Hochhaus Gloria im Kaiser-Karree - 195 Meter bis 2031

  • Die Firma Geo-Bohrtechnik hat ein interessantes Video bei YouTube hochgeladen. Hier erfährt man beispielsweise, dass die Erkundungsbohrungen im Rahmen von Erschließungen der Potenziale für die zukünftige Gebäudeklimatisierung des neuen Hochhauses Gloria bis in 355 m (!) Tiefe reichten.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • 3. Änderung des B-Plans 702, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

    Nachdem im Sommer 2025 der Aufstellungsbeschluss für die 3. Änderung des B-Plans 702 gefasst wurde, hat inzwischen die Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 BauGB stattgefunden in Form einer Informationsveranstaltung des Stadtplanungsamtes am 21.10.2025. Bis zum 21.11.2025 kann man sich noch online am Planungsprozess beteiligen (klick).

    In diesem Zusammenhang hat das Stadtplanungsamt eine gut gemachte Präsentation , die am 21.10.2025 gezeigt wurde, online gestellt, die alle Essentials zum Gloria kompakt und anschaulich zusammenfasst.

    Siehe dazu auch Bebauungsplan Nr. 702 Ä3 - Bankenviertel - Zwischen Taunusanlage und Goethestraße - 3. Änderung -

    Nachtrag: die Veranstaltung fand in einer Sitzung des OBR 1 statt, worüber die FNP heute ausführlich berichtet.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick (23. Oktober 2025 um 12:55) aus folgendem Grund: Nachtrag und Link auf FNP ergänzt

  • Danke. Ja, du hast recht, das ist alles wirklich gut aufbereitet. Ich war gestern vor Ort im Planungsdezernat und habe es mir auch angesehen. Es bleibt eine gute Zusammenfassung, bietet aber leider nichts wirklich Neues (Stand Ende 2024). Die downloadbare Präsentation an Position 4 ist in hinter einem Glasschrank zu sehen, da kann man sich den Weg ins Dezernat also sparen.


    Trotzdem ist es wegen der schönen Aufbereitung auf jeden Fall interessant und sinnvoll, sich die Unterlagen abzuspeichern und mal in Ruhe anzuschauen.

  • Ich weiß nicht, ob wir das schon hatten, aber ich war neulich im sehenswerten Rotterdam mit seiner für europäische Verhältnisse wirklich beeindruckenden Hochhaus-Skyline. Dort findet sich u.a. dieser nette Bau mit dem Namen Casa Nova (110 m hoch), der mich sofort an den geplanten Gloria-Turm erinnert hat - zwar kein Altbau als Sockel und mit dreieckigem Grundriss, aber dennoch schick, wie ich finde.

  • Die Frankfurter Neue Presse, berichtete vor kurzem über eine öffentliche Sitzung im Ortsbeirat 1 mit Bürgerbeteiligung Gloria Turm sorgt in Frankfurt für Debatte um Leerstand. Über die Art und Weise, wie der Artikel aufgemacht ist, äußere ich mich mal lieber nicht, denn es geht in diesem Forum ja um etwas anderes. Demnach soll mit dem Bau erst 2027/28 begonnen werden. Eine Fertigstellung ist 2031 geplant. Ob damit wirklich der Baubeginn des eigentlichen Gebäudes gemeint ist oder ob die Abrissarbeiten hier als Baubeginn angesehen werden, bleibt dem Leser in seiner Interpretation überlassen.

  • ^ Danke für die Neuigkeiten.

    Da wahrscheinlich erst einmal noch alle Planungsbeteiligten beauftragt werden, diese die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung abarbeiten müssen und dann Abbruch- und Baugenehmigungen für einen Baubeginn benötigt werden, finde ich einen Start in 2027 schon ambitioniert.

  • Hallo allerseits! Ich weiß nicht, ob das bereits besprochen wurde, denn ich bin neu hier im Forum. Falls ja, bitte verzeiht mir...

