Beiträge von Timmi

    Einfach alle mit Geld überschütten. Wie wir diese Woche bei Lanz gelernt haben, führt das nicht zu Inflation.

    Wenn das alles ausschließlich über Schulden finanziert würde, hättest Du vielleicht recht. So ist es aber aktuell nicht - auch das haben wir bei Lanz gelernt.


    Momentan sprudeln die Steuereinnahmen aufgrund der Inflation und sollte man nun die "Mitnahmegewinne" anderer Energieformen abschöpfen können - sind die Staatshilfen zu einem nicht unerheblichen Teil eher "linke Tasche - rechte Tasche", abzüglich der Preissteigerungen durch Erdgas und gestörter Lieferketten.

    Äppler


    Vor einigen Wochen wurde der Wirtschaftsminister sogar von der Opposition für sein Kriesenmanagement und Kommunikation gelobt und jetzt bescheinigt selbige den Minister Inkompetenz wegen einer verunglückten Formulierung und Rücktrittsforderungen werden laut. Endlich kann man gegen seinen größten Konkurrenten im Kanzler-Ranking ordentlich austeilen. Aber bitte, wenn man gerade keine anderen Probleme außer Wahlkampf hat.


    Ich glaube das größte Missverständnis im Interview ist, dass Habecks Elefant im Raum, geplante Wirtschaftshilfen für betroffene Unternehmen sind, von denen er zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen wollte.


    Oder würdet Ihr die Läden, die in der Pandemie monatelang schließen mussten, auch alle als insolvent bezeichnen?


    Der DIW-Chef sieht das übrigens genauso: siehe Manager-Magazin

    Womöglich gibt es beim Galaria-Komplex bereits ein entsprechendes Fundament, dass den Turm trägt... Ist bekannt, ob damals beim Umbau des Gebäudes die Turm-Bodenplatte mit errichtet wurde? [...]

    Sowas macht eigentlich kein Investor 20 Jahre im Voraus. Einerseits ändern sich auch Baurecht und auch statische Regularien / Normen mit den Jahren. Das kann man gerade hier doch eindrücklich sehen. Hochhausstandort gedreht/verschoben, 130m statt 150m Höhe und mehrfacher Besitzerwechsel des Kaufhofs/Grundstücks.


    Andererseits ist eine Hochhausgründung kein autarkes Bauteil. Es gibt Anschlussbewehrungen für das Stützenraster, den Aufzugskern, Aufzugsunterfahrten und ggf. heute Geothermie in der Gründung. Die Untergeschosse hätte man wegen des Verbaus, dann auch gleich mit bauen müssen.

    [...] Der Rest inkl. dem 'Anbau' zur Mainzer Landstraße hin wird doch neu gebaut.

    M.E. ist dies rechtlich ein Neubau und müsste daher die derzeit gültigen Bauvorschriften erfüllen. [...]

    Prinzipiell hast Du bei allen neuen Bauteilen natürlich recht. Allerdings obliegt das ganze Projekt weiterhin einer Genehmigung und ständigen Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden - meist als Auflage in der Baugenehmigung. Denkmaleigenschaften werden auch Fassaden anerkannt und das Gebäude dahinter, hat direkten Einfluss auf das Denkmal. Da in diesem Fall die Sandsteinfassade mit massiver Ziegelhintermauerung schnell 50% der Konstruktionsfläche des gesamten Gebäudes ausmachen kann (z.B. Neubau als Stahlbetonskelett) und sämtliche Deckenanschlüsse und energetischen Maßnahmen daran gekoppelt sind, ist der Spielraum zur Verunstaltung deutlich geringer, als bei einem Wiederaufbau. Zudem kann man mit der Denkmaleigenschaft Abweichungen und Kompensationsmaßnahmen von den Bauvorschriften begründen. Mit dem wiedererrichteten Innenhof, machen auch neue Zwischendecken für mehr Geschossfläche nicht viel Sinn. Eventuell wird ja auch noch die Fassadenecke zur Taunusanlage erhalten, die überraschenderweise noch vom Altbau stammt.


