Beiträge von OlympiaFlo

    ^^ als Außenstehender, wie hat die Stadt Hamburg "weite Teile" Schuld an der Situation?


    Mein Stand ist, dass sie sich ursprünglich gerne haben von Benko blenden lassen. Dass kann und muss man kritisieren. Daraus würde ich aber nicht folgern, dass die Stadt jetzt alle Hebel und vor allem eigenes Geld in Bewegung setzen muss, damit weitergebaut wird.


    Wäre das Ganze in München mit den Zwillingstürmen passiert, ich würde dagegen auf die Straße gehen, bevor München mit hunderten Mio um sich wirft, nur um ein Projekt mit wenig Nutzen für die Allgemeinheit fertigzustellen.


    Der Elbtower mit seinem Investor, seiner Planung und Finanzierung war ein bisschen wie Lottospielen mit hoher Gewinnchance, die halt doch geplatzt ist. Sehr schade, aber ist halt so. Irgendwann findet sich schon ein Investor, der ihn ganz oder halb fertigbaut, aber öffentliches Geld hat doch dabei nichts verloren.

    Wunderschön, einzigartig und hoffentlich auch hochwertig.


    Und im Gegensatz zum Vor-Vorredner finde ich, dass man schon erkennt, warum das Gebäude (für meinen Geschmack ausreichend) rücksichtsvoll auftritt. Zum einen werden die Rundbögen des Altbaus gegenüber zitiert, die Höhe entspricht dem Häuserblock und mit dem Turmaufsatz spiegelt er das andere Ende des Karrees wieder. Für mich quasi DIE moderne Variante eines Gründerzeitblocks ohne retro oder Postmodern zu sein.

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    witzig, dieses Gebäude kam mir vorhin auch in den Sinn, aber leider konnte ich nichts genaues finden, ob bei der ursprünglichen Planung die Aufstockung mit bedacht wurde (vmtl. ja - die Bezeichnung phase 1 & 2 lassen es zumindest vermuten) oder nicht. Auf jeden Fall wäre es spannend, ob beim T8 wenigstens eine moderate Aufstockung berücksichtigt wurde.

    ^^ + ^^^


    Wie muss man sich das vorstellen? Marienturm und Taunusanlage 8 sind ja neu, da wird sich doch die nächsten 30-40 Jahre garantiert nichts ändern. Vor allem am Marienturm. Evtl. könnte man das T8 aufstocken, aber für mehr als die doppelte Höhe ist die Statik doch sicher nicht ausgelegt?


    Den +200 Meter Turm südlich vom HBF sehe ich auch eher als unwahrscheinlich an. Das ist runtergerocktes Niemandsland, so lange sich die Gegend nicht ändert, kann ich mir kein Prestigeprojekt dort vorstellen.


    Bei der Gallusanlage 8 hätte man sich dafür eher trauen dürfen auf über 200m zu gehen, da finde ich die 170m eindeutig zu wenig.


    Die 120m an der Münchner Straße finde ich dafür sehr gut, Lage, Grundstücksform und Höhe könnten helfen, dass hier ein kleines Highlight entsteht.

    ^ Wie realistisch ist die Vorstellung, dass ein 2005 generalsaniertes Hochhaus welches vmtl. mit seinen Wintergärten überdurchschnittliche Mieten verlangen kann, abgerissen wird?


    Persönlich gefällt mir der Garden Tower sogar sehr gut und ich glaube, dass das Grundstück auch eher schlecht für ein höheres Gebäude geeignet wäre.


    Der Abstand zum Maintower und Omniturm erscheint mir auch viel zu gering. Man könnte glatt ne Wäscheleine dazwischen spannen, vor allem weil man davon ausgehen darf, dass ein neuer Turm die Grundfläche mehr ausreizen dürfte/müsste.


    Vernünftiger erscheint mir da eher, den hässlichen Sparkassenklotz gegenüber zu ersetzen, oder die Taunusanlage 4, bzw. Gallusanlage 8?

    Naja wenn gewisse Teile der Bevölkerung meinen, den Reichstag stürmen zu wollen, müssen wir als friedliche, demokratische Bürger und unsere Volksvertreter leider drunter leiden... Auch ich finde das Bild, welches dieser Graben abgeben wird furchtbar, aber leider scheint er nötig zu sein. Die Alternative wären vmtl. nur militärisch ausgestattete Polizisten wie in Paris... auch nicht schön.

    ^ hab mir eben das Probeabonnement geholt.


