Laut Meldung im Tagesspiegel wird Der Neubau des so bezeichneten Elisabeth Selbert Baues neben der neuen Polenbotschaft, aktuell ca 28 Millionen teurer.
Persönlich fehlt mir jegliches Verständnis für den Kostenrahmen, den hier ein, für mich derart hässlicher, weil für mich Stadträumlich in Wirkung und Funktion ungeeigneter, generischer trister Betonkoffer in Anspruch nimmt.
Der Begriff „Pracht-Boulevard“ ist dank der scheußlichen Architektur und der technokratischen und institutionalen Übersäuerung zu einem giftigen Etikettenschwindel für die ganze innerstädtische Entwicklung geworden.
Für die Teuerung der Fertigstellung wär mir lieber man risse diese städtisch nutzlose Apparatschik-Kiste gleich wieder ab und den zerschossenen Diplomatenkoffer daneben gleich mit.
Für solche antiurbanen besuchervermeidenden zweckdienlichen Beglückungen gibts sicher noch Flächen im Gelände des politischen Tiergartens. Der Ort ist in Sachen lebloser publikumsvermeidender Stadtentwicklung sehr erfolgreich und damit weniger Schizophren, wie ein Standort an einer Strecke die als Touristenroute vermarktet werden will aber kaum mehr Aufenthaltswerte Destinationen anbietet.
Warum man diese sterilisierenden Gesten notorisch, ausgerechnet in dieses für die Identität der Stadt, hist. Bedeutsame urbane städt. Zentrum gießt bleibt mir unerklärlich und treibt mich in die grollende Opposition zur zweifelhaften penetranten Flächenaneignung durch Technokratisch gestimmte nüchterne Regierungsbauten.
Beiträge von Endell
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Nun an der Stralauer steht doch passend dazu das leidige 60ies in noch bescheidener und beliebigerer Wirkung als zuvor - nunmehr ohne diesen letzten kreativen Hoffnungsfetzen mit dem Fischmural.
Jetzt quält einen nur noch der Anblick von Endlos- Betonraster am laufenden Meter auf nem dusterem Glassockel.
Man hätte diesen industriellen Baumüll aus den 60ern besser zerlegen sollen.
Wenn hier auch nur etwas wert auf eine erkennbar positive Entwicklung, hin zu einem aufenthaltswerten Stadtraum gelegt würde, hätte man schon bei Dimensionierung, Gestaltcharakter und bei der Menge der Gross-Bauten Veränderungen vornehmen müssen.
Stattdessen hält man an den schädlichen Elementen, in überdehnter, austauschbarer
Karteikastenästhetik fest und vervielfacht das ganze noch mit aufgeblasenen Mietverwahreinheiten in peinlicher Vorstadtästhetik aus den frühen 90ern.
Das ganze bleibt wie gehabt unrund und als Städtebauliche Idee gerade in seiner mehr ausflüchtenden Akzeptanz der Heterogenen arch. Sprache für das Quartier inkonsequent für mich.
Es wird m.M auch das Gelingen des Stadtraumes in seiner organ. Einbindung und Popularisierung erschweren.
Mir fehlt der Wille eine bürg. architektonische Tradition sichtbar werden zu lassen - die eine Glaubhafte Verknüpfung zum Nikolaiviertel und Rathaus herstellen könnte - die Gestaltung ist dafür viel zu platt.
Es fehlt an Rekonstruktionen, historischen Referenzen und generell an kleinteiligen, individuellen handwerklich erschaffenen Fassadenadressen, stattdessen gibt’s Flächeneffiziente, Volkswohladressen mit Steildach in liebloser Baumarktromantik und „Büros“
Da hätte man gleich in den Blaupausen für Alex, citi West oder Europacity bleiben können wenn das Niveau nicht über einen technokratischen Bauverwaltungsakt mit verordnet kostengünstiger nostalgieplattitüde hinauskommt. Willkommen im Petriviertel 2.0
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Wunderbare Bilder zu einem Recht ansprechem Ort.
Wie erfolgreich dieser angenommen wird, und wo seine herben Schwächen liegen konnte man ganz gut an der Bespielung durch den Weihnachtsmarkt sehen der n.m. Eindruck jährlich immer frequentierter und größer wird.
Die Hoffnung den Markt erfolgreich auf die Ostseite auszudehnen dürfte sich aber zerstreuen.
