Der Wunsch, dass es schöner werden soll und dass Aufenthaltsqualität entstehen soll, ist in Dorf und Stadt gleichermaßen angebracht. Gerade bin ich in den Herbstferien - wie so Viele- in Südeuropa gewesen und muss sagen: die können das. Da diese Erkenntnis seit Jahrhunderten gilt, sieht die Schlossfassade auch so aus.
Beiträge von Rotes Rathaus
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Die Dachterrasse ist eine minimale Andeutung einer Verjüngung nach oben, eine kleine Abstufung.
Sie bezieht sich auf den Kolhoff Plan.Ich sehe es ambivalent. Mich überzeugt es an dieser Stelle auch nicht vollkommen. Dennoch könnten ein paar angeknabberte Türme besser sein, als reine Quader.
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Es erinnert an eine venezianische Kriegsfestung oder natürlich an ein Gefängnis. Um das Gebäude aus der Trostlosigkeit zu führen, bräuchte es postmoderne Eingriffe wie bei Hundertwasser.
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Die Kritik an dem Vorgelegten finde ich jedenfalls nachvollziehbar. Bieder, banal und ohne Stringenz. Natürlich war das Bauhaus und auch sonstiges 20er Jahre Design weitaus besser. Schade, dass Bellvue nichts Besseres abbekommt als ödes Hoteldesign.
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Auch das Park Inn profitiert von seinen neuen Nachbarn. So gesehen ist es schade, das der Estrel Turm nicht auch noch dort steht, gerade weil er noch etwas höher ist und den schrägen Abschluss hat. Da bräuchte es noch etwas. So ein Frankfurter Messeturm wäre auch nicht verkehrt.
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^ damit sie dort neben jede Menge SBahn eines der traurigsten Projekte der BVG vor der Nase haben: die Tramlinien 21!
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^ Ich bin natürlich auch für den selbstverständlichen Erhalt der Gedächtniskirche.
Auch ich glaube, dass die Diskussion durch andere Fehler Fahrt aufnimmt: Unsägliche, weitgehend sinnlose Verpollerung nach dem Anschlag. Allgemein vergammelte Platzgestaltung. Ewig stehende Gerüste. Ungelöste Situation am Europacenter mit der unglücklichen Absenkung am Wasserklops.
Ein paar Milliönchen mit pragmatischen Sanierungen, schönem Pflaster und soliden Steinpollern sollten das ganze lösen. Alternativ wäre ein Drohnennetz über den Platz natürlich eine sichere Lösung 🤪.
Beschimpfungen finde ich aber vollkommen unangebracht. -
Ich finde auch, dass es ostig wirkt. Es harmoniert so gesehen mit der Umgebung. Mal sehen, wie es weitergeht.
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Danke Dickes B - bitte irgendwann Wiederholen bei strahlender Sonne, die Farben werden dann sicher anders rüber kommen.
Das Gemaule finde ich in diesem Fall komplett unangebracht.
Schön, dass Potsdam konsequent an einer Idee arbeitet: nämlich das alte Potsdam behutsam wieder herzustellen, neues daneben zuzulassen und natürlich an dritter Stelle auch Gebäude aus der Zwischen- und Nachkriegszeit würdevoll zu erhalten.Für Potsdam ist der Weg richtig. Die Ansichten auf die beiden Blockecken und die angeschnittene Nikolaikirche rufen bei mir absolut positive Empfindungen hervor.
👍👍👍
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^ richtig: da ist kein Platz für eine Treppe.
Ob sie mir gefallen wird, hängt an der Ausführung. Der Aufzug ist schonmal nicht hilfreich für ein angenehmes, klassisches Erscheinungsbild.
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Aber je aggressiver selbst Parteien der Mitte wie CDU und SPD angegriffen werden, desto stärker werden die Ränder um AfD und Linke oder ähnliche noch jeweils extremere Gruppen daraus hervorgehen und das Ergebnis kann mE niemand schmecken, der es gut mit unserer Gesellschaft meint. Ich denke, wir sollten da wirklich in uns gehen und nicht noch weiter abstumpfen. Man muss sich nur das vergiftete Klima in den USA aber auch GB ansehen und wir sind mE auf dem selben Weg (teils befeuert durch Bots, hier im DAF aber in voller eigener Verantwortung).
…- Die dabei zusätzlich gleich mit vollzogenen Änderungen begünstigen anders als suggeriert ("Vorzug geben") in erster Linie die Radfahrer.
Vielen Dank! Darauf wollte ich hinaus. Ich reagiere etwas allergisch, wenn von Alleswissern aus der demokratischen Linken auf die CDU eingedroschen wird.
1. weil es sehr schädlich ist und die Gesellschaft noch stärker spaltet.2. weniger wichtig. Weil es auch bigott ist. Ich kenne zu Viele, die Berlin Fossilfreiheit aufzwingen wollen, aber ständig in Neuseeland oder Südafrika o.ä. unterwegs sind. Es wäre zumindest ein wenig Nachdenklichkeit angebrach. Grüne Wähler nehmen auch kein CO2 mit, wenn sie den Planeten am Ende verlassen. Ihre Bilanz ist kaum besser.