    Es geht um die Grundstücke Kaiserstr. 28 & 30 sowie um die Neue Mainzer Str. 31


    Commerz Real möchte zumindest die 40.000qm "dezidiert nicht bestätigen"


    Wenn hier ein Hochhaus entstehen soll, können aber von den Altbauten wieder mal maximal die Fassaden übrigbleiben, oder täusche ich mich da?

    In niedrigeren Bauten ließe sich Beton aber auch noch viel leichter ersetzen und vermeiden. Aber du hast Recht, auch hier sollte Beton verstärkt reduziert werden.


    Und U-Bahntunnel dienen der Allgemeinheit und der Verkehrswende. Das tun Hochhäuser, vor allem die die bisher entstehen (also hochpreisige Wohnungen oder Büros) so gut wie gar nicht.


    Es ist doch generell die Frage, ob Hochhäuser wirklich NENNENSWERT Windschneisen behindern, oder durch Auf- und Fallwinde, positive Auswirkungen haben. Solange keine riesigen Cluster wie La Défense entstehen, ist dieser Punkt vmtl. eh zu vernachlässigen.

    Das ist sicher keine deutsche Erfindung, nur interessiert es in Korea, den USA oder Dubai einfach niemanden, weil Umweltbelange weniger hoch gewichtet werden, oder ein Hochhaus weit mehr Prestige bedeutet als hierzulande.


    Ich habe jetzt ehrlicherweise keine Statistik zur Hand, aber Beton in seiner jetzigen Form ist generell schädlicher in seiner Herstellung, vom benötigten Sand bis zum Energieverbrauch für die Herstellung.


    Daher könnten reine Stahlskelettbauten, oder Holzhybrid vernünftiger sein.


    Auch ist ein Fallwind am Fuße eines Hochhauses nicht das Problem, sondern dass mehrere Hochhäuser möglicherweise Winde soweit umlenken, dass sie das Stadtklima negativ beeinflussen könnten.


    Auch bezweifle ich stark, dass es großen Bedarf nach "300m Türmen" gibt... gäbe es den, würden stattdessen Unmengen 60-80 Meter Türmchen geben, aber nicht mal das passiert.

    Ich bin da auch eher bei Regent.


    Hochhäuser bis 60m oder in Ausnahmefällen bis 150m haben in unseren Breitengraden langfristig vielleicht noch eine Chance.


    Aber die Ökobilanz ist eben nicht so überragend und die Kosten steigen ab 60m überproportional. In hochhauskritischen Gebieten wie dem Großteil Deutschlands sehe ich jetzt keinen Hochhausboom, auch in fernerer Zukunft nicht.


    Auch dass man mit 18-29 Jahren eher offen für Hochhäuser ist, heißt das ja nicht automatisch, dass man das mit 40-50 immer noch ist.

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    Hier zwei der genannten Links:


    https://www.sueddeutsche.de/mu…er-die-schmiede-1.6311338


    http://www.deal-magazin.com/ne…Stadtquartier-in-Muenchen


    Sowie die entsprechende Seite des Architekturbüros ROBERTNEUN:


    https://robertneun.de/#project_id_559


    - Höhe des geplanten Turms 99 Meter mit 26 Etagen

    - Mögliche kulturelle Nutzung des denkmalgeschützten Altbaus von 1924

    - Das Konzept des gesamten Areals stammt vom Architekturbüro UTA aus Stuttgart sowie Bauchplan Landschaftsarchitekten aus München

    - Bis zu 3.500 Arbeitsplätze in den Bereichen Autozulieferer, Computertechnik, Mode und Medien

    - 160.000m² Geschossfläche sind geplant (aktuell 29.000m²), davon mindestens 40.000m² für Werkstätten, Produktionsflächen, für Forschung und Entwicklung, 90.000m² für Büros, sowie jeweils 15.000m² für ein Hotel und Geschäfte/Lokale/kulturelle Einrichtungen

    - Abbruch der Werkshallen soll bereits in den kommenden Monaten beginnen, Anschließend Beseitigung der Bodenkontamination

    - Geplanter Baubeginn 2026 und Fertigstellung 2032


    Auszug aus dem Bericht der Sueddeutschen:


    "Im städtischen Planungsreferat kommen die Ergebnisse des Wettbewerbs gut an. Der Entwurf zeige eindrucksvoll, wie Industriebauten mit qualitätvollen öffentlichen Räumen kombiniert werden könnten, lässt sich Stadtbaurätin Elisabeth Merk zitieren. Es sei eine passende Antwort für den Ort gefunden worden, die alle Anforderungen an zeitgemäßes Bauen mit einem post-industriellen Charm verbinde."