Zu beobachten war dass das Angebot dort regelrecht gemieden wurde. Das könnte sowohl an der baul. Brechung der Bewegungsströme durch die Treppe liegen als auch an der Ästhetik die sich dort psychologisch Dissonant zum Stimmungs-Anspruch des Publikums verhält.
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Die Schadowstraße ist dank der Innovationen dort, echt nur ne weitere hässliche, tote Straße in der Innenstadt geblieben.
Ich würd das Schadowhaus einfach ins altberliner Lapidarium „Nikolaiviertel“ oder Gleich ins Pergamonmuseum stellen.
Das besucherorientierte, historische Gebäude stört in der sterilen Wüste nur.
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Ich arbeite seit Jahren in der Ecke und das nur 7min entfernt vom Kumpelnest.
Ich denke mal mir ist dieses Gebiet eigentlich recht gut bekannt und ich bewerte die entwickelte Situation für mich als wenig begeisternd.
Grundsätzlich hab ich Nichts gegen die Ansiedelung der UFA, aber ich störe mich mittlerweile sehr an der vorausgehenden Form von giftigen Investitionen, die flächig, einsilbige Stadtraumaneignung durch reine Bürogebäude betreiben.
Das ist eben jene enttäuschende Entwicklungskultur, die mit entsprechender Funktionsarchitektur, zur Verödung von zentralen Stadtlagen erheblich beitragen und gegen deren Attraktionsmangel, Leblosigkeit und Tristesse man dann
im Nachgang irgendwelche fruchtlosen, mehr selbstreferenziellen, teuren Belebungsprogramme initiiert.
Nach Aussage der COO Clausen haben viele der 130 Beschäftigten die nun mit der UFA umziehen schon jetzt ihren Lebensmittelpunkt in Berlin und müssen eh bereits nach Potsdam pendeln.
Diese dürften ihre soz. Anlaufpunkte längst andernorts kultiviert haben.
Natalie Clausens äußerte zudem dass man auch mehr Nähe zum aktuellen Zeitgeist, und zur Gesellschaftlichen Mitte sucht.
Man verspricht sich außerdem verwertbahren Input, durch die vermeintliche Nähe zu pulsierenden, kreativen Pools der Stadt.
Ich bezweifle dass das in diesem Umkreis, mit nem
10min Fußweg zur Kneipe getan ist.
Der Wander-Weg zu derartigen Vorzeige- Destinationen wie den genannten Lokalen bietet m.A.n. Vom Ufer her kommend zwischen Kluckstrasse und Potsdamer jetzt auch nicht sonderlich viel kreativen und geschweige denn soz. ergiebigen Input.
Ich erfahre da einfach eher ein trauriges, weiträumig unattraktives Umfeld.
Baul. bietet sich eher eine hässliche, deprimierende Mixtur aus
architekt. Nachkriegsprosa und mehr oder weniger gut erhaltenen Resten aus der Zeit vor der urbanen Depression.
In den Jahrzehnten der Teilung stand das Gebiet der Potsdamer Str. unter dem Eindruck, Sackgasse im Zonenrandgebiet zu sein.
Das wirkt m.M bis heute nach und hat sich auch mit der Nachbarschaft zur anschlussunfähigen Entwicklung der selbst kränkelnden Invest- Blase am Potsdamer Platz und dem unauslöschlichem, ewig baulich bedokterten Authismus des Kulturforums nicht wirklich geändert.
Es wäre gerade hier schön gewesen, wenn die UFA selbst, mit ihrem Umzug mehr positiven Einfluss auf ihr Umfeld hätte nehmen können und durch Anwesenheit mehr angeboten hätte als stummes Bürolaborieren.
Ne UFA- Kneipe/ Café /Kino ?! im Haus, hätte schon einen synergetischen und Schwellenlosen Begegnungsraum anbieten können der sich mit der urbanen Außenwelt verknüpft.
Das hätte mit „Talent ?“ und „Kreativität?“ ein fruchtbarer, werbender Zielpunkt sein können.
Stattdessen wieder nur ein Funktions-Gebäude mit toter Erdgeschosszone, ohne wirkliche Aussenwirksamkeit.
Dazu braucht es weder die UFA noch weitere Büros in Innenstadtlagen.
Zur aktuellen schwierigen Situation des Gebietes, rund um die Potsdamer Straße gibt es im übrigen, bereits ein offizielles Bürgerbeteiligungsformat.
