Beiträge von knochenjochen

    Nein, den habe ich nicht überlesen. Eine umkompliziertere oder schnellere Umwidmung halte trotzdem über dieses Projekt hinausgesprochen für ein gutes Mittel. Deshalb sollen die Standards natürlich nicht gesenkt werden. Ja es ist richtig, dass sich in diesem Beispiel viel Wohnraum zur lauten Straße ergeben würde. Ein nicht wesentlicher Anteil an Wohnraum öffnet sich aber auch in ruhigere Verkehrszonen.

    Und es gibt durchaus attraktive Wohnlagen an verkehrsreichen Straßen...Kaiserdamm/Bismarckstr., Leipziger Str. usw...

    Will sagen, es ist nicht alles schwarz und weiß, aber ja die hier diskutierte Bausubstanz kann sicherlich nicht schnell oder güntig in guten Wohnraum gewandelt werden.

    ...und die Umwidmung von Gewerbe zu Wohnraum kann sich wahrscheinlich gespart werden. Dass dies in Zukunft schneller oder unbürokratischer passieren kann, würde ich begrüßen und greift der Wohnungsknappheit viel mehr unter die Arme als die derzeitig viel diskutierten Ideen....

    Naja das hier macht wohl eher Hotels Konkurrenz...

    Es hat über 30 Jahre gedauert, dass sich am Alexander Platz Investoren für knapp 150 m hohe Hochhäuser gefunden haben. Wie lange möchte man am gottverlassenen, Westkreuz warten, bis sich zwischen Bahntrassen, Bundesstraßen und Autobahnen etwas entwickelt?

    Ich denke alle hier vorgestellten Ideen zu Hochhäusern sind der Mühe nicht wert, darüber zu philosophieren, da hier auf Lebzeiten nichts passieren wird.

    Und ja! ich wäre auch dafür, lieber gebündelt / verdichtet mit stimmigen städtebaulichen Konzept, Hochhäuser entstehen zu lassen, als in der ganzen Stadt verteilt, wahllos Stengel hinzustellen.

    ...und in parallel stattfindenden Diskussionen wird von jenen Leuten, die diesen überteuerten und blödsinnigen Autobahnabschnitt feiern, über den autogerechten Städtebau der 50ger / 60ger Jahre gelästert und hergezogen, obwohl das A100 Autobahnprojekt die selbe Ideologie und den selben Geist trägt, wie der Graus der damals veranstaltet wurde und übrigens an immer mehr Stellen Betonrisse bekommt und sogar schon in die Elbe geplumpst ist...

    Wo genau heilt denn die Stadt durch diese Autobahn? Erklär doch mal diesen komischen, schwurbligen Gedankengang? Außer dass nur noch mehr Vorstädter noch mehr Blech auf vier Rädern in die Stadt schieben können...

    Vielleicht ist vor lauter oberflächlicher "Starpower" untergegangen, dass hier ein groß geratene Discounter à la Lidl oder Aldi gebaut wird. Mal sehen wie es live sein wird, aber ein echten Gewinn konnte ich bei dem Projekt nie entdecken.

    Das Kulturforum bleibt weiter zerschnitten von der B1 und auch dieses Projekt macht nicht den Anschein, dass das Gefühl eines Forums entstehen könnte.

    Ich versteh die Diskussion über die Perspektive nicht, zumal angezweifelt wird, ob diese so überhaupt existieren wird. (Scheint ein Blick aus dem PBerg zu sein...)

    Es gibt zig andere Perspektiven z.B. aus Richtung "Unter den Linden", von wo aus viele Menschen das Cluster erblicken werden und von wo aus der Fernsehturm wahrscheinlich mehr zwischen den Hochhäusern steht als daneben.

