Beiträge von OlympiaFlo

    https://www.abendzeitung-muenc…steig-investor-art-874424


    Ein sehr pessimistischer (aber realistischer?) Artikel darüber, dass die Stadt keinen Investor für die 450 Mio. teure Sanierung gefunden hat.


    Mögliche Optionen wären zu warten und zu einem späteren Zeitpunkt das Verfahren zu wiederholen, in der Hoffnung die Baupreise und die wirtschaftliche Entwicklung entspannen sich.


    Oder, die Stadt saniert auf eigene Faust, evtl. mit Unterstützung des Freistaats, der dabei den mittlerweile wohl sehr unsicheren Neubau im Werksviertel fallen ließe.


    Ob die HENN Planung noch umgesetzt wird, scheint auch fraglich. Einerseits käme aufgrund der nicht erfolgten Planung ein Umbau nur im Inneren nur wenig günstiger, allerdings sind Teile der SPD schon seit längerem nur für eine kleine Sanierung und nicht für eine komplette Neukonzeption.


    Als Horrorvision skizziert der Artikel eine Zukunft ähnlich des Kongresssaals am Deutschen Museum, der sehr Jahrzehnten kaum bis gar nicht genutzt wird und an dem sich angeblich niemand stören würde.



    Ich hab hier echt gemischte Gefühle mit Hang zum Schwarzsehen... einerseits habe ich jetzt die Hoffnung, dass uns der Gasteig so wie er jetzt aussieht erhalten bleibt, andererseits wäre Jahrelanger Leerstand garantiert schlecht für die Substanz, so dass irgendwann die ersten von Abriss träumen, andererseits wäre das fürs ganze Viertel eine Katastrophe und generell wärs auch einfach peinlich für die Stadt...

    ^ Ich weiß nicht... aber wenn das am Ende Schwarz auf Weiß steht, dann besteht nicht mal mehr die Hoffnung auf Veränderung.


    Rund um den O²-Tower sind so viele Grundstücke mit niedrigen Gewerbebauten zugestellt, die alle demnächst in ein Alter kommen (oder schon sind) bei dem sich die Eigentümer zwangsläufig Gedanken um Neuentwicklung machen müssen. Eigentlich alles bis auf das Uptown Gelände, The Flag, 88north, die Berufsschule und den JW-Kongresssaal könnte man sofort abreißen.


    Und ich bin sogar der Meinung, dass der O²-Tower die Spitze des Clusters bilden sollte, sprich alles drum herum sollte niedriger sein, aber 40m ist nicht mal "Unterholz", das ist "Vorgarten".

    https://www.sueddeutsche.de/mu…iapark-welterbe-1.5732066


    Da ziehts einem glatt die Schuhe aus... =O


    Die Hochhausstudie wurde überarbeitet:


    Um dem Denkmalschutz und der geplanten Unesco Bewerbung Rechnung zu tragen ist eine Hochhaus-Pufferzone um den Olympiapark geplant.


    Diese soll sich Sage und Schreibe von Schleißheimer Straße im Osten, dem Bahnring im Norden, bis zur Hanauer-Straße! im Westen und der Schwere-Reiter-Straße im Süden erstrecken.


    Als Richtwert soll das ca. 40m hohe Zeltdach des Stadions gelten.


    Ausnahme soll nur das mittlerweile auf 88m geschrumpfte Knorr Hochhaus sein, weil dort die Planungen bereits vor der Hochhausstudie begonnen hatten und der mit der Stadt abgestimmte Wettbewerb vor 5 Jahren war und man sich daher auf Vertrauensschutz berufen könne.


    Ähnliche Pufferzonen soll es auch um den Tucherpark und die Parkstadt Bogenhausen geben.


    Das wäre dann das Ende eines möglichen Clusters um den O²-Tower und dieser Vierkantbolzen würde auf alle Ewigkeit allein auf weiter Flur stehen.


    Was soll das bitte für eine Stadtplanung sein?