    Im Fall Four und der Fassade zur Junghofstraße, war der Erhalt der Fassade dem Investor wirtschaftlich sicherlich nicht mehr zuzumuten (Hauptkriterium zum Streichen aus der Denkmalliste), da ein Neubau der Fassade konstruktiv viel einfacher ist - das sehe ich hier allerdings etwas anders.

    ^ Vielen Dank für die Infos!


    Gott sei Dank hat sich der Denkmalschutz durchgesetzt und es entsteht keine Chimäre wie beim Palais Thurn und Taxis.


    So bleibt die Originalsubstanz, die Geschossigkeit (mit den üppigen Geschosshöhen) und die rudimentäre Grundrissaufteilung erhalten. Man vergisst immer leicht, dass beim Abriss - verniedlichend "Abbau", oder "Rückbau" genannt und anschließenden Wiederaufbau, es sich baurechtlich um einen Neubau handelt. Der Denkmalschutz erlischt und das Gebäudeenergiengesetzt (GEG) mit all den resultierenden Dämmmaßnahmen muss eingehalten werden. Ebenso der vorgeschriebene Brand- und Schallschutz, ohne großen Abweichungs- und Kompensationsspielraum.

    ^ Sorry, vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber die Abstandsflächenthematik verstehe ich nicht.


    Abstandsflächen gelten doch nicht nur zur Europaallee und anderen öffentlichen Flächen, sondern auch zu den übrigen Nachbarn / Privatgrundstücken. Dann hätte das gegenüberliegende Messehochhaus ein Problem mit seinen westlichen Nachbarn - da mit 124m unmöglich eine Abstandsfläche von fast 50m eingehalten werden kann.

    Zudem ist das Hochhaus Emser Brücke im HHR 2008 und im aktuellen B-Plan berücksichtigt (wenn auch nur mit 80m Höhe). Meiner Meinung nach sind die Hochhausrahmen- und Bebauungspläne dafür da, die Abstandsflächenregelung nach HBO auszuhebeln, dass Projekte wie das Four oder der Milleniumtower überhaupt baurechtlich möglich sind - das würde dann ebenso auf kleinere Türme wie diesen zutreffen.


    Bei Stefano Boeri Architetti, wurde dem Anschein nach auch die komplette Gebäudehöhe an der Europaallee platziert.


    Bitte korrigiert mich, wenn ich irgendwas nicht geblickt habe :/.

    ^ Puhh, die Perspektive mit der eigentlichen "Schokoladenseite" ist wirklich schwach. Dass der zweigeschossige Sockel mit den massigen Stützen so ins Leere läuft, finde ich nicht so gut. Das wirkt von den Proportionen leider wenig elegant - ein wenig wie ein Bahnviadukt im Industriegebiet. Der Übergang von der Attika der Dachterrasse zu den Alulamellen, sieht ebenso etwas verunglückt aus.


    Schade, dass man hier nicht auf den Sockel-Auswurf verzichtet hat. Ansonsten bleibt der Entwurf für mich weiterhin einer der schönsten Hochhausentwürfe der letzten Jahre. Elbtower und Elphie werden ein klasse Ensemble ergeben!

    Das Park Inn wurde wie schon so oft erwähnt als das Maß der Dinge am Alexanderplatz bestimmt. Eine absolut fatale Entscheidung, Die ganze Spiessigkeit, die ganze reaktionäre DDR Nostalgie und eine völlig überhöht dargestellte Architektur zur Blaupause für die Gestaltung dieses Platzes bestimmen nun diesen Platz, [...]

    Ich kann Eure Diskussion über den Erhalt des Park Inn-Hochhauses nur bedingt verstehen. Momentan sehe ich kein anderes Hochhaus (>100m) am Alex, als das Park Inn und man hat nichts Besseres zu tun als dessen Abriss zu fordern. Gehts auch etwas rationaler?


    Und wo steht geschrieben, dass sich sämtliche Hochhäuser am Park Inn orientieren müssen? Nur weil man die Höhe der neuen Hochhausbebauung reduziert hat und dank gleicher BGF sich die Bauvolumen einander annähern, hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Beim Hines-Turm und Covivio-Tower, gab es zahlreiche Preise und Anerkennungen, die mit dem Park Inn gestalterisch überhaupt nichts zu tun hatten. Man könnte sich eher darüber echauffieren, dass Signa kein Wettbewerbsverfahren gewählt hat - aufgrund der Komplexität mit dem Bestand, war es aber auch nicht abwegig Kleihues direkt zu beauftragen.