    Also alles eine Sache der Perspektive ;)

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    ....Neubauten werden ja auch meist mit Umweltschädlicheren Baustoffen gebaut insbesondere Plastik-Dämmung und Beton. Und da die meisten Systeme durch den Herstellungswert als auch durch Nutzerverhalten und erhöhten Unterhaltungsbedarf (der einen Investor nicht interressiert) ineffizient sind sollte man sich das ganze sparen zumal gerade in Deutschland einfach alle Gebäude im Überfluss da.....
    .... Blabla usw. gibt genug zu dem Thema, belese dich selber.
    Ansonsten ist der neue Modernistische Solitär keine bereicherung. Die Bauform ist öde, die Materialität wird wohl zweitklassig und das für hochpreisigen Wohnen....

    Das sind ja abenteuerliche Argumente. Das "blabla" fasst es eigentlich ganz gut zusammen.

    Neubauten = umweltschädlichere Baustoffe? Hast du dafür ne Quelle oder so? Oder eher "früher war alles besser"? Studiumsbedingt weiß ich nicht, wie es in der Baubranche aussieht, aber ansonsten hab ich eigentlich gelernt, dass sämtliche Gesetze und daraus hervorgehende Richtlinien und Verordnung in Sachen Umweltschutz deutlich schäfter geworden sind in den letzten 30 bis 40 Jahren. Warum sollte das nicht für Baumaterialien gelten? Oder ist beispielsweise Asbest noch erlaubt zu verwenden?

    "Materialität wird wohl zweitklassig" Ist doch genauso reine Spekulation. Und die Materialität war vorher auch auf keinen Fall erstklassig und sieht meiner Ansicht nach im Neubau hochklassiger aus. Aber ich will mich nicht an weiteren Spekulationen bemühen.

    Der Neubau wird auf jeden Fall weniger Energie verbrauchenals der alte. Naklar kann man sowas auch durch Sanierung erreichen. Bin ich sonst auch dafür, aber graue Energie wird dabei auch verbraucht.


    Eine Heizung kann übrigens nicht sonderlich energieeffizienter sein. Höchstens die Gebäudehülle oder technisch der Kessel. Also ganz viel von dieser grauen Energie, die man dann braucht. Gibt genug zu dem Thema. Am besten du beliest dich da selber mal!

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    ....Von der Umweltverschwendung mal ganz zu schweigen.....

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Umweltargumente überhaupt nicht verstehen kann. Es sei denn ihr könnt mich aufklären. Aber fest steht, dass der neue Bau, weniger Energie in Form von Heizenergie verbauchen wird als der alte. Auf jeden Fall pro m². Und vom Argument, die Produktion von all möglichen Baumaterialien etc würde Energie verbrauchen, die wir mit Erhalt eines alten, gebäudetechnisch veraltetem Bau hätten eingespart werden können, halte ich auch nix. Etwas zu produzieren, ob industriel oder sonst wie, kostet eben Energie. Sollen wir es deshalb sein lassen?
    Das einzige Umweltargument, könnte man vielleicht am Anteil der versiegelten Fläche am Grundstück finden, die bei bei Starkregen das Abwassersystem und damit die Flüsse Spree etc belasten. Aber da werden sich der alte und der neue Bau nicht groß unterscheiden, fürchte ich.

    Ich finde auch, dass der Bau viel massig und klobig wirkt. Da kann man noch so viele (wie ich finde billig wirkende) Platten in versetzter Form mit Hilfe von drahtigen Tragsystemen an die Fassade hängen! Ganz wichtig: Fugen überall sichtbar lassen, damit alles schönn billig wirkt...
    Wo sind eigentlich die auf der Visualisierung abgebildeten Bäumchen? Wurden die auch noch weggelassen oder gibt es diesbezüglich Hoffnung?

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    Aber das Fallrohr an der Spitze ist sehr unglücklich gelöst.
    Schneidet den vorderen Teil richtig ab.

    War mir erst garnicht aufgefallen, aber da hast du auf jeden Fall recht. Ich finde ein paar Etagen mehr, hätte der Bau auch gut vertragen können. Wenn man ihn vom Potsdamer Platz aus sieht, wirkt er nämlich fast wie ein Flachbau und sehr klobig. Die Form find ich mit entsprechender Höhe eigentlich ganz elegant.. so ein bischen ala Flat-Iron eben...