Ich bin jetzt kein ganz fanatischer Hochhaus-Fan, aber an dieser Stelle würde ein Hochhaus auf jeden Fall Sinn machen. Das Westkreuz ist ein wichtiger Verkehrsknoten, der bisher völlig unterbewertet ist. Außerdem existiert hier eine sehr gute Autobahnanbindung. Zudem würde ein Hochhaus den Eingang zur Innenstadt markieren, es würde also auch städtebaulich Sinn machen. Deshalb kann ich die Haltung des Baukollegiums nicht nachvollziehen.
Stadteingang West - Zukunftsvisionen für den Westen
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Bin auch kein Fan von einem Hochhaus an dieser Stelle. Viel zu isoliert und ohne Aussicht auf ein größeres Cluster. Besser die Energie auf verdichtetes Bauen in City stecken.
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^sehe ich genau so. Ich bin definitiv ein Fan von Hochhäusern, aber an der Stelle empfinde ich es als unpassend. Eventuell kann ich mir ein kleines Hochhaus mit viel Grundfläche vorstellen. Jedoch frage ich mich, welche Qualitäten das Gebäude den Nurzern bieten kann. Hauptproblem ist die Insellage, die eine Kiezbildung verhindert. Infrastrukturelle Probleme wie fehlende Kitas, Schulen, Grün- und Erholungsflächen etc. kommen noch hinzu.
Finde die Ambitionen super aber dann doch lieber anderswo, als Verdichtung in einer bestehenden Situation.
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Es hat über 30 Jahre gedauert, dass sich am Alexander Platz Investoren für knapp 150 m hohe Hochhäuser gefunden haben. Wie lange möchte man am gottverlassenen, Westkreuz warten, bis sich zwischen Bahntrassen, Bundesstraßen und Autobahnen etwas entwickelt?
Ich denke alle hier vorgestellten Ideen zu Hochhäusern sind der Mühe nicht wert, darüber zu philosophieren, da hier auf Lebzeiten nichts passieren wird.
Und ja! ich wäre auch dafür, lieber gebündelt / verdichtet mit stimmigen städtebaulichen Konzept, Hochhäuser entstehen zu lassen, als in der ganzen Stadt verteilt, wahllos Stengel hinzustellen.
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…. Alles was hier an Argumenten gegen ein Hochhaus an diesem Standort angeführt wird trifft haargenau auf den Estrel-Tower im gottverlassenen Neukölln zu. Das sind somit recht schlechte Argumente gegen ein Hochhaus an diesem Standort.
Wenn man keine weiteren Ideen und Visionen für einen zukünftigen Stadtein - und Ausgang West hat, kann man so argumentieren wie die drei vorherigen Posts.
Wenn man sich hingegen einen visionären Stadtein- und Ausgang West wie zum Beispiel Paris La Defense einer ist, https://france3-regions.franceinfo.fr/paris-ile-de-f…es-3117823.html
vorstellen kann, sollte man diese Idee unbedingt vorantreiben.
Der Alex ist mit seinen vielleicht 5 Hochhäusern für die Zukunft gesegnet. Aber das kann doch nicht alles sein!
Erst recht wenn kein weiteres Potenzial für innerstädtische Hochhäuser am Alex vorhanden ist.
Ich bin da völlig bei Klarenbach
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Das sind somit recht schlechte Argumente gegen ein Hochhaus an diesem Standort.
Mit dem Unterschied, dass sich da bereits seit langem das Estrel breit gemacht und der Turm offenbar sehr gut in ihr Portfolio gepasst hat.
Egal, auch das Estrel wäre mir in City lieber.
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Andererseits ergeben sich durch städtebauliche Neuordnungen von Brachflächen, wie z. B. Verkehrsflächen, überhaupt erst Möglichkeiten für Hochhäuser. Bei der Umgebung des Estrels konnte nichts versaut oder verschattet werden und es war leicht durchsetzbar.
Außerdem muss auch für ein Cluster irgendwo ein Anfang gemacht werden. Ich erinnere mich an die imposante Einfahrt nach Marseille, wo etwas außerhalb der Innenstadt eine Brachfläche an der Autobahn bebaut wurde. Da entstand ein richtiges EIngangstor in die Stadt. Ohne Hochpunkte ist das für mich kein Stadteingang West, sondern eine Stadtreparatur, vergleichbar mit der Neuordnung des Geländes des ehem. Zentralviehhofs. Notwendig, aber an dieser Stelle ambitionslos.
