne Stadt sein.

    Gerade das macht eine gewachsene Stadt aus: Sie besteht aus unterschiedlichen Epochen, Brüchen, gelungenen und weniger gelungenen Gebäuden. Man muss nicht jedes einzelne davon schön finden, um die Stadt als Ganzes schön finden zu können

    Genau diese Gleichung halte ich für fatalistisch. Eine Stadt mit der Geschichte Potsdams besteht nicht aus einer einzigen Epoche und auch nicht aus einer einzigen ästhetischen Vorstellung. Preußen gehört zu Potsdam. Das dritte Reich ist Potsdams Vergangenheit. Die DDR gehört zu Potsdam. Die Zeit danach ebenfalls. Eine Stadt ist kein historisches Freilichtmuseum, in dem man so lange die als hässlich empfundenen Schichten entfernt, bis nur noch die gewünschte Epoche übrig bleibt.

    Man kann selbstverständlich darüber diskutieren, ob das Mercure an dieser Stelle städtebaulich funktioniert, ob ein Abriss sinnvoll wäre oder was dort besser stehen könnte. Aber das ist etwas völlig anderes als die Behauptung, dieses eine Gebäude verhindere, dass Potsdam eine schöne Stadt sein kann.

    Genau diese einseitige Schwarzmalerei und populistische Überhöhung ist das wahre Problem und tatsächlich nicht nur "Potsdams", es ein Problem unserer Zeit bei der alles das als "Belastung" empfunden wird, was nicht der eigenen Meinung entspricht. Ich finde das intolerant und egozentrisch.

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    Das ist vermutlich die deprimierendste Reko-Häuserzeile in Potsdam....

    Das einzig Positive: Falls in Potsdam mal wieder eine Kulisse zu einer ZDF Doku über Vereinsamung, Niedergeschlagenheit und Selbstzweifel in der Gesellschaft gebraucht wird kann man hier etwas zur passenden Atmoshäre anbieten.

    Meine Güte, wieso muss man immer so "überziehen"! Wirklich. Man weiß ja, die Realität liegt im Auge des Betrachters Arty Deco ich kann Dich und andere beruhigen es ist nicht ansatzweise so "dystopisch" wie Du schreibst bzw. er hat mal wieder eine sehr "selektive Wahrnehmung". Mir tut es leid für Dich, sagt der Kommentar mehr über den Autor aus, als über die Anmutung vor Ort. Mich ärgert das aus dem Grund: Jeder darf natürlich seinen Geschmack und Sichtweise haben und über Geschmack lässt sich nicht streiten ABER dieses ständige Haar in der Suppe suchen und sich dann daran ergötzen - puh das ist irgendwann einfach nur noch ermüdend...oder noch mal anders:
    Tatsache ist, daß das Umfeld sich noch so stark verändert, ausserdem die anderen Gebäude sich farblich abheben, darüber hinaus die Farbgebung durchaus sich an den historischen Farben orientiert, dazu wird es noch Bepflanzung geben UND zu guter letzt, dass Ganze in einer Stadt die im näheren wie weiteren Umfeld schlicht einer der schönsten Städte/Gegenden Deutschlands ist! (Objektive Massstäbe angelegt)

    Ich finde Arty Deco ein Paradebeispiel für den Geist unserer Zeit. Da entsteht eine Stadt und schwingt sich auf, zu einer der schönsten Städte Deutschlands (eine Perle) und dann pickt sich einer 3 Häuser raus und lässt einen Kommentar los, der den Eindruck vermittelt, man müsse Potsdam demnächst abreißen so düster und hässlich ist es dort.

    Einfach mal die Bälle flach halten und einfach mal vor Ort sich einen Eindruck verschaffen, dann kommen solche "verzerrten" und "einseitigen" Kommentare nicht zu Stande.

    Es wird einfach dem Gesamteindruck überhaupt nicht gerecht. Gerade die Häuser sind in dem Stil der Gründerzeit und die Rekonstruktion wirklich wertig und Gelungen.

