Beiträge von Adama

    Schade, dass mit den Waben des Sicherheitsnetzes. Für Handys und Kompaktkameras mag es ja genügen, aber ich hatte damals beim alten Netz mit kleineren Objektiven schon meine Probleme um zB. Panoramen zu machen, weil das Fangnetz sich ja schräg nach oben bewegt, denn das Dach steht ja ziemlich weit über.

    Sicherheit ist wichtig und ich habe nichts gegen ein Netz. Aber man hätte ein paar grössere Ausparungen im Netz lassen können für die Bildermacher. Und durch solche länglichen und doppelt so hohen Aussparungen als das normale Netzmaß passt immer noch kein Mensch.

    Mittlerweile wird das Areal zu einer richtig interessanten Baustelle. Zuerst 2 Übersichtspanoramen, alle Bilder groß klickbar:


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    Die organischen Formen des Wohn-, Hotelensembles passen gut zu den neu angelegten schwungvollen Wegen im Hafenpark. Gott sei Dank wird man den geplanten, belanglosen, zu niedrigen und viel zu massiven Büroturm aus vielen Perspektiven kaum oder nicht wahrnehmen; Die Höhe des Hotels entspricht in etwa der halben finalen Höhe. Die "Wand" an der Eytelweinstraße wird beeindruckend, die langen Wege im zukünftigen Hotel wohl eher nicht. ;-). Auf der Mole tut sich nichts und das ist gut so. Das einzige "Opfer" der Corona Krise über das mich mich freuen würde wäre der Molenstumpf.


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    Besonders interessant finde ich de Bauweise der kleinen Wohnhochhäuser. Der Baukörper scheint am relativ kleinen Kern regelrecht zu hängen (siehe Rendering), momentan werden genau für diesen Bereich massive Träger eingebaut. Ob diese verbleiben oder nur eine momentane Stützkonstruktrion sind kann bestimmt ein anwesender Experte erläutern.


    Zuerst das Rendering, markiert der Bereich um den es geht, danach aus erhöhter Perspektive:


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    Bild: B&L Gruppe, Renderspezialist: XOIO




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    Gelbe massive Träger, werden in einer ovalen Form um den schmalen Kern herauskragend angebracht:


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    Bilder: wenn nicht anders im Beitrag angegeben: Adama




    Den Kaufhof Blick hatten wir schon lange nicht mehr, leider gegen 11.05 Uhr fotografiert da "Dinea" erst um 11.00 Uhr öffnet, groß klickbar:


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    Bild: Adama


    In einem Jahr wenn die ersten Four Kräne stehen wird diese Ansicht Seltensheitwert haben, Omniturm pur.

    Die Preisgestaltung des Mindestverzehrs von 10 Euro wird wohl zum Nachteil für Dinea. Sehr schlecht besucht und viele sind beim Hören des Mindestverzehrs von 10 Euro gleich wieder umgedreht.

    @*Gerald Hat zwar nichts mit der eigentlichen Thematik zu tun aber: Nein, nicht privilegiert, Glück gehabt damals vor 21 Jahren auf der Wohnungssuche und es ist bei weitem keine Luxuswohnung oder Maisonette...ich zahle eine günstige Miete für 58qm²...Dachgeschoss, kein Aufzug, kein Balkon, keine Dämmung, kleines Bad. Und damals war die Wohnung in erbärmlichen Zustand und ich habe Tausende Euro reingesteckt in Renovierungen usw....Dafür aber der sehr gute Preis von Privat. Da schlucke ich die anderen Kröten gerne.


    Übrigens lassen wirklich privilegierte gerne mal so etwas vom Stappel:

    Ein mir Vorgesetzter (sehr gut bezahlt) in meiner Firma als wir uns mit mehreren Kollegen über die teuren Mieten unterhielten. Meinte er doch dann wir sollen doch dann da hinziehen wo Leute unseres "Standes" sich die Mieten leisten könnten...noch Fragen?


    Generell einmal etwas zu den "besseren" Vierteln:

    Nicht alle die dort leben sind reich. Es leben dort viele ältere Leute die dort noch etwas Eigentum besitzen oder in kleinen Untergeschosswohnungen hausen. Ich weiß das, da ich einer älteren Oma ab und zu beim Einkaufen gehen helfe. die lebt wirklich unter heftigsten Bedingungen auf 18qm² mit einem fenster nach "oben"...Das dazu. Auch gibt es ab und zu noch bezahlbare Wohnungen, auch im Westend oder Nordend. Und freundlich, nicht arrogant musste hier suchen, leider.


