Der Bebauungsplan ist die Umsetzung des Kollhoff-Plans. Man hat nur vergessen, eine wie auch immer geartete, Verjüngung der Kubatur nach oben festzuschreiben. Jetzt bauen alle Investoren das maximale Volumen, müssten sie aber nicht.
Beiträge von Tomov
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Der moderne Glockenturm war 3 (!) Jahre eingerüstet ohne, dass etwas passierte...
Ich bin 1995 nach Berlin gezogen und habe die Gedächtniskrche, glaube ich, noch nie ohne Gerüst an einer Stelle gesehen.
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Der ursprüngliche Entwurf hatte eine klassische Eleganz mit einfachen Mitteln. Da ist es wichtig, dass jedes Detail in der Ausführung stimmt. Verschlechtert wurde der Entwurf in der Ausführung durch folgende Maßnahmen:
- Ursprünglich waren drei gleichwertige, schmale Gesimse vorgesehen. Das Gesims oberhalb des 2.OG wurde eingespart. Das Gssims der Traufkante wurde verdoppelt und das Gesims oberhalb des EG mutierte zu einer dicken Dämmwurst.
- Dämmstoffklumpen wurden als 'Kapitele' im oberen Teil des Erdgeschosses eingebaut.
- Farbunterschied der Rücklagen zu groß. Besonders der dritte, dunklere Farbton im EG in Kombination mit der Materialität WDVS erscheinen ziemlich unelegant.
- Die Fensterfarbe wurde geändert.
- Auf die zusätzliche Rücklage oberhalb der Fenster wurde verzichtet.
- Fensterbrüstungen haben eine Handlaufstange erhalten. Es sieht aus, als wurde verzinkter Stahl verwendet.
- Die schon von Camondo erwähnten Regenfallrohre auf der Fassade sind natürlich ebenfalls schlimm.
Eine vernünftige Umsetzung des Entwurfs hätte nicht mehr Kosten verursacht. Es wäre aber ein Verständnis für eine Ästhetik erforderlich gewesen.
Das Ergebnis sieht einfach piefig aus.
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Der Mangel liegt nicht so sehr im Entwurf, sondern in der sehr schlechten Ausführungsplanung und der Ausführug selbst.
Hier ein Link zur Visualisierung im Stadtbildforum: https://stadtbild-deutschland.org/forum/index.ph…9437#post479437
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Ein sehr gelungenes Projekt, wie ich finde. Leider liegt es für meine Begriffe etwas abseits.
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Ich sehe da vier Bäume. Wahrcheinlich ist auch zeitweilige eine Nutzung der Fläche geplant.
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Das Pflaster wird wohl im Zuge der Neugstaltung Rathaus-/ Marx-Engels-Forum ersetzt.
Hier sieht man die Bemusterung: https://gruen-berlin.de/projekte/urban…/projekt-ticker
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Die BVV-Mitte hatte die Linkadressen geändert. Hier nochmal dir Präsentationen zum B-Plan (Links Anlagen oben rechts):
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Ich würde annehmen, dass man das beim Tunnelbau berücksichtigt. Die Planung für das Hochhaus gibt es seit den 90ern.
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Dann suchen Sie doch bitte einen Investor, welcher der WBM die Gebäude mit ca. 700 Wohnungen und Gewerbeeinheiten abkauft, Ersatz für die Bestandsmieter findet, die Gebäude abreißt und neu baut. Im Resultat würde dieser Investor bei einer Gründerzeithöhe dann ungefähr die Hälfte der Wohnungen neu erhalten.
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Die WBM hatte vor ca. einem Jahr einen Architektenwettbewerb zur Sanierung ausgelobt. Wahrscheinlich beginnt man nun damit.
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Man sieht im B-Plan, dass die Kreuzung verkleinert wird:
https://www.berlin.de/sen/stadtentwi…f?ts=1756899162
Dann passt ein weiteres Hochhaus neben das Park Inn.
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Baurechtlich wird die Höhe eines Hochhauses mit durch die Oberkante des Fertigfussbodens des obersten Nutzungsgeschosses angegeben. Bei 2 Technikgeschossen könnten also noch ca. 10 m dazukommen. Vielleicht ist das die Angabe.
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Was soll eigentlich vor die riesige Brandwand des Blue gebaut werden?
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Kann heute sichergestellt werden, dass mit Stiften befestigte, vorgehängte Natursteifassaden nicht nach 30 Jahren herunterfallen? Wie gerade bei dem Mitt-90er-Kollhoffbau an der Friedrichstraße, wo die gesamte Fassade erneuert weden musste.
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Danke für die Mühe. Vielleicht wurde das ehem. Mercure Hotel in des Umfang des neuen Bebauungsplans für das Areal Haus der Statistik aufgenommen. Dann wäre dort auch eine Wohnnutzung möglich. Das gesamte Areal des Hauses der Statistik hat offenbar die Adresse Otto-Braun-Straße 70-72. Ich finde es sehr eigenartig, dass der neue B-Plan noch nicht in der Öffentlichkeitsbeteiligung ist, wenn dort schon ab dem nächsten Jahr gebaut werden soll.
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Dabei muss es sich um den ersten Wohnbau der WBM handeln (eigentlich schon Berolinastaße). Der Flächennutzungsplan erlaubt für das ehem. Hotel nur eine Gewerbenutzung. Am vorletzen Wochenende war ich bei einer Diskussion im Haus der Statistik über den Fortgang der Entwicklung. Dort hat der WBM- Vertreter berichtet, den Bauantrag für das erste Wohngebäude zur Mollstraße hin eingereicht zu haben.
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Im Erdgeschoss sind Gewerbenutzungen geplant. Eine offene aktive Geschäftszone in der Innenstadt mit Vollverglasung halte ich nicht für Verschwendung.
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Gute 50/60er Architektur in Nürnberg sollte mehr gezeigt werden. Mir gefällt es sehr gut. Es erinnert an die ebenfalls sehr aufwändig sanierte ehem. Landwirtschaftskammer in Münster: https://www.pba.de/alle-projekte/umnutzung-und-erweiterung