    Ich bin seher angetan. Kubatur und Form des lang gezogenen Riegels fügt sich ein ohne zu stören, im Gegenteil es wertet die Gegend enorm auf. Die Anmutung ist das Gegenteil von "trist". Es ist hell, freundlich und wirkt trotzdem für einen WBM Bau durchaus modern. Sogar die anderen GEbäude in der Gegend gewinnen durch das Gebäude.

    Ich habe es jetzt noch nicht gesehen bei grauem Schmuddelwetter. Aber ich bin insgesamt sehr zufrieden. Jetzt hoffen wir nur noch das die Wohnungen schön sind und einigermaßen erschwinglich.

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    p.s. Die Kommentare im Nachbarforum zu lesen im Link von Ziegel zum Einheitsdenkmal und zur Ufertreppe finde ich schockierend und unter aller Sau! Gut, dass wir hier im DAF eine andere Diskussionskultur haben.

    Danke ja sehe ich auch so. Ich bin unterm Strich bei Dir. Nur mit den Abgeordneten und der "fehlenden Unterstützung" dahingehend sehe ich naturgemäß etwas anders, da einfach NIE nur eine Seite am Schlamassel Schuld ist. Für Insolvenzen etc. kann nun wirklich keiner etwas.

    Was heute allerdings Gang und Gebe ist, daß gerade bei Staatsaufträgen die ausführenden Unternehmen sehr wohl wissen wer der Auftraggeber ist, auch wenn die Konditionen vom Staat nie "üppig" sind, so sind es gerade Bauunternehmen die verzögern, sich Zeit lassen, sich nicht an Zeitvorgaben halten und und und einfach weil Sie wissen das der Staat nicht so schnell andere Auftragnehmer ausschreiben kann und will...

    Kurz: Wie oft kann man lesen das die ausführenden Unternehmen einfach bei Aufträgen des Staates, trotz Verträgen sehr schlampig arbeiten. Das kann man nicht einfach Abgeordneten zuschustern. Man könnte sagen es ist eine Strukturfrage. Auf der einen Seite schimpft der Bürger wenn der Staat zu viel ausgibt und die Unternehmer schimpfen weil der Staat so schlecht bezahlt und dann nicht selten die Qualität leidet. Tja...

    Am Ende ist es auch so - die Prioritäten liegen gerade woanders, auf allen Ebenen. Schließlich ist die Politik aktuell so unter Druck das auch solche Projekte leiden...

    Unsachlichen Satzteil gelöscht. Bitte nicht unnötig polemisieren. Danke.


    Sorry Politik gehört hier nicht her, aber Sachsen Anhalt rückt näher...

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    Sie wurden sichtbar einfacher ausgeführt als die östlichen Nachbarvillen. Ob das von Anfang an so geplant war oder man die Gestaltung nachträglich abgespeckt hat, weiß ich nicht.

    Meine Hypothese: Schicke sehr teure Villen lassen sich aktuell schlecht vermarkten. Der Markt ist gesättigt denn hier hätten sich selbst gut verdienende Familien (80 -120.000 € Einkommen) kaum eine Wohnung mit Anlegesteg leisten können.

    Von daher hat man das ursprüngliche Konzept in ein für den Markt passenderes umgewidmet und in der Tat etwas abgespeckt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe müsste es auch bereits vermietet sein? Weiß ich aber nicht mehr.

    Hat jemand zufällig m2-Preise?