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^^Ich finde es wieder einmal interessant, wie ein "Versuchsballon" eines Grundstücksbesitzes in Verbindung mit namhaften Architekten für so viel Aufmerksamkeit sorgt. Anscheinend wirft das bekannte Großbordell nicht mehr so viel Geld ab und man spekuliert auf einen hohen Verkaufswert des Grundstücks.
Das Projekt "Stadteingang West" existiert schon seit vielen Jahren. Sehr früh hat man sich bereits gegen Hochhäuser in dieser Gegend entschieden. Dies ist aus meiner Sicht nachvollziebar.
Der bestehende Hochpunkt ist hier der Funkturm. Kommt man mit dem Auto über die AVUS Richtung Innenstadt sieht man prominent den Funkturm. Wolkenkratzer, die den Funkturm deutlich überragen, sind hier m.E. fehlplatziert. Am Alex ist die Aufregung groß, wenn die Hochhäuser an der Kugel des Fernsehturms "kratzen", hier würde das Hochhaus den Funkturm deutlich überragen.
Berlin ist keine Finanzmetropole, d.h. mit vielen neuen Wolkenkratzern ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Ein Vergleich mit Paris oder London hinkt daher. Für die City West sind die geplanten Hochhäuser am Ku`Damm auf dem Karstadtareal und hinter dem Europa-Center viel wichtiger. Hier sollten potentielle Investoren ihr Geld hineinstecken und nicht in einem Turm, bei dem man nach Verlassen seiner Luxuswohnung oder Büros sich auf einen Autobahnparkplatz wiederfindet.
Der Estrel-Tower ist ein Sonderfall, der keine anderen Landmarken verdeckt, relativ nah am BER liegt und dessen wirtschaftliches Fundament vor über 30 Jahren gelegt wurde.
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Eigentlich ein recht cleverer Schachzug der Artemis-Besitzer, denn nicht zuletzt hat man sich öffentlichkeitswirksam als interessierte und motivierte Partei in den Diskussionsprozess um den Stadteingang West eingebracht.
Das das Baukollegium einen 200 Meter Tower erstmal abschmettert, war zu erwarten und ist ehrlich gesagt auch nachvollziehbar. Keiner der sonst Beteiligten wird daran interessiert sein, dass sich die zwei Bordell-Betreiber mit einem derartigen Leuchtturm an die Spitze des Prozesses setzen und den späteren "Stadteingang" dominieren.
Ich würde da erstmal gelassen bleiben und den weiteren Prozess abwarten. Da wird noch einiges passieren und sicherlich werden wir auch auf dem Areal des heutigen Artemis etwas neues sehen. Wenn das stimmig in ein Gesamtkonzept integriert wurde, umso besser.
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Ich finde ein für Berlin übertrieben hohes Gebäude (irgendwas bis / um 200m, aber auf jeden Fall sehr viel mehr als 100m) an dieser Stelle auch ganz gut. Das Westkreuz ist ein ausgezeichneter Knoten für eine solche Entwicklung und kann seine Konnektivität hervorragend solchen Projekten zu Nutze machen. Um Bahnhöfe herum zu verdichten, ist eine städtebauliche Strategie, die in Berlin leider noch nicht üblich geworden ist.
Außerdem wird Berlin zwar gemeinhin als flache Stadt wahrgenommen, aber eigentlich hatte es schon immer eine weitläufige Stadtsilhouette. Wer einmal auf dem Dach eines Gründerzeitbaus steht, sieht in jeder Himmelsrichtung Hochhäuser vor dem Horizont, mit Hochpunkten, die dezentral und vereinzelt auffallen. Hier einen neuen Ausreißer wie den Estrel-Tower hinzustellen, wäre doch eine charmante Idee, um Berlins Weitläufigkeit zu unterstreichen. Die aktuelle Verdichtung am Alex sollte andere Standorte nicht verhindern oder ausschließen.
