Beiträge von Klarenbach

    Ich finde vor allem, dass man Frau Kahlfeldt kein Gefallen tut, wenn man sie in eine bestimmte Kiste (Stimmann-Anhängerin, Rekonstruktionsbefürworterin, Traditionalistin etc.) einsortiert. Frau Kahlfeldt hat in ihren Interviews für Radio Eins, die Welt und die Zeit deutlich gemacht, dass sie sich als "Brückenbauerin" versteht und keinen bestimmten Stil fördern will. Auch hat sie gesagt, dass sie keinen Kurswechsel in der Stadtentwicklungspolitik will, sondern dass sie die Projekte, die Frau Lüscher angeschoben hat, weiterführen will.

    Daher verstehe ich warum hier einige Nutzer immer noch große Schlachten schlagen wollen. Wir sollten uns jetzt anschauen, was Frau Kahlfeldt praktisch tut, und dann sehen, ob sie ihren Worten Taten folgen lässt.

    Über die Verlängerung der U 7 zum Flughafen BER ist ein Streit innerhalb der SPD entbrannt. Während für Franziska Giffey das Projekt Priorität hat, gibt es Widerstand innerhalb der SPD. Wie die Berliner Zeitung meldet, haben der Fachausschuss Mobilität der Berliner SPD und der Arbeitskreis Verkehr der brandenburgischen SPD gemeinsam einen einstimmigen Beschluss gefasst, nach dem das Projekt abgelehnt wird.

    Die Verkehrsexperten argumentieren, dass der BER schon jetzt gut durch S-Bahn und Regionalbahn angebunden ist, diese Anbindung wird sich mit der Inbetriebnahme der Dresdner Bahn noch verbessern. Die U-Bahn-Verlängerung würde mindestens eine Milliarde Euro kosten, dieses Geld würde dann für dringendere Projekte, wie den Wiederaufbau der S-Bahn nach Velten, Falkensee und Rangsdorf, fehlen. Allerdings plädieren die Verkehrsexperten für eine Trassenfreihaltung für die U-Bahn.

    https://www.berliner-zeitung.d…-giffey-plan-ab-li.207402

    Auf der Website der AG City kann man lesen, dass diese 1976 gegründet wurde. Da 1976 Frau Lüscher noch nicht im Amt war, kann diese kaum "aus reiner Verzweiflung" über Frau Lüschers Politik gegründet worden sein.

    https://agcity.de/

    Und was die Hochhäuser am Kurfürstendamm betrifft: Hier hat Regula Lüscher nur die Position von Hans Stimmann fortgesetzt. Stimmann hatte immer Hochhäuser in diesem Bereich ablehnt. Selbst die Hochhäuser am Breitscheidplatz wurden von der Senatsbaudirektorin Barbara Jakubeit gegen Stimmanns Widerstand durchgesetzt.

    https://www.tagesspiegel.de/be…recht-bleiben/691462.html

    Aber solche Nebensächlichkeiten stören ja nur, wenn es ums Lüscher-Bashing geht. "Echte, sachliche, fundierte Kritik" sieht anders aus.

    Ich bin der Meinung, dass man die Differenzen nicht dramatisieren sollte. Der neue Senat ist erst wenige Tage im Amt, da versuchen noch alle Seiten ihre Spielräume auszutesten. Allerdings sind die Koalitionspartner aufeinander angewiesen. Wenn Herr Schulze mehr Mieterschutz durchsetzen will, dann braucht er Herrn Geisel, und wenn Herrn Geisel Beschlüsse durch das Abgeordnetenhaus bringen will, dann braucht er Herrn Schulze. Ich gehe also davon aus, dass sich alle Beteiligten, einschließlich Herrn Geisel und Herrn Schulze, an einen Tisch setzen werden und verhandeln werden. Und am Ende gibt es eine Lösung, mit der alle Seiten leben können. Da bin ich ganz optimistisch. So funktioniert Demokratie.

    Man kann ja zu den Signa-Plänen stehen, wie man will, ich selbst bin da relativ leidenschaftslos. Aber dieses ständige aggressive Eindreschen auf alle, die eine andere Meinung vertreten als man selbst, geht mir gewaltig auf die Nerven, das hat mit einer respektvollen Diskussionskultur nichts mehr zu tun.