Die 2te öffentl. Sitzung fand am 17. Juli im Huzur,Bülowstrasse. 94.
Eine Kooperation der
Bezirke Mitte und Tempelhof-Schönebergs bemüht sich zusammen mit Vertretern des Gebietes Potsdamer Strasse Um Steigerung der Attraktivität und damit Zukunftstauglichkeit.
Unter dem Namen ISEK- (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) ist man unter notwendiger Bürgerbeteiligung, dabei eine strategische Grundlage zur Aufnahme ins Städtebauförderungsprogramm „lebendige Zentren & Quartiere“ zu entwickeln.
Ich denke nicht dass es hilfreich ist, für die hierzu notwendige Rück-Entwicklung zu einem Interessanten soz. Begegnungsraum - den Stadtraum mit weiteren reinen Bürogebäuden zu besiedeln.
1,75mill. qm Bürofläche sind aktuell bei fortlaufenden BVs zur Büronutzung in Berlin ungenutzt also überzählig, dazu dürfte noch ein erblicher Leerstand von Ladenlokalen kommen die auch in einer unausgeglichenen und unempathischen Entwicklung der Standortentwicklung begründet ist
Im Gegensatz dazu fehlt es deutlich an vernünftig entwickelten Mischkonzepten und überhaupt MIET-Wohnungen aller Niveaus.
Der Kasten hier mag formal ansprechender sein, ist aber in der Urbanen Verwertbarkeit genauso unbrauchbar wie auch das nahe gelegene Investgeschwür 77. in dem sich nun ein Ministerium eingemietet hat.
Zur Erinnerung - Für diesen austauschbaren Büro- Nutz-Bau 77 musste man allen Ernstes, das neoklassizistische hist. Gebäude des Flugverbandes von Heino Schmieden abreißen.
Ein Gebäude das sowohl gestalterisch, historisch, in seinem Flair, als auch in seiner soliden Qualität deutlich qualifizierter war als der ersetzende Bürokrebs in edeltapezierter Rasteroptik.
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Ich halte die hierzu relativ großzügig, als überschaubar bemessene Distanz von „ein paar Schritten“ trotzdem nicht wirklich für ein „mittendrin statt nur dabei“.
Wirklich Puls, hat die Potsdamer noch nicht mal am potsdamer Platz. selbst.
Spannend wird’s eigentlich erst kurz vor Höhe Kurfürstenstraße.
Da gibt’s dann die volle Ladung zwischenmenschlicher Interaktion mit vollem körperlichen Einsatz.
Bis zum Brunch bei Zimt und Zucker oder den hübschen ECO Holz-Toiletten als Highlight urbaner Stadtmöblierung ist das Umfeld auf dieser Seite des Schöneberger Ufers aber eher komatös. Standortentscheidung und Architektur für die UFA erscheinen mir seltsam.
Warum nicht gleich Potsdamer Platz, oder „Media Spree“ , warum so ein austauschbares architektonisches Neutrum und keine Architektur als selbstbewusste Markenadresse?
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Ich halte dieses Architekt. Angebot in seiner
Jugendlichen Frische in fröhlichen Farbigkeit eher für unangemessen.
Hat man bei dieser Version Jugendwohnen aus versehen dass Modell „Jugendknast“ aus der Schublade gezogen?
Hoffe um die Ecke gibt’s ne Apotheke mit ordentlich Antidepressiva.
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Schade, fürn Headquarter der UFA als Emblem deutscher Unterhaltungs und Kreativwirtschaft, reichts bei Bertelsmann nur für son Raster.
Aber starke Auftritte, Pop-Corn Unterhaltung und Kreativität ist in den letzten 20jahren bisher sowieso nur seltenst Stärke der UFA gewesen, - da kann die Zentrale dann auch wie die übliche Buchhalterstallung der letzten 20 Jahre aussehen.
Nur witzig dass man zum kreativen Networking und zur Nähe am urbanen Puls der Zeit von Potsdam aus, sich direkt in so ne altbackene Sterilisationsstube am urbanen Totpunkt des Kulturforums begibt/ der erhoffte Input dürfte überschaubar sein. Bisher steppt da jedenfalls nicht unbedingt der Bär
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Ich freue mich in erster Linie dass die Brücke wieder existiert, passierbar ist und die toll hergerichteten, schönen Löwen wieder was sinnvolles im Maul haben.
