Beiträge von Ffm-Süd

    Bekanntermaßen handelt es sich um Sockelgeschosse. Ein großer Anteil der Fläche liegt weit vom Tageslicht entfernt. Die Folgen wirst du kennen. Wer kann so etwas brauchen und was würde er bereit sein, dafür zu bezahlen?

    Nur ungefähr ein Viertel der Gesamtfläche soll Ausstellungsfläche werden. Für dieses Viertel mag der genannte Quadratmeterpreis noch vertretbar erscheinen. Drei Viertel der Fläche aber sind für Magazin, Labore und Nebenflächen vorgesehen. Für solche Nutzungen sind 12.300 €/m² völlig überzogen.

    Museumsdepots lassen sich zwar nicht mit einfachem Lagerraum vergleichen, denn die Anforderungen an Klimatisierung, Sicherheit und Brandschutz sind höher. Die Gesamtkosten für neu errichtete Depots liegen üblicherweise bei 3.000 bis 5.000 €/m². Die Kosten im Elbtower betragen damit das Dreifache.

    Schließlich übersteigen 46.000 m² den ursprünglich von der Stadt definierten Bedarf von rund 27.700 m² massiv. Es geht also nicht nur um viel zu hohe Quadratmeterkosten, sondern auch um den Erwerb von erheblich mehr Fläche als das Naturkundemuseum voraussichtlich benötigt.

    Kein Pressesprecher des Senats hätte rabulistischer formulieren können, ulayin. Weder das Erwerbsmodell noch seine rechtliche Ausgestaltung ändern etwas daran: Die Stadt verspricht dem Konsortium eine gewaltige Finanzspritze, ohne die es niemals einen Weiterbau geben könnte. Kein anderer würde für unattraktive, sonst kaum vermarktbare Flächen einen dermaßen hohen Preis bezahlen. Im Ergebnis wird damit die Fertigstellung finanziert.

    Krokodilstränen. Selbst durch stetige Wiederholung werden sie nicht interessant.

    Es ist unmöglich, das Hochhaus zu bauen und gleichzeitig das Eckhaus zu erhalten. Wie soll das auch gehen? Der vollständige Erhalt beider denkmalgeschützten Nachbarn erfordert bereits große Anstrengungen. Auch wenn kaum Hoffnung besteht: Vielleicht wird das sogar denen einleuchten, die mit „Pseudo-Argumentation“ daherkommen, wenn ihnen sonst nichts zur Erwiderung einfällt.

    Das Eckhaus wurde nicht nur im Krieg stark beschädigt, sondern auch mehrfach umgebaut. Bereits vor dem Krieg erfolgten Umbauten (zum Kino, siehe unten). Der letzte Umbau vom Kino in ein Bürohaus für eine Frankfurter Bank ist gelungen und fügt sich gut ein, das sehe ich auch so. Historisches aus der Erbauungszeit ist jedoch nur noch in homöopathischen Dosen an der Fassade erhalten. Innen gibt es gar nichts mehr.

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    Ansichtskarte von 1938, gemeinfrei

    Wie jedes andere Neubauprojekt das längst nicht fertig ist. Bei dem noch Maschinen, Baumaterial und Gerüste herumstehen. Bei dem Fassaden mit Baustaub überzogen sind, was sie trotz unterschiedlicher Gestaltung und Farben alle grau aussehen lässt. Bei dem Bäume und übrige Bepflanzung noch fehlen, ebenso wie Gastro-Terrassen und sonstige Gestaltung der Außenräume. Und nicht zuletzt: Die Menschen. Keine Phantasie, das dazu- oder wegzudenken?

    Ä Tännschen please! Kein terroristischer Anschlag auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt.

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    Die 52 4867 des Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. am Eisernen Steg.

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    Adventsfahrten mit Reisezugwagen, Postwaggon, Mitropa-Speisewagen und Kö 5712 zwischen Griesheim und Güterbahnhof Ost in Fechenheim.

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    Meine Fotos

    Eine Ferndiagnose, süß. Hast du vielleicht einen kurzen Moment darüber nachgedacht, dass Google Street View und eine Uniexkursion mit dem persönlichen Erleben so gut wie tun wie nichts zu tun haben? Dass Sicherheitsempfinden vor dem Computer und im Schutz einer Gruppe nicht die Realität sind?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Aber der hübsche Weihnachtsbaum zeigt es noch deutlicher: da fehlt was.

    Da helfe ich gerne: 1. Es fehlen Geschäfte. Am Platz gibt es bisher nur einen Supermarkt. 2. Es fehlt Gastronomie. Am Platz gibt es bisher nur ein zu einem Hotel gehörendes Lokal. 3. Es fehlt Zeit. Die braucht jeder Platz, um sich zu entwickeln. Wir reden über eine zu etwa 80% fertige Baustelle. 4. Es ist Winter.

    Der KI-Pasta fehlt alles. Aber das ist ein anderes Thema.

    Lustiger wird es nicht mehr: Der Städtebaubeirat hat seine Meinung zum geplanten Haus der Demokratie kundgetan. Den Platanenhain auf dem Paulsplatz wollen sie fällen lassen, weil ihnen die Rasterform nicht gefällt, und stattdessen Vielfalt einziehen lassen. Eine bunte Pippi-Langstrumpf-Landschaft oben auf der Kämmerei finden sie super. An eine Wiederherstellung des historischen Dachs des denkmalgeschützten Gebäudes denken sie offenbar nicht einmal.

    Die FAZ berichtet.

    Diese "vorsichtigen Signale" bestehen aus Ankündigungen des Magistrats. Hier durch Dezernentin Sylvia Weber, gewohnt vollmundig. Die bleiben dann wieder folgenlos. Gutachten für den Ratsweg haben etliche Jahre gebraucht, die meiste Zeit, um sie überhaupt zu beauftragen. Nun liegen sie seit langer Zeit fertig in der Schublade herum. Ach so, jetzt müssen "fortgeschrittene Gutachten" her. Erinnert sich jemand an den Ankauf des Geländes der früheren FIAT-Niederlassung in Griesheim für Schulbauten? Das war 2020 und seitdem ist dort exakt nichts passiert! Eine Brache. Oder an das Projekt Multifunktionshalle?

    Das oben sind Fotos einer Baustelle! Was Du an "Aufenthaltsqualität und Urbanität" vermisst, das hat keine Baustelle der Welt.

    Du solltest Dir vor Augen führen, Fettucine, dass auch doktrinäre Ansichten subjektive Ansichten sind. Dass Du diese immer wieder mit absolutem Wahrheitsanspruch vorträgst, ändert daran nichts. Und Deine Sicht erscheint schmalspurig und voreingenommen.

    "Was Frankfurt wirklich helfen würde, wäre ein deutlich größerer und vielseitigerer innerstädtischer Bereich – damit auch Menschen aus Städten wie London oder Berlin sich hier mit dem Angebot wohlfühlen können."

    Dein Ernst? :D :D