    Was hat also Andre Schulze gesagt? Er hat in einer Twitter-Botschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die Stadtentwicklungsverwaltung gerade ein ein Verfahren zur Erarbeitung eines Masterplanes für den Hermannplatz durchführt und dass dieses kaum in 100 Tagen abgeschlossen sein wird. Daher sieht er einen Widerspruch zwischen den Aussagen der Verwaltung und den Aussagen von Herrn Geisel.

    https://twitter.com/andreschulze_nk

    In dieser Frage hat Andre Schulze völlig Recht, wie man auf der entsprechenden Website nachschauen kann.

    https://hermannplatz-miteinander.berlin.de/der-hermannplatz/


    Andre Schulze ist übrigens direkt gewählter Abgeordneter für Neukölln Nord, wozu auch der Hermannplatz gehört. Er hat den Wahlkreis mit 33,8 Prozent gewonnen. Man kann nur hoffen, dass auf der politischen Ebene etwas respektvoller debattiert wird als hier, ansonsten erleben wir eine Dauerblockade.

    Bereits am 26. November wurde der Siegerentwurf gekürt. Gewonnen hat der Entwurf von Heide & von Beckerath. Die Jury hebt folgende Punkte positiv hervor:

    -wirtschaftlich effiziente Hausgrößen

    -gelungene Präsentation der archäologischen Fundstücke

    -Schaffung einer attraktiven Hofpassage

    Kritisch werden die Wohnungsgrundrisse beurteilt.

    https://www.stadtentwicklung.b…strasse/ausgewaehlt.shtml


    Mein persönlicher Favorit war der ADEPT-Entwurf, aber der Heide & von Beckerath-Entwurf war meine Nummer 2. Ich kann mit dem Entwurf sehr gut leben und denke, dass hier eine attraktive Bebauung entstehen wird. Und da die Wohnungen von der WBM errichtet werden sollen, kann man auch auf bezahlbare Wohnungen hoffen.

    Es bringt jetzt wenig, wenn wir uns gegenseitig immer weiter hochschaukeln. Es gibt halt unterschiedliche Meinungen zu dem Besetzungsverfahren, und das kann man ja einfach so respektieren.

    Ansonsten werden wir sehen, wie Frau Kahlfeldt ihren Job macht. Der Koalitionsvertrag hat ihr ein gewaltiges Arbeitspensum auf den Weg gegeben, sie muss viele neue Stadtquartiere entwickeln, wie den Blankenburger Süden, den Güterbahnhof Köpenick, die Elisabethaue, den Kurt-Schumacher-Damm, Tegel Nord. Wenn sie das gut macht, wird es sicher auch keine Kritik an ihr geben.

    Um mal eine etwas versöhnliche Note in die ganze Debatte hineinzubringen, will ich auf die Stellungnahme der Architektenkammer Berlin verweisen. Die Architektenkammer vertritt ja nun alle Architekten, egal welcher Richtung sie zuneigen. Entsprechend ausgewogen ist ihre Stellungnahme verfasst. Sie bedauert einerseits das gewählte Verfahren zur Besetzung dieser Position. Sie befürchtet, dass der neuen Senatsbaudirektorin "der nötige politische Rückhalt der Fachöffentlichkeit" fehlt und dass es dadurch schwieriger wird, die "dringend notwendige Bau- und Verkehrswende" zu erreichen.

    Gleichzeitig schaut sie auch in die Zukunft. Sie äußert die Hoffnung, dass die künftige Stadtentwicklung nicht durch "lähmende Architekturdebatten" blockiert wird. Der Vizepräsident der Berliner Architektenkammer Ayhan Ayrilmaz, der nebenbei als Architekturchef des Stiftung Preußische Schlösser und Gärten große Wertschätzung genießt, hofft, dass die Berliner Stadtentwicklung nicht "durch endlose Diskussionen über mögliche Wiederherstellungen historischer Stadtgrundrisse und Wiederauferstehungsarchitektur" gelähmt wird.

    https://www.ak-berlin.de/filea…/26_PM_Vertane_Chance.pdf


    Frau Kahlfeldt wird ihre Chance bekommen, und wir werden sehen, ob sie genauso übergreifend Anerkennung finden wird wie ihre Vorgängerin.