Woran man sich unterbewusst beim betrachten der schönen Fotos reibt ist wohl eher neben der fehlenden Patina das komplette fehlen der Handwerklichen Aura - das schafft wohl diesen, für ein vormodernes Bauwerk ungünstigen Eindruck des , Industriellen, Beliebigen und damit Billigen.
Die Patina dürfte aber gerade mitten im Park durch Algen , Moose und Witterung schnell wieder da sein und dann einiges abmildern.
Die montierte Geländeraddition halte ich für relativ dezent und im wesentlichen war die Brücke abgesehen von den Löwen sowieso gestalterisch wenn auch antiquiert sehr sachlich und technisch.
Was mich aber deutlich stört ist die furchtbar ungeschickte Anschlussituation der Balustrade an die Sockel der Löwen- hätte man die nicht 5cm tiefer oder völlig unter der Plinthe anstoßen lassen können? War das historisch auch schon so?
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Schon der prämierte Entwurf hatte deutliche Anpassungsschwierigkeiten an die Umgebung und es gab deutlich Einladendere und nahbarere Ideen als dieses generische Raster-Gewürge mit Feldherrenloggia, das einem in dieser penetranten Charakteristik sowieso schon an jeder Xbeliebigen Stelle dieser Stadt belästigt.
Das heutige Endprodukt ruft bei mir allerdings nur noch Abscheu hervor und verdient eben jenes Desinteresse und jene Ignoranz die die Verursacher dieser Architekturpleite mit ihrem Produkt eben genauso gegenüber dem genötigten Beschauer unverhohlen zum Ausdruck bringen.
Es war und ist ist das falsche Haus für eine akzeptable Idee am passenden Ort. Es ist ein provinzieller Funktionskanister geworden der für seine Funktion nach Außen noch nicht mal werben kann weil im jegliche gestalterischen Mittel der Publikums-Umwerbung komplett fehlen - Der Bau ist nichts weiter als eine primitive und uneinladende Frechheit und der nächste Reinfall für die Entwicklung am Ort, steht mit dem House of One, schon in den Spur.
Spätestens wenn man schon offiziell laut darüber nachdenkt zu dieser Kopfgeburt der „Kirchensynagogenmoschee“ nach 4 Jahren ruhender Baustelle -16millionen Baukosten einsparen zu wollen ist das
Projekt eigentlich mehr Tot als lebendig und die ästhetischen Auswirkungen dürften sowohl für das geplante Gebäude und letztlich den Platz verheerend sein.
So wie sich die Sache bisher darstellt ist diese naive One-World-Kuschel-Fantasie für Monotheisten an der eigenen realitätsfernen Unverdaulichkeit längst krepiert und man scheut sich lediglich davor dieses Vorhaben das bereits massenhaft Energie und Millionen verschlungen hat zu beerdigen.
Der ganze Petriplatz gerät eigentlich zu einem weiteren Desaster gegen die Stadtgestalt und es gibt niemanden der sich verantwortlich fühlt oder haftbar wäre.
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Ich denke mal die in Berlin nicht seltene unterirdische architekt. Prädisposition der Gegend rechtfertigt so ziemlich jeden üblichen - x- beliebigen gebauten Beitrag an dieser Stelle.
Da ists auch schon egal ob es den gewohnten ästhetischen Downgrade gegenüber der sowieso geschönten Werbeprojektion gibt.
Der Bau erschleicht sich durch ein paar gestalterische Kniffe wie den Angeschrägten Fassungen der Gebäudeöffnungen - etwas plastische Tiefe und mit dem Staffelklamauk gibts n paar tolle Perspektiven in sw für die nächste archplus Wartezimmerausgabe.
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Danke für den Beitrag zum Tempelhofer Damm 155.
Das Gebäude ist sicher ein Upgrade in der Funktion und Flächeneffizienz gegenüber dem abgerissenen Flachbau.
Ich bin etwas im Zweifel ob ausgerechnet so ein
arch. Beitrag, in seiner Naturschönheit, zu einem erhofften Beleben des Hauptabschnittes der Einkaufsstraße beiträgt indem es die Attraktivität des Ortes stärkt.
Mit demolierten Altbaufassaden, und öden Neubauten im Blockrand kommt man aus der deprimierenden Wühltischathmossphäre schwerlich raus.