    Zu Deinem 1. Punkt möchte ich Dir ausdrücklich zustimmen. Der ÖPNV Ausbau stockt seit vielen Jahren. Und in einer Stadt zu leben sollte sich nicht nur die Wirtschafts-Boheme leisten können.


    Zu 2:

    Ja, die Berliner hängt stark mit dem Mainkai zusammen. Ich denke es könnte gute, für alle verträgliche Lösungen geben, das wird aber vor allem an der Wirtschaft mit der starken Autolobby scheitern. Die Idee den Mainkai am WE zu schließen fände ich super und wäre ein erster Anfang.

    Megaxel :


    Um von West nach Ost und umgekehrt zu gelangen gibt es eine Vielzahl an Alternativen, daher die Frage warum ausgerechnet da? Du sagst es selbst, man braucht den Mainkai nicht also warum offenhalten?


    Zum SUV Panzer: ich habe hier bewusst einen Sarkasmus gewählt und ich denke Du hast das schon verstanden. Warum muss man für kurze Stadtfahrten ein 5 Tonnen Gerät bewegen? Sehe ich ständig im Westend. Warum rasen vor allem SUVs durch mein Wohngebiet? Schon bei einem Aufprall mit 30 kmh kaum eine Überlebenschance für Radfahrer und Fussgänger. Warum wurde ein Fahrzeug welches an Umweltunverträglichkeit kaum zu übertreffen ist und allen anderen der Stadtgesellschaft dreist den Platz wegnimmt zum Statussymbol?

    Dein Vergleich mit dem Smart hinkt, nimmt dieser wesentlich weniger Platz in Anspruch, verbraucht bei weitem weniger Ressourcen und behindert zudem kaum andere Verkehrsteilnehmer.



    Nur weil Du Dir etwas nicht vorstellen kannst, heißt das nicht dass etwas nicht möglich ist. Mir geht es zb. gar nicht darum die ganze Innenstadt Autofrei zu haben, aber eine Autofreie Verbindung der Fussgängerzone zum Main darf es schon sein. Und gerade an engen Stellen sollte man sich überlegen ob es dort wirklich Autos braucht und ob nicht diese Stellen dem Fussgänger zuschlägt. Auch bin ich noch immer ein Fan der Untertunnelung der Berliner. Der Mainkai aufgewertet könnte ein Gewinn für alle sein, neue Gastro usw. , sofern Corona mal abzudanken gedenkt.



    Wie habe ich es also geschafft als 43 jähriger durchs Leben zu kommen ohne Auto und ohne Führerschein; und auch ich musste mir große Dinge anschaffen. Es gibt Spediteure, man kann ein Auto mieten und und und.


    Auch im Einzelhandel sollte man wieder zur Frage kommen: "nehmen Sie es gleich mit oder dürfen wir liefern".


    Übrigens: schaut man sich das europäische Ausland an den Stellen an, an denen man Autoverkehr "geopfert" hat, so hat der dortige Handel immer positiv den Umsatz steigern können.


    Gruss

    Das das Ganze nicht oder wenig angenommen wurde, lag hauptsächlich an der Tatsache, dass sich niemand gerne auf Betonflächen aufhält. Hätte man das Ganze in der Testphase ansprechender gestaltet (Pflanzkübel usw.) wären die Leute auch geblieben. Aber man hat dies bewusst unterlassen.

    Ich und viele andere Bürger dieser Stadt brauchen da keine Autos, offensichtlich sind der CDU hier nicht die Zeichen der Zeit bekannt--->Verkehrswende. Mit vielem gehe ich mit der CDU d'accord, hier aber defintiv nicht.

    Es gibt keinen Anspruch mehr mit seinem Auto oder am besten noch den SUV-Panzer in jede Ecke einer Stadt vorzudringen. Das Ziel muss sein das Auto zu verdrängen, gerade aus dem Innenstadtbereich. Wir haben keinen Platz und keine Geduld bzgl. der Attitüde vieler Autofahrer überall individuell und jederzeit mit seinen 4 Reifen hinzukommen, wenn man dabei die Allgemeinheit stört, bedrängt und teilweise auch gefährdet durch Fahrstil und und und.


    Wenn man dann noch unrealistische Pläne vorlegt, macht man sich nicht unbedingt glaubwürdiger.