    Ich habe die Debatte um Frau Kahlfeldt nachgelesen, und ich glaube nicht, dass das alles nur eine Kampagne des BDA ist. Den Offenen Brief haben viele sehr namhafte Persönlichkeiten unterzeichnet, die sich nicht einem Lager zuordnen lassen, darunter:

    -Frank Barkow

    -Eike Becker

    -Arno Brandlhuber

    -Winfried Brenne

    -Kees Christiaanse

    -Georg Gewers

    -Almut Grüntuch-Ernst

    -Gabriele Kiefer

    -Hilde Leon

    -HG Merz

    -Dominique Perrault

    -Matthias Sauerbruch

    -Volker Staab

    -Jörn Walter

    -Thomas Will

    Ich glaube kaum, dass sich diese Persönlichkeiten für eine billige Kampagne des BDA hergegeben hätten.

    Ich finde auch nicht, dass die Forderung nach einem Auswahlverfahren schlecht ist. Ich hätte es gut gefunden, wenn auch international nach einer neuen Senatsbaudirektorin gesucht worden wäre. Ein bisschen frischer Wind von außen hätte Berlin sicher gut getan. Deshalb bin ich schon enttäuscht, und mir ist unklar, warum die SPD nun gerade Frau Kahlfeldt ausgewählt hat. Wenn ich mir ihre Website anschaue, dann finde ich dort nicht besondere Erfahrungen mit dem massenhaften Neubau bezahlbarer Wohnungen. Ich habe bisher auch noch keine Erklärung seitens der SPD gehört. Ich vermute eher, dass es sich bei dieser Personalie um eine Verlegenheitslösung handelt, zumal ja Frau Kahlfeldt schon aufgrund ihres Alters nur kurze Zeit amtieren wird.

    Aber wir werden ja sehen, inwieweit Frau Kahlfeldt den Wohnungsbau ankurbeln kann.

    Ich finde den Vergleich auch völlig daneben. In den Legebatterien befinden sich die Hühner unfreiwillig, in Hochhäuser z.B. in der Gropiusstadt ziehen die Menschen in der Regel freiwillig ein. Die Legebatterien können die Hühner nicht verlassen, die Hochhäuser schon. In der Legebatterie hat ein Huhn eine Fläche von 550 Quadratzentimeter zur Verfügung, in der Hochhauswohnung hat der Mensch viel mehr Platz. Zudem ist die Wohnzufriedenheit in vielen Hochhäusern ziemlich hoch.

    Natürlich möchte nicht jeder im Hochhaus wohnen. Aber der Respekt und die Toleranz sollten doch soweit gehen, die unterschiedlichen Bedürfnisse zu akzeptieren.

    Zum Abschluss des Jahres noch eine positive Nachricht: Der Antrag für einen UNESCO-Welterbestatus für die Karl-Marx-Allee und das Hansaviertel wurde noch vor Weihnachten bei der Kultusministerkonferenz eingereicht. Die Unterlagen werden demnächst auf der Website des Landesdenkmalsamtes zu finden sein.

    Bis 2023 wird die Kultusministerkonferenz entscheiden, ob die Komplexe auf die Tentativliste gesetzt werden, dann ist die UNESCO am Zug.

    Leider ist nichts davon wahr.

    Das Memi wurde Anfang der achtziger Jahre ganz klar mit der Maßgabe entworfen, dass die Altbauten an der Rosa-Luxemburg-Straße zu erhalten sind. Nur deshalb gibt es die abgestuften Gebäudehöhen, die sich an die Bestandsgebäude an der Rosa-Luxemburg-Straße anpassen, nur deshalb gibt es die Ecke an der Rosa-Luxemburg-Straße. In einem Artikel in der Zeitschrift Bauplanung - Bautechnik (Heft 3/1983) zum Memi heißt es: "Beide Gebäudekomplexe, sich wie ein Tor zum Altstadtgebiet zwischen Münz- und Wilhelm-Pieck-Straße (heute Torstraße) öffnend, mußten mit ihrer Gebäudegestalt die vorhandenen Gebäude vermittelnd aufnehmen." In der Berliner Zeitung vom 15.9.1982 konnte man lesen: "Um einen harmonischen Übergang zu den Altbauten an der Rosa-Luxemburg-Straße zu finden, wird das Wohnhaus auf der Seite des Berliner Verlages abgestuft errichtet."