Da wundert auch nicht dass im Gemöhle aus Kick, Döner, Barbershop und Spielothek auch durchaus ansprechende Gebäude wie das Ehemalige Karstadt nicht mehr über ne Lidlfiliale als Hauptmieter hinauskommen -
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Es sieht so aus als ob da der Beto-Entwurf gegen eine Variante In Klinker ausgetauscht wurde - die räuml. Situation mit dem Altbau gegenüber scheint mir jedenfalls die Selbe zu sein. Wenn dem so ist, erscheint mir die ästhetische Wendung nicht die Schlechteste. Nur Mit den Fenstereinbauten bin ich nicht wirkl. glücklich - das sieht doch recht tot und hohläugig und der Fassade aus - da hätte sich eine Teilung gut gemacht - wie man sie ja auch an der Ecksituation im Erdgeschoss des Neubaues andeutet .
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Die Pflasterung, der pflegliche Umgang mit dem hist. Bestand bis hin zur Öffnung der Mälzerei am Giebel mit dem gezogenen Fenster, gefallen mir sehr gut. Die dazugesellte Neubebauung ist m.M leider misslungen. Das Fassadenmaterial hätte gerne Ziegel vielleicht sogar die buntigkeit von Brauchziegel haben können oder eben einen deutlich farbdifferenten Putzauftrag. Die Farbentscheidung hier wirkt hingegen nicht referenzierend zum Ziegel der Mälzerei sondern eher ärmlich imitierend auf mich. Das Talmi wird durch die graue Putz- Gurtung sogar noch verstärkt - die an Beton- oder Steinsichtigkeit im Mauerverbund erinnern. Der Verzicht auf Höhenstaffelung und Dachlandschaft - wirkt sich zusätzlich verhässlichend auf die Neubauten aus und verneint die verlogene mühsam angepinselte „kontextualisierung“ zur Mälzerei. Dabei halte ist die geschaffene Raumfigur hier für gelungen und durchaus für einen Ort mit Athmossphärischem Potenzial - das schreckliche Design der rot angemalten Feierabendkästen reist aber m.M alles nieder.
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Es geht mir gar nicht um das Rote Rathaus mir ist auch klar dass der Raumbedarf für den repräsentativen Oberbürgermeistersitz eine andere Dimension hat und dass deinige Behörden und Kanzleien eigene Häuser beziehen.
Das Rathaus Mitte bedurfte auch 2er Häuser- davon 1 angemietet aus dem es sich nun zurückziehen möchte weil man für die Zukunft eine erhebliche Teuerung erwartet die man mit einem Eigengebäude vermeiden möchte.
Ob Bauen hier günstiger ist als Mieten und wie nachhaltig das dann ist, rechnet am besten jeder Verantwortliche sowieso nach seiner Fasson. Bisher hat sich der Raumbedarf für Administrative Zwecke hist. Kontinuierlich vervielfacht.
Es gibt ja dann noch das Rathaus Tiergarten als Sitz der Verwaltung für das Bezirksamt Mitte - wird das dann jetzt auch geschlossen und was macht man dann damit oder hat man am Ende dann doch wieder 2 Rathäuser für einen Bezirk?
So wie ich es verstanden habe gilt der Neubau erst mal Amtshilfe durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Das sind diejenigen die jetzt ja mit dem HDS irgendwas anfangen mussten und das Areal um die Idee für ein Rathaus im Nachgang erweitert haben.
Vor 2017 gehörte HdS nicht dem Land Berlin und es gab auch keine Pläne für ein Rathaus an der Stelle - das. Ist eine Konstruktion die man sich erst im Nachgang einfallen lassen wollte gab es also die Überlegungen für einen Neubau des Rathauses Mitte vorher nicht? Ich störe mich prinzipiell nicht an dem Rathaus und finde es für den Rahmen wo es steht sogar recht gelungen - ich störe mich viel mehr an den ganzen polit. Schiebereien und Gefälligkeiten die mir diese Initiale klientelhätschelei am Ende als große selbstlose Errungenschaft für die Stadtgesellschaft verkaufen möchte.
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Der Neubau wird nur ein Bezirksrathaus - und braucht allen Ernstes 28.000qm?
Das Rote Rathaus als Sitz des reg. Bürgermeisters besitzt hingegen gerade mal 8720qm
Im Palais stehen insgesamt es 10.000qm an Nutzfläche parat z.V das Rathaus Schöneberg kann mit 1200qm inkl. Lichthöfen aufwarten.
