Beiträge von Rotes Rathaus

    Der Grünstreifen ist laut Morgenpost quasi sicher und bringt eine enorme Verbesserung auf der breiten Straße mit sich, die so zu einem ansehnlichen Stück Stadt wird. Im gesamten ersten Bauabschnitt der KMA gibt es diesen Streifen ja auch. Wenn dort Parkplätze wären, würde der Eindruck massiv entwertet. Im chaotischen Hinterland, welches der DDR Städtebau um die Hauptachse herum angelegt hat, gibt es genug Parkplätze und auch keine konkurrierende Vision. Um so wichtiger ist es wenigstens die Achse repräsentativ zu Gestalten. Sehr gut.


    Unsinnig erscheinen mir aber die Schikanen auf dem Superradweg. Sie sollen wohl der Entschleunigung dienen, könnten aber zu Unfallgefahr führen.

    Wenn man im Umfeld des Forums städtebaulich verdichten würde auch etwas in die Höhe (aber nicht mehr als 45m) dan würde der Bereich mit flacheren Bauten und Freiflächen besser wirken, der in den Tiergarten übergeht. Es fehlen einfach noch einige weitere Baukörper auch beim Bundesverteidigungsministerium und den Botschaften. Das Forum ist mit dem geplanten Neubau fertig, es sollte jetzt ein Masterplan für die Umgebung her, aber bitte Bauten mit Qualität.

    Rundblick von St. Matthäus übers Kulturforum in drei Richtungen. Ich kann die Turmbesteigung für 1€ nur jedem empfehlen. Man sieht die vorerst abgeschlossene Neugestaltung vor der Philharmonie und den zukünftigen Bauplatz.

    6b737b44-9b5f-4fc1-bb0kfp.jpeg


    517183b3-5a78-4ba7-8s0kzf.jpeg


    Dach der Gemäldegalerie und Blick Richtung Westen:

    6ee560f7-a513-4bdd-8nikb9.jpeg


    Stabi mit Baufeld vorne:

    701b388c-edf7-4640-9xlkga.jpeg


    Modelle im Foyer der Gemäldegalerie. Dort sind auch große Visualisierungen frei zugänglich. Ich bin sicher, dass es schon schön wird;

    c62bfbbc-2961-4b7c-bcyjcb.jpeg


    3109e7ae-2a51-47e5-9z7j5y.jpeg


    Blick über den Bauplatz von der Potsdamer Straße, man beachte die große Platane rechts hinten, die aufwendig umbaut werden soll.

    790ac051-d1bb-4c52-a7yknn.jpeg


    Leider habe ich vergessen vom Kirchturm nach Süden die monströse Baustelle der Neuen Nationalgalerie zu fotografieren. Wenn man sie sieht wird klar, was wir dort gerade vermissen.

    Bilder von der heutigen Wiedereröffnung: minimaler Wehrmutstrropfen sind die Absperrgitter vor dem Portal, muss wohl so sein.


    708ef86c-fd00-4946-bc8jcb.jpeg


    8402f19d-2f11-48e7-9pcjh2.jpeg


    f5dc53e8-6f7d-41c1-8zgjob.jpeg


    395330c4-881c-4386-b0njyk.jpeg


    2754675b-2117-4b65-839k1z.jpeg


    825ee007-be48-4256-99rkyb.jpeg


    bda2c0dc-418b-4ed4-8hbjnd.jpeg


    Sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Einfach sehr schön, ein ästhetisches Erlebnis, welches wir lange vermissen mussten. Jetzt dauert es nochmal bis Herbst für die Austellung.


    Die Bildqualität ist nicht ganz optimal und gibt die Farben im Innenraum nicht ganz in ihrer beeindruckenden Harmonie wieder. Der sonnige Vormittag war natürlich ein Glücksfall (trotz der Traktordemo vor der Tür). Die Lichtverhältnisse sind glaube ich durch die Bebauung kaum geschmälert. Also hoffentlich: Ende gut - alles gut! 😊

    Oh doch, die (wunderschöne) Kathedrale von Palma de Mallorca erhebt auch ein Eintrittsgeld. Wie in dieser ist der Gottesdienst im Dom frei und man wird erst zum Schluss zum Spenden aufgefordert.


    Am Wochenende werde ich übrigens die Friedrichwerdersche Kirche besichtigen - wie immer umsonst.

    Hier der Neubauabschnitt mit den Laternen, die mir ziemlich gut gefallen.


    Der vier Meter breite Radweg auf der Südseite scheint aber der nächste Berliner Schildbürgerstreich zu werden. Mehrere Fußgängerüberwege verengen diesen um die Hälfte und machen jeglichen Komfort zur Nichte und haben Unfallgefahren zur Folge.