    Meine Herren man muss die Beiträge vorher einmal zitieren:
    1. Das schematische Bild erhält folgende Anmerkung: "Estreltower müsste grob 4cm kleiner dargestellt werden" - ehrlich gesagt das macht mich fassungslos. Vielleicht hast Du die anderen Maßstäbe überprüft und dort ebenfalls festgestellt das diese nicht stimmen können. Wie kommt man aber darauf das das den Anspruch auf Maßstabsgetreutheit haben sollte ? Alleine UpperWest zu Steglitzer Kreise kann ja ebenfalls niemals stimmen. Mich lässt das ratlos zurück, dazu einen Post zu verfassen.
    2. Dann eine fachliche Einschätzung bei der der Autor sagt: Man erkennt von Aussen nicht was das für ein Turm ist? Die Frage zuerst Ernst nehmend, gehe ich in meinem Kopf durch - bei welchen Türmen erkenne ich von Aussen die Nutzung? Und wieviel hunderte Türme dieser Art gibt es schon? DAs der Turm dann keine eigene Sprache spricht - tja ok - in diesem Fall bleiben wir einfach beim Satz "Jedem seine Meinung", stimmt?

    Aber manchmal schon schräg, oder bin ich das? ;)

    Magst Du mir mal erklären warum wir in Deutschland was die Farbwahl der Häuser anbelangt so viel anders läuft als in Frankreich? Dort arbeitet mit angenehmen Beige-Tönen und gedeckten Farben. In Deutschland und auch Polen hat man so kreative Schübe, daß man Blütensauber-Weiß durch Mausgrau ersetzt. ich bin manchmal einfach schockiert darüber wie EGAL es zu scheint in welcher Umgebung die Menschen leben sollen. speziell hier in Deutschland.

    Die Farbe ist nen bißchen "grau" - aber grundsätzlich gefällt mir der Dachaufbau ganz gut und die Gesamtkubatur. Allerdings jetzt auch nichts zum übermäßigen Jubel. Ärgerlich finde ich diese Balkone. Das ist sooooo Deutschland - einfach ohne Liebe zum Detail, denn genau mit diesen Mitteln "Balkon" und/oder Fensterläden kann man ne Menge rausholen aus weniger anspruchsvollen Häusern.

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    Bild 3 u 4

    Große leere gepflasterte Flächen, die

    • nicht bebaut werden,
    • nicht ausreichend begrünt werden
    • wo nicht allgemein geparkt werden darf
    • und die dem Eindruck von Urbanität entgegenstehen

    Die Flächen müssen das Studium von Stadtplanern maßgeblich prägen

    Ich verstehe nicht ganz. Du kritisierst den Hof weil dort nicht geparkt werden darf? Und keine Bäume stehen?

    1. Kennst du die Hintergründe - wenn NEIN, dann könnte es sein das der Platz für Outdoor-Veranstaltungen genutzt werden soll?
    2. Finde ich freie Flächen die nicht mit Autos zugestellt werden als Gewinn


    Also bevor ich nicht weiß, warum der Platz nicht begrünt wurde, sind deine Anmerkungen Mutmaßungen. Schließlich finden sich hier mehrere Unternehmen und ein Platz der „wie auch immer“ genutzt werden soll - würde ich auch nur bedingt begrünen.

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    alexsb73 Dein mehr schlecht als recht aus LLM-Responses zusammenkopierter Beitrag geht doch komplett am Diskussionsgegenstand vorbei.

    Es ging bei der Kritik von Humphrey und Schneemann nicht um die eigentlichen, x Milliarden teureren und y Jahre verspäteten Großprojekte, sondern im Konkreten um die Linden am Boulevard UdL, im Allgemeinen um die Art und Weise, wie mit dem Stadtraum, drumherum, dazwischen und danach umgegangen wird. Also die gefühlt ewig dauernden Hängepartien mit Baustellenabsperrungen, die bald weggeräumt, Beeten, die bald bepflanzt, Fußwegen, die bald neu und diesmal hübsch gepflastert werden sollen. Die billig ausgeführten, permanenten Provisorien zwischen der letzten und der nächsten Baumaßnahme, auf die unbedingt gewartet werden muss, bevor das vor 10 Jahren Angekündigte danach dann ganz bestimmt umgesetzt wird.