Wie bemisst sich da die Verhältnismäßigkeit und der Bedarf?
Die moderne Bürokratie wollte doch eh schlanker und effizienter werden.
Was sind das nun für außerordentliche Bedürfnisse die hier diesen erhöhte Flächenbedarf rechtfertigen.
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Lieber Dexter ich wollte dir wenigstens antworten.
Sicher ist eine öffentliche Nutzung gerade bei solchen hist. Exquisiträumen wie im Palais am Festungsgraben äußerst wünschenswert.
Ich denke aber auch, dass eine wissenschaftliche Nutzung die du vorschlägst eben nach dieser Logik kaum dazugehören kann.
Das wissenschaftl. laborieren lässt letztlich. genauso viel od. wenig Publikumsöffentlichkeit zu , wie es Schreibstuben für Beamte tun würden.
Eine museale Nutzung wäre sicher nachvollziehbar, aber welche Idee gäbe es denn da zu dem Bau und warum kommt da sonst weiter keiner drauf?
Das Palais am Festungsgraben war von mir auch eher als eine Alternatividee zum angestrenkten, teuren Neubau eines Rathauses in Mitte gemeint.
Unsummen für ein neues „Bezirks“-Rathaus auszugeben, während die vorhandenen Potenziale brach liegen erschien mir mind. bedenkenswert.
Einer kulturellen(musealen) Nutzung hätte diese Rathausnutzung ja dann auch nicht zwangsläufig widersprechen müssen.
Das Theater als Stammieter würde wohl Sowieso auch weiter in diesem Gebäude angemietet bleiben.
Und selbst wenn der Raum nutzerisch an ein Finanzamt gegangen wäre,
der Anteil an großzügigen repräsentativen historischen Räumen, wäre sowieso nicht wirklich anders, als für die Öffentlichkeit(Kultur) sinnvoll nutzbar.
Das Bundle Kultur und Amt wird ja auch am HDS genauso nebeneinander existieren.
Das Palais-Gebäude war historisch bis in die 30er, sogar mal der Sitz des preuss. Finanzministeriums damit wäre der Bau ja für die Nutzung als Finanzamt Mitte schon fast überqualifiziert gewesen.
Welche alternativen Ideen zur Nutzung des Palais, die eine dringliche Sanierung u.Restaurierung befördern, wurden denn in den letzten Jahren vorgeschlagen?
Außer Kreibichs privater verkopfter Initiative ein „Haus der Vereinten Nationen“ als einer Art Dialogzentrum zwischen UNO und Zivilgesellschaft dort einzurichten war man bisher erfolgreich ideenlos.
Vom Land Berlin gibt es bis heute kein sinnvolles Konzept zu diesem Bau.
Der angemahnte Sanierungsstau betrifft ja zudem nicht nur dieses bedeutende hist. Gebäude, sondern eine Vielzahl von wichtigen städt. Strukturen die momentan merklich alle in den Seilen hängen.
Allein 116 Sportanlagen werden aktuell wegen Sanierungsbedarf nicht genutzt? Den Zustand der BVG würde ich schon als sollte Gesundheitsgefährdende und Wirtschaftsschädigende Verantwortungslosigkeit bezeichnen.
Bei Den hierzu Verantwortlichen Senats -Kompetenzlern für Verkehr und Stadtentwicklung der letzten Jahre, gab es für mich hierzu ein erhebliches Wahrnehmung- und Handlungsdefizit.
Lieber war man mit billiger Schaufenster- und Symbolpolitik zur Mini-Klientelbeglückung unterwegs, und blies aktionistisch und ideologisch lieber selbstgefällig sein Parteipolitisches Guthaben an moralischem Schein-Kapital auf.
Der Zustand vieler Landeseigener Gebäude für Universitäten, Museen, Schulen, Brücken, Straßen und des öffentlichen Nahverkehrs geriet neben Sparmaßnahmen auch aufgrund korrupter, polit. liebedienerei mit ihrer unausgewogenen und falschen prioritätensetzung auf lange Sicht in einen äußerst kritischen Zustand. Das ist eine Hypothek die m.M. auch das HDS adressiert.
Zu1. Die missliebig erwogene Wahrscheinlichkeit von 0815 Bauten wird ja von den Bedingungen und Forderungen durch das polit. u. behördliche Lokalkolorit bestimmt.
