Beiträge von OlympiaFlo

    Das stimmt, aber es ist m.E. ein ganz anderes Kaliber wenn Demokraten freiwillig und ohne Not und Zwang für Faschisten stimmen und wenn diese am Ende komplett freie Hand haben als wenn in einer Dreierkoalition mit halbwegs gleichstarken Kräften eine demokratische, nicht vom Verfassungsschutz beobachtete Partei das Zepter in der Hand hat.

    Und ich finde auch, vieles was sich die Linke in Berlin leistet, verdient Empörung, aber das Ganze steht in keinem Verhältnis mehr.

    Was soll eigentlich dieser Ganze Zinnober?

    In Berlin würde eine Linke mit fast gleich starken Partnern koalieren. Da ist doch die Enteignungsdebatte von vornherein schon erledigt. Als ob die Linke in Berlin durchregieren könnte. So ein Unsinn.

    Anders schauts in Sachsen Anhalt aus, dort könnte eine AfD-BSW Koalition ungestört das Land an die Wand fahren und Menschen gefährden.

    Ich bin wahrlich kein Fan der Linken, erst Recht nicht, des Berliner Ablegers, wobei Frau Eralp einen ganz vernünftigen Eindruck macht, aber diese Hysterie hat jedes Maß verloren. Wenn nur halb so viel Energie im Falle S.A. eingesetzt würde, aber nein, dort stimmen CDUler einfach für Faschisten und eine der wenigen Stimmen der Vernunft ist da der Söder, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Sollen die drei doch regieren, wenn innerhalb der Linken weiterhin antisemitische Ausfälle vorkommen oder sie auf Teufel komm raus auf die Enteignung bestehen, platzt die Regierung und dann sieht man weiter.

    Dann gibts halt Kenia oder Neuwahlen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eines allerdings sollte noch erwähnt werden: das Höher, Schneller, Weiter der 1960er-Jahre hatte einen hohen Preis, den wir auf vielen Ebenen bis heute bezahlen.

    Daran war aber nicht das Höher, Schneller, Weiter Schuld sondern ebenso die Terroristen...

    Und dass das neue WTC "so gar nicht mithalten kann", mag ich auch nicht unterschreiben... Die Gestaltung des Komplexes mag weniger stringent und monumental sein, dafür wirkt es innerhalb der Skyline natürlicher gewachsen.

    Das größte Problem liegt mMn darin, dass zu oft der Rotstift angesetzt wurde... 1 WTC bräuchte zwingend die kristalline Verkleidung der Spitze, das kommende 2 WTC (für mich die größte Enttäuschung) wird nicht wie ursprünglich geplant mit den vier Diamanten an der Spitze gebaut, am 3 WTC hat man große Teile des Exoskeletts eingespart... das alles geht/ging auf Kosten der Optik.

    Was ich sehr gelungen finde ist die Platzgestaltung. Über die Ausmaße der Gedenkflächen kann man streiten, aber die Becken sind wahnsinnig beeindruckend, und auch sonst wurde aus der ursprünglich zugigen Plaza fast ein Park. Gelungen finde ich außerdem auch das Museum, den Oculus und die St. Nicholas Kirche.

    Du willst nicht arrogant wirken aber haust dann den letzten Satz raus? :D


    Glaubst du wirklich deine akademischen Ansätze würden den Alex weltstädtisch wirken lassen, während zeitgleich Buden, ein abgeranzter Boden und ein generell ungepflegter Allgemeinzustand das Bild des Platzes maßgeblich bestimmen?

    Ich meine Times Square wirkt auch weltstädtisch, aber kopieren würde ich ihn bei aller Liebe nicht…


    Und was hilft die Beleuchtung des Bahntowers wenn der Potsdamer Platz als Platz auch nicht funktioniert und maximal als tolle Instakulisse herhalten kann?

    Ich wusste schon was er meint, die sind auch tatsächlich toll und ich wundere mich, dass die Beleuchtung unter einem CDU Bürgermeister nicht zurückgekommen ist? Vielleicht haben die Eigentümer auch kein Interesse daran?

    Aber ich bleibe dabei, die retten den Zustand auch nicht.

    Die Aufenthaltsqualität des Alex leidet sicher nicht an der fehlenden Beleuchtung der Behrensbauten…


    Dort könnte die schönste Lichtinstallation der Welt stehen und der Platz wäre unwirtlich und unansehnlich.