    Mir ist gerade ein spannendes und ungewöhnliches konstruktives Detail aufgefallen: Der Kern verändert sich dreimal!

    1. Im Sockel verläuft die im Nordwesten stehende Wand vom Kern parallel zum denkmalgeschützten Bestand auf der Neuen Mainzer und bildet so die Fuge zwischen beiden Bauteilen aus. Das bedeutet allerdings, dass der Kern hier nicht allseitig orthogonal ausgeführt wird, da der Bestand offenbar leicht angewinkelt zur Straße steht. Die Aufzugschächte grenzen hier direkt an die Außenwand des Kerns.
    2. Oberhalb des Bestands scheint der Kern dann über die Fuge auszukragen, wird nun komplett rechtwinklig geplant und die Aufzüge liegen fortan mittig im Kern. (Siehe Axonometrien auf Adamas erster Folie; Vielen Dank für das Teilen der tollen Dokumentation der Entwürfe!!)
    3. Irgendwo zur Mitte des Turms verjüngt sich der Kern dann auf der Südost-Seite. Von den acht Aufzügen entfallen die beiden kaiserstraßenseitigen und der gewonnene Raum scheint den Nutzflächen der Geschosse zugeschrieben zu werden. (Siehe Grundrisse zweite Folie)

    Ich konnte leider keine Schnitte finden, die das klar verdeutlichen und habe es nur von den Grundrissen abgeleitet.

    Für mich macht es das Projekt noch einmal spannender, denn das ambitionierte Konzept eines sich nach unten verjüngenden Wolkenkratzers an dieser Stelle beeinflusst hier Außen aber auch Innen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    henning02.jpg

    henning03.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von ulayin (31. Oktober 2025 um 11:42)

  • Heute gab es ein kleines Lebenszeichen zu einem meiner aktuellen Lieblingsprojekte, dem Gloria, über Social Media.
    Die beiden Instagram Pages frankfurt.de und frankfurt_stadtplanung, haben ein Info-Paket zum Gebäude, dessen Stats und Status Quo veröffentlicht. Hier gehts zu dem kompletten Post auf Instagram.

    Teil des ganzen Pakets, ist unter anderem auch eine neue (zumindest mir bisher noch unbekannte) Visualisierung des Hochhauses:
    50534617lq.jpg
    Bild: Henning Larsen Architects (auf frankfurt.de / frankfurt_stadtplanung)

    Zudem findet man die Status-Info, dass derzeit die Einreichungen und Beteiligungen von Bürgern und Behörden aus der Bekanntmachung im Oktober ausgewertet werden. Draufhin wird im nächsten Schritt dann der Bebaungsplanentwurf erabeitet, der danch wiederum der Öffentlichkeit präsentiert wird. Es geht also voran.

  • Wie m.ro80 in seinem Beitrag schon angemerkt hat, eine Anmutung an das unvergessene Design der Twin Towers von Yamasaky - mir gefällt dieses elegante Zitat außerordentlich.

  • Die straßenseitige Fassade finde ich extremst spannend und wunderbar. Nicht allein das Zitat der WTC-Twin-Towers (ob gewollt oder nicht) begeistert mich. Die Plastizität und die Andersartigkeit im Zusammenspiel mit den historischen Fassaden sind perfekt. Noch dazu die wie eine Einschnürung wirkende Verengung der aufstrebenden Streifen. Echt ein großer Wurf.

    Dass man oben noch nicht ganz fertig ist, kann ich verschmerzen, solange der Abschluss nach Überarbeitung nicht an Attraktivität verliert.

    Von der Straße nach oben geschaut, könnte ich mit der jetzigen Projektion in der Realität ganz gut leben. Aber vielleicht ist - wie Adama bereits simuliert hatte - eine deutlichere Abstufung in den Höhen der vier Körperteile schon das, was es braucht.