    Ich denke jeder, der halbwegs regelmäßig in den genannten drei Städten unterwegs ist, weiß, dass die Aussage von Schneemann offensichtlicher Fakt ist. Eine derartige Anspruchslosigkeit, wie sie sich in Berlin am Umgang mit dem öffentlichen Raum selbst an zentralen Orten zeigt, findet man in London oder Paris nicht. Das wird - wie so oft - primär mit leeren Kassen und fehlendem Personal bei den zuständigen Stellen zu tun haben. Aber aus meiner Sicht muss auch eine gewisse Gleichgültigkeit bei den beteiligten Personen vorhanden sein. Anders kann ich mir das schwer erklären.

    1. Was ich wie und warum schreibe, geht Dich nichts an.
    2. Nein ich stimme Dir nicht zu, ließ die Beiträge von Humphrey und Schneemann. Du versuchst jetzt aus mir nicht erfindlichem Grund irgendwie Partei ergreifen zu müssen oder irgendetwas zu „rechtfertigen“
    3. Komm doch bitte klar das unterschiedliche Menschen unterschiedliche Sichten auf die Dinge haben - ABER jetzt kommt es zum eigentlichen Punkt:
    4. Du hast die Vorwürfe nicht gelesen oder meinen Beitrag nicht verstanden - was Du zu den 3 Städten sagt, erlebe ich anders und ich muss sagen es ist frech von Dir - jenseits der von mir belegten Fakten die Vorwürfe jetzt neu in anderer Art noch mal aufzuwärmen.

    Wie dem auch sei, die Linden kommen, die Baustelle ist nicht abgeschlossen und über eine zügigere Bearbeitung würden wir uns alle freuen, zu dieser Erkenntnis brauche ich nicht die völlig überzogene „Empörung“ und schon gar nicht falsche Behauptungen zu Paris oder London. (Alleine die Vergleiche sind ja totaler Quatsch - die Städte haben gänzlich andere Voraussetzungen) - Berlin hat nur noch ganz wenige Denkmähler und historische Bezüge - alleine das macht jede Baustelle zu einem Ärgernis.

    Und jetzt ist das Thema auch genügend diskutiert, bevor der nächste wieder anfängt, aufzuwärmen WER, WAS erzählt oder gemeint hat, OHNE das man die Ausgangsbeiträge gelesen hat.

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    . In Paris oder London wäre ein derartiger Status über einen derartig langen Zeitraum an einer derartig zentralen Stelle unmöglich.

    Schneemann FAKTEN statt EMOTIONEN oder wenn man glaubt alles ist "schlecht" dann wird alles "schlecht" sein, in der eigenen Beobachtung! Also dringend einmal die eigene Brille überprüfen!

    1. Zum Status

    Das Gegenteil ist richtig.

    In den letzten Jahren wurden dort unter anderem:

    • die neue U5 gebaut und 2020 eröffnet,
    • der Bahnhof Museumsinsel fertiggestellt,
    • mehrere U-Bahn-Stationen vollständig neu gebaut,
    • kilometerweise Leitungen erneuert,
    • die Staatsoper saniert,
    • die Staatsbibliothek modernisiert,
    • Fahrbahnen und Gehwege umgebaut,
    • neue Aufenthaltsflächen geschaffen,
    • Beete neu angelegt,
    • die Voraussetzungen für neue Baumstandorte geschaffen.

    Wer heute behauptet, dort sei “jahrelang nichts passiert”, blendet diese Milliardeninvestitionen komplett aus. ABER DAS IST JA SCHON EWIG HER UND DAHER ZÄHLT ES NICHT? SO EIN QUATSCH!


    2. Die Linden fehlen nicht aus Willkür

    Nach meinem Kenntnisstand gibt es mehrere Gründe, warum die Neupflanzung verschoben wurde:

    • Die Bauarbeiten mussten vollständig abgeschlossen sein.
    • Neue Baumstandorte benötigen aufwendige Wurzelräume.
    • Unter Unter den Linden verlaufen extrem viele Leitungen.
    • Neue Bäume können nicht einfach irgendwo eingesetzt werden, sondern benötigen geeignete Bodenvorbereitung und Bewässerung.

