Beiträge von OlympiaFlo

    Sanierung Fußgängerhängebrücke Schenkendorfstraße/Mittlerer Ring:

    https://www.tz.de/muenchen/stadt…e-94247216.html

    Die 1985! (dachte die wäre viel jünger) erbaute Brücke wird dieses Jahr endlich saniert.

    Seit 30. März bis Ende April wird es hierfür mehrere Nachtbaustellen geben.

    Für Autofahrer gibt es kurzzeitige Sperrungen, Fußgänger können die Brücke sogar bis voraussichtlich Mitte November 2026 nicht nutzen.


    Die Brücke hat auch einen eigenen Wikipedia Eintrag:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fg…dorfstra%C3%9Fe

    Ich dachte erst der Satz mit den Göttern wäre ein Scherz...

    Wie kommt man auf so eine weltfremde, maximal abgehobene Einschätzung?

    Das Schwesternwohnheim ist tatsächlich gut, aber gottgleich? Eieiei... und ein zweiter Hochpunkt, der maximal! 36,7m hoch geworden wäre, hätte immer noch mehr als genug Respektabstand gewahrt...

    Himmel, vielleicht sollten die Herren und Damen mal das Wort Verhältnismäßigkeit im Duden nachschlagen...

    Spektakulär in der Tat, aber ich frag mich schon, ob solche Mätzchen wie dieser extrem aufwendige Heli-Landeplatz wirklich nötig waren...

    Das Kanzleramt für sich ist schon mehr als beeindruckend genug, Geld wächst nicht auf Bäumen und einen Mehrwert sehe ich dadurch nicht, eher dass da in 20-30 Jahren hohe Instandhaltungskosten auf uns zu kommen, die man sich hätte sparen können.

    Die neue Brücke finde ich an der Stelle aber hervorragend.

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    Wobei speziell die südliche Straßenseite jetzt aber auch generell nicht mit Ästhetik glänzt…

    Ich finds genial und bin positiv überrascht, die Visualisierungen hatten mich jetzt nicht so überzeugt.

    Ich hoffe das Erdgeschoss bekommt eine wertige Fassade.

    Aber wäre denn dann nicht ein "Weiterbau der DDR" ganz in eurem Sinne? Es wäre ortsspezifisch, individuell und entspränge unserer Kultur.

    Ob das am Ende schön wäre, steht natürlich auf einem anderen Papier.

    Bei nem Kollhoff Turm würden wir die USA zitieren, bei einem zu ausgeflippten Architekturgulasch könnte man Berlin mit London oder Doha oder Warschau verwechseln...

    Das neue Rathaus Berlin Mitte müsste doch eigentlich direkt ins Schwarze treffen mit der Argumentation und wenn man nicht wollte, dass weltweit alles vereinheitlicht würde.

    Investor möchte anstelle des Galeria Büros, ein Hotel und Wohnungen bauen:

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/neuer…den-art-1117612

    Der neue Investor OFB (Teil der Landesbank Hessen/Thüringen) möchte die oberirdischen Etagen des 1981 eröffneten Galeria abreissen, zum Rotkreuzplatz einen Hochpunkt mit Büros und einem Hotel errichten und auf dem Ladehof an der Pötschner Straße ein Wohnhaus bauen.

    Die Stadtgestaltungskommision befasst sich am 24.03. mit dem Projekt und Galeria wird sich morgen, am 10.03. zur Zukunft des Standortes äußern.


    Dem Ort Rotkreuzplatz könnte der Neubau gut tun. Dem Sterben auf Raten des Galeria Konzerns könnte man so zuvorkommen und ein weiteres Türmchen neben dem Schwesternwohnheim würde die Wichtigkeit des Orts als Nebenzentrum auch optisch unterstreichen.

    Vielleicht kann man in dem Zuge die etwas angestaubte Platzgestaltung auch ein bisschen auffrischen.

    Es hängt gerade 1! Fassadenteil der zweiten Hälfte und es ist doch eindeutig sichtbar, dass das Teil schwarz ist, währen die rechte Seite grau ist. Außerdem wurden die goldenen und grauen Lisenen auch farblich getauscht.

    Sobald ein paar mehr und vor allem ein paar Etagen mehr angebracht wurden, wird sich der Farbunterschied zeigen.^^

    Wir brauchen hier eindeutig mehr Geduld. Beim Berlinian wurde auch erst kritisiert und jetzt feiern viele von uns den Turm.