    Die Studie wird demnächst in den Bezirksausschüssen diskutiert und kommt im Anschluss in den Stadtrat.

    ^


    Nachdem die Bauweise mit Holz jetzt nicht mehr ganz neu ist und weltweit auch schon das ein oder andere Holzhochhaus gebaut wurde, würde ich jetzt mal behaupten, dass die Themen Brandschutz, Statik und Langlebigkeit bereits ausgiebig betrachtet wurden.


    Bezüglich der Stromerzeugung wäre eine Deckung des kompletten Stromverbrauchs exklusive möglicher E-Ladestationen schon ein großer Sprung. Gegen mehr hätte ich allerdings auch nichts einzuwenden. Was Brennstoffzellenautos angeht. Ein paar Hersteller halten die Forschung aufrecht, aber inwieweit sollte diese Fahrzeuggattung deiner Meinung nach bei Neubauprojekten berücksichtigt werden?


    Zum Thema Schwammstadt, das Quartier sieht auf den Plänen sehr grün aus, weitere Details fände ich aber auch interessant, vor allem wenn (wie MiaSanMia bereits woanders angemahnt hat) das ganze Grundstück mit Tiefgaragen versiegelt wäre und das Wasser nicht wirklich versickern könnte.


    Es gibt doch noch keine Grundrisse, oder wie kommst du darauf, dass größere Familien keine passende Wohnung finden?



    Was die anderen Entwürfe angeht: Größtenteils <X Himmel, was ist los bei manchen Architekten?


    Pool Architekten: Espace l'Abraxas 2.0, echt übel


    Robert Neun: Marzahn 2.0, fast noch übler


    MAD Arkitekter: gefällt mir tatsächlich ganz gut


    M Architektur: so semi spannend und eher abweisend


    NoaArchitecten: hat was von diesem Bunker in Hamburg, viel zu wuchtig


    03 Architekten: könnte ich auch mit leben, sieht aber sehr undurchwegt aus


    Steidle Architekten: abgespaced und konservativ zugleich, das muss man auch erstmal schaffen


    Adept Architects: zu würfelig und gerastert


    Henley Halebrown Architects: die runden Treppenhäuser reißens auch nicht mehr raus


    Monadnock: wirkt auf mich jetzt auch eher langweilig und uninspiriert



    Wie kann es sein, dass bis auf zwei Büros alle so abweisende, abgeschottete Würfelburgen vorstellen?

    Und was bitte hat die Jury an Platz 2 und 3 überzeugt?

    ^ Das Bild ist toll und 3 der 4 Fassaden an sich echt gelungen, aber man muss auch sagen, dass der Ausschnitt sehr schmeichelhaft ist...


    Das Gebäude rechts wirkt wie verputzter Styroporabfall und der Spreeturm als Ganzes ist auch eher mittelmäßig und langweilig.


    Einzig die Natursteinfassade im Vordergrund und das Gebäude ganz hinten überzeugen mehr.

    ^ die ursprüngliche Fassade hat mir auch besser gefallen, ich meinte eher im Vergleich zum Roche Komplex würden "unsere" verspielter und zumindest ein bisschen abwechslungsreicher.


    Die Listen sind echt ein Gruselkabinett... gibts da bei euch in der Schweiz keinen Aufschrei oder Abstimmungen für/gegen solche Bauten? Einzig der Claraturm, St. Jakob Turm und der Prime Tower stechen meiner Meinung nach positiv heraus.

    Auf deine Frage:


    In München sind ja auch Zwillingstürme vom gleichen Architekturbüro geplant. Diese zeigen auf den aktuellen Visualisierungen aber eine verspieltere Gestaltung und differenziertere Fassade. Ich hoffe dass sie so gebaut werden, sollten sie aber am Ende so ähnlich kommen wie die Roche Türme, werde ich so schnell zum Hochhausgegner, so schnell kannst du gar nicht Kronawitter (ehemaliger Oberbürgermeister und "Schutzheiliger" der Hochhausgegner :D) sagen.