    Das Memi hat weder etwas mit Hybris noch mit der Geringschätzung von Altbauten zu tun.

    Also ich habe mich mittlerweile mit etlichen Leuten über den Siegerentwurf unterhalten, und ich habe nur positive Kommentare gehört. Ich habe auch bisher noch keinen Presseartikel gelesen, der dem Siegerentwurf Mängel unterstellt hätte, Insgesamt finde ich, dass das Büro Stephan Lenzen hier einen richtig guten Job gemacht hat und noch machen wird. Nicht zuletzt deshalb wurde die zügige Realisierung des Siegerentwurfes im Koalitionsvertrag verabredet. Man kann auch mal zugeben, dass etwas gut läuft in Berlin.

    Für mich stellt sich vor allem die Frage, ob Frau Kahlfeldt die richtige Frau ist, um die ehrgeizigen Ziele des Koalitionsvertrages umzusetzen. Pro Jahr sollen 20.000 Wohnungen gebaut werden, bis 2030 sollen 200.000 Wohnungen entstehen, 21 neue Stadtquartiere sollen entwickelt werden. Und da sehe ich nicht, dass Frau Kahlfeldt über entsprechende Erfahrungen verfügt. Meines Wissens nach hat sie noch nie ein neues Stadtquartier geplant. Die Planung eines neuen Stadtquartiers ist ähnlich komplex wie der BER, da braucht man einfach erfahrene Fachleute, sonst schlittert Berlin in das nächste Baudesaster. Ich sehe auf ihrer Website auch keine Erfahrungen mit bezahlbarem Wohnungsbau. Sie hat auch noch nie eine Verwaltung geleitet. Wie soll sie die riesigen Aufgaben, die auf die Senatsbaudirektorin warten, bewältigen? Ich bin ratlos.

    Also ich kann mir noch keinen rechten Reim auf die Personalie Petra Kahlfeldt machen. Ich hatte eher mit einer Persönlichkeit aus Wien gerechnet, die dort am Bau neuer Stadtquartiere wie der Seestadt Aspern beteiligt war und diese Erfahrungen in Berlin anwenden kann. Auch an Kopenhagen hatte ich gedacht, wegen der Gestaltung der Verkehrswende. Und nun Petra Kahlfeldt. Ihre Hauptaufgabe wird die Gestaltung der 21 neuen Stadtquartiere sein. Auf ihrer Website sehe ich aber, dass sie bisher keinerlei Erfahrungen mit der Planung von Stadtquartieren hat. ihre Spezialität ist die Planung von Villen und hochpreisigen Wohnanlagen. Hier muss sie aber ganze Quartiere planen, die einen hohen Anteil an geförderten Wohnungen aufweisen werden. Dort gelten entsprechende Kostenrahmen. Ich sehe nicht, dass Frau Kahlfeldt Erfahrungen mit solchen Aufgaben hat.

    Dazu kommt, dass ihre Amtszeit schon aufgrund ihres Alters begrenzt ist. Sie wird maximal eine Legislaturperiode im Amt sein und bestenfalls eine Übergangslösung darstellen.

    Ich werde mir jedenfalls ganz genau das Organigramm der neuen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung anschauen und gucken, welche Abteilungen ihr untergeordnet sind. Ich werde den Verdacht nicht los, dass Frau Kahlfeldt eine einflusslose Pro-forma-Senatsbaudirektorin sein wird, die nichts zu entscheiden hat. Aber wir werden sehen.