    Dass die Pflanzung mehrfach verschoben wurde, ist ärgerlich.

    Daraus folgt aber nicht automatisch Inkompetenz, oder die Zuschreibung "Unhaltbare Zustände".


    3. “In Paris oder London wäre das unmöglich”

    Das ist wahrscheinlich der schwächste Teil des Arguments.

    Gerade London und Paris liefern zahlreiche Gegenbeispiele.

    London

    • Crossrail (Elizabeth Line):
      • ursprünglich Eröffnung 2018
      • tatsächlich 2022
      • Milliarden Mehrkosten
    • HS2:
      • jahrelange Verzögerungen
      • große Kostensteigerungen
      • Strecken inzwischen teilweise gestrichen

    1. Grand Paris Express – Europas größte U-Bahn-Baustelle

    • Baubeginn: 2015/2016
    • Geplant waren zahlreiche Eröffnungen bereits für die Olympischen Spiele 2024.
    • Mehrere Linien (15, 16 und 17) wurden inzwischen auf 2026, 2027 oder sogar 2030/31 verschoben.
    • Das Projekt umfasst:
    • 200 km neue Metro,
    • 68 Bahnhöfe,
    • Investitionen von über 36 Milliarden Euro.
    • Auch dort mussten Bürger jahrelang mit Großbaustellen leben.

    • 2. Les Halles – mitten im Zentrum von Paris

    • Das Herz von Paris wurde
    • ab 2011 umfassend umgebaut,
    • die Arbeiten dauerten bis 2017,
    • der Zeitplan wurde überschritten,
    • Kosten stiegen,
    • gleichzeitig blieb der Bahnhof in Betrieb.

    Wenn man irgendwelche Dinge behauptet (Meinung) OHNE Fakten - um die eigene Meinung zu stützen, kommt einer Fake-News besondres nahe.

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    Leider muss ich meine Kritik erneuern. Der Europaplatz wirkt überhaupt nicht als "Platz"; er ist eine Restfläche, die man irgendwie verhackstückt. Bäume für's Klima - na klar. Als Stadteingang vom Hauptbahnhof kommend bietet der Platz sehr wenig...

    Es tut mir leid, die Kritik ist wenig überzeugend. Fangen wir ganz vorne an und da möchte man Dir zustimmen, der Europaplatz ist nicht wirklich etwas besonderes sondern steht in der Tradition moderner Plätze in Deutschland: Kühl und technisch. ABER und jetzt kommt das große ABER:
    1. Erinnere Dich 20 Jahre zurück wie das dort aussah? Die Historie spielt nunmal die ausschlaggebende Rolle in Deutschland !
    2. Das Gründ am Vorplatz mit den Bäumen wird den Platz ENORM aufwerten und nicht verhackstücken, im Gegenteil zumal er sich somit auch visuell vom Washingtonplatz (notwendigerweise im Sinne der Orientierung) abhebt.
    3. Der Platz ist aktuell im Umbau (Wie man da ein solches Urteil fällen kann, ist mir unbegreiflich und nicht nachvollziehbar) und daher noch nicht bewertbar. NULL!
    4. Ich sehe im Gegensatz zu Dir keine Fragmentierung im Gegenteil ich sehe eine sinnvolle Segmentierung. Der Europaplatz mit seinen Bäumen und der Taxiankunft, dem Busbahnhof gegenüber sowie die Zugänge zu S21, in der Mitte die Translation die viele Gäste in die Stadt befördert, dann der Cluster rund um den Total Tower absolut stimmig (weniger technisch vor Ort als auf Bildern) da auch Altbauten integriert sind - wenn auch nur in der Verlängerung abschließend mit dem Hamburger Bahnhof.


    Also ich kann die ganze Fragmentierung nicht erkennen von der du sprichst, zumal noch einmal und ich wiederhole mich, vieles noch nicht fertig, ja noch nicht einmal gebaut wurde. Der Platz hat sich in den letzten Jahren ja erst entwickelt und eine Verschlechterung zu vorher kann nun keine Rede sein.