    Wie viele andere schon gesagt haben, weg mit den fürchterlichen Buden, neuer Bodenbelag, mehr Grün, mehr Pflege und vielleicht gepflegte Außengastro und gut ist.

    Beleuchtete Lichttürme wären dann maximal das i-Tüpfelchen.

    Was vmtl. auch Einfluss haben dürfte ist die Tatsache, dass München keine Konsumräume einrichten darf und man daher davon ausgehen kann, dass einige Drogenkranke auch nach Frankfurt "auswandern".

    Da dürften die Länder auch gerne mal beim Söder in der bayerischen Staatskanzlei anklopfen

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    Selbst in Shanghai oder Taipeh wird teilweise schon ab 22 Uhr die Festbeleuchtung runtergedimmt...

    Um die beleuchteten Kirchen ist es schade, geb ich zu... was allerdings an der nur frontseitigen Beleuchtung des Rathauses "billig" sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Ich finds eine symphytische Eigenart dass bei uns nichts grell beleuchtet ist.

    Ist ja auch klar, da ist ein Park. Pariser Platz, Breitscheid- und Alexanderplatz leuchten wie jeder weltstädtische Platz.

    Fernsehturm und Rathaus sind beleuchtet und meiner Erinnerung nach auch alle anderen, wichtigen Sehenswürdigkeiten…

    Aber schon auch etwas dreist mit den Graffitis, oder? 🤥

    Ich bin mal eben auf Streetview die direkte Nachbarschaft abgelaufen, an keinem einzigen, belebten Gebäude prangt ein Graffiti

    Dem Gebäude selbst tut die realistischere Glasspiegelung für mich aber keinen Abbruch. Die Dreiteilung, die Gestaltung der Krone, die übers Eck gehenden Fenster sowie der erhöhte Sockel bilden für mich ein harmonisches Ganzes.

    Mir gefällts.

    Weil hier immer wieder Warschau genannt wird... Welche Gebäude gefallen euch denn dort eigentlich WIRKLICH?


    Für mich persönlich ist eigentlich nur die Warsaw Spire ein Highlight um das ich die Warschauer massiv beneide.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Warsaw_Spire

    Rondo 1 würde ich auch nehmen.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rondo_1

    Varso mit seiner fake Höhe schaut aus einigen Blickwinkeln arg ungelenk aus,

    https://en.wikipedia.org/wiki/Varso

    Złota 44 ist für mich ehrlich gesagt eine Bausünde,

    https://en.wikipedia.org/wiki/Z%C5%82ota_44

    und dann kommt viel ordentliches, würfeliges Mittelmaß, welches auf einem Level mit den Türmen am Alex ist.

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_t…dings_in_Warsaw

    Als guilty pleasure lass ich mir noch den Warsaw Trade Tower eingehen, allerdings schaut der mehr nach Minneapolis, als nach Europa aus...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Warsaw_Trade_Tower


    Davon abgesehen gibt es mittlerweile genug zusammengewürfelte Skylines, die alle aufgrund ihres Architekturgulaschs völlig austauschbar sind.

    Vielfalt ist nicht immer das Gelbe vom Ei, da würden mir doch der ein oder die andere aus den unterschiedlichsten Gründen bestimmt zustimmen... :D

    Umgestaltung des German House in New York City:


    https://www.sauerbruchhutton.de/de/project/hny

    https://www.dezeen.com/2026/08/13/sau…evamp-new-york/

    https://de.wikipedia.org/wiki/German_House


    Das Büro Sauerbruch Hutton gestaltet zusammen mit dem Studio Gang das 1995 im postmodernen Stil erbaute, 99m hohe German House in Manhattan um.

    Das Gebäude beinhaltet das deutsche Generalkonsulat, die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen und deren Kulturpartner.

    Aus dem eher unscheinbaren, schwarzen Türmchen wird ein typischer Sauerbruch Hutton in rot, weiß, grau gestreifter Fassade, in welche Photovoltaikelemente integriert werden. Durch ein Kastenfenstersystem wird ein effektiver Sonnenschutz sowie eine natürliche Belüftung möglich.

    Auf halber Höhe entsteht eine Sky Lobby mit einem vertikalen Garten und an der Spitze wird ein Restaurant und eine Dachterrasse eingerichtet.

    Es wird das erste Projekt des Büros in den Vereinigten Staaten.

