Beiträge von Bousset

    Da lobe ich mir doch Stationen wie Fehrbellinerplatz. Leider gibt es auch in letzter Zeit schlechte Beispiele wie Bismarckstraße, wo die sehr angenehme 70er-Gestaltung mit eleganten silberfarbenen Alupanels zugunsten einer schreiend grünen Keramikverkleidung, schlecht interpretierte 20er würde ich sagen, beseitigt wurde.

    Etwas OT: Gerade Rümmler, der den Bahnhof Fehrbelliner Platz (U7) entwarf, war ja der Protagonist des U-Bahnhofs als unverwechselbarem Ort, der Aspekte der Oberfläche in den Untergrund holt. Das Vorbild war Stockholm. Am Fehrbelliner Platz wollte er aber einen Kontrast zur oberirdischen NS-Architektur setzen. Man schaue sich die zahlreichen Einwürfe der zeitgenössischen Presse zum knallroten Eingangsgebäude an ("rote Zelle" usw.).


    Bismarckstraße ja, zum Teil hast Du Recht mit dem bemühten Historisieren. Es waren im Original aber keine Alu-Paneele sondern furnierte Holzpaneele. Im Handbereich und in der Nähe der Züge ist das Material aus Brandschutzgründen für unterirdische Anlagen untersagt und auch instandhalterisch zweifelhaft (Reinigung, Feuchtigkeit). Es gibt aber noch Holzverkleidungen in Vorhallen (z. B. Blaschkoallee). Die Vorhalle des U-Bhf. Zwickauer Damm hatte eine schöne Holzdecke. Mit etwas Willen wäre Holz auch im U-Bahnbereich verwendbar, z. B. als Decke. Die Treppenabgänge im U-Bahnhof Bismarckstraße werden jetzt bordeauxrot anstatt grün und das sieht ziemlich geil aus. Deshalb soll auch der Bahnhof Yorckstraße in diesem Farbton neu gefliest werden.


    Edit: Metrostationen in Rom und Mailand sind ausnahmslos Zweckbauten. Andere italienische Metros (Genua, Turin, Brescia) kenne ich nur von Fotos, scheinen aber auch eher zweckmäßig zu sein. Was nicht heißt, dass sie unangenehm sind, ganz im Gegenteil. Einzige Metro mit ambitionierter Architektur ist die von Neapel und die ist der Hammer:


    Das ist leider typisch Deutsch! Es wird alles kaputt „geregelt“ (Lampenhelligkeit an einem Bahnhof zu regeln - Gute Güte) - einmal in Italien gewesen und Du weißt was in Deutschland falsch läuft…toller U- Bahnhof by the Way aber wirkt eben doch sehr „kalt“ und „technisch“ wie alles in Deutschland was neuer ist als 1970 - die deutsche Regelwut erzeugt die immer gleichen Aufenthaltsqualitäten…wobei ich die 3 neuen U- Bahnhöfe für deutsche Verhältnisse wirklich gut finde…

    Das ist leider typisch unsachlich. Würdest Du die italienischen Bahn-Regelwerke kennen, würdest Du feststellen, dass dort deutlich mehr geregelt ist als bei uns.

    Das Schnellbahnnetz ist eben nicht hervorragend ausgebaut. Es hat auch Lücken...


    Belegbare Quellen für die Aussage, dass das Schnellbahnnetz Berlins für 5 Mill. EW reicht und das so eine U-Bahn 10 Milliarden kostet kenne ich nicht. Nicht nur vom Igeb, auch vom Senat werden regelmäßig Zahlen für irgendwas genannt, bei denen eigentlich jeder weiß, dass man das in Gutachten oder Machbarkeitsstudien aufwendig ermitteln müsste (sofern es überhaupt eine Planugsgrundlage gibt, auf die man sich berufen kann).


    Das Gutachten aus der DDR war übrigens von 1980 und kam zu Schluss, dass anhand der bautechnischen Kapazitäten der DDR entweder der Wohnnungsbau oder die Linie F möglich gewesen wäre, beides gleichzeitig nicht. Nach dieser Entscheidung wurde Hellersdorf aus dem Boden gestampft, weil der ÖPNV-Anschluss schneller zu realisieren war. Da steht also nicht, dass sich die U-Bahn nicht lohnt.


