Beiträge von Marcoberlin
-
-
Das britische Königshaus allein kostet allen britischen Steuerzahlern umgerechnet über 100 Millionen EUR im Jahr, da sind wir in Deutschland doch glatt preiswert dabei.
Eine Hauptstadt braucht solche Bauten.
-
^^In Berlin wird immer noch um jedes einzelne Hochhaus "gekämpft". Dies liegt auch daran, dass im Großteil der Bevölkerung immer noch eine Abneigung gegenüber Hochhäusern herrscht - aus den unterschiedlichsten Gründen. Mit dem Thema pro Hochhäuser kann in Berlin keine Wahl gewonnen werden.
Hochhausdebatten werden in ganz Deutschland geführt, da ist Berlin nicht allein - Ausnahme Frankfurt.
RRG würde nach dreieinhalb Jahrzehnten den Bebauungsplan für den Alexanderplatz nicht grundsätzlich kippen.
Ich frage mich eher, wie ernst meint es Hines mit dem Bau des Hochhauses? Nach Baugenehmigung hat Hines wieder drei Jahre Zeit, um mit dem Bau anzufangen. Die zusätzlichen notwendigen Absicherungen bezüglich des U-Bahntunnels sind technisch möglich, aber doch bestimmt sehr teuer. Auf eine Höhenminderung würde sich der Investor daher aus wirtschaftlichen Gründen nicht einlassen. Für den Mynd- und Covivio-Tower wurden immer noch keine Hauptmieter benannt, dies könnte problematisch werden. Aber wir werden es sehen...
-
Das Humboldt Forum steht für ein steriles, beliebiges Berlin mit dem ich nicht so viel anfangen kann.
Laut berlin.de ist das Humboldtforum das meistbesuchte Museum in Berlin.
Dieses Thema gehört aber in einen anderen Thread.
-
^Ich finde den Unterschied zwischen beiden Seiten in der Wirkung doch minimal. Ich bin davon ausgegangen, dass sich die beiden Turmhälften wesentlich deutlicher unterscheiden.
-
SEZ Abriss - weitere Verzögerung
Bezirksamt stoppt Abriss (vorerst) wegen Artenschutz. Alternativkonzept vorgelegt: Wohnhochhäuser und erhalt des SEZ ohne Schwimmbadnutzung.
Quellen: Mehrere Berliner Tageszeitungen, RBB und entwicklungsstadt haben berichtet (02.03.2026).
-
Könnte man das bestehende Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Versöhnung im Deutschlandhaus nicht um eine Abteilung Exil erweitern?
^Zum Teil gibt es bereits ein Einwanderungsmuseum, z.B. das Museum Neukölln und das Museum im Böhmischen Dorf.
-
^Gerade an so einer prominenten Stelle hätte man sich nicht für eine experimentelle Fassade entscheiden sollen.
-
^^Ich finde es wieder einmal interessant, wie ein "Versuchsballon" eines Grundstücksbesitzes in Verbindung mit namhaften Architekten für so viel Aufmerksamkeit sorgt. Anscheinend wirft das bekannte Großbordell nicht mehr so viel Geld ab und man spekuliert auf einen hohen Verkaufswert des Grundstücks.
Das Projekt "Stadteingang West" existiert schon seit vielen Jahren. Sehr früh hat man sich bereits gegen Hochhäuser in dieser Gegend entschieden. Dies ist aus meiner Sicht nachvollziebar.
Der bestehende Hochpunkt ist hier der Funkturm. Kommt man mit dem Auto über die AVUS Richtung Innenstadt sieht man prominent den Funkturm. Wolkenkratzer, die den Funkturm deutlich überragen, sind hier m.E. fehlplatziert. Am Alex ist die Aufregung groß, wenn die Hochhäuser an der Kugel des Fernsehturms "kratzen", hier würde das Hochhaus den Funkturm deutlich überragen.
Berlin ist keine Finanzmetropole, d.h. mit vielen neuen Wolkenkratzern ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Ein Vergleich mit Paris oder London hinkt daher. Für die City West sind die geplanten Hochhäuser am Ku`Damm auf dem Karstadtareal und hinter dem Europa-Center viel wichtiger. Hier sollten potentielle Investoren ihr Geld hineinstecken und nicht in einem Turm, bei dem man nach Verlassen seiner Luxuswohnung oder Büros sich auf einen Autobahnparkplatz wiederfindet.
Der Estrel-Tower ist ein Sonderfall, der keine anderen Landmarken verdeckt, relativ nah am BER liegt und dessen wirtschaftliches Fundament vor über 30 Jahren gelegt wurde.
-
Gebäude von Sauerbruch / Hutton spielen anderswo meist mit viel Farbe,warum sie gerade am Alexanderplatz darauf verzichtet ist mir nicht nachvollziehbar. Gerade weil dieser mausgraue Umstand früh bekannt war, hätte man doch noch Einfluss nehmen können?
-
Ich bin kein Fachmann und verfolge nur die Diskussion. Einfach zusammengefasst: Es gibt die Variante A (die jetzt durchgesetzt werden soll) und die Variante B (ich nenne es mal Alternativkonzept). Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und somit muss eine Abwägung erfolgen.
