Hauptbahnhof Frankfurt

  • Mit dem Vorkriegszustand meine ich vor Allem die Platzgestaltung selbst und die Dislozierung der einzelnen Verkehrsträger. Wichtigste Merkmale dieses Vorkriegszustands waren die Haltestelle direkt vor dem Empfangsgebäude (das sollte problemlos auch viergleisig gehen), danach der eigentliche symmetrisch gestaltete, hauptsächlich begrünte und an seinen Rändern baumbestandene Platz, und dann die Straße selbst unmittelbar vor der gegenüberliegenden Platzbebauung. Bilder dieses wunderbar repräsentativen Platzes hängen vor Ort ja mehr als genug.

    Das ist doch völlig unabhängig davon ob durch die Kaiserstraße Gleise verlaufen oder nicht, oder wieviele Gleise die Haltestelle hat. Für eine Straßenbahn in der Kaiserstraße kann ich mich sowieso nicht erwärmen, fände allerdings Gleise durch die Taunusstraße überlegenswert (damit könnte man zB die Linie 12 oder welche nach der chaotischen Neuordnung jetzt auch immer ihren Streckenverlauf übernimmt ebenfalls direkt am Hbf halten lassen).

  • Es bleibt also nur noch eine Autospur je Fahrrichtung? Soll das dann der Endzustand sein? Etwas wenig, oder?

    Wenn ich dort mal mit dem Auto durchkomme ist der Autoverkehr meistens eher zähflüssig, also ohne "perfekte" grüne Welle. Unter Einbeziehung einer modernen, die aktuelle Fahrzeuganzahl betrachtenden Ampelsteuerung und einem ggf. geringeren Verkehr durch bessere ÖPNV Anbindung durch die 4-gleisige Haltestellensituation sollte es vermutlich keinen großen Einfluss auf den Autoverkehr haben. Immerhin sind ja auch Abbiegespuren geplant die das nach dem Engpass etwas entzerren. Aber das sind nur so meine Gedanken dazu.

  • ^^ Die Nachkriegsgestaltung des Bahnhofsvorplatz wirkt auf den Bildern trotz der vielen Fahrbahnen irgendwie charmant und strahlt einen gewissen Flair aus. Sollten die (ungepflegten und lieblos bepflanzten) Hochbeet und die Verlagerung der Warteplätze der Taxen (immer aus allen Nähten platzend) und den Buswarteplätze (immer leer, so meine subjektiven Wahrnehmungen) stattfinden, würde das den Vorplatz sehr gut tun. Prinzipiell sollten auf Drängelabsperrungen an den Haltesperren möglichst verzichtet werden, sofern das keine Vorschrift verhindert.


    Die Verschiebung der Tramgleise Richtung Haupteingang könnte aus statischen Gründen wahrscheinlich nicht umsetzbar sein.



    Zu befürchten ist, dass die Neugestaltung der Taunus-, Münchner und Niddastraße sowie der Post- und Mannheimer Straße erst dann Seitens der Stadt angegangen wird wenn die Baumaßnahmen Gleis 25 und Fernbahntunnel fertig sind >204x).

    Warum wird die Münchner Straße nicht, wie bei der Taunusstraße vorgesehen, auch zur Sackgasse für Kraftfahrzeuge?


    Ist denn eine Verschiebungen in Richtung geplanter Querpassage der Tramhaltestelle "Hbf-Südseite" in der Mannheimer Straße geplant?


    In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Hafentunnel hinweisen welcher aus meiner Sicht dringend einer Umgestaltung bedarf (u.a. mehr Tageslicht) weil dies zur städtebaulichen Aufwertung des Bahnhofsumfeldes und auch zur Erschließung des unterirdischen Fernbahnhofs bzw. des Hauptbahnhofs ingesamt betragen würde.

  • Ich hätte mir die Planung zumindest einige Meter weiter Richtung HBF gewünscht. ggf noch Verzicht auf die Baumreiche zwischen Straba und Am Hauptbahnhof Richtung Stadt. Mit verringerten MIV und einer hoffentlich irgendwann gelingenden Veränderung der Gesamtsituation im Bahnhofsviertel könnte es dann sogar für Aussengastronomie und einem echten Platzgefühl reichen.

  • Der Unterschied zwischen Vorkriegs- und Nachkriegsgestaltung im Vergleich zum heutigen Zustand liegt auch darin, dass bis zum S- und U-Bahnbau die Straßenbahn sowohl in der Düsseldorfer als auch in der Baseler Straße nicht mittig angeordnet war, sondern westlich, also unmittelbar vor den Häusern verlief. Der Autoverkehr lief in beiden Richtungen gebündelt auf der Mitte und Ostseite von Düsseldorfer, Basler Straße und Hauptbahnhofsvorplatz.


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    Das könnte man im Prinzip heute wieder so machen, nur: ist das sinnvoll? Die Verkehre Friedrich-Ebert-Anlage - Bahnhof - Friedensbrücke müssten dann einander häufiger kreuzen als heute, nicht nur in Abbiegebeziehungen, sondern generell. Nicht zuletzt, um das zu vermeiden, wurde die Lösung der mittigen Gleisführung gewählt.

  • Werden die Relief-Fliesen, siehe linke Wand im Bild "Decke 2", geborgen und saniert?

    Falls ja, erfolgt eine neue Anbringung?