    Das wird schon noch.

    Wie kommt man überhaupt darauf, dass hier die DDR weitergebaut würde?

    Das sieht doch rein gar nichts nach der Zeit aus? Wann hätte die DDR einen schwarz/silbernen Öko-Turm gebaut?

    Einzig das Haus des Berliner Verlags würde sich als grob ähnlich anbieten und das haben wir doch als für die DDR eigentlich unüblichen und sehr International Style mäßigen Bau eingestuft?

    Der Turm wird jetzt keine auffällige Landmarke, aber er könnte genauso gut gerade in Rotterdam, Basel oder Lyon gebaut werden.

    Und das sage ich, obwohl ich mir selbst sehr gerne etwas anderes an dem Ort gewünscht hätte. Drei gleich hohe Kisten, auch wenn sie am Ende maximal unterschiedlich aussehen werden, zementieren den kalten Eindruck, den ich vom Alex habe, nur noch mehr.

    Ich finde es ja faszinierend dass die Besitzer des Artemis so einen Aufwand betreiben.

    Zwei namhafte Architekturbüros zu beauftragen und diese mehrere Varianten ausarbeiten zu lassen dürfte eine Stange Geld gekostet haben.

    Davon abgesehen, bin ich aber auch nicht von der Lage und dem Projekt überzeugt.

    Um hier ein neues La Défense entstehen zu lassen, braucht es denke ich mehr, als den Plan eines Hochhauses auf einer größeren Verkehrsinsel.

    Dafür müsste man großflächig die AB und Straßen bis zum ICC überbauen, bzw. tieferlegen. Und selbst dann, La Défense hat selbst mit großzügigem Masterplan, inkl. ÖPNV Anbindung, eigenem Wahrzeichen am Ende einer Magistrale die in die Innenstadt führt und zentraler Plaza diverse Probleme, die erst über Jahrzehnte behoben wurden...

    MMn. sollte Berlin sich auf seine zwei Zentren und Cluster konzentrieren, das würde die Geschichte widerspiegeln und könnte eine einzigartige Skyline schaffen. Dafür sollten aber unbedingt weitere Hochhäuser, die einfach auf dem Stadtgebiet verteilt werden, vermieden werden. Sonst hat man am Ende nur London mit weniger kreativen Türmen nachgebaut.

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    stimme ich teilweise zu.

    Klar spandauers Kommentar war unnötig vulgär, aber interessant wäre dennoch worin Berlin den Anschluss verlieren sollte?

    Und welche Werte man dann auch verwenden würde. Berlin ist derzeit Europas 5. größte Stadt, Paris (Stadt) auf Platz 9.

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    die Aussage, dass das Areal zu dicht bebaut ist, geben aber Mäxkens (und auch vorangegangene) Bilder nicht her. Da ist ein sehr großzügiger Gehweg zu erkennen.

    Dass unter solchen Gehwegen unzählige Leitungen, Rohre etc. verlegt sind, ist in jeder Innenstadt so, auch ohne Hochhäuser.

    Wenn es der Untergrund alleine nicht hergeben sollte, könnte man aber, vor allem wenn Platz ist, mit hochgelegten Pflanztrögen und -inseln arbeiten, an deren Rändern man dann auch super Sitzgelegenheiten integrieren kann.

    Mit künstlicher Bewässerung muss man in der heutigen Zeit dann so oder so arbeiten, bis die Bäume groß genug sind.

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    allein zwischen meinem ersten Berlin Besuch als Teenager 2006 und heute, aber auch in den letzten 10 Jahren hat sich Berlin deutlich herausgeputzt und einige beeindruckende Gebäude fertiggestellt.

    Vielleicht ist der optische Wandel nicht so krass ersichtlich wie bspw. in Warschau, aber das heutige Berlin ist (für mich) eindeutig repräsentativ und eine Weltmetropole.

    Klar könnte man im Ostteil noch etwas mehr Stadtreparatur betreiben und ob Neubauten in Plattenbauoptik hier der Weisheit letzter Schluss sind, weiß ich auch nicht, aber das Einzige was Berlin mMn. wirklich in den Griff bekommen muss, sind die Grünflächen, ob Parks oder Straßenbegleitgrün. Das lässt die Stadt unnötig schmuddelig wirken.