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Ich finde es ja faszinierend dass die Besitzer des Artemis so einen Aufwand betreiben.
Zwei namhafte Architekturbüros zu beauftragen und diese mehrere Varianten ausarbeiten zu lassen dürfte eine Stange Geld gekostet haben.
Davon abgesehen, bin ich aber auch nicht von der Lage und dem Projekt überzeugt.
Um hier ein neues La Défense entstehen zu lassen, braucht es denke ich mehr, als den Plan eines Hochhauses auf einer größeren Verkehrsinsel.
Dafür müsste man großflächig die AB und Straßen bis zum ICC überbauen, bzw. tieferlegen. Und selbst dann, La Défense hat selbst mit großzügigem Masterplan, inkl. ÖPNV Anbindung, eigenem Wahrzeichen am Ende einer Magistrale die in die Innenstadt führt und zentraler Plaza diverse Probleme, die erst über Jahrzehnte behoben wurden...
MMn. sollte Berlin sich auf seine zwei Zentren und Cluster konzentrieren, das würde die Geschichte widerspiegeln und könnte eine einzigartige Skyline schaffen. Dafür sollten aber unbedingt weitere Hochhäuser, die einfach auf dem Stadtgebiet verteilt werden, vermieden werden. Sonst hat man am Ende nur London mit weniger kreativen Türmen nachgebaut.
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Viel zu isoliert und ohne Aussicht auf ein größeres Cluster.
das sehe ich komplett anders. gerade in diesem umfeld ist doch ein grösseres cluster (stadteingang west) geplant.
ich habe mal den standort des geplanten hochhauses markiert, dann erkennt man mE ganz gut, wie harmonisch sich hier ein weiteres HH einfügen würde
update: markierung wurde angepasst
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Das ist nicht ganz richtig, der Standort ist etwas weiter rechts oben von deinem Stern, da wo das linke Cluster aus kleineren Hochpunkten ist, also zwischen Halenseestraße/A100 und dem Westkreuz.
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^ Oder Hier ( BZ ) eine Skizze wie es ungefähr aussehen soll & was geplant wird am Gebäude.
Ein Fehler von der BZ Text:
Und er wäre sogar anderthalbmal so hoch wie Berlins Funkturm.Stimmt nicht.Noch ist ja nix offiziell. Also ich bin ein Fan von Hochhäuser ich würde 130 -150 Meter für angemessen Finden in diese Gegend. Betrachtet man am Bahnhof Ostkreuz & Südkreuz so wie ein Teil Gesundbrunnen ( Nordkreuz) ist die Gegend lebendiger und da wird noch eigenes gebaut als am Westkreuz. Daher begrüße ich , wenn diese Gegend gebaut wird vorallem Wohnhäuser entstehen. Nur der Nachteil : Die große Kreuzung der Autobahn . Da müssen Bewohner nerven haben, wenn die da einziehen sollten / wollen.
Das das Artemis verschwindet finde ich eine tolle Sache. Weg damit meiner Meinung.
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Im Moment bekommt der Laden doch massiv Werbung, wenn in verschiedenen Zeitungen und sozialen Medien über mögliche Hochhauspläne berichtet wird. Etwas befremdlich, dass es offenbar auch von hochdekorierten Architekten als normales Wirtschaftsunternehmen betrachtet wird (Epstein grüßt aus der Unterwelt). Vielleicht wollen sie ein vertikales Megabordell bauen - das größte der Welt.
Was also den potenziellen Investor betrifft, liegt Charlottenburg hier in der Gottverlassenheit doch deutlich vor Neukölln.
An Bahnhöfen deutlich und qualitätvoll zu verdichten, empfinde ich als dringend erforderlich in Berlin. Da gibt es in Berlin noch sehr viel Potential. Ein Turm könnte dort sicherlich hin. An den Ringbahnhöfen in die Höhe zu gehen macht doch langsam Schule (Treptower Park, Estrel, geplant Frankfurter Allee). Am Südkreuz wäre auch noch etwas möglich.
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Was haben die Betreiber oder Eigentümer von Artemis mit der Unterwelt oder Epstein zu tun? Die Architekten haben völlig recht: Artemis ist ein kommerzielles Unternehmen. Punkt.
Diese Andeutung geht zu weit.
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