    Hier treffen Ressentiments gegen die Straßenbahn auf populistischen Igeb-Sprech und das ist so traurig wie die Aussicht auf die Verkehrspolitik nach der Wahl im September.

    Schöne Bilder. Etwas zu heller Sternenhimmel trifft es ganz gut. Die Leuchtenreihe an der Bahnsteigkante war notwendig, um die geforderte notwendige Lux-Zahl an dieser relevanten Stelle zu erreichen. Der Architekt hätte es gern dunkler gehabt, ist aber eben ein Bahnhof mit seinen Anforderungen.

    ^ Hauptsache es gefällt. Wer weiß schon, dass das Oval im U-Bahnhof Jungfernheide den Rundweg im gleichnamigen Volkspark darstellen soll, dass das Grün im Bahnhof Eisenacher Straße den Thüringer Wald symbolisieren soll, usw.

    ^ Gerade der Bahnhof Museumsinsel schließt eine empfindliche Lücke in der Erschließung. Auch wenn nicht viele im Einzugsbereich wohnen, so liegt er im Schwerpunkt der gesamten Touri-Hotspots der näheren Umgebung. Eher wäre der Bahnhof Rotes Rathaus in diesem kurzen Abstand zum Alexanderplatz verzichtbar gewesen, aber Haben ist besser als Brauchen. Das gestalterische Konzept von Dudler datiert in seinen Ursprüngen aus den 90er Jahren, Auch damals wurde schon auf die bewusste Darstellung der Röhren verzichtet, ist Geschmackssache. Das streng wirkende Ambiente der neuen U5-Bahnhöfe passt schon zur Umgebung an der Oberfläche und kontrastiert mit der Tendenz zu mehr Farbe bei den Sanierungen im Bestandsnetz. An anderen Stellen darf es gerne bunter sein, siehe Bismarckstraße und dann künftig Yorckstraße.

    ^ Sorry, weiß ich leider auch nicht, aber Du spekulierst richtig. Die BVG ist gemäß PFB verpflichtet, den alten Zustand wieder herzustellen. Alles andere darüber hinaus müsste finanziell geregelt und vereinbart werden. Das lässt sich aber machen, in Vergangenheit wurden ja U-Bahn-Bauvorhaben dazu genutzt, die Oberfläche neu zu ordnen.

    ^ Danke, wobei da auch steht:

    In diesem Zusammenhang stimmte der Aufsichtsrat dem Bau eines Logistiktunnels als Verbindung der Hangars und des ILA-Geländes an der Westseite des Flughafens mit den zentralen Vorfeldern vor dem Terminal 1 zu.

    Wo auch immer der Tunnel dann im Vorfeld enden mag.


    BTW: Beim Betrachten der Anlage zum PFB fällt wieder mal auf, dass es zunächst gar keinen Nord- und Südpier gab, sondern zwei Satelliten. Eigentlich ein ganz anderer Flughafen vor den diversen Änderungen.

    ... Ich glaube das ist das Standardmodell dieser Serie, das gerade überall dort wo neue Aufzüge gebaut werden, verwendet wird. An meinem U- Bahnhof Eisenacherstr. mitten auf dem Mittelstreifen der Grunewaldstr. wurde letztes Jahr ich meine das gleiche Modell aufgestellt. Ist das Häuschen, das am Bahnhof UdL steht, nicht auch dieses Modell hier? Forumsmitglied Bousset ist doch so firm in allen BVG- Belangen. Bitte übernehmen Sie. Das Häuschen in den Visus sah jedenfalls auch so aus.

    Für den Entwurf ist Dudler verantwortlich. Die BVG hat nur Mitspracherechte bei technischen Belangen. Selbst die PRG als Tochter der BVG hatte so ihre Mühe mit den Architekten der U5. Das Dach ist etwas klobig, dass fällt mir bei anderen Aufzug Häuschen auch auf. Da ist der Seilzug drin und die Entlüftung. Vielleicht ginge es auch dezenter. Muss mich korrigieren, es heißt Senefelderplatz. Und das mir...