    Ich plädiere als Radfahrer und Fussgänger dafür den Mainkai weiterhin Autofrei zu halten und solche Zonen sogar auszuweiten.

    Die Asphaltdecke sollte bis auf den Geh-und Radweg und eine Durchwegung zum Eisernen Steg entfernt werden und in eine Parkähnliche Anlage umgewandelt werden. Verweilmöglichkeiten inklusive.

    Nun hängen endlich die ersten Teile der Primärfassade am Hotelturm. Ein relativ dunkles aber elegantes braun, welches meines Erachtens einen guten Kontrast mit den hellen, Champagnerfarbenen Fassadenelementen des Wohnturms ergeben wird. Noch ist Schutzfolie auf den Teilen, an wenigen Stellen jedoch kann man sich bereits einen Eindruck verschaffen:


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    Bilder: Adama (Handy)

    ^

    Danke für die Info. Wobei ich den Namen für einen mittleren, realtiv unbedeutenden Büroturm schon etwas hochtrabend empfinde. Wenn man den 140 West so genannt hätte, okay, denn das ist der höchste und markanteste Baukörper dort.

    Zumal es nicht mal eine Internet-Präsenz für das Gebäude gibt. Die Domains sind aber immerhin schonmal gesichert: Senckenberg-Turm.de oder SenckenbergTurm.de


    Besser hätte mir gefallen auch die Nutzung im Namen zu benennen und zwar mit einem Anglizismus: "Senckenberg-Office-Tower" oder "Senckenberg Büroturm"

    Danke pontifexmaximus, guter Tipp. Nachfolgend schnell und dirty erstellt in: Rechteck 60m, 60m Turm, 80 Turm, 100m Turm, Sonderhöhe 75 aber sehr schmal. Klar wird je höher desto schmaler, aber da spielt die Stadt nicht mit. Niedriger je wuchtiger das Ganze. Daher lieber nein an dieser Stelle:


    Rechteck 60m:



    60m mit Hochhaus im hinteren Bereich:



    80m mit Hochhaus im hinteren Bereich:



    100m mit Hochhaus im hinteren Bereich:



    75m als sehr schmales Hochhaus:



    Bilder: Google Earth, Sketchup, Bearbeitung: Adama

    Ich stimme meinem Vorredner zu. Dort hat ein Hochhaus nichts zu suchen. Die Verschattung des Opernplatzes wäre gerade in den Wintermonaten extrem. Wer es nicht glaubt kann dies selbst unter https://www.sonnenverlauf.de überprüfen.

    Dort kann man verschiedenste Parameter einstellen wie zB. eine Objekthöhe, Datum und usw.

    Man kan sich per Animation oder per Einzelbild den exakten Sonnenverlauf und den exakten Schattenverlauf betrachten, 3 Beispiele für den Standort (der schwarze Balken stellt den Schatten dar, in Realität wäre dieser natürlich weitaus dicker), groß klickbar:


    Gebäudehöhe 66m und um des guten Willens wegen nach hinten plaziert. 8. Januar um 10.18 Uhr:


    schattenoperjan017njcx.jpg


    Gebäudehöhe 66m und um des guten Willens wegen nach hinten plaziert. 8. Januar um 11.18 Uhr:


    schattenoperjan022ojeo.jpg


    Am 1. Februar um 11.18 Uhr sähe es dann so aus:


    schattenoperfeb01n3jce.jpg


    Bilder: sonnenverlauf.de, openstreetmaps


    Vor allem sehe ich bei zB. 60m die sich der "Josef" vorstellen könnte (er kann sich ja selten etwas anderes "Vorstellen", woher kommen diese eingebrannten 60m eigentlich an nicht prominenten Plätzen) ein Problem in der Flächenausnutzung. Signa würde natürlich wie jeder Entwickler ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit erreichen wollen, bei 60m Gebäudehöhe sähen wir also sicher einen entsprechend hohen rechteckigen Block. Und das am schönsten Platz in Frankfurt. Geht gar nicht.


    Nachtrag:


    Zusätzlich wünsche ich mir an der Stelle einen neuen Wettbewerb mit klarsten! Vorgaben der Stadt, sodass uns dort Bauklötzchen (nach dem Motto hier stapeln wir ein Klötzchen und hier nehmen wir eines aus der Kubatur raus) "Architektur" wie von baumschlager eberle an dieser Stelle erspart bleibt. Der Platz darf unter keinen Umständen verschandelt werden.