    Also wovon redest Du Tinus?

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    Es ist eine absolute Unverschämtheit wie hier mit völliger Selbstverständlichkeit den Bürgern ihr öffentlicher Raum und eine der vermeintlichen Visitenkarten der Republik verschlechtert wird

    NImmst Du uns noch mal in deine „Herzschlagargumente“ mit? Soweit ich weiß wurde der Boulevard unter den Linden in einer sehr annehmbaren Zeit mit einem völlig neuen U-bahn Tunnel versehen, mehrere U-Bahn-Stationen erneuert und das Verkehrskonzept angepasst, in diesem Zuge hat man den Boulevard „Unter den Linden“ mit notwendigen Veränderungen versehen, unter anderem neue Beete, neue Bäume und ja es wurden auch Bäume gefällt - AUS DIR BEKANNTEM GRUND.

    Eine Übergansphase - und auch wenn sie länger dauert - ist also in keinem Fall eine Verschlechterung das Ziel, sondern das Ziel ist ein grüner Prachtboulevard mit mehr Platz zum Schlendern und Aufenthaltsqualtiät.

    Verstehe nicht im Ansatz, was die völlig überzogene Wortwahl mit den Fakten zu tun hat.

    (P.S.: Ganz allgemein will ich gerne darauf hinweisen, daß Empörung noch nirgends auf der Welt für Verbesserungen gesorgt hat, noch NIE, sondern Kompetenz, langer Atem und die Leute mit Rückrat die nicht nur „empörung“ schreien, wenn Sie es dann aber selbst besser machen sollen, kommt meißt nicht mal „Heiße Luft“ oder noch schlimmer das Armutszeugnis für Deutschland als letzte Instanz wenn Wut auf Empörung folgt )

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    ^ Ja, allerdings ist das hier der Park Babelsberg und nicht Sanssouci. 😉 Und teilzerstört wurde er zumindest als Folge des zweiten Weltkrieges schon, nämlich durch den Bau der Grenzanlagen, die einen großen Teil im Norden des Parks zwischen Ufer und Schloss Babelsberg einnahmen. Nur hat man hier (fast) alles nach dem Mauerfall vorbildlich wieder hergestellt.

    Ja absolut richtig, nicht Sanssouci wie von mir fälschlicherweise behauptet. Dennoch meine Begeisterung wird dadurch nicht geschmälert. Im Gegenteil - man hat nicht nur Sanssouci sondern auch noch den Park Babelsberg und der wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt schöner. Alleine das Tudor-Schloss mit nun den neu angelegten Gartenanlagen ist einfach nur toll im Sommer. Man fühlt sich in Potsdam wie in Italien oder Frankreich. Ich sehe die Liebe zum Detail und zum Glück gibt es viel Substanz die man wieder herstellen kann. Allerdings muss ich sagen, geht etwas der morbide Charme verloren - wenn es jedoch zur Sicherung der Bausubstanz dient, ist es natürlich „Alternativlos“.

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    Das Kleine Schloss im Park Babelsberg wird seit längerem umfassend saniert. Infos dazu gibt es u. a. bei der SPSG, der dort angegebene Termin "bis 2025" ist leider von der Realität überholt. Aber vielleicht wird es dieses oder spätestens nächstes Jahr fertig werden.

    Das ist einfach ein Traum. Wir können so glücklich sein das der Park Sansoucci nicht im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Auch die Renovierung des kleinen Schlösschen ist, wie auch die Instandhaltung des Rest des Parks, alles andere als "normal" ! Es kostet sehr viel Geld und Zeit und Mühe. Mit welcher Liebe viele Objekte jetzt wieder im neuen Glanz erscheinen, macht einfach nur glücklich. Jeder der diesen Park noch nicht kennt, 2 Tage Aufenthalt in Potsdam ein Muss. Nicht nur die Stadt eine Perle in Deutschland, der Park, die Umgebung. Ein Traum.