Beiträge von Fettucine

    Das das Gebäude sich der Stadt öffnet ist prima, aber die Architektur des Neubaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße lässt finde ich viele Wünsche übrig. Der Stil gehört zu der Kategorie Atreeum, das alte Frankfurt School of Finance & Management oder Dr. Hoch's Konservatorium etc und davon gibt es schon mehr als genug in Frankfurt ohne zu beeindrucken, eher langweilen.


    ...und der Pflanzenvorhang. Da hat jemand eine geniale Idee gehabt wie Leute aus dem Land sich in der Stadt wohlfühlen können. Ein Blick ins grüne :) Das wird in de Praxis ähnlich wie ein Gefängnis aussehen und wirken (20m hoher Zaun vor deinem Fenster). Die armen Leute die davon profitieren sollten werden den Himmel nie mehr aus ihren Wohnungen sehen. Tageslicht wird schnell zu Mangelware. Aber das Rendering sieht wie immer natürlich sehr überzeugend aus. So ein Vorhang könnten wir doch jetzt überall z.B. in Nordend, Sachsenhausen etc zwischen den Häusern einbauen. Dort herrschen doch ähnliche Zustände mit enger Bebauung und vielen neugierigen Blicken...wäre eine schöne Entwicklung :)


    Sorry.

    Der Messeturm sieht gut aus. Es gibt nur ein Problem. Die direkte Umgebung wo der Turm steht ist = tote Hose. Ein riesiger Platz ohne gar nichts. Ohne Neugestaltung der ganzen Ecke wird es nie richtig aufgewertet werden.

    Ich finde dass keiner von den Entwürfen wirklich gut ist. Der zweitplazierte Hascher Jehle Assoziierte hat mindestens was in sich wenn man eins unbedingt auswählen müsste. Rekonstruktion, basta, Ende mit dem Zirkus wäre am besten gewesen.


    Es ist wirklich traurig wenn man sich den Ist-Zustand hier anschaut, ein zeichen von kultureller Armut :| Der nächste Fehler wie man mit seiner kulturellen Erbe umgeht lauert schon um die Ecke...

    Schön ist leider anders, zeitlos ist es auch nicht. Die Metallkonstruktionen auf dem zweiten Bild (die tatsächliche Realität, auf dem ersten Bild haben die es geschafft eine "bessere Stimmung" zu vermitteln, das Rendering-Effekt) sind ästetisch nicht gelungen. Die erste Assoziation ist, wie schon oben erwähnt, Parkhaus und das ist natürlich kein schöner/würdiger Vergleich für ein Gebäude dieser Art. Wie zu sehen ist war das Gebäude vor dem Krieg mit der klassischen Parklandschaft drumheurm ein Traum. Das wird höchst wahrscheinlich kein anderes Projekt nicht einmal annährend toppen können. Tja, Fakt ist meistens ist es unmöglich das Original zu toppen.


    Und schau mal zu welchem Zustand heute die "modernen Architekten" von damals das Gebäude gebracht haben...


    ...ich wette in 15-20 Jahre von heute wird jemand wieder einen ähnlichen Post wie Schmittchen zu Wettbewerb Zoo Ostfassade auf DAF posten und als viertes Bild wird der Entwurf von dem erstplazierten in 2021 sein :)


    "Die bekannte und beliebte Frontansicht des Zoogesellschaftshauses bleibt bei allen Entwürfen so erhalten"...lass uns mal jetzt überlegen warum die Frontansicht so beliebt ist :)

    Mit kleinen Mitteln viel erreicht. Es sieht jetzt teilweise sogar gut aus. Aber bitte merken, gezeigt werden nur die Sahnehäubchen. Wie immer, Renderings sind gefährlich. Mit guten Renderings hätte man sogar aus dem Technischen Rathaus eine Perle zaubern können.


    Die grosse Frage hier ist wie das ganze am Strassenrand fuktionieren wird. Bleibt es ein lebloser und in sich geschlossener Koloss (und damit das ganze Viertel tot) oder wird es dort Chancen für Leben geben? Wenn die Architekten das hinkriegen würden, dass der Strassenbereich lebendig, ungeschlossen und menschenfreundlich wird, gäbe es hier noch Hoffnung sogar in der längeren Sicht. Gastronomie etc. müsste dort platziert werden.


    Übrigens ohne die schwarzen Fensterrahmen wäre es besser gewesen. Die neuen filigraneren Rahmen sind deutlich besser, aber minimalistischer wäre wahrscheinlich hier noch besser gewesen.