    In die Debatte um den neuen Senatsbaudirektor / die neue Senatsbaudirektorin kommt Bewegung. Die Zeitschrift ARCH+ hat heute einen Offenen Brief an Franziska Giffey und Raed Saleh veröffentlicht, in dem ein "offenes und transparentes Auswahlverfahren" gefordert wird. Gewünscht wird eine "integrative Persönlichkeit", "die bei allen relevanten stadtpolitischen Akteuren und Parteien Anerkennung findet". Dann werden noch verschiedene Anforderungen formuliert.

    Unterzeichnet wurde der Brief von vielen Prominenten, z.B. Volker Staab, Matthias Sauerbruch, Arno Brandlhuber, Kees Christiaanse, Inken Baller, Kristin Feireiss, Almut Grüntuch-Ernst, Frank Barkow, Gernot Nalbach und viele andere.

    https://archplus.net/de/offene…-der-senatsbaudirektorin/

    Die Berliner Architektenkammer beschäftigt sich in einer Pressemitteilung mit der Auswahl des künftigen Senatsbaudirektors / der künftigen Senatsbaudirektorin. Sie schlägt die Einsetzung einer "Findungs- und Auswahlkommission" für dieses Amt vor. Weiterhin formuliert sie Anforderungen an die Bewerber. Gewünscht wird "eine in der Welt des Bauens angesehene und themenübergreifend tätige Führungspersönlichkeit, die nationale wie internationale Entwicklungen und baukulturellen Debatten im Bauwesen kennt und mitgestaltet hat und Erfahrung mit Projekten und Formaten mehrdimensionaler Kommunikation, sowie über ein lebendiges nationales und internationales fachlich weit gespanntes Netzwerk verfügt". Zudem werden
    "Kompetenzen mit einer nachhaltigen, klimagerechten Stadtentwicklung und Architektur" und "Erfahrungen auf dem Gebiet des bezahlbaren, energie-und ressourceneffizienten Wohnungsbaus" gefordert.

    https://www.ak-berlin.de/filea…er_Senatsbaudirektion.pdf

    Mittlerweile habe mir den Koalitionsvertrag durchgelesen. Insgesamt bin ich der Meinung, dass er zumindest zum Thema Stadtentwicklung viel Kontinuität enthält. Wichtige Projekte, wie das Haus der Statistik, die Alte Münze und das Rathausforum sollen weitergeführt werden. Am Humboldtforum wird - wie schon geplant - eine Freitreppe für das Flussbad gebaut. Die Zahl der Neuen Stadtquartiere wird von 16 auf 21 aufgestockt. Auch diese Entwicklung ist nichts Neues, denn schon während der letzten Legislaturperiode wurde die Zahl der Neuen Stadtquartiere von 12 auf 16 erhöht. Landeseigene Grundstücke sollen weiterhin nicht privatisiert werden. Positiv ist, dass künftig mehr auf die Erhaltung von bestehenden Gebäuden als auf Abriss und Neubau gesetzt werden soll. Und der Welterbeantrag "Doppeltes Berlin" soll weitergeführt werden. Alles in allem finde ich die Ergebnisse nicht so schlecht.

    https://www.tagesspiegel.de/be…um-download/27845258.html


    Nun kommt es darauf an, wer Stadtentwicklungssenator wird, Derzeit kursieren zwei Namen - Engelbert Lütke Daldrup und Iris Spranger, und da sehe ich schon deutliche Unterschiede. Während Lütke Daldrup zweifellos die Kompetenz für das Amt mitbringt, ist Frau Spranger bisher durch keinerlei Kompetenz auf diesem Gebiet aufgefallen. Daher wäre sie eine sehr schwache Senatorin. Daher hoffe ich doch sehr, dass die Wahl auf Lütke Daldrup fällt.

    Mein Optimismus in Sachen Rathausforum hat sich bestätigt. Im Koalitionsvertrag gibt es sogar eine Extra-Passage zum Rathausforum:

    "Das Rathausforum/Marx-Engels-Forum soll auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses als öffentlicher Freiraum zügig partizipativ realisiert werden." (S. 11)

    https://www.tagesspiegel.de/be…um-download/27845258.html


    Das klingt alles ziemlich gut, und ich hoffe, dass wir schon bald erste Arbeiten am Rathausforum und Marx-Engels-Forum sehen werden.