    Was mich am meisten am zukünftigen Park Inn stören wird, ist der Sockel. Diesen wird man nicht auf die Höhe seiner Nachbarn aufgestockt bekommen.

    Wir können ganz sicher davon ausgehen dass MonArch raus ist. Die Frage ist ob ein Weiterverkauf des Projekts an einen anderen Investor so ohne Weiteres möglich ist. Gleichwohl wäre ein Weiterverkauf sicherlich die beste Lösung. [...]

    Daran sieht man wie die Spekulationen gerade etwas ausufern. Womit will man MonArch nochmal schaden? Der Verlust für MonArch wäre demnach kurz vor Fertigstellung und Vermarktung am größten gewesen - jetzt spricht man hier von "Weiterverkauf", wobei ein satter Gewinn zu erwarten wäre. Der Senat spricht wiederum von "Rückabwicklung des Grundstückskaufes". Weiß von Euch jemand was das bedeutet, oder kennt den Vertrag zum Punkt "Bauleistungsverpflichtung"? Ist der Kaufpreis von 2013 gemeint und was ist mit der bereits erbrachten Bauleistung?


    Wenn man russisches (Groß)Kapital generell enteignen will, sollte man das auch so sagen - stattdessen findet der Senat plötzlich eine Hintertür aus dem Kaufvertrag mit MonArch, die es vor 3 Wochen auch schon gab, nur weil einem sonst die Hände gebunden sind. Statt sich auf die offensichtlichste russische Investition in der Hauptstadt zu fokussieren, müsste man dann auch weniger plakative Immobilien- und Firmenkonstrukte mit russischen Anteilseignern, oder auch manche Dax-Konzerne genau anschauen. Da wird es dann schon komplizierter... Jachten und Wolkenkratzer kommen da besser. Denkt man etwa nur BP und Shell hätten Anteile an russischen Großkonzernen (gehabt) und umgekehrt gibt es das nicht?


    Bitte nicht falsch verstehen - man sollte diesbezüglich schon alle Möglichkeiten ausnutzen, nur dann bitte mit Sanktionsliste und rechtlicher Grundlage statt Hintertüren. Bei all den berechtigten Emotionen, sollten wir jetzt nicht auch noch unberechenbar werden und russischen Enteignungsfantasien Vorschub leisten.


    PS: Dass die Homepage offline ist, wundert mich nicht - sie ist gerade eine greifbare Projektionsfläche und hat ein Impressum.

    ^ So sehe ich das auch, falls ich es vorrausgehend etwas missverständlich ausgedrückt habe.

    Ich denke, die beiden potenziellen "Baustopp-Gründe" die in den Artikeln genannt werden, muss man schon auseinanderhalten.


    - Das eine sind reine Spekulationen über das Firmenkonstrukt des Bauherrn aufgrund der aktuellen Situation.

    - Das andere ist, dass der Bauherr angeblich nicht seiner vertraglich zugesicherten "Bauleistungsverpflichtung" nachkommen kann - was mit der aktuellen Situation in der Kürze eigentlich nichts zu tun haben kann.


    An konkreten Inhalten fehlt es beiden Begründungen, sodass es momentan eher nach Aktionismus ausschaut.

    ^

    Das kommt darauf an, was mit Verpflichtungen gegenüber dem Senat gemeint ist.

    Die Thematik der "Bauleistungsverpflichtung" (laut Bericht bereits 2019 vom Senat angemahnt), deutet aber nicht unbedingt auf eine Zahlungsunfähigkeit hin, sondern auf einen fixen Fertigstellungstermin, der beim Kauf vereinbart wurde und nicht eingehalten werden kann. Oder der Vertragspartner hat sich nun als etwas anderes entpuppt. Die Arbeiten laufen ja aktuell fort und die Finanzierung erfolgt sicherlich nicht ausschließlich aus russischen Eigenkapital, oder durch russische Banken. Kann auch sein, dass diese die Kreditwürdigkeit des Investors und deren Verflechtungen neu bewertet haben - darüber würde aber dann nicht der Senat binnen einer Woche spekulieren.