Das eigentliche Problem ist, dass die Befürworter der Variante B es einfach nicht ertragen können, dass Variante A umgesetzt wird. Das ist das Problem in unserer Gesellschaft, dass die "Unterlegenenen/Variante B" die Entscheidung nicht akzeptieren können und wollen und es zu einer "Dauerschleife" kommt. Irgendwann muss doch mal Schluss sein...
-
^ Was bedeutet dies für die Praxis? Soll man über jedes Baugroßprojekt abstimmen lassen oder zumindest die Bürger partizipativ einbinden? Kann man so eine Metropole gestalten? Ich persönlich habe da so meine Zweifel. Allein schon die baugesetzlichen Grundlagen führen oft zu Klagen und Verzögerungen.
-
Aber ja, die Hoffnung, dass diese bald weg sind und mit ihnen die kalte Glasarchitektur, ist lebendig. Dann können auch in Berlin wieder echte hohe Gebäude mit Anmut und Schönheit entstehen.
Auch Glashochhäuser haben in Deutschland Tradition. Ich denke an den berühmten Entwurf von Mies van der Rohe für das Glas-Stahl-Hochhaus am Bahnhof Friedrichstraße, der leider nie verwirklicht wurde, auch nicht in abgewandelter Form nach der Wende - schade.
"The Gherkin" und "The Shard" in London können mit jedem steinernen Hochhaus mithalten, so auch der Estrel-Tower.
-
Die Mitglieder des Berliner Baukollegiums werden vom Berliner Senat berufen und dies in der Regel für eine Wahlperiode des Berliner Senats. Dies bedeutet, dass von der aktuellen Landesregierung Fachleute berufen werden, die die jeweilige "Linie" des aktuellen Senats vertreten. Bestimmte städtebauliche Ideen und Architekturstile anderer Fachleute fallen je nach Zusammensetzung der Landesregierung dann ganz raus. Das Gremium besteht zwar aus Fachleuten ist aber mitnichten (fach-)neutral. Wer also das Baukollegium kritisiert meint letztendlich den aktuellen Senat.
-
Man kann etwas Unerwartetes tun - Kunst im Foyer: Die rekonstruierte Berolina könnte im Foyer eines der geplanten Hochhäuser stehen. Wer sagt denn, dass Kunst am Bau immer modern sein muss.
-
Abriss Artemis und Neubau eines Wolkenkratzers??? Das Autobahndreieck Funkturm wird für die nächsten 10 Jahre eine Großbaustelle sein - eher noch länger. Also ab 2040 könnte dort jemand einziehen. Macht ein 200-Meter-Turm nicht dem Funkturm Konkurrenz? Ist dies erwünscht? Wenn ich micht richtig erinnere war mal ein Messeturm an der Masurenallee geplant, aus diesem Projekt ist auch nichts geworden.
-
Einerseits: Die Betonbrücken haben für mich nicht den Charm der filigranen U-Bahn-Viaduktbrücken aus Stahl im Park am Gleisdreieck, sondern sie erinnern mich eher an die Brücken der Stadtautobahn in Wilmersdorf Rudolstädter Str./Mecklenburgische Str./Heidelberger Platz und Schöneberg Innsbrucker Platz mit geringer Aufenthaltsqualität .
Andererseits: Man sollte überall in der Stadt versuchen, die Aufenthaltsqualität zu steigern - somit auch hier. Es werden sich bestimmt später einige echte Städter finden, die diesen Bereich nutzen.
Ansonsten dreht sich die Diskussion im Kreis.
-
In Skandinavien werden traditionelle und neue moderne Holzhäuser mit atmungsaktiven Schlammfarben gestrichen, nicht nur in Schwedenrot sondern auch in Grün, Blau, Gelb und neuerdings Anthrazit. Dies ergibt eine sehr schicke Optik. Die Farben basieren oft auf natürlichen Rohstoffen wie Mehl, Wasser, Leinöl und Pigmenten und sind biologisch abbaubar. Dies trägt nicht nur zur besseren Optik bei, sondern sorgt auch für Langlebigkeit. So ein Haus kann bei guter Pflege über 100 Jahre halten.
-
Zur Erinnerung: Am Alexanderplatz war nie eine Skyline, wie sie uns aus Amerika oder Asien bekannt ist, geplant. Kollhoff hatte damals den Wettbewerb gewonnen: Mit einer wuchtigen Blockrandbebauung und gleich hohen Hochhäusern. Der Entwurf von Libeskind hatte damals keine Chance. Die Hochhäuser am Potsdamer Platz und Breitscheidplatz stehen ja auch in einer Blockrandbebauung, nur verlaufen die Grundstücke dort spitz zu, so dass die Hochhäuser dort dadurch einen eigenständigen Charakter bilden können.
-
Arty Deco: Va bene! Eine 2-EURO-Pizza ist keine Pizza. Vielleicht gibt es ja dann dort eine Gulaschkanone mit Soljanka oder ein Schnitzel mit Brauner Soße. Buon appetito.
Ich persönlich finde die Kubatur des neuen Museums sehr angenehm und passend. Die Wirkung der berühmten Nachbargebäude wird nicht beeinträchtigt. Ich bin positiv überrascht.
Wem es hier nicht gefällt, der kann doch zur Museumsinsel gehen. Berlin hat zwei große Kultur-/Museumsviertel, die architektonisch und städtebaulich sehr unterschiedlich sind. Toll!