    Wichtig ist, dass die Brandwände abgedeckt werden und kein Abstandsgrün entsteht. Der Bau wirkt nicht destruktiv auf die Umgebung, im Gegenteil.


    Wenn man den Vergleich zum Schönhauser Tor gegenüber und der Ecke schräg gegenüber zieht, dann sieht man, dass Blockrand nicht alles ist, wenn die Details schwach sind. Zum Glück hat man sich bei diesen Bauten im unteren Mittelmaß an den Blockrand gehalten.

    Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass man den Blockrand öffnen kann, wenn man über den Standard hinaus geht und sich etwas Mühe gibt. Es sollte die Ausnahme bleiben.

    Durch die langwierigen Entscheidungen werden diese aber nicht besser. Wenn man den Menschen zum Maßstab nimmt, ist es absurd, dass juristische Verfahren oft beträchtliche Teile eines Lebens in Anspruch nehmen, ohne dass die Entscheidungsqualität besser wird. Es ist keine Bananenrepublik, sondern ein (in Teilen) kafkaesker Staat, dessen aufgeblähte Behörden niemandem mehr sinnvolle Rechenschaft ablegen. Es handelt sich hier um ein direkt nach der Wiedervereinigung geplantes Projekt.


    Man bedenke, dass es hier um eine Bahnstrecke mit ihren evidenten ökologischen Vorteilen geht.

    Das Flussbad Vorhaben wird sicherlich scheitern, genau wie 200m Radweg unter der U1Hochbahn eine Schnapsidee sind. Das ist Alimentation von Unsinn, ähnlich der Magnetbahn zum Potsdamer Platz oder der Zeppelinproduktion in Brandenburg.


    Wenn die Treppe gestalterisch und vom Material schön wird, könnte es trotzdem eine landschaftliche Bereicherung sein. Dennoch wirkt es einfach komisch sie jetzt da reinzudrücken. Andererseits heist es jetzt oder nie, da die Mauer für die UBahn Baustelle dort teilweise abgerissen wurde.

    Die Grünen wollen erklärter Weise die Innenstadt für Autos quasi abriegeln, wenn man hier anders vorginge wäre es dementsprechend absurd und völlig unglaubwürdig.


    Bäume widersprechen wohl dem Denkmalschutz. Da sollte aber nochmal drüber nachgedacht werden.


    Ich sehe an dieser Stelle im übrigen auch keine Parkplatznot aber dort wo es sie gibt, wird das Thema wohl bald richtig akut.

    So gegen eine unbescholtene Person zu wettern, finde ich menschlich fraglich. Der Mann ist ein Fachpolitiker und für den Job möglicherweise besser geeignet als ein Architekt. Im Weiteren muss man ihn an seiner Leistung messen und ihm dafür eine Chance geben. Ich wünsche ihm viel Glück und natürlich, dass endlich etwas passiert, also das die Bauakademie möglichst originalgetreu gebaut wird.

    Ich gebe den beiden Vorrednern grundsätzlich recht. Der Senat aber friert die Investitionen in den Verkehr ein, was faktisch sogar ein deutliches Abschmelzen bei steigenden Baukosten bedeutet.


    Tiefgaragen hätten im sich abzeichnenden zukünftigen Verkehrskonzept dann aber ebenso wie die U Bahn einen erheblichen Stellenwert, da es oben mehr Platz für Fußgänger, Fahrrad und Tram gäbe und es sicherer weil übersichtlicher würde. Bei hohen Parkgebühren wären sie zudem wirtschaftlich. Wenn man ein optimistisches Konzept vertreten würde, machten sie Sinn. Beim Vorhaben der Deattraktivierung Berlins eher nicht.

    Der Senat ist leider hochgradig dysfunktional. Sein Ziel den Autoverkehr zu begrenzen und den Straßenraum neu aufzuteilen zB zu Gunsten des Fahrradverkehrs und die Aufenthaltsqualität zu steigern ist jedoch richtig. Tiefgaragen sind dafür weiterhin ein probates Mittel und sehr gut mit Leih- und Elektroautos vereinbar. Ergo sie werden gebraucht. Da zukünftig mehr Parklplätze im öffentlichen Raum wegfallen werden, als unten hinzukommen, bleibt die Bilanz ja negativ.

    Schöne Zusammenfassung!


    Ich bin dort oft unterwegs. Letztens auch mit der Fähre. Eigentlich ein wunderschönes Gebiet im Dornröschenschlaf. Auch auf der anderen Seite mit dem Spreepark. So einen sinnlosen Verfall dürfte es dort nicht mehr geben. Aber ditt is Balin. Hauptsache das Feld bleibt ein Acker.