    Dann streich das Wort abschließend und ersetze durch zurückzukommen, war eher gemeint als abschließend zu meinem post, dass sich auf die U2-Bahnhöfe bezog.

    ^ Die Ausschreibung für den Aufzug am RLP lief bereits und demnächst ist Baubeginn. Vor einigen Jahren erklärte die Bauabteilung der U-Bahn, dass sie mittelfristig die U-Bahnhöfe Stadtmitte, Hausvogteiplatz, Rosa-Luxemburg-Platz und Senefelder Platz in den architektonischen Ursprungszustand von 1913 zurückversetzen will. Das geschieht mit Eigenmitteln und Fördermitteln sowie mit Wohlwollen des Senats und des Denkmalschutzes. Vorbild ist der 2008 sanierte Bahnhof Spittelmarkt. Leider lässt der Zustand anderer Bahnhöfe mehr zu wünschen übrig, so dass Mittel und Personal dafür bislang nicht zum Einsatz kamen. Zudem erweist sich die zwischen 1968 und 1971 durchgeführte Neuverfliesung dieser Bahnhöfe als relativ dauerhaft. Wenn im Bahnhof Grenzallee quasi über Nacht die Fliesen runterfallen, gibt es wieder ein wichtiges Projekt was zwischengeschoben wird. Die Pläne einer Neuverfliesung für RLP und Senefelder Platz sind aber fertig, so dass ich mit einer Realisierung in den nächsten 2-3 Jahren rechne. Am Hausvogteiplatz ist der westliche Eingang bereits neu verfliest, der östliche müsste dann zwangsweise mit dem neuen Aufzug verfliest werden, aber der Denkmalschutz hat Probleme mit dem Aufzug auf dem Platz.


    Fun Fact: Am Senefelder Platz lagen die blauen Fliesen Anfang der 70er in Paketen auf den Bahnsteigen und waren ruckzuck weg, deshalb ist der obere Bereich in grau gehalten (und ein paar Badezimmer in näherer Umgebung vermutlich blau), insgesamt ziemlich häßlich, RLP geht noch halbwegs mit dem gelb. Immerhin orientierten sich die damals Verantwortlichen mit den Fliesen teilweise am alten Farbschema von Grenander. Das heißt: Senefelderplatz wird blau wie Spittelmarkt, RLP gelb, Hausvogteiplatz gelb und Stadtmitte rot wie Alexanderplatz.


    Weil hier angesprochen noch abschließend zur U5: Neben Alexanderplatz veblieb Samariterstraße als einziger Bahnhof mit Fliesen im originalen Farbton. Die neu angebrachten emailllierten Bleche der anderen Bahnhöfe orientieren sich an den Farbangaben aus dem Band "Berlin und seine Bauten" und sind fast alle falsch. Farbaufnahmen der 70er belegen, dass Grenander völlig andere Farben wählte und kein Farbschema bestand. Berlin und seine Bauten verweist auf eine Originalquelle, in der keinerlei Angaben zur Farbe der Bahnhöfe steht. Aber nett sieht es trotzdem aus und es war ohnehin fast nichts mehr im Original erhalten.

    Der Ubahnhof Klosterstrasse ist derzeit ein absolutes Trauerspiel - Eine Behutsame Restaurierung drängendst- und einer der Bahnhöfe der Anfangszeit, die Gestalterisch die Wirren der Zeit überstanden haben.

    Absolut. In der Bahnsteighalle (und zum Teil in den Vorhallen) ist aber keine einzige Fliese original. Das ganze Objekt wurde 1986 im Zuge der 750-Jahr-Feier denkmalgerecht renoviert. Leider ist es jetzt wieder so weit. Aber positiv: Rosa-Luxemburg-Platz und Senefelderplatz werden ihr originales Aussehen wieder erhalten.

    Wenn das Casino weg ist, steht immer noch die Stabi dort, stimmt. Das liegt aber nicht an der Nachkriegs-Moderne. Östlich neben der Stabi sollte die Westtangente verlaufen, weshalb das Gebäude bewusst als Riegel wirkt. Ist aber interessant, dass man mit dem Bau des Tiergarten-Tunnels nichts unternahm, um diese Blockadewirkung abzumindern.

