Beiträge von Adama

    Offensichtlich hat sich der Start des Verfahrens verzögert. Ich nehme an man hat hier mitgelesen und die Daten entsprechend angepasst.


    es heißt nun:


    Das Präsidium, Frankfurt am Main (01/2020 – 08/2020)

    Nichtoffener, 2-phasiger Realisierungswettbewerb

    Verfahrensstart: Januar 2020
    Vielleicht haben wir dann im August 2020 ein Ergebniss und die Geheimniskrämerei ist dann beendet.

    Ein kleiner Exkurs nach Gießen (es gibt leider keinen passenden Strang)


    Ein sehr gelungenes Video über Gießen, gestern und heute. Viele wissen ja nicht dass Gießen einmal eine attraktive Stadt war, denn schließlich wurde die Stadt 1803 Verwaltungssitz der neuen Provinz Oberhessen im Großherzogtum Hessen; aber fast komplett zerstört wurde die Stadt in den Bombardements des 2. Weltkriegs.

    Die Stadt war zu 67 % zerstört, die Innenstadt zu 90 %.


    Dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/…hte_der_Stadt_Gie%C3%9Fen



    Ich war noch einmal vor Ort um das Alles noch einmal auf mich wirken zu lassen.

    Am letzten Sonntag waren einige Besucher vor Ort, es gab regelrechte Diskussionen bzgl. der Neubauten (vor allem aber wegen der Fassaden) wie ich desöfteren hören konnte oder an denen ich mich auch beteiligt habe. Einige fanden es mutig, andere waren irritiert und abgestoßen.

    Wenn alles fertig ist, die Bäume wieder Grün tragen und der Himmel wieder sommerlich blau strahlt, könnte es anders wirken, aber:

    Ich denke es wird darauf hinauslaufen, dass man die Neubauten entweder mag oder eben nicht. 50% werden es gut finden, 50% werden es grausam finden.


    Immerhin bringt das Ganze bereits jetzt die Besucher dazu das Äusserliche zu diskutieren und sich auszutauschen. Auch das ist schon mehr als viele Architekten erreichen.


    14hmjjf.jpg im Vergleich mit blauem Himmel:


    15qnk54.jpg im Vergleich mit blauem Himmel: 15b07j9p.jpg


    16idke8.jpg


    17qej3x.jpg


    180ujc2.jpg



    Bilder: Adama

    Die Übersichtsvisualisierung aus #849 wurde noch einmal feiner ausgearbeitet, jetzt mit ausgearbeiteten Wohnturm Eden und entsprechender niedriger Bebauung, datiert ist die Datei auf 12/2019, groß klickbar:


    2019-12-10-caimmo-klex2jui.jpg


    Bild: CA IMMO

    Herrn Architekt Mäckler empfinde ich arrogant und uneinsichtig in seinen Ausführungen und Rechtfertigungen.

    Und man kann Mist, wie im letzten Absatz des Artikels, immer versuchen schönzureden; hilft nur alles nichts, denn Mist bleibt Mist. Zumindest von außen.

    Leider, leider passt dort nichts, aber auch gar nichts. Das Goethehaus wurde brutalst verschandelt.


    Der Autor des Artikels Hr.S. hat es neuerdings mit Klarnamen(pflicht). Wir schreiben hier seit 2003 mit Aliasen, aber in den seltensten Fällen haben wir ein Problem damit uns erkennen zu geben. Wir sind eben viele Bürger dieser Stadt, die sich für Architektur interessieren und uns darüber austauschen. Und wir müssen es ja regelrecht tun, denn schließlich müssen wir Bürger jeden Tag mit den Architekturen umgehen und all das visuell ertragen was uns da vorgesetzt wurde und wird.

    Und für Kritik an misslungener Architektur muss ich nicht "Architektur" studiert haben, auch wenn viele Herren Architekten gerne meinen, uns Bürgern jede Meinung absprechen zu können, da wir uns ja angeblich in der Materie nicht auskennen würden, bzw. die "angebliche" Architektur-Sprache nicht verstehen könnten.

    Witzig der Herr S., schön hier immer mitlesen und sich thematisch inspirieren lassen, dann aber drauf hauen und jetzt durch das Scheinargument der benutzten Aliase (keine Klarnamen) die Meinungen hier im Forum im Artikel negieren und ins Lächerliche ziehen wollen. Sie können unser Forum ruhig beim Namen nennen in Ihren Artikeln, das wäre nämlich die feine Art.


    Herrn S. mochte ich mal sehr, auch bzgl. seiner damals tollen Artikel zum Frankfurter Hochhausbau /Architektur generell, schöne Jahreszusammenfassungen die es leider ja auch nicht mehr gibt.

    Und Herr S. hat es leider auch nicht nötig auf E-Mails bzgl. mehrmals massiv kritisierter kommender Bauprojekte zu reagieren.


    Nachtrag: Die Übersicht über die kommenden Projekte scheint ja morgen doch wieder zu kommen, zumindest etwas positives.



    ^

    Danke, aber es wäre noch toll gewesen Du hättest geschrieben in welchem Teil das Europaviertel behandelt wird. Du verlinkst nämlich Teil 1 und Teil 2.

    Ich habe jetzt die ganze Zeit im Teil 1 bei der ARD rumgesucht :-)

    Teil 2 ist der Link zum HR, dort ab Minute 15:00 geht es um das Europaviertel und den Josef.


    Ansonsten eine schöne Serie, beide Teile sind sehenswert!

    main1a ,


    Nur direkt an der Zeil Einzelhandel, oben zB. mit neuer großer Außengastronomie, gerne ein neues Kino, das Cinestar Metropolis ist dermaßen abgerotzt, da mag man gar nicht mehr hingehen. Ansonsten gerne Wohnungsbau!


    Und was denken und wünschen sich alle anderen stillen Mitleser? Da geht noch etwas hier? In 2020 seid Ihr doch angekommen :-)

    Traut Euch!

    Tja, wie es scheint ist die erste Phase des Wettbewerbs schon abgeschlossen, denn der Verfahrensstart war bereits im Juni letzten Jahres, schreibt zumindest der Verfahrensbetreuer "C4C" https://c4c-berlin.de/projekte/:


    Das Präsidium, Frankfurt am Main (05/2019 – 12/2019)

    Nichtoffener, 2-phasiger Realisierungswettbewerb

    Auftraggeber: GERCHGroup AG

    Verfahrensstart Juni 2019


    Wir werden also noch warten müssen bis man hier etwas erfahren "darf".



    Ja die Eckbauten der Kaiserstraße wären essentiell wichtig, nur nutzt das alles nichts wenn der Frankfurter Drogenweg das gesamte Bahnhofsviertel versaut und damit meine ich jetzt nicht die Drückerstuben.

    Es wird einfach zuviel zugelassen, das ganze Viertel ist extrem versifft, dreckig, offene Kriminalität, offener Konsum, ich meide das komplett.

    Wenn ich Besuch bekomme rate ich immer vom Viertel ab, ich empfinde es als unsicher. Und die DB kommt ja auch nicht in die Puschen bei der B-Ebene und und und...




    Ja ich erachte die Entscheidung um das Schauspielhaus / Oper als mit die wichtigste Weichenstellung. Will man in dieser Stadt billige Banalität oder wagt man einen Schritt in die Zukunft? Einen Schritt in die 1 Liga der Opernhäuser?


    Ganz vergessen habe ich 2 Bereiche, wobei der 2. eher ein Wunsch ist.


    1.Ein sehr heißer Kandidat für eine komplette Neuentwicklung ist das Karstadt Areal an der Zeil und zwar komplett. Ich glaube kaum das Benko den hiesigen Karstadt halten will, da wartet einfach zuviel Geld im Rahmen einer Neuentwicklung und beinahe alles was käme wäre besser als der Ist-Zustand.


    2.Für mich eines der wichtigsten Areale ist alles um die Berliner Straße, Kleinmarkthalle usw., soviel Potential, soviel verschenkt. Hier hoffe ich dass sich da irgendwann einmal etwas tut. Ob das schon 2020 schon passiert ist unwahrscheinlich, aber wer weiß...

    Nachtrag:

    Natürlich gefällt mir die Chose um den PDT nicht, hier hoffe ich dass das Projekt an einen fähigen Entwickler zeitnah verkauft wird und dieser sich dann vom "Porsche Design" Benchmark trennt (unnötige und teure Lizenzgebühren). Vielleicht weg vom Luxusturm hin zum Highend Turm, im Blockrand dann die geforderten 30% geförderten Wohnraum und wieder, nach Absprache mit der Stadt etwas höher. Ein neuer Wettbewerb wäre ebenso von Nöten.


    Bzgl. der Ginnheimer Kurve wünsche ich mir sehr die Version Station Grüneburgpark /Uni Campus Westend. Diese ist wikrlich am sinnvollsten. Vor allem pocht auch die Uni schon lange auf einen ordentlichen ÖPNV Anschluss.


    http://www.ginnheimer-kurve.de…8%21Map.jpg/630px-Map.jpg