    Das ist nur meine Spekulation zum Thema...

    ^ Man sollte jetzt nicht von einem Extrem in das Nächste kommen...


    Immer wenn ich die Visualisierungen von diesem Ding sehe, frage ich mich, warum ich diese bauliche Parodie (möglicherweise der Umgebung) nicht verstehe.


    Proportionen wie es nicht einmal der belangloseste Plattenbau vermag. Hermetischer Sockel ohne erkennbaren Eingang und Bezug zur Stadt. Sterile Freianlagen ohne Aufenthaltsqualität inkl. als Solitär gesetzte, aufgeforstete Straßenbäume. Grauer Sichtbeton als glattgeschliffener Schuhkarton mit kleinteiliger Lochfassade, als ob man Brutalismus will, ihn aber formal ins Gegenteil verkehrt. Garniert mit ein paar bunten, lieblichen Fensterlaibungen und Lochblechen, wie eine ProvinzKita aus den 90ern. Wenn das Ironie sein solle, ist es schlechte.


    Eingentlich wissen die Architekten ja selbst wie es besser geht...

    ^ Genauso sehe ich es auch. Bei kleinen in sich geschlossenen Plätzen (siehe Schinkelplatz), oder bei Gehwegen, kann eine ornamentale Pflastergestaltung den Platz- und Straßenraum stärken und bereichern.


    Die Pflasterflächen um das Humboldtforum sind einfach zu groß und in der räumlichen Wahrnehmung zu undifferenziert, sodass hier der Freiraum einfach gestalterisch überbetont würde und die Architektur das Nachsehen hat. Rund um das Humboldtforum mangelt es nicht an Plätzen, Denkmäler und Platzgestaltungen, sondern an Maßnahmen, die die Plätze fassen, oder sie auch als Einheit zusammenführen.

    ^ Theoretisch mag das alles sehr spannend werden und als Symbiose dreier Zeitschichten daherkommen.

    Räumlich und städtebaulich betrachtet, wird es ein verbautes und zusammengequetschtes Sammelsurium werden, was andere städtebauliche Zielsetzungen negiert.


    - Die Plantage wird als Grünfläche von der Breiten Straße her mit der enormen Baumasse abgeriegelt - gerade, wenn der Lange Stall als Bauvolumen neu errichtet wird.


    - Ein Haus der Demokratie wird in einem Hinterhof gesetzt - auch wenn man bedenkt, dass die östliche Fassade des Rechenzentrums weiterhin belichtet werden muss und hierzu Abstandsflächen eingehalten werden müssen.


    - Mir ist nicht ganz klar, wie in ferner Zukunft der Stadtkanal (inkl. beidseitiger Straßen, breiter Gehwege mit Bäumen) am Rechenzentrum vorbeigeführt werden soll. Es wäre zumindest die engste Stelle des gesamten Kanalverlaufs.


    - Was geschieht mit den merkwürden Restflächen und Freiräumen, welche die Gebäude miteinander generieren und wird das Erdgeschoss des Rechenzentrums mit einer Nutzung geöffnet (Mosaike)?


    Eigentlich finde ich es ganz spannend, dass das Rechenzentrum und Garnisonkirche eine annähernd gleiche Traufhöhe haben und sich im Bereich des Kirchenschiffs ein relativ urbaner Hof ergibt. Eine gut gestaltete Freifläche (Hof), oder ein Platanenhain anstelle des Schiffs wäre für mich angemessener - dann hätte auch die zweite barocke Showfassade vom Langen Stall etwas mehr Freiraum.

    Wo ist denn der Kompriss? Es sollte ein Kirchenschiff an den Turm gebaut werden. Das wird nicht passieren. Das Rechenzentrum sollte abgerissen werden, auch das wird nicht passieren. Da von einem Kompromiss zu sprechen, ist doch geradezu eine infame Lüge. Die Gegner der Garnisonkirche siegen auf breiter Front.

    Ach... und was wird auf dem Grundstück gerade gebaut - etwa nicht der größere Teil der ehem. Garnisonkirche?


    Wenn denn alles "passieren würde" was Sie sagen, wäre es im Umkehrschluss ein "Sieg der Befürworter der Garnisonkirche auf breiter Front" und erst recht kein Kompromiss. Die angeschlagene Kriegsrhetorik und die Bezichtigung der Lüge ist hingegen infam.