    ^ Schon in den 90ern wurde am PP daraufgeachtet, dass der Autoverkehr keine hohe Priorität erhält. Auf den Straßen kann nur langsam gefahren werden und man soll bitte zügig eine der Tiefgaragen ansteuern. Bei Shopping-Centern gibt es eben zyklische Phasen. Erst ist alles total modern, bis das nächste Ding aufmacht. Spätestens nach 2 Jahrzehnten muss dann ein neues Konzept her. Bei den Gropius-Passagen hat das gut geklappt, am PP ist viel davon abhängig, wie zukunftsfähig das Konzept Shopping-Center nach der Pandemie überhaupt noch ist und wie es mit den Touristen weitergeht. Der Casino-Riegel ist in der Tat hinderlich, allerdings war gerade dort der von Dir angesprochene Zuschauer-Magnet mit dem Musical-Theater, gerade auch für Berliner.


    Edit: Eine vielfältige Restaurant-Landschaft kann da allerdings auch viel bewirken. Bestimmte Gegenden steuere ich wegen meiner Lieblings-Restaurants an und schlendere dabei auch durch die Gegend.

    Wenn jemand schreibt, dass man die "Überregulierung" abschaffen möchte, dann gibt es immer likes. Dann sage ich: Die Kenntnis der Gesetze erleichtert die Entscheidungsfindung ;-) Soviel Zeit für Information muss schon sein.


    Was die BVG angeht nehmen Sprayer nicht Rücksicht auf Kunst oder hast Du da ein Gegenbeispiel? Die aufwändig restaurtierten historischen U-Bahnzüge werden regelmäßig besprüht und auch denkmalgeschützte und künstlerisch gestaltete Anlagen werden attackiert, z. B. die reich verzierten Natursteinpfeiler auf der südlichen U3; da lassen sich die Schäden nur schwer beheben. Ich kenne das Video und mag diese Darstellung deshalb genauso wenig wie Du.

    Über den früheren wilden Fall und den Umgang damit musst Du mir mal auf die Sprünge helfen, es hat aber nichts mit dem Bahnhof Französische Straße zu tun oder? Meinst Du die wilden Wohnzimmer in Notausgängen?


    Ich hatte hier schon mal über die früher geschlossene Metro-Station Cluny in Paris geschrieben. Da hat man Schaufenster-Puppen drapiert und Sand aufgeschüttet. Eine Strandlandschaft als Werbegag. Auch in der Berliner U-Bahn gab und gibt es immer wieder Kunst-Aktionen, die waren früher aber zahlreicher. Im U-Bhf. Marchlewskistraße wurde ein Kunstwerk mit Bezug zum Namensgeber anlässlich der Umbenennung in Weberwiese entfernt, das ist sehr bedauerlich. Ein Kunstführer für die Bahnhöfe war mal in Ansätzen im Entwurf, daraus wurde leider bislang nichts.


    Was den Denkmalschutz betrifft: Es wurde viel diskutiert über den Bahnhof Französische Straße. Er ist ein Typenbahnhof und weitgehend identisch mit seinen Nachbarn zwischen Wedding und Gneisenaustraße. Es gab nicht wirklich viel Schützenswertes, da die anderen vergleichbaren Bahnhöfe auch unter Schutz stehen. Wichtiger ist definitv der Denkmalschutz für die Bahnhöfe der 60er bis 80er Jahre. Da wurde durch den Senat zu Recht ein geplanter Kahlschlag verhindert. Ich würde mir z. B. wünschen, dass die Eingangsgebäude von Parchimer Allee und Zwickauer Damm in ihren Ursprungszustand zurückversetzt werden. Durch die Umbauten wurde viel von der Attraktivität der Bahnhöfe zerstört und die Beseitigung diesen Umstands halte ich für wichtiger als weitere Maßnahmen an einem Bahnhof, der keiner mehr ist. Im Vergleich zu früher geschlossenen Bahnhöfen (Nürnberger Platz, Potsdamer Platz, Kottbusser Tor, Nollendorfplatz und Richard-Wagner-Platz) bleibt der Bahnhof Französische Straße erhalten. Nur zwei von vier Eingängen an der Oberfläche werden zurückgebaut.