    Alle 10 eingereichten Wettbewerbsentwürfe inklusive des Gewinners kann man sich bis zum 02.12.23 am Frankfurter Ring oder vom 05.-15.12.23 im Städtischen Hochhaus an der Blumenstraße 28b ansehen.



    Hab gerade gesehen, dass die Zahlen bereits im März vorgestellt wurden (sorry :D)

    Sind beide nicht nur Mieter?


    Keiner der beiden Konzerne hat die Türme in Auftrag gegeben?


    Davon abgesehen ist das Edge mal wieder ein typischer BIG... Eine Idee, minimalaufwendig umgesetzt... wie der Omniturm, man sieht was die Idee war, aber beeindruckend, oder überzeugend finde ich das nicht. Uninspirierte Fassade, kaum Gespür für die Lokalität und am Ende nur Copy and Paste eines 300m Turmes in New York.


    Vielleicht hat der Typ eine Vision, aber ein Renzo Piano oder ein Kenzō Tange wird aus ihm nicht mehr.


    Sorry für den Rant...

    ^^


    warum nicht? Langweilige Vierkantbolzen haben wir in Deutschland wahrlich genug.


    Allerdings muss ich sagen, dass von naher und mittlerer Entfernung die Türme der Hafencity alle sehr ansprechend und unterschiedlich sind. Das hat schon ne überdurchschnittliche Qualität, trotz der Einheitshöhe und der geringen Formenvariation.

    Sofern es im Ausland einen Shuttlezug gibt, nehme ich auch immer den, ab und zu, sofern die Taxipreise wirklich niedrig sind auch gerne das, aber in München hab ich mehr Angst mit der S-Bahn irgendwo in der Pampa stehen zu bleiben und mich dann mit unzähligen anderen in den SEV zu quetschen oder um ein Taxi zu prügeln.


    Der Ehrlichkeit halber muss ich aber auch dazusagen, dass ich so gut wie nie einen Flug um die Rush Hour nehme und Staus daher unwahrscheinlich sind.


    Bei der Ankunft in München bin ich entspannter, da kann man tatsächlich auch die S-Bahn nehmen.


    Und dennoch ist die Anbindung in München peinlich und einer so reichen und ja auch nicht kleinen Stadt unangemessen.


    Was die Kosten angeht, zumindest die Kosten für dem Platzbedarf seh ich bei den 13 EUR Flughafengebühren abgegolten, es wurde ja kein neues Parkhaus dafür gebaut. Und dann war man bis vorm 49 EUR Ticket ab 2 Personen fast even und ab 3 im Auto sogar günstiger.

    Ist die Express-S-Bahn eigentlich endgültig tot?


    Ganz ehrlich, ich nutze die S-Bahn maximal noch wenn ich in München lande. Beim Abflug nehm ich immer ein Sharing Auto, einfach weils schneller und zuverlässiger ist. Und bis zum 49 EUR Ticket hat sich das ab 2 Personen auch finanziell die Waage gehalten.


    Das kanns doch eigentlich nicht sein...

    Ohne jetzt dir zu sehr auf den Schlips zu treten, aber wie kann man sich an den goldenen Spitzen so sehr aufhängen? Ist ja auch nicht so, dass die einem vom Platz aus als erstes ins Auge springen.


    Zitiert der Turm das New York der 20er/30er Jahre? Klar, aber das war doch geliefert wie bestellt bei Kollhoff? Beisheim Center, Main Plaza und so gut wie alles, was er in den Niederlanden entworfen hat, schlägt in die selbe Kerbe. Der Alexanderplatz hätte mit etwas Glück/Pech genauso ausgesehen.


    Vmtl. war das auch ganz im Sinne des damaligen Weltkonzerns DaimlerChrysler, der das Gelände damals entwickelt hat.


    Davon abgesehen stehen mit dem Bahntower und dem Forum-Tower zwei äußerst europäisch designte Türme am Platz und den Kontrast finde ich persönlich unglaublich spannend und gelungen. Die drei Türme zusammen mit dem Atrium Tower, dem Sony Center und den Richard Rogers Gebäuden stechen meiner Meinung positivst hervor und müssen sich auch im weltweiten Vergleich nicht verstecken.


    Nicht wirklich berlinerisch, oder deutsch, aber eine Architektur, der man ansieht, dass man damals sehr optimistisch und gar verspielt (vielleicht ist das deine Disney Assoziation) in die Zukunft geschaut hat. Kein Vergleich mit der Beliebigkeit, die am Alex hochgezogen wird oder mit der Strenge eines Zoofensters. Maximal das Upper West kann da noch etwas mithalten, aber da finde ich, kann die Wertigkeit der Fassade nicht ansatzweise mithalten.