Beiträge von Rotes Rathaus

    Es ist nunmal so, dass es super ist, dass man hier diesen UBhf hat, der eine Kulturlandschaft erschließt, die spitzenmässig ist. Viele Widerstände mussten nicht nur im Untergrund überwunden werden und wir brauchten wahnsinnig viel Geduld. Eine weitere Streckeneröffnung in Berlin werden einige von uns nicht mehr erleben, da erklärtermaßen nur noch die Tram Weitergebaut wird (und zum Glück- viel zu langsam - die SBahn).


    Ich freue mich über Tramstrecken, möchte aber auch weitere uBahn sehen. Da ist obige Skizze schon berechtigt.

    Wenn das auf meinen Beitrag bezogen ist: was ist dann genau mit dieser Aussage gemeint?

    Es hatte mit Dir nichts zu tun sondern bezog sich auf die aggressive Aussage von DerBe. Ich finde es schwierig, wenn hier im Forum jemand gegen politische Positionen polemisiert und diese Person dann selbst massiv angegriffen wird. Es ist ein Unterschied ob man Amtsträger oder irgendwelche Gruppen kritisiert, oder wenn wir im Forum gegenseitig aufeinander losgehen, denke ich.

    Parkplätze hin oder her. Neben den Wohnungen wird durch die Planung die völlig verkorkste städtebauliche Situation deutlich verbessert. Hier kann man noch bewundern, wie Berlin zu DDR Zeiten auch in Mitte aussah.


    Hoffentlich legt die WBM eine gewisse architektonische Qualität vor.




    Die Darstellung von Tomov ist natürlich bewusst bösartig und wendet den bewahrenden Gedanken, der eben im Weltkulturerbe steckt, gegen dessen Freunde, indem er die Heiligung Preußens unterstellt. Diese Art des Antikulturkampfes gibt es so vermutlich nur in Berlin.

    Ich kann mich Architektenkind nur anschließen, die steinernen Plätze in diesem Bereich strahlen erhabene Ruhe aus und lassen die Architektur wirken. Hier wünsche ich mir keine zusätzliche Begrünung.

    Meine Rede. Die Sache war eine Totgeburt. Die Zerstörung wäre zu massiv und die Bewahrung der Anlage hat nunmal oberste Priorität. Ein Flussbad als Wiederholung des Waldschlösschenbrücken-Desasters ist nicht denkbar. Berlin ist nicht Dresden. Lieber sollten wir noch ein bis drei Welterbestätten dazu gewinnen - gerne auch die Karl-Marx-Allee, da bin ich voll dafür. Beim Olympiastadion bin ich etwas skeptischer.

    Kein schlechter Entwurf. Die Autowaschanlage stand dort ja nur wenige Jahre. Diese Eckbebauung könnte die Initialzündung für städtebauliche Veränderungen in dem Quartier sein und eine Verbindung zwischen Boxi und Rudolfplatz schaffen.


    Der Bezirk sollte unbedingt für eine oder mehrere qualifizierte Grünflächen sorgen, so etwas fehlt hier massiv und wie nirgends sonst in Berlin, denke ich.

    Hier wäre eventuell auch ein Erwerb von Grundstücken angebracht. Die Modersohn- und die Zille-Grundschule bräuchten außerdem ein neues städtebauliches Konzept und das Jungendzentrum an der Griphiusstraße müsste ersetzt werden und ähnlich wie die Supermärkte in eine verdichtete Blockrandbebauung integriert werden. Ich denke mit ein paar Grundstückstauschen wäre hier viel drin, wäre da nicht seitens des Bezirks die lähmende Angst vor der Aufwertung.

    Bitte lasst doch die Beschimpfungen.


    Das Projekt ist ein massiver Eingriff ins Weltkulturerbe Museumsinsel, den kostbarsten Besitz Berlins. Ich kann die erhebliche Zustimmung, die es ja offensichtlich gibt, nicht wirklich nachvollziehen. Von dem abstrusen Plan den Einstieg direkt am Lustgarten zu machen, ist man ja immerhin abgerückt.

    Eben, man kann in der Spree baden, sie auch durchschwimmen, dass schafft jedes Kind mit Bronze, was ich bezeugen kann. Die Braunkohle tut da keinen Abbruch.


    Eine Badeanstalt neben der tempelartigen Museumsinsel, die das Welterbe auf die rote Liste bringen könnte, ist und bleibt aber eine Klamaukidee.


    Die Rummelsburger Bucht bräuchte eine Badestelle und im Tiergarten wäre ein Konzept sinnvoll.

    Das Pflasterkonzept für die Europacity ist mir schon mehrfach sehr positiv aufgefallen. Es werden hier sehr schöne, klassische Materialien verwendet. Das kann noch einige gestalterische Schwächen ausgleichen.

    Das Dach weg aus wirtschaftlichen Gründen?

    Verrückt!

    Die Halle ist doch grandios, auch wenn sie nicht maximal genutzt wird.


    In Lichtenberg würde eine vergleichbare moderne Hallenkonstruktion den Bahnhof und den ganzen Stadtteil aufwerten und sollte auch gebaut werden. Bahnhöfe können auch heute noch beeindrucken. Diese traurige Provinzialität allenthalben ist doch schrecklich.

    Ich persönlich glaube auch, dass die unglaubliche Chance, die jetzt besteht, wenn man im Klosterviertel, an der Breiten Straße und auch in begrenztem Maße auf der Fischerinsel neu Planen kann, auf fatale Weise ungenutzt bleibt. Die WBM wird dort etwas langweiliges und minderwertiges ausrollen, was für nichts Modell sein wird außer für banalen Pragmatismus.


    Ich bin hier stark enttäuscht von der städtebaulichen Entwicklung Berlins und der Erhalt dieser beiden bedrückenden Bauwerke, läutet eine ungute Entwicklung im Klosterviertel ein. Vielleicht könnte eine innovative kleinteilig Holzbauweise für ein Autofreies Klosterviertel noch etwas werden, was dann politisch konform ist. Glauben mag ich es aber nicht.

    Wir spielen ja auch ganz vorne mit: im Durchschnittsalter😉


    Diese Vergleiche bringen wenig.


    Wenn am Ende der einzige 150er in der wichtigsten Sichtachse stört, wäre das jedenfalls eine Glanzleistung. Schon deshalb sollte mindestens das Hines Grundstück mit 150m überbaut werden. Drücken wir die Daumen.


    Da stehen doch noch ein Haufen Abrisshäuser und Brachflächen. Sichtachsen durch die Großen auf den Turm ausgerichteten Hauptstraßen könnten also berücksichtigt werden.