  • Ich stimme meinen Vorrednern zu. Gloria wird sich mit seinen eleganten und zugleich organischen Formen zwischen den beiden historischen Fassaden an der Ecke Kaiserstraße / Neue Mainzer Straße hervorragend einfügen. Trotz der enormen Höhe werden die Nachbargebäude nicht "in den Schatten gestellt", sondern im Gegenteil durch die übernommene Traufhöhe gewürdigt. Zu der angenehmen Formgebung und Fassadengestaltung kommt noch ein überaus hohes und großzügig wirkendes Erdgeschoss mit einer extrem hohen Drehtür an der Straßenecke, wenn ich das richtig erkenne. Da wird bestimmt jeder erst einmal überwältigt stehen bleiben.

  • Sorry, aber dieser Sichtweise kann ich nun gar nicht folgen. Der Unterbau ist mit seiner Dynamik ja noch ganz spannend, aber was darüber folgt, ist die Banalität eines Hochhauses. Was aber nun wirklich ein No-Go ist, ist der Standort, der die beiden historischen Fassaden in unmittelbarer Nachbarschaft komplett erdrückt. Wir kennen so etwas zu Genüge aus den USA, wo die einst stolzen neugotischen Kirchenbauten mittlerweile in den Metropolen im Meer der Hochhäuser wie alberne Spielzeugarchitektur wirken und, beraubt ihrer ursprünglichen Wirkung, komplett verloren gehen. Genau das geschieht hier in Frankfurt auch.

  • ^Dieser Sichtweise kann ich zwar folgen, sehe die Situation an dieser Stelle allerdings anders. Ich weiß nicht wie sehr Dir die Gegebenheiten vor Ort vertraut sind, aber der denkmalgeschützte Altbau rechts auf dem Bild geht meiner Meinung nach leider sowieso schon etwas unter. Bedingt durch die Lage an der Neuen Mainzer Straße, seinen rechten Nachbarn und dieser unschönen Glass-Spalte zu seiner Linken. Ich könnte mir vorstellen, dass er als zukünftig einziger, als solcher direkt erkennbare, Altbau auf dieser Straßenseite in Szene gesetzt wird und vielleicht sogar profitieren kann, aber zumindest nicht abgewertet wird.

    Was den auf mich spektakulärer wirkenden anderen denkmalgeschützen Altbau betrifft (auf dem Rendering links von Gloria), dieser läuft als prachtvoller Eckbau hin zu einem weitestgehend offenem Raum (den Wallanlagen) wenig Gefahr unterzugehen. Da nimmt ihm der neben ihm bestehende und recht unansehnliche, wenn auch fast schon ikonische Kiosk fast mehr Aufmerksamkeit weg.

    So zumindest meine Meinung als jemand, der an dieser Stelle häufig als Fußgänger vorbeikommt. Etwas off-topic sehe ich es als wichtiger an, dass ein paar Meter weiter die Anwesen Neue Mainzer Straße 53 und 55 (mit Garten) erhalten bleiben und nicht einem Hochhaus zum Opfer fallen.

  • Die jetzige Situation ist für alle nicht ortskundigen hier sehr gut nachvollziehbar:

    https://www.google.de/maps/@50.11008…SoASAFQAw%3D%3D

    Da wird auch deutlich, dass der jetzige Eckbau ein Altbau ist, bei dem man nur einen großen Teil des Bauschmucks beseitigt hat. Es wäre ästhetisch weitaus naheliegender, diesen Altbau wiederherzustellen, um das historische Ensemble wieder erfahrbar zu machen. Stattdessen macht man in Frankfurt das, was man seit Jahrzehnten macht und was an diesem Ausschnitt überdeutlich wird: Ein Altbau nach dem anderen fällt zugunsten eines Hochhauses mit immer derselben Pseudo-Argumentation. Ein Hochhaus würde die Altbauten besser zur Geltung kommen lassen. Am Ende fallen auch die letzten historischen Häuser. Aus Sicht derjenigen, die auf Rendite aus sind, mag das richtig sein. Für diejenigen, die Ortsbilder retten wollen, ist das ein nicht umkehrbarer Irrweg.

  • Ich kann tegula nur zustimmen. Wie Rohne bereits hier in #45 mahnte, hätte der Altbau erhalten bleiben müssen und das Hochhaus aus dem Gebäudekern wachsen müssen. Das wäre dann auch tatsächlich das so oft beschworene Zusammenspiel aus Alt und Neu und vielleicht sogar noch spektakulärer geworden.

    Was mir mit dem Streetview-Link aus dem Vorbeitrag zudem aufgefallen ist, ist, dass das Eckgebäude zusammen mit dem k.26 – wie ich finde – ein sehr harmonisches Tor zur Neuen Mainzer Straße bildet, da beide mit Sand- und Brauntönen arbeiten und die bestehenden Altbauten an allen drei Ecken der Kreuzung einbinden. Das geht mit dem Gloria als Glasbruch zwischen den Altbauten und ohne braune Fassade dann auch verloren.

  • Nun, eine Aufnahme aus Streetview würde ich nun nicht als ein Gegenargument für den häufigen Aufenthalt vor Ort verwenden, aber gut. Hier übrigens die wohl für die meisten Fußgänger und Besucher der Stadt häufiger wahrgenommene Perspektive von Seiten der Wallanlage: Streetview

    Beseitigt haben den Bauschmuck maßgeblich die tief in die Substanz gehenden Umbauten, etwa 1927 zum Gloria Kino und der 2. WK (um sich die Historie zu versinnbildlichen eignet sich etwa der erste Beitrag in diesem Strang). Dass ich das Eckgebäude selbst übrigens schön finde, insbesondere die historischen Details in den obersten Stockwerken, habe ich in diesem Strang bereits geschrieben.

    Dennoch finde ich nicht, dass es an dieser Stelle eine "Pseudo-Argumentation" sei auf eine Inszenierung der wirklich historischen Bestandsbauten durch dieses Hochhaus zu hoffen und einem sehr gelungenem Hochhausentwurf entgegen zu sehen, der anders als manch seiner Artgenossen sogar eine bauliche Verbeugung vor seinen historisch-baulichen Großeltern macht. Viele der vorgebrachten Argumente verstehe und teile ich, kann ihnen aber bezogen auf dieses spezielle Projekt wenig abgewinnen. Was mir eher Sorgen bereitet, ist eine schlechte gemachte und den Denkmalen nicht gerecht werdende Integrierung der beiden denkmalgeschützten Bauten im Inneren in das Gesamtprojekt.

    Nachtrag zu frankfurter13 Dem k.26 kann ich auch trotz der Farbgebung wenig abgewinnen und an dieser Ecke sind lediglich 1 1/2 Altbauten oder? Aber ja, auch ich hätte ein Erhalten der Erscheinung des Eckgebäudes Nr. 28 begrüßt. Wie gesagt, mir gefällt die Fassade.

  • Vielleicht das beste Hochhausprojekt, das Frankfurt je hatte? Endlich einmal ein Gebäude mit Formen und nicht etwas das wie eine Excel-Datei aussieht.

    Vor allem der lebendige Sockel ist der Highlight hier, der wird die City unterstützen. Natürlich ist es sehr viel Glas. So kann keine ganze Stadt aussehen, dafür brauchen wir auch andere Materialien. Die Gründerzeitbauten nebenan übernehmen diesmal diesen Part. Hier gibt es keine Langweile am Erdgeschoss, wahrscheinlich vor allem, da es keine längeren Fassadenstücke gibt, an denen man es mit Langeweile hätte verderben können. ^.^

    Schade um den Altbau. Er wurde leider unschön modernisiert und findet deshalb wenig Unterstützung. Ich hätte ihn gern erhalten, das neue Gebäude hätte auch an anderer Stelle entstehen können. Aber gut, das hier ist Frankfurts einzige „big city" NY Strasse ;)

    Gerne mehr Projekte in dieser Qualität und welche mit wärmeren Materialien/Farben, und vor allem dort wo keine Bauten „mit Potential" sthen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Fettucine (2. Februar 2026 um 11:47)

  • Krokodilstränen. Selbst durch stetige Wiederholung werden sie nicht interessant.

    Es ist unmöglich, das Hochhaus zu bauen und gleichzeitig das Eckhaus zu erhalten. Wie soll das auch gehen? Der vollständige Erhalt beider denkmalgeschützten Nachbarn erfordert bereits große Anstrengungen. Auch wenn kaum Hoffnung besteht: Vielleicht wird das sogar denen einleuchten, die mit „Pseudo-Argumentation“ daherkommen, wenn ihnen sonst nichts zur Erwiderung einfällt.

    Das Eckhaus wurde nicht nur im Krieg stark beschädigt, sondern auch mehrfach umgebaut. Bereits vor dem Krieg erfolgten Umbauten (zum Kino, siehe unten). Der letzte Umbau vom Kino in ein Bürohaus für eine Frankfurter Bank ist gelungen und fügt sich gut ein, das sehe ich auch so. Historisches aus der Erbauungszeit ist jedoch nur noch in homöopathischen Dosen an der Fassade erhalten. Innen gibt es gar nichts mehr.

    kaiserstr-56161651.jpg

    Ansichtskarte von 1938, gemeinfrei

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... Da wird auch deutlich, dass der jetzige Eckbau ein Altbau ist, bei dem man nur einen großen Teil des Bauschmucks beseitigt hat. ...

    Hier wurde leider wesentlich mehr als nur ein wenig Bauschmuck entfernt ...

    Das Eckhaus Kaiserstraße 28 / Neue Mainzer Straße 29 wurde in den 1940er-Jahren beschädigt und 1956 deutlich verändert als Kino wiederaufgebaut. An originaler Bausubstanz dürften von dem Bau wohl lediglich einige der Grundmauern und die Reste der Fassade des 4. OGs erhalten sein, weshalb das Gebäude auch nicht unter Denkmalschutz steht. Bis 1981 war dann dort das Gloria-Palast Lichtspieltheater (die Inspration für den Namen des künftigen Turms) ansässig, in den 1980er-Jahren wurde das Gebäude dann erneut für eine Mischung aus Einzelhandel- und Büronutzung umgebaut.


    Bild: Deutsches Filmmuseums Frankfurt

  • Was bei der guten Diskussion hier nicht untergehen sollte ist, dass das Eckhaus ja seinerzeit im Krieg größtenteils zerstört wurde und danach mehrmals umgebaut wurde, u.a. auch als Kino genutzt wurde. Also in dem Sinne zwar ein ansehnlicher (Neu-)Bestand ist aber eben wohl nicht unter den oftmals zitierten Denkmalschutz fällt (siehe #1). Off-topic, der Riegel der EZB in die Großmarkthalle hinein, der so auch nur entstehen konnte weil dieser Teil der Halle im Krieg zerstört wurde und daher nicht unter Denkmalschutz fiel.

    Mir persönlich gefällt es daher sehr gut, dass der Hochhaus-Sockel einen klaren Gegensatz zu den beiden unter Denkmalschutz stehenden Nachbarn setzt, zumal wie unter dem Streetview-link oben vom blauen Baron sehr schön zu erkennen ist, dass das Gebäude Kaiserstraße quasi gar nicht von der Draufsicht beeinträchtigt wird (auch Sonnenseite). Damit komme ich zu dem denkmalgeschützten Gebäude in der Neuen Mainzer, von dem man heute schon "nur" die Front sieht. Hier ergeht es mit beim Durchlaufen der Neuen Mainzer so (Schattenseite), dass sie durch die Hochbauten eh schon dunkel wirkt für Fußgänger und die Fassade gar nicht so zur Geltung kommt, es sei denn man achtet gezielt darauf. Rechts daran schließt auch schon der Neubau des Taunusturm-Wohnturms, also die Neu-Alt-Abwechslung setzt sich fort.