    Die Wettbewerbsjury würdigte den Entwurf mit den Worten, er repräsentiere die Bundesrepublik Deutschland in New York und bei den Vereinten Nationen „durch eine Architektur, die originell, optimistisch, transparent und zugänglich ist und sich der Rolle, die dieses Gebäude in diesem Kontext spielt, in vollem Umfang bewusst ist".

    Für New York und die USA ist die Gestaltung durchaus "originell", wobei ich hoffe, dass das Rot der Fassade am Ende vielleicht noch etwas intensiver wird.

    Das wäre mir jetzt neu, dass es in München keine Seen oder Wälder gäbe...

    Wenn ich am HBF in den Regionalzug steige, bin ich in 30 min am Starnberger See, in 60 min an Chiemsee, Tegernsee oder Schliersee... das sind Zeiten, da bin ich in Berlin teilweise noch nicht mal aus der Stadt raus. Von der tatsächlich nutzbaren Isar und all den kleinen Badeseen innerhalb der Stadt noch gar nicht gesprochen.

    Davon abgesehen bin ich aber bei dir, mit einem besseren Marketing, welches nicht nur auf Club- und Subkultur abzielt, könnte Berlin sein Image im In- und Ausland aufpolieren. Vielleicht auch zusammen mit Potsdam und dann mehr Richtung Kunst, Kultur, Schlösser und Parkanlagen. Dass ihr eine riesige Museumsinsel habt, hat sich mittlerweile rumgesprochen, was da aber außer einer Nofretete drinsteht ist der breiten Masse glaub ich weniger bekannt.

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    Das mag vielleicht in gewissen Bubbles so sein, in München sehe ich keine Entfremdung, im Gegenteil, das Bild Münchens ist so gut wie seit Langem nicht. Man identifiziert sich gerne mit dieser Stadt, obwohl hier auch nicht alles Gold ist was glänzt und die Lebenshaltungskosten teilweise astronomisch sind.

    Vielleicht weil es klischeehaft mehr dem aktuellen ruhigerem/konservativerem Zeitgeist entspricht. Ähnliches auch bei Hamburg und soweit ich mitbekomme auch Köln.

    Die einzige Metropole deren Anziehungskraft leidet, ist aktuell Berlin aus den von LukaTonio genannten Gründen.

    Nur wählen zu gehen, vor allem wenn einem irgendwo der Schuh drückt und dann zu sagen "ich hab mein möglichstes getan" ist halt leider die stinkendfaulste Art und Weiße, da muss ich nicht mal von der Couch aufstehen...

    Aber mach du mal, reite uns richtig in die Scheiße, weil ein Viertel in deiner Stadt ätzend ist... Jedem das seine... oder wie war das?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine große Demo entsteht nicht einfach so.

    Klar, da muss man was für tun, aber fatalistisch die Hände in den Schoß legen, stammtischmäßig hin und wieder Parolen rausholen und dann Demokratieverächter und Rechtstaatsfeinde wählen, damit die dann mit dem Kärcher durchs Bahnhofsviertel gehen, in dem Zuge Richter und Lehrer austauschen, demokratische Errungenschaften in die Tonne treten, das ist garantiert auch keine Lösung.

    Weil der Druck aus der Öffentlichkeit wohl zu gering ist...

    Klar sind die Kommentarspalten voll, beschwert man sich in der Bahn beim Gegenüber über den Junkie der einen blutverschmiert nach Geld angebettelt hat (selbst erlebt) aber scheinbar ist der Leidensdruck in der Bevölkerung nicht hoch genug, zumindest hab ich noch keine ernsthafte Demo der breiten Stadtgesellschaft in Frankfurt mitbekommen.

    Davon abgesehen (gut ich wohne nicht im Viertel, aber auch ich habe schon in einem Hotel in der Niddastraße übernachtet und bin auf dem Weg zum Hotpot über Nadeln und Drogensüchtige gestiegen) sind diese ekligen Zustände immer noch kein Grund Deutschlandfeinde zu wählen.

    Weil du Meloni erwähnt hast (deren Justizreform zum Glück gescheitert ist), vielleicht bist du auf einem bestimmten Auge blind, oder warum hast du Polen und Ungarn nicht erwähnt? Die Einschüchterungsversuche von Lehrern und Freiwilligen durch die AfD, dass einer Le Pen die AfD zu radikal ist... aber ja, alles Horrormärchen der woken linksgrünversi...