3. An der AfD kann man sich gerne mit vollem Recht abarbeiten. Die CDU ist aber zur gerupften Zentrumspartei mutiert. Da ist nichts extremes mehr dran.
Und DerBe neigt leider zur Selbstherrlichkeit und Ignoranz. Da ist er aber nicht der einzige.
Mir persönlich sind auf der Torstraße die Radwege zunächst das wichtigste Anliegen und damit kommt es immerhin voran. Ich bin für konsequenten Umbau zu Gunsten sicherer Radwege in ganz Berlin. -
Soll die Torstraße denn überall 4 Fahrstreifen bekommen? Sind keine Ladezonen oder Ähnliches geplant?
Entscheidend an der Planung ist doch, dass es endlich Fahrradwege geben wird. Viel zu spät! Und das wollen die Kritiker nochmal 20 Jahre verzögern - im Ergebnis.
Wer die CDU so antidemokratisch beschimpft, ist nicht nur unsachlich und braucht sich nicht zu beschweren, wenn Gegenwind kommt. Dass DerBe hier mit seinen Giftspritzen immer schön positive Bewertungen und Unterstützung bekommt, ist jedenfalls traurig für unser Forum. -
Krass: „Fosdiltaliban von der CDU“ so ein übler Quatsch. Was soll man dazu sagen.
Es ist in der sachlichen Diskussion einfach komplett verlogen und widerlich angesichts der politischen Situation in unserem Land.
Wir hatten die selbe Diskussion bei der Kastanienallee vor Jahren: Da ist eine wichtige Tram und für Fahrräder ist die Situation kriminell. Dass es seit Jahren so ist, ist ein Unding. Das verlinkte Bild oben zeigt: drei Spuren für Autos an dieser Stelle (vier ist gelogen) und breite geschützte Radstreifen. Wenn man den Autoverkehr blockiert bremst man auch die Tram aus.
Die Lösung erscheint mir durchaus nachvollziehbar wenn auch nicht rundum optimal. Für den Radverkehr braucht man aber dringend den Umbau und da müssen auch die Geschäfte dort etwas zusammenrücken. Parkplätze müssen selbstverständlich weitgehend weg.
Klar müssen Tram und Radverkehr in der Priorität vorne stehen und PKW weiter hinten. Es muss aber eine Lösung für alles gefunden werden. -
Ich frage mich schon, wie man sich ernsthaft anhand dieses Beispiels so aufregen kann.
Was Potsdam in dieser zentralen Gegend macht ist vorbildlich. Ich ärgere mich nur, dass ich da so selten hin komme. -
Schickes Pflaster! Das rettet den etwas langweiligen Stil ins Positive.
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Die Annahmen und Motive, die einem Bauvorhaben zu Grunde liegen, sind oft sehr heterogen. Das geht vom ersehnten Einfamilienhaus mit Gartenparadies bis zum Wolkenkratzer.
Dass Ratio und Zahlen bei Großprojekten mit sehr hoher Aufmerksamkeit grundsätzlich gegen die Projekte sprechen, glaube ich nicht. Aufmerksamkeit generiert oft hohe Einnahmen. Trotz Kostendesaster dürfte sich die Elbphilharmonie für Hamburg schon doppelt ausgezahlt haben und Frankfurt profitiert auch von seiner Skyline. Wie die Rechnung für jeden einzelnen Investor aussieht, ist eine andere Frage.
Das Estrel scheint mir der private Konkurrent der Messe Berlin zu sein. In Punkto Sichtbarkeit hat es die Nase jetzt vorn. Die Messe müsste mit der ICC Sanierung nachziehen. -
Ja, es ist traurig, dass es nicht gelingt im gesamten Regierungsviertel einen funktionierenden Bezug zwischen den teils starken Gebäuden und der durch Spree und Humboldthafen auch vielversprechende Landschaft herzustellen.
Die Gegend um den Reichstag ist mit tausend Baustellen, Containern und Stacheldraht völlig vermurkst. Das Tipi wirkt schäbig, der Humboldthafen mit Graffiti übersät, direkt vorm Kanzleramt steht ein kleines Protestcamp.
Zwischen den staatstragenden Großbauten wirkt das alles deplatziert. Bitte einmal aufräumen und ein Gesamtkonzept erstellen. Aber nicht erst in 15 Jahren. -
Ich verstehe die Kritik allerdings nicht. Im Berliner Originaldenkmal waren Zwingli, Hus und Calvin gar nicht abgebildet, sondern andere Mitstreiter Luthers, was als Bebilderung der deutschen Geschichte natürlich interessant ist- warum wurden diese Personen ausgewählt? Im Dom sind die Reformatoren Calvin, Zwigli, Luther und Melanchton gleichberechtigt mit Sandsteinstatuen gewürdigt. Das Hus nicht auftaucht hat vermutlich nationale Gründe. Der war bei den Hohenzollern nicht beliebt, nehme ich an.
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Gut das du immer Bescheid weißt 😉
Ich befürchte da denkst Du an Deine eigene Schulzeit vor … Jahren. Ich habe viel mit jungen Menschen zu tun und erkenne insgesamt eher wenig Interesse für Deutsche Geschichte von Verirrungen mal abgesehen.
Hier mal ein Beispiel vor wenigen Tagen am Hamburger Michel aufgenommen:

