Beiträge von Ffm-Süd

    Unter den Beteiligten an diesem Arbeitskreis, wie in #79 benannt, vermisse ich Vertreter der Rechenzentrums-Branche. Warum sind die nicht dabei? Bereits das Planungsdezernat hat die Branche mal eben so übergangen, wie diese unwidersprochen u. a. in der Presse beklagte.


    Jetzt werden die Hürden für die Branche immer höher. Und nochmals soll etwas draufgesattelt werden. Ist überhaupt bekannt, was technisch und ökonomisch machbar ist und was nicht? Ich habe da erhebliche Zweifel, wenn ich die einseitige Besetzung dieses Arbeitskreises sehe.


    Was ist gewonnen, wenn die Branche ins Umland verdrängt wird? Dieser Prozess ist in vollem Gange! Erst in den näheren Umkreis, demnächst dann ins Ausland. Nichts ist gewonnen, übersteigerte Frankfurter Standards werden anderswo nicht verlangt. Schon gar nicht geholfen ist der Stadt Frankfurt mit ihrem unstillbaren Hunger nach großen Mengen an Steuergeld.

    Was wir aber wissen, ist, dass der geltende Bebauungsplan keine Aufstockung zulassen würde. Wir können zudem davon ausgehen, dass unter den herrschenden politischen Verhältnissen kein Bauherr eine Befreiung oder einen geänderten Bebauungsplan erwarten kann. Da braucht man sich über Statik keine Gedanken machen.


    Ich finde, dass das KSP Engel unter ungünstigen Voraussetzungen einen hervorragenden Entwurf erarbeitet hat. Sofern es beim Refurbishment bleibt.

    Danke für diesen Beitrag. Vor Jahren war zu lesen, wie sich die dort tätigen Beamten über diese Bauten beschwerten. Von dunklen und unzeitgemäßen Räumen war die Rede. Ihnen wurde geholfen, sie dürfen weg und und erhalten bessere Büros. Und jetzt werden Kinder in diese runtergerockten Kästen geschickt? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Niemand der die Wahl hätte, würde freiwillig in dermaßen erbärmlichen Bauten lernen oder arbeiten wollen. Aber unseren Kindern werden hoffnungslos veraltete Bürokisten oder wahlweise nicht minder deprimierende Containerstapel aufgezwungen. Es spottet jeder Beschreibung, was die Bildungsdezernentin Weber den Schülern dieser Stadt zumutet. Versagen auf ganzer Linie.

    Klasse Idee. Informierst du die Kleingärtner, dass ihre Parzelle leider zugeschüttet werden muss? Erwähne vielleicht besser nicht, dass der Wall sinnlos ist. Denn nur wenig weiter nördlich reicht die neue Gewerbebebauung bis an die A5 heran, weswegen der Wall nur einen (zu) kurzen Abschnitt der Autobahn abschirmen kann.

    Was genau sind eigentlich "Luxuseigentumswohnungen" und inwiefern unterscheiden sie sich von "normalen Eigentumswohnungen"? Wie wird das voneinander abgegrenzt - gibt es da eine klare, belastbare oder gar quasi-amtliche Definition? Das würde mich wirklich mal interessieren, gerade weil es offensichtlich in Mode kommt, Erstgenanntes zu verteufeln. Dann kommt einer Abgrenzung allerdings große Bedeutung zu.

    dieser Punkt, dass sich tatsächlich Menschen mit Erstwohnsitz in diesen Wohnungen ansiedeln, trifft offenbar nicht im gewünschten Maße zu.


    Sagt wer?


    Die derzeit und künftig maßgebenden Stadtpolitiker kommen aus völlig anderen Milieus als die Mieter oder Käufer aus pontifexmaximus' erweiterten Bekanntenkreis. Der Planungsdezernent war Gewerkschaftssekretär, jetzt ist er Berufspolitiker. Wenn für ihn im Winter werktags um 18 Uhr kaum Licht in einem Wohnhochhaus zu sehen ist, ist es für ihn überwiegend ständig unbewohnt. Auf die Idee, dass die meisten Bewohner dann noch im Büro sitzen und frühestens um 21 Uhr nach Hause kommen, kommt er nicht.


    Diese Milieus sind in sich geschlossen. Es gibt keinen Austausch und keinen Blick über den Zaun. Das ist neben der ideologischen Steuerung das Hauptproblem. Nicht Tatsachen, sondern eine infolgedessen sehr verengte Sicht bestimmt das politische Handeln. Dies und das unerschütterliche Bewusstsein, immer ganz bestimmt auf der richtigen Seite zu sein, führen zu Annahmen wie der aus dem Zitat oben.

    ^^

    Auch unter dem ÖPNV-Aspekt wäre es wünschenswert, dass diejenigen, die zu entscheiden haben, endlich aus dem Quark kommen. Keine weiteren Aufdielangebankschiebereien und ständig ersonnenen neuen Varianten und Visionen. Sondern konkrete Beschlüsse. Damit endlich vorgeplant, geplant, gerechnet, Vorlagen verfasst, genehmigt und gebaut werden kann.

    Klar. Müsste man halt machen, das "etwas umbauen". Müsste man vorplanen, planen, vertieft planen, rechnen, Vorlagen verfassen, finanzieren und genehmigen lassen, ausschreiben, vergeben usw. Wenn man, außer ein paar Linien malen lassen, denn mal etwas gebacken kriegen würde. In Zeiten der "Klimakrise" würden sogar noch Straßenbäume rauspringen. Wenn.

    Wundert das jemanden? Schon Ende Oktober, bei einer Sitzung des Planungsausschusses, würdigte Planungsdezernent Mike Josef den Vorschlag und damit die Studie von Karl Richter Architekten als "unterkomplex" herab (FAZ). In meinen Augen eine bodenlose Frechheit. Das zeigt das über alle Maßen komplexe Credo der aktuellen Planungspolitik. In Fällen, in denen "Rücksicht auf planerische Einschränkungen" zu nehmen ist, wenn es also schwierig wird, macht der Planungsdezernent lieber: Nichts. Dafür kommt er in anderen Fällen aber auch nicht voran.

    Ein Missverständnis, natürlich. Wie sicher auch die Pressemitteilung von gestern Nachmittag, in der sich unser kleiner Sonnenkönig wie folgt zitieren ließ: "Mit diesem Angebot ermöglichen wir den Fahrgästen am Samstag vor dem dritten Advent, kostengünstig mit einem Kinderfahrschein in Frankfurt unterwegs zu sein, um so ihren Weihnachtseinkauf zu erledigen".


    Einfach "Entschuldigt, ich bin ein Trottel, ich musste so handeln" wäre für einmal ein ehrlicher Tweet gewesen.

    Also ich persönlich glaube ja, dass es nicht 10 bis 15 Jahre dauern wird. Höchstens ein Jahr nach der Eröffnung dieses 90-Millionen-Projekts kommen Bagger, mit Blaulicht, und walzen alles platt. Im Drei-Schicht-Betrieb. Weil's so schändlich fleckig aussieht, so schachtelig, und das für jeder-jedermann. Und der Wolfman-Al hat's kommen sehen, auf Basis von ein paar Renderings. Und er hat's versprochen, jaja.