    Abgesehen davon empfinde ich die Entscheidung als eine reine Reflexreaktion auf die Garnisonkirche. Städtebau, Architektur und Nutzung spielen keine Rolle. Sobald etwas kontrovers ist und nach Nazis riecht, muss ein Demokratiezentrum an Ort und Stelle zur Teufelsaustreibung her. Gibt es hierfür nicht bessere und prominentere Orte als in einem verbauten Hinterhof, von DDR-Moderne und Preußen-Pracht mit Brandwänden umstellt? Ein Kompromiss dessen drei baulichen Akteure sich alle gegenseitig negieren - toll! Grundsätzliche Uneindeutigkeit, indem was man will, hat noch nie gute Architektur und guten Städtebau erzeugt.

    ^ Ich kann mich weiterhin mit dem Entwurf nicht anfreunden. Im Blockrand zwischen zwei Eckhäusern drei Kuben zu verschränken, dann eine Lochfassade drüber rastern und mit Parabeln aufzulockern - ist für mich falsch herum gedacht. Der auskragende Synagogenraum fassadenbündig mit zweigeschossiger Gliederung und vom Turmbau ein Geschoss weg - dann würden die Parabeln in der Fläche viel besser wirken und die Synagoge hätte viel großzügigere und elegantere Proportionen.


    So versucht man mit viel zu großer Geste den Block zu entkommen, mit Versprüngen Fassadengliederung zu betreiben, um im Hintergrund dann doch eine banale Dreigeschossigkeit zu zeigen.

    @DerBe Durch "Schönheit" kann man leider keine fehlgeleitete Stadtplanung legitimieren.


    Um bei dem genannten Beispiel zu bleiben...

    Ob das Parkhaus vom Tower One, oder gleich daneben vom Grand Tower - wer bei Wohnungsnot und exponentiell steigenden Grundstückspreisen, heute in Innenstadtlagen noch Parkhäuser baut, hat den Knall nicht gehört.

    Die Ecke ist nach Feierabend tot - auch dank der abweisenden Erdgeschosszonen der Parkhäuser. Mit der Erweiterung der U5, den HBF in unmittelbarer Nähe und dank der deutlich gestutzten Stellplatzsatzung, besteht kein plausibler Grund mehr so etwas zu genehmigen und zu bauen. Es ist ja nicht so, als wären nebenan bei der Messe nicht schon tausende Parkplätze vorhanden - in den 80ern hat man von P+R gesprochen.


    Dann bitte generell ein paar Geschosse Tiefgarage mehr und die Individualisten für die Mehrkosten deutlich zur Kasse bitten. Beim Hines-Turm wusste man von Anfang an, dass Tiefgarage und eigenes Parkhaus keine Optionen sind - was jetzt nicht als Rechtfertigung für eine Umplanung dienen kann.

    ^ Eden und Skyline Plaza machen sich sehr gut zusammen und wirken elegant. Die ABG-Bebauung hingegen sieht irgendwie leblos aus - im letzten Bild wie ein Staffagebau-Rendering, um die Nachbarn glänzen zu lassen. Für gute Proportionen bei der Horizontalgliederung ist es zwei Geschosse zu hoch - Staffelgeschoss und Erdgeschosszone sind zu plump. Ein Bremsklotz für das Eden.


    Drei sich in "weiß" abtreppende Staffelgeschosse mit großzügigerer Verglasung und ordentlich Fassadengrün vom Eden auf den resultierenden Terrassen on top, hätte den Bau etwas Leben und Dynamik eingehaucht.

    ^ Soweit volle Zustimmung, nur den Optimismus zur Höhenbegrenzung kann ich nicht teilen.


    Einerseits ist es für die Nachfrage irrelevant, ob 150m oder 130m bei gleicher BGF gebaut werden und anderseits hat sich RRG darauf festgelegt, den Fernsehturm als Höhendominante mit der Reduzierung auf 130m zu stärken. Einen Sinneswandel vom Sinneswandel nach der Wiederwahl von RRG, wird es wohl auch mit geänderter Resortverteilung nicht geben.