Ist ja nicht so dass Investoren bei den für den Öffentlichen Raum relevanten BVS machen können was sie wollen.
Die meisten „NEU“Bauten rund um den Alex sind das offizielle gewünschte Architekturniveau.
Das sind die arch. Begabungen, die Industrie, Kammern, Politik und Hochschulen hervorbringen, fördern und zulassen.
Als solche fügen sie sich wunderbar in die Ästhetische Kondition der Ecke ein.
Auch finde ich nicht dass die geschmähten Hotelbauten jetzt unbedingt eine schlechtere Figur machen als das HDS, was es durchaus nicht automatisch zu etwas besserem macht.
Zu 2. Die Frage wie wahrscheinlich ein scheitern von BVs durch Privatinvestoren al a. Hines ist, ist erst mal hypothetisch und die Verantwortung liegt zu einem nicht unerheblichen Teil auch bei den kommunal verantwortlichen.
Die Prognose ist schon wie bei Punkt 1 vorauseilend negativ, selbst beantworte Fiktion. Hätte ja auch so laufen können wie durchaus erfolgreiche BVs in der Ecke. Zb das der Mercedes Bank etc .
Ich denke mal mit dem vermiedenen Abriss des HDS und der verständnisvollsten Reaktion des Senats-Politbüros auf die Besetzung des HDS hat sich die Öffentlichkeit weitgehend leicht abgefunden,
Weil sich einfach kaum jemand außerhalb dieser Netzwerkblase um diesen feuchten Bienale-Traum vom 7ten retrorealsozialistischen Plattenbauhimmel wirklich interessiert. Und man kann sich wirklich schenken hier so zu tun als sei dieses Projekt ein Geschenk an die Stadtgesellschaft wäre.
Enttäuschend bleibt die baul. und gestalterische Konservierung sowie das damit unvermeintliche Festhalten an der überdehnten Stadtlandschaft rund um das Projekt HDS.
Ausblenden lässt sich diese unkomfortable, visuelle Beleidigung an diesem Verkehrknoten kaum.
Ich persönlich. Kann mit der Motivation zum Erhalt des HDS daher wenig anfangen.
Ich sehe auch keine Allgemeingültigkeit als Identitätsstiftenden Bau- was es durchaus hätte werden können.
Wessen wohliges Identitätgefühl soll denn von beim Anblick des HDS angesprochen werden.
Die Betroffenen „Berliner“ in Mitte, sind ab den 90ern weitgehend aus den zentralen Stadtlagen verdrängt worden.
Das sind z.T. Jene „unterprivilegierten“ die jetzt zur Arbeit mit pkw und öffis in die Stadt hineinpendeln und sich dort anhören müssen, dass ihre PKWs innerstädtisch unerwünscht und zukunftsfeindlich wären aber man beim ÖPNV leider sparen müsse.
Ich glaube diesen Menschen dürfte diese teure Experimentierinsel in einem Bau wie dem HDS ziemlich egal sein.
Längst abgerissene Orte wie das Alex-Treff oder das Ahornblatt hätten für diese Menschen ästhetisch und biografisch sicher mehr Relevanz als Identifikationsort gehabt, als der randständige Nichtssagende Betonklumpen für Büroangestellte.
Ich weiß gar nicht welche Mengen an Berlinern da so unbedingt ihre Büchsenpatronen und ihre Matroschkas im HDS kaufen wollten.
Nur weil etwas zum gewohnten Anblick gehört muss es ja noch lang nicht identitätsstiftend sein. Anders als dem HDR oder HdL fehlt es dem Bau auch baukünstlerisch komplett an Bedeutung und eine Gestalterische Aufwertung findet am Bestand nur im Rahmen einer recht formalen Sanierung statt.
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Wenn’s um die BA geht - ist mein Vertrauen in öffentliche Aussagen hierzu und das Personal dass um dieses Projekt umherwichtelt, komplett aufgebraucht.
Die Aussage Gäblers,
klingt maximaldiplomatisch vage und lässt viele Interpretationen zu, was denn Erkennbarkeit in der Ausführung bedeuten würde.
Ich befürchte da eher den üblichen Reflex der Schinkelskalpierung.
Das soll dann den Unwilligen der „modernen Interpretation“ , als zeitgenössisch, notwendiger Diätschinkel verkauft werden, damit sich am Ende vielleicht doch alle wieder lieb haben.