    Insgesamt viel zu abweisend, überdimensioniert und eintönig.


    Ernsthaft, ich finde den Roche Komplex einen instant Schandfleck der maximal mit seiner brachialen Erscheinung punkten kann. Tatsächlich bin ich zu diesem Zeitpunkt sogar der Meinung, dass der dritte Turm kommen muss, um wenigstens vollkommen als überdimensionierter "Eisberg" wirken zu können. Aber nochmal brauchen wir sowas auf der Welt nicht.


    Tolle Bilder aber, wie immer. Danke dafür.

    immer wieder faszinierend, wie "jung" manche Gebäude, bzw. wie alt die Technik der Fotografie eigentlich ist...


    Bezüglich des Hotels muss ich sagen, dass ich heute vormittag bei Sonnenschein daran vorbeigefahren bin und mir der verwendete Stein sehr gut gefällt. Ein wunderbar warmer Beigeton mit schöner Maserung. Harmoniert auch super mit dem türkisen Glas.


    Die einzige Befürchtung die ich habe ist, dass die 3 flachen Seiten zu wenig Kontur haben werden. Da hätten leicht angedeutete Kerben Wunder getan.

    ^


    Da bin ich bei dir und gehe sogar so weit, zu sagen, dass die Drehung konsequenter bis oben durchgezogen werden müsste.


    So sieht der Turm aus als wüsste er nicht was er sein will. Unten markante Drehung, oben langweilige Kiste mit uninspiriertem Dachabschluss (damit meine ich explizit nicht die Lounge, sondern die Form an sich, zu flach und steif).


    Irgendwie so, wie man sich vorstellen könnte, dass in Deutschland ein ausgefallenes Hochhaus aussähe. Man hat eine Idee und traut sich dann nicht, sie konsequent durchzuziehen. Ähnlich wie beim Omniturm.


    Vielleicht können wir streng einfach besser :D - würde auch eher zum Klischee der Deutschen passen.

    <3 Das Gebäude des Europäischen Patentamts am Bob-van-Benthem Platz, gegenüber des Deutschen Museums wurde unter Denkmalschutz gestellt.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…sches-patentamt-1.5711276


    Entworfen in den 70ern von Gerkan, Marg und Partner (GMP) war und ist das Gebäude umstritten weil ein ganzer Block dafür abgerissen werden musste, darunter viele Vorkriegsgebäude.


    Generalkonservator Mathias Pfeil: Der Entwurf des Büros GMP "bringt hier Landschaft und Architektur in einzigartiger Weise zusammen und überträgt dabei mit dem Skulpturengarten der Kunst eine bedeutende architektonsiche Rolle, wie es selten geschieht."  

    Quartier am Taufkirchener S-Bahnhof

    https://www.sueddeutsche.de/mu…ochhaus-bahnhof-1.5686678


    Es werden wohl keine 58m. Man will sich an den 70er Jahre Türmchen nebenan am Lindenring orientieren.


    Die Gemeinde will diverse Gutachten (Lärm, Verkehr, Nahversorgung, mikroklimatische Auswirkungen etc.) beauftragen. Deren Ergebnisse sollen im Frühjahr vorliegen.


    Danach kann die Gemeinde ins Bebauungsplanverfahren einsteigen.


    Aufgrund des anzunehmenden Bevölkerungsanstiegs (aktuell sind 35% Wohnen und 65% Gewerbe auf dem derzeitigen, reinen Gewerbegebiet geplant) haben einige Bürger zu bedenken gegeben, dass möglicherweise mehr KiTa und Schulplätze nötig werden. Auch hierzu soll es eine Studie geben.


    Bin ich ja mal gespannt ob das was wird, auch hier mischt Rock Capital mit.

    Ich weiß, du hast hier Schwierigkeiten, aber ist es dir vielleicht möglich den entsprechenden Link in deine Beiträge einzufügen, oder abzutippen?