    Warum so gereizt? Es trifft doch grundsätzlich vollkommen zu, was Ostkreuzblog über den speziellen Spirit der 90er schreibt. Und es trifft mE auch zu, dass die BVG entgegen ihrer PR-Abteilung (s.u.) bislang eher unentspannt und humorlos auf alternative Nutzungsideen - selbst ohne jegliches Personenaufkommen - reagiert.

    Das stimmt so nicht und deshalb reagiere ich gereizt auf falsche Informationen. Es gibt bislang keine offiziell der BVG vorgetragenen Nutzungsideen ohne Personalaufkommen. Darüber ließe sich sicher reden. Wie schon geschrieben gab es zwischen Zoo und Hansaplatz solche Installationen. Nur ist es nicht die BVG, die diese Ideen haben muss. Es wird sich ein kommerzieller Träger finden müssen. Der Denkmalschutz hat seinen Segen gegeben, der Bahnhof muss so bleiben wir er jetzt ist. Weitere Auflagen gab es nicht. der Ursprungszustand wäre von 1923, dann gab es eine Renovierung in den 1930ern. Da der Bahnhof nicht unmittelbar an der Grenze lag, hielten sich die Änderungen für den Grenzschutz in Grenzen ;-), dort war nur die Trapo. Die Anlage wurde erst 2020 geschlossen, da ist noch genug Zeit, um über Ideen nachzudenken.

    Nichts desto trotz sind zahlreiche Regeln natürlich komplett überzogen und gehören dereguliert.

    Aber auch dafür will halt wieder niemand die Verantwortung übernehmen.


    Mit der BVG und dem U-Bahnhof Französische Straße haben wir als Eigentümer eine Anstalt öffentlichen Rechtes und da gehen solch innovative Gedanken wie den Bahnhof in die Zeit des kalten Krieges zurückzuversetzen schon mal gar nicht. Von einem kommerziellen Betrieb mit Führungen mal ganz zu schweigen.


    Bevor man hier zum Thema Deregulierung lospoltert, sollte man die Regeln natürlich überhaupt erstmal kennen. Denn Französische Straße ist ja kein lost place, sondern ein in Betrieb befindlicher U-Bahn-Tunnel. Zwei Dinge werden Dich überraschen:


    - Die Anlage steht unter Denkmalschutz und wird weitgehend in ihrem Zustand belassen. Auch die Bahnsteigplatte bleibt, muss aber für das Lichtraumprofil angepasst werden. der Bahnhof bleibt als solcher erlebbar.

    - In diesem Sinne sind auch Führungen in der betriebsfreien Zeit selbstverständlich möglich, sofern sich das kommerziell darstellen lässt, Die Unterwelten bieten sowas bereits an anderen Stellen an, Aufgabe der BVG ist es nicht (es gibt einen Verkehrsvertrag).


    Es gibt weltweit keine ungenutzte unterirdische Metro-Station, die bei laufendem Betrieb regelmäßig kommerziell mit Personen genutzt wird, allenfalls macht man in Paris dort Werbung für irgendwas mit Installationen. Dein Verweis auf starre deutsche Behörden zeugt an dieser Stelle von wenig Sachkenntnis.


    Eigentlicher Grund des Posts: Der U-Bahnhof Museumsinsel wird im Juli 2021 eröffnet werden.

    ^ Habe mir das kürzlich vor Ort angesehen, sieht gut aus. Die Abstände zur vorhandenen Bebauung sind allerdings schon klein. Die Nachbarn dort sind sind anscheinend nicht so renitent, wie die im Bereich Karl-Marx-Allee/Holzmarktstraße/Lichtenberger Straße. Eine ähnliche Verdichtung würde dort aber viele Fehler korrigieren können. Insgesamt erlebe ich die Gropiusstadt als deutlich interessanter und attraktiver als dieses Areal.