Die Dekornörgler und Kontemporalisten, aus Denen die Okkupanten, der korrupten BA Stiftung nun mal größtenteils bestehen, können bestenfalls noch mit dem nackten Lochfassadenmuster der BA in Ziegeltapezierung leben.
Das wurde in den letzten Jahren mehr als deutlich mitgeteilt.
Ich denke man leitet nun fast endlich, das Ende vom Dauerselbstbetrug um die BA und den Schinkelplatz ein.
Die durchgesetzte spröde zurückhaltende Ästhetik der Architektur des Schinkelplatzes, die noch mit der augenfälligen Bedeutsamkeit einer wirklich rekonstruierten BA, durch Lüscher entschuldigt wurde, bleibt tonangebend aber nun in ihrer Art völlig Grundlos und Argumentfrei.
Das Sahnhäubchen ist dann die mögliche „Moderne“ Fassade der BA zum AA.
Damit ist die eigentlich artifizielle „Signalarchitektur“ als Kompromiss schon vor den üblichen Rekosaboteuren - eingeknickt und damit als auferstandene Ikone gescheitert.
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Die Parterres waren meinerseits auf den Vorkriegszustand hin orientiert. hätte man ja auch durchaus ähnlich gestalten können wie am Pariser Platz . Die Bepflanzung durchaus rhythmisch bis ornamental mit Höhen und Tiefen - vielleicht kannst du gärtnerisch die Perspektivische Wirkung besser einordnen - mir ist der reine Hochwuchs mitten auf dem Schlossplatz vor der Fassade suspekt und ich habe den Eindruck dass man hier aus Gewohnheit immer mit der selben Rezeptur einen indifferenten Raum an den anderen klebt.
Man muss aber auch nicht einer Meinung sein.
Natürlich muss man wissen was man da überhaupt möchte - ich glaube die wenigsten haben sich hier bei Begrünung einen Wald vor der Barockfassade vorgestellt, das Störbild bestand in erster Linie in der grauen granitenen Ödnis die hier als qualitätvolle Gestaltung für einen öffentlicher Aufenthaltsraum angeboten wurde.
Der Begasbrunnen steht übrigens auch relativ frei auf dem Rathausforum und kommt gut ohne Einwaldung aus - da gibt es die klimatisch verknüpfte bekritelung nicht - warum ist das so?
Bei der Einschätzung der Einfriedung und den Bänken bin ich ganz Daccord und die Erwägung des skulpturenfundus aus dem Zitadellenlapidarium finde ich mindestens interessant.
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Der neue Entwurf von bbz für den Schlossplatz überzeugt mich leider überhaupt nicht.
Der Schlossplatz sollte als solcher eben schon noch erkennbar sein und sich eben nicht als Fortsetzung des Sozialistenwäldchens des M &E Forums verstehen.
Der Entwurf hier, verteigt die Raumdefinition noch mehr als sie ohnehin schon durch die fehlende Raumkante zur Spree gegeben ist. Das Grossgrün hätte bestenfalls noch dort, als Raum/Platzkanntenersatz, Sinn gemacht weil man die gegenüberliegende Seite ja, aus welchen Gründen auch immer sowieso nicht bebauen will.
Der Ansatz der geteilten Grünfläche erscheint mir Sinnvoll, warum man vor einer Barocken Fassade das Gestalt -Element nicht spiegelt und den praktischen Mehrwert der Durchwegung plötzlich aufgibt verstehe ich nicht.
Am schönsten wären n.M.n. jedoch barocke Parterres gewesen, die man spielerisch und ornamental, durchaus mit Bezug zum HF interpretiert bepflanzen hätte können.
Statt der Plansche mit Fontänchen die man am M&E so ähnlich sowieso schon haben musste, eine Interpretation des Begas Brunnens mit Nil Amazonas Donau und Gelber Fluss meinetwegen oder n Walbuckel mit Grossfontäne - ich versteh diesen gängig gewordenen fantasie- und humorlosen Ansatz bei solchen Landschaftsgestalterischen Vorschlägen leider überhaupt nicht, Es fehlt mir an Raumkünstlerischer Spezifik -
Warum muss dass ausgerechnet hier aussehen wie unpassend und vorgekaut aussm Regal gezogen.
Mit den Sitzeinfriedungen von Strauch und Grossgrünflächen wird doch jede Flächengestaltung zur Vorplatzgestaltung von Behörden und Kaufhallen.