    Leider habe ich hierzu nichts in der Sueddeutschen gefunden und das Thema ist ja doch recht interessant und die Planung auch schon weit gediehen.


    Bzgl. BMW, vielleicht muss ja in Zukunft wieder das Logo abgehängt werden um den Olympiapark nicht mit Werbung zu überstrahlen und um den UNESCO Status nicht zu gefährden. xD

    Ich denke tatsächlich, dass das Gebiet zwischen Bavaria Towers und SZ aktuell für weitere hochwertige und hochpreisige Hochhäuser unattraktiv ist.


    Größtes Problem dürfte die mangelhafte öffentliche Anbindung sein. Keine U-Bahn, keine S-Bahn und auch (noch) keine fußläufige Tramhaltestelle. Auch die Autobahn ist für ein Hochhausviertel kein wirklicher Pluspunkt, außer man baut riesige Parkhäuser, was ja sicher keiner will.


    Dazu kommt meiner Meinung nach die optisch wenig ansprechende Situation eines sehr heruntergekommenen Gewerbegebiets. Klar ändert sich das langsam, aber ich denke das spielt schon auch mit in die aktuelle Entwicklung.


    Attraktiver dürfte auf jeden Fall die Gegend um die Ten Towers und das Werksviertel sein.

    Tolle Perspektiven! Vor allem in Richtung Taunusanlage.


    Hier sieht man, dass die 68m der Taunusanlage 8 meiner Meinung nach ein Fehler waren, auch wenn ich das Gebäude an sich sehr mag.


    100m hätten es mindestens sein müssen.


    Für die Zukunft würde ich mir noch einen Turm in der 150m Klasse direkt neben dem Japan Center und etwas um die 180m links neben dem Skyper wünschen. Ist sowas realistisch?

    https://www.sueddeutsche.de/mu…nsbank-zentrale-1.5689626


    Die 72m Planung samt Entwurf von Henn haben sich offenbar erledigt.


    Geplant wird nun mit 60m, da bei dieser Höhe die Sichtfeldanalyse gezeigt habe, dass hier das Stadtbild nicht beeinträchtigt werde.


    Jetzt allerdings zum positiven Teil der Nachricht:


    Das knapp vier Hektar große HVB-Grundstück wird in zwei Entwicklungsbereiche geteilt und die HVB kann im nördlichen Teil mit der Planung für das HQ2 beginnen. Heute am Mittwoch legt der Planungsausschuss des Stadtrats die Rahmenbedingungen für das Projekt fest.


    Der südliche Bereich wird nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke als Bürostandort mit etwa 27.500 Quadratmetern Geschossfläche realisiert.

    Vorhin waren es erst knapp über 160k, da waren aber auch noch nicht alle Stimmen ausgezählt.


    Glückwunsch an die Frankfurterinnen und Frankfurter, hoffentlich wird der/die nächste dem Amt mehr gerecht.

    ^ Es werden mittlerweile so oft nur die Fassaden denkmalgeschützter Gebäude erhalten, siehe 500m weiter westlich.


    Warum sollte das in ferner Zukunft nicht auch beim Galeria Gebäude möglich sein. Mit großzügig dimensioniertem und begrünten Innenhof könnte man das Gebäude locker in eine erfolgreiche Zukunft führen.


    Das Kaufhofgebäude ist auf jeden Fall polarisierend und ob er wirklich denkmalwürdig ist, muss offen diskutiert werden. Meiner Meinung nach ist die Fassade aber auf jeden Fall erhaltenswert, auch wenn sie aktuell arg vernachlässigt wirkt.


    Pfeils Aussage lässt sich grob auch auf viele bereits geschützte Gebäude übertragen, die nur aufgrund ihrer Optik Denkmalschutz genießen. Nicht jedes Denkmal braucht eine wahnsinns Historie, manchmal reicht es auch, aufzufallen und einzigartig zu sein, finde ich.