    Aber egal was passiert, immer wenn ich das Ding mit eigenen Augen sehe denke ich so sah wahrscheinlich Darth Vaders Sommerresidenz aus :lach:

    Sieht sehr schön aus - kleinteilig, abwechslungsreich, harmonisch und zeitlos. Gründerzeitdichte neu interpretiert. Dieses Projekt setzt neue Maßstäbe. Schade nur dass das Erdgeschoss so zusammengepresst wurde. Die Fassaden heutzutage bekommen endlich immer mehr Details. Das ist eine sehr positive Entwicklung.

    2. Ebene und Toys-R-Us, die zwei schrecklichsten Beispiele von Städtebau die man sich überhaupt vorstellen kann werden gleichzeitig umgebaut. Besser hätte es Offenbach nicht treffen können. Weitere Pluspunkte für das zweigeschossige Einzelhandel. Das wird noch was! :)

    Es sollte sichergestellt werden, egal wo die neue Arena entsteht, dass der Ort jeden Wochentag und am Wochenende auch ohne Veranstaltugen lebendig bleibt. Das geht nur wenn mann die Bebauung mit anderen Funktionen wie Wohnen, Einkaufen, Büros oder sonstige Aktivitäten gut, praktisch und schön integriert. Das ist der Trend und Mittel gegen die Verödung dieser riesigen Analgen, die sonst 200 Tage im Jahr oder länger wie Geisterstädte leer stehen. Schaut euch mal die Eisporthalle oder Waldstadion. Das sind ausser der Spieltage wirklich triste Orte. Waldstadion lebt noch ein wenig von der schönen Parklandschaft drumherum. Am Flughafen würde ich daher kein Stadion bauen da das ganze Gebiet sehr unpersönlich ist. Zum Stadion sollten man zu Fuss, mit Fahrrad oder Straßen/U-bahn fahren können. Auf dem Weg dahin, nach Hause oder am besten direkt am Stadion sollte es möglich sein sich hinzusetzen, ein paar Bierchen trinken und was essen, davor oder danach feiern. Ganz normale Restaurants und Bars, die auch sonst gut besucht sind, keine Veranstaltungskantinen die einmal die Woche offen sind mit tristen, schlechten, teuren Angeboten. Es sollte ein vielfältiges Angebot vorhanden sein. Die Konkurrenz schafft die Qualität. Daher sollte eine Arena in der Stadt integriert sein damit das alles möglich wird.


    So sollte eine Arena mit Umgebung seine Besucher begrüssen und dienen! ^.^


    Kein Kasten auf ein Acker mit 50.000 m2 Parkplatz!


    Solche Vorschläge habe ich noch keine in FFM Gesehen. Jetzt bitte los damit!

    Beim "Kuhlio" wurden nun auch zur Volta- und Kuhwaldstraße hin die Gerüste entfernt


    Danke Schmittchen fürs Foto. Das Projekt sieht auf den Renderings recht schön aus. Aber so ist es ja oft. Gerade diese Ecke hatte ich schon bei der Planung gezweifelt, insb. die rechte Seite. Da bekommt man jetzt, wie hier zu sehen ist, voll die 70er Vibes, Parkhaus-Feeling. Riesige Bentonflächen, leere Wände, dunkle Balkons. Ehrlich gesagt schön oder schick ist für mich leider was anderes. Pluspunkte für die Blockrandbebauung. Das rettet das Projekt. Das OF Projekt von den gleichen Architekten ist meilenweit besser gelungen. Das muss man hier leider sagen.


    Blockrandbebauung wirkt Wunder so ist es einfach. Es gibt sehr viele Städte die voll von furchtbarer Architektur sind wie z.B. Bangkok oder Athen aber die eigentlich nicht direkt hässlich wirken dank der Blockrandbebauung und generell enger Bebauung. Bei BRB wirken Bausünden weniger, verschwinden in die Masse (man schaut ja nicht ständig nach oben) und wegen der Enge und den lebendingen Strassen kann die Stimmung trotzallem sehr positiv sein.

    Das Gebäude hätte man direkt an der Bettinastrasse bauen müssen um die umliegende historische Blockrandbebauung von Nordend zu respektieren. Damit hätte der Koloss mindstens versucht sich an die umliegende Bebauung anzupassen. Jetzt steht er da von der Strasse entfernt wie ein ziemlicher Fremdkörper. Wahrscheinlich wollten die Stadtplaner das sehr simple und wuchtige Gebäude nicht direkt an der Strasse plazieren um irgendwie die "Situation zu retten", aber haben dadurch eher ein Problem geschaffen, eine Art Bausünde der neuen Generation. Hier hätte man ein schönes Tor ins alte Nordend mit entsprechender Bebauung schaffen sollen. Jetzt wirkt die Einfahrt ins Nordend an dieser Stelle mehr wie willkommen ins Industriegebiet. Schade. Hoffentlich zieht jemand noch die richtigen Schlussvolgerungen daraus damit wir weitere ähnliche Fälle vermeiden können.